Skandal-Diözese Linz
Lieber im Skandal-Bistum als beim Papst
In Deutschland war gerade Papstbesuch. Gleichzeitig reisten zwölf Funktionäre des Bistums Osnabrück zu einem altliberalen Indoktrinationskurs nach Linz.
Webseite der Skandal-Diözese Linz
Webseite der Skandal-Diözese Linz
(kreuz.net) Vom 23. bis 25. September ließen sich zwölf Funktionäre des altliberalen Bistums Osnabrück im Skandal-Bistum Linz indoktrinieren.

Das berichtete die Webseite der Skandal-Diözese Linz.

In Deutschland war zu dem Zeitpunkt gerade Papstbesuch.

Dem Bistum Osnabrück steht der altliberale Zivilbischof Franz-Josef Bode vor.

Linz als Beispiel für den Abbruch

Die Linzer Diözesan-Webseite berichtete von den altliberalen Pilgern unter dem humoristischen Titel: „Seelsorge am Ort gewährleisten – Deutschsprachige Diözesen holen sich Unterstützung bei Diözese Linz“.

Nach Angaben der Webseite interessierten sich „in letzter Zeit auch andere Diözesen aus Deutschland, Schweiz und Österreich für die Modelle der Pfarrseelsorge“ der religiös und kirchlich völlig abgewirtschafteten Diözese Linz.

Die Webseite formuliert das so:

„Sie wollen die pastorale Praxis und Modelle der Seelsorge am Ort studieren und sich Tipps und Anregungen für ihre eigene Diözese mitnehmen.“

Unangebrachtes Selbstlob

„Wir wollen als Katholische Kirche auch künftig in der Gesellschaft und bei den Menschen in den verschiedenen Lebensbereichen präsent sein“ – zitiert die Webseite aus einem angeblichen Leitsatz der Diözese.

Daraus folge „ein großes Augenmerk auf die Seelsorge vor Ort.“

Hinter diesen Sprüchen steckt eine Diözese, deren gesellschaftliche Präsenz sich auf Kopfnicken vor den Medienbossen beschränkt und deren Seelsorge entgottet, leer und verbürgerlicht ist.

In der Diözese – wo Katholiken und Erneuerer des Glaubens brutal an den Rand gedrückt werden – gebe es, so die Webseite, eine „gute Zusammenarbeit von Priestern, theologisch qualifizierten hauptamtlichen Laien, Diakonen und ehrenamtlich engagierten Menschen.“

Ohne altliberale Ideologie geht nichts

Die Osnabrücker Diözesanfunktionäre sprachen mit Vertretern der altliberalen Linzer Diözesanleitung und der Abteilung „Pfarre und Gemeinde“ im berüchtigten Linzer Pastoralamt.

Beiden Diözesen sei angeblich gemeinsam, daß von den örtlichen Pfarrgemeinden ausgegangen werde.

Diese würden intensiv in anstehende Prozesse eingebunden.

Der jüngste Skandal in der oberösterreichischen Pfarrei Kopfing hat bewiesen, daß die Linzer Pfarreien nur dann etwas zu piepsen haben, wenn sie fest im Würgegriff der altliberalen Dekadenz sind.

Der Herr mit dem Pullover

Am Freitag waren die Gäste im Gespräch mit dem altliberalen Seelsorgeteam in Steinbach an der Steyr.

Die Gemeinde wird von dem Krawattenpriester, Hw. Alois Hofmann, geführt.

Um die mit Abstand lebendigste Pfarrei in der Diözese – die Gemeinde des verhinderten Linzer Weihbischofs Gerhard Maria Wagner – machten die altliberalen Ideologen erwartungsgemäß einen großen Bogen.

Dafür standen die altliberalen Pfarreien Sankt Markus in der Stadt Linz auf dem Programm.

Dort ließ sich ein Osnabrücker Herr im Pullover eine Tasse Kaffee einschenken.

Insider erkannten ihn als Generalvikar Theo Paul.
      
