Die Juden waren immer und überall nur Opfer – wenn sie nicht gerade Täter waren
Im atlantischen Sklavenhandel und im Niederschlagen von Sklavenaufständen standen Juden – ähnlich wie heute in Palästina – an vorderster Front. Von Hiltrud Hirsemüller.
Sklavenschiff
(kreuz.net) Etwa dreizehn Millionen Schwarzafrikaner wurden zwischen 1520 bis 1860 als Sklaven nach Amerika
deportiert.
Zehn bis fünfzehn Prozent davon starben an den Grausamkeiten während der Deportation.
Das sind halt nur Neger
Die US-Neger sehen in der Leidensgeschichte ihrer Vorfahren zurecht das „Verbrechen
des Jahrtausends“.
Sie fordern von den Regierungen in Washington und London eine Entschuldigung und Wiedergutmachung
für den „schwarzen Holocaust“.
Aber die ehemaligen Sklavenhalter verweigern sich seit Jahren und zeigen
auf andere Schuldige:
• Portugiesen waren mit 4,65 Millionen transportierten Sklaven die größten
atlantischen Sklavenhändler.
• Die Briten standen mit 2,6 Millionen Deportierten nur an zweiter Stelle.
• Spanier, Franzosen und Holländer haben ebenso im großen Stil an dem Sklavenraub aus Afrika profitiert.
Wer kennt Aaron Lopez?
Bei den Schuldigen an diesem Menschenhandel wird eine Gruppe regelmäßig vertuscht:
die jüdischen Sklavenhändler.
Ihre Namen sind wohl bekannt.
Einer von ihnen war Aaron Lopez († 1782).
Er dirigierte von der nordamerikanischen Hafenstadt Newport aus bis zu dreißig Sklavenschiffe
Lopez
verdiente sich mit 347 Sklaventransporten von Afrika in die Karibik eine goldene Nase.
Sklavenhändler
Lopez wurde so zum reichsten Steuerbürger in der britischen Kolonialprovinz Rhode Island.
600 jüdische
Kaufleute aus Amsterdam
Juden spielten beim atlantischen Sklavenhandel und dem Aufbau von Sklavenplantagen
in Brasilien und in der Karibik von Anfang an eine führende Rolle.
Besonders in der portugiesischen
Kolonie Brasilien führten jüdische Taufscheinchristen – Marranen oder Conversos genannt – das wirtschaftliche
Szepter.
Im Jahr 1624 eroberten die Holländer die Zuckerrohrregion im Nordosten Brasiliens.
Sie ließen
600 jüdische Kaufleute aus Amsterdam einreisen, um die marode Zuckerindustrie profitabel zu machen.
Um 1640 war der größte Teil der Sklavenplantagen und Zuckermühlen in jüdischer Hand.
Noch stärker
beherrschten die Juden der holländischen Brasilien-Kolonie den Handel mit Sklaven. Sie importierten innerhalb
von zehn Jahren 23.000 Negersklaven.
Die Juden waren die profitabelsten
Im Jahr 1654 eroberten die Portugiesen
die holländisch-brasilianische Zuckerprovinz zurück.
Daraufhin schwärmten die meisten jüdischen Sklavenprofiteure
in andere Regionen der Karibik aus.
Die Antillen-Insel Curaçao war schon seit der holländischen Besetzung
im Jahr 1634 ein Zentrum des karibischen Sklavenhandels und deshalb nach 1654 ein Magnet für weitere
jüdische Sklavenhändler.
In der englischen Kolonie Surinam – später Niederländisch-Guayana – waren
Ende des 17. Jahrhunderts von 344 Sklavenplantagen 115 in der Hand jüdischer Ausbeuter.
Außerdem konnten
jüdische Bankiers ihre führende Stellung bei der Ausstattung von Sklavenschiffen und beim atlantischen
Sklavenhandel ausbauen.
Auch die Zuckerindustrie auf den Karibik-Inseln Barbados und Jamaika wurde von
jüdischen Zuckerbaronen aus Brasilien forciert.
Der britische Gouverneur von Jamaika lobte die jüdischen
Plantagen-Kapitalisten als die „profitabelsten“ der gesamten Kolonie – das heißt, sie preßten aus Zuckerrohr
und Sklaven das meiste Geld heraus.
Mächtiger als der Sonnenkönig
Auch beim Niederschlagen von Sklavenaufständen –
etwa in Surinam – standen Juden an vorderster Front.
In die französische Kolonie Martinique wurde die
erste große Plantage und Zuckersiederei 1655 von Benjamin Dacosta angelegt.
Er war mit 900 jüdischen
Glaubensgenossen und 1.100 Sklaven aus Brasilien geflüchtet.
Auch im französisch kolonisierten Saint
Domingue erreichten erst die jüdischen Brasilien-Flüchtlinge, daß die Sklavenarbeiter auf Zuckerplantagen
und in Zuckermühlen reichlich Profite ausschwitzten.
Die jüdische Reeder-Familie Gardis aus Bordeaux
machte das große Geschäft in den Sklavenkolonien Martinique und Saint Domingue.
Sie war im französischen
Sklaven- und Kolonialhandel so mächtig, daß sie ein einschränkendes Gesetz von Ludwig XIV. († 1715)
zu Fall bringen konnte.
Der Holocaust-Kult wackelt
Aus den historischen Quellen ergibt sich, daß Juden
mehr als 300 Jahre an dem Jahrtausendverbrechen des atlantischen Sklavenhandels sowie bei der Ausbeutung
von Negersklaven führend mitgewirkt haben.
Diese historischen Tatsachen versucht die mächtige Lobby
der US-Juden mit allen Mitteln zu unterdrücken.
Denn das wachsende öffentliche Bewußtsein von dem
Jahrtausendverbrechen an dreizehn Millionen Schwarzen könnte die wie ein Kult verteidigte Einzigartigkeit
des Holocaust bedrohen.
Die historische Tatsache, daß Juden als Täter an Menschenhandel und der Sklavenausbeutung
führend beteiligt waren, zerstört auch den jüdischen Opfer-Mythos.
Wer von den Juden gehaßt wird,
ist ein Antisemit
Der Holocaust-Propagandist Elie Wiesel und andere Holocaust-Ideologen beteuern seit
Jahren, daß die armen Juden immer und ausnahmslos nur Opfer von Unterdrückung gewesen seien.
Dagegen
hat es der aus Trinidad stammende US-Professor Tony Martin (69) gewagt, die aktive Rolle von Juden im
karibischen Sklavenhandel aufzuzeigen.
Martin wurde zu einem Opfer der jüdisch-amerikanischen Propaganda-Walze.
Obwohl er historische Fakten aufzeigte, wurde er als antisemitischer Forscher hingestellt.
Auf der unzuverlässigen
deutschen ‘Wikipedia’-Seite sind alle positiven Verweise zu Martins Schriften und Reden gelöscht worden.
Geblieben ist nur eine kritische Stellungnahme gegen Martin – von der jüdischen Anti Defamation League.
Die stellt sich vor als „weltweit führende Kampforganisation für jüdische Interessen“.
