(kreuz.net) Am 25. August rutschte ein Artikel in den Leserteil der österreichischen Kirchenkampf-Tageszeitung
‘Standard’ hinein, der den „Niedergang des liberalen Katholizismus“ feststellte.
Der Artikel ist als
„Leser-Kommentar“ qualifiziert. Er stammt von Alexander Stummvoll (28).
Stummvoll wird als Doktorand
am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz vorgestellt.
Dieses Argument hilft, Selbstkritik vorzubeugen
Der Madrider Weltjugendtag hat nach Stummvoll gezeigt, daß die Zukunft der Kirche anders aussieht, als
es sich „liberale Reformer“ wünschen.
Mit dem Ausdruck „liberale Reformer“ werden altliberale Verbürgerlichungs-Theoretiker
bezeichnet, welche die Kirche der Zeitgeist-Dekadenz anpassen wollen.
Die Schuld für den Niedergang
der altliberalen Ideologie wird nach Stummvoll gerne einer sogenannten Restaurationspolitik der Päpste
Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. in die Schuhe geschoben.
Sie hätten angeblich gegen den oft
beschworenen „Geist des Konzils“ gehandelt.
Es könne nicht darüber hinwegtäuschen, „daß die dynamischsten
und aktivsten Gruppierungen der Kirche, wie sie beim Weltjugendtag in Madrid zahlreich vertreten waren,
begeisterte Anhänger beider Päpste sind und keine Probleme haben, ihre katholische Identität zu betonen.“
Wichtige katholische Identitätsmarker sind für Stummvoll:
• eine persönliche Beziehung zu Jesus
Christus, • eine Wertschätzung für den Heiligen Vater und das katholische Lehramt, • ein aktives
Mitfeiern der Sakramente, • eine Verbundenheit mit der weltweiten Gemeinschaft der Kirche und • eine
Begeisterung für die Muttergottes und die Heiligen.
Der renommierte Vatikanbeobachter US-Journalist
John L. Allen spreche von einer „Evangelikalisierung“ der Katholischen Kirche.
Der farblose, graue Altliberalismus
Stummvoll erkennt, daß die altliberale Ideologie sich mit der Betonung dieser Identitätsmarker schwertut.
Sie sehe im Lehramt – pubertär – keine Stütze und Inspiration, „sondern ein Unterdrückungsinstrument
gegen den autonomen kritischen Geist.“
Der Altliberalismus zieht es vor, „Fragen und Zweifel in laute
Reformrufe zu verpacken“ – erkennt Stummvoll persönliche Unsicherheiten, welche die altliberale Ideologie
psychologisch auslösen.
Der Altliberalismus ist eine Glaubens-Bremse
Für Stummvoll sind die angeblich
„großen Errungenschaften“ der altliberalen Ideologie eine Betonung der individuellen Freiheit und des
individuellen Gewissens, die Solidarität mit der Dritten Welt, sowie der Dialog mit Anders- und Ungläubigen.
Daß das mit einem Verlust von Profil und Attraktivität einhergeht, verschweigt der Autor.
Für ihn
sind „Freiheit, Gewissen und Solidarität“ zwar wichtig:
„Aber sie eignen sich nur in geringem Maße,
um junge Menschen für die Sache Jesu und die Gemeinschaft der Kirche zu begeistern.“
Denn: „Wo Jesus
nur am Rande von Dialogprozessen und Freizeitveranstaltungen vorkommt, läßt sich der Glaube nur schwer
verbreiten.“
In Madrid hätte eine Million Jugendliche genossen, einfach und ohne jeglichen Rechtfertigungsdruck
katholisch zu sein.
Sein Fazit: „Die post-konziliare Generation hat rebelliert, um den Katholizismus
zu liberalisieren.“
Die jüngere Kirchengeneration ziehe es vor den Altliberalismus der Kirchenkritiker
zu hinterfragen, statt den Katholizismus zu liberalisieren.
