Pater Abrahamowicz
Der deutsche Schäferhund ringt den Schweizer Bernhardiner nieder
Mahnruf an Seine Exzellenz, Bischof Bernard Fellay, bezüglich der theologischen Präambel, die der Piusbruderschaft vom Vatikan vorgelegt wurde. Von Pater Florian Abrahamowicz, Paese.
Pater Florian Abrahamowicz
Pater Florian Abrahamowicz
(kreuz.net) Das Zweite Vatikanum ist eine aus dem Liberalismus hervorgekrochene Apostasie.

Sie ist eine Revolution in Tiara und Chorrock, eine Räubersynode, aus welcher der Rauch des religiösen Synkretismus, der Zerstörung des Kirchenrechtes und der Abschaffung des sozialen Königtums Jesu Christi hervorquoll.

Dadurch wurden dem Pazifismus, der Freimaurerei, dem Kommunismus und dem talmudischen Judentum die Tore geöffnet.

Die Feigenblatt-Bezeichnung des Zweiten Vatikanums als Pastoralkonzil kann diese Synode nicht retten.

Auch ein Pastoralkonzil darf dem ordentlichen Lehramt nicht widersprechen.

Somit ist dieses Konzil jener vergiftete Kuchen, den eine vorsorgliche Mutter wegwirft, damit ihre Kinder nicht vergiftet werden.

Der versteckte Irrtum

In seinem Buch „Sie haben Ihn entthront“ schreibt Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) auf Seite 168, daß es unmöglich sei, dieses Konzil zu retten.

Er macht sich somit zum Echo von Papst Pius VI. († 1799). Dieser verurteilt am 28. August 1794 mit der Bulle „Auctorem Fidei“ die Räubersynode von Pistoia.

Die Bulle erklärt, daß es sich ein lehramtliches Dokument nicht erlauben darf, doppeldeutige Aussagen zu enthalten, vor allem wenn sie mit List formuliert wurden, um den Irrtum zu verstecken.

Erzbischof Lefebvre unternahm alles, um den römischen Autoritäten zu erklären, daß das Zweite Vatikanum eine Räubersynode war.

Schlußendlich kam er zum Schluß, daß es für alle besser sei, keine Dialoge mehr mit dem modernistischen Rom zu führen.

Jetzt liegt die heiße Kartoffel vor

Der Generalobere der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, hat den gegenteiligen Weg eingeschlagen und die Gespräche mit dem fremdbesetzten Rom wieder aufgenommen.

Er sagt, daß er es sei, der Rom Bedingungen für eventuelle Verhandlungen stelle.

Es hieß sogar, die Priesterbruderschaft diktiere Rom den Marschplan.

Doch das hat sich – wenn es denn je so war – inzwischen geändert.

Jetzt liegt die heiße Kartoffel vor – jene dogmatische Präambel, die Kardinal William Levada am 14. September der Bruderschaft übergab.

Keine guten Früchte

Die von Bischof Fellay geführten Gespräche mit Rom haben keine guten Früchte hervorgebracht.

Die römischen Gesprächspartner ließen sich nicht davon überzeugen, daß das Zweite Vatikanum eine Räubersynode war und die direkte Ursache der heutigen Kirchenkrise ist.

Die Einberufung des interreligiösen Assisi-Gebetstreffens durch Benedikt XVI. bestätigt das.

Die dreifache Falle

Das tückische Motu Proprio vom Juli 2007, die Aufhebung der Exkommunikationen, die nie existierten, und die sogenannten theologischen Gespräche mit Rom sind die dreifache Falle, in die Bischof Fellay getappt ist.

Trotzdem stimmte die Bruderschaft dafür ein dreifaches Te Deum an.

Erzbischof Lefebvre nannte diese Haltung dem modernistischen Rom gegenüber eine „kindische Illusion“.

Der deutsche Schäfer scheint im Begriffe zu sein, den Schweizer Bernhardiner niederzuringen.

Eine babylonische Sprachverwirrung

Ich flehe Mons. Fellay und die Bruderschaft an, den Fuß aus dieser dreifachen Schlinge zu ziehen.

Man kann sich nicht einmal dem Glauben hingeben, mit Benedikt XVI. und dem Zweiten Vatikanum im Dogma der Heiligen Dreifaltigkeit übereinzustimmen.

Sogar das Wort „Heilige Dreifaltigkeit“ hat im Munde von Benedikt XVI. und in Text und Kontext des Zweiten Vatikanums eine vom wahren Glauben abweichende Bedeutung.

Heute ist nach dem Rat von Erzbischof Lefebvre den Gläubigen mit Takt und Gefühl zu erklären, daß die Konzilspäpste keine echten Päpste sind.

Die Piusbruderschaft soll die Tonbandaufnahmen der entsprechenden Predigten und Vorträge von Mons. Lefebvre – zum Beispiel vom 15. April 1986 – nicht länger geheimhalten.

Wenn wir das nicht klar sehen, werden nach den Voraussagen von Erzbischof Lefebvre die letzten Katholiken noch den Glauben verlieren. Gott bewahre!
      
