Der Deutsche Bundestag – blind, taub, stumm und dumm
Die lachhafte Rezeption der Papstworte haben einmal mehr deutlich gemacht, in welch dunklen Tagen wir leben. Ein Kommentar von Julius Holtinger.
Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag
(kreuz.net) Die Papstrede im Deutschen Bundestag hat die Abgeordneten und die deutschen Einheitsbrei-Journalisten
völlig überfordert.
Denn die Rede über die Grundlagen des Rechts hatte es in sich. Darum seien ein
paar Erläuterungen gestattet.
Zu einer Räuberbande verkommen
Benedikt XVI. sagte seinen Zuhörern,
daß er die „Geschicke der deutschen Heimat mit Anteilnahme“ verfolge.
Er dürfte daher wissen, daß
in dem einstmals hohen Hause mittlerweile niedere Politik betrieben wird.
Darum schickte er seinen Überlegungen
eine Anekdote aus dem Leben von König Salomon voraus.
Dieser wünschte sich anläßlich seiner Thronbesteigung
von Gott ein hörendes Herz, damit er das Gute vom Bösen unterscheiden könne.
Daraus folgerte der Papst,
daß die Politiker ohne diese Gabe – nur mit dem zeitlichen Erfolg im Blick – auf einen Weg der „Verfälschung
des Rechts“ und der „Zerstörung der Gerechtigkeit“ geraten.
Den Heilige Augustinus ließ Benedikt XVI.
sagen, daß ein Staat ohne Recht zu einer Räuberbande verkommt.
Die Antifa-Nazis von heute
Benedikt
XVI. erinnert seine Zuhörer daran, daß „wir Deutsche“ Erfahrungen mit einer „sehr gut organisierten
Räuberbande“ gemacht hätten.
Man habe erlebt, daß Macht gegen Recht stand und der Staat zum Instrument
der Rechtszerstörung wurde.
Natürlich dachten alle Anwesenden artig an die in Deutschland gebetsmühlenartig
heruntergebetete ganz, ganz böse Nazizeit.
Niemand kam auf die Idee, daß der Papst nicht dem deutschen
Geschichtsmasochismus frönte, sondern einen Bezug zur Rechtszerstörung unserer Tage herstellte.
Die
Mehrheit hat nicht immer recht
Der Heilige Vater erklärte, welche Voraussetzungen notwendig sind, um
„der grundlegenden Aufgabe des Politikers“ gerecht zu werden.
Diese Aufgabe besteht darin, dem „Recht
zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren“.
Er fragte rhetorisch: „Wie können wir zwischen
Gut und Böse, zwischen wahrem Recht und Scheinrecht unterscheiden?“
Die Antwort: Benedikt XVI. erklärte
den vor sich sitzenden Schaufensterdemokraten, daß das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, wenn es um die
Grundfragen des Rechts und um die Würde des Menschen und der Menschheit geht.
Der leere Gesichtsausdruck
des Homo-Komödianten
Der Papst überforderte sein benebeltes Publikum mit einem Exkurs über Entstehung
und Geschichte unserer Rechtsordnung.
Er beantwortete die Frage, wie in Vergessenheit geraten konnte,
daß nur „Natur und Vernunft als wahre Rechtsquellen“ gelten können.
Unvergeßlich war in diesem Zusammenhang
der heiter, leere Gesichtsausdruck des Berliners, der es gut findet, homo-gestört zu sein.
Inzwischen
hatten sich auch die intellektuell Alerteren ausgeklinkt.
Hier wird der Weg in den Unrechtsstaat geebnet
Der Papst kam zum Punkt: Wer das Naturrecht leugnet, büßt die Fähigkeit ein, Gut und Böse voneinander
zu unterscheiden.
Mit einem rein positivistischen Naturbegriff könne man „keine Brücke zu Ethos und
Recht herstellen“ sondern nur „funktionale Antworten“ geben.
Er sagte wörtlich:
„Wo die alleinige Herrschaft
der positivistischen Vernunft gilt – und das ist in unserem öffentlichen Bewußtsein weithin der Fall
–, da sind die klassischen Erkenntnisquellen für Ethos und Recht außer Kraft gesetzt.
Dies ist eine
dramatische Situation, die alle angeht“.
Mit anderen Worten. Wer meint, man könne sich Recht ohne Verankerung
in der Natur des Menschen aussuchen, demokratisch selber backen und mal eben aufschreiben, ebnet den Weg
in die Diktatur des Unrechts.
Es hat keiner etwas mitbekommen
Wer bis hierher mitgedacht hatte, dem
mußte ein kalter Schauer den Rücken herunterlaufen.
Hatte der Papst gerade im Bundestag gesagt, daß
sich ein Staat, der Gott und das Naturrecht leugnet, auf ein neues Unrechtsregime im Stil des NS-Staates
hinbewegt?
Standen die gemeinten Parlamentarier alle auf und gingen raus?
Fingen sie an, den Heiligen
Vater zu beschimpfen oder ihn mit ihren Montblanc-Füllfederhalter zu bewerfen?
Da war ein kurzer Augenblick
gespannter Erwartung. Die Spannung war schnell vorüber.
Denn es hatte keiner was mitbekommen.
Die Nationalsozialisten
kapierten im Jahr 1937 schneller, was die Enzyklika „Mit Brennender Sorge“ ihnen sagte.
Aufruf zum Widerstand
Der Papst schloß mit dem Hinweis, daß
• die Idee der Menschenrechte, • die Idee der Gleichheit
aller Menschen vor dem Recht, • die Erkenntnis der Unantastbarkeit der Menschenwürde, • das Wissen
um die Verantwortung der Menschen für ihr Handeln
ohne die „Überzeugung eines Schöpfergottes“ nicht
existieren. Uns sei aufgegeben, diese Maßstäbe des Rechts zu verteidigen.
Sie seien in „der Verantwortung
des Menschen vor Gott und in der Anerkenntnis der unantastbaren Würde des Menschen, eines jeden Menschen“
gesetzt.
Nach der Auffassung Benedikts XVI. ist es an der Zeit, Widerstand zu leisten.
Das machten seine
Ausführungen über Origines’ Worte zu den Skythen und über die Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime
deutlich.
Lachhafte Rezeption
Seit der Rede sind fünf Tage vergangen.
Die bisherige lachhafte Rezeption
der Papstworte in Medien und Politik haben einmal mehr deutlich gemacht, in welch dunklen Tagen wir leben.
Die Papstrede ist ein Anlaß, die zertretenen Rechte der Gegenwart ins Visier zu nehmen.
Ich denke an
die abtreibungsermordeten Kinder, die Privilegierung von Homosexuellen zulasten der Familien oder den
widernatürlichen Gender-Wahnsinn oder die Zwangssexualierung unserer mißbrauchten Kinder.
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177 Lesermeinungen
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@Schwarzmehr Dem von Ihnen hier verbreiteten Irrtum, wonach nur die Tora Heilige Schrift der Halachajuden
sei, ist übrigens auch schon der Rosenkreuzer Angelo Giuseppe Roncalli alias „Past Johannes XXIII.“ aufgesessen.
