Papstbesuch: Die Berliner Variante des linken Selbstbetrugs
Siebzig Linksgruppen riefen unter dem Jubel der mächtigen Medienbosse zu Aufmärschen gegen den Papst auf. Am Schluß ließen sich keine 5000 versprengte Linke auf den Straßen blicken.
(kreuz.net) „Es gibt eine typisch Berliner Variante linken Selbstbetrugs: Splittergruppen, jede für sich
bedeutungslos, schließen sich ab und zu zu einem »Machtblock« zusammen.“
Das erklärte der linke Papst-Hasser
Daniel Schneider (67) am 26. September auf seinem Blog beim Webauftritt der linkslastigen Berliner Wochenzeitung
‘Der Freitag’.
Schneider bezeichnet sich als „konservativen Anarchisten“.
Er bemerkt, daß es den linken
Initiatoren meistens gelingt, auch mächtigere Organisationen wie Gewerkschaften, die roten oder grünen
Genossen zu einer Unterzeichung ihres Aufrufs zu bewegen:
„Für ein paar Wochen genießen die Vorbereitenden
einen beseligenden Größenwahn.“
Sie würden den – begierigen – Medien euphorisiert ankündigen, daß
man Zehntausende erwarte.
Der Heilige Geist war am Werk
„Siebzig Gruppen hatten zum Protest gegen den
Papst aufgerufen“ – schreibt Schneider.
Dann das Fiasko: „Hochgerechnet kamen vielleicht 5.000 Menschen.“
Er glaubt, daß sich viele mit „Lust und Phantasie“ auf den Anti-Papst-Aufmarsch vorbereitet hätten.
Doch: „Bevor wir uns auf den Weg machen durften, mußte erst heftig gegen den Papst und seine Kirche
gewettert werden.“
Schneider vermutet, daß dadurch der Eindruck abgewendet werden sollte, „wir gingen
zum Vergnügen auf die Straße.“
Auch der Wind machte es den Papsthassern nicht leicht. Er habe sich –
so Schneider – „wie ein ungezogenes Kind“ aufgeführt:
„Boshaft erschwerte er es den eingeladenen Gästen,
den vorbereiteten Tiefsinn gewissenhaft abzulesen.“
Die Frommen dürften hier den Heiligen Geist am Werk
gesehen haben, der weht, wo er will – vermutet Schneider.
Zuhören ist nie falsch
Den wartenden Papsthassern
sei „stille Ergebenheit“ abverlangt worden:
„Mancher fühlte sich ungut an die Gottesdienste seiner Kindheit
erinnert, wo man ebenfalls brav zuhören mußte.“
Ein Leser erinnert Schneider daran, daß Zuhören nicht
nur im Gottesdienst eine Tugend ist.
Schneiders Fazit: „Vielen von uns war die Lust gründlich vergangen,
als es nach zwei Stunden endlich losging.“
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catholic #25 Enzykliken gehören zum ordentlichen Lehramt der Kirche, das genauso unfehlbar ist wie das
außerordentlichen. Der Papst ist immer unfehlbar, wenn er als Papst, in einer Sache des Glaubens und
Sitten, eine für alle Katholiken verbindliche Entscheidung trifft (z.B. die Feststellung der Ungültigkeit
der anglikanischen Weihen durch Papst Leo XIII.). Ratzinger hat sehr wohl Probleme mit den lehramtlichen
Dokumente der Päpste. Er selbst hat behauptet, die Lehre des „Konzils“ sei eine Art Antisyllabus. Die
Syllabus ist eine Kathedralentscheidung des Papstes Pius IX., in der 80 Irrtümer, darunter auch das „Recht“
auf Religionsfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat, verurteilt werden. Selbsverständlich hat
Ratzinger diesen Widerspruch positiv bewertet.
#26 Sie übersehen geflissentlich die Berliner Proteste gegen Papst Johannes Paul II., die viel spektakulärer
waren, wie das Rennen der Nackten vor dem Papstmobil oder den Eier- und Tomatenwurf gegen dasselbe. Die
„politische Korrektheit“ wurde, of course, genauestens bewahrt: denn es handelte sich um die mustergültige
Zusammensetzung von einem Mann und einer Frau, die ihre Kleider irgendwo abgelegt hatten, und ihre schwabbeligen
Hintern einem unwilligen Papst unbedingt zeigen wollten. Ein profundes Zeichen politischer & religiöser
Reife, eine Dichte der Botschaft, indeed, die total ernstgenommen werden sollte. Die Engländer wissen
genau, wie das gebotene Verhalten in solchen Fällen aussieht: „just smile and wave, boys, just smile
and wave!“ Besonders eindrucksvoll war bei Papst Benedikts Besuch gewiß das Zusammenkommen der vier oder
fünf Hexen am Rande der Hl. Messe in Erfurt. Auf ihren schmalen Schultern trugen sie das Gesamtgewicht
der Hexenverfolgung. Alles in allem eine todernste Angelegenheit für Inglorious Bass-tard, I presume,
deren Skurrilität er nicht imstande ist wahrzunehmen .