178 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#179   Sinah   21:22:11 | Freitag, 14. Oktober 2011
#175 Anaritha
„Lefebvre bezog sich wohl auf das Assisi-Treffen. Er vermutete, es könne kein echter Papst sein, aber traf dieses Urteil nicht. Gott sei Dank, denn die formellen Apostasiebedingungen sind keineswegs erfüllt, und so müssen wir diese Päpste weiter anerkennen.
Auch am II. Vaticanum soll einiges geklärt werden, ohne daß es ungültig wäre.“
Der Bezug Lefebvres ist sekundär. Tatsache ist, daß Lefebvre befugt war, diese Feststellung zu treffen und die Möglichkeit eines späteren Gerichtsverfahrens aussprechen konnte. Er mutmaßte nicht nur, für ihn gab es die Möglichkeit, es nicht mit legitimen Päpsten zu tun zu haben.
Jene öffentlichen Ärgernisse der Päpste nicht als Apostasie zu bezeichnen, ist gleichfalls Apostasie!
„ Auch am II. Vaticanum soll einiges geklärt werden?“
Am II. Vatikanum kann nichts geklärt werden, weil am Lehramt der katholischen Kirche nichts geklärt werden darf, es spricht in voller Klarheit und Wahrheit. Ist etwas zu korrigieren, zu berichtigen, zu ändern, war es kein lehrmäßiges Konzil.
Auf dem Konzil erfolgten mehrere Angriffe auf vom Unfehlbaren Lehramt der Kirche für immer festgelegten Dogmen. Folglich haben wir es nicht mit einer Kirchenversammlung der katholischen Kirche zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#178   Przybislav Iamesseblo   19:39:01 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Anaritha: eine Vermutung genügt, um sich bis zur vollständigen Klärung mit Frevlern nicht enzulassen. Tut man es dennoch, so schafft man Unsicherheit in den eigenen Reihen und schwächt den eigenen Willen zum Widerstand in erheblichem Masse ab.
Redaktion benachrichtigen
#177   Mighty Counsellor †   11:24:55 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Michael van Laack #34: <Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre und Mighty Counsellors Spekulationen vollständig falsch sind. Mehr zu sagen ist mir nicht erlaubt und auch nicht notwendig.>
.
Solche Zuschriften sind immer wieder sehr interessant zu lesen.
Redaktion benachrichtigen
#176   Anaritha   08:26:27 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
#147 Sinah
Lefebvre bezog sich wohl auf das Assisi-Treffen. Er vermutete, es könne kein echter Papst sein, aber traf dieses Urteil nicht. Gott sei Dank, denn die formellen Apostasiebedingungen sind keineswegs erfüllt, und so müssen wir diese Päpste weiter anerkennen.
Auch am II. Vaticanum soll einiges geklärt werden, ohne daß es ungültig wäre.
Redaktion benachrichtigen
#175   Frager   22:18:11 | Dienstag, 11. Oktober 2011
@#6: ein Versuch ;-)
Credo: „Ich glaube an den EINEN GOTT, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der sichtbaren und unsichtbaren Dinge…“
–-----------------------------------------------------------------------------------
Sure 6, 102: „…Es ist kein Gott außer Ihm, dem schöpfer aller Dinge; so betet Ihn an. Und Er ist der Hüter aller Dinge.“
Sure 13,16: „…ist der schöpfer aller Dinge, und Er ist der Einzige, der Allmächtige.““
Sure 12,101: „…O schöpfer der Himmel und der Erde, Du bist mein Beschützer in dieser Welt und im Jenseits. Laß mich als (Dir) ergeben sterben und vereine mich mit den Rechtschaffenen.““
Sure 2,37: „Er ist der Allverzeihende, der barmherzige.“
–-----------------------------------------------------------------------------------
Also differenzieren muß man schon – und für JPII gilt vor allem der Grundsatz, wenn er Länder, Menschen und denen(!) heilige Bücher küsst: „dilige et quod vis fac.“
Redaktion benachrichtigen
#174   Sinah   13:18:23 | Dienstag, 11. Oktober 2011
#172
„Eine Sache ist es, Häresien auf Grund solider theologischer Kriterien festzustellen und daraus zu folgern, daß derjenige, der diese Häresien von Amts wegen verkündet, dieses Kirchenamt nicht legitim bekleiden kann und keine ordentliche Jurisdiktion hat, und somit dieser Person den Gehorsam aufzukündigen. Das ist katholische Lehre.“
Das wäre nun sicher Aufgabe der Priesterbruderschaft!
Wer eine solche lehramtliche Feststellung ausspricht, weil ja über dem Papst niemand ist, hat die Kirche nie festgelegt. Wer dafür kompetent ist, muß ein von GOTT gesandter, neuer Papst festlegen. Entweder in seiner eigenen Verfügungsgewalt oder durch ein Konzil. Denkbar ist, die Gesamtheit der Kardinäle, das wiederum ist heute undenkbar.
Dieser Akt der vier Ukrainischen Bischöfe wird in die Kirchengeschichte eingehen und hat sicher noch einmal große Bedeutung. Auch Bischöfe haben m.E. lehramtliche Befugnis.
Redaktion benachrichtigen
#173   Lycobates   12:46:05 | Dienstag, 11. Oktober 2011
#171 Sinah
.
Zur Klarstellung:
.
Eine Sache ist es, Häresien auf Grund solider theologischer Kriterien festzustellen und daraus zu folgern, daß derjenige, der diese Häresien von Amts wegen verkündet, dieses Kirchenamt nicht legitim bekleiden kann und keine ordentliche Jurisdiktion hat, und somit dieser Person den Gehorsam aufzukündigen.
Das ist katholische Lehre.
.
Eine andere Sache ist es, eine definitive lehramtliche Verurteilung etwa G.B. Montinis ad personam auszusprechen und etwa dessen Exhumation aus Sankt Peter zu veranlassen.
Das ist ein Jurisdiktionsakt und das könnte nur ein Papst.
.
Die Erklärungen zur Sedisvakanz Bischof Thucs 1982 und der ukrainischen Bischöfe 2011 haben einen moralischen Charakter, keinen lehramtlich-definitiven.
Da könnte nur ein unvollkommenes Konzil, wie Konstanz, Abhilfe schaffen.
Beten wir darum.
Redaktion benachrichtigen
#172   Sinah   12:37:34 | Dienstag, 11. Oktober 2011
„Daher ist die Meinung, wir müssen die Entscheidung einem künfigen Papst überlassen (bis dahin bleiben wir in der Konzilssekte) unhaltbar.“
Es ist sehr wohl der Weg, die Konzilssekte völlig abzulehnen, die Möglichkeit aber, ja die Wahrscheinlichkeit aufrechtzuerhalten, daß derzeit keine rechtmäßigen Päpste regieren und dennoch nicht festlegen zu wollen: „Wir verkünden lehramtlich, daß diese Päpste keine legitimen Päpste sind.“ Der Kirchenbann der vier Ukrainischen Bischöfe gegenüber Benedikt XVI. bezüglich seiner Seligsprechung Johannes Paul II. mag den ratlosen Katholiken genügen und der Priesterbruderschaft die Augen öffnen!
Was sicher richtig ist, daß es nicht sein kann, dem Papst insoweit zu folgen, als er mit der Lehre der Kirche und der Tradition übereinstimmt und sonst eben nicht. Und das war zumindest anfangs die Richtung Lefebvres, leider.
Man kann es nicht anders sagen:
Bischof Fellay beendet das „Werk“ von Lefébvre.
Redaktion benachrichtigen
#171   Lycobates   12:29:52 | Dienstag, 11. Oktober 2011
#168 Tomás
.
Sie schrieben:
<Wäre die Konzilssekte die Kirche, müßten wir den Päpsten gehorchen, dazu gehört die Annahme der Lehre und der Reformen. Da sie es nicht ist, müssen wir uns von ihr vollstädig und definitiv trennen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.>
.
Das ist ganz richtig.
.
Durch die Ämtervakanz seit 1958 und das heutige Schweigen des lebendigen Lehramts ist es allerdings so, daß sich jeder Katholik, je nach Eignung und Kenntnisstand, zu dieser Erkennntis durchringen muß (gemäß Röm 12,3 Offb. 18,4).
Das ist eine moralische Verpflichtung und es ist mit moralischer Gewißheit auch soweit möglich, wie es für das praktische Leben notwendig ist (Gott versagt seine Gnaden auch hier dem Suchenden nicht!), allerdings ist diese Erkenntnis nicht ohne weiteres gegeben; sie kann und muß erarbeitet werden.
.
Man muß allerdings den Katholiken, d.h. jenen, die es auch heute sein und bleiben wollen, Raum und Gelegenheit geben, zu dieser Erkennntis zu kommen. Das heißt, bona fides muß eingeräumt werden, sofern und solange es geht.
Da bin ich etwas geduldiger, als Sie (wenn ich Sie hier recht verstehe), und ich bin auch der Ansicht, daß wir, als verwaiste Katholiken, derzeit keine lehramtlich-definitiven Aussagen treffen können (außer auf der Grundlage dessen, was bereits entschieden wurde), da dies nur einem wieder legitim zu besetzenden päpstlichen Stuhl zukommt.
Deshalb müssen all unsere Bemühungen gewissermaßen unter dem Vorbehalt „salvo legitimo iudicio Ecclesiae“ stehen…
Redaktion benachrichtigen
#170   Sinah   12:16:36 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Der erste Assistent des Generalrates der Piusbruderschaft möchte nicht die Kritik an Rom – sondern die Kritik am modernistischen Rom weiterführen.
Und wo bleibt diese Kritik am modernistischen Rom, am modernistischen Benedikt z.B., P. Pfluger?
Wo ist die Kritik an Benedikt, der einen Häretiker selig spricht?
Wo ist die Kritik am modernistischen Rom, das einen Johannes XXIII. selig spricht, der verantwortlich zeichnet für den Glaubensabfall durch das Konzil?
Heute am 11.10.62 begann das Unheil!
Der 1. Tag des Konzils war bereits Gift, pures Gift!
Schon zu Anfang wurde die Vorbereitungskommission niedergetrampelt, zu der auch Lefebvre zählte, und die Liberalen erhoben ihr Haupt und sie trampelten auch die dogmatische Festlegung der Offenbarung nieder.
Sie widersprachen unverschämt dem unverbrüchl. Lehramt, das festlegte, daß die Offenbarung „Gott spricht“ heißt!
Diese Offenbarungskonstitution sollte durch das Hl. Offizium ursprünglich die Bezeichnung „DIE QUELLEN DER GÖTTLICHEN OFFENBARUNG“ erhalten. Im luziferischen Hochmut – unter dem Schutz Johannes XXIII. – wurde es frech in „Dei Verbum“ – Wort Gottes umgewandelt. Also keine Offenbarung, keine Überlieferung!
Und siehe da: Der sich für diese Protestantisierung , für diese Änderung geäußert hat, war ein sehr junger Bischof, ein Bischof Wojtyla!
Die protestantische Richtung ist vorgezeichnet – die Ökumene kann beginnen!
#167 Hat es nicht mal einen Artikel v. kreuz.net gegeben „Die eigentlichen Sedis sind die Konzilspäpste“…
Redaktion benachrichtigen
#169   Tomás   12:07:04 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Es gibt den Grundsatz „Dort, wo Petrus ist, ist die Kirche.“ Ebenso gibt es die Wahrheit „Dort, wo der Glaube ist, ist die Kirche.“ Eine Organisation, die ganz ofiziell Häresien propagiert, kann niemals die Kirche und ihr Chef niemals der Papst sein.
Wäre die Konzilssekte die Kirche, müßten wir den Päpsten gehorchen, dazu gehört die Annahme der Lehre und der Reformen. Da sie es nicht ist, müssen wir uns von ihr vollstädig und definitiv trennen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Daher ist die Meinung, wir müssen die Entscheidung einem künfigen Papst überlassen (bis dahin bleiben wir in der Konzilssekte) unhaltbar.
Auffälig ist, daß die unsere Gegner bei den Disputen völling auf Argumenten aus der Dogmatik und Kirchenrecht verzichten.
@Leo Miles
#159
Ich behaupte, die Piusbruderschaft leugnet den Primat des Papstes, die Unfehlbarkeit, Indefektibilität und Heiligkeit der Kirche, weil sie der Meinung ist, einem Papst muß man nicht immer gehorchen, und die häretische Konzilssekte mit der Kirche identifiziert.
Was soll an dieser Aussage falsch sein?
klausvonjaus
#164
Sie haben Recht! Fellay beendet das „Werk“ von Lefébvre.
Redaktion benachrichtigen
#168   Lycobates   11:10:59 | Dienstag, 11. Oktober 2011
#149 CC
.
Es ist falsch, wie Ihr gut gewähltes Exempel ad absurdum führt, wenn Katholiken heute sich als „Sedisvakantist“ bezeichnen od. bezeichnen lassen. Darum vermeide ich diesen Terminus, wenn er auch bequem prägnant aussagt, worauf es ankommt.
.
Jeder informierte Katholik ist heute „Sedisvakantist“, aber damit ist keine besondere Eigenlehre gemeint, sondern lediglich die konsequente Anwendung ekklesiologischer Grundsätze der katholischen Theologie auf unsere außerordentliche Lage. Ekklesiologischer Grundsatz ist (in jedem Traktat de Ecclesia nachzulesen), daß weder das ordentliche noch das außerordentliche Lehramt der Kirche die Gläubigen je in Irrtum führen kann und es nie eine liturgische oder Rechtspraxis einführen und auferlegen kann, die Glaubensirrtümer enthält od. zur Sünde führt. Wenn das doch geschieht, weiß der Katholik: hier ist nicht die Kirche. Ekklesiologischer Grundsatz ist auch, daß die öffentliche und hartnäckige Äußerung einer Häresie nicht mit der Fortsetzung legitimer Amtsführung u. der Fortdauer ordentlicher Jurisdiktion vereinbar ist. All das wurde bereits ausführlich dargelegt.
.
Nur darum behauptet heute jeder informierte Katholik, der apostolische Stuhl sei derzeit vakant und spricht dessen Usurpatoren jegliche legitime Amtsführung u. somit ordentliche Jurisdiktion ab.
Das ist ein praktisches Urteil, das mit moralischer Gewißheit einem jeden von uns möglich ist. Eine lehramtlich-definitive Entscheidung darüber kann nur ein späterer Papst fällen.
Redaktion benachrichtigen
#167   Quanta Cura   09:41:13 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Leo Miles:„Der Sedisvakantismus, der sich in einseitiger und extremistischer Auslegung der Kirchendogmen ergeht und eine Verzerrung herbeiführt, ist somit eine klare Häresie.“
Das Wörtchen „klar“ ist ziemlich fehl am Platz, wenn Sie nicht einmal eine sinnvolle und beweislastige Ausführung liefern.
Im Übrigen sind Dogmen nicht auszulegen, sondern bereits Auslegungen. Sie sind so zu halten, wie sie verkündet worden sind. Wenn es etwa heißt, dem Papst sei in Sachen der Kirchenleitung unbedingt Folge zu leisten, so bedeutet dies gerade nicht, dass man entgegen den päpstlichen Weisungen und völlig unabhängig von den vom Papste eingesetzten Bischöfen tun und lassen kann, was man will. Oder wenn es dogmatisch definiert ist, dass niemand, der nicht den katholischen Glauben hat, gerettet werden kann, bedeutet dies nicht, dass jemand, der z.B. ein Animist oder Jude ist, gerettet werden kann. Die Lefebvristen leugnen beides. Lefebvre selbst war leider Häretiker.

