Ist die dogmatische Präambel ein Wischi-Waschi-Text?
Bischof Bernard Fellay bezeichnet die vom Vatikan vorgelegte dogmatische Präambel als unklar. Doch einen unklaren Text wird die Bruderschaft nicht unterzeichnen.
Bischof Bernard Fellay
(kreuz.net) „Die Dinge sind komplexer als sie erscheinen.“ Das erklärte der Bischof Bernard Fellay –
Generaloberer der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. – gestern über den Stand der Verhandlungen seiner
Gemeinschaft mit Rom.
Bischof Fellay äußerte sich am Sonntag am Ende einer Predigt, die er anläßlich
der Abnahme der einfachen Gelübde einer Pius-Schwester in der französischen 650-Seelen-Ortschaft Ruffec
in Zentralfrankreich hielt.
Das berichtet der User „Austremoine“ im altgläubigen Forum ‘fecit-forum.org’.
Am 14. September hat der Vatikan der Bruderschaft einen dogmatischen und einen kanonischen Text zur Unterzeichnung
vorgelegt. Es geht dabei um eine Integrierung der Bruderschaft in die hierarchische Struktur der Kirche.
„Weder der eine noch der andere sind klar“
Bischof Fellay kommentierte die Aussöhnungsgespräche seiner
Bruderschaft mit Rom.
Er erklärte, warum bisher fast nichts von deren aktuellem Stand bekannt wurde.
Über die zwei vom Vatikan vorgelegten Texte erklärte er unumwunden: „Weder der eine noch der andere
sind klar.“
Diese beiden Texte könnten in ihrer Formulierung modifiziert werden, kritisiert Mons. Fellay:
„Sie können unter Beibehaltung ihrer Substanz neu geschrieben werden. Das Problem besteht darin zu wissen,
was die Substanz ist.“
Die Präambel eröffne viele Fragen, gebe aber keine Antworten.
Die anstehende
Entscheidung ist folgenschwer
Die Bruderschaft müsse die Präambel genau studieren: „Sie wird keinen
Text unterzeichnen, der unklar ist.“
Mons. Fellay will nichts tun, was den katholischen Glauben der Bruderschaft
schwächen könnte.
Abschließend erklärt er, daß sich die Bruderschaft gegenwärtig in einer entscheidenden
Phase befinde:
„Wie immer es ausgeht: Es wird Folgen haben.“
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79 Lesermeinungen
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Manchmal möchte ich das kölsche Lied singen: „Ich bin nicht froh, dass ich nicht evangelisch bin…“,
bei dem gottserbärmlichen Schmarren, der hier in der Woche nach dem Papstbesuch von geistigen Amokläufern
produziert wird…
#76 Anaritha 23:06:10 | Donnerstag, 29. September 2011
@Fundi Daß Irrlehrer in der Kirche auftreten werden, schreibt bereits der hl. Paulus. Die Römisch-Katholische
Kirche ist der mystische Leib Christi, und ist nicht gespalten. Gespalten sind nur die Gläubigen, die
auch teilweise Irrgläubige, Irrlehrer und Schismatiker sind. Die Meinungen, die diese vertreten, finden
sich in dieser Bandbreite auch im Protestantismus. Der Unterschied des Protestantismus zum Katholizismus
ist jedoch, daß der Protestantismus keine einigende Kirche vorzuweisen hat, über die bereits der hl.
Paulus spricht, und von der die Protestanten auch die Bibel und grundlegende Lehren erhalten haben. Daß
es Spaltung geben wird, sagt bereits Christus, doch muß es auch eine einigende Kirche geben, und diese
Kirche ist die Kirche Petri, des Bischofs von Rom.
#73 kammerjäger 16:04:04 | Donnerstag, 29. September 2011
#71 ruhrgebietler: Ihre „kleine, recht(!)gläubige Gemeinde“ erinnert mich an das kleine, unbezwingbare
gallische Dorf… Von dem man zumindest weiß, wo es liegt, warum es unbezwingbar ist, wer der Häuptling,
wer der Druide und welches die wichtigsten Dorfmitglieder sind. – Wie ist das bei Ihnen? Hat ihre „kleine,
recht(!)gläubige Gemeinde“ einen Namen, einen Versammlungsort, einen Priester? Wo findet sie sich und
welche Mitglieder prägen das Denken und Tun?