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135 Lesermeinungen
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#137 Soramonas 03:38:56 | Freitag, 13. Januar 2012
In der Tat – viele „niederländische“ Kaufleute waren talmudische Juden – oder gehörten den Kaufmannslogen
an…Lombard Street in London, Calvinistische und Freimaurerische Bankiers, venezianisch-lombardische
Bankiers…Lombard Street… Sexualisierung Die Sexualisierung unserer Gesellschaft Die Zahl der Straftaten
gegen die sexuelle Selbstbestimmung (Vergewaltigung, sexuelle Nötigung pp.) ist von 34.200 im Jahr 1987
auf 57.306 im Jahr 2004 angestiegen (Polizeiliche Kriminalstatistik 1987 – 2004). Opfer dieser Straftaten
sind meist Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, aber auch junge Frauen bis zum 21. Lebensjahr. www.pbc.de/index.php?id=sexualisier… www.pbc.de/index.php?id=1359
#136 Thomasius 11:18:09 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#133 Jubärens Lügen Sie doch nicht weiter. In der Enzyklika ging es um „Indianer und alle andern Völker,
die künftig mit den Christen bekannt werden“. Die „Neger“ waren damals schon lange bekannt. Der Chief
vom Kongo war Christ und beklagte sich bitter darüber, dass seine Untertanen von den Sklavenhändlern
geraubt und zur Versklavung „exportiert“ wurden. Welche kirchlichen Sanktionen wurden ergriffen? Schließlich
hat das „heilige“ kirchliche Recht noch bis zum Jahre 1917 die „Institution“ der Sklaverei „anerkannt“.
Es ist doch abartig, behaupten zu wollen, dass die katholische Christenheit die Päpste von Rom für Witzfiguren
ansah, die man nicht zu beachten habe. Ist solches die Auffassung der „Traditionalisten“ von heute?
#135 Jubärens 09:08:35 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
Thomasius Warum lenken Sie in der Sachfrage ab, bei der es darum ging, ob durch die Enzyklika von Papst
Paul III. die Sklavenhaltung nur für die Indianer oder für alle Menschen, also auch die Schwarzafrikaner
und Asiaten gelte? Ich kann Ihre Nicht-Weiterführung dieser Diskussion nur so interpretieren, dass Sie
Ihr Fehlverständnis inzwischen einsehen, wenn auch nicht zugeben. Stattdessen eröffnen Sie einen Nebenschauplatz
der Kirchengeschichte und fahren dazu – völlig unangemessen – wieder große Ethik-Geschütze auf wie
„Ausdruck unethischer Verlogenheit“. „Wie kommt es, dass man Papst Leo XIII feiert, der im Jahre 1891
den „Afrikatag“ ausrief?“ Antwort: Dass kommt daher, dass die europäischen Kolonialstaaten in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts fast alle afrikanischen Länder unter ihren Kolonialstatus brachten und des
öfteren die Schwarzen auf üble Weise unterdrückten, ausbeuteten und auch hinschlachteten (vgl. z. B.
die Massaker der belgischen Kolonialgeschäftsgesellschaft im Kongo und die Aktionen der kath. Missionare
dagegen). In dieser Situation rief der Papst dazu auf, den Afrikanern das segensreiche Evangelium zu bringen,
die heilbringende Botschaft der Liebe Gottes und der Liebe der Menschen untereinander.
#134 Thomasius 08:39:36 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#131 Jubärens Seien Sie doch nicht so verlogen. Wie kommt es, dass man Papst Leo XIII feiert, der im
Jahre 1891 den „Afrikatag“ ausrief? Hinweis auch auf: www.missio-hilft.de/…cht_mehr_Sklaven.pdf Wie
kommt es, dass erst 1917 die „Sklavenartikel“ aus dem CIC entfernt wurden? Solange hatte es gedauert,
bis die Kirche gehandelt hat. Alles andere ist Ausdruck unethischer Verlogenheit.
#133 Jubärens 21:57:48 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Thomasius, Sie sind wirklich verbiestert mit ihrem Tunnelblick auf Textaussagen-Korinthen, die nicht dort
drinstehen: „Die zu dieser Zeit bereits bekannten Völker nämlich die Neger sind ausdrücklich nicht
in die Aussage einbezogen worden.“ 1.Dass Papst Paul III. neben „den Bewohner West- und Südindiens“,
um die die Diskussion bei den vorausgegangenen spanischen Theologen drehte, auch für die Völker Afrikas
die Sklaverei verbietet, ergibt sich eindeutig aus der Fortführung des Satzes, wenn der Papst von den
„andere Nationen“ spricht, „von denen wir Kunde erhalten haben“, also in der Vergangenheitsform. Somit
sind „die Neger“, wie sie es ausdrücken, „als die zu dieser Zeit bereits bekannten Völker“ ausdrücklich
in das Sklavereiverbot aufgenommen. 2.Zweimal betont der Papst die Unwirksamkeit von früheren Bestimmungen
in dieser Frage – also auch die Bestimmung von Papst Nikolaus V.: Einmal sagt er:“…ungeachtet all dessen,
was früher in Geltung stand und etwa noch entgegensteht,“ (wird das Sklavereiverbot verkündet) Und zum
Schluss bekräftigt er noch mal, dass „alles, was diesen Bestimmungen zuwiderläuft, null und nichtig“
also ebenfalls das frühere Erlaubnisschreiben an König Alfons.
#132 Thomasius 21:04:09 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
#126 Jubärens speziell für Sie da des Lesens nicht kundig: „Als Stellvertreter Christi, unseres Herrn,
wiewohl dessen unwürdig, suchen wir mit all unseren Kräften, die Schafe seiner Herde, die uns anvertraut
sind und sich außerhalb seiner Herde befinden, in seinen Schafstall hinein zu führen. Wir wissen wohl,
dass die Indianer als wirkliche Menschen nicht allein die Fähigkeit zum christlichen Glauben besitzen,
sondern zu ihm in allergrößter Bereitschaft herbeieilen, wie man es uns wissen ließ. Aus dem Verlangen,
in diese Angelegenheit Ordnung zu bringen, bestimmen und erklären wir mit diesem Schreiben und kraft
unserer apostolischen Autorität, ungeachtet all dessen, was früher in Geltung stand und etwa noch entgegensteht,
dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit den Christen bekannt werden, auch wenn sie
den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen;
vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich
dessen erfreuen können. Auch ist es nicht erlaubt, sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles, was diesen
Bstimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig. Die Indios aber und die andern Nationen mögen durch
die Verkündigung des Wortes Gottes und das Beispiel eines guten Lebens zum Glauben an Christus eingeladen
werden.“ Die zu dieser Zeit bereits bekannten Völker nämlich die Neger sind ausdrücklich nicht in die
Aussage einbezogen worden.
Die Juden behaupten ein eingenes Volk zu sein, manche behaupten sogar, sie sein das auserwählte Volk.
Seltsamerweise wenn die Juden in eine schiefes Licht geraten, sind sie auf einmal Spanier oder Chinesen.
#130 Jubärens 17:20:34 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Die Judenlobby droht Wie von mir gestern vermutet, meldet sich heute der deutsche Zweig der ADL, die „weltweit
führende Kampforganisation für jüdische Interessen“ unter dem wenig rudimentären Namen Rudi Mentär
mit einer lächerlichen Schimpfkanonade: „Rassitisch, antisemitisch, sprachlich eine Katastrope und inhaltlich
nach § 130 Abs. 1 StGB strafbar. Daneben Geschichtsklitterung pur, historische Exegese mit verzerrtem
Blickwinkel. Peinlich. Ebenso peinlich wie die Elaborate von Jubärens, Tomas und Konsorten…“ Kein Wort
zum Inhalt, keine Kritik an der Sache, aber einige Sprachkeulen und vor allem die Drohung mit dem Knüppel
§ 130 StGB, die staatliche Allzweckwaffe gegen Kritiker der Juden. D. h. in diesem Fall: Wer neben den
Portugiesen, Briten, Spanier, Franzosen, Niederländer auch die Juden als Gruppe von Sklavenhändler nennt
und ihre sklavenhändlerischen und sklavenhalterische Tätigkeiten im Einzelnen nachweist, der soll angezeigt
werden, nach § 130 (1) Juden „beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“ zu haben. Erbärmlich
und lächerlich, solches Ansinnen! Peinlich für die Judenlobby, dass sie nicht die inhaltliche Auseinandersetzug
sucht, sondern gleich mit der Verleumdungs- und Gesetzeskeule kommt.
