Der
Ökumenebeauftrage weiß es wohl auch nicht besser
Der vom disaströsen Pastoralkonzil ausrangierte Seitenaltar –
dem Heiligen Sebastianus geweiht – erhielt ebenfalls eine neue Aufgabe.
Er dient als Hintergrund für
eine davor aufgestellte Kindergarten-Möblierung.
Aufschlußreich ist der Text auf einer Phototafel,
die sich vor dem Altar befindet: „In Freundschaft mit Jesus unterwegs zu Gott“.
Hier wird „Jesus“ im
Sinne der Zeugen Jehovas als Mittelding zwischen Gott und den Menschen verehrt.
Nach katholischer Lehre
wäre Jesus Christus kein Reiseführer zu Gott hin, sondern Gott von Gott.
Die Kirche steht in Sichtweite
der Kathedrale des Ökumenebeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz.
Email-Adressen der Empfänger
83 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#84 mediocritas 15:23:55 | Montag, 6. Februar 2012
@ Theophrastus (Bombastus von Hohenheim?) Nein, die „Deutsche Post“ gibt es nicht mehr, das war nämlich
die Post in der ehemaligen DDR. Die „Deutsche Bundespost“, also die Post der BRD, gibt es in der Tat auch
nicht mehr. Der abgebildete Plastikkorb trägt jedoch den Aufdruck „Deutsche Post AG“, das war der Nachfolger
der „wiedervereinigten“ Deutschen Post und der Deutschen Bundespost. Und die Deutsche Post AG gibt es
inzwischen, dank der EUdSSR, jedoch auch nicht mehr (stattdessen prekäre Postzustellarbeitsverhältnisse)!
Ihre Redaktionskritik, werter Theophrastus, geht somit wegen sachlicher Gegenstandslosigkeit bombastisch
ins Leere.
Die Zeugen Jehovas bitte nicht beleidigen. Diese haben keinen Beichtstuhl, da werden die Sünden von Angesicht zu Angesicht mit zwei oder drei Mitbetern bekannt. Diesen Artikel über WC-Bürsten im Beichtstuhl soll die Redaktion doch bitte überarbeiten…Jesus ist Gottes Sohn, vor dem man knien soll wie vor einem König, und Gebetsanliegen sagen, aber Jesus anbeten? Wo steht dies in der Bibel dass Jesus angebetet werden darf? Ich bin jüdisch-messianisch…bitte um Antwort
#81 DerRabe 09:33:52 | Donnerstag, 22. September 2011
urknall, sie haben wahrhaftig einen urknall im kopf! die beichte ist so wichtig und nur narren lehnen
dieses gnadenangebot gottes ab von der schuld wieder befreit zu werden. wir haben schon als kinder gebeichtet.
sofern wir schlecht vorbereitet waren oder kkein sonderliches interesse an der beichte hatten hieß es
sozusagen: ich habe gelogen, ich habe gestohlen, ich hab die katz am schwanz gezogen. wer aber ein feineres
gespür für das schlechte hatte, der machte sich nähhere gedanken und ging tiefer in sich. die verstrickung
in der sünde führt nunmal von der echten liebe weg und den menschen damit in die unfreiheit der kinder
des schlechten. auch kinder haben allen anlass zu beichten. ich denke nur mal an den umgang untereinander
wie lieblos der oft war. ich denke daran wie oft man wenig interesse daran zeigte gott für das wunder
des lebens zu danken, wie wenig man sich vor augen führt, dass wir eine einmalige chance auf das ewige
leben besitzen. die beichte ermuntert auch den stolzen und verhärteten wieder neues leben durch die gnade
der vergebung zuzulassen.
#77 Urknall000 . Es geht nocht darum, wie man das Sakrament „empfindet“, es geht darum, es zu empfangen
und ich denke, mit einem guten Beichtvater und einem vernünftigen Beichtspiegel lassen sich solcherlei
Kindheitserinnerungen auch gut überwinden. Es geht um nicht weniger als um das Seelenheil.
#78 Urknall000 22:18:53 | Mittwoch, 21. September 2011
Das sind die Folgen von Ohrenbeichte, Beichspiegel, Zwangsbeichten, Sündengeschreie – und das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Konzil zu tun. Wer als Kind jeden Sonntag „Ich habe genascht.“ beichten musste oder sich sogar „Sünden“ ausgedacht hat, der wird das Sakrament nur schwer wieder als befreiend empfinden.