Wahrhaft eine Häresie ist es zu sagen, ein Häretiker könne Papst sein. Ein schlechter Wille ist indes bei all denjenigen gegeben, welche die abscheulichen Häresien der V2-Sekte samt ihren Pseudopäpsten als „materielle Häresie“ abtun.

„Und die „Gemeinschaft der Heiligen“ ist nicht so zu verstehen, daß alle Glieder der Kirche auf Erden tadellose, unfehlbare Supermenschen wären. Diese Sedi-Häresie ist nicht neu“
Sie wissen nicht, was Sie reden. Sie haben keine Grundlage für Ihre absurden Behauptungen.
Redaktion benachrichtigen
#166   clarissa colonia   07:40:55 | Dienstag, 11. Oktober 2011
Na, Sinait, wußt ich’s doch: Sie haben nur nachgeplapperte Parolen, aber keine Argumente …
Redaktion benachrichtigen
#165   klausvonjaus   23:54:31 | Montag, 10. Oktober 2011
ABRAHAMOVICZ
…was unterscheidet Sie von einem Taliban???…Mons. Fellay handelt in vollem Einvernehmen mit dem Erbe von Mons. Lefebvre…was soll diese Radikalisierung???
Redaktion benachrichtigen
#164   Sinah   23:17:33 | Montag, 10. Oktober 2011
Italienischer Distrikt der Fsspx macht eine Wanderung nach Assisi!
Doch die Fsspx bezeichnet dies als „Wallfahrt“! Wallfahrt in eine entweihte, entheiligte und geschändete Stätte, an der es von niemanden bisher eine öffentliche Abbüßung gegeben hat. Hierzu hat die Kirche eigens ein Messformular für die „Aussöhnung einer Kirche“.
Ist sich die Fsspx hierin gar nicht bewusst? Der erste Zorn Gottes entlud sich in Assisi bei der Erdbebenkatastrophe. Diese Stätte ist solange entweiht, bis der Gerechtigkeit Gottes Genugtuung geleistet wird – öffentlich vom Verursacher!
Redaktion benachrichtigen
#163   clarissa colonia   23:06:13 | Montag, 10. Oktober 2011
„… am 22.4.1963 erhob sich Rahner, wo er sagt …“
.
Und wo hat sich Pater Rahner erhoben, um angeblich das zu sagen?
Redaktion benachrichtigen
#162   Sinah   22:50:02 | Montag, 10. Oktober 2011
#119 Mingaer
„Es genügt eine Irrlehre im V2 nachzuweisen um zu behaupten, daß es kein Konzil und Roncalli … keine Päpste waren.“
Der markanteste Verstoß gegen das DOGMA war die Preisgabe des Absolutheitsanspruchs der kath. Kirche. Das ist die Super-Irrlehre auf dem Konzil! Ein voller Angriff auf das Lehramt der Kirche, auf das definierte Dogma! Hier kann es keine Korrektur geben! Hier muß das Konzil selbst auf die Anklagebank!
Noch einmal: wir sind jetzt am 11.10.1962 – morgen traurigen Gedenkens!
Wenn man die Sprache ändert, ändert man auch den Geist. Und wenn man die Sprache unserer Zeit, der heutigen Philosophen (Heidegger, Hegel), übernimmt, dann ändert man auch die Inhalte der Dogmen, in der Verkündigung der Lehre, im Katechismus usw. Wenn man die Denkweise unserer Zeit übernimmt mit dem Vorwand, mit der Welt besseren Umgang zu haben, ist das eine Täuschung, ein Winkelzug! Und dieses Prinzip Joh. XXIII. wurde sehr oft angewandt! Das war äußerst listig! Eine ganz und gar unkatholische, irrige Haltung eines Papstes!
Und das ist seine Anfangsbotschaft: „Man muß die Substanz der alten Lehre, des Glaubensschatzes von der Formulierung ihrer sprachl. Einkleidung unterscheiden. Die Menschen sind immer mehr von dem überragenden Wert der Würde der menschl. Person überzeugt und von der Verpflichtung, die sich daraus ergibt.“
Dann am 22.4.1963 erhob sich Rahner, wo er sagt, die Göttl. Offenbarung ist die gute Botschaft der Erlösg. Das war die Atombombe, die alles kaputtmachte.
Redaktion benachrichtigen
#161   clarissa colonia   22:00:47 | Montag, 10. Oktober 2011
„… das irrende Sekretariat für die Einheit der Christen …“
.
Dass Sekretariate auch irren können, wußte ich gar nicht; ich dachte immer, das sei natürlichen Personen vorbehalten …
Redaktion benachrichtigen
#160   Leo Miles   21:47:56 | Montag, 10. Oktober 2011
So falsch der nun eingeschlagene Weg der Pius-Oberen ist, so falsch ist auch die sedisvakantistische Bewegung. Der Sedisvakantismus hat einen falschen Begriff von der Unfehlbarkeit des Papstes und der Heiligkeit der Kirche. Der Sedisvakantismus, der sich in einseitiger und extremistischer Auslegung der Kirchendogmen ergeht und eine Verzerrung herbeiführt, ist somit eine klare Häresie. Denn das ist das Wesen der Häresie, die extremistische Verzerrung.
Die Kirche auf Erden als menschliche Institution ist nicht unfehlbar. Und die „Gemeinschaft der Heiligen“ ist nicht so zu verstehen, daß alle Glieder der Kirche auf Erden tadellose, unfehlbare Supermenschen wären. Diese Sedi-Häresie ist nicht neu, sie gab es bereits in Form des Manichäismus. Es ist dieselbe Verzerrung des kirchlichen Dogmas.
Die Piusbruderschaft geht nun einen falschen Weg mit ihrer voreiligen Annäherung. Aber dadurch wird der Sedisvakantismus bzw die sedisvakantistische Bewegung nicht richtiger. Sie bleibt ein extremistischer Irrweg. Und daß sie keineswegs die „Einheit und Heiligkeit und Idefektibiliät der Kirche“ darstellt, sieht man ja bestens an ihren illustren Protagonisten.
Man lasse sich also ja nicht von dem jetzigen Irrweg der Bruderschaft auf den seit Anbeginn bestehenden Irrweg der sedisvakantistischen Bewegung ziehen.
Der Weg Lefebvres ist der einzig sinnige Weg. Denn er ist der logische und vernünftige Mittelweg. Nur ein kommendes rechtmäßiges Konzil kann abschließend urteilen. Und dieses fehlt noch…
Redaktion benachrichtigen
#159   Sinah   18:51:02 | Montag, 10. Oktober 2011
„Im Licht“ – diese Redewendung ist uns schon geläufig, die kennen wir schon! „Im Licht der modernen Forschung und der Sprache des heutigen Denkens…“ Er kündet, die Substanz der alten Lehre des Glaubensschatzes von der Formulierung ihrer sprachlichen Einkleidung zu unterscheiden. Und das ist falsch, teuflisch falsch!
Und das ist die Botschaft dieses Irrpapstes am Anfang des Konzils: „DIE MENSCHEN SIND IMMER MEHR VON DEM ÜBERRAGENDEN WERT DER WÜRDE DER MENSCHLICHEN PERSON ÜBERZEUGT UND VON DER VERPFLICHTUNG, DIE SICH DARAUS ERGIBT.“ Das ganze Geheimbund-Programm ist hier enthalten! DAS IST DAS GIFT, DIESES GIFT AM ANFANG!
Das also war die Einleitungsrede zur Eröffnung des Konzils! Was also? Das Gewissen formen (Gewissensfreiheit), Doppelzüngigkeit: „Das soll freilich in vollkommenem Einklang…“ „Die Christenheit erwartet“ und meint damit „die Protestanten erwarten“! Das Hereinholen der Ökumene, der falschen Ökumene nicht als Rückkehr, sondern als Preisgabe der kath. Lehre! Dann wiederum das „Licht“, das Irrlicht Luzifers. Und dieses Programm wurde in das Konzil hereingeholt, eine Denkweise wie die der Welt. Wir sehen, der Erstverantwortliche für das Unheil des Konzils ist der Arm“selige“ Johannes XXIII.
Redaktion benachrichtigen
#158   Ossietzky   18:47:16 | Montag, 10. Oktober 2011
Es geht weniger um Wahrheit, die ein himmlisches Gut ist, dingfest zu machen. Denn Wahrheit hat immer zwei Seiten und lässt sich nicht einfach grapschen. Was dem einen Wahrheit, ist dem andern Lüge und gäbe es die Lüge, wie könnten wir wissen, dass es Wahres gibt?
Redaktion benachrichtigen
#157   Sinah   18:42:39 | Montag, 10. Oktober 2011
Gedenktag Johannes XXIII. im Sektenkalender!
Ein Konzil hat nichts anderes zu tun als die Wahrheit zu verteidigen und Irrlehren zu bekämpfen.
Das hat Johannes XXIII. nicht getan u. auch nicht tun wollen.
Er wollte sich der Welt öffnen durch sein „Aggiornamento“
Der Irrgang Johannes XXIII. begann bereits durch seine Eröffnungsrede an diesem 11. Oktober 1962. Zuvor setzte der Irrende das irrende Sekretariat für die Einheit der Christen ein.
Um die Absicht dieses Konzils zu verstehen, muß man die Haltung dieses Papstes verstehen. Diese Eröffnungsrede des Papstes ist sehr evident: „Die entscheidende Aufgabe, der springende Punkt dieses Konzils ist es also nicht, den einen oder anderen Satz der grundlegenden Lehre der Kirche zu erörtern, dafür bedürfte es keines Konzils (!). Die gesamte katholische Christenheit erwartet einen Schritt vorwärts (!) zu einem Durchdringen der Lehre UND DER FORMUNG DES GEWISSENS (!). Das soll freilich in vollkommenem Einklang mit der wahren Lehre stehen, aber auch diese soll im Licht der modernen Forschungen u. der Sprache des heutigen Denkens dargelegt u. erforscht werden.“
