‘Spiegel’
Darf’s ein bißchen protestantischer sein?
Sie träumen von einer weltlichen Käßmann-Religion samt grünem Grundsatzprogramm – eine Art Abklingbecken für den katholischen Glauben.
Benedikt XVI. nach seiner gestrigen Ankunft in Berlin
Benedikt XVI. nach seiner gestrigen Ankunft in Berlin
(kreuz.net) Der deutsche Episkopat hat gerade keine Zeit für glänzende Visiten.

Das schreibt der deutsche Journalist Matthias Matussek in der jüngsten Ausgabe des verbittert antikirchlichen deutschen Straßenmagazins ‘Spiegel’.

Das Magazin wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von einem ehemaligen NS-Journalisten und Leutnant der Wehrmacht gegründet.

Der Artikel steht unter dem Titel: „Fels im Sturm – Warum der Katholizismus nicht protestantisch werden darf.“

Was will die Kundschaft?

Die deutschen Bischöfe befinden sich nach Matussek gerade in einer „großen Dialogoffensive mit der katholischen Kundschaft“.

Sie fragt, wie sie es denn gern hätte. Die Kundschaft antwortet: protestantischer.

Damit ist nach Matussek „eine weltliche Käßmann-Religion samt grünem Grundsatzprogramm, eine Art Abklingbecken für den katholischen Glauben“ gemeint.

Ein Hang zum religiösen Freistil

Die katholische Basis spüre, daß das so unzeitgemäß Katholische der Gesellschaft auf den Wecker gehe.

Matussek weist darauf hin, daß das „schon lange“ der Fall ist:

„Tatsächlich gibt es ja den Zug zur Verweltlichung und zum religiösen Freistil seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil“.

Denn: „Soutanen und Gregorianik und Latein sind verschwunden, das Böse und die Sünde und Beichtstühle erst recht, und Heiligenlitanei und Rosenkranz? Vergiß es!“

Die katholischen Theologen fordere als Alternative „Priesterinnen, Schwulenehe und Aufhebung des Zölibats.“

Außer den Priestern will heute keiner mehr heiraten

Matussek zitiert den Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger: „Heutzutage will keiner mehr heiraten, jetzt sollen es die Priester tun.“

Das Problem: Nach einer österreichischen Studie würden achtzig Prozent der Priester auch nach Aufhebung des Zölibats ehelos weiterleben.

Probleme sieht Matussek auch bei der Forderung nach Frauenpriesterinnen:

„Im elisabethanischen Theater wurden Frauenrollen aus Gründen der Schicklichkeit mit Männern besetzt, heute will man aus Gründen der politischen Korrektheit die Priesterrolle für Frauen.“

Matussek bemerkt, daß dagegen bei den „tatsächlichen Glaubensartikeln“ Flaute herrscht.

Es wäre für Matussek die Aufgabe der Theologie, hier nachzuhelfen: „Doch die redet lieber über Pfarrerehen und Abendmahl für alle.“

Reform als Selbstauflösungsantrag

Matussek schlägt vor, den Protestantismus den Protestanten zu überlassen – „die ihn wahrscheinlich besser können?“

Er vermutet, daß es den katholischen Theologen entgangen ist, daß der Protestantismus mit seinem „Do it yourself“- Glauben seinen Mitgliederbestand erheblich reduziert und weit dramatischer verloren hat als die Kirche.