…Bitte auf der gestrichelten Linie unterzeichnen… und ab geht die Fahrt durch die RKK… da wird so
manch einem noch Hören und Sehen vergehen… . Hat man den Missbrauchs-Hoax-Pöbler-Karrneval Bertone
wieder ausreisen lassen? Schade.
#71 r.ruhrgebietler 09:09:38 | Donnerstag, 29. September 2011
bislang konnte eine kleine, recht(!)gläubige Gemeinde in der bekennenden Nachfolge Jesu Christi dem apostatischen
Rom die Glaubenslehre Jesu Christi vermitteln! Sie wird es weiterhin tuen! DEO GRATIAS! Es gibt nur eine
Ökumene – die Rückkehr in die Kirche Jesu Christi, die 2011 nicht in Rom ist. Genauer, mit der Einberufung
des 2. vat. Konzil nicht mehr in Rom ist. Der Glaube ist nicht interpretationsfähig – er ist zuerst auf
Gott gerichtet; frei von Menschenfurcht. Nicht ohne Grund ist dies auch das Wesen des ersten der Zehn
Gebote, welche nicht ohne Grund genau diese Reihenfolge haben. Gebe Gott alles und diene Ihm gern denn
ich nichts und niemand ist sonst der Herr.
Ein gutes und notwendiges Prinzip! Man kann davon ausgehen, dass Rom nach wie vor den Widerstand der Priesterbruderschaft
St. Pius X. gegen das Konzil und die Neue Messe brechen will, und das kann es nur, wenn es ihm gelingt,
sie über einen kanonischen Status zu integrieren. Dieses Ziel kann Rom auf zwei Weisen anstreben, entweder
direkt, indem es jene Anerkennungen ausdrücklich fordert, oder indirekt. Die theologischen Gespräche
haben erneut gezeigt, dass der direkte Weg nicht zum Ziel führt. Also wird dieses Rom den indirekten
Weg zum Ziel einschlagen. Dieser besteht offenbar darin, dass es versucht, die Anerkennung „interpretationsfähiger
Texte“ zu erreichen, wobei klar ist, dass die „Interpretationshoheit“ bei Rom liegt. Deshalb hat Bischof
Fellay völlig Recht wenn er sagt, dass die Priesterbruderschaft keine unklare Texte unterschreiben wird.
Sie muss nun sorgfältig prüfen, ob die interpretationsfähigen Texte die Anerkennung von Konzil und
Neurer Messe durch die Hintertür bedeuten können. Wenn sich Rom gegen gewisse Umformulierungen sträubt,
lassen sich vielleicht seine Absichten besser erkennen. Keineswegs sollte sich die Priesterbruderschaft
unter Zeitdruck setzen lassen.
kennt jemand schopn das datum der Spaltung der noch recht(!)gläubigen Christen der FSSPX vom Rest der vom Glauben abgefallen ist und zur vat-ii-konzilssekte übergelaufen ist?
#65 Sainte Rose 23:41:56 | Dienstag, 27. September 2011
zu #63: Gotthard ist also DIE KIRCHE? Ergo: GOTTHARD meint den sog. Pius-Verein nicht zu brauchen! Ein gewaltiger Unterschied! Bleiben Sie logisch Gotthard.
#64 cowboyhut † 23:38:57 | Dienstag, 27. September 2011
das ruhrigebiet und seine Hölle: so sind halt die lebensfeindlichen, frömmelnden Neurotiker – aber auch
das kann Humor haben : zu finden unter: de.toonpool.com/cartoons/Ein%20Höllentrip_66934
#61 Sycamore 22:49:57 | Dienstag, 27. September 2011
@Mighty Counsellor (# 59) Sie spielen auf Lavaters Physiognomik. Tomas hätte gewiß auch das „Sinister
(?)“ am Schädel des Pontifex durch die Phrenologie begründen wollen. lol @Fundi (# 42) Ja, ja, Fundi,
setzen Sie doch Ihren Diskurs ruhig fort. Wir werden Sie später anhören. Übrigens, Bischof Laun hat
zweifelsohne Recht gegenüber der schwarzen Qualle.
Tomás: <Der Ratzinger versucht nett zu sein. Sein hinterhältiges und sinistres Grinsen läßt vermuten,
daß er nur heuchelt.> . Erstaunlich, erstaunlich. Sie haben offenbar persönlich etwas gegen den Papst
(oder „Papst“). Sie erkennen den Heuchler am Gesichtsausdruck. Das lässt tief blicken. Lavater lässt
grüssen.