#128 Jubärens 14:17:12 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Speziell für Thomasius zur geflissentlichen Kenntnisnahme: Das Schreiben von Papst Nikolaus V. 1452 an
König Alfons V. von Portugal, das mit seiner Sklavenerlaubnis nicht der kirchlichen Lehre seit den Kirchenvätern
entsprach, wurde durch die die Bulle Sublimis Deus vom 9. Juni 1537 von Papst Paul III. vollständig aufgehoben:
Es ist nicht erlaubt, „die Bewohner West- und Südindiens und andere Nationen, von denen wir Kunde erhalten
haben, wie Tiere zum Sklavendienst einzuspannen.“ Damit sagt der Papst klar, dass weder die Indianer noch
die Menschen anderer Nationen wie die von Afrika versklavt werden dürfen. Weiter sagt er: „Aus dem Verlangen,
in diese Angelegenheit Ordnung zu bringen, bestimmen und erklären wir mit diesem Schreiben und kraft
unserer apostolischen Autorität, ungeachtet all dessen, was früher in Geltung stand und etwa noch entgegensteht,
dass die Indianer und alle andern Völker, die künftig mit den Christen bekannt werden, auch wenn sie
den Glauben noch nicht angenommen haben, ihrer Freiheit und ihres Besitzes nicht beraubt werden dürfen;
vielmehr sollen sie ungehindert und erlaubter Weise das Recht auf Besitz und Freiheit ausüben und sich
dessen erfreuen können. Auch ist es nicht erlaubt, sie in den Sklavenstand zu versetzen. Alles, was diesen
Bstimmungen zuwiderläuft, sei null und nichtig.“ Null und nichtig also auch die Bestimmung von Papst
Nikolaus V.
#127 Rudi Mentär † 13:05:28 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Rassitisch, antisemitisch, sprachlich eine Katastrope und inhaltlich nach § 130 Abs. 1 StGB strafbar, wenn sich die ach so mutigen Autoren von kreuz.net nich hinter einem Pseudonym und ausländischen Servern verstecken würden. Daneben Geschichtsklitterung pur, historische Exegese mit verzerrtem Blickwinkel. Peinlich. Ebenso peinlich wie die Elaborate von Jubärens, Tomas und Konsorten…
#126 Thomasius 12:37:09 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
#67 Jubärens 21:07:22 | Dienstag, 11. Oktober 2011 >Der Proti Thomasius hat höhere Einsichten:< Für
den dummen Jubärens: Dum diversas ist eine Päpstliche Bulle, mit der Papst Nikolaus V. am 18. Juni 1452
König Alfons V. von Portugal die Erlaubnis erteilte, Länder der „Ungläubigen“ zu erobern. Papst Nikolaus
ermächtigte den portugiesischen König, Länder in Westafrika zu erobern, Sarazenen und Heiden zu unterwerfen
und zu versklaven. Er kündigte für die Teilnehmer an den Expeditionen gegen die Ungläubigen einen Ablass
an. Im Jahre 1441 waren die Portugiesen auf ihren Entdeckungsreisen am Kap Blanco (Westafrika) zum ersten
Mal auf Neger gestoßen. Mit dieser Bulle erhielten sie nun von höchster Stelle des Heiligen Stuhls die
Erlaubnis, diese Menschen zu versklaven. Diese Praxis war bereits seit 1441 üblich, wurde nun aber von
Papst Nikolaus sanktioniert. Paul III., eigentlich Alessandro Farnese (* 29. Februar 1468 in Canino; † 10.
November 1549 in Rom) war vom 13. Oktober 1534 bis zum 10. November 1549 Papst der römisch-katholischen
Kirche. Am 29. Mai 1537 erließ er die Bulle Sublimis Deus, die die Versklavung der indianischen Ureinwohner
von Amerika verbot.
#125 Jubärens 09:28:16 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Alois Bischof fragt: Warum waren die (wenigstens im Namen) kath. französischen Könige so tolerant gegenüber
dem Sklavenhandel? Papst und Kirche, insbesondere die Orden setzten sich seit 1520 mehr oder weniger stark
gegen die Sklaverei ein (Es gab allerdings auch Theologen der Encomienda-Wirtschschaft.) Besonders die
Jesuiten errichteten in Lehre und Praxis ein Bollwerk gegen die Versklavung von Menschen – etwa in den
Reduktiones in Südamerika. Im 18. Jahrhundert beherrschten die Aufklärungsmedien die öffentliche Meinung,
die mit ihrer rassistischen Verachtung der nicht-weißen Menschen die Sklaverei rechtfertigte. Die rassistische
Aufklärung drang auch in die Kirche ein und verdunkelte die Ansichten von Katholiken und auch der Könige.
Z. B. der katholishe Bürgermeister der Sklavenhandelsstadt Nantes: „Als Bodensatz der Menschheit neigen
die Schwarzen von Natur aus zu Diebstahl, Raub, Faulheit und Verrat“. Sie würden sich ausschließlich
„zu einem Leben in Knechtschaft und zur Landarbeit in unseren Kolonien eignen. Besonders die Könige und
Regierungen von Portugal und Spanien waren im Dienste ihrer Großgrundbesitzer vom Pilz der Aufklärung
befallen. Deshalb verboten sie in ihrern Ländern die Jesuiten als Kampfer gegen die Sklavenhaltung und
drängten sogar den Papst auf ein allgemeines Verbot der segensreichen Jesuiten: 1773 hatten sie Erfolg
bei dem schwachen Franzikaner-Papst Clemens XIV.
Die Antisemitismus-Keule gegen kritische Wissenschaftler funktioniert leider immer noch. Aber die Zeit ist nicht mehr fern, wo sie stumpf werden wird. Wir brauchen eine objektive Geschichtsbetrachtung „vom neutralen Standpunkt aus“, wie de.wikipedia.org selbst fordert. Nur gilt für diese Enzyklöpädie die Regel nicht mehr, wenn es gilt, jüdische Interessen durchzusetzen.
Jubärens Wenn gewisse Leute nicht in der Lage sind, die Vorwürfe gegen „Israel“ oder den Judaismus oder
gewisse Verhaltensweise vieler Juden, zu widerlegen, setzen sie die Antisemitismus-Keule ein. Dadurch
sollte man sich aber nicht irritieren lassen.