Sein Fazit: „Also wäre dieser Reformvorschlag eine Art Selbstauflösungsantrag.“
      
39 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#40   catholic   23:51:33 | Freitag, 23. September 2011
Antonio, so dumm, wie wenn man sich Antonio Michele Ghislieri nennen muss.
.
pause
Redaktion benachrichtigen
#39   karljosef   23:44:44 | Freitag, 23. September 2011
Die Protestanten haben mit der Urkirche nichts gemein, und die Orthodoxen leugnen den Primat.
Was ist der Sinn der Ökumene?
Redaktion benachrichtigen
#38   Bruder Theophil   21:53:58 | Freitag, 23. September 2011
Gastgeschenk Ökumene ? Wie soll das funktionieren mit einer Religionsgemeinschaft, die sich ausdrücklich dadurch definiert, dass sie NICHT Katholisch ist. Wenn ich also NICHT Katholisch sein will, warum will ich dann näher an die Katholiken heranrücken ? Warum will ich dann Ökumene ? Rom machts schon richtig: Konzentriert sich bei der Ökumene auf die Ostkirchen. Das macht Sinn. Der gemeinsame Nenner ist sichtbar und tragfähig.
Redaktion benachrichtigen
#37   kristall   21:09:31 | Freitag, 23. September 2011
catalog ! du solltest x pause machen. @
Redaktion benachrichtigen
#36   Antonio Michele Ghislieri   20:50:19 | Freitag, 23. September 2011
@catholic
Eine ausgesprochen dummen Antwort, wie ich finde.
Redaktion benachrichtigen
#35   catholic   20:48:01 | Freitag, 23. September 2011
Meine Meinung:
Maria hat überhaupt kein Interesse eine Tridentinische Messe zu zelebrieren.
Redaktion benachrichtigen
#34   kristall   20:43:27 | Freitag, 23. September 2011
kannst du dir alleine die rotzige nase putzen !!??
katalog @ hahaha
Redaktion benachrichtigen
#33   Grüner Ritter †   20:42:32 | Freitag, 23. September 2011
Ein Weib??? Wie gruslig :-D
Redaktion benachrichtigen
#32   Antonio Michele Ghislieri   20:42:13 | Freitag, 23. September 2011
@catholic
Eine ausgesprochen dumme Frage, wie ich finde.
Redaktion benachrichtigen
#31   catholic   20:40:16 | Freitag, 23. September 2011
Eine Frage:
Könnte Maria, die Mutter Christi, eine Heilige Messe im Tridentinischem Ritus zelebrieren? –
Redaktion benachrichtigen
#30   der erlöser lebt   20:22:45 | Freitag, 23. September 2011
Martin Luther hat die Bibel für alle Menschen dieser Welt übersetzt, bzw, die
Möglichkeiten dazu geschaffen.
Der Papst ist nicht der Stellvertreter Gottes auf Erden, das sind alle Menschen
die in unseren Herrn Jesus Christus geborgen sind,die Trinität zu verstehen be
deutet,Gott unser allmächtiger Vater, Jesus Christus seinen eingeborenen
Sohn, und die Entsendung des Heiligen Geistes.
Du sollst keine andere Götter haben ausser (neben ) mir. Empfehlendswert
wäre zu lesen in der Bibel Markus 3, Vers 31 – 35.
Alle Menschen die in Jesus Christus wieder neugeboren (so zum wahren echten
Glauben ) sind die Nachfolger (Jünger Jesus). Was macht uns rein und frei--
Nur das Blut des Lammes Jesu,Christi Laib ist Dir gegeben, Christi Blut ist
Dir gegeben so beim Heiligen Abendmahl, das trifft genau den Kern des Glaubens.
Es gibt keinen Wettergott,keinen Fussballgott, keine Hand Gottes, etc.
Zu Gott kann ich beten wo und wann ich will, dazu ist die Kirche nicht
zwingend erforderlich.Zu Gott kann ich kommen so wie ich bin.
Der Herr segne dich , der behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten
über dich… Amen heist so soll es sein.
Redaktion benachrichtigen
#28   Jolanda   17:24:20 | Freitag, 23. September 2011
Nur mal so: Ist Luther der evangelische Oberheilige oder gar Messias?
Es gibt keinen Grund den Antisemiten und Kirchenspalter Luther anzuerkennen!
www.kath.net/detail.php?id=33230
Werden Bauern, Behinderte, Juden und neuheidnische Esoterik-Hexen gegen Luthers Hetzreden, im Jahre 2017 überall demonstrieren, wo Lutherjubelfeiern stattfinden???
www.projektwerkstatt.de/…r/luther_zitate.html
Sollte man nicht Dr. Oetker-Produkte boykottieren?
…w.freundeskreis-luther.de/de/
Warum boykottieren wir eigentlich nicht das lutherische Pfarrerstöchterlein Angela Merkel???
Angelika Merkel, die Protestantin
www.amazon.de/…226481/ref=pd_sim_b3
IM Erika, die SED-Spitzelin
…nigmannsagt.wordpress.com/…tasispitzel-im-erika/
Redaktion benachrichtigen
#27   karljosef   16:47:26 | Freitag, 23. September 2011
In der reformierten Tradition haben die Sakramente jedoch nur die Bedeutung von Symbolen. Wikipedia
Das ist grundverschieden von dem Katholischen Verständnis.
Redaktion benachrichtigen
#26   Soramonas   15:57:21 | Freitag, 23. September 2011
Politik für ein christliches Deutschland
www.aktion-kig.de/…rteitag_landing.html?gclid=CLK5lPHC…
Redaktion benachrichtigen
#25   Hans Dampf   15:23:23 | Freitag, 23. September 2011
Wieso Karl Josef
das ist völliger Unsinn!Schon mal was von der 2- Sakramenten-Lehre gehört? Taufe und Abendmahl! Insofern kann ich meinen Worten nichts hinzufügen!
Redaktion benachrichtigen
#24   karljosef   15:19:08 | Freitag, 23. September 2011
Hans Dampfplauderer
Bei den Evangelischen wird kein Altarsakrament gespendet. Das sehen übrigens die Evangelischen auch so.
Das ist grundverschieden von den Katholiken. Ich finde , sie sollten wissen worüber sie sprechen, wenn sie schon Interkommunion fordern.
Redaktion benachrichtigen
#23   monens   14:19:44 | Freitag, 23. September 2011
Papst Pius IX. VERURTEILTE im Jahre 1864 per Syllabus die Auffassungen;