Email-Adressen der Empfänger
41 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
auch Derbheit, Gewöhnlichkeit, kleinbürgerliches Spiessertum, Angepasstheit, Obrigkeitshörigkeit, Relativismus
sind typisch protestantische Eigenschaften. Der vulgäre kleinbürgerliche Spiesser Johann ist ein Beispiel
dafür Er passt perfekt in die Cdu
Bugratzfaz: Handelt es sich um einen Schreibfehler: Hießen Bunzelbürger nicht Brunzelbürger? . Warum
nur sind alle Andersdenkenden „Irre“ aus Deinem Blickwinkel? Wie viele Geisterfahrer gibt es denn außer
Pasta Lingen? . Pata Schutta sieht es sicher so wie Du. .
Ja,weißt du Burgvogt ich bin jetzt am überlegen! Ist die Tatsache, dass Leute wie Du für mich beten
jetzt eine Schmeichelei oder eine Beleidigung für mich? Wenn du für mich betest, denkt der liebe Gott
am Ende noch…Nä, watt iss der beklopp, der Jöthe! Wenn do att su ene Wichser wie dö Burschvocht för
dä bett, da kann datt att nix besunderes sinn!“
Protestanten haben die Angewohnheit ihre Nase in Dinge zu stecken die sie nichts angehen, – wie zum Beispiel
die katholische Wahrheit. Der Protestant, Gutmensch, Spiessen und Bunzelbürger Johann der den ganz normalen
Wahnsinn repräsentiert ist dafür ein Musterbeispiel Beten wir für die Bekehrung der Irrgläubigen liberalen
„Katholiken“ und protestantischen Irrer
@antonio Tja, das liegt wahrscheinlich daran, dass ich ein Patenkind in Thüringen habe, Demokrat bin,
evangelisch, CDU-Mitglied, 3 Kinder habe und eigentlich ganz zufrieden mit mir und meinem Umfeld bin!
Dieser Zustand passt halt manchen nicht…und dann ist man entweder Stasi oder Nazi! Okay…da kann ich
prima mit leben! Weiste…jetzemol im Ernst! Ich bin ‘ne kölsche Jung, do küsste jkit dingem Jeträllere
eh nitt jejen an!Levve un levve losse…wer datt nitt kapeet, dä iss am Levve fürbeijeloofe! Und kmir
isset ejentlich ejal, ob ich Stasi oder Nazi oder watt och immer für ne Driss sinn…sulang me Hätz
kölsch iss, isset joot!
@JohannWolfgangvonGoethe Sie haben was von DDR-Mentalität. Wer anderer Meinung ist als Sie, der gehört
psychiatriert. Und dabei tun Sie noch so als ob Sie liberal und tolerant wären.
Herzallerliebster Burgvogt, zum einen gibt es gute Psychiater für ihre Krankheit! Zum anderen sollten
Sie mir nichts vom Pferd erzählen! Ich kenne viele Katholiken, die nur deshalb Katholiken sind, weil
es halt ein wenig toleranter und liberaler in den Pfarreien zugeht, als Leute wie Sie es gerne hätten!
Und heute, na da nehmen Sie mal meinen Rat an- würden Leute wie Sie bestimmen, dann könnten Sie ihre
Messen demnächst in der Telefonzelle abhalten…und dann wäre immer noch Leere!
„…warum wechseln die liberalen Modernisten nicht zum evangelischen Service Club der sich als „Kirche“
bezeichnet…“ eine Frage die man oft hört. weil die evangelische „Religion“ oder wie man das bezeichnen
soll schon weit von der Wahrheit weg ist. Da hat der Teufel sein Ziel schon erreicht. Die katholische
Kirche macht ihn aber fuchsteufelswild da in der katholischen Religion die absolute Wahrheit ist
Ihr begreift einfach nicht, dass Eure Frömmel-Zeit so um 1950 und Eure Frömmel-Ehen (mit der selbstverständlich
nicht unterdrückten Gattin) samt Frömmelheuchelei eben den Jungen die Luft abgedrückt haben und zu
genau der Gegenbewegung geführt haben, die Ihr zum Teil zurecht kritisiert. Ich begreift aber nicht,
dass Eure SuperDuperHeuchelReligiosität den Ausbruch der Leute aus den Heuchelzwängen verschuldet hat.
