14:33:51 | Dienstag, 20. September 2011
Was ist geschehen? Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Liebling der antikirchlichen Medienbosse ist aus Daniel Deckers’ Gnade gefallen.

Erzbischof Zollitsch beim Ökumenischen Kirchentag im Mai 2010
© Presse.Nordelbien, Flickr, CC(kreuz.net) Die überdurchschnittliche Papstfeindlichkeit im Erzbistum Freiburg ist auf eine „badische
Liberalität“ zurückzuführen, die „durchaus national-intolerante Züge annehmen kann.“
Das erklärte
Daniel Deckers – altliberaler Theologe und Redakteur der ‘Frankfurter Allgemeinen’ – in einem Artikel
vom 18. September.
Der Journalist gilt als inoffizieller Pressesprecher von Kardinal Karl Lehmann von
Mainz.
Als Beweis für seine These verweist Deckers auf den in Deutschland bis heute verdrängte Kulturkampf
gegen die Katholische Kirche.
Dieser habe nirgendwo im Deutschen Reich länger gedauert als im Großherzogtum
Baden.
Männerorden konnten sich erst im Jahr 1918 wieder in Baden niederlassen.
Er sitzt glanzlos in
der Sichtachse seines MünstersDer Artikel steht unter dem Titel „Glanzlos in der Sichtachse“.
Der
Titel bezieht sich auf den Freiburger Erzbischof, Mons. Robert Zollitsch.
Auch der Kurztext ist nicht
schmeichelhaft:
„Seine Dialogrhetorik kann nicht darüber hinwegtäuschen: [Mons.] Robert Zollitsch ist
als Erzbischof von Freiburg wie als Vorsitzender der Bischofskonferenz ein Gefangener seiner Vergangenheit –
und »regiert durch«.“
Der ehemalige Personalchef des Erzbistums habe sich zu Beginn durch „Effizienz“
ausgezeichnet:
„Doch die Flitterwochen zwischen dem neuen Erzbischof und den annähernd zwei Millionen
Katholiken zwischen Bodensee und Tauber dauerten nicht lange“ – meint Deckers:
„Schon als [Mons.] Zollitsch
im Jahr 2005 den Altarraum des Freiburger Münsters so umbauen ließ, daß der Bischofsstuhl unüberseh-
und unverrückbar mitten in der Sichtachse auf den Hauptaltar fixiert wurde, war der Zauber des Anfangs
verflogen.“
Dialogprozeß als Flucht nach vorneDurch die Wahl von Mons. Zollitsch zum Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz seien „neue Belastungen“ auf dessen Erzdiözese gekommen.
Mons. Zollitsch
habe „bald am Glanz dieses Amtes in Berlin und Bonn“ Gefallen gefunden.
Zugleich habe sich die „oft gerühmte
Effizienz und Entscheidungsfreude“ des damaligen Personalchefs in ein „Durchregieren“ verwandelt – meint
Deckers geheimnisvoll.
Mons. Zollitschs „Dialoginitiative“ ist für den Redakteur „eher wie eine Flucht
nach vorne als ein von Besonnenheit geprägter Versuch, die Fundamente der Kirche zu sichern.“
Viele
der bislang „Treuesten der Treuen“ im Erzbistum Freiburg seien der Aufbruchs- und Dialogrhetorik „schlicht
überdrüssig“.
Deckers hält dem Erzbischof auch vor, daß der von ihm
eingesetzte Regens (40) des Freiburger
Priesterseminars heiratete, der
Freiburger Domdekan nach München wechselte oder wechseln mußte und der
altliberale
Freiburger Dompfarrer über seine Trunksucht stolperte.
Die geladenen Gäste kommen nicht
Der Redakteur sieht im Erzbistum Freiburg auch Positives:
• die vielen katholischen Schulen in Trägerschaft
des Erzbistums,
• die geringen Abmeldequoten vom Religionsunterricht in öffentlichen Schulen
• das
„ausnehmend gute ökumenische Klima“
• die Caritas
Er weist darauf hin, daß Freiburg Sitz des Deutschen
Caritasverbandes – des größten katholischen Wohlfahrtsverbands weltweit – ist.
Doch: „Eine Begegnung
des Papstes mit der von ihm in seiner ersten Enzyklika „Deus caritas est“ hochgelobten Caritas steht nicht
auf dem Programm.“
Statt dessen komme die Caritas zu ihm.
Am nächsten Sonntag werden nämlich Obdachlose
von einer eigens aufgebauten Caritas-Zeltstadt aus zur Messe mit Benedikt XVI. ziehen.
Das erinnert Deckers
an das Gleichnis von den Hochzeitsgästen, die von der Straße geholt wurden, weil die geladenen Gäste
nicht erschienen.
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Soramonas 19:57:20 | Mittwoch, 21. September 2011
#35
Rosenkohl 14:02:26 | Mittwoch, 21. September 2011
#34
Hans Dampf 08:06:55 | Mittwoch, 21. September 2011
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Tolerant 23:00:47 | Dienstag, 20. September 2011
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Burgvogt 22:02:58 | Dienstag, 20. September 2011
#31
Jolanda 21:35:36 | Dienstag, 20. September 2011
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kristall 21:23:58 | Dienstag, 20. September 2011
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Humbelina 21:18:21 | Dienstag, 20. September 2011
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Jolanda 21:14:27 | Dienstag, 20. September 2011
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Jolanda 21:02:46 | Dienstag, 20. September 2011
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Sycamore 20:59:09 | Dienstag, 20. September 2011
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Atzmon 20:55:10 | Dienstag, 20. September 2011
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Burgvogt 19:50:59 | Dienstag, 20. September 2011
#19
monens 17:44:36 | Dienstag, 20. September 2011
#17
Palmström 17:35:34 | Dienstag, 20. September 2011
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Goldengel 17:26:38 | Dienstag, 20. September 2011
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Jolanda 17:23:32 | Dienstag, 20. September 2011
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kristall 16:57:06 | Dienstag, 20. September 2011
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Burgvogt 16:57:03 | Dienstag, 20. September 2011
#10
monens 16:44:59 | Dienstag, 20. September 2011
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kristall 16:33:13 | Dienstag, 20. September 2011
#7
monens 16:17:18 | Dienstag, 20. September 2011
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VanDaalen 16:15:49 | Dienstag, 20. September 2011
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Blackmore 16:06:18 | Dienstag, 20. September 2011