#117 Jubärens 23:29:13 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Nochn Beleg für das argumentfreie Empörungsritual bei Judenkritik: „Es gibt also eine „Judenlobby“ und
Du bist kein Antisemit, Jubärens? (Minimax) Für Leute, die den Sinn des Minimax-Satzes nicht verstehen:
Wer die Existenz einer Judenlobby behauptet, ist per se ein Antisemit. Die beiden amerikanischen unbescholtenen
Professoren und Autoren Mearsheimer und Walt hatten 2007 ein Buch geschrieben: „Die Israel Lobby“. Daraufhin
hat diese angeblich nicht existierende Judenlobby ein mediales Kesseltreiben veranstaltet und die beiden
Autoren mit tausenden Medienbeiträgen als Antisemiten stigmatisiert, dass ihnen Hören und Sehen verging
und sie am Schluss nur noch um Gnade und Verzeiung bitten konnten.
#116 bassman 23:28:41 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Sycamore bietet immer seine lobotomie an. Ich biete dem Verfasser dieses großartigen Stücks WeltLiteratur an, ihn mal ne halbe Stunde mit dem Ohr vor meinen Marshall zu Ketten. Das reinigt den Kopf von brauner Sülze.
#113 klausvonjaus 23:23:39 | Dienstag, 11. Oktober 2011
DIE ANTISEMITISCHE LOGIK TEIL 2 „Linke Antisemiten, die ihren Marx gelesen haben, können Juden nicht
leiden, weil sie Kapitalisten, Ausbeuter und Unternehmer sind. Rechte Antisemiten, die sich auf Dühring,
Stoecker oder Marr berufen, hassen Juden, weil sie Revolutionäre, Sozialisten und Skeptiker sind, Träger
des zersetzenden Geistes, eine Gefahr für das Abendland, die Moral und das freie Unternehmertum. Pseudoreligiöse
Menschen mögen Juden nicht, weil viele Juden vermeintliche Ketzer und Atheisten sind. Freigeister nehmen
es den Juden übel, dass sie immer noch an ihrem alten Glauben festhalten. Feministinnen, die keine Zeile
von Thomas von Aquin oder Franz von Assisi gelesen haben, sind über die notorische Frauenfeindlichkeit
des Judentums voll im Bilde. Tierschützer und Vegetarier regen sich über das koschere Schächten der
Tiere auf. Internationalisten machen Juden den Vorwurf, dass sie einen eigenen Staat gegründet haben,
und Nationalisten bemängeln, dass noch nicht alle Juden geschlossen hingezogen sind. So sucht sich ein
jeder aus, was ihm gerade passt, um seine Leidenschaft zu befriedigen. Egal worum es geht: Der Jud’ ist
schuld!“…und warum macht da kreuz.net mit ???
Nun, mein Bester, wenn Sie glauben, ich jammere, liegt das Problem mehr bei Ihnen als bei mir. . Und es
ist der historischen Wissenschaft auch keine Grenze in ihren Fragestellungen gesetzt. . Nur >hier< werden
solche wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht aus wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse publiziert, sondern
um konkrete, aktuelle Tagespolitik damit zu begründen oder volatile Meinungen zu beeinflussen.
Jeder Handel wird von Juden beherrscht! – Weshalb? – Nicht deshalb, weil die Juden zu klug wären – deshalb,
weil die Gojim zu dumm sind! – Das war früher so – das ist heute so! – Gute Nacht!
#109 El Greco 23:19:16 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Natürlich nicht gibt es eine Judenlobby. Es gibt auch keine Lobby, das verbietet nämlich unsere Freiheitlich-Demokratuische Grundordnung (FDGO). Jeder, der das leugnet gehört ins Loch oder nach Nordkorea, oder in den Iran, oder nach Weissrussland, ab in den Flieger und guten Flug.
#108 Jubärens 23:18:52 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Sie verstehen mich völlig falsch, Stern77, wenn Sie meinen, ich würde Ihnen das Folgende unterstellen:
„Also, sicherlich finanziert mich keine jüdische Lobbygruppe!“ Ich habe unten schon gesagt, dass ich
im Gegensatz zu ISAAK nicht glaube, dass die Jüdische Lobby so schnell aktiv wird oder gar bezahlte Lobbyisten
hier unterwegs seien. Nein, die „Argumente“ der meisten Forendiskutanten sind so schwach und gehen gar
nicht zur Sache, also den Fakten, die im Artikel genannt werden. Deshalb glaube ich eher, dass die meisten
Anti-Beiträge von schlichten Gemütern kommen, die einfach ihr Empörungsritual abspulen, wenn irgendeine
Kritik an Juden aufkommt und dann „Antisemitismus!“ schreien.
#105 Jubärens 23:13:14 | Dienstag, 11. Oktober 2011
clarissa colonia jammert: „So viele wertvolle Erkenntnisse für die historischen Wissenschaft und kein
einziger Beleg dabei? Vielleicht hilft Ihnen der Hinweis am Schluss des Artikel auf den Historiker Tony
Martin. Sein Buch, gegen das die Judenlobby mit allen Mitteln schießen, heißt: The Jewish Onslaught :
Dispatches from the Wellesley Battlefront, 1993 Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei, ist eine gute
Einführung in das Thema Sklaverei.
#104 Stern77 23:06:20 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Jubärens, . Respekt, Sie haben ja ne ziemliche schwarz-weiss Brille auf. . Also, sicherlich finanziert
mich keine jüdische Lobbygruppe! . Zudem finde ich die Politik Israels höchst problematisch, oftmals
sogar menschenverachtend! . Ich halte es auch für durchaus richtig die Politik Israels anzugreifen. .
ABER . Wenn auf einem „katholischen Portal“ jeder 4 Artikel sich gegen „Juden“ wendet, und zahllose Forenteilnehmer
höchst antisemitsch sind, dann kotzt mich das einfach an, denn, die Christen haben zahllose Verbrechen
gegen die Juden zu verantworten! . Gegenfrage, warum ist denn hier nur von dem Unrecht der Juden gegen
die Palästinenser die Rede? Wieviele Beiträge gibt es denn zum türkisch-kurdischen Konflikt oder zu
anderen? Und warum ist dies so? . Jüdische Politik kann man diskutieren, gerne kontrovers, aber warum
denn pausenlos und völlig undifferenziert auf einem „katholischen Portal“? Doch nur aufgrund geschichtlicher
Komplexe! .
#103 Jubärens 23:06:16 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Das ist völliger Unsinn, Alois Bischof, die Rede vom „jüdisch beherrschten Sklavenhandel“ Die Juden
spielten quantitativ im Sklavenhandel nur eine geringe Rolle – außer in einigen Gebieten – wie Surinam
oder den holländischen Antilleninseln oder Brasielien zur Zeit der holländischen Besetzung. Erwähnen
muss man alleridings auch die nicht unbedeutende Rolle der Marranen oder Conversos in Brasilien. Aber
die holländischen Juden waren die geschäftstüchtigsten Sklavenhändler und Sklavenpresser – darin war
ihre Rolle „führend“ und auch beim Niederschlagen derzahlreichen Sklavenaufstände waren sie geschäftstüchtig-brutal.
Die Formel „jüdisch beherrschter Sklavenhandel“ ist auf jeden Fall falsch.
So viele wertvolle Erkenntnisse für die historischen Wissenschaft und kein einziger Beleg dabei? . Ob
die Autorin nicht doch besser bei ihrer zentralafrikanischen Handhirsemühle hätte bleiben sollen?
