Papstbesuch
Ihr wollt Reformen, progressive Katholiken?
In den stürmischen Reformdiskussionen in der Kirche ist der revolutionäre Vorschlag der radikalen Entkoppelung von Staat und Kirche kein einziges Mal gefallen.
(kreuz.net) „Ihr wollt Reformen, progressive Katholiken? Hier wäre eine: Schluß mit der Kirchensteuer, die ein unwürdiger Ablaßhandel ist.“

Das schreibt der deutsche Journalist Matthias Matussek in der jüngsten Ausgabe des verbittert antikirchlichen deutschen Straßenmagazins ‘Spiegel’.

Das Magazin wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von einem ehemaligen NS-Journalisten und Leutnant der Wehrmacht gegründet.

Matusseks Artikel steht unter dem Titel: „Fels im Sturm – Warum der Katholizismus nicht protestantisch werden darf.“

Sakramente nur gegen Vorkasse

Für Matussek ist es ein „theologischer Skandal“, daß Sakramente nur gegen Vorkasse gespendet werden.

Er stellt auch die Frage nach dem Wozu des Geldes:

„Nur um eine glänzende Fassade für aufgeblähte Pastoralapparate und Fürsorge-Bürokratien zu errichten und Planstellen für Theologen zu finanzieren, welche die Kirche, wie sie ist, verachten?“

Nach einer Abschaffung der Kirchensteuer würde für ihn das katholische Abenteuer wahrhaftig beginnen.

Da erblaßten die deutsche Bischöfe

Matussek bemerkt, daß in den „stürmischen Reformdiskussionen“ um die Zukunft dieser revolutionäre Vorschlag der radikalen Entkoppelung von Staat und Kirche kein einziges Mal gefallen ist:

„Nur einer äußerte ihn – der Papst in seinem Gespräch mit Peter Seewald 2005.“

Das brachte den deutschen Episkopat zum Erblassen.

„Doch der Papst, der die Weltkirche kennt, weiß, daß sie in Freiwilligkeit blüht, besonders südlich des Äquators, fröhlich und glaubensstark.“
      
