Piusbruderschaft
Neues von den Sühneschwestern in Niedaltdorf
Die Angliederung der Sühneschwestern von Niedaltdorf an die Piusbruderschaft ist nicht allen Gläubigen genehm. Deshalb habe ich die Piusbruderschaft am 11. August angeschrieben. Von Johanna Holzmann.
Die altgläubigen Schwestern von Niedaltdorf.
Die altgläubigen Schwestern von Niedaltdorf.
© Piusbruderschaft.de
(kreuz.net) Im vergangenen Februar gliederten sich die Sühneschwestern vom Heiligen Geist in Niedaltdorf der Piusbruderschaft an.

Deshalb kochte die Volksseele in unserem kleinen Ort immer noch hoch, weil viele der Piusbruderschaft skeptisch gegenüberstehen.

Als der im Ort sehr beliebte und angesehene Pater Manfred Jöckel vom Institut Christus König seinen Hut nehmen mußte, war das Maß voll.

Angliederung widerrufen?

Die Schwester Oberin des Ordens wurde mehrmals auf ihre Angliederung an die Piusbruderschaft angesprochen.

Sie gab schließlich ziemlich aufgebracht zur Antwort, daß diese Angliederung schon lange durch einen Brief an die Piusbruderschaft widerrufen worden sei.

Die Schwestern von Niedaltdorf

Meine Frage lautet deshalb:

1. Wenn die Aussage der Schwester Oberin stimmt, warum kann man auf der Internetseite der Schwestern darüber nichts lesen?

Und warum wird dann trotzdem ein Priester der Bruderschaft als Spiritual eingesetzt?

2. Wenn die Angliederung nicht zurückgenommen wurde, warum wird dann solch eine Falschaussage in die Welt gesetzt?

Viele Meßbesucher auch aus den umliegenden Orten haben mitgeteilt, daß sie die Heilige Messe nicht mehr besuchen und das Haus der Schwestern meiden würden, wenn dort ein Priester der Piusbruderschaft eingesetzt würde.

Der Distriktobere antwortet

Ich erkundigte mich beim deutschen Distriktoberen der Piusbruderschaft, Pater Franz Schmidberger, nach dem Status der Schwestern.

Er schickte mir folgende Email-Antwort:

„Gerne antworte ich Ihnen auf Ihre E-Post vom 16. August. Mir ist nicht bekannt, daß die Sühneschwestern in irgendeiner Weise ihre Verbundenheit mit der Piusbruderschaft zurückgezogen haben.

Allerdings werden sie von Trier aus schwer unter Druck gesetzt.

Jedenfalls wirkt von unserer Seite aus seit wenigen Tagen einer unserer Patres als Spiritual.“
      