#77 Dumbledor 22:08:29 | Mittwoch, 21. September 2011
Ja, ein Zauberskalupier ist der Schlüssel zum Himmel. Nicht zu vergessen die wundertätige Zaubermedaille.
Und sogar der Sabbat wird geheiligt. Auferstehung am Samstag !!!
#76 Alberthesel † 22:00:53 | Mittwoch, 21. September 2011
#18 marienkind ________________ Wer es richtig anstellt, *kann* gar keine schwere Sünde begehen und braucht
daher auch keine Beichte. \\ Und die lässlichen Sünden führen höchstens zu einem Kurzbesuch im Fegfeuer
bis zum kommenden Freitag: \\ www.herzmariens.de/…pulier/skapulier.htm
Von Christologie hat der Autor offensichtlich keine blasse Ahnung … Ohne den Altar und die dort aufgestellte
Tafel wirklich gesehen zu haben möchte ich sagen: es gibt schlimmere Verwendungen für einen nicht mehr
benötigten Seitenaltar als die Einbindung in eine Kinderkatechese. Im Übrigen k… es einen an: diese
ewige Erbsenzählerei, die in der Verkündigung jede Silbe aufwägt und den Gesamtsinn aus dem Blick verliert:
ist Christus der Weg zum Vater oder nicht? Es ist trotzdem Gott von Gott. Die ökonomische Trinität ist
die immanente Trinität und umgekehrt. Was Christus FÜR den Menschen ist, ist er auch ALS göttliche
Person: es ist grober Unfug, da Gegensätze aufzubauen. Das ist alte kirchliche Lehre! Umgekehrt wird
ein Schuh draus: mache ich den HERRN zum einem der über den Wolken thront und eifersüchtig darüber
wacht, dass ihm alte Messen in Spitzengewändern dargebracht werden: hat das noch etwas mit Christentum
zu tun? Es ist ja das Wunderbare an unserem Glauben, dass die Transzendenz des Herrn kein Widerspruch
zu einem nahen, personalen Verhältnis zum ihm steht: er hat uns durch die Menschwerdung sei Gesicht gezeigt!
Sonst sieht es so aus, als habe die Inkarnation nie stattgefunden und ich könnte auch genausogut „Jupiter“
dranschreiben. Es geht auch anders: …einden.erzbistum-koeln.de/…t.jpg_1827635341.jpg SignSal
…wenn Ihr in der Redaktion auch so einen weißen Wedel mit deutlich sichtbaren wolligen wuscheligen Fäden als Clobürste verwendet, dann habediehre…möcht ich dort keine Bedürfnisse verspüren. Wo immer Ihr aus dem Ausland diese Haßtiraden abschickt…
#64 Pontifex 15:21:26 | Mittwoch, 21. September 2011
Wir gehen davon aus und verkünden: Der jenige, der das Foto geschossen hat, hat zuvor auch die entsprechenden
„Beweisstücke“ in den Beichtstuhl gestellt. Der Fall ist doch wohl einfach.
#61 Dumbledor 14:36:09 | Mittwoch, 21. September 2011
catholic: Das ist jetzt wohl etwas entglitten. Ich denke matt wollte darauf hinweisen, dass „Tür“ auf
eine Mittlerfunktion hinweist. Ich habe ja auch schon auf die Textstelle 1. Tim 2,5 hingewiesen, wo diese
Mittlerfunktion ebenfalls beschrieben ist. Zugleich ist aber der Mittler zu Gott (Vater) nicht irgendein
Mensch, sondern Gott selber in Menschengestalt. Dies ist nur durch die Dreifaltigkeit zu verstehen.