39 Lesermeinungen
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#41   Soramonas   22:22:05 | Montag, 26. September 2011
In der Ur-Kirche gab es sogar weibliche Diakone wie Phoebe.
Modernismus und Liberalismus: Freimaurerei und Vorfeld-Organisationen wie die Rotary Clubs der Lions und Kiwanis, Odd-Fellow Orden und Round Tables…
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#40   clarissa colonia   20:01:36 | Sonntag, 25. September 2011
Nun, Ministrantinnen hat der apostolische Stuhl verboten; nicht aber weibliche Ministranten.
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#39   Brandenburgis   19:59:57 | Sonntag, 25. September 2011
@Catholic#32: Bis zum jüngsten Tage werden niemals Mädel an einem katholischen Altar dienen.
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#38   Goldengel   19:53:32 | Sonntag, 25. September 2011
#32,
so wie die Borgias – die hatten Huren in ihren Betten = Bastardkirche, wo die Söhne verhurter Päpste zum Bischof ernannt wurden, so wie manch „ungehorsame Pharisäer“, welche viel von Gott schwafeln, doch ihre Lüsternheit mit ihren Huren stillen.
.
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#37   kristall   19:52:01 | Sonntag, 25. September 2011
na, clarisse ! auch wieder herunter gekrochen vom sofa !? nachdem der papst nach rom zurück geflogen ist !!! @
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#36   clarissa colonia   19:45:24 | Sonntag, 25. September 2011
Tja, anstatt zu lamentieren könnte man aus der Kirche austreten und mit einem kanonischen Anwalt einen Präzedenzfall bis nach Rom durchklagen.
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#35   Inglorious Bass   01:12:15 | Sonntag, 25. September 2011
Tja…bei Geld hört der Spaß auf^^
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#34   catholic   00:47:56 | Sonntag, 25. September 2011
Die Mädchen- und Frauenfeindlichkeit der Pharisäer ist zwar immer noch vorhanden, ebenso ihre Vorstellung vom männlichen steifen Tempeldienst.
Frauen dürfen für die HERREN kochen, putzen, waschen, aber am ALTAR DES HERRN ( wohl welchen Herrn ?) haben sie nichts verloren.
Der Papst mag Buben und Mädchen als Ministranten. Mädchen am Altar sind Zeichen eines Liebenden Gottes, die dem allgemeinen Priestertum aller Christen angehören. Der Heilige Geist wird noch mehr möglich machen,
was die Pharisäer verhindern möchten. Pech, eitle HERREN !
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#33   cowboyhut †   00:30:25 | Sonntag, 25. September 2011
So einen Scheiß schreibt die Piussekte u.a auf ihrer Homepage – hoffentlich werden die nie in den Schafststall katholische Kirchen integriert, das wollen die doch überhaupt nicht- bleibt in eueren Hinterhof und Kellerkapellen und praktiziert dort euere Zauberkunststückchen.
„ Was halten Sie als Distriktoberer der Priesterbruderschaft von einer Eucharistiefeier in einem Fußball-Stadion, mit einem bunten Vorprogramm, mit männlichen und weiblichen Ministranten?
Alle diese Massenveranstaltungen bringen schon aus sich heraus die Gefahr des „Events“ mit sich, sie ermangeln des sakralen Charakters, der Würde und Heiligkeit. Im Übrigen hat es in der ganzen Kirchengeschichte keine weiblichen Ministranten gegeben, weil eben dieser Dienst am Altar in entfernter Weise auf das Priestertum hin geordnet ist und dies nach dem Willen unseres Herrn Männern vorbehalten ist. Ministrantinnen sind eine Erfindung von liberalen Kirchenmännern, denen der Zeitgeist wichtiger ist als der Glaube und der kirchliche Sinn, das „sentire cum Ecclesi „
Erstmals besucht der Papst die neuen Bundesländer, in denen Katholiken nur eine Minderheit sind. Welche Impulse kann der Papstbesuch dort bringen?
„Der Papst könnte den evangelischen Christen in Deutschland eine ähnliche Struktur für ihre Rückkehr ins Vaterhaus vorschlagen, wie eine solche für die rückkehrwilligen Anglikaner in England geschaffen worden ist, die sich als überaus segensreich erwiesen hat. Wahrer Ökumenismus wäre der Aufruf, zu den Wurzeln zu…
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#32   valen-tin   23:43:07 | Samstag, 24. September 2011
29 Lesermeinungen sind zwar für dieses Portal ziemlich schwach, aber es irritiert mich trotzdem, dass Matussek, Euch imer noch zu liberal ist
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#31   Mighty Counsellor †   20:16:22 | Samstag, 24. September 2011
<Nach einer Abschaffung der Kirchensteuer würde für ihn das katholische Abenteuer wahrhaftig beginnen.>
.
Bravo!
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#30   Goldbeng †   20:14:32 | Samstag, 24. September 2011