#101 klausvonjaus 23:02:27 | Dienstag, 11. Oktober 2011
100 PROZENTIG ANTISEMITISCH …man kann darüber diskutieren…welche organisationen…oder staaten…oder
konkrete einzelpersonen…am sklavensystem in welcher weise mitgewirkt haben…aber die religionszugehörigkeit
spielt bitte welche rolle???…warum befasst sich der autor nicht mit katoliken???…protestanten???…moslems???…die
ebenfalls im sklavenhandel tätig waren…und ausserdem soll das was beweisen???…von den damals lebenden
juden waren es vielleicht 0,05 % die am sklavenhandel verdienten…ist das die basis für die diffamierungen
in dem artikel???…dieser artikel ist ekelerregend antisemitisch…
Obermaier, in Jeruschalaim, gleich hinter dem Nadelöltor, die linke Kamelgasse Nr. 77. Da läutest du
mit dem Ellebogen. Dann, wenn die Tür aufgeht, stellst den linken Fuß hinein und drückste mit dem Kopf
die Tür auf, hilfst mit der rechten Schulter nach, dann bist du drinn und fragst nach dem Herrn Efraim
Kishon …
#98 Jubärens 22:52:45 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Umgehend der Beweis für das argumentfreie Empörungsritual von schlichteren Gemütern – hier Minmax:
„Jubärens, Du bist ein astreiner Antisemit, da beist die Maus keinen Faden ab.“
#95 Jubärens 22:44:10 | Dienstag, 11. Oktober 2011
IZAAC stellt fest: „Schon interessant, wie hier so einige gegen den Artikel argumentieren! Gerade so,
als ob sie dafür bezahlt würden…vermutlich sind so Einige hier „unterwegs“, die für die zionistische
Lobby schreiben…“ Die „Argumente“ der meisten Forendiskutanten sind so schwach und gehen gar nicht zur
Sache, also den Fakten, die im Artikel genannt werden. Deshalb glaube ich eher, dass die meisten Anti-Beiträge
von schlichten Gemütern kommen, die einfach ihr Empörungsritual abspulen, wenn irgendeine Kritik an
Juden aufkommt und dann „Antisemitismus!“ schreien. Das ist ja nun mal die herrschende Staats- und Medienideologie –
und auch in Schulbüchern wird es vermittelt: Die Juden sind in allen geschichtlichen Konstellationen
immer nur als Opfer anzusehen – vorzugweise von Christen und Kirche. Die Kirche ist dabei immer irgendwie
schuld – wie hier gesagt wurde: Sie habe den Befehl zum Sklavenhandel gegeben (Thomasius) Sie habe am
Sklavenhandel am meisten verdient Sie ist Schuld und profitiert an der Leibeigenschaft etc. Die jüdischen
Lobby-Institute wie ADL, Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles, Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt etc.
werden vermutlich erst in einigen Tagen reagieren. Aber die erfassen natürlich jede judenkritische Äußerung
in den Medien und schlagen dann zurück
#91 Aber freilich, die zionistische Lobby überweist mit immer ein keckes Sümmchen, wenn ich hier argumentiere.
Vor meiner weißen Villa wartet mein weißer Mercedes.
Schon interessant, wie hier so einige gegen den Artikel argumentieren! Gerade so, als ob sie dafür bezahlt
würden…vermutlich sind so Einige hier „unterwegs“, die für die zionistische Lobby schreiben… – Es
geht doch nur um eines hier – ist der Artikel Lüge oder Wahrheit. Und er ist wahr! – Wenn man sich damit
in Schutz nehmen und entschuldigen will, das auch andere Unrecht getan haben, so ist das kein Argument!
Dann könnte man auch Hitler und Stalin entschuldigen. – Hier wurde ein Unrecht begangen und Punk!
Dieser Brief kann ja wohl bestenfalls den Standpunkt einer sektenähnlichen Splittergruppe, die sich – noch – innerhalb der katholischen Kirche befindet, wiedergeben, keinesfalls jedoch einen katholischen Standpunkt. Dagegen würde nicht nur ich als Katholik mich verwahren, wäre denn dieser Brief auch nur im geringsten relevant.
#89 Jubärens 22:25:35 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Interessanter Aspekt von Alois Bischof: „Die kalvinistischen Puritaner Englands, Nordamerikas und Hollands
stimmten mit den orthodoxen jüdischen Sklavenhändlern überein in genau diesem Thema, dass man mit den
„Söhnen und Töchtern Hams“ (den Schwarzafrikanern) Sklavenhandel treiben konnte.“ Deshalb flohen auch
die meisten Juden aus Portugal und Spaniein nach Holland, weil die geschäftstüchtigen Juden sich mit
den kalvinistischen Pfeffersäcken in Amsterdam so gut verstanden und sie konnten problemlos in den lukrativen
Sklavenhandel und Sklavenwirtschaft in den holländischen Kolonien einsteigen. Eine weitere Beziehung
bestand darin, dass die holländ. Kalvinisten in ihren Siedlerkolonien der Karibik und Südafrika (Buren)
die Schwarzen als „kanaanitische Völker“ ansahen, die man – alttestamentlich legitimiert – bekämpfen,
segregieren und beherrschen konnte.
+-+-+-+-+-+-+-+ OFF TOPIC +-+-+-+-+-+-+-+ OFFENER BRIEF AN DEN ZDJ-VORSITZENDEN D. GRAUMANN . . Brief
des Oberen für den deutschen Destrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X, Hw. Schmidberger, an den Vorsitzenden
des Zentralrates der Juden Dieter Graumann. . Der Brief bietet den katholischen Standpunkt in klassischer
Formulierung und in höflicher Form. Prädikat: sehr lesenswert! . . www.piusbruderschaft.de/…brief-an-dr-graumann
. . OFFENER BRIEF AN DEN ZDJ-VORSITZENDEN D. GRAUMANN +-+-+-+-+-+-+-+ OFF TOPIC +-+-+-+-+-+-+-+
Vielleicht übersehen wir bei der Sklavenproblematik heute nicht die Arbeiter/innen in den Gewächshäusern für Blumenexport nach Europa, die jetzigen Kindersklaven auf Kakaoplantagen für Nestle, Milka und andere saubere Konzerne …
#85 Jubärens 22:12:39 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Interessantes von Egon Flaig zum Zuckerrohranbau, das Sklavenschicksal in der Karibik und Brasilien: Den
Anbau von Zuckerrohr und Zuckergewinnung lernten die Kreuzfahrer und italienische Kauflaute in der Levante.
Im 13. Jh. begann man, auf Sizilien und Zypern Zucker aus Zuckerrohr zu gewinnen. Die Arbeitskräfte waren
frei. Doch das änderte sich, als die Protugiesen Inseln im Atlantik entdeckten. 1420 begannen die Protugiesen,
Madeira und die Azoren zu besiedeln, schon 1450 warfen die dortigen Zuckerplantagen Gewinn ab, 1552 kamen
wassergetriebene Mühlen hinzu – nun auch afrikanische Sklaven. Bis 1475 hatten die Portugiesen die Bucht
von Bonny mit den Inseln Fernando Póo, Sao Tomé und Principe in Besitz genommen. Sie errichteten dort
Zuckerrohrplantagen, auf denen Sie schon in größerer Zahl Sklaven arbeiten ließen. 1630 wurden die
ersten Zuckerplantagen in Brasilien angelegt. 1560 gab es dort 60 Zuckermühlen, 1610 waren es schon 650,
Die brasilianische Produktion wurde um 1570 beherrschend und behielt diesen Platz bis 1680. Stimmt, unbestechlicher,
Schimpfen und Beleidigen wie „Dummlogik“ sind unangebracht – Entschuldigung!
# 82 „Teufelswerk“ ist es nicht, sondern bewußt ideologische Böswilligkeit. . #81 Lieber Alois Bischof,
danke, dass Sie die Jesuiten und Dominikaner erwähnen.
