Martin Luther
„Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue“
Wie konnten sich Luther und seine neue Lehre halten? Das bewirkten die von den Fürsten geraubten Kirchengüter. Um diese zu behalten, mußten sie Luther und seine Irrlehre schützen.
Martin Luther auf einem Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren um 1570
Martin Luther auf einem Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren um 1570
(kreuz.net) Salbungsvoll schrieb der heute vergessene evangelische Pastor May und Luther-Apologet in der Zeitschrift ‘Deutsche Wacht’ Nr. 20:

„Martin Luther beschwor wiederholt die Herren und die Obrigkeit, sie sollten den Bauern gnädig sein, wie Gott jedermann gnädig ist.“

Das wäre schön und billig gewesen, nachdem Luther die Bauern doch ins Unglück gestürzt hatte.

Alleine: Das ist nur eine Lutherfabel.

Der gemeine Mann muß mit Bürden beladen sein

Luther und sein angeblich sanfter Melanchton protestieren gegen eine milde Behandlung der Bauern.

Die besiegten Bauern wurden härter behandelt als zuvor, und zwar mit Zustimmung der genannten Reformatoren.

Der Historiker Hw. Johannes Janssen († 1891) konstatiert im zweiten Band seiner ‘Geschichte des deutschen Volkes’ auf Seite 567:

„Ein Edelherr hatte Mitleid und bekam Gewissensbisse über den harten Druck, den fortan die Bauern zu erleiden hatten und fragte bei Luther an. Dieser vertrieb ihm die Gewissensbisse mit den Worten:

»Der gemeine Mann muß mit Bürden beladen sein, sonst wird er zu mutwillig«.“

„Ihr ohnmächtigen, groben Bauern“

Im Jahre 1527 befürwortete Luther die Wiedereinführung der Leibeigenschaft, wie sie bei den Juden bestanden hatte – schreibt Hw. Janssen im zweiten Band auf Seite 574.

Wie wenig Luther an Gnade für die Bauern dachte, beweisen auch seine nachstehenden Worte:

„Nachdem bei uns aufgehört des Papstes Tyrannei, verachtet nun jedermann die reine heilsame Lehre und werden aus den Menschen eitel Vieh und Bestien.

Denn wie sie [die Bauern und Edelleute] glauben, so leben sie: Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue.“

„Ihr ohnmächtigen, groben Bauern, daß euch der Donner erschlage!“

„Es wäre nicht gut, daß man das Recht, Frohnen zu tun, ließe fallen.“


(Quelle: Walch, Luthers Werke I. 615. Luthers Werke, Erlangen, 45, 116, Knapp Kleine Nachlese, ungedruckter Urkunden. Leipzig I. 281)

Die Deutschen sollen weniger Freiheit haben

Hören wir jetzt Philipp Melanchton († 1560) – die rechte Hand von Martin Luther.

In seiner Schrift „Wider die Artikel der B… 1524“ stellt er den Grundsatz auf:

„Es wäre vonnöten, daß ein solch wild ungezogenes Volk, als Deutschen sind, noch weniger Freiheit hätte als es hat.

Es ist ein solch mutwillig, blutgierig Volk, die Deutschen, daß man es billig viel härter halten sollte.“

„Was die Obrigkeit tut, daran tut sie recht“

Auch erklärt sich Melanchton gegen alle Rechtsansprüche der Bauern in den harten Worten:

„Was die Obrigkeit tue, daran tue sie recht.

Wenn sie daher Gemeindegüter und Waldungen einzieht, so hat sich niemand dawider zu setzen.

Wenn sie den Zehnten den Kirchen nimmt und andren gibt, so müssen sich die Deutschen ebenso gut darin finden, wie die Juden sich von den Römern die Tempelgüter nehmen lassen mußten.“


(Quelle: Ignaz von Döllinger, „Die Reformation, ihre Entwicklung und ihre Wirkungen im Umfange des Lutherischen Bekenntnisses“, 1846, Band I. Seite 351.)

Luther fürchtet um sein Leben

So hart und grausam waren Luther und Melanchton gegen den Kern des deutschen Volkes – nämlich gegen die Bauern.

Der abgefallene Priester, reformatorische Schwärmer und Bauernführer Thomas Münzer († 1525) schalt ihn deswegen so aus:

„Allerehrgeizigster und verschmitztester Schriftgelehrte, hochfärtiger Narr, ausgeschämter Mönch, Doktor Lügner, Doktor Ludibrii, Wittenbergischer Papst, gottloses Wittenberger Fleisch.“

Luther und seine Lehre gerieten derart in Verachtung, daß er seinen todkranken Vater in Mansfeld nicht wagte zu besuchen, aus Furcht ermordet zu werden (1530).

Luther bekannte selber:

„Das Volk hält uns für Aufrührer.

Es erklärt: Zur Zeit des Papsttums sei es nicht so böse gewesen, mit der neuen Lehre sei alles Unglück gekommen: teure Zeit, Krieg und der Türke, das Volk wolle ihn gerne zum Lande hinaustreiben oder gar aushungern.

Mit zwei oder drei Predigten ließe sich dasselbe wieder ins Papsttum, zu Messen und Wallfahrten bringen.“


Die Belegstellen finden sich bei Hw. Janssen in den Bänden II. 348, 508 und III. 188, 189.

So konnte sich Luther halten

Wie konnten sich Luther und seine neue Lehre halten?

Dies haben die von den Fürsten und Magistraten geraubten Kirchengüter getan.

Um sie dauernd behalten zu könne, mußten sie Luther und seine Irrlehre schützen und fördern.

Ohne geschehenen reichen Raub der Kirchengüter wäre kein Dorf lutherisch geblieben.

So viele Päpste wie Landesfürsten

Luther selbst gesteht: „Wenn es die Fürsten und Herren nicht tun, sollten wir nicht lange bleiben.“

Luther war den Fürsten noch dadurch erkenntlich, daß er ihnen nach Beseitigung der bischöflichen Jurisdiktion auch das ganze Kirchenregiment übergab.

Die Protestanten bekamen soviel Päpste, als sie Landesfürsten hatten.

Die evangelische Freiheit wird zur evangelischen Knechtschaft.

Die beweibten Pastoren darben

Die Ersten, welche die üblen Folgen davon zu schmecken bekamen, waren die beweibten Pastoren.

Die Fürsten ließen sie darben. Nur Luther bekam ein warmes Nest.

Noch Goethe spottete: „Du hast, Martinus Luther! – den Pastoren von ihrem Brot – gestrichen alle Butter – und das gnade dir Gott.“

Der Reformator schwelgte im Reichtum

Der Reformator ließ sich aus dem geraubten Kirchengut vom Landesfürsten das Kloster in Wittenberg schenken – mit allen Einkünften aus den Gefällen, Gärten, Fischteichen, Klosterbrauereien, Hopfengärten.