Bei einer Begegnung mit weit über hundert amerikanischen Juden im Oktober 1960 begrüßte er diese mit
„Ich bin Joseph, euer Bruder!“ und fügte folgende Worte hinzu: . „Groß ist der Unterschied zwischen
dem, der nur das Alte Testament annimmt, und jenem, der dem Alten das Neue als höchstes Gesetz und Weisung
zugesellt.“ (Das Zweite Vatikanische Konzil. Konstitutionen, Dekrete und Erklärungen. Lateinisch und
deutsch. Kommentare, Teil II, Freiburg – Basel – Wien 1967, 408), . was schon der jüdischstämmit Prälat
Johannes Oesterreicher in seiner „Kommentierende(n) Einleitung“ zur Konzilserklärung Nostra aetate folgendermaßen
zu kommentieren sich gezwungen sah: . „Papst Johannes verkürzt hier die Breite jüdischer Wirklichkeit.
Er steht damit nicht allein, Christen haben vielfach das Judentum als eine Religion angesehen, die mit
dem Abschluß der Bibel zum Stillstand gekommen ist. Das nachbiblische Judentum ist aber nicht nur durch
die Schrift des Alten Bundes bestimmt: es empfängt sein Gepräge auch – oft sogar in einem höheren Grad
[!!] – von der Halacha, der von den Rabbinen geformten gesetzlichen Tradition.“ (ebd. Anm. 6)
Sehen Sie, Konsequent katholisch, wenn man etwas ausklammert, braucht es einen Bezug. Sie meinen also, dass Ratzinger in seinen Reden das katholische Lehramt ausgeklammert hat. Alles paletti.
Das „in protestantischer Manier“ hatte ich eingefügt, um dadurch deutlich zu machen, dass Ratzinger das kirchliche Lehramt – ähnlich wie die Protestanten – unterbewertet oder gar ausklammert. Keinesfalls aber, um seinen Rationalismus und Naturalismus zu kritisieren – damit steht er ja in vollem Gegensatz zum protestantischen „sola gratia“ und „sola fide“!
#166 Mary Cruz 20:51:24 | Freitag, 30. September 2011
#158 Herr Jubärens, ich möchte Sie nur darauf aufmerksam machen, dass das Zitat von # 96 nicht von mir
ist, sondern von ‘konsequent katholisch’: + >>>>Der Hauptfehler Ratzingers besteht darin, dass er – in
protestantischer Manier – übersieht (oder absichtlich ausblendet?), dass „Natur“ und „Vernunft“ als Quellen
für die Erkenntnis ewigen, göttlichen Rechts alleine nicht hinreichen, schließlich erkennt jeder mit
seiner „Vernunft“ etwas anderes in der (welcher?) „Natur“! <<<< + Im Gegensatz zu Luther bin ich nicht
der Meinung, dass „allein die Gnade Gottes im Menschen Gutes und Erkenntnis bewirkt“ – sondern die Befolgung
der Gebote Gottes die Voraussetzung für die Gnade Gottes ist bzw. sie durch Umkehr, Reue und Buße, und
die Befolgung der Gebote Gottes wiedererlangt werden kann, wenn sie durch schwerwiegende Sünden verloren
gegangen ist. Wenn es nicht so wäre, würde der Empfang der hl. Kommunion im sündigen Zustand nicht
zur Wiedererlangung der Gnade Gottes, die die mystische Vereinigung mit Jesus Christus ist, führen. Meiner
Meinung nach kann die menschliche Vernunft nicht ohne die Offenbarung des göttlichen Rechts, der Gebote
Gottes, Gott erkennen – sonst hätte Gott es nicht für notwendig erachtet sie zu offenbaren.
@Schwarzmehr In dem genannten, von Prof. Julius H. Schoeps herausgegeben „Neue(n) Lexikon des Judentums“
ist übrigens folgendes zu lesen (S. 430): . „Das zeitgenössische Judentum wird in der Regel in zwei
Hauptrichtungen eingeteilt, in das orthodoxe Judentum und das Reformjudentum. Daneben existieren weitere
Formen, wie konservatives Judentum (überwiegend in den USA) oder liberales Judentum. Die Unterschiede
und Abgrenzungen sind teilweise fließend.“ . Und zur „mündlichen Tora“ (S. 813): „Als Offenbarung und
Weisung Gottes enthält die Tora alles, was der Mensch zu einem gottgefälligen Leben braucht, bedarf
aber der Auslegung und permanenten Aktualisierung. Diese Aktualisierung durch die Rabbinen manifestiert
sich in der sog. mündlichen Tora, die oft auch auf Mose zurückgeführt wird (abgeleitet aus Gen 26,5
und Ex 34,27).“ . Aber mich belehren wollen!!!
#162 Schalom 20:49:04 | Donnerstag, 29. September 2011
Der aus der Kirche ausgetretene, gescheiterte „Diplomtheologe Heim“, kann es nicht lassen, als „konsequent katholisch“ oder „Antipacelli“ seine antjüdischen Komplexe zu outen. – Armer Tropf.
@Schwarzmehr Das es eine jüdische Rasse gibt, wird nicht nur von Nichtjuden, sondern auch von Juden wie
Salzia Landmann behauptet, auch wenn man bis heute – außer einem „Priestergen“, das es aber auch bei
Nichtjuden gibt – noch kein Gen nachweisen konnte, das typisch für die heutigen Juden wäre. Die Definition
von „Jude“ aus dem genannten Lexikon, das immerhin von einer Reihe jüdischer Gelehrter geschrieben wurde
und insofern auch einen gewissen Anspruch erhebt, repräsentativ zu sein, habe ich ja bereits geschrieben –
es ist der Bezug zur Halacha!
#160 Jubärens 20:08:14 | Donnerstag, 29. September 2011
#96 Mary Cruz argumentiert selbst lutherisch: „Der Hauptfehler Ratzingers (gemeint ist Papst Benedikt)
besteht darin, dass er – in protestantischer Manier – übersieht (oder absichtlich ausblendet?), dass
„Natur“ und „Vernunft“ in ihrem gefallenen Zustand als Quellen für die Erkenntnis ewigen, göttlichen
Rechts alleine nicht hinreichen.“ Luther hatte behauptet, dass durch die Erbsünde die menschliche Natur
und Vernunft so vollständig „verderbt“ seien, dass sie zu keiner guten Tat (Natur) und zu keiner richtigen
und sinnvollen Erkenntnis (Vernunft) fähig wäre. „Allein die Gnade“ Gottes können im Menschen Gutes
und Erkenntnis wirken. Dagegen ist es kath. Lehre, dass der Mensch im Sinne der analogia entis mit seiner
Vernunft Anteil hat an der vollkommenen Vernunft Gottes. Durch die Erbsünde ist diese natürliche Vernunft
des Menschen zwar geschwächt, aber nicht ausgeschaltet oder total verdorben. Die menschliche Vernunft
bleibt sogar soweit erhalten, dass er damit Gott erkennen kann – wie das Vaticanum I lehrt: . „Gott, der
Urgrund (principium) und das Ziel aller Dinge, kann mit dem natürlichen Licht der menschlichen Vernunft
aus den geschaffenen Dingen mit Gewißheit (certo) erkannt werden.“ (DS 3004) Auf diese Lehre stützt
sich auch Papst Benedikt in seiner Rede über das Naturrecht,. Papst Benedikts Thema im Bundestag war
aber nicht die Gotteserkenntnis, sondern die Erkenntnis der lex naturalis, also des Naturrechts, für
dessen Erkenntnis die natürliche Vernunft ausreicht.