Die Menschen können in der Pflege jeder Art von Religion den Weg des Heiles finden
+
Der Protestantismus ist nichts anderes als eine verschiedene Gestalt desselben wahren christlichen Glaubens, in der man Gott ebenso wohlgefällig dienen kann wie in der katholischen Kirche

www.razyboard.com/…07667-6091667-0.html
niemand wird Anteilhaben am Göttlichen Dreifaltigen Leben, der die hl. Kirche nicht zur Mutter haben will; der hl. Cyprian;

wer die Kirche nicht zur Mutter haben will, kann Gott nicht zum Vater haben

die hl. Kirche als der geheimnisvolle Leibe Christi führt kraft ihrer Gnadenfülle der hl. Sakramente in dieser Zeit hin zur Verklärung in der Ewigkeit; nur so wird der Geist „anfassbar“ im Leibe; d.h. , dass so wie die Wahrheit Jesus Christus unabänderlich spricht, niemand das Leben in sich hat, der nicht den Leib Christi isst;

Amen, amen, das sage ich euch:
Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst
und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch
( Joh. 6,53 )

die unfehlbare Glaubenswahrheit der alleinseligmachenden hl. Kirche;
www.razyboard.com/…07667-6091667-0.html
das kostbarste Blut und das heiligste Herz Christi;
www.razyboard.com/…07888-6086132-0.html
Redaktion benachrichtigen
#22   Hans Dampf   14:13:31 | Freitag, 23. September 2011
Jubärens
ich habe heute hier schon mal an anderer Stelle geschrieben, dass man unmöglich jede Wortwendung und Äußerung von vor fast 500 Jahren in die heutige Zeit projizieren kann! Sowohl die Zeiten, wie auch die Menschen haben sich geändert…oder haben Sie noch eine Ritterrüstung an…?Heute käme doch kein vernünftiger christ mehr auf die Idee, andere wegen ihres Glaubens zu verbrennen oder Kirchen zu plündern!Somit bleibe ich bei meiner Aussage, dass sowohl das Altarsakrament in der evangelischen, wie auch in der katholischen Kirche absolut gültig gespendet wird!
Redaktion benachrichtigen
#21   monens   14:13:28 | Freitag, 23. September 2011
Alles begann mit erzwungenen sog. „Altartischen“ und der „Handkommunion“; oft ist es vielleicht schlicht so, dass sich so manche durch eine „neue Theologie“ Weichgespülte durch unausgereifte Formulierungen von einigen Texten des Vaticanums II. ermuntert fühlen, in ihrer Eigeninterpretation der Lehre der hl. Kirche forzufahren; im „Oekumenismusdekret“ ist etwa u.a. zu lesen;

Die Art und Weise der Formulierung des Katholischen Glaubens darf keinerlei Hindernisse bilden für den Dialog mit den Brüdern