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#20   Andreas Hofer   20:05:12 | Sonntag, 18. Dezember 2011
Na, das ist halt der Theo von nebenan. Der will gerade den brüderlich und schwesterlichen Charakter von Kirche deutlich machen. Und mal unter uns, wer von uns trinkt nicht auch gern mal einen Kaffee? :-]
Redaktion benachrichtigen
#19   Tomás   18:52:28 | Dienstag, 4. Oktober 2011
Mariahilfer
#17
Da die gesamte kirchliche Hierarchie zusammengebrochen ist, gibt es keine rechtmäßige Hirten, den man gehorchen kann und muß.
Man kann und muß sich an den Vorstellungen von rechtgläubigen, die sog. sedisvakantischen, Bischöfen und Priestern orientieren, aber man muß ihnen nicht gehorchen, weil sie keine Jurisdiktion besitzen.
Redaktion benachrichtigen
#18   Dumbledor   07:41:27 | Dienstag, 4. Oktober 2011
Außenstehende sehen Medjugorje als erzkonservatives katholisches Treiben. Auch der Papst wird eher als konservativ traditionalistisch wahrgenommen.
Redaktion benachrichtigen
#17   Mariahilfer   07:20:09 | Dienstag, 4. Oktober 2011
ad #9 Tomás
Vielen Dank für die Erklärung.
Aber wen darf man als rechtmäßigen Hirten betrachten und ihm gehorchen?
Redaktion benachrichtigen
#16   clarissa colonia   00:06:10 | Dienstag, 4. Oktober 2011
„Ohne altliberale Ideologie geht nichts …“
.
Nun, wieso sich darüber aufregen? – Hier geht doach auch „nichts“ ohne „altgläubige“ Ideologie …
Redaktion benachrichtigen
#15   Alberthesel †   22:05:56 | Montag, 3. Oktober 2011
#12 Sycamore 18:33:33 | Montag, 3. Oktober 2011
@Albert Esel
FEBRON, ab ins Körbchen!
–----------------------------------------------------------------------------------------
Die sehr verehrliche Frau Gospa von Medjugorje, die Jungfrau der drei Schlüssel von Sievenich und die Gnadenmutter von Mariazell: sie alle Drei mögen Sie segnen und schützen!
Redaktion benachrichtigen
#14   Schalom   21:38:08 | Montag, 3. Oktober 2011
Priester, die Krawatten tragen, landen in der Hölle.
Dort wartet die Skandal-Kreuznet-Redaktion mit der Schere.
Auch Pullover tragende Generalvikare sind nicht katholisch.
Redaktion benachrichtigen
#13   DerRabe   20:46:42 | Montag, 3. Oktober 2011
ich vermisse sehr einen weiteren artikel von eminenz lingen:-)
Redaktion benachrichtigen
#12   Sycamore   18:33:33 | Montag, 3. Oktober 2011
@Albert Esel
FEBRON, ab ins Körbchen!
Redaktion benachrichtigen
#11   Tomás   16:18:37 | Montag, 3. Oktober 2011
Alberthesel
#10
Die Botschaft von Medjugore ist nicht katholisch, sondern ökumenisch.
In Medjugore wurde niemand bekehrt, weil Bekehren heißt immer zum einzigen wahren Glauben.
Daß der Wojtyla ein Medjugore-Fan war und Schönborn es ist, zeigt, daß diese „Erscheinung“ ein Schwindel ist.
Redaktion benachrichtigen
#10   Alberthesel †   16:04:22 | Montag, 3. Oktober 2011
#6 Tomás 12:54:06 | Montag, 3. Oktober 2011
Diese beide Herren sind weder Priester noch katholisch, und Medjugore ist ein Schwindel.
–-----------------------------------------------------------------------------------------
Medjugorje ein Pflanz?
A gehn’s!
Millionen wurden dort doch zur Himmelsmutter bekehrt
Und auch der höchstwürdisgte Herr Kardinal-Erzbischof Graf Schönborn tankt bei der sehr verehrlichen Frau Gospa Kraft.
