Papst besucht die Kartäuser + In den Wiener Spitälern regieren die Dämonen + Ein Ersatz für die abgeschafften Prozessionen + Keine Strafe für Todesschützen + Im Freiheitsbegriff liegt der Hund begraben
Papst besucht die Kartäuser
Italien. Am 9. Oktober besucht Papst Benedikt das Kartäuserkloster Serra
San Bruno in der Diözese Lamezia Terme in der süditalienischen Region Kalabrien. Der Heilige Vater wird
mit den Mönchen die Vesper singen und sich dann mit ihnen zu einem Gespräch treffen.
In den Wiener
Spitälern regieren die Dämonen
Österreich. Die antikatholische, linkslastige Wiener Wochenzeitung
‘Falter’ behauptete jüngst, daß es eine Zusammenarbeit zwischen dem Wiener Exorzisten, Hw. Larry Hogan,
und dem staatlichen Krankenhaus ‘Sozialmedizinisches Zentrum Ost’ in Wien gebe. Die Wiener Erzdiözese
dementierte die Meldung in einer gestrigen Stellungnahme. Weder in diesem Spital noch in irgendeinem anderen
würden Exorzismen gebetet.
Ein Ersatz für die abgeschafften Prozessionen
Deutschland. Am Samstag nachmittag
zogen rund 120 schiitische Muselmanen in einer Prozession durch den Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg.
Das berichtete die Nachrichtenseite ‘general-anzeiger-bonn.de’. Auf dem zweistündigen Weg geißelten
die Heiden mit harten Schlägen ihren Oberkörper. Sie sangen, schlugen auf Trommeln und bewegten sich
in Trance.
Keine Strafe für Todesschützen
Schweiz. Im Mai machte ein achtzigjähriger Mann im Spital
der 6.000-Seelen Gemeinde Uznach einen Selbstmordversuch. Er erschoß dabei versehentlich seinen Zimmernachbarn,
Bruder Clemens (86) aus dem Benediktinerkloster Otmarsberg. Der Bruder starb an den Schußverletzungen.
Der zuständige Staatsanwalt hat nun entschieden, den Todesschützen nicht zu bestrafen. Die Verwandten
des Täters werden als Wiedergutmachung eine Geldspende an die Klostergemeinschaft des Getöteten leisten.
Im Freiheitsbegriff liegt der Hund begraben
„Der globale Kapitalismus hat abgewirtschaftet. Er ist an
seiner eigenen Maßlosigkeit gescheitert […]. Der Zerfall des Kapitalismus folgt nicht einem Geschichtsgesetz,
dem die Menschen willenlos folgen. Vor allem kann man nicht mit Sicherheit vorhersagen, wie das kapitalistische
Nachfolgemodell aussehen wird. Aber eines können wir mit Sicherheit annehmen: Es kommt auf die Verantwortungssubjekte
an, die ein System bestimmen und tragen […]. Im Freiheitsbegriff liegt der Hund begraben. Denn eine
freiheitliche Ordnung in Wirtschaft und Politik setzt Subjekte voraus, die mit ihrer Freiheit verantwortlich,
also moralisch umgehen. Subjekte vor allem, die ihre Freiheit nicht verabsolutieren, sondern die Freiheit
der anderen achten.“
Pater Wolfgang Ockenfels in seinem Werk „Was kommt nach dem Kapitalismus?“. Augsburg,
2011, Seite 172f.
Email-Adressen der Empfänger
69 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
haher #68 Heiden sind alle Ungetaufte, bis auf die Juden, die, weil sie das auserwählte Volk waren, eine
besondere Stellung in der Heilgeschichte einnehmen. Die Muslime sind nicht getauft und sind auch keine
Juden. Damit sind sie Heiden.
Moslems als Heiden zu beschimpfen ist schon ein starkes Stück! Aber was will man heir eigentlich erwarten,
wo moralischer Anstand und sachliche Rhetorik unterhalb des Gossenniveaus liegt! Hochmut kommt vor dem
Fall …
#66 Jubärens 20:25:06 | Freitag, 30. September 2011
#61 Obermaier spielt sich als neuer Proudhon auf: Er breitet die „Philosphie des Elends“ aus vom Elend
der Massen, von der neuen Lohnsklaverei und der totalen Proletarisierung der breiten kleinbürgerlichen
Schichten, die unmittelbar vor einer Revoluzzion stehen, aber dann, aber dann… Lesen Sie dazu die Antwort
von Karl Marx: Das Elend der Philosophie – darin trifft auch vieles auf Ihre Elendsphilosophie zu. Jubärens:
„Eure Gedanken, Idee und Utopien sind im 19. Jahrhundert alle schon mal durchgespielt worden:“ . Das weiss
ich. Und? Wurde es ausprobiert? Nein.“ Einiges wurde auspropbiert – z. B. von der Fabian Societiy, anderes
schon in der Experimentierphase schnell fallengelassen, das meiste der utopischen Frühsozialisten war
sowieso nicht realisierbar – Wie bei Ihenen auch. Sie haben ja nicht einmal mit der Probieren der unausgereiften
Visionen angefangen. Und Sie wissen ja: „Wer Visionen hat, der sollte …“
Obermaier: Na sooo doll war es mit der Macht der Bundesbank ja nun auch nicht bestellt… . . Jubelbär:
Wie schön ist es denn im HOAX-PAPAGEI-HEIM? Warm und stickig?