Wenn nun „Aufbruchbewegte“ den Begriff „Formulierung“ durch „praktische Vermittlung“ ersetzen, so ist der modernistische Eintopf soz. „aufgetischt“,
www.razyboard.com/…07667-6091667-0.html
die nachkonziliären Experimente fussen alle auf der Möglichkeit der Eigeninterpretation von einigen fragwürdigen Texten des Vaticanums II:, nicht umsonst ist endlich eine, wenn auch zögerliche, Reform der Liturgiereform angelaufen;
www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
Prof. Waldstein faltet in prägnant nachvollziehbarer Form die Umstände der vom Vaticanum II. niemals so in Auftrag gegebenen Einführung der „Neuen Liturgie“ auseinander, einer „Liturgie“, die Papst Paul VI. in ihrer Erstfassung gar zum Weinen veranlasst hat;
www.razyboard.com/…07921-5992873-0.html
Redaktion benachrichtigen
#20   Jubärens   14:02:49 | Freitag, 23. September 2011
Auch wenn es – wie von Hans Dampf – in allen Gassen wiederholt wird,:
„Luther hatte nicht die Absicht, eine neue Kirche zu errichten.“
so ist es doch eine Tatsache, dass Luther zumindest ab etwa 1521 eine neue, nämlich die wahre, ursprüngliche Schrift- und Glaubenskirche neu zu gründen – gegen die Papisten, die die Kirche Christi verraten hätten.
Beide Begriffe wie „Reformation“ (der einen Kirche) wie auch „Kirchenspaltung“ (der katholischen Kirche) sind also falsch.
Man sollte sich angewöhnen, von der lutherischen Kirchenneugründung oder Kirchenwiedergründung zu sprechen,
denn auch der Kirchenbegriff von Luther als „allein geistliche Glaubensgmeinschaft“ war völlig neu und abgelöst von bisherigen Kirchenverständnis.
Redaktion benachrichtigen
#19   Dumbledor   12:23:28 | Freitag, 23. September 2011
#18 Ehrenmann:
Ein Freiwiligenzöllibat wäre in der Tat eine interessante Nagelprobe, in wieweit das Zöllibat wirklich vom Heiligen Geist kommt. Viele scheinen diese Nagelprobe zu scheuen, dabei gibt es schon längst verheiratete Priester: Die Konvertitenpriester und die Priester der meisten der ürbigen 22 Teilkirchen. Ich will gar nicht wissen, wieviel versteckte Neid hier tabuisiert wird.
Redaktion benachrichtigen
#18   Ehrenmann   12:13:46 | Freitag, 23. September 2011
„Heutzutage will keiner mehr heiraten, jetzt sollen es die Priester tun.“
Der Satz ist falsch. Richtig heißt er: …jetzt sollen es die Priester tun dürfen, wenn sie das wollen.
„Nach einer österreichischen Studie würden achtzig Prozent der Priester auch nach Aufhebung des Zölibats ehelos weiterleben.“
Das ist ja wohl klar:
Die befragten Priester sind ja im Schnitt zwische 60 und 70 Jahre alt.
Die wenigsten wollen eben keinen großen Neuanfang mehr. Verständlich
Redaktion benachrichtigen
#17   Dumbledor   11:10:57 | Freitag, 23. September 2011
#13 Jolanda :
Der Papst ist der Stellvertreter Christi. Ist Christus mal irgendwo in der Bibel einem Menschen nicht auf Augenhöhe begegnet? Wenn dies die Absicht Gottes sein sollte, warum ist er dann überhaupt Mensch geworden?
Redaktion benachrichtigen
#16   Johannes Chrysostomos   11:10:39 | Freitag, 23. September 2011
@HansDampf: Bei der Mahlfeier der Protestanten handelt es sich um keine Messe. Bei der „Messe“, die in der Konzilskirche begangen wird, ist deren Gültigkeit zumindest zweifelhaft.
Es geht doch in der Messe um Anbetung der Heiligen Dreifaltigkeit! Dies kann nur an einem Hochaltar geschehen! Nicht am Ikea-Esstisch Rebecca.
Redaktion benachrichtigen
#15   Hans Dampf   11:05:50 | Freitag, 23. September 2011
Karl Josef