#152 james.warburg
„Wie konnte es passieren, daß Papst Johannes Paul II den Koran küsste?
Wusste er nicht, dass er damit oben genannten Gott zutiest entehrte?“
„passieren“? – So etwas passiert nicht einfach. Es war ein ganz bewusster Akt eines vom katholischen Glauben Abgefallenen, dessen Seligsprechung null und nichtig ist.
Redaktion benachrichtigen
#156   kristall   18:28:11 | Montag, 10. Oktober 2011
da spricht der richtige @
Redaktion benachrichtigen
#155   kammerjäger   18:26:19 | Montag, 10. Oktober 2011
Wenn nur alle Kleriker den Koran, die Thora, die Sanskrit-Schriften, Upanishaden und dergleichen mehr küssen würden, aber dafür kleine Jungs zufrieden ließen!
Redaktion benachrichtigen
#154   Sinah   18:15:19 | Montag, 10. Oktober 2011
#151 Das Eindringen des Rauchs Satans haben die Konzilspäpste selbst verursacht.
Gedenktag Johannes XXIII. im Sektenkalender!
„Johannes XXIII. wird in Deutschland am 11. Oktober verehrt. Am 11.Oktober 1962 wurde das Zweite Vatikanum eröffnet.“
Feierlicher Gedenktag der Konzilssekte an das Sekten-Konzil mit einem sektiererischen Papst.
Und das ist die Botschaft dieses Irrpapstes am Anfang des Konzils: „DIE MENSCHEN SIND IMMER MEHR VON DEM ÜBERRAGENDEN WERT DER WÜRDE DER MENSCHLICHEN PERSON ÜBERZEUGT UND VON DER VERPFLICHTUNG, DIE SICH DARAUS ERGIBT.“ Das ganze Geheimbund-Programm ist hier enthalten! DAS IST DAS GIFT, DIESES GIFT AM ANFANG! Bereits ein Angriff auf das Depositum fidei!
Redaktion benachrichtigen
#153   james.warburg   18:00:41 | Montag, 10. Oktober 2011
heisst es nicht:
Ich glaube an den EINEN GOTT,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde, der sichtbaren und unsichtbaren Dinge…
Wie konnte es passieren, daß Papst Johannes Paul II den Koran küsste?
Wusste er nicht, dass er damit oben genannten Gott zutiest entehrte?
Redaktion benachrichtigen
#152   Erni.J   17:43:06 | Montag, 10. Oktober 2011
Mit den Irrtümern des V2 ist der Rauch Satans tief in die Kath. Kirche eingedrungen.
Möge die Priesterbruderschaft St. Pius X. die notwendige Kraft haben, den Weisungen S.E. Erzbischof Marcel Lefebvre treu zu bleiben. Es ist schwieriger Nein zu sagen…
Redaktion benachrichtigen
#151   Sinah   17:21:34 | Montag, 10. Oktober 2011
Kath. Emmerick Visionen:
„…Wie nach Vorschrift rissen Leute ab, die weiße, m. blauem Band eingefaßte Schürzen m. Taschen trugen u. Maurerkellen im Gürtel stecken hatten…Zu meinem Entsetzen waren kath. Priester unter ihnen.
Die mit der weißen Schürze arbeiteten immer i. d. Stille, scheu u. lauernd, wenn die anderen nicht zusahen. Schon war der ganze Vorderteil der Kirche abgetragen…
Da erblickte ich eine majestätische Frau. Sie wandelte über den großen Platz vor der Kirche. Sie schwebte leise in die Höhe. Und da stand sie nun auf der Kuppel u. breitete weit über den ganzen Raum der Kirche ihren Mantel, der wie Gold strahlte.
Die Abbrechenden hatten eben ein wenig Ruhe gegeben. Nun wollten sie wieder heran – doch sie konnten sich auf keine Weise dem Mantelraum nähern. Von der anderen Seite jedoch entstand eine ungeheure Tätigkeit der Aufbauenden. Es kamen junge Leute, geistliche u. weltliche, Frauen und Kinder, auch ganz alte krüppelige, vergessene Männer. Und der Bau war wieder ganz hergestellt.
Nun sah ich einen neuen Papst, der viel strenger war als sein Vorgänger. Er kam mit einer Prozession u. sollte ein doppeltes Kirchenfest feiern: ein allgemeines Jubiläum u. die Herstellung der Kirche. Ehe das Fest begann, hatte er schon eine Menge Geistliche ausgestoßen. Und ich sah, wie sie mit Grimm u. Murren die Versammlung verließen. Und er nahm sich ganz andere Leute in seinen Dienst, geistliche und weltliche. Dann begann die große Feierlichkeit in der St. Peterskirche.“
Redaktion benachrichtigen
#150   clarissa colonia   17:06:55 | Montag, 10. Oktober 2011
„Es sei denn, sie haben die Irrtümer der Piusbruderschaft abgeschworen und bekennen sich zum Sedisvakantismus.“
.
Ist „Sedisvakantismus“ eine neue Glaubensrichtung? – Ist dort die perpetuelle Vakanz der Cattedra Glaubensgegenstand? „Ich glaube an den Heiligen Geist, die dauerhafte Vakanz des päpstlichen Stuhles …“
Redaktion benachrichtigen
#149   kammerjäger   16:58:19 | Montag, 10. Oktober 2011
#146 Wäre ja noch toller, wenn zur Gültigkeit bzw. zum Inkrafttreten einer Exkommunikation eine Anerkennungs- und Einverständniserklärung des oder der Exkommunizierten notwendig wäre!
Der Weg der Häretiker geht in der Regel Richtung Ausschluss! Ob das denen passt oder nicht spielt da keine Rolle! Auch Luther hat sich zu Unrecht aus der Kirche ausgestoßen gefühlt.
Redaktion benachrichtigen
#148   Sinah   15:20:40 | Montag, 10. Oktober 2011
#146 Anaritha
geehrte(r) Anaritha,
Weisung hat Lefebvre diesbezüglich keine gegeben. Doch dies muß eine kirchlich-rechtliche Institution einmal klären, bzw. ein rechtmäßiger Papst, ein Konzil. Im Grunde können m.W. auch Bischöfe – wie geschehen durch die 4 ukrainischen Bischöfe – ein Urteil fällen. Es ist unbestreitbar, daß sich Lefebvre zu keiner Seite öffentlich endgültig bekannt hat. Was Lefebvre tat: er ließ die MÖGLICHKEIT OFFEN, daß solches Urteil gefällt werden wird, nämlich, daß wir es nicht mit einem rechtmäßigen Konzil zu tun haben, weil auch das ordentliche Lehramt irrtumslos ist, er ließ es offen für den Tag X, wo verbindlich erklärt wird, es mit keinem legitimen Papst zu tun gehabt zu haben. Es ist bekannt, daß Lefebvre dieses Aussprechen „daß dieser Papst kein Papst ist“ vollziehen wollte, aber durch außerhalb u. inneren Druck der Bruderschaft davon abgehalten wurde.
Der Unterschied zur jetzigen Neu-Piusbruderschaft ist, daß sie diese MÖGLICHKEIT inzwischen ausklammert. Das ist das Übel! Sie befindet sich in einer vollkommenen Widersprüchlichkeit.
„Doch möglicherweise werden wir verpflichtet sein zu glauben, daß dieser Papst nicht Papst ist. Es scheint nämlich auf den ersten Blick. Feierlich und formell kann ich es noch nicht sagen – denn unmöglich, daß ein Papst öffentlich und formell Häresie, sozusagen Apostasie, begeht.“ (Lefebvre, Econe, 1986)
Im übrigen hat Lefebvre und damals auch die weiteren vier Bischöfe diese Schein-Exkommunikation niemals anerkannt
Redaktion benachrichtigen
#147   Anaritha   11:54:54 | Montag, 10. Oktober 2011
Nun ist das Rätsel gelöst, wieso Pater Abrahamovicz aus der Bruderschaft ausgeschlossen wurde: Er ist Sedisvakantist, und er beschuldigt den Erzbischof des Sedisvakantismus. Tatsächlich hat die Bruderschaft ab 1986 niemals erklärt, die Konzilspäpste wären keine echten Päpste. Hätte Lefebvre diese Weisung gegeben, wäre dies geschehen. Lefebvre mag es überlegt haben, aber er nannte diese Frage eine unnütze Frage. Somit ist in den geheimen Tonbandaufzeichnungen sicher nicht mit Sicherheit festgestellt, daß die Päpste keine echten Päpste mehr wären, sonst hätte der Erzbischof auch nicht 1988 mit Papst Johannes Paul II. verhandelt, und er hätte spätestens nach seiner Scheinexkommunikation erklärt, daß dieser Papst kein echter Papst mehr ist; das hat Lefebvre aber nie getan. Er nannte Wojyla lediglich mit der Freimaurerei im Bunde, was für den Vatikan auch zutrifft. Somit hatte Menzingen gar keine andere Wahl, P. Abrahamovicz aus der Bruderschaft auszuschließen.
Redaktion benachrichtigen
#146   Jubärens   10:28:50 | Montag, 10. Oktober 2011
Tomás als Lügner und Verdreher der Kirchengeschichte.
Er klopft und verdreht die historische Wahrheit solange, bis sie in sein Sedi-Sektierer-Weltbild hineinpasst, wie folgende Aussage zeigt:
„Die erste Enzyklika bezieht sich auf die noch nicht kapitalistische Wirtschaft und die zweite auf die kapitalistische. Beide sind richtig und widersprechen sich nicht.“
Die besagte ‘erste Enzyklika’ war die von Papst Benedikt XIV. 1745, mit der er nach langem Studium endgültig und für alle Zeiten entschied, dass Christen keinen Zins für Darlehen nehmen dürfen.