Luther hielt einen großen Wirtschaftsbetrieb mit starker Dienerschaft.

So konnte er mit seinen Trinkgesellen viele und starke Gelage halten.

Auf wiedersehen, Gewissen

Im Dezember 1524 fand es Luther an der Zeit, die Mönchskutte abzulegen und mit einer dem Kloster entsprungenen Nonne in den Hochzeitshimmel einzutreten.

Die beiden heirateten am 13. Juni 1525.

Damals ging gerade die Bauernschlächterei zu Ende. Man spottete:

„I, cucula! Vale cappa
Vale Prior, Custor, Papa,
Cum obedientia,
Ite Vota, preces, horae!
Vale timor cum pudore,
Vale conscientia!“

Aus dem Buch „Luther, wie er lebte, leibte und starb, nach unwiderleglichen Berichten dargestellt. Streitschrift gegen die ‘Los von Rom-Pastoren’.“ Achte, unveränderte Auflage. Graz und Wien 1925. Verlagsbuchhandlung ‘Styria’. Erhältlich hier
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Luther, wie er lebte, leibte und starb 2. Luther war ein religiöser Skrupulant 3. Dem Teufel zum Trotz eine Sünde tun 4. Ein klassischer, klerikaler Opportunist 5. Sonst wäre er vom Adel erstochen worden 6. Ein Meßpfaff verdient leiblichen Tod und Strafe 7. Ein opportunistischer Knecht der protestantischen Fürsten
8. „Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue“
9. „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang – bleibt ein Narr sein Leben lang“ 10. Ich kann nicht beten, muß fluchen 11. Martin Luther: Sieben Liter Wein pro Tag 12. Im Sauglockenläuten war Martin Luther Großmeister 13. Protestantische Rechtsgelehrte: Luther war ein Konkubinist
      