Meine Lösung wäre zunächst eine Radikal-Diät im Finanzsystem… alles zusammenfassen zu einer Bank pro Währungsraum, die dazu verpflichtet wird vorwiegend die Wirtschaft dieses Raums zu fördern… ich würde auch den ganzen Börsenhandel abschaffen. Das ist doch ein reiner Zockereibetrieb. Die Unternehmen sollen sich ordentliche Kredite von der Zentralbank besorgen, wenn sie Geld brauchen und nicht mit dubiosen Methoden die kleinen Leute abkassieren. Die sollen ihr Geld lieber wie früher auf die Bank bringen und die soll ihnen auch wieder angemessene Zinsen zahlen im Verhältnis zum allg. Wirtschaftswachstum… und dann kann man überlegen, welche Teile der Privatwirtschaft sinnvoll sind und welche nicht besser in öffentlicher Hand wären. Das ist eine Frage, über die man mal wieder offen diskutieren muss. Z.B. würde ich das gesamte Gesundheitswesen konsequent verstaatlichen mitsamt der Ärzteschaft… handwerkliche Dienstleistungen deto… da wird doch ohnehin nur abgezockt. Aber im Staatsdienst muss man eine Arbeitsdisziplin einfordern, damit die Leute nicht glauben, sie brauchen eh nix hackeln und hätten ihren Job fix. So wie früher mit der Pragmatisierung geht das nimmer… und dann muss man eben auch gewissen Leuten was wegnehmen bzw. weniger zahlen… und die Gewerkschaften zurückschrauben… weil im Grunde braucht man keine Gewerkschaften wenn der Staat von sich aus für Gerechtigkeit sorgt… aber nicht bloß für eine Klientel.
#61 Obermaier † 16:11:08 | Freitag, 30. September 2011
Jubärens: „Eure Gedanken, Idee und Utopien sind im 19. Jahrhundert alle schon mal durchgespielt worden:“
. Das weiss ich. Und? Wurde es ausprobiert? Nein. . „Obermaier, VanDaalen und Evelynn sitzen im Wolkenkuckucksheim
zusammen und brüten eine neue Weltordnung aus.“ . Ja. Ist doch weit schöner, als wie Jubärens daheim
zu seitzen, und traurig vor sich hinzumurmeln „Es wird sich nichts ändern, also brauch ich auch nicht
zu philosopieren…!“ und dann – um alle anderen von der gegelaubten Unausweichlichkeit des jetzigen Systems
zu überzeugen – jeglichen alternativen Gedanken von fröhlichen Utopisten in einem Forum niederzubügeln.
#60 Jolanda 15:34:45 | Freitag, 30. September 2011
Hätte der türkische Karikaturist die böse Parole(„Allah yok, Din yalan“ – Es gibt keinen Gott, Religion
ist Lüge.“) im Hintergrund weggelassen, würde ich seine Karikatur voll unterstützen. Denn sie zeigt,
wie Gläubige unkonzentriert und heuchlerisch ihre Gebete runterrasseln, mit Gott feilschen und verhandeln,
dabei ständig ihre Geschäfte oder Vergnügungen im Kopfe haben – und zwar nicht nur im Islam. www.welt.de/…hnung-angeklagt.html
Die „ganz humane“ Feindschaft gegen den wahren Glauben hofiert alles, was diesen als „nichts Besonderes“
herunterdeklinieren soll; so auch sog. „Prozessionen“ von Irrlehren; das soziale Königtum der Wahrheit
Jesus Christus ist durch die liberal-laizistisch hofierte „Religion der Vernunft“ verdrängt worden; doch
vor Kurzem erst eroberte sich die Wahrheit Jesus Christus die freigeistige Stadt Paris zumindest kurzzeitig
zurück; das Allerheilgste in Paris; www.razyboard.com/…07690-6081797-0.html heute wird jegliche Lästerung
gegen die Wahrheit Jesus Christus versucht als „freie Meinungsäusserung“ oder gar schäbigerweise als
„Ausdruck von Kunst“ aufrechtzuerhalten; neuester Schund; ein sog. „Golgota-Picnic“; hier kann man bei
den dafür Mit-Verantwortlichen protestieren; www.razyboard.com/…08950-6114227-0.html besonders gerne
wird Schund“kunst“ als Aufkleber für widerliche Wahrheitsfeindlichkeit benutzt; unter der Diktatur einer
„Kunst“willkür soll auch die Wahrheit Jesus Christus und Sein geheimnisvoller Leib, die hl. Kirche, „vogelfrei“
erklärt werden; diesem Treiben muss friedlich, aber entschieden begegnet werden, denn das „Kreuzige Ihn“
wird immer mehr zur „Hymne“ der Auslebegesellschaften; www.razyboard.com/…07892-5894221-0.html
#58 Jolanda 15:04:04 | Freitag, 30. September 2011
Samstag, 1. Oktober Hl. Theresia vom Kinde Jesus, Ordensfrau, Kirchenlehrerin www.heiligenlexikon.de/…rese_von_Lisieux.htm
–------------------------------------------------ Über die Muttergottes von WERL kann man ökumenistisch
schreiben: >>…Manches spricht dafür, dass die Statue bereits spätestens seit dem Neubau der Soester
Wiesenkirche, deren Grundsteinlegung für das Jahr 1313 bezeugt ist, hier ihren Platz hatte und bis zur
Einführung der Reformation 1531 eine große Verehrung erfuhr. Danach wurde die Skulptur aus der Kirche
entfernt und an einen verborgenen Ort – vielleicht Sakristei oder Dachboden der Kirche – verbracht, bis
sie 1661 in Werl zu neuen Ehren gelangte… <<wallfahrt-werl.de Oder richtig so: >>…Sie wurde bei regelmäßigen
Prozessionen mitgeführt, bis 1531 die Protestantisierung der Stadt Soest dem ein Ende bereitete. Denn
nunmehr waren Wallfahrten und Marienverehrung als «Götzendienst» verboten und verpönt. Somit verschwand
diese schöne Figur für 130 Jahre auf einem Dachboden, wo sie vergessen wurde und verstaubte. Die wunderbare
Wende geschah 1661. Denn da gelangte das Gnadenbild als Sühne der Bevölkerung von Soest für einen im
Arnsberger Wald geschehenen Jagdfrevel nach Werl. Die Stadt war zu jener Zeit kurkölnisch (Herzogtum
Westfalen); und Erzbischof Maximilian Heinrich war Landesherr. Er nahm am 1. November 1661 das Gnadenbild
auf seinem Schloß in Werl in Empfang…<< www.parvis.ch/…ute/mh_391_Werl.html
Dumbledor #45 Prozessionen gibt er nur in der Kirche. Aufmärsche von Muslimen sind keine Prozessionen,
sondern heidnische Umzüge, mit denen der Götze Allah der, wie aller Götter der Heiden, ein Dämon ist
(Psalm 95,5), verherrlicht wird. Daß der „Erzbischof“ gegen diese antichristliche Veranstaltung in der
Öffentlichkeit nichts unternommen hat, kann angenommen werden.