#59 monens 14:20:04 | Mittwoch, 21. September 2011
Im Novus Ordo hat sich ein „Geist der Brüderlichkeit“ festgekrallt, dessen Maxime der „Gutmensch“ ist,
dessen Selbstgerechtigkeit gerade auch hinsichtlich des Empfanges der hl. Kommunion manifestiert; auch (
noch ) eine Frucht der falschen hl. Wandlungsworte „für alle“!? statt „für VIELE“; www.razyboard.com/…07691-6050277-0.html
kaum mehr wird darauf aufmerksam gemacht, dass der Empfang des ALLERHEILIGSTEN den vorigen Stand der Gnade
bedingt ( d.h. sich keiner schweren Sünde bewusst sein, ansonsten muss zuvor gebeichtet werden ); so
„greifen“ die so fehlgeleiteten Gläubigen aufrecht nach dem ALLERHEILIGSTEN und drücken damit ( oft
unbewusst ) aus, sie benötigten die Barmherzigkeit Christi nicht; statt Mut zur hl. Beichte zu lehren,
wird diese heute „ganz human“ nicht selten gar noch ausgeredet; www.razyboard.com/…07691-6060093-0.html
die Wahrheit Jesus Christus wird auch innerhalb der hl. Kirche vermehrt verfolgt; „zeitgemässe“ Eigeninterpreationen
der Kirchenlehre sollen alleine dem Menschen gefallen ; doch die Wahrheit Jesus Christus; „ Joh. 15,16
NICHT IHR habt mich erwählt, SONDERN ICH HABE EUCH erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht
und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. (…) „ www.razyboard.com/…07888-5973405-0.html
#58 Dumbledor 14:18:29 | Mittwoch, 21. September 2011
„Ist eine Tür Gott?“ Das ist eine interessante Frage. Ist ein Tier (Lamm) Gott? Ist ein Stück Brot Gott?
Ist ein Weg Gott? Ist ein Weinstock Gott? Sind Gläubige wirklich Schafe oder Reben?
Jesus hat sich ja selbst gewissermaßen als Mittelding hingestellt, als er davon sprach „die Tür“ zu Gott zu sein, dass „durch ihn“ die Menschen zum Vater kämen. Ist eine Tür Gott?
#53 Dumbledor 14:04:21 | Mittwoch, 21. September 2011
Zitat:„Die katholische Kirche hat drei Dinge, aus denen jeder Unbefangene erkennen muss, dass sie und
sie alleine Kirche Jesu Christi ist; die katholische Kirche hat: 1. den Fels 2. den Beichtstuhl (!) 3.
den Tabernakel“ Daran erkennt der Unbefangene zweifellos, dass es sich um eine katholische Kirche handeln
muss. Woran erkennt der Unbefangene aber, dass es die (einzige) Kirche Christi ist?
#52 catholic 14:04:10 | Mittwoch, 21. September 2011
Ja, es war schon verkehrt, dass Jesus und die Seinen am Boden um einen niederen Tisch gelegen sind ? Kein
Barockaltar und keine Kniebänke, wie konnte der Herr das dulden ?
#51 monens 14:00:23 | Mittwoch, 21. September 2011
Die Verschandelung röm. kath. Kirchen durch Aufzwingen von „Altartischen“ ist hinlänglich bekannt; neuester
„Trend“, verschiebbare hölzerne „Altartische“, um Raum zu schaffen für andere Veranstaltungen (!); dazu
kreisrunde Bequembestuhlung“ oder Entfernung der Kniebänke bis auf einen Torso aus „Rücksichtnahme“
auf die Teilnehmer anderer Konfessionen (!) an den „Gottesdiensten“ (!); der Beichtstuhl „stört“; noch
nie war die Gefahr grösser als heute, dass Teile der Kirche ihre sakrale Identität in „basisdemokratischer“
Desorientierung preisgeben; „entleertes“ Innere von Kirchen zeugt von einem ebensolchen leeren Glauben; www.razyboard.com/…07667-6082376-0.html dort, wo die Verschandlung nicht vollends gelungen ist aufgrund
des Denkmalschutzes, dort werden sehr bald die (Hoch)altäre wieder zu neuem Leben durch das hl. MessOPFER
erblühen mit voriger „Ausladung“ der „Tische“; bald wird die Alte Messe nicht mehr bloss eine „Randerscheinung“
sein; die hl. Messe aller Zeiten; www.razyboard.com/…07921-6108790-0.html ein konvertierter Freimaurer;
„ Die katholische Kirche hat drei Dinge, aus denen jeder Unbefangene erkennen muss, dass sie und sie alleine
Kirche Jesu Christi ist; die katholische Kirche hat: 1. den Fels 2. den Beichtstuhl (!) 3. den Tabernakel
„ www.razyboard.com/…07913-5823899-0.html
#43 Ossietzky 13:38:12 | Mittwoch, 21. September 2011
Irgendwer wird diese ehemals katholische Kirche zum Kauf angeboten haben und es werden Mittelsmänner der Zeugen Jehova gewesen sein, die das Gebäude als sinnvoll für die Belange der Religionsgemeinschaft erachtet haben. Deswegen muss man der Religionsgemeinschaft jetzt nicht den Gülleeimer nachwerfen, weil sie andere religiöse Bedürfnisse und Vorstellungen hat. Die, das muss auch gesagt werden, bevor ein Pogrom losgebrochen wird, keinen Katholiken tangieren, weil sie nicht nach außen getragen werden, wie zum Beispiel eine Fronleichnamsprozession. Und der perkuniäre Aspekt ist doch, dass die ehemalige katholische Gemeinde, entweder wegrationalisiert worden ist, oder aber sie konnte das Gebäude so gut an den Mann bringen, dass von dem Erlös eine neue schmucke Kirche erbaut worden ist. Nachteil ist niemand entstanden. Es muss ja nicht sein, dass immer die Piusbruder gleich an der Quelle sitzen, wenn eine Kirche frei wird.