24 Lesermeinungen
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#24   bonanza   20:34:57 | Montag, 26. September 2011
1. Vermutlich stehen die Niedaltdorfer der Piusbruderschaft deshalb so „skeptisch“ gegenüber, weil sie böswillig und gemein fehlinformiert wurden. Schließlich ist die Bruderschaft keine Sekte, sondern sie gibt den unverfälschten und vor allem unverkürzten und unverwässerten katholischen Glauben weiter!
2. Es ist nicht wahr, dass Pater Joekel „seinen Hut nehmen musste“, sondern er wurde von seinen Oberen abberufen, nachdem diese aus dem Internet erfahren hatten, dass auch die Sühneschwestern zu den vielen befreundeten Orden der Priesterbruderschaft gehören.
3. P. Joeckel war Spiritual der Schwestern, und als solcher brauchte er nicht in erster Linie bei den Dorfbewohnern beliebt sein. Es ist ja allgemein bekannt, dass er sich nicht um die Schwestern kümmerte, aber in ihren Haus aus- und einging, wie und wann es ihm passte. Er war täglich -während der Aussetzung- bei den Angestellten und scherzte gerne mit ihnen (sogar noch bei der Austeilung des Aschenkreuzes). Ihm ist sicherlich auch zu verdanken, dass die Gläubigen nicht mal mehr das Haus betreten, geschweige denn zur Hl. Messe kommen, seit ein Priester der Bruderschaft seine Nachfolge angetreten hat.
4. Es ist wohl mehr als unwahrscheinlich, dass die Schwestern einen recht-gläubigen Priester „unter üblen Beschimpfungen“ bzw. „beleidigenden Reden“ vor die Türe setzten.
Die ehrwürdigen Schwestern derart mit Schmutz zu bewerfen und auf nicht wieder gut zu machende Weise zu verleumden, zeugt von einem ganz schlechten Charakter…
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#23   clericus   22:09:12 | Donnerstag, 22. September 2011
# 20: Da die Kirche, wie sie zu ahnen scheinen, keine Demokratie ( und noch viel weniger eine Ansammlung autonomer pietistischer Konventikel) ist, haben sich die Schwestern dem rechtmäßigen Oberen zu fügen, der rechtmäßige Befehle und Verfügungen erläßt. Demgemäß ist festszustellen: 1. Die erbetene Anerkennung der (alten) Ordensregel wurde vom Trierer Bischof vollumfänglich gewährt; 2. ein rechtgläubiger Priester, der die alte Messe zelebrieren sollte, wurde entsandt; 3. dieser wurde unter beleidigenden Reden hinausgeworfen -und das nenne ich nicht nur „demokratischen Ungeist“, sondern eine bodenlose Frechheit!
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#22   Schalom   22:03:49 | Donnerstag, 22. September 2011
Was sagt denn die Bibel hinsichtlich des Schweines, Ihr Frommen?
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#21   Hare-Krishna   22:01:29 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Piusbruderschaft hat zu wenig Deutsche.
War bei der diesjährigen unerlaubten Priesterweihe in Deutschland überhaut ein Deutscher dabei?
Und irgendwie hat K.net doch was gegen Nicht-Deutsche hier in Deutschland.
Dann sollte sich doch auch die Piusbruderschaft danach richten.
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#20   DerRabe   21:59:50 | Donnerstag, 22. September 2011
was ist denn so schlimm an der piusbruderschaft?
muss es denn immer eine bruderschaft im demokratischen ungeiste sein?
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#19   clericus   21:54:24 | Donnerstag, 22. September 2011
„Das Doppelspiel von Niedaltdorf“, so muß man es wohl leider nennen!
Die Schwestern befinden sich -durch ihre eigene Schuld- derzeit in einer völlig ungeklärten Situation. In diesem Frühjahr haben sie ihre sog. Freundschaft mit der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ in einem Brief an Bischof Fellay bekundet. Etwa zeitgleich (!!!) , nämlich am 4. März 2011, baten sie den Trierer Diözesanbischof Ackermann um die kanonische Errichtung ihrer Gemeinschaft. Mit Dekret vom 24. Juni hat Bischof Ackermann dieser Bitte entsprochen; das Dekret, in welchem Bezug auf den Antrag der Schwestern vom 4. März genommen wird, wurde im Kirchlichen Amtsblatt der des Bistum Trier (vom 1. August 2011, S. 288) publiziert. Das Dekret wurde durch einen vom Bischof beauftragten Geistlichen des Bistums Trier in der Kapelle der Schwestern verlesen, anschließend wurde (von den Schwestern) das Te Deum gesungen. Nun hätte alles in Ordnung sein können. Jedoch: einen vom Bistum ad interim (nach dem Weggang von Pater Joekel) als Aushilfe benannten Priester, der ausschließlich die alte Messe liest, setzten die Schwestern (samt zwei ebenfalls anwesenden Pfarrern) unter üblen Beschimpfungen vor die Tür. Man wird sich die Frage stellen müssen, was die Schwestern denn nun eigentlich wollen. Wen führen sie an der Nase herum? Bischof Fellay oder Bischof Ackermann? Freilich wären die Probleme gelöst, wenn es zu einer kanonischen Errichtung der „Priesterbruderschaft St. Pius“ kommen würde .
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#18   Erni.J   18:58:33 | Donnerstag, 22. September 2011
Die ehrwürdigen Sühneschwestern von Niedaltdorf gehören in den Kreis der verbundenen Ordensgesellschaften der Piusbruderschaft. Die Schwestern wurden in der kommunistischen Verfolgungszeit in der CSSR gegründet. Nach Enteignung konnten sie nach vielen Leiden in die BRD ausreisen. In einer Stellungnahme schreiben die Sühneschwestern: „Schon seit unserer Ordensgründung ist es unser Wunsch durch die würdige Feier der tridentinischen hl. Messe für die hl. kath. Kirche zu opfern und zu sühnen.“ Papst Benedikt XVI hat die alte (lateinische) Messe ausdrücklich erlaubt und gewünscht.