Warum werden die MotzKatholiken eigentlich nicht doch mal auch Licht der Welt?
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Nun hat sie sogar der Papst aufgefordert, Aggression bleiben zu lassen.
Ergebnis 0.
Da leuchtet trotz der Taufe nix mehr.
Die haben sich dem Satan verschrieben.
Traurig.
.
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da wird das Vater Unser auf Deutsch gebetet.
Mich fragte kürzlich, wieso wir beten, „und führe uns nicht in Versuchung“, wo es doch andererseits heisst, dass der große Versucher der Teufel ist.
Ich wusste keine kluge Antwort drauf.
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Sollte es nicht besser heissen „und führe uns durch die Versuchung“.
Das könnte man doch gleich bei der Wortreform von viele auf alle (von multis auf omes) gleich mit ändern, oder?
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#29   Mighty Counsellor †   20:06:32 | Samstag, 24. September 2011
<Das brachte den deutschen Episkopat zum Erblassen.>
.
Ach, sind die alle auf’s Mal gestorben?
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#28   r.ruhrgebietler   18:02:16 | Samstag, 24. September 2011
JA!! WIR WOLLEN REFORMEN, WIR PROGRESSIVEN KATHOLIKEN, DIE TREU ZUR TRID. LITURGIE STEHEN UND JESUS CHRISTUS NACHFOLGEN
und nicht dem häretisch-apostatischen vat-ii-konzil!
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#27   Tomás   15:21:07 | Samstag, 24. September 2011
Wenn es schon Kirchesteuern gibt, sollte diese auch die rechtgläubige Katholiken und nicht der Apostatenverein vom Ratzinger bekommen. Der deutsche Staat hat das Konkordat mit der Kirche und nicht mit der Konzilssekte abgeschlossen.
Da dies nicht machtbar ist, bleibt als einzige Lösung, keine Kirchensteuern mehr zu bezahlen. Aus diesem Grund bin ich im Jahr 1980 aus der Konzilssekte ausgetreten.
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#26   Siegfried   15:17:30 | Samstag, 24. September 2011
Erst wenn die vollen Suppenschüsseln geleert werden. Dann verschwinden die Rotarier- und Lions- Bischöfe aus der kirche. Das Heer der häretischen Pastis verschwinget von selbst. Denn nun müßten sie arbeiten und für die Wahrheit ein Zugnis geben. Dann bleibt ihnen nicht anderes übrig und sie müßten die ehrliche Arbeit erlernen und fleißig ohne Selbstdarstellung und Seöbstverwirklichung ihr tägliches Brot im Schweiße ihres Angesichtes verdienen.
Die nun in der pastoralen und seelsorlichen Arbeit erblühende Kirche hätte nun mehr Geld zur Verfügung für alle orginären Aufgaben…
Es wir Zeit, daß der Heilige Stuhl einen Weg findet der in den deutschsprachigen Ländern dazu führt, die Geldzuwendung von den Kirchenmitgliedern in einer anderen Weise zu erhalten als durch eine Vorsteuer. Wobei heute nachzuweisen ist, daß die Ortskirche dieses erhaltene Geld für alles einsetzt, was dazu dienlich ist die Kirche und den Glauben zu vernichten.
Beten wir um das Wirken des Heiligen Geistes, damit über die wahrheitsmäßige Säuberung der Kirche, diese von dem augeblicklich zerstörenden persönalen Balsat befreit wird.
Dann erblüht und wächast die eine Heilige Katholische Kirche wieder zum Segen der Menschen und der ganzen göttlichen Schöpfung.
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#25   Egon   14:43:49 | Samstag, 24. September 2011
„Ihr wollt Reformen, progressive Katholiken?“, fragt Matthias Matussek in seinem Artikel mit dem Untertitel „Warum der Katholizismus nicht protestantisch werden darf“. In diesem Artikel über den Papst findet sich zudem der köstliche Satz: „Vor allem aber weiß er (der Papst), und das ist die Hauptsache, daß die Gestalt der Una Sancta mit ihren Dogmen und Traditionen gegen die theologischen Hobbykeller geschützt werden muß.“
Wie diese „theologischen Hobbykeller“ etwa im „Wittelsbacher Land“ aussehen, geht aus einer Umfrage hervor, die eine Tageszeitung am Aichacher Stadtplatz durchführte. Der Zölibat solle abgeschafft werden, meinte eine jüngere Dame aus Kühbach, denn dann könnten die Priester „besser mitreden“, wenn es etwa um Probleme in der Familie gehe. Eine andere aus Nordrhein-Westfalen: Sie seien dann „näher dran“. Also: „Was meinen Sie, Hochwürden, soll ich meiner kleinen Eveline, die das Breichen von Milupa so gar nicht mag, lieber etwas Deftiges vorsetzen? Und wie soll ich „Ihm“ begegnen, wenn überall seine Socken und sonstige Wäsche liegen läßt?“ Wo „progressive Katholiken“ und ebensolche Protestanten ihnen vorplappern, da haben nicht nur die Damen am Aichacher Stadtplatz viel nachzuplappern.