144 Lesermeinungen
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#145   Homosex ist schwer gestört   10:53:26 | Samstag, 1. Oktober 2011
Was hat den Luther mit den heutigen Protestunten zu tun?
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#144   Jubärens   12:18:37 | Dienstag, 27. September 2011
Der Geisterfahrerkatholik und Sedi-Sektierer lügt, wenn er behauptet:
„Die Trennung von Kirche und Staat wurden von der Kirche immer als Irrtümer verurteilt.“
Selbst Pio nono verurteilt in der Enzyklika „Quanta cura“ die Irrtümer und Irrlehrer , die behaupten: „Die Gewalt der Kirche sein nicht (…) getrennt und unabhängig von der staatlichen Gewalt. Eine solche Trennung und Unabhängigkeit könne nicht aufrechterhalten werden …“
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#143   clarissa colonia   01:00:37 | Dienstag, 27. September 2011
Tomas, man sollte Sie Parzival nennen.
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Sie fordern, „daß auch der Staat und Gesellschaft katholisch sind.“
.
Dann erläutern Sie mal, bitte, wie ein „katholisches“ Bundesministerium der Justitz, des Inneren (etc.) aussähe …
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#142   Tomás   00:49:13 | Dienstag, 27. September 2011
clarissa colonia
#140
Religion ist nicht Privatsache, weil die Ehre Gottes und die Rettung der Seele erfordern, daß auch der Staat und Gesellschaft katholisch sind.
„Recht“ auf Religionsfreiheit und Trennung von Kirche und Staat wurden von der Kirche immer als Irrtümer verurteilt.
Ein Staat kann sehr wohl katholisch sein, indem alle Institutionen und Gesetze nach der Lehre der Kirche gestaltet werden. So war es im Mittelalter.
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#141   clarissa colonia   00:40:14 | Dienstag, 27. September 2011
„Also hat der Staat nicht katholisch … zu sein … „
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Katholisch wird eine natürliche Person durch den Empfang der Sakramente, welche die Initiation in die Kirche bewirken.
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Trinken, essen, schlafen oder getauft werden können nur natürliche Personen; für Personengesamtheiten oder juristische Personen ist das nicht möglich.
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Damit kann ein Staat als Personengesamtheit weder „katholisch“ sein, noch es werden.
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Auch die Zugehörigkeit seiner Repräsentanten zur katholischen Kirche ändert daran nicht das Mindeste.
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Und selbst, wenn ein Staat es wollte, könnte er nicht „katholisch“ sein.
.
Wenn der Staat aber gar nicht katholisch, protestantisch oder orthodox sein kann, kann er auch nicht muslimisch, hinduistisch, buddhistisch oder atheistisch sein.
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Weil der Staat aber einen säkularen Auftrag hat, gehört Neutralität gegenüber den religiösen Bekenntnissen seiner Bürger – denn als solche kann er natürliche Personen nur sehen und behandeln – zu seinen Grundverpflichtungen.
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#140   Tomás   00:27:17 | Dienstag, 27. September 2011
clarissa colonia
#138
Laut „Dignitatis humanae“ sollte der Staat neutral sein, nicht damit die einzige wahre Religion ihr Bekenntnis ausüben kann, sondern damit alle Religionen es tun können.
Also hat der Staat nicht katholisch, sondern neutral zu sein und hat alle Religionen gleich zu behandeln.
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#139   clarissa colonia   00:20:29 | Dienstag, 27. September 2011
Es werden doch nicht „damit … alle Religionen gegenüber dem Staat gleichgestellt“. Vielmehr soll der säkulare Staat in seiner Gesetzgebung religiöse Neutralität walten lassen, damit das christliche – vorzugsweise katholische – Bekenntnis uneingeschränkt ausgeübt werden kann.
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#138   Tomás   00:11:06 | Dienstag, 27. September 2011
clarissa colonia
#136
„Dignitatis humanae“ fordert von Staat, allen und jeder Religion (nicht nur der katholischen) das „Recht“, sowohl privat als auch öffentlich ihr Bekenntnis zu praktizieren, einzuräumen.
Damit werden alle Religionen gegenüber dem Staat gleichgestellt.
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#137   clarissa colonia   00:00:13 | Dienstag, 27. September 2011
Tomas, sie sind ein imbeziler Ignorant.
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„Dies ist der Irrtum des „Konzilsdokuments“ „Dignitatis humanae“, das alle Religionen gegenüber dem Staat … gleich stellt.“
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Dignitatis humanae stellt nicht „alle Religionen gegenüber dem Staat … gleich“; nur oligophrene Inetellektualallergiker wie Sie und Ihre sedisvakantistischen Schwarmgeister können auf einen solchen Unfug kommen.
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Vielmehr fordert das Konzil von jedwedem zivilen Gemeinwesen, dass es sich religiöser Wertungen gefälligst zu enthalten habe, damit die Ausübung des christlichen – möglichst katholischen – Bekenntnisses überall frei möglich werde.
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#136   Tomás   23:48:27 | Montag, 26. September 2011
Schalom
#113
Die Jesuiten haben in China die Messe in Mandarin gebetet. Na und?
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#135   Antonio Michele Ghislieri   23:46:58 | Montag, 26. September 2011
@Schalom
Und, was beweist das?
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#134   Schalom   23:45:51 | Montag, 26. September 2011
Die Jesuiten haben die Heilige Messe in China nicht ist Latein, sondern in Mandarin gefeiert, weil die gebildeten Chinesen über das Latein gelacht haben.
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#133   Tomás   23:39:34 | Montag, 26. September 2011
Schalom
#131
Entscheiden ist nicht was ich denken würde, wenn ich in China vor 200 Jahren geboren wäre, sondern was objektiv richtig oder falsch ist.
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#132   Schalom   23:22:13 | Montag, 26. September 2011
Tomas, wenn Sie ein Muslim wären ( im Jemen geboren, erzogen, religiös programmiert), dann würden Sie hier den Islam als Wahrheit anpreisen. So sind Sie aber nicht mal richtig katholisch.
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#131   Tomás   23:15:22 | Montag, 26. September 2011
Rechercheur
#128
Nur die Wahrheit hat Rechte. Aus diesem Grund kann man den falschen Religionen nicht die selbe Rechte wie der einzigen wahren Religion, die die katholische ist, einräumen.
Dies ist der Irrtum des „Konzilsdokuments“ „Dignitatis humanae“, das alle Religionen gegenüber dem Staat und der Gesellschaft gleich stellt.
Diese form des Indifferentismus wurde immer von der Kirche verurteilt (z.B. Syllabus von Pius IX.)
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#130   MamaTe   21:19:08 | Montag, 26. September 2011
Ja, aber ohne die Auswüchse der mittelalterlichen katholischen Kirche (Ablaßhandel, Wanderhuren die zu Kirchenkonzilien kamen, die Verdammung der Juden erst durch die Kath. Kirche, später dann auch von Luther selber. Deswegen gibt es auch eine Freikirche nach der anderen, weil sich keine an die Bibel hält. Das fängt schon damit an das heidnische Feste wie Weihenachten wo die Wiederkehr der Sonne mit grünen Bäumen gefeiert wird (Die Abscheu Gottes gegen Weihnachten steht in den Makkabäerbriefen, zwischen altem und neuem Testament. Eine Rückkehr zur Bibel ist von Nöten…
