(kreuz.net) Im vergangenen Februar gliederten sich die Sühneschwestern vom Heiligen Geist in Niedaltdorf
der Piusbruderschaft an.
Deshalb kochte die Volksseele in unserem kleinen Ort immer noch hoch, weil viele
der Piusbruderschaft skeptisch gegenüberstehen.
Als der im Ort sehr beliebte und angesehene Pater Manfred
Jöckel vom Institut Christus König seinen Hut nehmen mußte, war das Maß voll.
Angliederung widerrufen?
Die Schwester Oberin des Ordens wurde mehrmals auf ihre Angliederung an die Piusbruderschaft angesprochen.
Sie gab schließlich ziemlich aufgebracht zur Antwort, daß diese Angliederung schon lange durch einen
Brief an die Piusbruderschaft widerrufen worden sei.
1. Wenn die Aussage der Schwester
Oberin stimmt, warum kann man auf der Internetseite der Schwestern darüber nichts lesen?
Und warum wird
dann trotzdem ein Priester der Bruderschaft als Spiritual eingesetzt?
2. Wenn die Angliederung nicht
zurückgenommen wurde, warum wird dann solch eine Falschaussage in die Welt gesetzt?
Viele Meßbesucher
auch aus den umliegenden Orten haben mitgeteilt, daß sie die Heilige Messe nicht mehr besuchen und das
Haus der Schwestern meiden würden, wenn dort ein Priester der Piusbruderschaft eingesetzt würde.
Der
Distriktobere antwortet
Ich erkundigte mich beim deutschen Distriktoberen der Piusbruderschaft, Pater
Franz Schmidberger, nach dem Status der Schwestern.
Er schickte mir folgende Email-Antwort:
„Gerne antworte
ich Ihnen auf Ihre E-Post vom 16. August. Mir ist nicht bekannt, daß die Sühneschwestern in irgendeiner
Weise ihre Verbundenheit mit der Piusbruderschaft zurückgezogen haben.
Allerdings werden sie von Trier
aus schwer unter Druck gesetzt.
Jedenfalls wirkt von unserer Seite aus seit wenigen Tagen einer unserer
Patres als Spiritual.“
Email-Adressen der Empfänger
24 Lesermeinungen
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1. Vermutlich stehen die Niedaltdorfer der Piusbruderschaft deshalb so „skeptisch“ gegenüber, weil sie
böswillig und gemein fehlinformiert wurden. Schließlich ist die Bruderschaft keine Sekte, sondern sie
gibt den unverfälschten und vor allem unverkürzten und unverwässerten katholischen Glauben weiter!
2. Es ist nicht wahr, dass Pater Joekel „seinen Hut nehmen musste“, sondern er wurde von seinen Oberen
abberufen, nachdem diese aus dem Internet erfahren hatten, dass auch die Sühneschwestern zu den vielen
befreundeten Orden der Priesterbruderschaft gehören. 3. P. Joeckel war Spiritual der Schwestern, und
als solcher brauchte er nicht in erster Linie bei den Dorfbewohnern beliebt sein. Es ist ja allgemein
bekannt, dass er sich nicht um die Schwestern kümmerte, aber in ihren Haus aus- und einging, wie und
wann es ihm passte. Er war täglich -während der Aussetzung- bei den Angestellten und scherzte gerne
mit ihnen (sogar noch bei der Austeilung des Aschenkreuzes). Ihm ist sicherlich auch zu verdanken, dass
die Gläubigen nicht mal mehr das Haus betreten, geschweige denn zur Hl. Messe kommen, seit ein Priester
der Bruderschaft seine Nachfolge angetreten hat. 4. Es ist wohl mehr als unwahrscheinlich, dass die Schwestern
einen recht-gläubigen Priester „unter üblen Beschimpfungen“ bzw. „beleidigenden Reden“ vor die Türe
setzten. Die ehrwürdigen Schwestern derart mit Schmutz zu bewerfen und auf nicht wieder gut zu machende
Weise zu verleumden, zeugt von einem ganz schlechten Charakter…
#23 clericus 22:09:12 | Donnerstag, 22. September 2011
# 20: Da die Kirche, wie sie zu ahnen scheinen, keine Demokratie ( und noch viel weniger eine Ansammlung autonomer pietistischer Konventikel) ist, haben sich die Schwestern dem rechtmäßigen Oberen zu fügen, der rechtmäßige Befehle und Verfügungen erläßt. Demgemäß ist festszustellen: 1. Die erbetene Anerkennung der (alten) Ordensregel wurde vom Trierer Bischof vollumfänglich gewährt; 2. ein rechtgläubiger Priester, der die alte Messe zelebrieren sollte, wurde entsandt; 3. dieser wurde unter beleidigenden Reden hinausgeworfen -und das nenne ich nicht nur „demokratischen Ungeist“, sondern eine bodenlose Frechheit!
#21 Hare-Krishna 22:01:29 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Piusbruderschaft hat zu wenig Deutsche. War bei der diesjährigen unerlaubten Priesterweihe in Deutschland
überhaut ein Deutscher dabei? Und irgendwie hat K.net doch was gegen Nicht-Deutsche hier in Deutschland.