#27 Hare-Krishna 21:58:23 | Freitag, 7. Oktober 2011
Die Kirche war, ist und bleibt unschuldig und unfehlbar. Hugh Der Papst war, ist und bleibt unschuldig
und unfehlbar. Hugh kreusz.net war, ist und bleibt unschuldig und unfehlbar. Hugh Pastalollolo war, ist
und bleibt unschuldig und unfehlbar. Hugh ProlAtz war, ist und bleibt unschuldig und unfehlbar. Hugh .
Protestanten, Protestierer und Hausierer sowie andere „Kirchenhasser“ waren, sind und bleiben schuldig
und fehlerbehaftet. Hicks . Gell.
Fakt ist: Es waren die heftigsten Proteste denen ein Papst in der BRD je ausgesetzt war…und das sogar mit Heimvorteil. Anstatt sich mal zu fragen warum das so ist kann man sie natürlich auch aussitzen und ignorieren…die Kriche wird schon sehen was sie davon hat.
„IchbinKirche“, schreiben Sie weiter. Papst Benedikt XVI. hat mit der „Enzyklika Quas primas“ keine Probleme.
Enzykliken sind keine Dogmatik ex cathedra.
Auszug aus der Enzyklika „quas primas“ von Papst Pius XI. aus dem Jahre 1925; + „Ihr wißt, ehrwürdige
Brüder, daß diese Plage nicht an einem Tage ausbrach, sondern seit langem die Staaten insgeheim bedrohte.
Man begann damit, Christi Herrschaft über alle Völker zu leugnen; man stritt der Kirche ihr Recht ab,
das aus dem Rechte Jesu Christi selbst hervorgeht, die Menschheit zu lehren, Gesetze zu geben, die Völker
zu leiten, um sie zur ewigen Seligkeit zu führen. Nach und nach wurde die christliche Religion mit den
andern, falschen Religionen gleichgestellt und auf äußerst entwürdigende Weise mit diesen auf eine
Stufe gestellt; sodann unterwarf man sie der weltlichen Gewalt und lieferte sie der Willkür der Fürsten
und Staatsmänner aus“ + der wahre Glaube biedert sich keinem Zeitgeist an und weicht auch vor dessen
Drohungen nicht zurück; er hofiert keinen „Fortschrittsglauben“; Hw Prof. May über den „Selbsterlösungs“wahn;
+ „Der Fortschrittsgläubige erklärt das sündhafte Verhalten für normal.“ + www.razyboard.com/…07699-5976690-0.html
im Anfang war nicht irgendeine ver-rückte „Philosophie“ sondern DAS WORT; www.razyboard.com/…07888-5835202-0.html
doch genau davor fürchten sich die „ganz humanen“ Wahrheitsfernen; www.razyboard.com/…07688-5917220-0.html
#18 selbstdenker 13:56:37 | Freitag, 7. Oktober 2011
Der Papst ist doch der nicht anzuerkennende Vertreter der bösen, bösen Amtskirche, von daher müsste
man hier über solche Demonstrationen ja jubeln. Müsste man, wenn man sich hier nicht ständig selbst
Widersprechen würde, wenn nicht jedes Ereignis auf die eigene wirre Weltsicht angepasst werden würde.
Es ist wirklich dumm wenn man eigentlich nur seine negative Haltung rüber bringen will, hassen und verachten
des reinen Selbstzweck willens, dann bleibt die Logik und Konsistenz eben auf der Strecke und jeder Artikel
wird zur Lachnummer. Ein paar Tage kreuz.net lesen und man weiß, dass die Leute hier keine Gefahr darstellen,
wie andere rechte Extremisten. Es gibt keine einheitliches Weltbild, keine Linie, sondern einfach nur
ein „Dagensein“, erinnert irgendwie stark an pubertäre Verhaltensmuster.
#16 Elvenpath † 12:47:24 | Freitag, 7. Oktober 2011
„Am Schluß ließen sich keine 5000 versprengte Linke auf den Straßen blicken.“ Da kann man mal sehen,
dass den meisten Menschen der Papst schlicht egal ist. Das haben übrigens auch Umfragen bestätigt.
kristall, warm anziehen und das Maulhalten – die Frauenrechtlerinnen haben den kirchenfeindlichen (?)