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#129   Rechercheur   19:07:02 | Montag, 26. September 2011
Tomás #117: „Daß die katholische die einzige wahre Religion ist, wird durch die Tatsachen, daß ihre Lehre in sich schlussig ist und mit dem Naturrecht und dem gesunden Menschenverstand konform geht…“
.
– *Sie* finden die Lehre in sich schlüssig (ich finde schon ihre Begründung aus Mt16 und Joh21 weithergeholt)
– *Sie* sehen sie mit dem Naturrecht im Einklang (ich nicht, denn „naturrechtlich“ steht dem Individuum eine Entfaltung seiner selbst zu)
– sie erscheint *Ihnen* mit dem „gesunden Menschenverstand“ konform zu gehen (mir nicht, wenn hirnrissige Forderungen aufgestellt werden, wie sie Obermaier an anderer Stelle ausgeführt hat, aber das macht nichts, denn „gesunder Menschenverstand“ ist ja kein normativer Tatbestand, sondern auch nur eine Meinung).
.
Daher mag die kath. Lehre *für Sie* die einzig wahre sein (auch wenn ich eine solche Behauptung für anmaßend hielte, weil Sie ja nicht alle anderen Lehrmeinungen kennen). Dann hängen Sie ihr an, erzählen Sie anderen davon, versuchen Sie zu überzeugen. Aber nehmen Sie sich doch kein Recht heraus, das Sie anderen nicht zugestehen würden!
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#128   Jolanda   16:49:21 | Montag, 26. September 2011
Der Luther-Pilgerweg zum, ach so heiligen, Antisemiten und Bauernschlächter Luther:
www.bild.de/…d-20151590.bild.html
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#127   Tomás   15:38:08 | Montag, 26. September 2011
Evelynn van der Meer
#125
Die Kirche als göttliche Institution ist die Makellose Braut Christi. Daran ändert nichts die Tatsache, daß es in ihr Sünder gibt.
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#126   Evelynn van der Meer   15:33:48 | Montag, 26. September 2011
Der Klerus verkommen?
Und doch blieb die Kirche unbefleckt und unschuldig.
Ist das nicht toll…
Ein Mysterium sozusagen.
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#125   Tomás   14:32:52 | Montag, 26. September 2011
Brandeburgis
#122
Eine sehr gute Beschreibungen des Zustandes des Klerus vor der protestantischen Revolution macht der englischer Historiker D.B. Wyndham Lewis in seinem Werk „Carlos de Europa“ erschienen im Espasa-Calpe Verlag in Buenos Aires im Jahr 1946.
Dabei zeigt er auch den kausalen Zusammenhang zwischen diesem Zustand, der Politik des Vatikans und Luther, der allerdings auch zu dem verkommenen Teil des damaligen Klerus gehörte. Selbstverständlich war der Protestantismus keine gesunde Reaktion gegen diesen Zustand, sondern die Folge.
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#124   schallundrauch   13:52:51 | Montag, 26. September 2011
Aber bei dir brandenburgis gehören sie dazu?
Wie die Nazi Mär von den quasi um Besetzung und Unterdrückung bettelten Polen?
Das Märchen der aufrechten, schon fast mildtätigen Wehrmacht, oder andere dreiste Lügen, die du hier verbreitetest.
Einer der Gründe für die Reformation war der Ablasshandel – der nun ein Ziel hatte: Die Papst und die Kirchen oberen wollten sich bereichern.
Aber ist mir schon klar, dass Typen so was gut und richtig finden, Hauptsache man gehört selber zu der Elite, welche das Volk (oder auch andere Völker) ausplündert und dumm hält.
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#123   Brandenburgis   12:52:01 | Montag, 26. September 2011
@Tomas. Du wolltest Deine Pauschalbehauptungen doch belegen! Das kannst Du aber regelmäßig nicht. Bitte rede hier nur über Dinge, von denen Du tatsächlich etwas verstehst. Historische Sachverhalte gehören gewiß nicht dazu!
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#122   Obermaier †   11:39:15 | Montag, 26. September 2011
Dekadent?
.
Angemessen einem Stellvertreter Christi.
.
xD
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#121   schallundrauch   11:33:16 | Montag, 26. September 2011
Na dann haben wir ja Glück, dass der Ablasshandel insbesondere von Papst Leo X., um seinem dekadenten Lebensstil zu finanzieren, offenbar nur eingebildet war.
Alle Historiker irrten über Jahrhunderte, erst Leute wie du wissen wie es wirklich war, oder?
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#120   Tomás   10:36:59 | Montag, 26. September 2011
Brandenburgis
#118
Der allgemeine Zustand des Klerus, dazu gehörten Habgier, Sittenlosigkeit und Ignoranz, brachte den Klerus im Volk in Mißkredit und erleichterte Luther und seinen Komplizen enorm die Arbeit.
Auch das „Konzil“ kam nur zustande, weil der größte Teil des Klerus lau, bequem und ungebildet war. Die Modernisten, die nur eine Minderheit waren, konnten sich während und nach dem „Konzil“ durchsetzen, weil sie in Schlüsselpositionen saßen und die „Päpste“ auf ihrer Seite hatten, aber auch weil es von der konservativen Mehrheit kaum Widerstand kam.
Der menschliche Teil der Kirche steht und fällt mit dem Klerus, besonders mit den Päpsten.
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#119   Brandenburgis   10:06:20 | Montag, 26. September 2011
Tomás, wie kommst Du auf die Idee, die „Raffgier des Klerus“ habe die Reformation begünstigt? Welcher Klerus war denn raffgierig? Und auf welche Weise habe das die Reformation „begünstigt“? Kannst Du das vielleicht erklären? Mit dem historischen Befund ist es jedenfalls nicht zu belegen.
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#118   Tomás   09:55:46 | Montag, 26. September 2011
Rechercheur
#115
Die Lehre der Kirche, dazu gehören die Verurteilugen, ist nicht eine Ansammlung von Meinungen, sondern von Warheiten, weil die Kirche die „Säule und Grundfeste der Wahrheit ist (1 Tim 3,15) und niemand in die Irre führen kann.
Daß die katholische die einzige wahre Religion ist, wird durch die Tatsachen, daß ihre Lehre in sich schlussig ist und mit dem Naturrecht und dem gesunden Menschenverstand konform geht und nur in ihr nachweislich Wunder gegeben hat, bewiesen.
Evelynn van der Meer
#116
Die Raffgier des Klerus hat die „Reformation“ begünstigt, war aber nicht ihre Ursache und ist keine Rechtfertigung für diese. Im übrigen hat Luther nicht als Bettelmönch gelebt und die Fürsten haben die lutheranische Revolution unterstützt, um sich die materiellen Güter der Kirche (rechtswidrig) anzueignen und haben die Bauern massakriert und ausgebeutet.
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#117   Evelynn van der Meer   08:49:26 | Montag, 26. September 2011
Die katholischen Bischöfe zu Luthers Zeiten waren empathische Sozialpädagogen, die höchste Empathie für die Nöte von Bauern hatten und ihre Raffgier und Ausschweifungen hintan stellten.
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#116   Rechercheur   00:14:09 | Montag, 26. September 2011
Tomás #111. Das mögen Sie (und das Konzil von Trient) für Irrlehren halten. Andere halten die Realpräsenz, das Spaghettimonster oder oder 9/11 für Irrlehren. Aber das sind alles nur Meinungen. Sie können sagen, dass das nicht Ihre Überzeugung ist.