#52 , schlapp-mütze, sie irren völlig. Die kleine Kirche Jesu Christi besteht fort, auch gg. ihren hass
auf diese recht(!)gläubigen Christen. Sie besteht tatsächlich im Untergrund (als gegenstück zur vat-ii-konzilssekte
an der gender-mainstream welt). Die Kirche Jesu Christi schaut mit bangem Weh auf Ihr Seelenheil! was
sie, schlapp-mütze, nicht tun – sie wollen hassen und sonnen sich in dieser gottesferne. ein Fest für
Satan sie in der hölle zu begrüssen!
#56 cowboyhut † 22:29:02 | Dienstag, 27. September 2011
Wunderbar, dann ist ja alles klar – ihr bleibt unter Euch ( ihr könnt ja auch einen eigenen Piusianer –
Papst wählen ) und wir Katholiken praktizieren weiterhin unseren Glauben, ohne rechtsgerichtete Tradi-
Frömmeleien. Euer Petersdom ist dann halt irgendein Klohäuschen auf einer Baustelle.
Fundi #48 Der Ratzinger versucht nett zu sein. Sein hinterhältiges und sinistres Grinsen läßt vermuten,
daß er nur heuchelt. Auf jedem Fall ist der „Nette“ weder katholisch noch Bischof noch Papst.
#53 Noricum 22:25:05 | Dienstag, 27. September 2011
@cowboyhut Ist doch ganz einfach: Die Piusbruderschaft braucht die Konzilssektierer nicht. Ich für meinen
Teil würde lieber bei der Piusbruderschaft als bei den Neo- Vatikanern praktizieren. Rom finde ich sowieso
zum kotzen. Besser eine traditionelle Messe in einem Keller, als eine neue Messe in einem Dom, wo der
Un-Geistliche sagt „Willkommen zum so und so vielten Sonntag im Jahreskreis, bitte nehmen sie Platz“.
Darauf kann man doch nur sch…!!!!
#52 cowboyhut † 22:07:52 | Dienstag, 27. September 2011
Ist doch ganz einfach : die Pius- Sekte will etwas, sie will in die reale katholische Kirche integriert
werden. Und dafür muß sie die Bedingungen akzeptieren. Wenn nicht, dann sollen sie draußen bleiben.
Die Katholiken brauchen die Piusianer nicht. Am Besten sollen die samt den frömmelnden Neurotikern hier
weiterhin ihr Dasein in dunklen Kellerkapellen frisetn. Vermissen wird euch niemand !
@Fundi …Nein – im Gegensatz zu vielen hier „erlaube“ ich dem Papst schon, sich römisch-katholisch zu
nennen… . Keine Frage, der Titel ist nicht geschützt.
zu 47: Nein – im Gegensatz zu vielen hier „erlaube“ ich dem Papst schon, sich römisch-katholisch zu nennen. Der alte Herr ist doch auch recht nett,oder?
Der konservative Protestantismus nimmt das biblische Gebot ernst: Spaltungen unter Euch müssen sein, damit die Wahrhaftigen offenbar werden. Spaltungen dann, wenn nach jeweils menschenmöglicher Erkenntnis Irrlehren gegeben sind. Die nur äußerlich größere Spaltung konservativer Protestanten statt weit größerer theologischer und ethischer in der RKK, sollten Anlaß zum Lob für konservative Protestanten sein statt für Kritik.
@Burgvogt Nein, die Modernisten sind vom anderen Ufer, das sind in Wirklichkeit gar keine Katholiken.
Wenn die keine Tendenz zeigen, sich wieder in die katholische Kirche einzugliedern und Christus wieder
mehr zur folgen als den Faseleien und Fabeleien ihrer modernistischen Lehrer, dann darf man denen nicht
auf die Leimrute kriechen. Zugeständnisse gegen Gehorsam ist deren Trick die FSSPX kaputt zu machen.
Bei der Petrusbruderschaft ist es ihnen ja (unter anderen Vorzeichen) auch schon gelungen. Die haben den
Teufel zum Vater.
Man hat läuten gehört, dass sich Bischof Müller um den Job als Pius-Aufpasser beworben hat. . Noch
blinkt der Papst rechts. Bitte unterzeichnen und die Fahrt geht los. .