Zu behaupten wie Tomas, im Italien des 18. Jh., wo schon 500 Jahre vorher der Bank-Kapitalismus erfunden worden war, habe kein Kapitalismus existiert, zeugt von historischer Blindheit oder gewollter Geschichtsverdrehung.
Die angeblich „zweite“ Enzyklika, die das Zinsverbot für Christen ausdrücklich zurücknahm, war keine, sondern ein Brief von Papst Pius VIII. vom 18. August 1830 an den Bischof von Rennes.
Dabei bezog sich der Papst in keiner Weise auf den angeblichen plötzlichen Ausbruch des Kapitalismus. Das Schreiben war auch kein offizieller lehramtlicher Text. Trotzdem wurde seit diesem Zeitpunkt vom kirchlichen Lehramt die Lehramts-Enzyklika von Papst Benedikt XV. fallengelassen und allgemein die kirchliche Erlaubnis zum Zinsnehmen verkündet.
Redaktion benachrichtigen
#145   Tomás   08:47:06 | Montag, 10. Oktober 2011
Jubärens
#113
Die erste Enzyklika bezieht sich auf die noch nicht kapitalistische Wirtschaft und die zweite auf die kapitalistische. Beide sind richtig und widersprechen sich nicht.
Ignatius1
#143
Die Piusbruderschaft leugnet den Primat des Papstes und die Unfehlbarkeit, Indefektibilität und Heiligkeit der Kirche. Sie ist eine häretische Sekte. Aus diesem Grund muß sich jeder Katholik von ihr – wie von den Mormonen oder der Konzilssekte – vollständig trennen.
Mittlerweile sind schon Priester (es sollen vier sein) von dem fahrenden Zug abgesprungen, aber es ist zu befürchten, daß diese die Irrlehren beibehalten haben und den Ratzinger als Papst und die Konzilssekte als die Kirche nach wie vor anerkennen.
Die Rechtgläubigen in der Piusbruderschaft müssen sich von ihr trennen und Kapellen gründen, aber die Priester müssen die richtigen sein, keine Lefébvristen. Es sei denn, sie haben die Irrtümer der Piusbruderschaft abgeschworen und bekennen sich zum Sedisvakantismus. Ansonsten kämen die Gläubigen vom Regen in die Traufe.
#
Redaktion benachrichtigen
#144   Ignatius1   06:50:41 | Montag, 10. Oktober 2011
Die Bruderschaft will ja unbedingt auch zu den Modernisten gehören. Diese Entwicklung sieht man ja schon lange. Der Erzbischof hat davor gewarnt, doch Fellay und seine Mitarbeiter wollen unbedingt dazu gehören. Treue Katholiken
schliesst euch zusammen, gründet neue Messzentren, sucht noch treue Priester.
Auch wenn die Bruderschaft diesen Wischi Waschi Text nicht unterschreibt, sieht man doch den Kurs, denn sie anstrebt. Jahrelang haben Gläubige sich eingesetzt mit Spenden etc und jetzt? Ach wie schön, wir gehören auch bald zu den Modernisten. Danke Bischof Fellay etc.
Redaktion benachrichtigen
#143   Alstak   00:09:21 | Montag, 10. Oktober 2011
Gute Nacht, es war mal wieder nett mit Ihnen!
Redaktion benachrichtigen
#142   catholic   00:08:05 | Montag, 10. Oktober 2011
Lieber Alstak, gute Nacht, nach dieser Sitzung im Sonderausschuss …
Redaktion benachrichtigen
#141   Alstak   00:06:26 | Montag, 10. Oktober 2011
Catholic – es sind wie immer die „IslamistischenFreimaurerNaziKonzilssektenHomoJudenAbtreiberSozis“, die das bilden…
Redaktion benachrichtigen
#140   catholic   00:04:24 | Montag, 10. Oktober 2011
„Sondergeheimbünde im Vatikan“? – Das ist von allgemeiner Wichtigkeit.
Schwebt der Heilige Vater in Gefahr?
Sind diese „dunklen Mächte“ gar Freimaurer, die mit ihrem Mörtel „hochokkult“ das
„Dritte Geheimnis“ einmauern? –
Fragen über Fragen, die es hier zu lösen gibt !
Redaktion benachrichtigen
#139   Sinah   23:57:40 | Sonntag, 9. Oktober 2011
#117 santa rita
santa rita, für Ihre berechtigten Worte ein aufrichtiges Dankeschön!
„Das zeigt aber wiederum, dass die P-Brüder bei einer Annäherung an den hochokkulten Vatikan gezwungen sind, die eigenen Gläubigen zu täuschen und zu manipulieren.“
Die haben niemals begriffen, wie bedrohlich es ist, sich auch nur diesen Räumen zu nähern. Ganz zu schweigen von den bestehenden Sondergeheimbünden im Vatikan.
Hier haben die dunklen Mächte mit der Fsspx natürlich leichtes Spiel!
„Stattdessen sollte man kritisch untersuchen,…“
Hier wird nichts mehr „untersucht“, hier wird nur noch auf den Knien gerutscht.
Allein, daß die Piusse Benedikt huldigen und akzeptieren, daß er verstummt ist bezüglich Fatima, sei es, was das Dritte Geheimnis betrifft, sei es, was die Weihe betrifft, ist eine Schande ohne Ende.
Redaktion benachrichtigen
#138   catholic   23:13:41 | Sonntag, 9. Oktober 2011
… um den Segen bitten
Redaktion benachrichtigen
#137   Alstak   23:11:34 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Catholic… ja, was mit den Priestern?
Redaktion benachrichtigen
#136   catholic   23:10:05 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Lieber Alstak,
also allen Knarren in die Hand geben und Kampfgesänge brüllen.
Und alle Priester …
Redaktion benachrichtigen
#135   clarissa colonia   23:05:37 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Ach, tomas, wollten Sie hier nicht noch Ihre Pläne zur Taufe des Auswärtigen Amtes vorstellen?
Redaktion benachrichtigen
#134   Jubärens   23:04:14 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Für die Sedis immer noch gültig:
Päpstliche Enzyklika mit kurzer Halbwertzeit zur Gehorsamspflicht:
Mit der Enzyklika Vix pervenit hatte Papst Benedikt XIV. am 1. November 1745 endgültig und für alle Zeiten entschieden, dass Christen keinen Zins für Darlehen nehmen dürfen:
„Jeder Gewinn, der die geliehene Summe übersteigt, ist deshalb unerlaubt und wucherisch
In den Ausführungsbestimmungen heißt es, dass bei keiner Synode, Predigt oder Christenlehre etwas von obigen Thesen Abweichendes vorgetragen werden darf. Wer dieser Forderung gegenüber ungehorsam ist, habe mit den Strafen zu rechnen, die durch die hl. Kanones über die Verächter und Übertreter der apostolischen Weisungen verhängt sind[4]. Die Verantwortlichen der Kirche werden darüber hinaus angewiesen, das Schandmal und Laster des Darlehnszinsnehmens unter Hinweis auf die Hl. Schriften zu brandmarken[5].
Schon 80 Jahre später wurde das hochheilige Zinsverbot von Papst Pius VIII. in einem Schreiben vom 18. August 1830 an den Bischof von Rennes aufgehoben.
Redaktion benachrichtigen
#133   Alstak   23:02:47 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Catholic spricht wahr. Also, alle an die Hand nehmen und feine Liedchen trällern! Aber die Priester wirklich nur die Hand anfassen!
Redaktion benachrichtigen
#132   catholic   22:58:26 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Wer RELIGIONSFREIHEIT für sich fordert, muss sie fairerweise auch anderen zugestehen. –
Jede Religion hält sich für richtig.
Die gelebte Liebe kann nicht falsch sein.
„Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
Das dürfte zum Menschsein genügen.
Redaktion benachrichtigen
#131   karljosef   22:50:12 | Sonntag, 9. Oktober 2011
1/ Wieso gehört der Syllabus zum unfehlbaren Lehramt? Der Syllabus ist kein Dogma.
Religionsfreiheit heute bedeutet nicht , daß alle Religionen gleich viel wert sind . Es gibt nur eine waren Glauben der Katholische. Alle anderen Religionen sind Menschenwerk. Der Staat hat diese jedoch auch zu tolerieren, wenn sie nicht gegen die Öffentliche Ordung verstoßen.
2/ Die neue Messe ist nicht in sich schlecht. Sie hat Defizite. Sie ist gültig und Promulgiert von Papst Paul VI.
3/ Assisi bedeutet bei Ratzinger eben nicht dass alle Religionen gleich wahr sind. Wer das behauptet sagt die Unwahrheit.
Redaktion benachrichtigen
#130   Alstak   22:33:03 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Eiderdaus, in den Himmel! Nichts da, die fahren hinab.
Redaktion benachrichtigen
#129   catholic   22:27:44 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Lieber Alstak, ich glaube nicht das Tomas und seine Genossen in der Hölle schmoren werden;
für sie wird es die „Strafe“ sein, im Himmel zu erröten, wenn sie dort mit den Heiligenscheinpäpsten am Himmlichen Hochzeitsmahl teilnehmen dürfen …