#38 marienkind 13:17:37 | Mittwoch, 21. September 2011
#36 Shadow1979: „Die Menschen glauben nicht mehr“ Traurig aber wahr. Aber das hat JESUS schon vorausgesagt:
„Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden (Lk 18,8)“ . Vielleicht
ist die Wiederkunft Jesu näher als wir glauben.
#36 Shadow1979 † 13:06:53 | Mittwoch, 21. September 2011
Ob das nun passend ist oder nicht muss jeder für sich selber entscheiden. Ich stell mir eher die Frage
welcher Freggel bewaffnet mit Kamera heimlich in der Kirche die Fotos macht??? Langeweile??? Wie wenig
zu tun muss man haben um dafür seine Zeit aufzuwenden??? Vor allen zu welchen Zweck??? Die Tradis regen
sich drüber auf und können wieder über das Konzil und die RKK herziehn und ändern wird sich nix. Warum
bietet kein Pius- Bruder statt dessen Beichten in dieser Gemeinde an??? Ständig wird gejammert und gejault
aber keiner tut was!!! Desweiteren haben die Menschen die Möglichkeit zu beichten!! Tun es nur nicht
das liegt sicherlich nicht am Konzil sondern daran das sich Gesellschaft und Menschen seit den 60er Jahren
verändert haben. Glaubt tatsächlich jemand das ohne 2.Konzil tausende und abertausende in die Kirchen
und zur Beichte strömen würden??? Die Menschen glauben nicht mehr so oder überhaupt wie früher!!!
Man lässt sich nichts mehr vorscreiben oder nicht mehr in dem maße wie früher. Das hat man zu akzeptieren
und fertig!!
#35 Dumbledor 13:05:24 | Mittwoch, 21. September 2011
Die „Materie“ des Bußsakraments ist das „Schuldbekenntnis“ und die „Form“ ist „Reue und Lossprechung“. Der Beichtstuhl an sich kommt gar nicht vor und auch nicht die Art der Gesprächsführung.
#33 catholic 13:00:59 | Mittwoch, 21. September 2011
Gewiss soll man den Beichtstuhl nicht zum Abstellschrank machen.- Erlaubt sei die historische Frage. Seit
wann gibt es Beichtstühle? – Wer hat sie eingeführt. Bis ins Mittelalter kannte man die Beichtstühle
nicht. Die Ostkirche kennt sie auch nicht. In Barockkirchen sind sie heute wie die Kanzel Museumsstücke.
Damit sei nichts gegen den Wert einer vernünftigen Beichtpraxis gesagt.