Und ich stimme auch denen zu, die sagen, dass bei zu unterschiedlichen Ansichten in solchen Dingen eine Ökumene nicht sinnvoll ist. Wenn jemand etwas aus meiner Sicht auf das NT so hanebüchenes behauptet, wie dass eine Real(?)präsenz des Herrn in einem Gottesdienst von Verfahrensfragen abhängt, mit dem möchte ich nicht „die Distanz überwinden“. Wenn ich das überlieferte Wort Gottes überhaupt als solches ernst nehme, dann ist „mein“ Gott immer und überall. Aber das ist nur *meine* Meinung, *mein* Glaube. Und ich lasse anderen Glauben Platz.
Schlimm wird es nur, wenn Sie sich mit Ihrer Meinung in das Leben anderer Menschen einmischen und Ihnen gar einreden wollen, dass ihnen die „Rettung“ verwehrt wird, wenn sie nicht nach der persönlichen Meinung von soundso leben.
Und für die Beliebigkeit dieser Einmischung, der persönlichen Ausprägung der Meinung, ist ja kreuz.net der beste Beweis, denn hier ist ja vielen der Papst nicht katholisch genug, das vorgeblich göttlich eingesetzte Papsttum eine Häresie.
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#115   Antonio Michele Ghislieri   00:00:24 | Montag, 26. September 2011
@Dumbledor
Ich habe den Satz so verstanden, dass ihn Luther dafür brauchte um die armen Bauern zu diffamieren. Wenn er sich damit selber diffamiert hat, und das hat er auf alle Fälle, so ist das doch nicht mein Problem und das Ihre auch nicht! Er hat sich als Arschloch geoutet, daran gibts wohl nichts zu rütteln.
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#114   Dumbledor   23:56:49 | Sonntag, 25. September 2011
#98 Antonio Michele Ghislieri
„Es geht doch nicht um Luther-Bashing…“
Wirklich nicht? Kann man den Satz „Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue“ wirklich so missverstehen?
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#113   clarissa colonia   23:55:03 | Sonntag, 25. September 2011
Tja, mancher macht sich sein „Fegesfeuer“ auch selbst – und behauptet noch, er fühle sich wohl darin.
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#112   Tomás   23:51:23 | Sonntag, 25. September 2011
Rechercheur
#110
Ein paar Beispiele für die Irrlehren von Luther:
1. Nicht anerkennung des Papstum und des Lehramtes der Kirche.
2. Die Messe ist keine Opfer, sondern eine Versammlung der „Gläubigen“ und damit Leugnung der Realpräsenz.
3. Beseitigung einiger Sakramente und falsches Verständnis der Taufe.
4. Leugnung der Marien- und Heiligenverehrung.
5. Leugnung des Fegesfeuers.
6. Beseitigung des kontemplativen Lebens.
7. Die Behauptung, um gerettet zu werden, reicht der Glaube.
8. Die Rechtsfertigungs(irr)lehre.
9. Die Einführung der Ehescheidung.
Wenn Sie die Dekrete des Konzils von Trient lesen, finden Sie alle Irrtümer des Protestantismus und ihre Veruteilung.
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#111   Rechercheur   23:37:16 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #108: Soll ich jetzt „Irrlehren der evangelischen Kirche“ googeln oder was? Und Ihnen noch Argumentationshilfe leisten? Entweder Sie werden konkret, oder Sie disqualifizieren Bemerkungen wie #98 selbst, so dass ich gar nichts mehr dazu sagen muss.
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#110   Rudi Mentär †   23:35:39 | Sonntag, 25. September 2011
Mal abgesehen davon, dass mir das Mitleid mit den Bauern konstruiert vorkommt, ist es doch eine Verkehrung der Verhältnisse: die Bauern waren im Elend durch Frondienste an Adel und Klerus. Und wenn einer der Reformatoren sie in den Untergang getrieben hat, dann war es Thomas Müntzer.
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#109   Antonio Michele Ghislieri   23:32:15 | Sonntag, 25. September 2011
@Rechercheur
…Manchmal hilft die Fachliteratur weniger weiter, als die persönliche Erfahrung…
.
Wissen schändet nicht. Wer sich der Erkenntnis entzieht, weil er so gerne im Trüben fischt, der kann ohnehin kein Mensch guten Willens sein.
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#108   Rechercheur   23:28:58 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #106: Manchmal hilft die Fachliteratur weniger weiter, als die persönliche Erfahrung. Und wenn ich auf meine Kontakte mit den Konfessionen zurückblicke, habe ich den Geist des NT, vor allem bei Diskussionen mit Andersdenkenden, öfter bei Evangelischen gespürt, als bei Katholischen. Wenn nun etwas anderes behauptet wird, dann empfinde ich das als erklärungsbedürftig. Und zwar ganz konkret und hier und jetzt.
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#107   Antonio Michele Ghislieri   23:11:58 | Sonntag, 25. September 2011
@Rechercheur
Ich kann doch hier nicht Bücher schreiben. Beschäftigen Sie Sich halt mit der einschlägigen Fachliteratur.
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#106   Rechercheur   23:05:12 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #98: Hmm, aus dem Artikel und der bisherigen Diskussion konnte ich noch keine Thematisierung lutheranischer „Irrlehren“ erkennen. Möchten Sie es auf sich nehmen, mich dahingehend aufzuklären?
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#105   Vineta   23:01:06 | Sonntag, 25. September 2011
Sainte Rose,
.
es freut mich, daß Sie sich darüber auch im klaren sind, wohingegen dies bei Ihrem Vorposter leider noch nicht der Fall zu sein scheint.
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#104   Sohn der Witwe †   22:58:51 | Sonntag, 25. September 2011
Das größte Ärgernis ist aber, dass Luther ein röm.-kath. Mönch war.
Wäre er doch nur Moslem gewesen, dann wären seine Thesen verzeihlich.
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#103   Tomás   22:55:30 | Sonntag, 25. September 2011
Rechercheur
#98
Da wir, die wahren Katholiken, gegen den Ökumenismus sind, setzen wir uns mit der Person von Luther, seine Häresien und „Leistungen“ kritisch auseinander.
Es ist schon kurios, daß während die Protestanten ständig auf die Kirche wegen ihren „Irrtümer“ und „Schandtaten“ einschlägen, will man den Katholiken aus ökumenischen Gründen verbieten, den Protestantismus zu kritisieren. Der Ökumenismus ist eben die Protestantisierung der Katholiken.
Antonio Michele Ghislieri
#98
Danke für die Belehrung!
Redaktion benachrichtigen
#102   Antonio Michele Ghislieri   22:55:26 | Sonntag, 25. September 2011
@Tomás
Nun ja, wenn es alle glauben, dann wird es wohl wahr sein. So unmittelbar kann die Anstiftung allerdings nicht gewesen sein, weil Nikolaus schon an die 125 Jahre tot war als Luther das Licht der Welt erblickte. Falsch ist wohl auch die Aussage des Franz Spirago: „Der Kathol. Kirche werfen die Irrlehrer vor, daß sie die Hl. Schrift zu wenig schätze. Niemand beruft sich öfter auf die Hl. Schrift als die Kathol. Kirche. – Die Behauptung der Irrlehrer, erst Luther hätte die Bibel durch seine Übersetzung dem Volke zugänglich gemacht, ist falsch; denn schon vor Luther gab es 22 deutsche Bibelübersetzungen; eine von diesen, die des katholischen Theologen Nikolaus von Lyra, hat Luther bei seiner Arbeit gründlich ausgenützt.“ Warum um alles in der Welt hätte ein Franzose in vorhumanistischer Zeit die Bibel ausgerechnet ins Deutsche übersetzen sollen. www.animabit.de/bibel/lyra.htm
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#101   kristall   22:48:56 | Sonntag, 25. September 2011
ja ! danke tomas !
_________________________________________________________________________________antonio michele ghislieri ! den rechercheur meinte ich vorher !
Redaktion benachrichtigen
#100   Sainte Rose   22:47:39 | Sonntag, 25. September 2011
zu #78 Vineta:
„Im übrigen sollte sich jeder Katholik darüber im klaren sein, daß heutzutage nicht wenige Lutheraner ja gerne zur katholischen Kirche zurückkehrten, wenn hier nicht alles genauso drunter und drüber ginge wie in der lutherischen.“
LEIDER WAHR!
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#99   Antonio Michele Ghislieri   22:47:09 | Sonntag, 25. September 2011
@Rechercheur
Es geht doch nicht um Luther-Bashing, es geht darum die Irrlehren des Herrn Luther aufzuzeigen. Und die Ökumene kann final nur eine Bekehrung der Lutheraner weiterbringen. Alles andere ist Zeitverschwendung!
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#98   Tomás   22:46:05 | Sonntag, 25. September 2011
kristall
#93
Leider nicht! Die Behauptung, dieser Jude Lira hätte Luther zum Aufstand gegen die Kirche angestiftet, ist in traditionalistischen Kreisen verbreitet.
Johannes Rothkranz könnte näheres wissen.
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#97   kristall   22:44:01 | Sonntag, 25. September 2011
deine meinung. @
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#96   Antonio Michele Ghislieri   22:43:29 | Sonntag, 25. September 2011
@Tomás
„Si Lyra non lyrasset, Lutherus non saltasset“ heißt es! Allerdings hat man da meineswissens tatsächlich um des Verses willen die Wahrheit verdreht, denn ein Irrlehrer war der Nikolaus von Lyra nicht, genausowenig wie übrigens Holländer. Ob er tatsächlich jüdischer Abstammung war oder nur einfach sehr belesen, wer kann das heute noch feststellen. Im Übrigen war er lange tot als Luther über die deutschen Landstraßen wandelte. de.wikipedia.org/…ki/Nikolaus_von_Lyra
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#95   Rechercheur   22:42:14 | Sonntag, 25. September 2011
Warum ergehen sich hier eigentlich alle so genussvoll in Luther-Bashing? Das führt in Fragen der Ökumene ungefähr genauso viel weiter, wie eine detaillierte Diskussion der Rolle des Papsttums zu Zeiten der Hexenverbrennung. Menschen sind fehlbar, und dieser hier ist kein Prophet, sondern hat dem Volk die Schrift wiedergegeben, die ie Kirche ihm viele Jahrhunderte lang vorenthalten hat.
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#94   kristall   22:41:31 | Sonntag, 25. September 2011
tomas ! weißt du dazu mehr !!?? in der sache !!?? luther und lira.
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#93   Vineta   22:41:30 | Sonntag, 25. September 2011
WICKERL,
.
was ich ohne genaue Kenntnis einschlägiger Literatur vermutet habe, nämlich daß es den Bauern in den katholischen Territorien nicht anders erging als in den lutherischen, haben Sie hier mit Ihrer offenbar genauen Sachkenntnis darüber bestätigt.
Und was lehrt und dieses Beispiel wieder mal ?
Mit eigenen Leichen im Keller lasse man besser ab von kritische Äußerungen über andere, auch über Luther und Lutheraner.
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#92   Tomás   22:36:20 | Sonntag, 25. September 2011
schallundrauch
#90
Luther soll unter dem schlechten Einfluß eines hölländischen Juden, einen gewissen Lira, gestanden sein.
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#91   schallundrauch   22:33:28 | Sonntag, 25. September 2011
Was mich wundert, dass hier noch keine „historischen“ Quellen präsentiert wurden, dass Luther eigentlich schwul war und heimlich Jude.
Dann wäre die Sache doch erst richtig Perfekt und ihr könntet eurer aggressiven, pessimistischen und negativen Grundhaltung richtig ausleben, was für schöne Hetztiraden man daraus machen könnte.
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#90   Tomás   22:26:27 | Sonntag, 25. September 2011
Eine Eigenschaft von Luther war seine Vorliebe für die Lügen.
Luther selbst hat behauptet: „Eine Notlüge geht nicht gegen den Willen Gottes“ und „Die Lüge ist tugendhaft, wenn sie den Zorn des Teufels verhindern oder der Ehre, dem Leben und dem Wohlstand unseren Mitmenschen dient.“ Vgl. Wyndham Lewis, Carlos de Europa, Espasa-Calpe 5.Auflage, Buenos Aires 1946, Seite 154.
Der Herzog von Sachsen sagt über Luther: „Er ist der größte Lügner, den ich jemals kennengelernt habe.“ Vgl. a.a.O., Seite 153.
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#89   kristall   22:19:23 | Sonntag, 25. September 2011
ja ! patholic. @
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#88   catholic   22:18:20 | Sonntag, 25. September 2011
saustall
kri
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#87   kristall   22:14:55 | Sonntag, 25. September 2011
moorhuhn ! tja der luther hats dir angetan !!!! was !!?? moorhuhn @ hahaha
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#86   catholic   22:11:37 | Sonntag, 25. September 2011
Nichts neues unter der Sonne… Die rechte Nächstenliebe lässt sich auch heute nicht bitten, Andersgläubige verbal in die Hölle zu stürzen
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#85   Jubärens   22:10:28 | Sonntag, 25. September 2011
Treffend formuliert Wickerl:
„Luther war einer, der zu Anpassung und Unterwerfung aufruft, das Revoluzzen war nur ihm persönlich erlaubt.“
Das scheint mir auch der entscheidende Widerspruch in Luthers Biographie und Lehre zu sein:
Er allein darf Revoluzzern, indem er sich auf das Evangelium beruft,
Die Bauern taten das gleiche (vgl. 12 Artikel), wurden aber von Luther verteufelt.
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#84   Obermaier †   22:00:41 | Sonntag, 25. September 2011
Ja, catholic, genauso wie in der Zeit, in der Jesus lebte.
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#83   catholic   21:59:04 | Sonntag, 25. September 2011
In jener Zeit, in der Dr. Martin Luther lebte, wimmelte es nur so von frommen Hysterikern, wetternden Mönchen, verrückten Schwarmgeistern, die alle vom Glanz ihrer Wahrheiten überzeugt sind.
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#82   wickerl   21:42:27 | Sonntag, 25. September 2011
Bezeichnend auch und interessant ist wie Martin Luther von Heinrich von Kleist in Michael Kohlhaas hingestellt wird, als einer der zu Anpassung und Unterwerfung aufruft, das Revoluzzen war nur ihm persönlich erlaubt.
@Vineta#79 Den Bauern ging es in den katholischen Territorien überhaupt nicht besser, nachzulesen in den Schriften über die „Bauernkriege“.
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#81   catholic   21:37:54 | Sonntag, 25. September 2011
Man möchte schon fast meinen, die Hölle sei eine Sauenräucherei.
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#80   Evelynn van der Meer   21:26:04 | Sonntag, 25. September 2011
„Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue“
.
Das Wort kann heute noch zutreffen.
.
Wer Missbrauch ständig als „angeblich“ und als „Hoax“ apostrophiert, ist schon mal eine Sau.
Und wer die Hetze bis zu seinem Tod betreibt, stirbt auch so unerlöst als Sau.
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#79   Vineta   21:19:23 | Sonntag, 25. September 2011
Zwei Anmerkungen zum Artikel
Was obiger fast 500 Jahre zu spät präsentierten Demaskierung von Luthers Einstellung zu den Bauern abgeht, ist der vergleichende Blick darauf, wie bzw. um wieviel besser es denn nun den Bauern in den katholischen Territorien erging.
.
Im übrigen sollte sich jeder Katholik darüber im klaren sein, daß heutzutage nicht wenige Lutheraner ja gerne zur katholischen Kirche zurückkehrten, wenn hier nicht alles genauso drunter und drüber ginge wie in der lutherischen.