a propos „Hunde“; der grosse Konvertit CHESTERTON hat es geschrieben; + „Immer wieder war man der Meinung,
die Kirche würde vor die Hunde gehen, doch immer wieder sind alleine die Hunde gestorben“ + www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
Parade der bereits gestorbenen und sehr bald sterbenden „Hunde“: Sozialismus Kommunismus Nationalsozialismus
Feminismus / Emanzipation Humanismus Rationalismus Liberalismus Leidenschaften Befreiung der Sexualität /
Psychoanlayse Pantheismus / New Age Erde als Lebensraum Kapitalismus / Materialismus Evolutionismus Nihilismus www.razyboard.com/…07913-5906475-0.html freigeistige „Vernunft“ kommt einer Lampe ohne Oel gleich; wir
alle kennen das Gleichnis über diejenigen Jungrfrauen, die es versäumt hatten, für ihre Lampen Oel
mitzunehmen; sie mussten bei der Ankunft der Wahrheit Jesus Christus in der Finsternis bleiben; WAHRE
FREIHEIT findet der menschliche Geist alleine IN der Wahrheit Jesus Christus und nicht losgelöst von
Ihm, die hl. Dreifaltigkeit, Gott fragt nicht in der Loge nach, ob ER denn, SEIN könne, DER ER IST; alleine
die Hybris der Schildhebung der Vernunft zur „Religion“ kann derart vermessen sein und sich mit der MACHT
und der HERRLICHKEIT GOTTES anlegen zu wollen www.razyboard.com/…07888-5878586-0.html
#54 Jubärens 14:00:05 | Freitag, 30. September 2011
Obermaier, VanDaalen und Evelynn sitzen im Wolkenkuckucksheim zusammen und brüten eine neue Weltordnung
aus. Vorher aber sind sie sich als Unheilspropheten mit den Zeugen Jehovas einig, dass mit der unmittelbar
bevorstehenden Phase der Bürgerkriege, Aufstände und kleinbürgerliche Revolten der Zusammenbruch des
alten kapitalistischen Weltsystems unmittelbar bevorsteht oder doch zumindest sehr bald oder bald oder
später oder sehr viel später kommt – weiß man’s? Egal, sicher ist, dass man sich Gedanken über das
Leben nach dem Ende machen sollte, um das Rad einer solidarisch-gerechten Gesellschaft neu zu erfinden.
Statt in die Zukunft schaut doch lieber in die Vergangenheit: Eure Gedanken, Idee und Utopien sind im
19. Jahrhundert alle schon mal durchgespielt worden: Vertieft euch mal in die Wälzer und Utopien von
Proudhon, Saint-Simon und der Faber-Gesellschaft, da ist schon alles vorgedacht, was ihr nur noch nachdenken
müsst. Man muss doch nicht immer das Rad der erträumten Paradies-Gesellschaft neu erfinden.
Obermaier: Die Idee einer Monetative mag interessant sein. Aber ob es realistisch und sinnvoll wäre,
die Exekutive um die Moneten mit einer Monetative zu beschneiden/kastrieren… da habe ich meine Zweifel…
2 x hören, ein Waffelteig ist fertig willst DU Männerherzen höher schlagen lassen, muß du frische
Waffeln machen kein Meckern, kein Jammern – was für ein schöner Tag – hahaha
Hallo Trencki, haben eben erstmal den Film von DW-TV über Petersberg gesehen. Ist ja Wahnsinn, was da
von dem Gottesdienst am Sonntag alles so mit drauf ist – egal – ich bin nicht zu sehen, ist die Hauptsache.
Die Kinder und Jugendlichen am Petersberg und überall rund um Fulda sind auch nicht anders wie die anderen.
Welcher Jugendliche ist nicht in einem Verein, in einem Chor, in einem Orchester – irgendwas „macht“ fast
jeder – es ist eben nur die Frage, wie regelmäßig und wie lange. Die Petersberger selbst wissen eigentlich
auch nicht, warum gerade sie ausgewählt worden sind – als Ausnahmepfarrei – ich glaube es liegt an den
Liobaschwestern.
#45 Dumbledor 12:55:24 | Freitag, 30. September 2011
Zitat:„Deutschland. Am Samstag nachmittag zogen rund 120 schiitische Muselmanen in einer Prozession durch
den Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg. Das berichtete die Nachrichtenseite ‘general-anzeiger-bonn.de’.
Auf dem zweistündigen Weg geißelten die Heiden mit harten Schlägen ihren Oberkörper. Sie sangen, schlugen
auf Trommeln und bewegten sich in Trance.“ Und nun? Heißt dies das Prozessionen nicht christlichen oder
gar heidnischen Ursprungs sind? Oder wie oder wo oder was ???