#157 Blackmore 19:19:23 | Donnerstag, 29. September 2011
Das tut sehr wohl etwas zur Sache, weil dies meine ersten Fragen an Sie waren. Orthodox, konservativ (Masorti)
und liberal werden die Strömungen bezeichnet. Zum Neuen Lexikon des Judentums gebe ich zu, daß ich mir
kein Urteil erlauben kann, da sich dieses Buch nicht in meinem Besitz befindet. „Jude“ wird nicht definiert,
Jude ist man…(kleiner Scherz am Rande) „Jude“ kann die Bezeichnung für einen Angehörigen einer Religion
sein, aber auch die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft (den Begriff „Rasse“ ala Sarrazin möchte ich
in diesem Zusammenhang wirklich nicht hören oder lesen. Erstens ist es abwertend und zweitens gibt es
auch viele Konvertiten, die zum Judentum übergetreten sind.).
Außer den Orthoxen und Liberalen fallen mir die Reformer ein, aber das tut nun wirklich überhaupt nichts
zur Sache! Es sei denn, Sie können mir die unterschiedlichen Positionen der jeweiligen Strömungen zu
den genannten Fragestellungen referieren, was ich allerdings heftig bezweifle!!
#155 Blackmore 18:51:53 | Donnerstag, 29. September 2011
Meine Fragen haben Sie bis jetzt nur mit Gegenfragen beantwortet. Spielen Sie doch keine kindischen Spielchen. Geben Sie doch einfach zu, daß Sie es nicht wissen. Das wäre wenigstens ehrlich…
Dann hätte ich zwei weitere Frage an Sie: 1. Inwiefern ist das „Neue(s) Lexikon des Judentums“ repräsentativ
für das heutige Judentum? 2. Wie definieren Sie „Jude“?
#151 Blackmore 18:06:02 | Donnerstag, 29. September 2011
Nun, dann sind Sie durchgefallen. Es gibt 3 (!) Hauptströmungen. Eine Dogmatik ist übrigens im Judentum
unbekannt. Und die orthodoxen Juden kann man auch nicht als „Kern“ bezeichnen, da diese Richtung schon
lange nur eine Minderheit darstellt.
#147 Blackmore 16:25:36 | Donnerstag, 29. September 2011
Ich beantworte keine Fragen, wenn SIE nicht nachweisen können, daß Sie (ohne Hilfe von google und wikipedia) meine einfache Frage zu den religiösen Strömungen des gegenwärtigen Judentums beantworten können.
@Schwarzmehr „Es geht doch nicht um ‘soziologische Fragen’!“ Danke, dass Sie wenigstens das jetzt schon
mal zugeben! (Religionssoziologie ist ja auch eine Form von Soziologie!) . Und nun wäre es nett, wenn
Sie mir meine Fragen beantworteten!
#145 Blackmore 16:13:18 | Donnerstag, 29. September 2011
Ich stelle also zu meinem Bedauern fest, daß Sie keinerlei Ahnung vom Judentum haben. Es geht doch nicht
um „soziologische Fragen“! Ich habe Ihnen eine einfache (!!!) Frage zu den RELIGIÖSEN Strömungen im
Judentum gestellt, die Sie nicht beantworten können. Damit sehen alle Leser hier, daß Ihr Wissen nicht
einmal auf tönernen Füßen, sondern auf Füßen aus Staub steht.
@Schwarzmehr Es geht hier nicht um eine soziologische, sondern um eine religionswissenschaftliche Frage.
Und da sollten Sie einfach zugestehen, wie es das Neue Lexikon des Judentums ja auch tut: „Falls das Judentum
überhaupt definierbar ist, dann durch den Begriff der Halacha“ (S. 430)! . Haben Sie denn schon mal was
von der mündlichen Tora gehört? Wurde diese Ihrer Meinung nach am Sinai geoffenbart, ja oder nein?
#143 Blackmore 15:51:49 | Donnerstag, 29. September 2011
Herr Konsequent katholisch/Antipacelli, nennen Sie mir doch einfach einmal die 3 Strömungen im gegenwärtigen Judentum und die Unterschiede dieser Strömungen.
@Schwarzmehr Es bleibt dabei: Das Halachajudentum definiert sich nicht durch seine Beziehung zur Tora
(allein), sondern eben zur Halacha, dem jüdischen Religionsgesetz, wie es im Babylonischen Talmud, im
Schulchan Aruch und anderen rabbinischen Schriften seinen Niederschlag gefunden hat. Dies wird selbst
vom „Neue(n) Lexikon des Judentums“ (Gütersloh 2000, Stichwort „Judentum“) offen eingeräumt. . Auch
ein Katholik wird nicht bestreiten können, dass die mündliche Tradition im Katholizismus einen ähnlich
hohen Stellenwert hat wie die Heilige Schrift selbst, auch wenn in der Heiligen Messe nur aus dieser,
nicht aber aus den Schriften der Kirchenväter, Kirchenlehrer oder Päpste vorgelesen wird!
#141 Thomasius 15:24:59 | Donnerstag, 29. September 2011
#138 Blackmore >Anscheinend ist Ihnen das Wesen des jüdischen Glaubens vollkommen fremd. Ist Ihnen überhaupt
bekannt, daß es in der jüdischen Religion 3 Strömungen gibt, die unterschiedlich sind?< Dem lieben
Herrn ist fast alles fremd – angefangen beim Christentum.
#140 Blackmore 14:39:54 | Donnerstag, 29. September 2011
Es hat nicht den geringsten Wert, mit Ihnen darüber zu diskutieren, da Sie nach wie vor die Beiträge
der Gelehrten und Rabbiner, die als Grundlage für Diskussionen dienen sollen, als „die Lehre“ bezeichnen.
Sie schreiben (Zitat) „wird ausdrücklich gelehrt…“ und führen dann wieder als Beweis Kommentare/Diskussionsgrundlagen
der betreffenden Rabbiner an. Wollen Sie das nicht sehen oder können Sie das nicht erkennen? Da ich mich
auch ausgiebig mit jüdischer Religion beschäftigt habe (NEUTRALE und nicht schon weltanschaulich festgelegte
Studien), weiss ich genau, daß der Talmud NIEMALS über der Tora steht. Oder wird etwa an hohen Feiertagen
in der Synagoge der Talmud herumgetragen? Wird im jüdischen Gottesdienst aus der Tora oder aus dem Talmud
gelesen? Anscheinend ist Ihnen das Wesen des jüdischen Glaubens vollkommen fremd. Ist Ihnen überhaupt
bekannt, daß es in der jüdischen Religion 3 Strömungen gibt, die unterschiedlich sind?
@Schwarzmehr Das in der Mitte ist die Mischna, das drum herum die Gemara. Dass beides in den Augen der
Halachajuden einen theologischen Rang hat, der dem der Tora mindestens zu vergleichen ist, um nicht zu
sagen, diesen übertrifft, sollte Ihnen aus den von mir angeführten Talmudstellen hinlänglich klar geworden
sein…! . Falls Ihnen dies noch nicht reicht: . In einer rabbinischen Schrift aus dem Jahre 1500 n. Chr.
wird der talmudische Satz bekräftigt, wer ohne Mischna und Gemara die Bibel lese, sei wie jemand, der
keinen Gott habe. (Schaare zed. 9. 3) . Ausdrücklich wird gelehrt, „auf dem Sinai hat Gott das Gesetz
gegeben nach der Ordnung der Bibel, der Mischna und der Gemara samt den Aggaden; den Talmud aber habe
Gott bloß m ü n d l i c h durch Mose geben wollen, damit, wenn die Völker der Welt Israel untertänig
machten, ein Unterschied zwischen Israel und den Abgöttischen bestehen bleibe“ (Tr. Berach. 5 und Rabboth
par. 47 zu Schem 131b [um 300 n. Chr.]); . „weil, wenn er den Talmud hätte schriftlich machen wollen,
das Maß desselben länger als die Erde geworden wäre.“ (Seph. Juch. 160a [1500 n. Chr.])