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#78   catholic   21:12:29 | Sonntag, 25. September 2011
Martin Luther ist ein Mensch seiner Zeit.
Das Mittel der Polemik und Hetze ist damals auch katholischer und auf protestantischer Seite an der Tagesordnung.
Hier scheint diese Tradition noch recht lebendig.
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#77   Goldengel   20:20:57 | Sonntag, 25. September 2011
#76,
Keine Ahnung wer das ist.
Es wird immer mit Accounts herumgespielt, um so Verwirrung zu schaffen.
Sie kennen das ja mittlerweile hier.
.
Gesegneten Abend an Sie
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#76   AnnaAndreasTeresa   20:14:52 | Sonntag, 25. September 2011
@Goldengel
Sie wissen, dass ich Ihre Beiträge immer gerne lese und für gut finde. In den letzten Tagen trat hier ein User auf der sich Goldbeng nannte. Ich habe ihn angesprochen, ob er in irgendeiner Weise mit Ihnen in Zusammenhang steht. Wissen Sie wer dieser Goldbeng ist? er hat mich in einer ziemlich unflätigen Art und Weise schwer beleidigt-
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#75   Goldengel   19:45:43 | Sonntag, 25. September 2011
#74, Fundi
„geistige Bettler“ – das war wohl so.
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#74   Fundi   19:43:38 | Sonntag, 25. September 2011
zu 71: Man lese nur seine letzten Worte… Wir sind Bettler…
zu 69: Die stark tradionalistisch-katholischen (pro Missa tridentina -Fans, etc) der weltweit führenden Extremst-Liberalen von LRC (die nennen sich Anarcho-Kapitalisten und wollen den Staat ganz abschaffen) liegen im Konflikt ETWA mit ständestaatlichen Katholisch-Konservativen (etwa Prof Romig) oder der wohl führenden kathlisch-konservativen Us-Zeitschrift „Rest“…
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#73   Goldengel   19:41:57 | Sonntag, 25. September 2011
hallooooooo werter ruhrgebietler,
in der Hölle denke ich wohl nicht.
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#72   r.ruhrgebietler   19:39:33 | Sonntag, 25. September 2011
#70 – luther ist in der Hölle – wo viele Seelen des Jahres 2011 auch landen, wenn sie den schmarrn der letzten tag aus dem konzilsgläubigen lager weiterhin nachlaufen!
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#71   Goldengel   19:34:16 | Sonntag, 25. September 2011
#70,
Sie schreiben: Luther blieb sich seiner Fehler immer sehr bewußt. bis ans Ende!
.
Das war sicher nicht so.
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#70   Fundi   19:31:24 | Sonntag, 25. September 2011
Luther, der stark und als wichtigster Auslöser eine Veränderung, die auch Rom längst weitgehend akzeptiert, bewirkte, die die Welt mehr veränderte als das Wirken einzelner Päpste (was Ehrungen rechtfertigen mag) , ist in seinen tragenden Lehren in der EKD eher wenig prägend. Selbst einzelne Päpste könnten da für „Rom“ prägender (geworden) sein, etwa eventuell Pius IX. Und Lutheraner sind im Protestantismus eine Minderheit, im recht starken konservativeren Protestantismus (Mitgliedern konservativerer Kirchen) , eine sehr kleine Minderheit, deutlich unter 1 (ein !) %… Luther blieb sich seiner Fehler immer sehr bewußt. bis ans Ende!
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#69   Jubärens   19:21:00 | Sonntag, 25. September 2011
Fundi wirft einiges durcheinander:
Allerdings behaupten EINIGE erzkonservative Katholiken, spanische Mönche hätten den Kapitalismus erfunden – ROMS Konservative sind halt auch gespalten
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#68   r.ruhrgebietler   19:17:37 | Sonntag, 25. September 2011
wer schenkt dem ratzinger A. Mock, „Abschied von luther“ – da kann er nocht dazulernen!
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#67   Goldengel   19:16:12 | Sonntag, 25. September 2011
Es ist übrigens ein Unsinn, dass Papst Benedikt Luther gelobt hätte.
Papst Benedikt hat lediglich gemeint, dass Luther mit sich selbst und Gott geistig gekämpft hätte – dass er also, wie jeder Mensch ab und zu, mit sich gerungen hätte. Was ja nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches ist oder gar eine Leistung wäre.
.
Warum viele Presseleute ihm Worte in den Mund legen, die er so nie gemeint hätte, ist wohl auch so eine eigene Sache.
Also – unser Papst hat Luther weder gelobt, noch gepriesen, sondern nur die Tatsache festgehalten, dass Luther mit sich gerungen hat und vor allen mit sich uneins war.
.
Auch ist Papst Benedikt nicht für die Ökumene – er muss nur dort hingehen, wo man ihn einlädt. Ein Besuch ist noch lange keine Zustimmung für eine andere Glaubensgemeinschaft, sondern nur eine respektvolle Haltung und das war’s dann auch schon. Er ist also weit davon entfernt das lutherische Gedankengut anzunehmen.
.
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#66   Jubärens   19:15:11 | Sonntag, 25. September 2011
Sie irren, Obermaier:
„Im Artikel werden hauptsächlich Luthers Thesen und seine Bauern- und Fürstenpolitik kritisiert.“
Genau – aber zu welchem Zweck? Der Zweck ist der, über diese Schiene sein ganzes Werk madig zu machen. Und das ist zum scheitern verurteilt.“
Der Zweck ist von diesem Artikel ist, diese Luther-Thesen zu kritisieren.
Warten Sie doch ab, es kommen doch noch zehn Artikel zu Luther.
Dann erst wird sein ganzes Werk kritisiert sein.
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#65   Fundi   19:11:45 | Sonntag, 25. September 2011
Die Demokratie ist evangelisch geprägt- da haben Sie recht. Und ich sprach im Zusammenhang von Ihrer Bemerkung im Konjunktoiv- falls jemand Demokratie ablehnen SOLLTE… Demokratismus und Liberalismus bedürfen der Definition, um darüber sinnvoll diskutieren zu können. Im übrigen sind die strikt demokratischen und politisch-liberalen-prokapitalistischen Kirchen (zu denen die EKD KEINESFALLS gehört), vor allem Freie Baptistengemeinden, auch die konservativsten unter den großen Konfessionen, theologisch wie ethisch weit rechts vom Papst. Was an orthodoxen Ländern politisch gut sein soll, weiß ich nicht. Und der „Geist“ dieser so (SO) korrupten Länder? Lesen Sie übrigens einmal über die Moral vieler orthodoxer Priester und sogar Bischöfe dort…
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#64   Tomás   19:01:43 | Sonntag, 25. September 2011
Fundi
#63
Ich sprach nicht von der Technik und der Wirtschaft, sondern von dem Geist und der Politik.
Ebenso habe ich nicht von der Demokratie, sondern von dem Demokratismus, der untrennbar vom Protestantismus und Liberalismus ist, gesprochen.
Kein Demokratist zu sein, bedeutet nicht den Sozialismus und Kommunismus unterstützen.
Der Finanzkapitalismus war der Kapitalismus des 16. Jahrhunderts. Der Wirtschatskapitalismus erschein im 18. Jahrhundert und setzte sich mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert durch.
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#63   Fundi   18:50:49 | Sonntag, 25. September 2011
zu 62: Orthodoxe Länder sind technisch und sozial extrem rückständig. Und wer Demokratie (Liberalismus ist wieder etwas anderes) ablehnen sollte, kann dann natürlich Deutschlands Protestanten nicht vorwerfen, zuwenig demokratisch gewesen zu sein… Und ob Freimaurer im katholischen Frankreich oder in den evgl. USA mächtiger sind? In Austria sind sie mächtiger als in Germanien. Die in den USA und Britannien sind jedenfalls christlicher