Und verbissen wollt Ihr Euch das vermeintliche Paradies durch Leugnung der unaufhaltsamen Weiterentwicklung
der Welt u. der Menschen wieder erkämpfen; am besten mit Augen zu halten, Ohren zu halten aber Andersdenkende
verurteilen und gegen sie pöbeln. . Natürlich ist Jesus kein krimineller Diktator. Genau das Gegenteil
ist der Fall. Seine Botschaft wurde mit kriminellen Mitteln diktatorisch verdreht, damit Hass und Panzersegnungen
scheinbar mit seiner Lehre übereinstimmen. . Nochmal: In den Frömmelteilen der USA sind die Mütter
und die Abtreiberinnen am jüngsten. Spricht ja sehr für Euch Kondomverbots-Beter. . Allerdings: Hut
ab vor den Amishen. Die machen vieles sehr beeindruckend u. glaubwürdig. Meines Wissens hetzen sie auch
nicht. . Jesu Leben war Vorbild! Ist es das Leben von Traditionalisten auch? Viele flüchte(te)n aus den
Traditionselternhäusern. Die Frömmler haben es den 68er so schön vorgelebt, dass die darauf gern verzichten
und etwas anderes probieren wollten. Man sieht, das eine Extrem ist so schlecht wie das andere. Wie bei
den Staatsformen eben auch.
#28 Danke für Ihren Debattenbeitrag. . #Bleibt hinzuzufügen, dass NUR Petrus – und dies zur Betonung
sogar dreimal – gesagt wurde: „Weide meine Lämmer/meine Schafe!“ (Joh. 21) Keinem anderen Apostel ist
in dieser Weise die Gesamtverantwortung für die Kirche (meine Schafe/meine Lämmer) übertragen worden.
#28 KonradGeorg 23:26:52 | Donnerstag, 29. September 2011
# 23 Gregorius Nazianzenus Sie unterschlagen, wie die Protestanten, eine eindeutige Schriftstelle. – Du
bist Petrus, der Fels und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen. Und die Pforten der Hölle werden
sie nicht überwältigen. – Ein evangelischer Pfarrer, Richard Baumann hat sogar nachgewiesen, daß auch
die Lesart „Und die Pforten der Hölle werden IHN (den Felsen) nicht überwältigen“ möglich ist. Er
bekam dafür (!) sogar ein Lehrzuchtverfahren angehängt. Und das bei den Protestanten! Wo jeder sein
eigener Ausleger ist. – Natürlich gilt die Aussage Jesu nicht für den Lebenswandel des Papstes, für
seine politischen Ansichten oder gar zur Bewertung der Kernenergie, sondern nur für die Unverfälschtheit
der Lehre. – Mehr sog i ned. Gibt es solche Aussagen auch für Andreas, Jakobus, Johannes, Maria????
#25 Paul M. 22:53:51 | Donnerstag, 29. September 2011
Mighty Counsellor : Na, mein Dicker … auf Anmache verstehen sich die nüchternen „Steinbock-Geborenen“,
wie Du, nicht besonders, wie Deine Bemerkung, ‘mal wieder beweist!
Domenico Tuttisanti, Sie zitieren das bei Papsttreuen so beliebte „Ubi Petrus, ibi ecclesia“. Mit ebenso
viel Recht kann man sagen, „Ubi Andreas, ibi ecclesia“, „Ubi Marcus, ibi ecclesia“, „Ubi Thomas, ibi ecclesia“,
nicht wahr? Ihnen ist doch bekannt, dass dieser Satz, dem hl. Ambrosius zugeschrieben, die Abwandlung
eines älteren Satzes ist? Es ist der Satz „Ubi Christus, ibi Ecclesia“. Er stammt vom hl. Ignatius von
Antiochien, der, nach der Überlieferung, Jesus noch persönlich gesehen hat.
Wichtige katholische Identitätsmarker sind für Stummvoll: >> Katholische Identitätsmarker? • eine
persönliche Beziehung zu Jesus Christus, >> Eine Beziehung? • eine Wertschätzung für den Heiligen
Vater und das katholische Lehramt, >> Bloss Wertschätzung? • ein aktives Mitfeiern der Sakramente,
>> Aktiv? Passives Mitfeiern? • eine Verbundenheit mit der weltweiten Gemeinschaft der Kirche und >>
Verbundenheit? Gemeinschaft der Kirche? • eine Begeisterung für die Muttergottes und die Heiligen.