#43 Kerbel 20:45:02 | Dienstag, 27. September 2011
Was ist eigentlich mit der Petrusbruderschaft? Es wird ja wohl kaum zu einer Wiedervereinigung kommen?
Oder was wäre, wenn die Piusbruderschaft nicht unterzeichnet, Rom aber der Petrusbruderschaft einen Status
mit eigenem Bischof usw. erteilt, wie er jetzt für die Piusbruderschaft vorgesehen zu sein scheint?
zu 24: Drei Wochen Lektüre von kreuznet, belegt die These des römisch-katholischen Starpublizisten und RKK-Priesters R.JNeuhaus, daß Evangelikal-Konservative in den wesentlichen Fragen einiger sind als die in diesen völlig gespaltene RKK, bei der selbst Kardinäle etwa Allversöhnung für möglich halten. Bischof Laun von Salzburg warf Bischof Schwarz von Linz Christenverfolgung vor… Im übrigen spricht niemand von „den“ einigen Protestanten, sondern nur von den einigeren Evangelikal-Konservativen. Die angeblich so gespaltenen Konfessionen sind doch teils weniger gespalten als jede katholische Fakultät in Deutschland: In kathnet schrieb heute jemand, daß die in allen Konfessionstatistiken getrennt aufgeführten Gemeinden Christi und Christliche Gemeinden/Gemeinden Christi sich allein im Gebrauch von Instrumenten im Gottesdienst unterscheiden.
#40 Burgvogt 19:10:31 | Dienstag, 27. September 2011
Die Piusbruderschaft könnte innerhalb der katholischen Kirche eine similiare Rolle spielen wie die Jesuiten
in ihrer Anfangszeit. Hoffentlich gelingt das was der Satan mit allen Mitteln verhindern will
#39 Sycamore 19:04:47 | Dienstag, 27. September 2011
@ Die Zukunft der Pius-Bruderschaft liegt in der katholischen Kirche… Die Pius-Bruderschaft wird als
katholische Reformbewegung und als Hüterin der katholischen Orthodoxie nur innerhalb der katholischen
Kirche gedeihen und dem obersten Ziel der „salus animarum“ dienen können. Sie wäre verrückt, wenn sie
diese einmalige Chance, die der gütige und weise Papst Benedikt XVI. gegen massivem Widerstand in der
Kirche ihr anbietet, nicht beherzt ergreifen würde. Bleibt sie von der apostolischen und hierarchischen
Kirche getrennt, wird sie verdörren und zu der Bedeutungslosigkeit der Alt-Katholiken & anderen Splittergruppen
absinken. Wenn es im Präambel noch Unklarheiten geben soll, sollen diese geklärt werden.
gotthard war nie, ist nicht und wird, so wie er sich hier darstellt nie katholisch oder gar in bekennender Nachfolge des Herr Jesus Christus sein. Nun, es geschehen auch Wunder! warum nicht auch ein Wunder in der Seele des Gotthard!
Gotthard #1 Die Topmanager der Konzilssekte haßen alles, was katholisch ist oder den Anschein erweckt,
es zu sein. Aus diesem Grund haben sie erst die Petrusbruderschaft platt gemacht und jetzt versuchen sie
es, mit der Piusbruderschaft.
Williamson kann keine chrsitliche Gemeinde führen, weil er den Primat Petri, die Unfehlbarkeit, Heiligkeit und Indefektibilität der Kirche leugnet und damit kein Christ ist.
Ja, Anführer könnte er gut. Cybersickmoor könnte ihn ja toll unterstützen (intellektuell) und das
Roserl mit der Kreuzmarie Hallelujah Willi singen. . Ich könnte dann statt LaPaoloma Fotos schießen!
. Dann good Luck. .
Eine eingegliederte Piusbruderschaft. Die einerseits fromm sind und so rom- und konzils- und papsttreu
wie die Petrusbruderschaft. Die Petrusbruderschaft würde sich nie kritisch gegenüber Rom, der RKK oder
Bischöfen äußern. Zumindest nicht offiziell mit einem deutschen Impressum. . Petition pro Präambel.
. Und was man dann mit dem Williamson macht, könnte man auf kreuz.net abstimmen lassen.
#29 Dumbledor 15:48:44 | Dienstag, 27. September 2011
#27: Es gibt viele Traditionen und Riten in insgesamt 23 Teilkirchen. Nur die Lateinischen Traditionalisten samt Piusse im Schlepptau machen so einen Wirbel drum.