Redaktion benachrichtigen
#128   Tomás   22:25:05 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Alstak
#123
Bekennt sich Ratzinger zum „Recht“ auf Religionsfreiheit, Ökumenismus, Kollegialismus und zur Vorstellung, die Messe sei eine Versammlung des Volk Gottes?
Antonio Michele Ghislieri
#124
Wer Ratzinger als Papst anerkennt ist kein Häretiker. Vorausgesetzt, daß er ihm auch gehorcht.
Die Piusbrüder sind hier total inkonsequent, was eine Folge ihrer opportunistische Haltung gegenüber der Konzilssekte ist.
Redaktion benachrichtigen
#127   Alstak   22:21:05 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Tomás und seine Artverwandten werden natürlich in der Hölle schmoren für ihre Frevel.
Redaktion benachrichtigen
#126   catholic   22:17:14 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Es reicht durchaus zum katholischen Christsein, den Forderungen Jesu Christi nachzukommen.
Und das tut Papst Benedikt XVI. nach bestem Wissen und Gewissen.
Es würde mich freuen, etwas von der Nachfolge Chrisit bei Bruder Tomas oder Pius V. -Fan erkennen zu können. –
Redaktion benachrichtigen
#125   Antonio Michele Ghislieri   22:08:28 | Sonntag, 9. Oktober 2011
@Alstak
Nun ja, ein Häretiker ist er wohl schon. Die angebliche Legitimität der Einsetzung ist damit hinfällig. Ob daraus, wie Tomás meint, gleich die höchste Glaubenswahrheit wird, das sei mal dahingestellt. Mir erscheint es so, dass man bona fide durchaus Herrn Ratzinger für den Papst halten kann und trotzdem katholisch bleiben kann, zumindest wenn man den Irrtümern der Modernistensekte nicht folgt.
Redaktion benachrichtigen
#124   Alstak   21:58:01 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Tomás –
1. Kann er nicht.
2. Dr. Ratzinger ist kein Häretiker, er ist legitim eingesetzt. Sie erkennen das VK II nicht an. Deshalb ist jede Diskussion hinfällig. Sie sind ein Irrgläubiger. Das habe ich ausreichend dargelegt.
Redaktion benachrichtigen
#123   Tomás   21:55:56 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Jubärens
#118
Welche Enzykliken verschweigen wir?
Alstak
#120
Ich vermisse bei Ihnen jede sachliche Argumentation.
Ich habe zwei Fragen an Sie:
1. Kann ein Häretiker nach der Lehre der Kirche Papst sein?
2. Ist Ratzinger ein Häretiker?
Sollten Sie beide Fragen nicht beantworten, werde ich davon ausgehen, daß Sie keine Argumente haben, und sich nur aus emotionalen Gründen am Ratzinger festhalten.
Redaktion benachrichtigen
#122   Schalom   20:29:01 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Lieber Alstak,
wenn diese Papstgegner doch wenigsten zu erkennen geben würden,
dass sie durch die Tat Jesus nachfolgen. Aber das hier ist nur Geschimpfe, Gehetze und Besserwisserei. Damit können wir leben.
Ich glaube, die werden nicht einmal gestraft, denn ihre verbohrte Dummheit ist schon Strafe genug.
Redaktion benachrichtigen
#121   Alstak   19:12:33 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Jeder, der die Unfehlbarkeit des von Gott eingesetzten Papstes leugnet, vergeht sich an der Mutter Kirche. Häretiker, Ketzer, Sektierer. Allesamt. Papst Benedikt XVI. ist der rechtmäßige Papst. Eure Scheinargumente werden daran nichts ändern und wahre Gläubige, freilich, nicht beeinflussen. Eure Strafe erhaltet Ihr, wenn Ihr Zeugnis vor Ihm ablegen müsst.
Redaktion benachrichtigen
#120   Mingaer †   18:41:00 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Es genügt eine Irrlehre im V2 nachzuweisen um zu behaupten, daß es kein Konzil und Roncalli aufwärts, oder besser gesagt abwärts, keine Päpste waren. Lesen Sie den 16 Satz im Sylabus, das genügt um Roncalli bis Ratzinger als falsche Päpste und Häretiker zu entlarven. Wer daran zweifelt, der glaubt nicht an die Irrtumslosigkeit der Kirche, die Irrtumsfreiheit der Konzilien und an das unfehlbare Lehramt der Kirche, das Papsttum.
Wer V2 bejaht, ist in einer anderen ‘Kirche’ gelandet, der ist außerhalb der katholischen Kirche.
Die Kirche ist da wo die Lehre geglaubt und gelebt wird, da wo das Gegenteil davon getan wird, da ist die Gegenkirche. Willkommen ihr V2-Mitglieder in der Gegenkirche, bei euren Gegenpäpsten, mit euerer Gegenlehre, euerer Gegenmesse und euren Gegensakramenten, euren Gegengesetzen.
Die FSSPX bejaht diese Gegenkirche, deshalb ist sie schismatisch-häretisch.
Der Sedisvakantismus stellt diese Tatsache nur fest, er ist keine Lehre, da er sich nicht von der Lehre der katholisch-apostolischen Kirche weg bewegt, sondern auf ihr ruht.Noch ein Zitat von Lefebvre von 1979 ‘diese neue Kirche des V2 hat ein Bastard Konzil, eine Bastard Lehre, eine Bastard Messe, Bastard Priester und Bastard Sakramente’. Bastard Päpste hat er vergessen.
Redaktion benachrichtigen
#119   Jubärens   18:28:37 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Die bequeme Verlogenheit des Sedi-Sektierers Tomás:
„Wir bekennen uns bedingungslos zur Gehorsamspflicht gegenüber jedem Papst. Diese Pflicht gilt aber seit 1958 praktisch nicht mehr“, ist also für Tomas seit 50 Jahren eine rein theoretische Pflicht und superbequem. Andere Sedis sehen den Papststhron schon länger vakant und sind damit gehorsamsfrei.
Seither macht die Gruppe auf „Wir allein sind die wahre Kirche“ – auch ohne Papst und Bischöfe.
Sie suchen sich die Päpste und Lehraussagen der Kirchengeschichte aus, die sie für wichtig finden, und interpretieren sie nach eigenem Gusto – Sie sind sich ihr eigenes Lehramt.
Papst-Enzykliken, die nicht in ihre puristische Lehre fallen, verschweigen sie lieber.
Die SEdis sind auf ihre Weise Beliebigkeitskatholiken nach selbstgestricktem Lehramt – wie auf der anderen Seite „Wir sind Kirche“.
Redaktion benachrichtigen
#118   santa rita   18:05:43 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Dass die Bruderschaft just in dem Moment der bevorstehenden Wiederholung des Assisi-Greuels die Einigung mit Rom forciert, ist eine bodenlose Frechheit und ein Schlag ins Gesicht des Erzbischofs.
Es zeigt einerseits, dass sich in Rom gar nichts geändert hat, andererseits aber, dass die Bruderschaft nunmehr mit der grössten Selbstverständlichkeit das Gegenteil von dem vertritt, was man jahrzehntelang den Gläubigen eingetrichtert hat.
Das zeigt aber wiederum, dass die P-Brüder bei einer Annäherung an den hochokkulten Vatikan gezwungen sind, die eigenen Gläubigen zu täuschen und zu manipulieren.
Man hat sich eine Wunschvorstellung zurechtgelegt, dass mit Ratzinger alles besser geworden ist und sich auf dem Weg zurück zur Tradition befindet. Alles was nicht in dieses Wunschkonzert passt, wird ausgeblendet, verharmlost und schöngeredet.
Stattdessen sollte man kritisch untersuchen, welche Agenda hinter allen Handlungen und Machenschaften Roms steckt. Dann wird man schnell herausfinden, dass der Vatikan eines der Hauptzentren der globalistischen Verschwörung zur Errichtung einer Neuen Weltordnung mit einer Welteinheitsreligion ist. Da die Bruderschaft dieser Agenda im Wege steht, wird sie jetzt ausgeschaltet.
Redaktion benachrichtigen
#117   Mingaer †   16:57:44 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Vielleicht ist Alstak ja auch Anhänger eines anderen der derzeit so an die 20 amtierenden Scheinpäpste – wer weiß!
Redaktion benachrichtigen
#116   Tomás   16:48:17 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Alstak
#114
Von welchen Papst reden Sie?
Wenn Sie den Ratzinger meinen, ist es falsch, weil er kein Papst ist. Weshalb, habe ich Ihnen schon erklärt
Redaktion benachrichtigen
#115   Alstak   16:43:36 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Tomás – Sie leugnen den von Gott eingesetzten Papst. Da zwackt die Maus keinen Faden ab.
Redaktion benachrichtigen
#114   Tomás   16:37:12 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Alstak
#112
Welchen Papst anerkenne ich nicht an? Der letzte, Pius XII., starb im Jahr 1958.