Sicherlich hatten Luther und auch Calvin durchaus in vielen Bereichen Recht! Zumindest Luther hatte nicht die Absicht, eine neue Kirche zu errichten, durch den absoluten Reformunwillen der damaligen römischen Kirche wurde dies dann allerdings ein Selbstläufer. Andererseits – das 16. Jhdt. mit unserer heutigen Zeit zu vergleichen, hieße eine Preiselbeere mit einer Kokosnuss vergleichen zu wollen. Und imübrigen- Christus ist in der Kommunion wie auch im Abendmahl präsent! Es handelt sich in beiden Fällen um absolut gültig gespendete Sakramente. Und ich als Chist kann an keinen Gott glauben, der mich in Kirche A in der Hauptstraße an seinen Tisch lädt und 300 Meter weiter entfernt in Kirche B in der Bahnhofstraße nichts mehr von mir wissen will! Und was die apostolische Sukzession anbelangt, das ist relativ. Ein röm.-kath. Geistlicher hat mich einmal gefragt, worin der Unterschied zwischen der rkk Priesterweihe und der Ordination eines evang. Pfarrers besteht! Er antwortet mit einem Augenzwinkern:“ Bei uns weiht der Bischof, bei euch der heilige Geist!
Redaktion benachrichtigen
#14   Johannes Chrysostomos   11:04:56 | Freitag, 23. September 2011
@HansDampf:
Sehr geehrter Hans Dampf, die Unterschiede im Mess-verständnis (Heilige Messe/Messopfer/Realpräsenz hier, Mahlfeier da), im Verständnis von Buße und Vergebung, im Gottverständnis allgemein, in der Heiligenverehrung (allen voran der Heiligen Jungfrau) und viele andere Punkte sind doch mehr als theologisches klein-klein.
Wissen Sie um diese Unterschiede nicht? Oder wollen Sie sie nicht wahrhaben?
Redaktion benachrichtigen
#13   Jolanda   10:56:55 | Freitag, 23. September 2011
Der ev. Präses Nikolaus Schneider wünsche sich eine Begegnung mit dem Papst auf Augenhöhe, stichelte er gestern weiter vor den TV-Kameras. Auf Augenhöhe mit dem Papst? Ist der neidische Schneider größenwahnsinnig geworden? Er sollte sich lieber um seinen Abfallverein(O, Abfall ist ja mehrdeutig, hihihi!) kümmern und Ruhe geben.
Redaktion benachrichtigen
#12   karljosef   10:47:53 | Freitag, 23. September 2011
Hans Dampf
Hatten Luther, Calvin Zwingli recht mit ihrere Kirchenkritik?
Mit welcher Autorität haben sie neue „Kirchen bzw Christliche Gruppierungen gegründet „ ?
Ist das Sola Scriptura Prinzip richtig oder falsch?
Ist in der Kommunion Christus realpräsent?
Oder sind die obigen Fragen für Sie unwichtige Details?
Redaktion benachrichtigen
#11   Jolanda   10:47:30 | Freitag, 23. September 2011
Uppps! Hierhin paßt mein Kommentar #9 nicht. Hab mich vertan, sollte woanders hin.
Redaktion benachrichtigen
#10   Dumbledor   10:43:54 | Freitag, 23. September 2011
@Hans Dampf: richtig, denn die Taufe selber ist neutral, also nur „christlich“. Die erste „Prägung“ erfolgt (wenn nicht schon vorher durch Erziehung) mit der Vorbereitung auf die Erstkommunion/Konfirmation. Und erst hier gabeln sich die Wege der beiden Kirchen. Die Wurzel ist aber nach wie vor eins.
Redaktion benachrichtigen
#9   Jolanda   10:40:56 | Freitag, 23. September 2011
Georg Ratzinger ist wohl eifersüchtig.
Redaktion benachrichtigen
#8   Ossietzky   10:40:28 | Freitag, 23. September 2011
Matussek sollte seinen Kaugummi-Event-Katholizismus weiterhin gut durchkauen. Hinterm Ofen zieht er niemand damit vor…!
Redaktion benachrichtigen
#7   wickerl   10:39:24 | Freitag, 23. September 2011
Das was Matussek schreibt finde ich sehr zutreffend, Papst Benedikt tourt gerade durch Deutschland mit allgemeinen Aussagen und abgerundeten Floskeln über die sich niemand ärgern, und die sich niemand zu Herzen nehmen muss, weil einfach auf alle und alles Rücksicht genommen wird. Hätte Jesus so geredet wäre er nicht gekreuzigt worden, und wäre wahrscheinlich Mitglied des Hohen Rates geworden der ihn verurteilt hat. Er hätte keinen Anstoß erregt wie der Pfarrer von Kopfing oder Pfarrer Dr. Wagner.