#32 Dumbledor 12:20:10 | Mittwoch, 21. September 2011
Im Bundestag gab es auch schon mal die Fraktion der Freischeißer, die den Gegnern gerne die Schau stehlten, in dem sie auf dem stillen Örtchen ihre dort besprochenen Ideen abhörten. Man sieht also, von wo aus die Welt regiert wird :D
#29 Sycamore 11:54:47 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Mönchlein, Mönchlein … Gedopte Mönchleine leiden zuweilen unter Halluzinazionen (# 24). In Deutschland
gibt es ca. 25 millionen Katholiken. Etwa 10% davon gehen am Sonntag in die Kirche. Die Zahl der Beichtenden
unter ihnen soll sich im Promillebereich bewegen. Nicht nur aus Glaubensverlust. Die eigenen Sünden zu
beichten, erfordert die Überwindung einer bestimmten Schwelle. Um bestimmte Sünden zu beichten, liegt
die Schwelle noch höher. Um es den Gläubigen leichter zu machen sorgte in den guten alten Jahrhunderten
die Heilige Mutter Kirche dafür, daß Beichstühle so geschaffen wurden, daß Priester und Beichtender
sich nicht einander sehen konnten. Diese „Anonymisierung“ hatte auch einen tiefen theologischen Sinn:
Im Beichtgeschehen trat der Priester nicht als der Herr Soundso auf, sondern als der unsichtbare Vertreter
des unsichtbaren Christus, an dessen Stelle er die Beichte abnahm und Vergebung spendete. Der Beichtende,
seinerseits, trat im gleichen Geschehen nicht als der bekannte, mehr oder weniger geschätzte, gesellschaftliche
Subjekt auf, sondern in der Anonymität des armen Sünders, des Jedermanns, der den Gekreuzigten um Vergebung
bat. Wie man sieht, modern und bequem ist nicht notwendigerweise klug und tiefgreifend.
#28 Nachdenklicher 11:39:10 | Mittwoch, 21. September 2011
Nimmermore Muss die Clarisse Ihnen mal wieder heimleuchten bevor Sie Ihr gepflegtes Halbwissen mit weniger
Arroganz der ungläubig staunenden Menge zu unterbreiten geruhen ?
#27 Dumbledor 11:28:09 | Mittwoch, 21. September 2011
Syca, nein das Altenheim kann noch so einige Jahre warten, aber hier finde ich es sehr erbauend. Immer wenn ich denke, ich hätte Probleme mit dem Glauben oder einem verqueren Weltbild, komme ich hierher um zu sehen wie gut es mir doch noch geht^^
de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_Kopp war auf der SUCHE nach einem Papst LEO, der FULDA mal eine Petrus-Figur
geschenkt hat. Dabei bin ich auf o. g. Herren gestoßen, interessiert sicher die Damen und Herren, die
immer für einen KOPP-Verlag Werbung machen – vielleicht haben die ja die gleiche Ahnentafel. Der Herr
war auch schon mal Bischof von FULDA.
#25 Nachdenklicher 11:23:41 | Mittwoch, 21. September 2011
@marienkind ** erdreistet zu sagen, dass uneheliche Kinder Kinder der Sünde sind. Wie konnte er nur etwas
sagen? ** Er konnte es sagen, weil er ein kaltherziger Pharisäer ist, dem Altpapierglaube wichtiger ist
als Mitmenschlichkeit, so wie Jesus sie vorgelebt hatte. Einer der Gründe warum sich heutzutage viele
Menschen von einer Kirche abwenden, die trotz ihrer eigenen Fehlhaftigkeit von anderen noch immer Fehlerfreiheit
abverlangt.
#24 Mönchlein 11:22:22 | Mittwoch, 21. September 2011
„21“ Nun ja…es stimmt,das es einen großen Glaubensabfall gibt…gebeichtet wird im großen Stil nur
an Oster und Weihnachten. Deshalb sind eben <auch die Beichtstühle mit Klappstühlen belegt…weil nur
an diesen Tagen vier Beichtstuhle(bei uns) gebraucht werden. Viele älter Menschen beichten aber lieber
in der Sakristei auf einem Stuhl. Auch viel junge Menschen wollen das Beichtgerspräch außerhalb des
Beichtstuhls.Ich bin immer wieder Überrascht.wieviel Menschen doch noch zur Beichte kommen…obwohl es
einen großen Glaubensabfall in der WELT gibt und statt findet…Das ist ja nicht nur bei uns katholiken…sogar
bei den Moslem bröckelt es langsam… von den evangelischen ganz zu schweigen.
#23 Sycamore 11:22:16 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Ach Dummerdor (# 22) Why don’t you just shut up? Ihre Bemerkungen dürfen nach allen biblischen und
christlichen Kriterien als dümmlich bezeichnet werden (‘nomen est omen’) und Ihr Anliegen als völlig
deplaziert. Übrigens, wenn dieses Forum Ihnen so mißfällt, ist es nicht nachvollziehbar, daß Sie darin
verweilen. Wechseln Sie doch zur FAZ, Zeit, Spiegel online o.ä. Ist der Alltag im Altersheim soooo langweilig?