#43 wolfgang e. 12:48:28 | Freitag, 30. September 2011
Meine Damen und Herren, Ich habe unlängst dargelegt, dass ich es für falsch und gefährlich halte, jeden
Nicht-Linken als Nazi zu bezeichnen. Ich bin aus den gleichen Gründen auch dagegen, jeden Nicht-Rechten
gleich als Kommunist zu bezeichenen. . Soweit ich das sehen kann, sind die meisten hier mit Ockenfels
Analyse („Der globale Kapitalismus hat abgewirtschaftet. Er ist an seiner eigenen Maßlosigkeit gescheitert“)
mehr oder weniger einverstanden. . Divergenzen gibt es beim Lösungsweg. Das ist auch ganz natürlich,
weil es nicht nur einen einzigen Lösungsweg gibt. Da das Problem komplex ist, kann auch die Lösung nur
komplex sein. . Es ist daher jeder gefordert, seine Ideen einzubringen, damit man gemeinsam abwägen kann,
fern ab von jeder Ideologisierung. . Wir brauchen mehr Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen handelnden,
wir brauchen aber auch bestimmte Regulierungen. In welcher Form, bis zu welchem Grad, und von wem (privat,
Staat, Gesetz, Gericht, Globale Organisation, oder alles zusammen?) wird zu diskutieren sein. . Wir müssen
auch einsehen, das wir das Paradies auf Erden nicht errichten werden. Das wäre zwar eine gute Idee, aber,
wie Brecht schreibt, „die guten Ideen scheitern immer an den Menschen“. (Wobei Brecht übersehen hat,
dass das nicht nur an den Menschen, sondern auch an den nicht adequaten Ideen liegt). Wir können nur,
wie Obermaier hier richtig schreibt, höchste Anstrengungen unternehmen, um Gerechtigkeit möglichst nahe
zu erreichen.
#42 Obermaier † 12:39:28 | Freitag, 30. September 2011
Evelynn, da haben Sie mich falsch verstanden. Eine „Monetative“ (analog zu den anderen „-lativen“ sozusagen) hätte natürlich nichts von den Aufgaben des BVerfG sondern nur seine Organisationsstruktur, quasi. Also eine von Bundestag und Bundesrat für eine bestimmte Amtszeit gewählte Leitung z.B., so dass eben sichergestellt ist, dass die Monetative unabhängig der jeweils am Steuer seienden Regierung ist und seine Entscheidungen nur anhand der geltenden Gesetze trifft und nicht nach dem Willen der gerade regierenden Partei – damit eben sichergestellt ist, dass die Regierung nicht eben mal so Geld drucken lassen kann für eigene Projekte, was das Geld entwerten würde. Der direkte Zugriff der Parteien auf die Monetative muss eben ausgeschlossen werden.
Obermaier: Ja, ich stimme weitgehend zu. Aber eine Geldausgabebehörde parallel zum Bundesverfassungsgericht
sehe ich nicht als realistisch an. Genau dafür ist eben fas Bundesverfassungsgericht zuständig. . Auch
wenn es jetzt der Bundesregierung in Überstimmung mit der Verfassung!? Handlungsfähigkeit garantieren
wollte, in einem gewissen Spielraum, um entscheidungsfähig regieren zu können. . . Trixxi lebt Satire,
ohne es zu wollen. Sowas gibts.
#38 Obermaier † 12:19:53 | Freitag, 30. September 2011
Kristall und Tomas – beide halte ich ja ehrlich gesagt für Satire-Accounts, so doof wie die sich hier
gerieren kann eigentlich niemand sein, der weiss, wie man einen PC anschaltet. Aber ich kann mich auch
irren. .
#37 kristall 12:18:45 | Freitag, 30. September 2011
tomas ! auch dir scheint entgangen zu sein !!?? daß dies bereits der praktizierte realsozialismus / kommunismus /
in der gesellschaft ist !!!! wo aus dem hut gezauberte komissare 500.000.000 menschen diktatieren !!!!
* was faselst du da noch so dämlich daher !!??
#36 VanDaalen 12:12:21 | Freitag, 30. September 2011
Tomás, leider wieder einmal ein Quatschkopf! Was ist denn Ihre Empfehlung, wenn …Nein, antworten Sie nicht, denn ich kenne das, was Sie mir mitteilen wollen, leider zur Genüge. Und wenn Sie der #28 zustimmen, und dann noch in dieser Weise, dann tun Sie mir – wie bereits mehrfach geschrieben – eigentlich nur noch leid. Schade.
VanDaalen: Danke für die Offenheit. Die Gefahr beim Staat ist groß, dass er sich ebenso falsch entwickelt,
wie die freie Wirtschaft. Und vor allem: DER Staat?! Unserer, der in Libyen, der im Irak, der in Griechenland,
der in Nordkorea? Daher meine ich, dass der Staat unabdingbar die freiheit von sozialer Marktwirtschaft
baucht. . Leider hat die FDP bislang asoziale Marktwirtschaft gemeint, wenn sie soziale Marktwirtschaft
meinte. Daher sind viele Kontrollen durch den Staat sicherlich richtig. Aber diese staatlichen Kontrollen
müssen die Freiheit der Kontrolle durch den Souverän, die Bürger, sicherstellen. . Die Bürger können
durch ihr (Konsum-)Verhalten auch sehr viel Kontrolle ausüben. Dazu sollte sie der Staat befähigen und
dabei unterstützen. . Mehr Teilhabe der Gesellschaft, des Souveräns, an der Macht, den Entscheidungen
und dem Geld sind auf alle Fälle sinnvoll und werden kommen. Nicht nur weil der hier als grüner Teufel
verspottete Kretschmann dies unterstützt, sondern weil das Volk es immer mehr und mehr einfordert. .
Allerdings wird auch das einen Preis haben: Der Soverän will z.B. keine Strommasten/Elektrosmog am Kinderzimmer…
usw. . Pro Petition Mehr Bürgerentscheide! . . . Trixxi kristall: Na wenn man da sowas Nettes reinschreibt,
wie bei der Kirche (Jesus, Liebe brabbel brabbel) darf dann die EU auch 1800 Jahre morden und unschuldig
bleiben, weil ja nur Einzelne handelten, ja? Die EU ist unschuldig! . Lebe lieber was Du rein schreiben
willst!
VanDaalen #Das liberale System ist falsch und ungerechtet, aber es kann nicht mit einem noch größeren
Übel wie der Sozialismus korrigiert werden. Eine exzessive Kapitalkonzentration kann nicht mit Zwangsenteignungen
oder einem sozialistischen Steuersystem, das als Ziel hat, das Einkommen zu nivellieren und Leistung bestraft,
ausgeglichen werden. kristall #28 Es ist wirklich grotekt, daß die Marxisten, die weltweit die Wirtschaften
ruiniert haben, sich jetzt als die Retter der Wirtschaft und die Helden der sozialen Gerechtigkeit aufspielen.