#138 Blackmore 12:49:31 | Donnerstag, 29. September 2011
Sie vermischen wieder einmal Lehre und Diskussion. Diese Stellen sind doch Thesen, die von einzelnen Kommentatoren aufgestellt wurden, um diskutiert zu werden. Ihnen ist doch der Aufbau des Talmud bekannt: in der Mitte die Textstelle, und drum herum die Meinungen und Beiträge verschiedener Gelehrter – wie die Jahresringe eines Baumes.
@Blackmore (#133) Es kommt immer darauf an, wie man die Heilige Schrift, hier das AT, interpretiert. Und
da ist das Christentum eben nicht an den Buchstaben versklavt, sondern versucht, dahinter den Geist, sprich
die Intention des menschlichen, insbesondere aber die des ihn inspirierenden göttlichen Verfassers zu
erkennen. Dies hat u.a. dazu geführt, dass Christen schon sehr bald nicht mehr beschnitten, sondern getauft
werden. Da eine große Nähe des Dekalogs zum Naturrecht besteht, wurde dieser praktisch unverändert
auch im Christentum als verbindliches Recht anerkannt. (Ratzinger hat dies leider verschwiegen!) . Was
den Rang betrifft, den der (Babylonische) Talmud im Halachajudentum einnimmt, sollten Sie vielleicht mal
folgende Talmudstellen meditieren: . „Die Worte der mündlichen Lehre sind dem Gesetz gleich.“ (Tr. Rosch.
hasch. 19b) . „Die Bibel gleicht dem Wasser, die Mischna dem Wein, die Gemara dem Würzwein. Die Welt
kann nicht sein ohne Wasser, Wein und Würzwein, und ein Reicher wird von allen dreien erhalten; also
kann auch die Welt nicht sein ohne Bibel, Mischna und Gemara.“ (Tr. Soph. 13b) . „Die in der Bibel studieren,
tun etwas, was eine Tugend oder auch keine Tugend ist; die in der Mischna studieren, üben eine Tugend
und werden dafür belohnt; die aber in der Gemara studieren, die üben die größte Tugend.“ (Tr. baba
mezia 33a) . „Die Sünden gegen den Talmud sind schwerer als die gegen die Bibel.“ (Tr. Sanh. 88b).
#136 Thomasius 11:52:54 | Donnerstag, 29. September 2011
#132 Konsequent katholisch Haben Sie sich nicht noch gestern auf Leute gestützt, die sich Christen nennen
sich aber darüber beschwerten, dass der Wortlaut der Bibel teilweise widersprüchlich ist und daher nicht
geoffenbart sein kann?
#135 Blackmore 10:27:13 | Donnerstag, 29. September 2011
Da behauptet anscheinend jemand, daß die Tora keine Offenbarung sei. Damit zweifelt dieser „Jemand“ den
Ursprung des AT der Heiligen Schrift an. Dieser Gehirnakrobat namens Konsequent katholisch/Antipacelli
hat – wie ich nachgelesen habe – auch schon einmal behauptet, daß Juden die Tora nur unter Anleitung
durch einen Christen lesen dürften… Vom Talmud ist übrigens NIE behauptet worden, daß er eine Offenbarung
sei. Beim Talmud handelt es sich doch vielmehr um Auslegungen und Diskussionen durch bedeutende Rabbiner,
die im Laufe mehrerer Jahrhunderte entstanden sind. Und dieser Mensch will Diplom Theologe sein…
@Evelynn Nur Religionen wie das Halachajudentum und der Islam, die bis heute behaupten, ihre „heiligen
Schriften“ Tora, Koran, ja sogar der Talmud, seien Wort für Wort geoffenbart und deren Vorschriften müssten
buchstäblich befolgt werden, bedürfen bis heute derartiger Aufklärung, weniger durch eine „Vernunft“
an sich, vielmehr durch eine vom christlichen Glauben erleuchtete Vernunft, wie sie das Lehramt der Katholischen
Kirche repräsentiert(e)!
@Jubärens (#128) „Diese Behauptung gegen das Naturrecht wird nicht von ‘man’ aufgestellt, sondern von
den Vertretern der Konventionalisten, die meinen, man könne auch grundlegende Sollensregelungen beliebig
durch Konventionen festlegen – etwa: Recht ist, was dem Volke nützt.“ Danke für diese Klarstellung!
. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch das Anliegen des Hw. Herrn Ratzinger war, auf die Gefahren
einer vom Sein, für das er ausschließlich die Chiffre „Natur“ verwendete, und damit von Gott losgelösten,
nur scheinbar vernünftigen Gesetzgebung hinzuweisen. . „Humanität ohne Religiosität wird zur Bestialität“
hatte der katholische Apologet (heute würde man „Fundamentaltheologe“ sagen) Franz Seraph Hettinger schon
Ende des 19. Jahrhunderts formuliert, mit anderen Worten: „Ohne Gott wird der Mensch zum Tier“! . Damit
wird dem macchiavellistischen Prinzip „Macht schafft Recht“ wie auch der Maxime „der Zweck heiligt die
Mittel“, wie sie u.a. den berühmten zionistischen „Protokollen“ zugrunde liegen, und wie sie bis heute
das verbrecherische Handeln des internationalen Judentums (verkörpert z.B. in der Loge B’nai B’rith,
mit der Wojtyla und andere Vatikangrößen intensiv zusammengearbeitet haben!) bestimmen, eine klare Absage
erteilt. . Vor diesem Hintergund muss immer wieder deutlich gemacht werden, wie es Papst Leo XIII. in
seiner Enzyklika „Immortale Dei“ (1.11.1885) noch getan hat, dass mit „Religion“ in dem o.g. Zusammenhang
nur die katholische Religion gemeint sein kann!
#130 Jubärens 23:08:46 | Mittwoch, 28. September 2011
#102 Mighty Counsellor fragt: „Gibt es denn hierzulande internationale Abkommen, staatliche Verfassungen
und Gesetze, die irgendeinen Satz des angeblichen Naturrechts nicht enthalten? Wenn ja, welchen Satz?“
Gesetze und Verträge enthalten gewöhnlich keine Naturrechtssätze, sondern nur Verfassungen. Als naturrechtliche
Modellverfassung kann der Virginia Bill of Right gelten, wo es im 1. Abschnitt heißt: „Alle Menschen
sind von Natur aus in gleicher Weise frei und unabhängig und besitzen bestimmte angeborene Rechte…“
„Im Übrigen nennt man den Schluss von der Natur auf die Norm doch den naturalistischen Fehlschluss: Aus
dem Sein folgt kein Sollen.“ Diese Behauptung gegen das Naturrecht wird nicht von „man“ aufgestellt, sondern
von den Vertretern der Konventionalisten, die meinen, man könne auch grundlegende Sollensregelungen beliebig
durch Konventionen festlegen – etwa: Recht ist, was dem Volke nützt.