Die Kirche lehrt, daß ein Häretiker oder Apostat kein Glied der Kirche ist und aus diesem Grund kein Kirchenamt inne haben kann. Daher kann Ratzinger, der unmittelbar nach dem „Konzil“ oder schon davor den Glauben verraten hat, niemals Papst sein.
Redaktion benachrichtigen
#113   Alstak   16:15:00 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Tomás erkennt den Papst nicht an. Er ist und bleibt ein Häretiker, Sektierer und Ketzer. Da kann er es noch so schönreden.
Redaktion benachrichtigen
#112   Tomás   16:13:47 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Jubärens
#109
Jeder Papst lehrt und ordnet im Sinne der Tradition an. Dies wird durch die Unfehlbarkeit des Papstes garantiert. Ein Papst, der es nicht tut, wie Razinger, ist kein Papst.
Wir schränken nicht die Gehorsamspflicht gegenüber dem Papst ein, sondern bekennen uns bedingungslos zu ihr. Diese Pflicht gilt nur gegenüber einem wahren Papst und nicht den „Konzilsspäpsten“.
Redaktion benachrichtigen
#111   Alstak   16:11:41 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Tomás „schrenkt“ sich wieder selbst ein.
Redaktion benachrichtigen
#110   Jubärens   15:52:50 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Die Sedi-Sektierer wie Tomás & Co. „schränken eigenmächtig die Gehorsamspflicht gegenüber dem Papst ein“, indem sie behaupten, dass man nur dem Papst gehorchen soll, der im Sinne der Tradition lehrt oder anordnet.
Diese „Lösung“ ist sehr bequem, aber häretisch.
Redaktion benachrichtigen
#109   Sinah   15:25:19 | Sonntag, 9. Oktober 2011
#106 „Der Papst erwartet nun…!“
Hier trifft wieder einmal zu, was Erzbischof Lefebvre klarlegte: „Was Rom gegenwärtig zugunsten der Tradition gewährt, ist nur eine rein politische, diplomatische Geste, um Anschlüsse zu forcieren. Aber es ist keine Überzeugtheit von den Segnungen der Tradition – Sie haben die Möglichkeit fahren gelassen, Rom zu kontern.“
Redaktion benachrichtigen
#108   Tomás   15:21:50 | Sonntag, 9. Oktober 2011
klausvonjaus
#98
Das Dogma des Primates des Papstes, definiert auf dem Vatikanischen Konzil, besagt, daß ein Katholiken dem Papst in allen Sachen des Glauben, der Sitten, der Kirchenzucht und der Leitung der Kirche gehorchen muß.
Die Piusbrüder dagegen behaupten, man dem Papst nur gehorchen, wenn er im Sinne der Tradition lehrt oder anordnet.
Mit dieser selbsterfundenen Einschränkung leugnet die Piusbruderschaft dieses Dogma.
Wenn die Piusbrüder meinen, ein Papst lehrt und ordnet gegen die Tradition an, sollte sie sich die Frage stellen, ob dieser (vermeintiliche) Papst ein wahrer Papst ist.
Weil die Piusbrüder sich von dem „Papst“ nicht trennen wollen, stellen sie sich nicht diese Frage, sondern schrenken eigenmächtig die Gehorsamspflicht ein.
Damit haben sie die Tradition und den Papst. Diese „Lösung“ ist sehr bequem, aber häretisch.
Redaktion benachrichtigen
#107   Nephtali   15:18:57 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Was will denn die FSSPX die Gläubigen und ihre eigenen Priester noch länger über den Tisch ziehen?
Aus dem Vatikan – Staatssekretariat – wurde schon längst klargestellt: „Seine Heiligkeit wollte damit ein Hindernis beseitigen, das der Öffnung einer Tür zum Dialog entgegenstand. Der Papst erwartet nun, daß die vier Bischöfe in vollkommener Zustimmung zur Lehre und zur Disziplin der Kirche eine ebensolche Bereitschaft zeigen.“
Punkt 2:
„Für eine künftige Anerkennung der Bruderschaft St. Pius X. ist die volle Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Lehramtes der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. sowie Benedikt XVI. unerlässliche Bedingung…“
(Aus der Note des Staatssekretariats zu den Vier Bischöfen der Bruderschaft St. Pius X. vom Jahre 2009)
WIR WIDERSAGEN!
Redaktion benachrichtigen
#106   Rückkehr-Ökumene   14:12:54 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Schlimmer als keine Kritik zu üben, ist das Vorbringen einer das Übel verharmlosenden Kritk und zu behaupten, diese sei die notwendige Kritik.
Die notwendige Kritik würde in Bezug auf das Konzil u.a. lauten: „Die Weigerung des Pastoralkonzils zu sagen, dass die Kirche Christi und die katholische Kirche ist, und das „ist“ durch „subsistit“ zu eretzen, ist ein Verrat an der katholischen Kirche.“
In Bezug auf die Neue Messe lautet die notwendige Kritik u.a.: Sie ist in sich schlecht und gefährdet den katholischen Glauben, deshalb soll man ihr fern bleiben.
Wenn Rom zugesteht, dass die Bruderschaft weiterhin Krtik üben dürfe, dann besagt das gar nichts!
Denn dann wird dieses Rom nur noch eine harmlose Kritik dulden, die von der notwendigen Kritik ablenkt. Es entscheidet ja darüber, welche Kritik dann noch sein darf und die sich unterstellt haben, müssen sich danach richten.
Dann lieber gar keine Kritik! Denn auf die, die dann noch möglich sein wird, kann man getrost verzichten! Und nicht nur das: Denn dann wird an die Stelle der notwendigen Kritik diese überflüssige Kritik gesetzt und so der falsche Eindruck erweckt, als wäre das die notwendige Kritik.
Dadurch wird nicht die Rückkehr Roms zur Tradition beschleunigt, sondern im Gegenteil, sie wird blockiert, weil ein Schleier über die Tradition gelegt wird. Die verharmlosende Kritik verhindert nämlich, dass die unüberbrückbare Kluft zwischen der traditionellen Lehre und der Lehre des pastoralkonziliaren Roms deutlich gemacht wird
Redaktion benachrichtigen
#105   catholic   14:09:15 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Wer hat denn da wieder so geistreich geschrieben? –
Nur ein paar Bemerkungen zum Artikel.
.
Das 2. Vatikanum ist einberufen worden, weil es höchste Zeit war, die Kirche aus dem Absolutismus etc. , bildlich von den verstaubten Pfauenwedeln, zubefreien.(liberare)
.
Die Kirche hat schon immer im Laufe ihrer Geschichte heidnisches Brauchtum assimiliert (synkretisiert), Kultformen, Rituale, Festtermine (25. 12. Fest des Sonnengottes).
.
Der katholische Pazifismus, Pax Christi, hat seine Wurzeln in der Bergpredigt: „Selig die Friedensstifter (pacifici) , den sie werden Söhne Gottes genannt werden.“
.
Redaktion benachrichtigen
#104   Nephtali   14:02:55 | Sonntag, 9. Oktober 2011
BISCHOF GALARRETA, halten Sie noch an Ihrer Predigt fest, die Sie 2004 in Ecône gehalten haben?
„…Wenn wir nun das Prinzip betrachten, welches das ganze Leben der heutigen Kirche im Inneren leitet, so ist es der Ökumenismus,welcher zwangsläufig zur Apostasie – zum Glaubensabfall – führt…
„Das Schlimme ist, daß der Ökumenismus die Kirche von innen her auflöst. Es handelt sich zuallererst um eine Auflösung des wahren Glaubens, des kath. Glaubens… Man bedient sich all dessen, um diese neue Religion, diese falsche Religion zu errichten…Sie verfälschen die Wahrheit…“
War und ist nicht das Oberhaupt der kath. Kirche verantwortlich für die Verfälschung der Wahrheit?
Nun aber wollen Sie selbst hineingehen in eine „Kirche“, die zur Apostasie, zum Glaubensabfall führt, die eine neue Religion hat.
Wir brauchen nirgendwo hineingehen, wir stehen da, wo die römischkath. Kirche, die eine, heilige, immer steht und gestanden ist.
Sagt nicht Lefebvre, mit dieser Konzilskirche nichts zu tun haben zu wollen. Sie ist nicht die katholische Kirche.
„Man bietet uns [v. Rom] ein Abkommen an, wo wir bereits die zerstörerischen Wirkungen [in Campos] sehen. Für uns aber ist klar, daß ein rein praktisches Übereinkommen nicht möglich ist. Rom sagte: ‘Diskutieren wir nicht über die Lehren der Kirche, da werden wir uns festfahren.’ Was heißt das anders: Die Wahrheit trennt, folglich ist es besser, sie zur Seite zu schieben.“
Das nun tut die FSSPX: SIE SCHIEBT DIE WAHRHEIT AUF DIE SEITE.
Redaktion benachrichtigen
#103   kammerjäger   13:30:40 | Sonntag, 9. Oktober 2011
#101 Und Tschüß!
.
Ein Zigeuner verlässt seine Heimat
er sucht in der Fremde sein Glück.
Er wird verstoßen, verachtet von allen.
Zu den Seinen kehrt er nie zurück.
Ja, und der Bergwind der sang ihm leis sein Abschiedslied
und die Bäume sie rauschten dazu.
Und das drang ihm so tief in sein Herz hinein,