Eine Sache ist klar: Ohne die Anerkennung des „Konzils“, der Montinimesse und der modernistischen Sakramente
seitens der Piusbruderschaft, gibt es keine Eingliederung in die Konzilssekte. Warum sollte Ratzinger
mit der Piusbruderschaft anders verfahren als Wojtyla mit der Petrusbruderschaft?
Die sogenannten Traditionalisten sind weder traditionalistisch noch originell. . Traditionell wäre ein
aramäischer Gottesdienst. . www.youtube.com/watch?v=FnXcKYNOsAw . Alles andere ist mordernistische Zeitgeistanpassung.
. Petition pro aramäische katholische Traditon Jesu!
#26 bassman 14:04:23 | Dienstag, 27. September 2011
# 24: Apostatensepp, RATT-zinger, Kondom-Papst etc hat nichts mit Meinungsverschiedenheit zu tun. Das sind Verunglimpfungen, die die Einheit mit dem Papst ausschließen.
#24 Sycamore 13:53:26 | Dienstag, 27. September 2011
@ FUNDI (# 19) Werden Sie doch spezifisch, lieber Fundi! Sie verwechseln Meinungsverschiedenheiten mit
Spaltungen, Verehrter! Die um Deutungshoheit ringenden Vertreter verschiedener Meinung innerhalb der Kirche,
stellen doch keine Kirchenspaltung dar! In der katholischen Kirche unterscheiden sich zwei Ebene: die
Ebene der „necessaria“, worüber Einheit herrschen muß, und die Ebene der „dubia“, bei denen die freie
Meinung herrscht. Pius XII.: In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas.“ Im Protestantismus
gibt es inzwischen mehrere hunderte, wenn nicht sogar tausende, voneinander unabhängige „Kirchetten“.
Schismen in der katholischen Kirche halten sich dagegen in sehr überschaubaren Grenzen. Katholische Kirche
und Protestantismus aus dieser Sicht auf derselben Stufe zu stellen, wie Sie es tun, ist nicht nur grotesk,
sonder einfach ignorant. Durch seine Trennnung von der katholischen Kirche hat der Protestantismus die
Einheit verloren: die Spaltung liegt in seinem Inneren, und äußert sich in seinem hundertfach gespaltenes
Dasein.
Da sind die Altkatholiken einfach konsequenter. . Die waren damals schon der Meinung, dass es mit dem
Urchristentum nichts zu tun hat, wenn der Papst in Moral- und Glaubensfragen unfehlbar sein könnte. . www.youtube.com/watch?v=HGz9s3a5qzI . Die altkatholische Kirche ging zurück zu den Wurzeln des Evangeliums.
. Parrer und Bischöfe werden vom Kirchenvolk gewählt. . Homosexuelle und Wiederverheiratete werden nicht
ausgegrenzt. . de.wikipedia.org/…ltkatholische_Kirche . Allerdings nehmen sie auch Kirchensteuer.
Der Papst redet entweder oft „Wischi-Waschi“ oder er und seine Anhänger müssen mehr als bisher zugeben,
daß die RKK inhaltlich ähnlich gespalten ist wie DER Protestantismus und sogar viel mehr als „DIE“ Evangelikalen…
Und auch die konservativen Katholiken sind gespalten- wie gerade kreuznet zeigt… Ein Extremfall: Papstfans
gegen die, die ihn „Apostantensepp“ nennen, Sedisvakantisten gegen Piusbrüder …USW/USW…
#18 Tridentinus 11:57:09 | Dienstag, 27. September 2011
Vielleicht ist der Text nicht „an sich“ oder „in sich“ unklar, sondern im Moment der Bruderschaft. Dann ist das genaue Studium gut und nützlich, damit sie sich Klarheit über den Text verschafft.
Jetzt sollen also die Konzilssekte diskutiert werden dürfen… Welch ein Fortschritt! . Wem nützt es,
wenn die Texte jetzt – sowieso erstmal nur unter Gelehrten – diskutiert werden, wo jetzt schon erwiesen
ist, dass sie an vielen Stellen häretisch sind und deshalb auf den Müllhaufen der Geschichte – zumindest
aber grundlegend überarbeitet – gehören!
#16 marienkind 11:10:08 | Dienstag, 27. September 2011
#1 Gotthard „Uns Katholiken stört es nicht weiter“ Wie können Sie eine solche Behauptung aufstellen?