Dann sollte sich doch auch die Piusbruderschaft danach richten.
#19 clericus 21:54:24 | Donnerstag, 22. September 2011
„Das Doppelspiel von Niedaltdorf“, so muß man es wohl leider nennen! Die Schwestern befinden sich -durch
ihre eigene Schuld- derzeit in einer völlig ungeklärten Situation. In diesem Frühjahr haben sie ihre
sog. Freundschaft mit der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ in einem Brief an Bischof Fellay bekundet.
Etwa zeitgleich (!!!) , nämlich am 4. März 2011, baten sie den Trierer Diözesanbischof Ackermann um
die kanonische Errichtung ihrer Gemeinschaft. Mit Dekret vom 24. Juni hat Bischof Ackermann dieser Bitte
entsprochen; das Dekret, in welchem Bezug auf den Antrag der Schwestern vom 4. März genommen wird, wurde
im Kirchlichen Amtsblatt der des Bistum Trier (vom 1. August 2011, S. 288) publiziert. Das Dekret wurde
durch einen vom Bischof beauftragten Geistlichen des Bistums Trier in der Kapelle der Schwestern verlesen,
anschließend wurde (von den Schwestern) das Te Deum gesungen. Nun hätte alles in Ordnung sein können.
Jedoch: einen vom Bistum ad interim (nach dem Weggang von Pater Joekel) als Aushilfe benannten Priester,
der ausschließlich die alte Messe liest, setzten die Schwestern (samt zwei ebenfalls anwesenden Pfarrern)
unter üblen Beschimpfungen vor die Tür. Man wird sich die Frage stellen müssen, was die Schwestern
denn nun eigentlich wollen. Wen führen sie an der Nase herum? Bischof Fellay oder Bischof Ackermann?
Freilich wären die Probleme gelöst, wenn es zu einer kanonischen Errichtung der „Priesterbruderschaft
St. Pius“ kommen würde .
#18 Erni.J 18:58:33 | Donnerstag, 22. September 2011
Die ehrwürdigen Sühneschwestern von Niedaltdorf gehören in den Kreis der verbundenen Ordensgesellschaften
der Piusbruderschaft. Die Schwestern wurden in der kommunistischen Verfolgungszeit in der CSSR gegründet.
Nach Enteignung konnten sie nach vielen Leiden in die BRD ausreisen. In einer Stellungnahme schreiben
die Sühneschwestern: „Schon seit unserer Ordensgründung ist es unser Wunsch durch die würdige Feier
der tridentinischen hl. Messe für die hl. kath. Kirche zu opfern und zu sühnen.“ Papst Benedikt XVI
hat die alte (lateinische) Messe ausdrücklich erlaubt und gewünscht. Frau Johanna Holzmann: Wo ist das
Problem, wenn die Piusbruderschaft diesem Wunsch der Sühneschwestern entgegenkommt? Möge das Gebet der
Hl. Maria Theresia Ledochowska den Schwestern Mut und Kraft geben: „Mag kommen was will, – bewahrt euch
das lebendige Vertrauen in das Herz Jesu, das euch immer den rechten Weg führen wird, selbst wenn er
voller Dornen sein sollte.“ Amen!
#9 r.ruhrgebietler 17:21:45 | Donnerstag, 22. September 2011
jedenfalls ist das Schnitzel frisch – gut auf dem bild zu sehen! das kann von der FSSPX nicht mehr gesagt
werden; sie sind zu vat-ii-konziliarem sauerteig geworden der bald entfernt wird!
@Shadow Kein Wunder! Die ganze Welt ist doch nach kreuz.net schon dermassen pööööööseeeee, dass
es für den Widersacher kaum noch was zu tun gibt. Die Engelein sitzen kastriert auf ihren Wölkchen und
getrauen sich nicht mehr runter… da kann es dem Widersacher nur noch darum gehen, dem wichtigsten Verein
der Welt (Piussekte) und dem grössten katholischen Lügenportal Steine in den Weg zu legen.
#5 Josefus 17:09:06 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Sühneschwestern von Niedaltdorf haben das einzig Richtige getan, was man in der heutigen Kirchensituation
tun kann. Man kann ihnen nur gratulieren zu diesem Schritt. Dass das dem Widersacher nicht gefällt, ist
auch klar, so mobilisiert er seine Kräfte. Dass mancher Gläubige durch Medienkampagnen aufgeschreckt
erst mal skeptisch ist gegenüber der Priesterbruderschaft, kann man diesen nicht einmal verdenken. Doch
die guten Schwestern werden sich dadurch nicht irre machen. Da kann auch das Bistum Trier nichts ändern.
Vermutlich war der gute Pater Jöckel auch kein schlechter Priester. Ich habe ihn 2-mal erlebt, einmal
während einer hl. Messe, er ist durchaus sympathisch. Deswegen kann es für ihn Leid tun. Die Schwester
haben aber nun mal erkannt, dass der Weg der Priesterbruderschaft der Richtige ist. So konnten sie nicht
anders handeln. Die Aussage der Schwester Oberin ist wohl so zu verstehen, dass sie nicht offiziell Schwestern
der Piusbruderschaft werden, sondern mit der Priesterbruderschaft in enger Kooperation arbeiten.