Nobelpreis bekommen, das wird der Frauenbewegung weiteren Schwung geben. So arme Würstchen wie Sie, könnten
da leicht in’s Abseits geraten. Aber ich glaube, arme Irren wie Sie einer sind, haben von den Frauen nichts
zu befürchten. Die stehen nicht auf kristall-Nullen !
Tuttisanti, toll Ihre Nachrichtenquellen wie kath.net, Gloria TV und der Stürmer. Sie sind immer bestens
und in alle Richtungen informiert. Ihr theologisches Wissen in allen Ehren, aber nicht mal Sie sind sicher,
ob es den ALLMÄCHTIGEN überhaupt gibt. Sie können nur glauben – aber Sie wissen NICHTS. Niemand hindert
Sie, oder beschimpft Sie, wenn Sie Ihren Glauben in Keuschheit leben. Schade, dass Sie schon so alt sind,
ein guter Gruppensex hätte Sie sicher freier gemacht. So müssen Sie halt Ihr Leben als griesgrämiger,
unbefriedigter Greis beenden. Schade für Sie!
Matthäus-1956 . Keine Sorge. Kardinal König sagte schon seinerzeit: „Der Christ kann sich in allen demokratischen
Parteien engagieren.“ Ohne Sozialdemokraten,Gewerkschaften und Grüne und die Sozialenzyklika gäbe es
heute noch Zustände wie im industriellen 19.Jahrhundert. – Da könnten die hier so recht frommen Zuschreiber
an den Kirchentüren betteln.
#10 Matthäus_1956 11:15:12 | Freitag, 7. Oktober 2011
Wie wär’s denn einmal damit, nachzudenken über die Tatsache, dass die ach so unbedeutenden Splittergruppen (selbstverständlich nur links!) es doch schaffen, Inhalte derart positiv zu besetzen, dass große Volksparteien wie die Grünen und/oder die SPD wie auch die Gewerkschaften deren Anliegen vertreten, bzw. unterstützen können? Liegt es nicht doch an den Inhalten?
kristall, tatsache ist, dass der Terror gegen den Priester von äußerst rechten Vögeln kommt. Ich habe
das schon einmal in Mittersill (Land Salzburg) von alten Nazis (Haiderpartei) gegen einen neuen Pfarrer
erlebt. – Die Nazi waren sogar im Schuldienst und aus der Kirche ausgetreten. Auch das ist eine Seite
von Österreich. Der Pfarrer (Tiroler) hat sich allerdings bestens zu wehren gewußt.
Zu welcher Kategorie gehören eigentlich die Leute, die fortwährend Zweifel an der Papstwahl Benedikts XVI hier bei kreuz.net. ausdrücken, sogar mutmaßen, er wäre nicht richtig zum Bischof geweiht worden…? Sind das keine Papsthasser, dieser ganze total vernebelte Sedisvakantisten-Club, die Fundis, Homohasser und andere Reaktionäre … Wenigstens Homophobie ist heilbar, sonst bleibt nur die Klapse…
#5 Matthäus_1956 11:02:28 | Freitag, 7. Oktober 2011
„Die mächtigen Medienbosse“ offenbar ein Textbaustein in der Tastatur der Re(d)aktion und inflationär
angewendet. Somit – und ohne Ross und Reiter zu nennen – verliert er an Schärfe, man nimmt ihn nur noch
am Rande wahr und bezweifelt das Vorhandensein solcher Medienbosse.
Der gute Priester soll sich gut erholen und sich eine andere Gemeinde guten Willens in seiner polnischen Heimat suchen. Was soll er sich in Kopfing noch herumärgern und sich von Ausländerfeinden bedrohen lassen?-
+-+-+-+-+-+-+ OFF TOPIC +-+-+-+-+-+-+ . Psychoterror und Morddrohungen gegen den Geistlichen. Die Spalter-Gruppe
hat gesiegt. Der Pfarrer von Kopfing, Hw. Skoblicki verläßt den Ort. www.kath.net/detail.php?id=33408
. +-+-+-+-+-+-+ OFF TOPIC +-+-+-+-+-+-+
Die verquere Weltsicht des Schreibbüros ist immer wieder lustig … kommen irgendwo 20 oder 30 Piusler
zusammen, um z.B. gegen nen CSD zu demonstrieren, feiern sie, daß sich „so viele Gläubige“ versammelt
haben. Demonstrieren aber einige TAUSEND gegen „ihre“ Kirche, dann sind das angeblich nur „einige wenige
versprengte Linke“ … Achja, es waren, nach Polizeiangaben, mindestens doppelt so viele, wie hier behauptet,
nur so nebenbei …