#22 Dumbledor 11:15:36 | Mittwoch, 21. September 2011
Und ich frage mich, wie man mit einem Fotoapparat in einer Kirche Bilder machen kann um diese dann ohne
eine Stellungnahme des zuständigen Priesters im Internet publik zu machen. Dies widerspricht zu 100%
der biblischen Anweisungen, wie wir mit solchen Dingen umzugehen haben. Der Journalismus ist also weder
seriös noch christlich. Mich hätte eine Stellungnahme des Pfarrers schon mal interessiert. Vielleicht
hätte er unter Tränen zugegeben, dass niemand mehr beichten will, vielleicht bietet er aber auch in
einer anderen Räumlichkeit eine „moderne“ Beichte in Form eines seelsorgerischen Beichtgesprächs an,
welches ebenfalls mit einem Sündenbekenntnis und Absolution endet. Ich hätte es gerne gewusst. Getoppt
wird das ganze dann noch durch die völlig unsinnige Zeugen-Jehova-Polemik, über die ich mich bereits
schon ausgelassen habe.
#21 Sycamore 11:11:48 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Dümmeldor (# 19) Zieht heute jemand den „ganz großen Glaubensabfall“ in Zweifel? Darf ich Sie und
Ihre fehlende Logik auf die Beine helfen? Schritt # 1: Die Zweckentfremdung der Beichstühle zu Besenkammern
bedeutet wohl, daß sie für das Sakrament der Beichte nicht mehr verwendet werden, oder? Schritt # 2:
Aus der Tatsache, daß es auch sonst nirgendwo anders gebeichtet wird, mit seltenen Ausnahmen, schließt
der kluge Kopf, daß das Sakrament der Beichte in der postkonziliarer Kirche nicht mehr bzw. äußerst
selten gespendet wird. Dieser Schluß ist nicht nur zwingend, sondern auch faktisch zutreffend. Schritt #
3: Aus der Tatsache, daß es von der großen Mehrheit der Gläubigen nicht mehr gebeichtet wird, darf
man schließen, daß (a) entweder diese Katholiken begehen keine schweren Sünde mehr, wofür die Beichte
unerlässlich wäre, (b) oder daß dieselben das Bewußtsein Ihrer Sündhafigkeit und Vergebungsbedürfnis
verloren haben. Schritt # 4: Die Alternative (a) ist als unrealistisch abzulehnen. Die Alternative (b)
setzt wohl einen allgemeinen Glaubensabfall voraus, dem eine mutlose, rein horizontale und banalisierte
Verkündigung nichts entgegenzusetzten hat. Korollar: Keiner wird ernsthaft bestreiten, eine solche Verkündigung
sei ein Epiphänomen der postkonziliaren Zeit.
#20 Theophrastus 11:07:49 | Mittwoch, 21. September 2011
Bei aller Schande wegen des Missbrauchs dieses Beichtstuhls – auf dem Titelfoto ist neben dem Spaten wohl ein Staubwedel und nicht eine Klobürste zu sehen! Ein zwar eher unwichtiges Detail, das aber auf die journalistische Qualität dieses Artikels schließen lässt, ist, dass es die „Deutsche Post“ sehr wohl noch gibt, nicht aber mehr die „Deutsche Bundespost“!
#19 Dumbledor 10:48:11 | Mittwoch, 21. September 2011
@Mönchlein: genau darauf wollte ich hinaus. Die Recherche von +.net ist zumeist schlampig, bruchstückhaft
und polemisch, eben alles was man von „katholischen Nachrichten“ nicht erwartet. Nur aufgrund eines Spruchs
an der Wand (s. meine Ausführungen unter #8) und einem Eimer (s. #16) kann man noch nicht auf den „ganz
großen Glaubensabfall“ schließen. P.S.: in bayrischen Gefilden werden übrigens Klobürsten auch gerne
mal als Aspergill verwendet. Auch das ist Tradition^^
#18 marienkind 10:45:29 | Mittwoch, 21. September 2011
Beichtstühle als Putzkammer . kenne ich auch. Da ist die Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Regensburg-Steinweg
kein Einzelfall. . Aber wozu braucht man denn auch heutzutage noch Beichstühle? Es gibt ja keine Sünden
mehr, allenfalls noch menschliche Schwächen! Man bringt ja schießlich niemanden um. . Die Menschen heute
sind ja alle so brav, rein und heilig. Sünder waren nur die früheren Generationen. Diese bösen und
schlechten Menschen mussten ja noch monatlich beichten gehen, mindestens aber einmal im Jahr. . Über
einen „schweren Sünder“ konnte man allerdings dennoch in den letzten Tagen viel lesen. Hat sich doch
ein polnischer Priester tatsächlich erdreistet zu sagen, dass uneheliche Kinder Kinder der Sünde sind.