#81 Alois Bischof 22:00:21 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Während die Juden in den portugiesischen Kolonien und später vor allem über London und die holländische
Republik ihren Menschenhandel mit den „Söhnen und Töchtern Hams“ (den Schwarzafrikanern) treiben konnten
und den Großteil des transatlantischen Sklavenhandels finanzierten und in ihrer Macht hatten, bleiben
andere Fragen: 1) Warum waren – wenigstens für zwei Jahrhunderte – die (wenigstens im Namen) kath. französischen
Könige so tolerant gegenüber dem profitablen aber menschenverachtenden jüdisch beherrschten Sklavenhandel?
2) Die hl. Kirche und heilige Bischöfe haben die Auswüchse der Sklaverei, die Brutalität und die Versklavung
ganzer mittel- und südamerikanischer einheimischer Indianervölker verurteilt (und in Nordamerika verbündete
sich die Kirche der Franzosen mit zahlreichen später von Anglo-Amerikanern ausgerotteten Indianerstämmen),
aber trotzdem konnte ein Verbot der Sklaverei nicht überall durchgesetzt werden! Nur die Jesuiten und
Dominikaner konnten in ihren Territorien Indianer wie Schwarze aus der Sklavenexistenz befreien. Aus der
Vermischung der zahlreichen (keineswegs „ausgerotteten“) Indianer Südamerikas und der Schwarzen gingen
die heutigen Brasilianer usw. hervor. 3) Die Mohammedaner betrieben sehr viel Sklavenhandel. 3) Die kalvinistischen
Puritaner Englands, Nordamerikas und Hollands stimmten mit den (damals fast ohne Ausnahme) orthodoxen
jüdischen Sklavenhändlern überein in genau diesem Thema. Sie waren wenigstens im Namen „Christen“.
#80 El Greco 21:59:59 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Sechs Millionen Juden wurden industriell ermordet. Und nur Wenige haben Ihr Leben aufgeopfert den Nazischergen nachzustellen. So wie Simon Wiesenthal oder Herman Rosenblat, der alle Opfer auf sich nahm um die Kinder an Schulen von seinen Erlebnissen, seinen Imaginationen eines KZs zu erzählen www.youtube.com/watch?v=kNLTmWR66UI. Ich habe großes Verständnis dafür, wenn ein gepeinigter Mann etwas erfindet, um die Menschen zu berühren. Macht das nicht Hollywood ebenso? Und deswegen, wegen Ausschwitz ging Deutschland auch wieder in den krieg, wie es unser Außenminister Fischer sagte, schließlich haben wir Deutschen eine große Verantwortung und durften nicht länger zusehen, als die serbischen Bestien KZs errichten und die armen albanischen Freiheitskämpfer in einem Hufeinsenplan de.wikipedia.org/wiki/Hufeisenplan zusammentreiben wie Vieh.
Jesus „6 Tausend Juden wurden umgebracht und hier schaffen es noch ein paar leute Judische Männer, Frauen
und Kinder als bösewichte darzustellen!““ Lieber Jesus. Endlich bist Du auferstanden. In den 2000 Jahren
auf der Hollywood-Schaukel hast Du sicher einiges nicht mitbekommen: es sollten 6. Mio von Deinen Landsleuten
von den Nazi ermordert worden sein, nicht 6000. Ansonsten hat Du recht. Die Nazi sind 1945 nicht alle
verschwunden. Shalom und G_ttes Segen vom Unbestechlichen
#74 Jubärens 21:37:45 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Shadow1979 hat den Unterschied zwischen dem „Jahrtausendverbrechen des Sklavenhandels“ – so der Spiegel
1998 – und dem Jahrhundertverbrechen an Juden, Zigeunern und Behinderten erfasst: „Die Intention ist bei
beiden Ereignissen eine völlig andere. Die einen sollten arbeiten(Neger) die anderen sollten sterben.“
# 71 Wir lassen es einfach. Ich habe Sie übrigens nicht beschimpft: Dummlogik. Wenn die Argumente schwach
sind neigt man zur Lautstärke und zu Beschimpfungen. Könnte entlarvend sein. Alles Gute und G_ttes Segen
für Sie Jubärens
#72 Chalcidius 21:27:47 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Stimmt es, dass die ersten 6 Abschnitte wortwörtlich übernommen sind aus Ernst Hiemer: „Wann ist die jüdische Gefahr beseitigt?,“ , erschienen in: Der Stürmer,Ausgabe 19/1942? Hier bahnt sich ein Plagiatskandal ersten Ranges an… Antisemiten schreiben von Antisemiten ab…
#71 Jubärens 21:18:36 | Dienstag, 11. Oktober 2011
unbestechliche Dummlogik: „Es geht um das Hervorheben der „Juden“ die damals und heute ziemlich verstreut
in vielen Ländern leben. Das Hervorheben ist die antisemitische Tendenz.“ Unbestechlicher meint anscheinend:
Wenn man bei der Geschichte der atlantischen Sklaverei neben den Sklavenhändlern der Portugiesen, Engländer,
Franzosen, Spanier und Niederländer auch die Juden erwähnt, die in allen Lehrbüchern „vergessen“ werden,
dann sei das antisemitisch, weil die Juden damals und heute ziemlich verstreut lebten.
kristall, Maos Kommunismus in China gibts nur nach als Denkmal. Unterdrückung Pekings gegen Intellektuelle
ist noch ein böser Rest (Chinesische Inquisition!) Ansonsten ist China ein ausbeuterisches kapitalistisches
System, das bereits die maroden USA übertrifft.- Eurokommunismus ? Was meinst Du damit ? –
#67 Jubärens 21:07:22 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Der Proti Thomasius hat höhere Einsichten: „Der transatlantische Sklaventransfer erfolgte aufgrund einer
Entscheidung der Päpste.“ Er meint damit die Entscheidung von Papst Paul III. und seiner Enzyklika „Sublimis
Deus“ von 1537, in der der Papst die Lehre der Kirche seit den Zeiten der Kirchenlehrer feststellt und
bekräftigt: 1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind; 2. daß sie als solche
Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen; 3. daß sie nicht
zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen. Das war just zu der Zeit, als Heinrich VIII.
sich von seiner katholischen Frau und der Kirche trennte. Nach Thomasius Meinung hätten die englischen
Sklavenhändler trotzdem angeblich auf irgendeinen Phantasiepapst gehört und 2,6 Millionen Schwarze Sklaven
deportiert.
# 65 Jubärens: Sie verstehen es einfach nicht. Wenn dieser Dr. Penner schreiben würde dass Katholiken,
Muslime und Juden in diesen unseeligen Sklavenhandel verstrickt gewesen wären (mit Belegen) wäre es
okay. Oder: Araber, Spanier, Portugiesen, Afrikaner usw. Es geht um das Hervorheben der „Juden“ die damals
und heute ziemlich verstreut in vielen Ländern leben. Das Hervorheben ist die antisemitische Tendenz.
G_tt mit Ihnen Jubärens
#65 Jubärens 20:57:47 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Auch unbestechlicher spielt sich dazu auf, die konkreten Hinweise auf jüdische Sklavenhändler und Sklavenausbeuter
in Brasilien und den Karibikinseln als „platten Antisemitismus“ zu brandmarken. Daraus müsste man folgern:
Jede historische Darstellung, in denen Juden eine unvorteilhafte Rolle spielen und nicht als unschuldige
Opfer aufgeführt werden, ist platter Antisemitismus.