>> Begeisterung?
#21 Schalom 22:25:48 | Donnerstag, 29. September 2011
kristall, weiß was sich gehört, auch wenn er nicht in der rudisteinerschule gewesen ist. ein kavalier
!!! der kristall ! (hoffentlich sticht die Dreiausrufezeichenrose nicht.)
#15 Alberthesel † 21:40:07 | Donnerstag, 29. September 2011
„…eine Begeisterung für die Muttergottes und die Heiligen.“ –-----------------------------------------------------------------------------------------
Für welche „Muttergottes“ soll man sich be=geistern? Das sollte doch etwas genauer angegeben werden.
\\ Für die sehr verehrliche Frau Gospa von Medjugorje, für die Frau aller Völker von Amsteldam, für
die Weihemutter von Sievenich, für die Schwarze Madonna von Tschenstochau, für die Jungfrau vom Berge
Karmel usw., usw.? \\ Es stehen immerhin seit 1900 ungefähr 600 „Gottesmütter“ zur Auswahl!
Und am allerbesten u. allerliebsten u. allerfrommsten war es gaanz lang zurück: Im Paradies Aber da hat
man uns raus geschmissen. . Und die Welt wandelte sich. Und die Welt ist Realität, so wie sie nun mal
ist. Es sei denn, man Man lebt in einer abgeschlossenen Kolonie, wie in einer Kolonie der Würde (Colonia
Dignidad). . Ihr begreift einfach nicht, dass Eure Frömmel-Zeit 1950 und Eure Frömmel-Ehen mit der selbstverständlich
nicht unterdrückten Gattin samt Frömmelheuchelei eben den Jungen die Luft abgedrückt haben und zu genau
der Gegenbewegung geführt hat, die Ihr zum Teil zurecht kritisiert, aber nicht begreift, dass Eure SuperDuperHeuchelReligiosität
den Ausbruch der Leute aus den Heuchelzwängen verschuldet hat. Und verbissen wollt Ihr Euch das vermeintliche
Paradies durch Leugnung der unaufhaltsamen Weiterentwicklung der Welt u. der Menschen wieder erkämpfen;
am besten mit Augen zu halten, Ohren zu halten aber pöbeln. . Natürlich ist Jesus kein krimineller Diktator.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Seine Botschaft wurde mit kriminellen Mitteln diktatorisch verdreht,
damit Hass und Panzersegnungen damit zusammen passen. . Nochmal: In den Frömmelteilen der USA sind die
jungen Mütter und die Abtreiberinnen am jüngsten. Spricht ja sehr für Euch Kondomverbots-Beter. . Allerdings:
Hut ab vor den Amishen. Die machen vieles sehr beeindruckend u. glaubwürdig. Meines Wissens hetzen sie
auch nicht. . Jesu Leben war Vorbild! Das Leben v. Traditionalisten auch? Viele flüchte(te)n!
#12 Schalom 20:18:08 | Donnerstag, 29. September 2011
Es gibt keinen Niedergang in der katholischen Kirche der Zukunft. Eine christliche junge Erneuerung wird
sichtbar, die sich am Gott, dem Vater des Lebens, an Jesus Christus, dem Sohn der Liebe und an Heiligen
Geist des Friedens orientiert. Die alten Schlüche haben ausgedient.
#11 VanDaalen 20:06:07 | Donnerstag, 29. September 2011
Schon wieder hat ein unbekannter Mensch seine Meinung hier etwas geschrieben, was keinen interessiert.
Interessant wird erst die Reaktion der Hardcore-Tradis, die sich alle gegenseitig auf die Schulter klopfen
und sich recht geben. Ich stimme hier den ersten Postern zu. Das war vernünftig.
Ich kenne den besagten Artikel.Was ich nie dieser knallroten Werbebroschüre für angehende Linksfaschisten,Antifa-Steinewerfer,Ökos und allerlei sonstigem Kirchenfeindlichen GeschmeiSS zutrauen würde:In diesem einen Fall hat sie Recht!