Wie konnte er nur etwas sagen? Das war ja allergrößter Verstoß gegen das Gebot der Nächstenliebe,
dafür muß er sofort in die Verbannung geschickt werden. . „Es werden Zeiten kommen, in denen man die
gesunde Lehre nicht mehr erträgt und sich zum Ohrenkitzel Lehrer nach eigenen Gelüsten beschafft. Von
der Wahrheit aber wird man das Ohr abwenden und sich Fabeleien zuwenden (2. Tim. 4,3)“
#17 Sycamore 10:44:19 | Mittwoch, 21. September 2011
@Walther von Stolzing (# 11) Ich stimme Ihnen zu. Der kausale Zusammenhang zwischen „Geist des Konzils“
bzw. „nachkonziliarer Ideologie“ und den Konzilsdokumenten ist nicht zu leugnen. Es wird von der gegenwärtigen
theologischen und historischen Konzilsforschung auch so ganz klar herausgestellt. 40 Jahre lang hat die
Anhimmelung des „Superkonzils“ kritische Fragen dazu unterschlagen und Aufforderungen an das kirchliche
Lehramt, endlich Klarheit zu schaffen, abweichende, irrtümliche und gar häretische Deutungen zu verurteilen,
und deren Vertreter von wichtigen Kirchenämtern zu entfernen, blockiert. Nun scheint Bewegung in die
Sache zu kommen. Selbst die römischen Kurialen haben inzwischen gemerkt, daß die katholische Jugend
und Jungpriester mit der altliberalen mutlosen, „horizontalistischen“ (Kard. Brandmüller) und banalisierenden
Verkündigung nichts am Hut haben. Sie entdecken die Tradition wieder und das, was für zweitausend Jahre,
vor dem Konzil, galt und noch immer gilt. Der Pius-Bruderschaft gebührt die Dankbarkeit der Universalkirche
dafür, daß sie nie aufgehört hat, die bohrenden Fragen zu stellen, und sich nie mit dem ‘status quo’,
wozu die verbohrten Bischöfe sie immer wieder gedrängt haben, zufrieden gab. Eine glänzendere Anerkennung
als die, welche in der päpstlichen Einladung zu den neuesten Gesprächen bei der Glaubenskogregation
enthalten ist, ließe sich kaum denken.
#16 Mönchlein 10:41:20 | Mittwoch, 21. September 2011
„9“…die lateinische Sprache wurde in der Kirche NIE abgeschafft… Ach ja…ich habe in einem Beichstuhl
auch schon mal einen Eimer abgestellt,weil ich dringens ins Altenheim gerufen wurde…deswegen hat das
Sakrament der Buße für mich immer noch ein hohen Stellenwert.
#13 Sycamore 10:23:07 | Mittwoch, 21. September 2011
@ # 10 … und die variable Verwendbarkeit der Gehirne, die vom „Geist des Konzils“ 40 Jahre lang gedopt
wurden. Jetzt gilt es, die von Benedikt XVI. eingeleitete Wende tatkräftig zu unterstützen, damit die
katholische Kirche wieder zu sich selbst findet. @Dummledor (# 1, # 4) Sie spielen den Verblödeten und
den Scheinheiligen. Außerdem können Sie nicht richtig lesen, denn im Artikel steht nicht, das Konzil
habe das Sakrament der Beichte abgeschafft, sondern daß dieses „im Gefolge des Zweiten Vatikanums abgeschafft
wurde“. Von den vom „Geist des Konzils“ Verwehten, versteht sich. Ich darf annehmen, Sie gehören dazu.
@Mariahilfer: >>Der „Geist des Konzils“ hat die Kirche ruiniert.<< . So ist es –- und damit aber auch
das Konzil, denn es hat sowohl durch seine schwammigen und an wichtigen Stellen unklaren Formulierungen
als auch durch grausam lange und ermüdende Texte wie „Gaudium et spes“ diesen Geist erst ermöglicht.