Redaktion benachrichtigen
#9   Tomás   15:53:21 | Montag, 3. Oktober 2011
Mariahilfer
#8
Wenn man die Definition von „katholisch“ des Katechismus, wonach nur jemand katholisch ist, wenn er getauft ist, den Glauben bekennt und den rechtmäßigen Hirten gehorcht, zugrunde legt, sind heutzutage schätzungsweise weltweit nur ca. 50 000 Personen katholisch.
Die Funktionäre der Konzilssekte, dazu zählen diese beide Herren, sind nicht katholisch, weil wenn sie es wären, hätte man sie schon längst in die Wüste geschickt.
Redaktion benachrichtigen
#8   Mariahilfer   14:43:14 | Montag, 3. Oktober 2011
ad #6 Tomás
Wer ist denn Ihrer Ansicht nach „katholisch“? (ausser Ihnen natürlich)
Redaktion benachrichtigen
#7   Paul M.   13:32:59 | Montag, 3. Oktober 2011
Altliberale und ungläubige Modernisten sind keine Christen mehr, weil sie lieber den Zeitgeist-Menschen dem ewigen Erlöser CHRISTUS vorziehen.
Redaktion benachrichtigen
#6   Tomás   12:54:06 | Montag, 3. Oktober 2011
Alberthesel
#2
Diese beide Herren sind weder Priester noch katholisch, und Medjugore ist ein Schwindel.
Redaktion benachrichtigen
#5   Evelynn van der Meer   11:54:11 | Montag, 3. Oktober 2011
Das größte Seelsorgeportal frönt dem Neid auf die Diözese Linz und schickte einen „Insider“ zum Kaffe einschenken.
.
.
In Deutschland war gerade „Papstbesuch“. Dann ist es ja doch ein allgemein anerkannter Papst. Sonst hätte es ja geheissen Es herrschte in Deutschland gerade der Besuch eines Mannes, der den Papst gibt.
.
Bata Lingen kann daher diesen Artikel nicht geschrieben haben.
Der hat ja schließlich auch zu viele Kohleyhdrate, dieser Fettwanstartikel.
.
Redaktion benachrichtigen
#4   kristall   10:54:00 | Montag, 3. Oktober 2011
der theo paul scheint auch ein recht lustiger zu sein. @
Redaktion benachrichtigen
#3   DerRabe   10:44:20 | Montag, 3. Oktober 2011
wenn wir uns über den papst beschweren, sollten wir unseren eigenen inneren papst, ich meine unsere eigene innere gerechtigkeit, die keiner näheren überprüfung standhält, nicht aus den augen verlieren! denn den splitter in den augen des anderen zu sehen aber den balken im eigenen auge nicht, ist und bleibt eine beschämende angelegenheit.
Redaktion benachrichtigen
#2   Alberthesel †   10:25:27 | Montag, 3. Oktober 2011
„Nach Angaben der Webseite interessierten sich „in letzter Zeit auch andere Diözesen aus Deutschland, Schweiz und Österreich für die Modelle der Pfarrseelsorge“ der religiös und kirchlich völlig abgewirtschafteten Diözese Linz.“
Wie kann man so etwas behaupten!
\\
Immerhin wirken doch in der Diözese Linz der heiligmäsige Dr. Gerhard Maria Wagner in Windischgarsten und der Märtyrer-Priester und geliebte Sohn der sehr verehrlichen Frau Gospa von Medjugorje, Andreas Skoblicki, in Kopfingen!
Redaktion benachrichtigen
#1   wickerl   10:05:49 | Montag, 3. Oktober 2011
Deren Seelsorge entgottet, leer und verbürgerlicht ist.
Nicht nur das, sie ist auch pervertiert.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
KopfingHut ab, Exzellenz! Priestervertreibung in KopfingHerzzerreißend: Die Jugendlichen verteidigen ihren Pfarrer
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net