Frau Johanna Holzmann: Wo ist das Problem, wenn die Piusbruderschaft diesem Wunsch der Sühneschwestern entgegenkommt?
Möge das Gebet der Hl. Maria Theresia Ledochowska den Schwestern Mut und Kraft geben: „Mag kommen was will, – bewahrt euch das lebendige Vertrauen in das Herz Jesu, das euch immer den rechten Weg führen wird, selbst wenn er voller Dornen sein sollte.“ Amen!
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#17   r.ruhrgebietler   17:43:11 | Donnerstag, 22. September 2011
#16 – bestimmt nicht!
ich sehe das singularis domesticus, ein laufender meter frische schnitzel…
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#16   Palpatina reloaded †   17:30:29 | Donnerstag, 22. September 2011
Wie hintersinnig, lieber Ruhri. Heisst das, du möchtest mich verspeisen?
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#15   r.ruhrgebietler   17:29:34 | Donnerstag, 22. September 2011
#12 oh, ein frisches Schnitzel ist nicht zu verachten.
dem bild fehlt ein untertitel:
Die schweine von heute sind die schnitzel von morgen!
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#14   kristall   17:29:21 | Donnerstag, 22. September 2011
apropos demokratie ! schatten ! die palistinänser sollten einen eigenen staat bekommen !!!! demokratisch natürlich ! verstehst du schon !!? oder !!??
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#13   Shadow1979 †   17:26:01 | Donnerstag, 22. September 2011
#12
;-)!!!!
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#12   Palpatina reloaded †   17:24:42 | Donnerstag, 22. September 2011
Präzisierung zu meinem vorigen Beitrag: Ich meinte kristall, nicht Ruhri. Ist beim Thema Schwachsinn allerdings schwer zu erkennen.
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#11   kristall   17:23:53 | Donnerstag, 22. September 2011
polpotina sag x hast du vielleicht die röteln !!?? @ hahaha
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#10   Palpatina reloaded †   17:22:20 | Donnerstag, 22. September 2011
Oh! Unser Schwachsinnsexperte meldet sich zu Wort.
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#9   r.ruhrgebietler   17:21:45 | Donnerstag, 22. September 2011
jedenfalls ist das Schnitzel frisch – gut auf dem bild zu sehen!
das kann von der FSSPX nicht mehr gesagt werden; sie sind zu vat-ii-konziliarem sauerteig geworden der bald entfernt wird!
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#8   kristall   17:20:56 | Donnerstag, 22. September 2011
du hast dich selbst übertroffen an schwachsinn. polpotina @ hahaha
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#7   Palpatina reloaded †   17:19:18 | Donnerstag, 22. September 2011
@Shadow
Kein Wunder! Die ganze Welt ist doch nach kreuz.net schon dermassen pööööööseeeee, dass es für den Widersacher kaum noch was zu tun gibt. Die Engelein sitzen kastriert auf ihren Wölkchen und getrauen sich nicht mehr runter… da kann es dem Widersacher nur noch darum gehen, dem wichtigsten Verein der Welt (Piussekte) und dem grössten katholischen Lügenportal Steine in den Weg zu legen.
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#6   Shadow1979 †   17:11:39 | Donnerstag, 22. September 2011
Stimmt der Widersacher hat auch nichts bessres zu tun ;-)
Scheint langeweile zu haben der Gute!!!
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#5   Josefus   17:09:06 | Donnerstag, 22. September 2011
Die Sühneschwestern von Niedaltdorf haben das einzig Richtige getan, was man in der heutigen Kirchensituation tun kann. Man kann ihnen nur gratulieren zu diesem Schritt. Dass das dem Widersacher nicht gefällt, ist auch klar, so mobilisiert er seine Kräfte. Dass mancher Gläubige durch Medienkampagnen aufgeschreckt erst mal skeptisch ist gegenüber der Priesterbruderschaft, kann man diesen nicht einmal verdenken. Doch die guten Schwestern werden sich dadurch nicht irre machen. Da kann auch das Bistum Trier nichts ändern. Vermutlich war der gute Pater Jöckel auch kein schlechter Priester. Ich habe ihn 2-mal erlebt, einmal während einer hl. Messe, er ist durchaus sympathisch.
Deswegen kann es für ihn Leid tun. Die Schwester haben aber nun mal erkannt, dass der Weg der Priesterbruderschaft der Richtige ist. So konnten sie nicht anders handeln.
Die Aussage der Schwester Oberin ist wohl so zu verstehen, dass sie nicht offiziell Schwestern der Piusbruderschaft werden, sondern mit der Priesterbruderschaft in enger Kooperation arbeiten.
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#4   karljosef   17:02:52 | Donnerstag, 22. September 2011
Warum wurde den Jöckel entfernt?
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#3   Shadow1979 †   16:40:31 | Donnerstag, 22. September 2011
Das weisst du woher das Sie von Trier unter Druck gesetzt werden???
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#2   Mönchlein   16:13:03 | Donnerstag, 22. September 2011
Ich finde es sehr schön,das es dise Gemeinschaft gibt…Kann man nur Beten dafür…(Sehr schade das sie von Trier unter Druck gesetzt werden…)
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#1   Hare-Krishna   16:04:44 | Donnerstag, 22. September 2011
Wer wirkt eigentlich für K.net als Spirtual?
.
Pater Engelwerk?
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