. Der Novus Ordo ist auch so ein Produkt des nachkonziliaren Ungeistes. Das Missale Romaum von 1965 setzt
die Liturgiekonstitution weitgehend um (wie auch aus dem Schreiben des Kardinalstaatssekretärs an den
Erzabt von Beuron, der dem 1966er Schott beigefügt ist klar hervorgeht). Wäre man bei dem Missale geblieben,
sähe es heute ganz anders aus in der Kirche!
#9 Mariahilfer 09:57:03 | Mittwoch, 21. September 2011
@Dumbldor So wie der Gebrauch der lateinischen Sprache abgeschafft wurde, obwohl die Konzilsdokumente
das Gegenteil vorgesehen haben. Der „Geist des Konzils“ hat die Kirche ruiniert.
#8 Dumbledor 09:56:49 | Mittwoch, 21. September 2011
Was hat da Ganze jetzt eigentlich mit den Zeugen Johavas zu tun? Für zarte katholisch Gemüter ist die
Aufschrift „In Freundschaft mit Jesus unterwegs zu Gott“ maximal irreführend, aber keineswegs falsch.
Auch in der Bibel lese ich im 1. Tim 2,5: „Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und
den Menschen: der Mensch Christus Jesus,…“. Manchmal glaube ich, heute würde der gute Timmy zu den
Häretikern gezählt werden ;) aber Spaß bei Seite: Einen Bezug zu den Zeugen Jehovas gibt es nur, wenn
man das Evangelium verkürzt: Jesus war/ist Gott UND Mensch; es gibt hier kein entweder/oder. Offensichtlich
ist dies für viele Menschen genauso schwer zu begreifen wie die Dreifaltigkeitslehre als solches.
@Dumbldor, stellen Sie sich nicht so dämlich an. Aus der passiven Satzkonstruktion lässt sich nicht ableiten, daß der Papst oder das Konzil die Beichte abgeschafft haben. Es steht da nur, daß sie abgeschafft worden ist. Sicherlich eine Übertreibung, aber der Punkt ist doch der, daß dieses heilsnotwendige Sakrament weitgehend ignoriert wird in der Konzilskirche.
#6 Mariahilfer 09:47:39 | Mittwoch, 21. September 2011
Das ‘verlorene Sakrament’: „Wer daher unwürdig dieses Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, der
wird schuldig am Leib und Blut des Herrn … Denn wer unwürdig isst und trinkt, der isst und trinkt sich
das Gericht, da er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.“ (1 Kor 11,27 – 29) Der Zusammenhang mit der
Kommunion dürfte den meisten ganz einfach nicht (mehr) bekannt sein. Ist ja auch kein Wunder. Katechese
gibt es nicht mehr. Die Kirche darf nicht „belehren“. Im Religionsunterricht wird stattdessen gemeinsam
„Schindlers list“ angeschaut. In der Predigt werden Öko- oder Sozialthemen breitgetreten. In Bereichen
wie diesen wäre eine echte Reform, eine Wieder-Herstellung der katholischen Kirche notwendig.
#4 Dumbledor 09:29:25 | Mittwoch, 21. September 2011
Und warum wird es dann nicht so gesagt? Wer (de facto) ein Sakrament abschafft ist genauso dem Konzil
und somit der Kirche gegenüber ungehorsam, wie jene die behaupten, Benedikt sei (de jure?) kein Papst.
@wickerl: das Letztere fällt unter das Beichtgeheimnis :)
#3 wickerl 09:24:55 | Mittwoch, 21. September 2011
es ist überhaupt gröblichst ungehörig, Putzzeug noch dazu Klobesenin der Kirche selbst aufzubewahren,
die Menschen wissen gar nicht mehr wie sehr sie in die Irre gehen, und der Papst ernennt durchwegs Bischöfe ,
die das Weitergehen dieses Weges gewährleisten. @Dumbledor Es wurde de facto abgeschafft in der nachkonziliaren
Kirche , wo wird dieses Sakrament heutzutage noch angeboten, wann waren Sie das letzte Mal beichten?
#1 Dumbledor 09:15:56 | Mittwoch, 21. September 2011
Erster Zitat:„Er trägt der Tatsache Rechnung, daß das entsprechende Sakrament in Deutschland im Gefolge
des Zweiten Vatikanums abgeschafft wurde.“ Wo hat das Konzil ein Sakrament abgeschafft?