#64 Shadow1979 † 20:52:40 | Dienstag, 11. Oktober 2011
#54 Es wird der Holocaust gar nicht relativiert. Der unterschied zwischen beiden Ereignissen besteht schonmal
in der Zeit spanne und der Zeit in der Sie statt fanden. Der Tod von Sklaven wurde billigend in Kauf genommen,
die Vernichtung und die ERmordung der Juden war dagegen erklärtes Ziel. Vorher durften Sie noch etwas
arbeiten, Geld und besitz abgeben und dann wurden Sie ermordet, vergast,erschossen oder man hat Sie infach
an Krankheiten, Durst und Hunger krepieren lassen!!! Die Intention ist bei beiden Ereignissen eine völlig
andere. Die einen sollten arbeiten(Neger) die anderen sollten sterben(Juden) Und wenn einige der Händler
Konvertiten waren so waren Sie wohl keine Juden sondern Christen. Das ist Idioten, Verbrecher, Rassisten
in jedem Volk und Religion gibt ist jetzt nun nicht die neueste Nachricht und nicht weiter überraschend.
Ich kenne niemanden der Menschen jüdischen Glaubens NUR immer als Opfer sieht, solche kruden Ansichten
bzw interpretationen findet man nur hier.
#63 Thomasius 20:52:26 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Wieder eine kreuz.net-typische Satire. Der transatlantische Sklaventransfer erfolgte aufgrund einer Entscheidung der Päpste, ist also „traditionell“ katholisch. Dass sich Nichtkatholische daran beteiligten ändert daran nichts. Die Protestanten hätten allerdings eher einsehen sollen, dass diese Entscheidung der Katholischen Kirche pervers war und für die daran beteiligeten Juden gilt gleiches.
#61 Jubärens 20:50:19 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Auch Schalom scheint es nicht ertragen zu können, dass die Tätergruppe der Juden, die bei der Geschichte
des atlantischen Sklavenhandels in keinem Lehrbuch erwähnt werden, einmal in den Fokus genommen werden.
Es stimmt auch nicht, was SChalom behauptet: „Diese Dame Hiltrud Hirsemüller betreibt hier eindeutig
einseitige Schuldzuweisung an DIE Juden. Portugiesen, Briten, Holländer, Spanier, Franzosen waren auch
am Sklavenhandel beteiligt…“ Im Artikel heißt es: • Portugiesen waren mit 4,65 Millionen transportierten
Sklaven die größten atlantischen Sklavenhändler. • Die Briten standen mit 2,6 Millionen Deportierten
nur an zweiter Stelle. • Spanier, Franzosen und Holländer haben ebenso im großen Stil an dem Sklavenraub
aus Afrika profitiert.“ Und schließlich zu der immer wieder – auch von Schalom – aufgewärmten These:
„Im übrigen hat sich vielerorts die Leibeigenschaft kaum von der Sklaverei unterschieden.“ Leibeigene/
Grundeigene/ Hörige waren keine käufliche und verkäufliche Sache und galten nicht als „sprechende Tiere“,
mit denen der Sklavenhalter wie mit Sachen oder Tieren verfahren konnte, sondern waren den Regeln der
Fürsorgepflicht der Herren anheimgestellt
#50 kristall der Kommunismus war ein modernes Leibeigenschaftssystem. Die Partei war unfehlbar, der Arbeiter
und Bauer gehörte dem Staat, das Staatsgebiet war ein Gefängnis (Mauer, Stacheldraht) und das Landvolk
arbeitete auf Kolchosen. Wer aufmuckte, konnte in den Archipel Gulag. . Guter Rat, Du hast mehr Intelligenz
als Dein Schmä …
#54 Jubärens 20:39:28 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Auch Shadow1979 scheint es nicht ertragen zu können, dass auf das allgemein propagierte Unschulds- und
Opferbild der Juden ein Schatten von Verbrechen und Ausbeutung fällt. Er will den jüdischen Anteil an
dem Jahrtausendverbrechen und die Zahlen dazu „relativieren“, was bekanntlich beim Holocaust schon ein
Verbrechen ist: „Ein paar hundert Transporte nur !!!“ Lt. Artikel – auch nachzulesen bei wikipedia – dirigierte
der nordamerikanische Jude Aaron Lopez allein bis zu dreißig Sklavenschiffe und verdiente sich mit 347
Sklaventransporten von Afrika in die Karibik eine goldene Nase. „Was hat das alles allerdings mit dem
Holocaust zu tun???“ Das Jahrtausendverbrechen des atlantischen Sklavenhandels mit 13 Millionen schwarzen
Sklaven relativiert die Einzigartigkeit des Jahrhundertverbrechens an 6 Millionen Juden. Im Hintergrund
des Holocaust steht die Ideologie, dass der Holocaust der Höhe- und Endpunkt einer Entwicklung war, in
der die Juden 2000 Jahre lang Opfer von Verfolgung gewesen wären und niemals auf der Täterseite gestanden
hätten.
Wieder mal platter Antisemitismus. Opfer und Täter gibt und gab es überall auf der Welt. Und in jedem
Volk und in jeder Religionsgruppe. Für jede gezielte Schuldzuweisung gibt es x Unschuldsbekundungen.
Gezielte Schuldzuweisungen an Nationen, zu Ländern und zu Religionen sind absoluter Schwachsinn. Der
Mord an den Juden in Europa während der Nazi-Diktatur ist nicht relativierbar. Shalom an alle Menschen
mit gutem Willen. Unbestechlicher
#52 kristall 20:34:33 | Dienstag, 11. Oktober 2011
NEGER DARF MAN NICHT MEHR SAGEN. ZIGEUNER DARF MAN NICHT MEHR SAGEN. ESKIMO DARF MAN NICHT MEHR SAGEN.
TÜRK SOLL MAN AUCH NICHT MEHR SAGEN,NEUESTENS. TJA ! ABER INLÄNDER SOLL MAN BESCHIMPFEN,POSAUNEN DIE
LINKEN GUTMENSCHEN IN DIE WELT HINAUS. @ HAHAHA
#51 Buddhist94 20:29:43 | Dienstag, 11. Oktober 2011
nunja…so werden wir heutzutage in der Schule erzogen. Wikipedia: „ Es (der Begriff Neger) wird seit
Mitte der 1970er Jahre zunehmend als rassistisch und abwertend konnotiert beschrieben nd von vielen der
so Bezeichneten öffentlich abgelehnt… wird Neger als Bezeichnung für einen dunkelhäutigen Menschen
heute oft als Scheltwort verstanden und auch so gebraucht.“
#49 Jubärens 20:24:47 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Durch den Beitrag von schallundrauch, der an Dummlogik und historischer Fehlerhaftigkeit kaum zu überbieten
ist, kann sich jeder selbst überzeugen lassen, dass das antikirchliche Ressentiment zu Gehirnschwund
führt: „Der einzige Unterschied zwischen Leibeigenen und Sklaven ist, dass Leibeigene z.b. Felder bestellen
und den Ertrag behalten dürfen (abzüglich des „zehnten“). Ansonsten gibt es keine Unterschiede, außer
eben den Versuch Sklaverei besser zu machen, in dem man ihr einen neuen Namen gibt. Unter Strich ist es
das selbe und somit hat sich auch die katholische Kirche schuldig gemacht.“
Diese Dame Hiltrud Hirsemüller betreibt hier eindeutig einseitige Schuldzuweisung an DIE Juden. Portugiesen,
Briten, Holländer, Spanier, Franzosen, die am Sklavenhandel beteiligt waren, waren allesamt gute Christen (
Mehrheit gute Katholiken). Sklavengeld stinkt nicht; das wußten gute Katholiken, gute Protestanten, gut
Juden und gute Muselmanen allesamt. Da war historisch keins eine Laus besser. Und die liebe Kirche war
am Profit stets ein händereibender Teilnehmer. Im übrigen hat sich vielerorts die Leibeigenschaft kaum
von der Sklaverei unterschieden. Hoher Adel und Hochwürdige Geistlichkeit saßen auf dem Rücken der
Untertanen.