#33 kristall 12:07:44 | Freitag, 30. September 2011
da verteidigen die linken vögel hier das links sein mit zähnen und klauen !!!! da es jetzt soweit ist
!!?? daß der praktizierte kommunismus im alltag spürbar ist!!!! fangen sie an zu jammern !!!! @ hahaha
#32 Obermaier † 12:04:11 | Freitag, 30. September 2011
Evelynn vdM: 4) Nein, der staatliche Hand ist natürlich nicht immer „gut“ – aber besser als die private
Hand allemal, wenns darum geht, die Währung eines Landes / der Welt zu kontrollieren. Staatlich heisst
ja nicht „von der Regierung abhängig“ – das Bundesverfassungsgericht bzw auch andere Gerichte sind ja
auch staatlich, aber trotzdem nicht von der jeweiligen Regierung kontrolliert. Man müsste für diese
geldausgebende Stelle eine vernünftige „Verfassung“ machen quasi, nach der sie handelt, ohne der jeweiligen
Regierung nach der Pfeife tanzen zu müssen. Also das Ziel reinschreiben, Inflation zu verhindern. Nur
als Beispiel. . 7) Nein, absolute Gerechtigkeit werden wir wohl nie erreichen – aber das kann kein Grund
sein, nicht die höchsten Anstrengungen zu unternehmen, dem nahe zu kommen. Momentan jedenfalls ist das
Steuer- und Abgabensystem sehr sehr ungerecht – und das lässt sich ändern.
#31 VanDaalen 11:58:43 | Freitag, 30. September 2011
Genau, Obermaier, solange noch genügend Krümel vom Tisch der Super-Superreichen herunterfallen, um die
wir uns dann balgen können, wird sich auch noch nichts ändern. Völlig aus dem Blick geraten ist dabei
der massenhafte Ansturm wirklich armer Völker, z.B. aus Afrika, auf dei Festung Europa, wie wir es ja
bereits in Italien erleben. Das wird zusätzlich für Zündstoff sorgen, aber im Endeffekt nur die treffen,
die eh nichts mehr haben. Evelynn, Sie fragen, ob „Mr. Staat“ immer gut ist? Ich weiß es nicht, aber
ich stelle mir vor, dass unter mehr staatlicher Kontrolle die Auswüchse der sog. „freien“ Marktwirtschaft
eher unter Kontrolle zu bringen ist als ohne. Von daher: unabdingbar.
#30 kristall 11:57:46 | Freitag, 30. September 2011
moorhuhn die linke eu ist dafür zuständig !!!! die verbittet !!!! gott in der verfaßung niederzuschreiben !!!! und dafür sorgt daß die menschen verarmen in europa !!!! weil die parteibonzen das volksvermögen verschenken !!!! der praktizierte kommunismus !!!! linkes gesindel am werk !!!! und du gehörst dazu !!!! @
Die Fratze der rechten Weltwirtschaft von naturreschts-katholischen Weltmanagern zeigt sich auch. Aber
man darf diese Fratze nicht mit seinem eigenen Spiegelbild verwechseln, sonst erkennt man natürlich nixxxx,
Trixxi. .
#27 Obermaier † 11:42:14 | Freitag, 30. September 2011
VanDaalen: „Was glauben Sie, was hier los wäre, wenn die Menschen wüssten, was hier los ist?!“ – Zitat
Volker Pispers. . Die Leute sind im Moment noch nicht so tief unten, dass sie sich wirklich Gedanken darum
machten – die sind noch damit beschäftigt, sich über Wasser zu halten. Wenn das Wasser aber so hoch
steht, dass sie selbst mit einem Vollzeit-Job zu wenig verdienen, um sich und ihre Familie durchzubringen,
dann geht das Nachdenken los. . Dies versuchen die Mächtigen und Reichen momentan noch mit allen Mitteln
zu verhindern, so z.B. mit dem leidigen Geblubber davon, dass, wenn erstmal der „Aufschwung“ da wäre,
es besser würde, dass wir nur Wachstum bräuchten, dann würde alles gut werden, etc etc pp. Dass dieses
Wachstum nur jenem oberen Zehntel der Gesellschaft nutzt, die die Produktion unter sich haben, das wird
schön verschwiegen. Selbst in der Krise „neulich“ (sie hält eig. immer noch an) haben die Reichen wahnsinnig
viel Vermögen angehäuft, während die „Mittel- und Unterschicht“ ärmer wurde. Und das zu realisieren
müssen noch ein paar Menschen absteigen – bis die Verlierer der Gesellschaft die Mehrheit stellen. .
Die Situation ist wie folgt: Wenige Menschen haben so viel Geld, dass sie gar nicht mehr wissen, wohin
damit, während viele so wenig haben, dass sie sich gerade so Essen und Wohnung leisten können. Die Mittelschicht
wird immer kleiner. Und warum? Weil das systemimmanent ist, dass sich die Vermögen konzentrieren in wenigen
großen.
Obermaier: Deine Vorschläge sind nachvollziehbar. Aber sind sie auch praktikabel? Jesus würde es vielleicht
so oder so ähnlich machen, würde er regieren. Der regiert aber zur Zeit nicht. Und „der Staat“ ist was
nochmal genau? Herr Norbert Geis u. Herr Westerwelle, Frau Schavan u. Frau Lötzsch? . WER sollte das
also WIE praktisch umsetzen, wennn nicht durch langwierige, mühsame, hoffentlich friedliche, langsame
Umstellungen, die mit Umdenken einher gehen müssen!? Natürlich wären eine saftige Börsenumsatzsteuer
und Reglementierungen der Kapital(bank)betrüger und Vermögensabgaben und Erbabgaben ein vernünftiger
Anfang. Auch eine Erhöhung der Grundsteuer für Großgrund- und Ländereieigentümer wie die Kirche wären
zwingend. Zu Deinen Punkten: 1) Das zuk. System darf nicht auf Wachstum angelegt sein, sondern auf Nachhaltigkeit –
in allen Belangen. – Logisch! 2) Die Konzentration von Vermögen muss verhindert werden. – Logisch! 3)
Zins-Nahme muss verboten oder stark eingeschränkt sein. – Stark eingeschränkt (siehe christl. und muslim.