#126 VanDaalen 21:51:26 | Mittwoch, 28. September 2011
Ach Herr Heim, das ist doch Augenwischerei, was Sie hier zu betreiben versuchen. Die NPD ist die direkte Nachfolgepartei der NSDAP, und sie ist deshalb nicht verboten, weil sie stets klein und unbedeutend war. In den Zeiten nach dem Zusammenschluss mit der ehemaligen DDR erstarkte diese Partei, und sofort wurde ein Verbotsverfahren in Gang gesetzt, welches ja nun leider kläglich scheiterte. Abr in diesem Zusammenhang kam ja auch heraus, dass es innerhalb der Partei offenbar mehr verdeckte Ermittler als aktive Mitglieder gab. Schon lustig.
#123 VanDaalen 21:45:57 | Mittwoch, 28. September 2011
MC, natürlich darf Herr Heim die Partei wählen, schließlich leben wir in einer Demokratie. Was mich stört als Katholiken ist, dass er diese Partei als einzige für Katholiken wählbare Partei bezeichnet. Ich sehe es anders herum: Wer NPD wählt, ist kein Katholik, sondern ein mieser Nazi.
@Schwarzmehr Das stimmt! Die ödp sind im Vergleich zu den Grünen die wahren Ökologen, die NPD im Vergleich
zu allen anderen Parteien die wahren Demokraten!
#119 VanDaalen 21:41:53 | Mittwoch, 28. September 2011
Das ist nichts Neues, Antipacelli, dass Sie hier Werbung für die NPD machen. Wählen Sie sie doch einfach, dann können Sie und die anderen 17 Wähler sich am Wahlabend wieder schön ärgern.
Blackmore, interessant, interessant. Immerhin führte ich mit Leser ‘Konsequent katholisch’ einmal eine interessante Diskussion zu Dignitatis Humanae, welche mir die Augen geöffnet hat …
Korrektur! Es muss natürlich heißen: „Seine H i nweise auf die unentdeckten ‘Möglichkeiten’ des mosaischen
Gesetz machen allenfalls Sinn, wenn sie an die Adresse der Halachajuden gerichtet sind quasi als Aufforderung,
wie sie schon Jesus formuliert hat, mehr auf den Geist als auf den Buchstaben der Tora zu achten.“
#112 Blackmore 21:33:16 | Mittwoch, 28. September 2011
Und dies ist ihm nicht zum ersten Mal passiert. Er schrieb – wie ich mich informiert habe – auch schon
unter vielen anderen Namen,. z.B. „Pro Germania Sancta“. Und es gehört für mich schon recht viel Dreistigkeit
dazu, wenn er dann hin und wieder seinen echten Namen veröffentlicht, um für sein antisemitisches Buch
zu werben…
#111 catholic 21:33:04 | Mittwoch, 28. September 2011
„konsequent katholisch „ ist ganz „konsquent katholisch“ aus der römisch katholischen Kirche ausgetreten. Das ist verständlich, denn die römisch katholische Kirche konnte mit einem judenfeindlichen und menschenverachtenden „Diplomtheologen“ nichts anfangen. So hat sich „Antipacelli“ antikatholisch gerächt und entzieht der bösen Kirche die Kirchensteuer. Den Rest denke der geneigte Leser sich selber.
Stimmt, am Montag, 27. Juni 2011, zwischen 21 und 22 Uhr, ist Antipacelli ausgeflippt, sodass er kurzum gekeult wurde, natürlich nicht ohne dass er vorher einen neuen Account angelegt hätte …
#107 Blackmore 21:24:54 | Mittwoch, 28. September 2011
Herr Konsequent katholisch/Antipacelli, können wir es hier vielleicht einmal erleben, daß Sie Ihre Schreiben nicht immer mit Ihrem Hass auf Juden mit Ihrem Antisemitismus „würzen“? Auch wenn dies vielleicht in der Partei Ihrer Wahl (NPD) so üblich ist…
Konsequent katholisch ist recht optimistisch, was den Einfluss der Kirche auf die Staaten anbelangt, selbst wenn es Dignitatis humanae nie gegeben hätte …
@Jubärens Die Konzilssekte hat sich mit der fatalen Erklärung zur sogenannten Religionsfreiheit mit
der dem polnischen Juden Karol Wojtyla zu verdankenden irrtümlichen, ja perversen Begründung der Religionsfreiheit
in foro externo mit Menschwürde und Offenbarung (vgl. DH 9 und 12!) jede Möglichkeit verbaut, wirklichen
Einfluss auf die Politik der – insbesondere westlichen, jüdisch-freimaurerisch dominierten – Regierungen
zu bekommen. . Wie hilflos erscheinen vor diesem Hintergrund doch die Versuche eines Josef Ratzinger,
unter Berufung auf einen Rechtsphilosophen des 20. Jahrhunderts den säkularisierten, verweltlichten Politikern
der „Bundesrepublik Deutschland“ die Normativität des Seins, die im Übrigen schon immer ein Bestandteil
scholastischer Morallehre (vgl. das Axiom „agere sequiter esse“ bzw. – neuscholastisch gewendet – „ordo
essendi est ordo agendi“) war, nahe zu bringen! . Sein Verweis auf die unentdeckten „Möglichkeiten“ des
mosaischen Gesetz machen allenfalls Sinn, wenn sie an die Adresse der Halachajuden gerichtet sind quasi
als Aufforderung, wie sie schon Jesus formuliert hat, mehr auf den Geist als auf den Buchstaben der Tora
zu achten. Angesichts der Tatsache, dass das heutige Judentum geistig Lichtjahre vom Judentum zur Zeit
Jesu entfernt ist, scheint dies aber eher ein Tropfen auf einen heißen Stein, d.h. vergebliche Liebesmühe,
zu sein! . Und: Ratzinger h a t ausgeblendet: die Stellung des Dekalogs im Christentum und die Rolle des
Lehramts der Kirche!
Tomás #82 Lassen wir mal das Beispiel der Homosexualität weg! Gibt es denn hierzulande internationale
Abkommen, staatliche Verfassungen und Gesetze, die irgendeinen Satz des angeblichen Naturrechts nicht
enthalten? Wenn ja, welchen Satz? Im Übrigen nennt man den Schluss von der Natur auf die Norm doch den
naturalistischen Fehlschluss: Aus dem Sein folgt kein Sollen.
#103 Mary Cruz 20:59:33 | Mittwoch, 28. September 2011
#85 @konsequent katholisch: >>>>…Dass es genau aus diesem Grund des unfehlbaren Lehramts der heiligen
Kirche bedarf, um anhand der drei Erkenntnisquellen Hl. Schrift, Natur und Vernunft das ewige Recht, die
lex divina und lex naturalis, zu formulieren…<<<< + Dann habe ich Sie missverstanden, weil Sie neben
der Hl. Schrift die Natur und die Vernunft aufzählen. Auch ich kann nicht nachvollziehen, dass Joseph
Ratzinger bzw. Benedikt XVI. es versäumt hat über die Notwendigkeit im Stand der Gnade zu sein, zu sprechen.
#102 Jubärens 20:33:13 | Mittwoch, 28. September 2011
Der Hauptfehler von konsequent katholisch bzgl. der Beurteilung der Papstrede besteht darin, dass er nicht
das Thema und die Umstände der Papstrede im Bundestag begriffen hat. Der Papst sprach über die Aufgaben
der Politiker und was die Rechtsquellen für einen Staat sein müssen – vgl. dazu das Augustinus-Zitat.