#7 Burgorus 18:08:02 | Donnerstag, 29. September 2011
Ein Grund für den Niedergang der altliberalen Ideologie liegt auch in der Weisheit, dass Kinderlosigkeit nicht vererbbar ist, begründet. Die Altliberalen mit ihrer Pro-Pille- und Pro-Abtreibungs-Ideologie hatten sich zu wenig vermehrt, während diejenigen, die dieser Ideologie widerstanden haben, ihr konservatives Erbgut an die nachfolgende Generation weitergegeben haben.
#4 Guapimirim 17:23:53 | Donnerstag, 29. September 2011
Die „Altliberalen“ können nur noch mit Verboten und Repression „argumentieren“. . @Evelynn . Haben Sie
sich eigentlich schon einmal eine Landschaft vor und nach dem Einmarsch der Moderne angeschaut? So viel
zum Thema, alles Moderne ist „gut“ und alles Traditionale ist „pöhse“.
Evelynn: „Auf und vorwärts in die Vergangenheit!“ . Ja, Evelynn, das ist IHR Motto. SIE kleben an der
verlogenen 68er-Ideologie, die noch immer alle Völker in den Ruin treibt (Stichwort: Abtreibung, Erosion
der Familien, kultureller und religiöser Identitätsverlust, Neomarxismus, Drogen, Pornographisierung
etc.pp…). . Die Jugend hat den Irrweg längst erkannt. Sie muss ja auch die Zeche bezahlen für die
Überschuldung unserer Haushalte, die Überalterung der Gesellschaften in den nächsten 20 Jahren, die
wachsenden Parallelwelten usw. das ist ja das große Umvolkungs- und Entseelungsprojekt der 68er. IHR
großes Projekt, Evelynn! . Re-form war immer schon: Rückbesinnung auf eine ursprüngliche Form. Dazu
gehören auch einige grundlegende Erkenntnisse: . –- Kirche ist KEINE Demokratie und war es NIE! (Und
wird es auch NIE werden!) –- Die Hl. Messe ist in erster Linie KEIN Mahl / KEINE Spassveranstaltung! –-
Ubi Petrus, ibi ecclesia. –- Begriffe wie Sünde, Sühne, Verdammnis, Gnade, Himmel UND Hölle sind un.
bleiben aktuell …
Auf und vorwärts in die Vergangenheit! . Dann hoffen wir mal, dass das Kirchenvolk das auch so sieht…
wie die frommst Erzogenen, die sich zum Dienst „berufen“ fühlen; und hoffen wir, dass sie den Zölibat
lieben und leben werden. . In den USA gibt es die jüngsten Mütter und die jüngsten Abtreiberinnen.
. Frömmel-Kondomverbieter Gratias!
Die Thesen von Stummvoll werden auch von religionssoziologischer Seite bestätigt. Der US-amerikanische
Religionssoziologen Stark und Finke haben herausgefunden, dass die Zahl der Berufungen zum Priestertum
in den USA umso höher ausfällt, wie die Diözesen und Gemeinden, in denen sie sich ereignen, „konservativ“
bzw. „traditionell“ sind in ihrer Auffassung von Liturgie und Priestertum. . Quelle: Rodney Stark / Roger
Finke, Catholic Religious Vocations: Decline and Revival, in: Review of religious research 42 (2000)125-145
. Aus einer Zusammenfassung dieser Studie: „Es ist also genau das Gegenteil der vielfach vertretenen These
der Fall, wonach der scharfe Rückgang von Berufungen in der Unzeitgemäßheit der evangelischen Räte
bzw. des Zölibats, dem sogenannten Reformstau und den hohen Anforderungen an Priester und Ordensleute
begründet sei. Auch erweist sich im nachhinein die Annahme, bei einer Berufung spielten die besseren
beruflichen Möglichkeiten eine entscheidende Rolle, als Vorurteil. schließlich wuchs in den USA die
Zahl der Ordensschwestern von 1948 bis 1965 kontinuierlich an, um dann seit 1966 heftig zu fallen, während
bereits in der Nachkriegszeit die Zahl der berufstätigen Frauen stark zunahm.“ (Prof. Wollbold)