#44 Shadow1979 † 19:40:00 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Nun nach führend hören sich die Zahlen allerdings nicht an!!! 13 Millionen Sklaven insgesamt!!! „Sie
importierten innerhalb von zehn Jahren 23.000 Negersklaven“ „und 1.100 Sklaven aus Brasilien geflüchtet“
Ein paar hundert Transporte!!! Was hat das alles allerdings mit dem Holocaust zu tun??? Wieder nur ein
billiger Artikel im seinen Antisemitismus mal etwas geschönt ins Netz zu kotzen???
#42 schallundrauch 19:29:39 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Der einzige Unterschied zwischen Leibeigenen und Sklaven ist, dass Leibeigene z.b. Felder bestellen und
den Ertrag behalten dürfen (abzüglich des „zehnten“). Ansonsten gibt es keine Unterschiede, außer eben
den Versuch Sklaverei besser zu machen, in dem man ihr einen neuen Namen gibt. Unter Strich ist es das
selbe und somit hat sich auch die katholische Kirche schuldig gemacht.
#40 Jubärens 19:17:39 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Egon Flaig legt in seiner „Weltgeschichte der Sklaverei“ überzeugend dar, wie im Früh- und Hochmittelalter
mit dem Durchsetzen der christlichen Lehre die Sklaverei – und in den Städten nördlich der Alpen auch
die unfreie Leibeigenschaft – abgesetzt wurde – im Gegensatz zur griechischen und römischen Antike, der
koran-legitimierten Sklaverei in der islamischen Welt und dem brutalen Sklavenhandel der nordischen Wikinger.
„Das erste Rechtsbuch der Weltgeschichte, das die Leibeigenschaft und – a fortiorei – die Sklaverei verwirft,
ist der Sachsenspiegel’ von Eike von Rebgow (1235): Unfreiheit sei ein Unrecht, das durch Gewohnheit zu
Recht geworden sei. Das Gleichnis Jesu vom Zinsgroschen zeige, dass die Münze dem gehöre, dessen Bildnis
sie trägt: Da der Mensch Gottes Ebenbild ist, gehört er nur Gott sonst niemandem. Eike kombiniertein
Argument Gregors von Nyssa (Gottebenbildlcihkeit) mit der politisch verstanden Lehre, der Kreuzestod Christi
habe alle freigemacht. Mit dem gleichen Argument setzte König Phillipp der Schöne 1299 sämtliche Leibeigene
auf den Krongütern von Valois in Freiheit. Schon die mittelalterlichen Bauernaufstände bezogen sich
in ihren Freiheitsforderungen auf die ursprüngliche Schöpfungsordnung, indem sie sangen: „Als Adam grub
und Eva spann – wo war denn da der Edelmann?“ Auch bei den spddeutschen Bauernaufständen beriefen sich
die Bauern darauf, dass Christus mit seinem Blut alle befreit habe und deshalb alle gleich in Christus
seien.
Stern77 #37 Die Lehre der Kirche ist hier eindeutig. Sie hat immer die Sklaverei verurteilt. Durch den
Einfluß der Kirche im Mittelalter wurde die Sklaverei in Leibeigenschaft umgewandelt. Sollten die von
Ihnen erwähnten Zitate echt sein (haben Sie sie aus Wikipedia?), wären diese nur Meinungen, die nicht
die Haltung der Kirche wiedergeben.
#38 Jubärens 18:42:01 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Der verbiesterte Stern77 kann es auch nicht ertragen, wenn historische Juden als Täter von verbrecherischen
Aktivitäten genannt werden: Sklavenhandel und Sklavenausbeutung. Das will nun wirklich nicht in sein
Weltbild passen, nach dem die Juden in 3000 Jahren immer nur Opfer und in den letzten 2000 Jahren Christen
und Kirche die hauptsächlichen Täten gewesen wären. Dazu tischt er immer wieder einen unseriösen Katalog
von Deschner-Zitaten auf, meistens völlig verstümmelt und aus dem Zusammenhang gegriffen. Selbst wenn
einzelne Zitate stimmen, beweisen sie nicht, was der Hetzer Stern darauf folgert: „Die moralische Schuld
am Sklavenhandel liegt wohl auch bei der Kirche“. Die Deschner-Zitate belegen nur, dass die Glieder der
irdischen Kirche auch fehlbar sind und historisch gefehlt haben. Das gilt auch für Prälaten, Bischöfe
und Regionalsynoden – das sehen wir ja heute in Deutschland an der Prälaten-Bürokatie der Lehmann-Kirche.
Die grundlegende Lehre der Kirche zu Sklaverei war seit den Kirchenvätern klar und ist von Papst Paul
III. in seiner Enzyklika „Sublimis Deus“ von 1537 bestärkt und festgehalten worden: 1. daß alle Völker
der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen sind; 2. daß sie als solche Freiheit und Besitz rechtmäßig
benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen dürfen; 3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven
gemacht werden dürfen.
Nunja, die moralische Schuld am Sklavenhandel liegt wohl auch bei der Kirche. . So haben einzelne Klöster
selbst, teilweise über 1.000 Leibeigene besessen! (Haben die dann ihre Sklaven von den bösen Juden gekauft?)
. Und haben folgende Zitate die bösen Juden, oder die bösen Freimaurer den tollen Katholiken eingeflüstert?
. Die Sklaven sollen ihren Freikauf nicht aus der gemeinsamen christlichen Kasse fordern; sie sollen sich
nicht aufblähen, sondern zur Ehre Gottes noch eifriger Sklavendienste tun, damit sie herrlichere Freiheit
von Gott erlange. (Bischof Ignatius) . Wer daher vom Bischof bis zum Subdiakon herab aus fluchwürdiger
Ehe, sei es mit einer Freien oder mit einer Sklavin, Söhne erzeugt, soll kanonisch bestraft werden; die
aus einer solchen Befleckung erzeugten Kinder sollen nicht bloß die Verlassenschaft ihrer Eltern nicht
erhalten, sondern auf immer als Sklaven der Kirche angehören, bei der ihrer Väter, die sie schandmäßig
erzeugten, angestellt waren. (Das 9. Konzil von Toledo, 655) . Die Sklaverei ist ein Gottesgeschenk. (Kirchenlehrer
Ambrosius) . Also lieber Autor, nicht mit dem Finger immer nur auf andere zeigen, sondern auch mal die
Schuld der eigenen Kirche eingestehen! Aber mit Schuldeingeständnissen, tun sich unsere radikalen Christen
schon immer schwer: . – Hexenverfolgung waren nur die Protestanten (sicher, die vielen Geschichtschroniken
sind sicherlich gefälscht) – Die Kreuzzüge waren moralisch einwandfrei (klar!) etc.