Unter dieser Themenstellung hat der Papst nichts „ausgeblendet“, sondern einige Aspekte der katholischen
Sozial- und Staatslehre aufgeführt und das auch nicht in „protestantischer Manier“. Er hat eben – nach
Ort und Umstand angemessen – nicht in einer Art Katechese das gesamt Lehrkonzept der Kirche dargelegt,
das Sie im Folgenden richtig skizzieren: . „Es bedarf des unfehlbaren Lehramts der heiligen Kirche, um
anhand der drei Erkenntnisquellen Hl. Schrift, Natur und Vernunft das ewige Recht, die lex divina und
lex naturalis, zu formulieren und sie als die norma normans non normata allen positiven Rechts zu präsentieren.“
Es wäre schon viel erreicht, wenn die mehrheitlich nicht-katholischen Abgeordneten und Politiker nach
dem Naturrecht Politik und Gesetze ausgestalten würden – z. B. beim Recht auf Leben bzgl. der Abtreibung
oder bei den Gesetzen bzgl. Sodomie, gegen die der damalige Card. Ratzinger in seiner Schrift von 2004
ebenfalls gut naturrechtlich argumentiert hat.
@Mary Cruz „Natur und Vernunft sind in ihrem gefallenen Zustand keine Erkenntnisquelle für das göttliche
Recht mehr, sondern benötigen dazu die Offenbarung des ewigen, göttlichen Rechts und der Menschwerdung
Gottes, des Erlösers Jesus Christus – der allein uns vom Fluch des gefallenen Zustands erlösen kann.“
Habe ich etwas anderes behauptet? Erst im Stande der Gnade erkennen wir die ganze Wahrheit, die zu verkünden
Aufgabe des kirchlichen Lehramts ist. Ratzinger hat diese wichtigen Zusammenhänge in seinen Ausführungen
(bewusst?) zu kurz kommen lassen!
#100 Jubärens 19:15:24 | Mittwoch, 28. September 2011
Geschichte des Naturrechts: Ursprünglich aus der römischen Stoa-Philosophie, übernommen durch die Kirchenväter,
überliefert durch die Digesten des Kaiser Justinian, studiert an der 1. europ. Uni von Bologna und zusammengefasst
von Thomas von Aquin (vgl. Papstrede, der sich auf Wolfgang Waldsteins Buch bezieht:„Ins Herz geschrieben.
Das Naturrecht als Fundament einer menschlichen Gesellschaft, St. Ulrich Verlag 2010). Für die neuzeitliche
Naturrechtslehre sind aber die spanischen Theologen der Schule von Salamanca grundlegend und entscheidend
(de Vitoria, de Soto, Suarez): „Die natürlichen Rechte des Menschen (Recht auf Leben, Recht auf Privateigentum,
Meinungsfreiheit, menschliche Würde) wurden, in der einen oder anderen Form, zum Mittelpunkt des Interesses
der Schule von Salamanca/Spanien. Alle europäischen Staatsrechtsphilosophen des 17. Jahrhunderts beziehen
sich auf die Arbeiten der spanischen Dominikaner- und Jesuiten-Theologen – so Samuel von Pufendorf (+1695):
„Mit seiner Rechtsauffassung eines säkularen Naturrechts und der Befürwortung eines einheitlichen Völkerrechts
nahm Pufendorf maßgeblichen Einfluss auf die deutsche, aber auch europäische Rechts- und Staatsphilosophie
im 18. und 19. Jahrhundert. Von Christian Thomasius (+1728)erschien 1687 das „Lehrbuch des Naturrechtes“
Auch John Locke (+1704) ist von den Spaniern beeinflusst. Sein „Law of Nature“ ist überindividuell angesiedelt:
„Im Naturzustand herrscht ein natürliches Gesetz, das für alle verbindlich ist.“
#99 Blackmore 18:15:52 | Mittwoch, 28. September 2011
Herr Konsequent katholisch/Antipacelli, merken Sie denn wirklich nicht, daß Sie hier mit Ihren ewigen
Tiraden über „Protokolle der Weisen…“, „Halacha-Jüdlinge“ und den anderen antisemitischen Verschwörungstheorien
entweder für Lachorgien oder für gähnende Langeweile sorgen. Es nimmt Sie doch kein Mensch mehr ernst…
#98 Mary Cruz 18:05:30 | Mittwoch, 28. September 2011
#85 konsequent katholisch: >>>>Übersehen wird dabei die zentrale Rolle, welche die Zehn Gebote, der Dekalog,
bei der Formulierung von Moral und Recht im Christentum immer schon gespielt haben. . Der Hauptfehler
Ratzingers besteht darin, dass er – in protestantischer Manier – übersieht (oder absichtlich ausblendet?),
dass „Natur“ und „Vernunft“ als Quellen für die Erkenntnis ewigen, göttlichen Rechts alleine nicht hinreichen,
schließlich erkennt jeder mit seiner „Vernunft“ etwas anderes in der (welcher?) „Natur“! . Dass es genau
aus diesem Grund des unfehlbaren Lehramts der heiligen Kirche bedarf, um anhand der drei Erkenntnisquellen
Hl. Schrift, Natur und Vernunft das ewige Recht, die lex divina und lex naturalis, zu formulieren…<<<<
+ Den letzten Satz kann ich nicht unterstreichen. Natur und Vernunft sind in ihrem gefallenen Zustand
keine Erkenntnisquelle für das göttliche Recht mehr, sondern benötigen dazu die Offenbarung des ewigen,
göttlichen Rechts und der Menschwerdung Gottes, des Erlösers Jesus Christus – der allein uns vom Fluch
des gefallenen Zustands erlösen kann. + @kristall: Ich meine den Textabschnitt in # 53!
#97 Jubärens 15:52:19 | Mittwoch, 28. September 2011
Naturrecht, Fortsetzung: 5.Das vorstaatliche Naturrecht besteht für den Einzelnen in den grundlegenden
Menschenrechten – bei Locke ‘property’: freie Verfügung über seine eigene Person (keine Sklaverei, Freiheit
der Person), freie Verfügung über geschaffenes Vermogen (Eigetumsschutz). Die gleiche Rechtsbehandlung
ergibt sich aus der Wesensgleichheit der Menschen als ‘animal rationale’. 6.Das Naturrechts- bzw. Menschenrechtskonzept
fordert vom Staat, diese Rechte des Einzelnen zu „achten und zu schützen“ 7.Mit „Natur“-Recht ist nicht
die physikalisch-biologische Natur gemeint, „ein Aggregat von als Ursache und Wirkung“ (Kelsen), sondern
die Wesensnatur – etwa in dem Sinne, wie man von einer „Natur der Sache“. Mit der stärker zu berücksichtigenden
„Natur des Menschen“ (BXVI.) ist also nicht der biologische Menschenkörper gemeint, sondern der Mensch
in seiner leib-seelischen Einheit und sittlichen Bestimmung (Auch im Sinne Kants, dass der Mensch Würde
erheischt und nie nur als Mittel gebraucht werden darf).
Bei der Rezeption der Papstworte durch unsere Politiker ist es wie nach einer Wahl: Jeder sieht sich bestätigt.