Redaktion benachrichtigen
#6   Hans Dampf   10:38:47 | Freitag, 23. September 2011
Ja Karl Josef
es gibt Christen römisch-katholischer Prägung und es gibt Christen protestantischer Prägung!
Redaktion benachrichtigen
#5   karljosef   10:23:09 | Freitag, 23. September 2011
Hans Dampf
Haben Sie den Unterschied zwischen Katholiken und Protestanten verstanden?
Redaktion benachrichtigen
#4   Melchisedek   10:17:54 | Freitag, 23. September 2011
Wenn ich Demonstranten sehe,
die mit riesigen Kondomen herum rennen,
stellt sich die Frage:
Wollen die mit einem ziemlich alten…-
oder haben die ein chronisches Nachholbedürfnis
oder etwa Minderwertigkeitsgefühl ?
Jedenfall erkennen alle die Stellung des Papstes an,
weil diese VON IHM Änderungen ( für sich ) verlangen.
Sehr gut ist die Berichterstattung auf n24:
www.n24.de/
Redaktion benachrichtigen
#3   Hans Dampf   09:55:48 | Freitag, 23. September 2011
methodist
Macht euren katholischen Kram oder konvertiert
Welchen Sinn sollte es denn wohl machen, vom Christentum zum Christentum zu konvertieren? Das gilt umgekehrt selbstverständlich auch.Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir Christen uns immer ieder in dieses theologische Klein-Klein verstricken und uns krampfhaft hinter den letzten noch bestehenden konfessionellen Barrieren verschanzen. Auch hier müssen wir erstmal die Mauer in unseren eigenen Köpfen einreißen!Und jeder, der versucht, die Mauer in meinem eigenen Kopf wieder zu errichten, bekommt für einen Stein zwei nachgeworfen. Die Artikel hier strotzen doch nur so von Betonmauern in den Köpfen der Verfasser! Die wollen doch nur Keile zwischen die Christen treiben! Dagegen setze ich mich mit aller Kraft zur Wehr!Keine Macht den Betonköpfen und Mauerbauern!
Redaktion benachrichtigen
#2   Fundi   09:51:33 | Freitag, 23. September 2011
Matussek irrt: DER Protestantismus mit seinen demokratischeren Strukturen, verheirateten Geistlichen und meist eher „nichtliturgischen und lateinlosen“ Gottesdiensten wächst weltweit nach allen Angaben und Schätzungen deutlich stärker als der Katholizismus. In Deutschland ist die Bilanz der EKD aus aktuellen Ein- und Austritten seit einigen Jahren besser als die der RKKD. Und trotz etwas geringerer Mitgliederzahl tauft die EKD etwas mehr Babys als die RKKD.
Redaktion benachrichtigen
#1   Methodist   09:47:41 | Freitag, 23. September 2011
Tja, da hat der Matussek schon recht: Überlasst den Protestantismus tatsächlich uns Protestanten. Macht euren katholischen Kram oder konvertiert… Tönt einfach sehr einleuchtend…
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
MedienEin Tanzbär in der Manege MedienPeinliche Entgleisung der ‘Frankfurter Allgemeinen’ Engel des TagesDie Engel-Webseite wird es nicht mehr lange geben Haßautor NürnbergerDer Relativismus ist am Ende Diözese Rottenburg StuttgartDer Chefideologe bei der Befehlsausgabe an die Bischöfe MedienJetzt kann es jeder nachlesen Kissler auf ‘theeuropean.de’Ein deutscher Journalist kritisiert die altliberale Küche MedienEin billiger linker Bluff Gegendarstellung„Dr. Pytlik führte nie einen Zickenkrieg mit Dr. Rothe“ Maulkorb-DeutschlandDie Pressezensur nennt man heute Jugendschutz MedienNeuer Verlagsleiter beim Sankt Ulrich Verlag MedienAusführen marsch: Matthias Matussek hat abgeschworen MedienEin ‘Spiegel’-Journalist wurde vom Heiligen Geist heimgesucht MedienDas Kirchenhaß-Magazin beschäftigt dreizehn Papstbeschmutzer MedienWas tun? Die Antwort: Was tun!
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net