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#23   Blackbird   14:19:44 | Samstag, 24. September 2011
Obermaier: meiner? Nein, das ist nur ein kleines Spiel von mir. ;-)
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#22   Obermaier †   14:11:36 | Samstag, 24. September 2011
Ja, Blackbird, das ist leider wahr.
.
Name inspiriert von den Drei ???…?
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#21   Blackbird   14:09:30 | Samstag, 24. September 2011
Na, der Herr Mattusek ist ja ein Optimist, wenn er glaubt es reiche, die Kirche von den staatlichen Geldtransfusionen abzuschneiden, und schon blüht sie wieder auf. Aber einen Versuch ist es natürlich wert :-D.
Allerdings müssten da die zugrundeliegenden Verträge geändert werden – und das der Moloch Kirche auch nur auf einen Cent freiwillig verzichtet, ist eine noch unrealistischere Vorstellung als alles, was die Kirche von ihren Anhängern zu glauben verlangt.
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#20   Guapimirim   13:53:00 | Samstag, 24. September 2011
Auch progressive Katholiken sind geil auf die Kirchensteuer. In DIESER Hinsicht wollen sie selbstverständlich keine Reformen.
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#19   wickerl   13:33:10 | Samstag, 24. September 2011
@Tomas #12 Da haben Sie schon recht, aber es war nichts Neues, nichts Zusätziches dabei, das hatten wir in der Vergangenheit auch schon, dass Kardinal Ratzinger mit stolatragenden weiblichen protestantischen „Geistlichinnen“ derartige Gottesdienste feierte. Und die Kommunion hat er Frere Roger auch schon gegeben. Dass papst Benedikt uns alle enttäuscht , ist keine Frage
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#18   Romulus   12:35:47 | Samstag, 24. September 2011
Die Kirchensteuer gehört längst reformiert. Auch die Ungläubigen und Atheisten müssten einen Beitrag in Form einer Kultur- bzw. Sozialsteuer leisten. Dann wäre es gerecht. Das italienische Modell scheint mir da am besten geeignet.
Außerdem gehört die spezifische Kirchensteuer um die Hälfte abgesenkt, damit diese völlig unnötig aufgeblähten Ordinariate endlich personell abgespeckt werden! Die Hälfte des Geldes reicht für die Kernaufgaben wirklich dick aus!
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#17   Mönchlein   12:26:25 | Samstag, 24. September 2011
kann <ich nicht so gegenau sagen…aber er ist zufrieden damit
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#16   kristall   12:24:10 | Samstag, 24. September 2011
wieviel % bekommt denn der staat ab !?
mönchel @
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#15   Mönchlein   12:22:32 | Samstag, 24. September 2011
Nun .vielleicht ist das keinen Bewußt…Aber der Staat hat ja gar kein Interesse die für die „Abschaffung der Kirchensteuer“
Und warum wohl???? Weil er ganz gut daran verdient.
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#14   Grüner Ritter †   11:11:01 | Samstag, 24. September 2011
Herr v. Ossietzky: als Quotenkathole des Spiegel bekommt er wahrscheinlich nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr mediale Aufmersamkeit, als bei einem no-name-Kirchenblättchen ;-)
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#13   Tomás   11:11:01 | Samstag, 24. September 2011
wickerl
#11
Sie sollten nicht übersehen, daß der Ratzinger Luther gelobt, mit Protestanten einen ökumenischen „Gottesdienst“ zelebriert und Lammert und dem Sozi Thierse die „Kommunion“ oder Kommunion gespendet hat. Damit hat er die Verbrüderung mit antichristlichen Kräften vorangetrieben.
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#12   Antonio Michele Ghislieri   11:08:14 | Samstag, 24. September 2011
@Tomás
Bekanntlich ist die Kirche in der Weimarer Republik mit den Verhandlungen für ein Reichskonkordat nicht recht weitergekommen, weil die damaligen Regierungen bestimmte Forderungen der Kirche nicht erfüllen wollten. Hitler hat dann all diesen Forderungen pauschal zugestimmt, weil er einen außenpolitischen Erfolg brauchte. Wenn jemand auf Auflösung dieses völkerrechtlichen Vertrages drängen müsste, dann die BRD. Da aber klar ist, dass es dann auf die Verhandlung eines Nachfolgevertrages hinauslaufen würde, lässt von diesem heißen Eisen jeder seine Finger.
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#11   wickerl   11:03:23 | Samstag, 24. September 2011