Zinsverbot) 4) Die Geldschöpfung muss komplett ins staatliche Hände. – Naja… IST der Mister Staat
immer gut? 5) Die Einkommen der Menschen müssen näher beisammenliegen – nicht gleich, aber eben auch
nicht so extrem auseinander wie heute. – Logisch! 6) Gerechte Sozialsysteme müssen geschaffen werden.
Logisch! 7) Ebenso muss das Steuersystem gerecht sein. Logisch – aber gibt es Gerechtigkeit in dieser
Welt? 8) Die Börse muss stark reguliert sein. Ja!
#24 VanDaalen 11:24:29 | Freitag, 30. September 2011
Ja, Obermaier, Sie haben Recht, das ist auch meine Befürchtung, dass es zu den von Ihnen genannten Zuständen komm(en muß)t. Und von diesen Vögeln hier hält keiner die Massen auf, wenn diese erst einmal tieferen Einblick in ihre Lage genommen haben. Dann schlägt Bruder auf Bruder; lediglich die Vermögenden sind dann dorthin gezogen, wo zeitweilig noch ein Scheinfriede herrscht, oder sie lassen sich Tag und Nacht bewachen von Menschen, die sie bezahlen werden. Welche eine Vorstellung!
#23 kristall 11:19:55 | Freitag, 30. September 2011
obermaier ! dir ist wohl entgangen !!?? daß es sache ist !!?? den mittelstand auszuplündern !!!! die
reichen haben sich in stiftungen abgesichert ! und bei den armen ist ohnehin nichts zu holen. die geldverschenkungen
in der eu !!!! sind nicht kapitalismus ! sondern praktizierter kommunismus !!!! @
#22 Obermaier † 11:14:29 | Freitag, 30. September 2011
Ok, Jubärens, ich habs mir ja gedacht: Die Sklaverei ist Ihnen egal. „Enteignung“, da setzt sofort Ihr
Beißreflex ein, wie bei einem Köter. . Sie können’s sich aussuchen Jubärens: Entweder, wir sorgen
in absehbarer Zeit dafür, dass das System den Wohlstand gerechter verteilt oder es wird einen Bürgerkrieg
geben, in dem letztendlich alles zerstört werden wird. Irgendwann nämlich, wenn das untere Drittel der
Gesellschaft, welches schon jetzt gerade noch so über die Runden kommt, auf die Hälfte angewachsen ist
(das ist in vollem Gange) und eben nicht mehr über die Runden kommt (auch diese Entwicklung ist längst
abzusehen – die Reallöhne sinken seit Jahren), dann wird es knallen. . Ich bin ein wenig pessimistisch,
dass wir das Sytem werden ändern können bevor der Bürgerkrieg kommt, v.a. wegen Menschen wie Ihnen,
die dieses Dreckssystem verteidigen und „kommunismus“ schreien, wenn auch nur über was anderes nachgedacht
wird – wenn die ersten Städte brennen, dann dürfen Sie sich selbst auf die Schulter klopfen und stolz
sagen „Das ist auch mein Werk.“
Ach, tomas, hatten Sie Sie nicht vor, praktikable Vorschläge zu unterbreiten, wie Sie das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend taufen und somit „katholisch“ machen wollten?
Freiheit gibt es nur für das Gute und das Wahre. Der Liberalismus, der die „Freiheit“ auch für das Unwahre
und das Böse gewährt, dazu gehört auch die „Freiheit“ für die Ausübung falscher Religionen und für
die Ausbeutung, ist eben falsch. Obermaier #14 Das Einkommen muß nicht beinander liegen, sondern muß
den verschiedenen Leistungen entsprechen. Wenn der A viermal so viel produziert als der B, muß er auch
viermal mehr verdienen. Die überzogenen Kapitalkonzentration im Liberalismus kann nicht mit sozialistischer
Gleichmarechei ausgeglichen werden.
#18 Jolanda 11:04:57 | Freitag, 30. September 2011
www.kath.net/detail.php?id=33328 Deutsche Jammertheologen Selbst im antikatholischen Kabarett macht man
sich lustig über Wulffs dreister Forderung – kaum war der Papst in Deutschland gelandet – in eigener
Sache, Barmherzigkeit gegenüber Geschiedenen im Konkubinat walten zu lassen.
#17 Jubärens 11:00:26 | Freitag, 30. September 2011
Obermaier lässt die Katze aus dem Sack: In einer staatlichen Lenkungswirtschaft soll das Heil liegen:
Die Konzentration von Vermögen müsste staatlich verboten werden, als erster Schritt dazu „müssen die
Menschen leider teil-enteignet werden“. Zu diesem Schritt gibt es ein wunderschönes historisches Modellbeispiel:
1946 entwickelten die Ulbricht-Stalinisten in der damaligen SBZ eine antifaschistische Propaganda-Kampagne
gegen die Konzentration von Landvermögen in der Hand der ostelbischen Junker, denn von denen sei das
Unheil des Faschismus ausgegangen und wenn „Junkerland in Bauernhand“ käme, wäre das der Anfang vom
Arbeiter- und Bauernparadies. Also wurden alle Großgrundbesitzer über 100 ha enteignet und das Land
in kleine, nicht-überlebensfähige Bauernparzellen aufgeteilt, die dann später „freiwillig“ oder zwangsweise
in das gerechte aufgeteilte Volkseigentum der LPGs übergingen. Obermaiers kleinbürgerliches Wunschkonzert
von Gerechtigkeitsforderungen ist ein verführerisches Flötenspiel, was mit utopistischen Wirtschaftsträumereien
von den anstehenden und notwendigen Reformen und Regulierungen der Finanzmarktordnung ablenkt.