Mich stört es gewaltig. Wir – und ganz besonders auch unser Hl. Vater – brauchen diese starke, rechtgläubige
Gemeinschaft sehr wohl, und ich wünsche mir nichts sehnlicher als ihre baldige volle Integration in die
eine, heilige, katholische und apostolische Kirche, auf dass diese wieder zum wahren Glauben und tiefer
Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament zurückfindet. . #4 Goldengel Danke für Ihre klaren
Worte. Sie sprechen mir aus der Seele.
Letztendlich müssen wir unseren ganz eigenen Weg zu JESUS finden und einen guten Draht zu ihm haben.
Zu JESUS können wir auch nicht sagen: Ja, JESUS, aber der Pfarrer hat gesagt – aber der Bischof hat gesagt –
aber der Papst hat gesagt… Liegt euch was am Herzen, wollt ihr dem Papst was sagen, bittet um eine Audienz
und sprecht mit ihm unter vier Augen.
#13 Siegfried 10:33:52 | Dienstag, 27. September 2011
zu #1 Herr Gotthardt, die Piusbruderschaft ist nicht abgeschottet. Die Piusbruderschaft hat alle Ökumenischen
Dogmatischen Konzile der Kirche in der von ihr geleitetend Kateches verwirklicht. Die Treue zu den Heiligen
Sakramenten nicht aufgegeben. Die Fülle der katholischen Glaubenswahrheiten niemals in Frage gestellt.
Durch das 1. Pastoralkonzil wurde zwar kein neues Glaubensdogma herausgegeben, kein Dogma aufgehoben.
Gemäß der innerkirchlichen freimauerischen Vereinbarung zur katholischen Kirchenvernichtung am 29. Juni
1963 (Papst Paul VI. sagt hierzu „Satan ist in die Kirche eingedrungen“) wurde unternommen was der 33.
Freimauerische Hochgrad in seinem 33 Punkten von den freimauerischen Bischöfen verlangt hat. Die Bischöfe
können nicht zwei Herren dienen. Jeder Bischof der Mitglied bei den Rotariern ist, ist bereits ein Freimaurer,
wenn er auch noch nicht in der Loge ist. Die Logenaufnahme muß verdient werden, das kann nur über die
Rotariern oder im Lionsclub geschehehen. Die Verantwortung ihres Handelns müßen sie vor unserem Erlöser
„Jesus Christus“ verantworten. Beten wir daß sie noch die Kurve finden. Der Richter ist nicht „der Namenslose“,
wie Christus in der Loge benannt wird. Das Pastoralkonzil und kein Papst hat eine Glaubenswahrheit aufkündigen
können, dies ist die Zusage „die Pforten der Hölle werden dich nicht überwältigen.“ Das Geschenk des
Hl. Geistes.
#12 Sycamore 10:32:59 | Dienstag, 27. September 2011
@FUNDI (# 8) Aus sicht eines Protestanten wie Sie? Was finden Sie denn unklar an den Aussagen des Papstes
in Deutschland? Werden Sie doch spezifisch, Fundi, und bei der Gelegenheit, verraten Sie uns doch welcher
Konfession Sie wirklich angehören. Sie tun ja immer so, als Sie, erklärterweise Protestant, Katholik
wären. Sie mischen sich in katholischen Dingen ein, reden von „unserer“ Kirche, wie der verblichene FEBRON
alias DIDASKALA alias … Ein freier Christenmensch lutherischer Prägung lügt bekanntlich nicht, oder?
Tja, diese scheußliche Konzilssekte mit ihren neumodischen Ideen… Aber was ist wohl wahrscheinlicher:
A) ungeachtet der schrecklichen Folgen für die Gläubigen und vorallem für sich selbst, erzählen die
Kirchenfürsten bewusst Unwahrheiten, weil sie vor grumeligen Nichtkatholiken mehr Schiß haben als vor
ewiger Verdammnis, B) die Vorturner wissen, dass die ollen Kamellen nur Schauermärchen sind und räumen
daher alles ab, was eh’ kein Mensch mehr glaubt, bevor ihnen auch noch die letzten Kunden weglaufen und
sie sich einen anständigen Job suchen müssen?