Etwa Claudia Roth von den Grünen: „Einige Teile der Rede sind unserem Grundsatzprogramm ähnlich.“ Oder
Frank-Walter Steinmeier von der SPD: „Wer hingehört hat, konnte hören, daß es die Aufgabe der Politiker
ist, Regeln zu setzen.“ Wer hätte das gedacht? Gleich Friedrich Nietzsches „Zarathustra“ gegenüber dumpfem
Volk könnte wohl auch Papst Benedikt ausrufen: „Sie verstehen mich nicht, ich bin nicht der Mund für
diese Ohren. – Muß man ihnen erst die Ohren zerschlagen, damit sie lernen, mit den Augen zu hören?“
Doch ob sie dann verstehen, ist fraglich. Oder sollten sie verstanden haben, was das bedeutet, wenn Papst
Benedikt ausführt, Maßstab politischen Handelns dürfe nicht „der Erfolg und schon gar nicht materieller
Gewinn sein“? Eher dürfte ihnen wohl einleuchten, was Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt über die „dramatischen
Folgen für Wirtschaft und die Menschen“ bei einem Scheitern der Euro-Rettung verbreitet. Oder – mit dem
Spruch von Kanzlerin Merkel: „Fällt der Euro, fällt Europa.“
#95 Jubärens 15:39:04 | Mittwoch, 28. September 2011
Es ist mehrfach nach einer Definition des Naturrecht – auch „für heute“ – gefragt worden. Hier meine
Darlegungen dazu: 1.Beim ‘Naturrecht’ („Law of Nature“, J. Locke) handelt es sich um Rechtsbegründung,
eine Rechtsquelle, aus der Einzelgesetze entwickelt, begründet und legitimiert sind. 2.Formale Definition:
Menschenrechte „von Natur aus“, angeborene Rechte des Einzelnen, vorstaatlichen Rechte, die der Staat
gewährleisten, d. h. „achten und schützen“ muss (Art. 1 GG). Das ‘Naturrecht’ wird bei Locke mit dem
‘Vernunftrecht’ gleichgesetzt, insofern es durch die Vernunft für jeden einsichtig ist bzw. die Vernunft
es fordert (Vgl. Kants kateg. Imperativ). 3.Abgrenzung, Gegensätze: Das für alle Menschen gleich geltende
Naturrecht steht im Gegensatz zu anderen Begründungen von Rechtssystemen wie: Recht ist, was dem Volke
nützt (NS), Recht ist, was die Interessen der Arbeitsklasse sind (Lenin), Das Allgemeininteresse begründet
Recht (Rousseau), Recht ist, was die Mehrheit will (Demokratismus, Recht als Konvention) 4.Es gibt kein
historisches und heutiges Naturrecht, denn das macht gerade die vorstaatlichen Menschenrechte aus, dass
sie nicht von zufälligen Mehrheiten oder Regimes geändert werden können: Art 19,2: keine Änderung
des Wesensgehaltes der Grundrechte, Art 79: Ewigkeitsgarantie für Menschenwürde und freiheit.-demokrat.
Grundordnung (Fortsetzung nach Brücke)
#94 monens 13:34:31 | Mittwoch, 28. September 2011
Wenn die heulenden Wölfe und die bellenden Hunde in ihrem „ganz humanen“ Treiben durch den Hinweis auf
die Wahrheit Jesus Christus“gestört“ werden, dann versuchen sie diesen Hinweis als nur für zurückliegende
Zeiten gelten zu lassen; natürlich keinesfalls für ihren Kult des Todes mit UNZUCHT, MORD an ungeborenen
Kindern einhergehend mit der Verleugung der Wahrheit Jesus Christus; der Heilige Vater wörtlich; + „Wo
die positivistische Vernunft sich allein als die genügende Kultur ansieht , (…) da verkleinert sie
den Menschen, ja sie bedroht seine Menschlichkeit. Ich sage das gerade im Hinblick auf Europa, in dem
weite Kreise versuchen, nur den Positivismus als gemeinsame Kultur und als gemeinsame Grundlage für die
Rechtsbildung anzuerkennen, „ + www.razyboard.com/…07887-6113122-0.html Hw Steiner von der Piusbruderschaft
nennt es beim Namen; + „Euer aufklärerisches System ist an die Grenze gestoßen. Dort, wo es nur noch
Gott korrigieren könnte. Aber in eurer ach so aufgeklärten Demokratie gibt es eben keinen Gott mehr.
Nicht im Bundestag und im Parlament, dort, wo ihr eure gottfreien Abstimmungen vollzieht. „ + Blinde „führen“
Blinde; Thomas v. Kempen in „Nachfolge Christi“; + „Der Falsche täuscht den Falschen, der Tor den Toren,
der Blinde den Blinden, der Kranke den Kranken, wenn er ihn lobt.“ + www.razyboard.com/…07688-5900623-0.html
#92 Quanta Cura 13:16:46 | Mittwoch, 28. September 2011
Lachhaft sind auch des demokratischen Pseudopapstes Worte über die „freie Gesellschaft“, in der wir leben.
Weniger lachhaft als vielmehr skandalös sind seine häretischen Äußerungen über die Wiederauferstehung
Christi sowie allen Fleisches. Oder seine blasphemische Lehre vom „guten Grund“ des Wartens der Juden
auf ihren Anti-Messias oder der Beständigkeit des Alten Bundes im heutigen Talmudjudentum. Oder seine
gemeinsamen Gebete mit den Dämonendienern. Oder oder oder. Er passt bestens in den Bundestag, den man
ebenso Schwulentag oder Judentag oder Mördertag nennen kann. Katholisch ist dieser Häretiker jedenfalls
nicht. Er wird ins ewige Feuer geworfen werden wie seine gleichsam falschen Vorgänger.
Immerhin hat der Herr Ratzinger das macchiavellistische – auch den „Protokollen der Weisen der Weisen von Zion“ zugrunde liegende und sich in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts auswirkende – Prinzip „Macht schafft Recht“ wie auch jeden Demokratismus, der künstlich (durch die Massenmedien) erzeugte Mehrheitsverhältnisse über die von der Kirche oder der freien Wissenschaft gelehrte Wahrheit setzt, klar verurteilt!
RÄUBERBANDE – das Wort habe ich auch gehört und mir gedacht, der AUSRUCK ist viel zu niedlich und lieblich
für solche gemeinen und gefährlichen Terroristen. Beim Wort „Räuberbande“ denke ich an Robin Hood.
#88 Zemach2011 10:40:53 | Mittwoch, 28. September 2011
#84 Evelynn van der Meer „Ein toter Mensch ist auch nicht lebensfähig“ UND darum, auch nicht Zeugungsfähig!
Wären die Christen, die sich Christen nennen und nach Jesu Worte, keine sind,sondern lügen. (Offenbarung
2, und 3,) Wären diese Christen lebendig vor Gott und für Gott, dann wären sie auch >Zeugungsfähig
für Gott< UND, die wahre Kirche Jesu Christi, hätte immer >„Neugeburten“ göttlicher Kreaturen zu verzeichnen
und das Reich Gottes könnte sich offenbaren. „Du lebst unter den Toten sagt GOTT“ UND, tot in Sünden
und Übertretungen sind alle die, die nach dem Geist der Welt und ihren fleischlichen Lüsten und Begierden
leben und wandeln. Wünsche Ihnen das innere Licht Gottes,welches ist Jesus Christus, der >heute< ist.