Ähnliche Gedanken hat Papst Benedikt schon vor 20 Jahren geäußert, dass es sehr bedenklich ist wie die Kirche ihre Tätigkeit bei ausbleibenden Berufungen mit dem Kirchensteuerkapital ständig ausweitet, … das Konkordat bei dem man sich auf die obligatorische Zivilehe einließ und dafür die Kirchensteuer in der heutigen Form bekam, ( sie ist anders als in Österreich , noch rigider) war ein großer Sieg der Kirchenfeinde. Da hat Matussek wahrscheinlich recht, ich glaube aber nicht dass dieser Matussek der immer mehr zum Idol der Neokonservativen avanciert es mit der Kirche wirklich gut meint. Aber wir werden sehen, dass die Kirche in der Kirchensteuer zu ertrinken droht und von Glücksrittern und materiellen Eroberern durchdrungen ist ist keine Frage…aber eines zeichnet sich in diesen Stunden wohltuend ab, die ganz große Katastrophe die ich schon befürchtet habe scheint bei diesem Deutschlandbesuch auszubleiben, der Inhalt scheint letztendlich dem Papst doch wichtiger zu sein als der „ Erfolg“ des Besuches über den man in der deutschen Medienlandschaft schon jetzt nicht begeistert ist, und auch für die Protestanten blieb der Durchbruch aus
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#10   Ossietzky   11:01:41 | Samstag, 24. September 2011
Warum wechselt Herr Matussek denn nicht zu einer katholischen und deutschen Tageszeitung und verabschiedet sich denn nicht vom „verbittert antikirchlichen“ Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“…? Zahlt wohl besser der Spiegel…wa?
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#9   Tomás   11:00:18 | Samstag, 24. September 2011
Antonio Michele Ghislieri
#5
Für einen Philosemiten und Oberantinazi, wie der Ratzinger, muß die Tatsache, daß die Kirche dem Adolf die Kirchensteuer zu verdanken hat, unerträglich sein.
Warum kündigt er nicht diesen zwischenstaatlichen Vertrag?
Ratzinger leugnet die Christ-König-Lehre, aber ist nicht bereit, auf das liebe Geld und seine weltliche Macht zu verzichten.
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#7   gesunder   10:49:19 | Samstag, 24. September 2011
Ja.
Abschaffung der Kirchensteuer!
Dann wäre es katholische Kirche.
Matussek hat Recht.
.
Nur halbseidene Firmen verlangen Vorkasse.
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#6   de Boer †   10:49:05 | Samstag, 24. September 2011
„Das Magazin wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von einem ehemaligen NS-Journalisten und Leutnant der Wehrmacht gegründet.“
Schreibt +.net bei denen NS-Ideologie noch gegenwärtig ist.
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#5   Antonio Michele Ghislieri   10:48:09 | Samstag, 24. September 2011
@Tomás
Seltsam sind Ihre Äußerungen. Die Konkordate zwischen deutschen Staaten und dem Vatikanstaat sind völkerrechtliche Verträge. Wer die mit wem abgeschlossen hat spielt daher keine Rolle. Im Übrigen ist das Eintreiben der Kirchensteuer für den Staat ein gutes Geschäft.
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#4   Grüner Ritter †   10:43:51 | Samstag, 24. September 2011
Na, da hat Herr Mattusek direkt mal recht. Schade nur, dass die Kanzlerin gerade verkündet hat, den seit 92 Jahren praktizierten, absichtlichen Verfassungsbruch fortsetzen zu wollen.
Das die Abschaffung der Kirchensubventionierung der Kirche nennenswerten Auftrieb verschaffen würde, ist allerdings unwahrscheinlich. Mitteleuropa ist nicht Lateinamerika.
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#3   Tomás   10:39:56 | Samstag, 24. September 2011
Es ist schon seltsam, daß Ratzinger und die „Bischöfe“, die für „Recht“ auf Religionsfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat eintreten, sich vehement gegen die Abschaffung des Kirchensteuersystems wehren.
Auch die Tatsache, daß dieses System auf dem Reichskonkordat vom 1933 basiert, scheint den Philosemiten Ratzinger nicht zu stören.
Dort, wo das Geld und die Macht beginnt, endet die Ideologie.
Ebenso keine Partei, nicht einmal der Kommunisten-Verein des ehemaligen Stasi-Spitzel Gysi, will die Praxis, daß der Staat die Kirchensteuer eintreibt, beenden. Die Politiker wissen, daß es in diesem Fall zu dem totalen Krieg mit den „Kirchen“ käme.
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#2   AnnaAndreasTeresa   10:27:19 | Samstag, 24. September 2011
Bei den TV-Übertragungen wurde uns immer wieder von den Schwätzern verklickert, dass das Kirchenvolk Änderungen in der Kirche im Bezug auf Frauenpriestertum, Zölibat usw. fordert. In Wirklichkeit fordern das aber nur die verrotteten Modernisten, Menschen die katholisch geblieben sind, wünschen sich solche Reformen nicht, sie wünschen sich eine katholische Kirche. Jawoll.
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#1   kristall   10:08:14 | Samstag, 24. September 2011
interessanter beitrag !!!
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