„Wie immer es ausgeht: Es wird Folgen haben.“… . Ach, da ist er nun auch schon drauf gekommen. . . Völlig
unklar… natürlich… auch K.net ist namentlich überhaupt nicht erwähnt…gell… . Und ob Bischof
Williamson seine Redattore-Schriebchen weiter gegen den Papst richten darf, wurde dort auch nicht explizit
ausgeführt… . Sehr unklar diese Präambel…
Die Piusbruderschaft ist gut beraten, die Präambel gut zu studieren. „Drum prüfe, wer sich bindet“,
lautet ein bekanntes Sprichwort! Ich habe den Eindruck, dass Papst Benedikt XVI., der damals die Ex-Kommunikation
der vier Bischöfe anordnete, angesichts seines hohen Alters, mehr Eile hat, sich mit der Piusbruderschaft
auszusöhnen. Rom ist sich zudem bewusst, dass die Irrtümer des Konzils (Vatikanum II) der Kath. Kirche
mehr Schaden zugefügt haben, als sie öffentlich zugeben will. Der Erfolg der Piusbruderschaft ist beeindruckend.
Die zahlreichen Berufungen von Priestern und Ordensleute der Piusbruderschaft lassen die altliberalen
Konzilsbischöfe vor Neid erblassen…
#6 DerRabe 08:56:47 | Dienstag, 27. September 2011
heute sagen so viele geistliche: ach bittschön, greifen sie (die medien) uns doch nicht so sehr an. wir wollen doch nur ein wenig auf sozial machen, mehr nicht.
>>„Das Problem ist, herauszufinden, was deren Essenz ist.“<< nein! das problem ist, dass der FSSPX das
geld schwindet und sie an neue quellen kommen will ohne a) das gesicht zu verlieren b) nicht ohne den
rest der mitglieder zu vergraulen den Glauebn in richtung vat-ii-konzil verlieren kann. Der Gründer hätte
schnell ein klares Wort gefunden. empfehlenswert iswt die lektüre: „Sie haben Ihn entthront“ (und die
FSSPX verheizt die Beine dieses Thrones)
#4 Goldengel 08:49:32 | Dienstag, 27. September 2011
#1, Doch uns Katholiken stört es sehr wohl, wenn die Piusbrüder ausgeschlossen sind. Denn diese sind
dem wahren katholischen Glauben zugetan und keiner Wischi-Waschi-Kompromißsituation. . Wir hoffen auf
eine Einigung und darauf, dass Rom den Piusbrüdern entgegenkommt. . Wir hoffen auf eine Kirche, wo man
Sünden noch als Sünde bezeichnen kann, wo man weiß, dass nur Christus uns ins Haus des Vaters bringt
und keine Wischi-Waschi-Ausrede von „es wird schon werden“. Man will keine Kirche, welche Menschen in
die Hölle führt, weil sie deren Sünden sich nicht mehr benennen traut und den Heiland als Erlöser
ausklammert nach dem Motto: man käme auch ohne Christus zu Gott, brauchste nur nach Assisi gehen – dort
bekommste dann den Segen von den Götzen. SO eine Kirche gibt es schon – es ist der Weltgeist! . Nun hoffen
wir, dass die RKK das wieder wird, was uns Papst Benedikt schon mitgeteilt hat – eine weltabgewandte Kirche,
keine Kirche, welche sich auf Kompromisse mit der Welt einlässt, um der Lüge willen. .
#3 wickerl 08:37:57 | Dienstag, 27. September 2011
Das ist kein Wischi Waschi Text, das ist ein wohlerwogenes Dokument, das haben wir gestern schon festgestellt, Papst Benedikt gibt fast regelmäßig mehrdeutige Erklärungen ab. Andeutungen die berechtigte Hoffnungen machen, die aber nicht in Anspruch genommen werden können in Ermangelung von Konkretheit. Ob jemand der so agiert ein guter Hirte ist, frage ich mich. Ich habe Joseph Ratzinger über einen sehr langen Zeitraum hin beobachtet und weiß heute weniger denn je was er sich wirklich denkt und dachte, und was er ernst und nicht ernst meinte wenn er etwas sagte. Und er sagte in Deutschland von allem etwas! Und nicht nur in Deutschland. Wenn man sein Handeln beobachtet meine ich aber, er ist jemand der teilkonservativ blinkt und altliberal abbiegt. Anders abbiegen als blinken ist sein großes Markenzeichen.
Grins, steht etwa nicht drin, dass die Konzilssekte reumütig in den Schoß der Piusbruderschaft zurückkehren möchte? Nein, wie zweideutig und unklar aber auch