#16 Obermaier † 10:54:24 | Freitag, 30. September 2011
Jubärens: Sie vergessens entweder oder es ist Ihnen völlig schnuppe (ich tippe auf Letzteres), dass dieses wundervolle System nur mit Sklavenhalterei leben kann. Bis vor einigen Jahren lebten diese Sklaven v.a. in den sog „3.Welt-Ländern“, also weeeeiiiit weg von uns, aber mittlerweile zeigen sie sich auch bei uns – der Westerwelle hats mal schön formuliert (als es um einen Mindestlohn ging): „Damit die Wirtschaft brummt brauchen wir einen Niedriglohnsektor.“ – was im Klartext bedeutet als „Damit die Mittel- und Oberschicht ihren Wohlstand halten kann brauchen wir Leute, die für Kost und Logis schuften!“ Also Sklaven.
#15 Jubärens 10:42:25 | Freitag, 30. September 2011
Sorry – vorher nur Zitat ohne Kommentar: ERziehungsdiktatur? „Der globale Kapitalismus hat abgewirtschaftet.
Er ist an seiner eigenen Maßlosigkeit gescheitert […]. Der Zerfall des Kapitalismus folgt nicht einem
Geschichtsgesetz, dem die Menschen willenlos folgen. Vor allem kann man nicht mit Sicherheit vorhersagen,
wie das kapitalistische Nachfolgemodell aussehen wird. Aber eines können wir mit Sicherheit annehmen:
Es kommt auf die Verantwortungssubjekte an, die ein System bestimmen und tragen.“ Soll wohl heißen: nicht
das System des Kapitalismus bzw. der Marktwirtschaft ist gescheitert, sondern die maß- und verantwortungslosen
Wirtschaftssubjekte. „[…]. Im Freiheitsbegriff liegt der Hund begraben. Denn eine freiheitliche Ordnung
in Wirtschaft und Politik setzt Subjekte voraus, die mit ihrer Freiheit verantwortlich, also moralisch
umgehen.“ Ockenfels sollte allerdings darlegen, wie er sich die Erziehung der Wirtschaftssubjekte zu Moralität
und Verantwortung vorstellt. Jedenfalls sind die vergleichbaren Erziehungsdiktaturen von Calvin in Genf
und Robespierre im Frankreich des Terreur gescheitert bzw. in Tugendterror umgeschlagen. Der anthropologisch-moralische
Ansatz, nach dem Habgier, Profitgier und Maßlosigkeit die Ursache der globalen Finanzkrise seien, greift
zu kurz und vernachlässigt die ökonomisch-politischen Fehler in der Finanzmarktordnung. Eine engmaschige
Regulierung der Finanzmärkte könnte die aktuelle Krise beenden – ohne gefährlichen Systemwechsel –
etwa zur E…
#14 Obermaier † 10:39:13 | Freitag, 30. September 2011
Evelynn van der Meer: Dankeschön. . „Wie sollte also die richtige Staatsform bzw. Wirtschaftsform der
Welt aussehen, wie „man“ sie realistiescher Weise „installieren“ kann?“ . Gute Frage – nächste Frage!
:D . Ist wirklich nicht einfach zu beantworten, die Frage. Wie das zukünftige System im Einzelnen auszusehen
hat, kann ich nicht beantworten. WAS man machen müsste ist zwar relativ einfach darzulegen, aber nicht
das WIE. . Als Vorrausetzung für ein zukünftiges neues System müssen die Menschen leider teil-enteignet
werden. Das wird das größte Problem darstellen. Und es muss sein, sonst hat man das gleiche Problem
wie jetzt ruck-zuck wieder, denn diese extreme Konzentration von Vermögen in wenigen Händen geriert
viele der Probleme, die wir (bzw der Kapitalismus an sich) hat. . 1) Das zuk. System darf nicht auf Wachstum
angelegt sein, sondern auf Nachhaltigkeit – in allen Belangen. 2) Die Konzentration von Vermögen muss
verhindert werden. 3) Zins-Nahme muss verboten oder stark eingeschränkt sein. 4) Die Geldschöpfung muss
komplett ins staatliche Hände. 5) Die Einkommen der Menschen müssen näher beisammenliegen – nicht gleich,
aber eben auch nicht so extrem auseinander wie heute. 6) Gerechte Sozialsysteme müssen geschaffen werden.
7) Ebenso muss das Steuersystem gerecht sein. 8) Die Börse muss stark reguliert sein. 9)
#13 Jubärens 10:36:22 | Freitag, 30. September 2011
ERziehungsdiktatur? „Der globale Kapitalismus hat abgewirtschaftet. Er ist an seiner eigenen Maßlosigkeit
gescheitert […]. Der Zerfall des Kapitalismus folgt nicht einem Geschichtsgesetz, dem die Menschen willenlos
folgen. Vor allem kann man nicht mit Sicherheit vorhersagen, wie das kapitalistische Nachfolgemodell aussehen
wird. Aber eines können wir mit Sicherheit annehmen: Es kommt auf die Verantwortungssubjekte an, die
ein System bestimmen und tragen […]. Im Freiheitsbegriff liegt der Hund begraben. Denn eine freiheitliche
Ordnung in Wirtschaft und Politik setzt Subjekte voraus, die mit ihrer Freiheit verantwortlich, also moralisch
umgehen. Subjekte vor allem, die ihre Freiheit nicht verabsolutieren, sondern die Freiheit der anderen
achten.“
#12 Jolanda 10:36:15 | Freitag, 30. September 2011
Das kriminelle Bürschchen sollte erstmal seine Strafe antreten und beweisen, daß es geläutert ist.
Stattdessen will es Vorschußlorbeeren. Barmherzigkeit gibt es weder im Schnellverfahren, noch per se.