Zu 57: Max Weber sprach vom Kapitalismus, nicht vom Finanzkapitalismus. Allerdings behaupten EINIGE erzkonservative Katholiken, spanische Mönche hätten den erfunden – ROMS Konservative sind halt auch gespalten…
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#62   Tomás   18:38:59 | Sonntag, 25. September 2011
Fundi
#61
„Orthodoxe“ Länder waren und sind konservativ und nicht rückständig. Seit wann ist der Liberalismus ein Fortschritt? Daß der Liberalismus sich in protestantische Regionen breit gemacht hat, ist richtig, weil der Protestantismus mit seinen „Freiheiten“ und Demokratismus sein Wegbereiter war. Es ist kein Zufall, daß die Freimaurerei in einem protestantischen Land gegründet wurde und England und die U.S.A. dominiert.
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#61   Fundi   18:29:39 | Sonntag, 25. September 2011
Zu 57: die Sudetendeutschen waren weit katholischer als die Deutschen evangelisch- (und teils ein bißchen verständliche Motive, Hitler vor der Errichtung seiner Dikatur zu wählen, hatten auch Deutsche, Katholiken wie Protestanten) Orthodoxe Länder waren so rückständig – im Gegensatz zu evangelischen, daß Demokratie bei ihnen nur äußerst schwer Fuß fassen konnte. Und wie gesagt- katholische Arbeiter gehen in die evangelischen Ausbeuterstaaten (Vorsicht Kristall: Evangelische Ausbeuterstaaten meine ich natürlich todernst, ha ha ha )
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#60   Tomás   18:26:27 | Sonntag, 25. September 2011
Gladius&Cogitare
#59
Es gibt nur einen Papst. Er ist der Nachfolger des hl. Petrus.
Die „Orthodoxen“ haben – wenn überhaupt – „Päpste“.
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#59   Gladius&Cogitare   18:21:58 | Sonntag, 25. September 2011
Die orthodoxen akzeptieren den papst schon…nur halt ihren eigenen :)
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#58   HarroMeyerling   18:15:24 | Sonntag, 25. September 2011
Gott weiß, was er von dieser Anbiederung an die weltliche Macht zu halten hat: Sie werden bis zur Unkenntlichkeit zerfallen und der Name Luther wird zur Randnote der Geschichte.
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#57   Tomás   18:15:00 | Sonntag, 25. September 2011
Jolanda
#93
Die protestantische Arbeitsethik führte – nach Max Weber – zum Entstehen des Finanzkapitalismus. Erfolgreiche Menschen sind die Guten und die Verlieren in der Arbeitswelt die Bösen. Typisch dafür ist die Einstellung der US-Amerikaner gegenüber den „faulen“ Südamerikanern, besonders den Mexikanern.
Man kann den Protestanten den Sieg in Mittel- und Ostdeutschland nicht anlasten, weil sie haben das System von den Sowjets aufgezwungen bekommen. Es ist richtig, daß Hitler überwiegend von Protestanten gewählt. In den katholischen Regionen, auch in Österreich, hielt sich die Begeisterung für den braunen Sozialismus in Grenzen. In Österreich haben sich die National-Sozialisten durch Ermordung von Katholiken surchsetzen können. Die Sudetendeutsche, von den vielen Protestanten waren, habe Hitler unterstützt, weil sie in ihm den Befreier von der tchechischen Drangsalierung sahen.
In keinen einzigen „orthodoxen“ Land wurde die Kommunisten gewählt, auch wenn Stalin ein ehemaliger „orthodoxer“ Seminarist war.
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#56   kristall   18:14:19 | Sonntag, 25. September 2011
so machst du es immer wieder fundi ! wenn dein schwachsinn aufgedeckt !!!!
beginnst du zu lügen. @
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#55   Fundi   18:07:08 | Sonntag, 25. September 2011
zu 53: Sie meinen ernsthaft, daß ich ernsthaft fragte, ob Mexiko sich mit einem Zaum vor Us-Einwanderung schützt … ?????? Na dann will -oder zumindest muß – ich Sie bei Ihrer Meinung lassen… Alles Gute- von Herzen !
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#54   Mighty Counsellor †   18:02:15 | Sonntag, 25. September 2011
Das Säue-Zitat ist ein Hinweis darauf, dass die Leute noch glauben würden, wenn sie nach wie vor den Papst anerkennten.
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#53   kristall   17:58:57 | Sonntag, 25. September 2011
ja,ja, fundi ! nicht scherzhaft hast du dies gesagt !!!!
sondern jetzt lügst du x wieder !!!!
gell fundi @ hahaha
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#52   Mighty Counsellor †   17:57:26 | Sonntag, 25. September 2011
Das Säue-Zitat ist ein Hinweis darauf, dass Luthers Lehre nicht ankommt.
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#51   Fundi   17:49:11 | Sonntag, 25. September 2011
zu 46: Die DDR war besetzt, Deutschland neben 2 baltischen Ländern das einzige, evangelische (also Ausnahme), das keine Demokratie blieb, und die bekanntesten Bilder vom Prohitlerjubel sind die in Wien 1938 und vom Sudetenland…
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#50   Mighty Counsellor †   17:47:05 | Sonntag, 25. September 2011
Nochmals:
<„Nachdem bei uns aufgehört des Papstes Tyrannei, verachtet nun jedermann die reine heilsame Lehre und werden aus den Menschen eitel Vieh und Bestien.
Denn wie sie [die Bauern und Edelleute] glauben, so leben sie: Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue.“>
.
Wer sind „sie“? Gemäss dem ersten Satz sind das die Menschen, allenfalls diejenigen Menschen, welche die reine heilsame Lehre verachten, nicht aber explizit die Bauern und Edelleute. Was man alles in ein Zitat hineinlesen kann!
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#49   Obermaier †   17:45:52 | Sonntag, 25. September 2011
Jubärens, haben’s in mir Ihren neuen Lieblings-Feind gefunden?
.
Na, seis drum.
.
„Im Artikel wird hauptsächlich Luthers Thesen und seine Bauern- und Füsternpolitik kritisiert.“
.
Genau – aber zu welchem Zweck? (Nebenbei gesagt, Jubärens, dieser Ihr obiger Satz ist grammatikalisch fehlerhaft – aber ich verstehe was Sie sagen wollen und verdrehe nun nicht absichtlich den Inhalt. Das sollten Sie demnächst genauso machen.)
Der Zweck ist der, über diese Schiene sein ganzes Werk madig zu machen. Und das ist zum scheitern verurteilt. Die Protestanten wissen heute, was Luther für ein Mensch war – aber Luther gilt ihnen ja nicht als unfehlbar. Der hatte seine schlechten wie guten Seiten – „das gute behaltet“.
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#48   Fundi   17:45:50 | Sonntag, 25. September 2011
zu 45: Ich habe scherzhaft… gefragt, ob sich das katholische Mexiko durch einen Zaum vor Zuwanderung aus den evangelischen USA schützen müßte…
zu 39: Komisch, daß Arme aus katholischen Ländern in die evangelischen Ausbeuterstaaten flüchten…
ÜBRIGENS sind zur Zeit – soweit ich weiß- die Euroländer Portugal, Spanien, Griechenland, Italien und Irland (alle sehr evangelisch, oder?) Empfänger von Hilfe anderer Eu-Länder oder stehen kurz davor?
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#47   matt   17:44:26 | Sonntag, 25. September 2011
Luther war ein kurzsichtiger, geltungssüchtiger Narr, ungeduldig, aufbrausend und opportunistisch… er hat das Christentum nicht verbessert, nur jeden gegen jeden augehusst und das Chaos gemehrt.
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#46   Jolanda   17:41:11 | Sonntag, 25. September 2011
#42 Fundi
Ost und Mitteldeutschland sind protestantisch geprägt und wurden begeistert kommunistisch, auch waren die größten Jubler Hitlers Protestanten.
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