@kristall Mary Cruz hat mit der „Papst“-Rede im ehemaligen deutschen Reichstag offensichtlich das gleiche
Problem wie ich: . Einerseits wird ein Gegensatz aufgebaut zwischen dem Christentum, das angeblich erst
einmal – in der Tradition des Apostels Paulus? – versucht, sein Recht ohne die Tora mit all ihren 613
und mehr Vorschriften (Mizwot) zu formulieren, und den anderen monotheistischen „Religionen“, Judentum
und Islam, die sich auf das angeblich in der Tora bzw. im Koran wörtlich niedergelegte, von Gott geoffenbarte
Recht berufen. Das Christentum wird so indirekt als unvollkommen, weil die Tora ignorierend angeprangert.
Übersehen wird dabei die zentrale Rolle, welche die Zehn Gebote, der Dekalog, bei der Formulierung von
Moral und Recht im Christentum immer schon gespielt haben. . Der Hauptfehler Ratzingers besteht darin,
dass er – in protestantischer Manier – übersieht (oder absichtlich ausblendet?), dass „Natur“ und „Vernunft“
als Quellen für die Erkenntnis ewigen, göttlichen Rechts alleine nicht hinreichen, schließlich erkennt
jeder mit seiner „Vernunft“ etwas anderes in der (welcher?) „Natur“! . Dass es genau aus diesem Grund
des unfehlbaren Lehramts der heiligen Kirche bedarf, um anhand der drei Erkenntnisquellen Hl. Schrift,
Natur und Vernunft das ewige Recht, die lex divina und lex naturalis, zu formulieren und sie als die norma
normans non normata allen positiven Rechts zu präsentieren, verschweigt der Judaismusfetischist und Häretiker
Ratzinger geflissentlich.
Jaja… ein toter Mensch ist auch nicht lebensfähig. Und doch hat die göttliche Natur Jesu Lazarus auferweckt.
. Die Natur des Menschen macht ihn zum Wolf. Sie unterstützt ihn beim Kampf gegen Rivalen und betont
seinen Egoismus. . Die göttliche Übernatur Jesu, die jedem Mensch ins Herz gelegt ist, kann Liebe hevorbringen.
. KANN! . Denn in Jahrhunderten hat man sie mit der Hetz- und Wolfsnatur vertauscht und als Übernatur
und gottgewollte Natur ausgegeben und Verbrechen begangen, im Namen der Kirche, natürlich, ohne dass
sie dabei schuldig geworden wäre, die süße Kleine. .
Mihhty Counsellor #68 Es gibt eine von Gott geschaffene menschliche Natur, die unveränderlich ist. Daraus
ergeben sich eine ganze Reihe von naturwissenschaftliche Axiome (z.B. ein Mensch ohne Kopf ist nicht lebensfähig).
Ebeso ergeben sich aus der Natur des Menschen moralische Gesetze. Z.B. Homosexualität ist gegen die Natur,
weil der Geschlechtstrieb als natürlichen Zweck hat, die Art fortzuplanzen. Es gibt ein Recht auf Privateigentum,
weil der Mensch von Natur aus tendiert, sich materielle Güter anzueignen. Daher ist das Aneignen von
fremden Eigentum nicht zulässig. Diese Bestimmungen bilden das natürliche Sittengesetz. Der hl. Paulus
spircht dieses Recht an, wenn er sagt, daß es Wahrheiten gibt, die im Herzen des Menschen eingemeißelt
sind. Da dieses Recht überstaatlich ist, hat der Staat nicht das Recht, dieses zu ignorieren, so wie
es die Rechtspositivisten machen. Dies gilt für jeden Staat, auch für einen akatholischen.
#83 Stern77 09:41:41 | Mittwoch, 28. September 2011
Diese katholische Arroganz über „Recht“ zu reden regt mich masslos auf!!! Über beinahe zwei Jahrtausende
war die Kirche das moralische höchste Gewissen der Gesellschaft. Zahlreiche Bischöfe waren gleichzeitig
Fürstbischöfe. Adel und Kirche waren aufs engste verwoben. Welches Recht hat denn die Kirche in dieser
Zeit hervorgebracht: – Todesstrafen, bspw. wenn man kirchliche Dogmen leugnete – Todesstrafen, wenn man
unter Folter Hexerei eingestand – Todesstrafen, wenn man angeklagten Hexen helfen wollte – Judenverfolgung,
mit Judenpogromen, Judensternen – Heidenverfolgungen – Leibeigenschaft, gerade in kirchlichen Besitztümern
– Unvorstellbare Anhäufung von Reichtümern von Adel und Kirche – Protz und Prunk in den Bischofsresidenzen
Und was hat die Kirche gerade nicht gebracht: – Meinungsfreiheit – Allgemeines Wahlrecht – Freie Wissenschaften
– Allgemeine Bildung im Volk durch Schulen und Kindergärten – Rechtsstaatlichkeit – Gesundheitsversorgung,
Krankenversicherung – Altersversorgung – etc. etc. Und deswegen halte ich die Rede des Papstes für höchst
unangebracht ja geradezu vermessen! Die Kirche kann sich wahrlich weder als Hüter, noch als Einführer
des Rechtes bezeichnen! Da kann der Papst noch so oft von VERNUNFT sprechen. Die Kirche hat die Vernunft
bekämpft sobald diese die eigene Macht gefährdet hat!
#82 FioreGraz 07:20:31 | Mittwoch, 28. September 2011
„Ich denke an die abtreibungsermordeten Kinder, die Privilegierung von Homosexuellen zulasten der Familien
oder den widernatürlichen Gender-Wahnsinn oder die Zwangssexualierung unserer mißbrauchten Kinder.“
Ander formuliert könnte der Autor auch schreiben, „ich bin nicht viel besser als der deutsche Bundestag
und denke nur mit meinen Lenden und an das was meine Lenden betrifft…“ LG Fiore
#81 Vineta 03:12:51 | Mittwoch, 28. September 2011
#31 Vineta Mittwoch, 28. September 2011 03:09:42 Wie anders hätten die etablierten Politclowns in Berlin
den Papst auch verstehen sollen… als daß dieser die braune Brut von 1939-45 anprangere und vor der
heute angeblich großen Bedrohung durch eine neobraune Brut rede … . wenn sie doch soooo stolz auf ihre
tägliche Arbeit sind, die im wesentlichen nur darin besteht, im Rahmen des steuergeldfinanzierten Kampfes
gegen Rechts das Volk damit erfolgreich zu verblöden, daß sie ihm unentwegt einhämmern, verbrecherisch
sei nur braunes Gedankengut, aber selbstverständlich nie ihr derzeit eigenes. Doch Klartext reden, Beispiele
für haarsträubende Entscheidungen der etablierten Politik aufzählen, auf daß ihnen die Augen aufgegangen
wären, das konnte der Papst ja wohl leider nicht, weil die Politclowns dann außer sich vor Wut geraten
wären und … im übrigen wahrscheinlich zu viele Leute gemerkt hätten, wie sehr der deutsche Episkopat
das Denken der etablierten Politclowns oft teilt. Redaktion benachrichtigen
#80 Sainte Rose 01:24:47 | Mittwoch, 28. September 2011
Lieber Herr Atzmon, ich bete sowohl für Massenmörder, Adolf Hitler und auch Sie, lieber Herr Atzmon!
Und bitte bezeichnen Sie mich nicht mehr als ARSCHLOCH! Sicher nur ein Körperteil wie viele andere auch,
aber in der zivilisierten Variante der deutschen Sprache nicht gebräuchlich! Vielen Dank für Ihr Verständnis
und bitte vergessen Sie Ihr Abendgebet nicht!