Aber wenn liberalistische Krawattenpriester schon Beichte und Hölle abschafften, immernoch im Konkubinat
lebenden Sündern die Kommunion geben, den Evangelen und anderen Kirchenspaltern…, wundert mich gar
nichts mehr. www.bild.de/…g-20231718.bild.html
#11 Roma locuta 10:35:56 | Freitag, 30. September 2011
Abgeschaffte Prozessionen? In Bad Godesberg gibt meines Wissens mehrere große Fronleichnamsprozessionen
mit reger Beteiligung… Nach der Bonner Lokalpresse sollte die „Muselmanendemo“, auf die die örtliche
Bevölkerung „geschockt“ reagiert habe, eigentlich in einem anderen Stadtteil stattfinden, wurde aber
aus irgendwelchen Gründen von der Polizei ausgerechnet in die Bad Godesberger Innenstadt „verlegt“…
Obermaier: Rspekt für Deine Posts. Auch im letzten stimme ich weitgehend zu. Aber: . Wasserloses Wasser
des Lebens also? . Kommunismus und Raubtierkapitalismus sind Gegensatz einer sozialen Maktwirtschaft (die
ohne Kapital nicht auskommt, es sein denn in einem abgeschlossenen 200-Seelendorf). . Wie sollte also
die richtige Staatsform bzw. Wirtschaftsform der Welt aussehen, wie „man“ sie realistiescher Weise „installieren“
kann? . Klar ist, die Ausbeutung der Welt (Umwelt und Mitmenschen) hat sowohl bei Rabutierkapitalisten,
religiösen Fanatiker und Kommunisten stattgefunden. Daher ist es wohl ein System dazwischen, das weder
Geld und Leistung misschtet, aber eben als das sieht, was es ist, „des Kaisers“, aber auch nicht weniger.
. Denn so lange der Staat bzw. die Staaten, „der Kaiser“, nicht Gott ist/sind, sind höchste Anstregungen
gefragt, das richtige Maß für den schmalen Weg immer wieder neu zu ordnen. .
#7 Obermaier † 09:59:16 | Freitag, 30. September 2011
Kapitalismus – RAUBTIER-Kapitalismus… = Wasser – NASSES Wasser. . Seit der Kapitalismus angefangen hat,
seine Kinder zu fressen, heissts plötzlich „Raubtier-Kapitalismus“… solange nur die anderen (Afrika,
Lateinamerika, die ehem. Ostblockländer) in die Scheisse geritten wurden war der Kapitalismus toll, ganz
toll. Und nun gehts uns an den Kragen und plötzlich merkt man, wie das Wesen des Kapitalismus wirklich
ist. . In Wahrheit liegt sein Scheitern es nicht an den Leuten, die sich vorzüglich darin verstehen,
das System auszubeuten – es liegt an uns allen, die wir diese Leute hoch achten, weil sie reich sind,
es liegt an uns, weil wir es dem Geld gestatten, uns zu regieren, es liegt an uns, weil wir das System
am Laufen halten, indem wir an der Börse zocken, Schulden machen, in der Tretmühle strampeln ohne zu
protestieren.
Freiheit versus Unfreiheit? . Raubtierkapitalismus und Raubtiersozialismus sind ebensowenig vernünftige
Modelle wie Religionsfanatismus, gleich welcher Religion. . Vernunft, Respekt vor den und Achtsamkeit
auf die Nächsten und die Umwelt und Teilhabe (an Macht, an Entscheidungen, an Vermögen, an Einkommen)
als wesentliche Ergänzung sind aber geeignet, dem SOZIALEN, um das es Jesus Christus im Zusammenleben
zwischen den Menschen ging, zur Geltung zu verschaffen, auch im Blick auf den liebenden Gott, der niemals
Menschenhasser war, ist oder sein wird, mit dem Respekt vor Meschen, den Jesus gegenüber allen Menschen
jeglicher Weltanschauung und jeglichen Glaubens ausübte. . Das Verständnis Jesu gegenüber betfrommen,
überheblichen Pharisäern aber, in seiner eigenen Offenbarungsreligion war allerdings begrenzt und er
kritisierte so manches, was Frömmel-Supragerechte jener Zeit ausmachte. . . Ohne Selbstkritik und Reue
ist jedes System, auch ein religiöses, unwiderruflich zum Scheitern verurteilt, weil es für eigene Fehler
und Fehlerkorrektur blind ist und blind bleibt, auch wenn es sich auf Wahrheiten, Wahrheit, Gesetz oder
was auch immer beruft. Q.e.d. täglich auf diesem Kanal. . . . Blutige Rituale? Sind auch die der Katholiken
auf den Philippinen gemeint? Oder wie machen es die Opus Dei’ler nochmal genau (unauffälig ohne größeren
Blutfluss…?). www.blinkx.com/…KfZw6lnsLHV1QwVmJpTw
345 Dämonen – waren Sie dort und haben gezählt? Den Ungeist aus den Herzen und Hirnen der Menschen vertreiben
wir sicher nicht mit magisch anmutendenden vorneuzeitlichen Ritualen! SignSal
#4 Obermaier † 09:18:14 | Freitag, 30. September 2011
Ja, klar, Herr wickerl… da wo die bösen Drogen gehandelt werden – also beispielsweise im Augustiner- oder Franziskaner-Kloster? Oder unterscheiden die Dämonen da brav zwischen legalen und illegalen Drogen und suchen nur die bösen Kiffer heim, während sie die Säufer in Ruhe lassen?
Pater Amorth ,also der Exorzsist der Diözese Rom schreibt in seinen Büchern , ( ein Exorzist erzählt und Neue Berichte eines Exorzsiten) dass in Häusern in denen Abtreibungen durchgeführt werden oder mit Drogen gehandelt wird, Dämonen zu ‘Hauf sich aufhalten. Das wird auch so lange nicht besser werden, so lange das Abtreiben dort nicht aufhört
#2 Ossietzky 09:09:28 | Freitag, 30. September 2011
Wenn in den Wiener Spitälern die Dämonen regieren, kann das nur mit dem Einfluss des E.W. zusammenhängen und dessen verfügbaren 345 Dämönen…, die ihre Unwesen treiben dürfen…!
Es ist richtig, über Exorzismen in Krankenhäusern zu schweigen, besonders wenn es um neurologische Erkrankungen
geht. Bei der großen Scham, die mit diesem Thema verbunden ist, gilt: favete linguis!