darum findet er gar keine Ruh.
Mutlos auf all seinen Wegen,
durchzieht ein Zigeuner die Welt.
Er kennt weder Vater noch Mutter,
seine Wiege stand draußen im Feld.
Ja, und der Bergwind der sang ihm leis sein Wiegenlied…
Mit den Tränen im Aug’von der Felsenwand,
stürzt er sich hinab in die Flut.
Ihr meine Lieben lebt wohl und verzeiht mir.
Ein Zigeuner der war ich nur.
Ja, und der Bergwind der sang ihm leis sein Sterbelied…
Redaktion benachrichtigen
#102   Sinah   13:28:03 | Sonntag, 9. Oktober 2011
„Der Text zitiert auch Mons. Fellay. Er erwähnte am 1. Oktober in der 10.000-Seelen-Stadt Villepreux – 35 Kilometer westlich von Paris – eine Aussage von Schwester Luzia von Fatima.
Diese habe erklärt, daß die Muttergottes dem Rosenkranz „eine besondere Wirksamkeit verliehen hat, dergestalt, daß er alle Probleme lösen kann.“
Bischof Fellay insistiert: „Schwester Luzia sagt es in Fatima: alle Probleme. Sie hören es wohl: alle! Man muß daran glauben.“
Hören Sie es wohl, verehrte Gläubigen! Man muß nur daran glauben, daß alles, was nach meinen Vorstellungen abläuft, eine Gebetserhörung sei!
KEIN GEBET WIRD ERHÖRT, WENN ES SICH GEGEN DEN WILLEN GOTTES RICHTET!
Hier schiebt die Priesterbruderschaft die Muttergottes vor, um durch sie zu ihrem erpresserischen Ziel zu kommen.
„Hast du einen Irrlehrer ein- oder zweimal gewarnt, SO MEIDE IHN. Du weißt, ein solcher ist verkehrt und spricht sich ob seiner Sünde selbst das Urteil“ (Titus 3,11)
Die Neo-Fsspx meidet nichts! Im Gegenteil! Sie „freut sich sehr über das väterliche Entgegenkommen des Papstes und betet in allen ihren Kirchen für einen guten Ausgang der Gespräche.“
Redaktion benachrichtigen
#101   kammerjäger   13:22:35 | Sonntag, 9. Oktober 2011
#98 Tomás irrt auf der ganzen Linie seines Sedisvakantismus; aber was er bzgl. der Piussekte sagt, ist in sich logisch! Die Piussekte leugnet den Primat, indem sie ihren Ungehorsam so argumentiert, wie sie es tut.
Redaktion benachrichtigen
#100   Sinah   13:20:01 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Lefebvre sagt: „ES WÄRE IRRIG ZU SAGEN, DIE REFORMEN HABEN IHREN URSPRUNG NICHT IM KONZIL!“
Unzählige REFORMEN stammen aus dem Konzil, nicht zuletzt der Assisi-Skandal, das Religionstreffen in Trastevere und anderswo, die päpstl. Besuche in den Synagogen u. Moscheen.
Frage an Lefebvre: „Was ist die erwähnte ökumenische Bibel?“
Lefebvre: Vor 2 oder 3 Jahren wurde eine ökumenische Bibel gemacht, die von vielen Bischöfen anerkannt wurde. Ich weiß nicht, ob der Vatikan sie öffentlich befürwortet hat, aber er hat sie entschieden nicht unterdrückt, denn sie wird in vielen Diözesen verwendet. Z.B. ließ der Bischof von Fribourg protestant. Pastoren diese ökumenische Bibel allen Kindern der kath. Schulen erklären. Diese Stunden waren dieselben für Katholiken und Protestanten.
Frage: Können Sie eine Übersetzung zitieren, die tatsächlich katholischem Dogma widerspricht?
Ja. Im lateinischen Text wird z.B. die Jungfrau Maria als Semper Virgo, d.h. „immerwährende Jungfrau“ bezeichnet. In allen modernen Übersetzungen ist das Wort „immerwährende“ ausgelassen. Dies ist sehr ernst, weil es einen großen Unterschied gibt zwischen „Jungfrau“ und „immerwährende Jungfrau“
Doch die Neo-Bruderschaft sagt, man kann das Konzil korrigieren. Man brauche nur „diese zweideutigen Aussagen des Konzils stehen lassen dadurch, daß man sie im Licht der Tradition auslegt und in die Kontinuität der Lehre der Kirche hineinstellt!
Redaktion benachrichtigen
#99   klausvonjaus   13:10:23 | Sonntag, 9. Oktober 2011
FALSCH, TOMAS
die Piusbrüder leugnen keinesfalls den Primat des Papstes…das ist dümmliche Antipiusbrüder-Propaganda…sie machen vollkommen zu Recht auf die verheerenden Auswirkungen des V2 aufmerksam und beugen sich nicht der Lüge…
Redaktion benachrichtigen
#98   Tomás   13:05:42 | Sonntag, 9. Oktober 2011
klausvonjaus
#95
Papst Paul IV. legt in seiner Bulle „Cum ex apostolatus officio“ fest, daß die Wahl eines Häretikers oder Apostaten zum Papst null und nichtig ist. Aus diesem Grund ist der Ratzinger, der nach dem „Konzil“ oder schon davor vom Glauben abgefallen ist, kein Papst.
Die Piusbrüder leugnen den Primat des Papstes und Unfehlbarkeit, Indefektibilität und Heiligkeit der Kirche. Sie sind – wie Ratzinger – Häretiker. Deswegen wäre eine Wahl eines Piusbruder zum Papst, null und nichtig.
Redaktion benachrichtigen
#97   Rückkehr-Ökumene   12:57:47 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Wird es für die Priesterbruderschaft St. Pius X. nach einer „Versöhnung mit Rom“, wie Pater Pfluger sagt, „sehr sehr schwierig sein“ die Kritik am modernistischen Rom weiterzuführen?
Hier ist es unumgänglich zu unterscheiden:
Es wird nicht „sehr, sehr schwierig sein“ eine Kritik vorzubringen, die nicht an die Wurzel des Übels geht und die die unüberbrückbare Kluft, die zwischen der traditionellen Lehre der Kirche und der Lehre des vom Konzil geprägten Roms verharmlost.
Es wird aber nicht nur sehr, sehr schwierig sein, die notwendige Kritik, die an die Wurzel des pastoralkonziliaren Übels geht, insbesondere –
Das Konzil hat mit dem „subsistit“ Verrat am Absolutheitsanspruch der Kirche geübt und die Neue Messe ist in sich schlecht –, sondern sie kann dann überhaupt nicht mehr vorgebringen (!), weil sich das moderne Rom von denen, die sich ihm unterstellt haben natürlich nicht vorwerfen lässt, dass es Verrat an der katholischen Kirche geübt hat und immer noch übt.
Die notwendige Kritik, die das Zeugnis für die Wahrheit verlangt, kann die Priesterbruderschaft St. Pius X. nur vorbringen, solange sie sich in der Position des Abseits in Bezug auf den offiziellen Innenraum der Kirche befindet.
Wir müssen dafür beten, dass der ganzen Priesterbruderschaft diese Erkenntnis zuteil wird, und sie deshalb mit einem Abkommen wartet, bis Rom auf den Boden seiner Tradition zurückkehrt.
Der Rosenkranz des Rosenkranz-Kreuzzuges sollte jetzt (zumindest auch) in dieser Intention gebetet werden
Redaktion benachrichtigen
#96   klausvonjaus   12:56:33 | Sonntag, 9. Oktober 2011
NEUER PAPST
Voraussetzung, dass ein neuer Papst aus den Reihen der Piusbrüder den Stuhl Christi besteigt und wieder für Ordnung sorgt ist, dass sie wieder vollumfänglich in die Kirche aufgenommen werden…auch wenn es schmerzt sich mit Verrätern und Freimoirern an einen Tisch zu setzen…dieses Opfer muss erbracht werden…
Redaktion benachrichtigen
#95   Sinah   12:50:38 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Welch ein Bruch der widersprüchlichen FSSPX!
P. Pfluger erdreist sich zu behaupten, die FSSPX wolle das Erbe ihres Gründers weitertragen. Welche Lüge!
Lefebvre weist hin, daß die Konzilsverblendeten von einem Triumph dieses II. Vatikanums sprachen: „Das Konzil ist das 1789 der Kirche“! Und er sagt, daß es sich bei diesem Konzil um eine „Pervesion des Geistes“ handelt!
Indes stellt P. Gaudron seinen Gründer als nichtwissend hin, die Neue FSSPX weiß es besser!
Die FSSPX behauptet – hier P. Gaudron – man brauche nur diese zweideutigen Aussagen des Konzils stehen lassen dadurch, daß man sie im Licht der Tradition – aus Ratzingers Schlauheit geboren – auslegt und in die Kontinuität der Lehre der Kirche hineinstellt. Genau das wurde vorher von der FSSPX verurteilt im Hinblick auf Campos, auf die Petrus-, auf Le Barroux. Diese wurden damals von der FSSPX beschuldigt und denunziert.
„Das II. Vatikanum ist eine aus dem Liberalismus hervorgekrochene Apostasie“ – so wurde gelehrt, das verteidigte man bis aufs Blut.
„Das II. Vatikanum – eine Revolution! – Das wurde gelehrt, das verteidigte man bis aufs Blut.
Wie P. Abrahamovicz hinweist auf das Buch „Sie haben Ihn entthront“, in dem Erzbischof sagt, daß es unmöglich sei, dieses Konzil zu retten, so hat Lefebvre, so hat die FSSPX in Zaitzkofen, in Econe, in Vorträgen, in Predigten der Priesterschaft, dem Volk eingetrichtert: Ja, so ist es, wie Lefebvre sagt: „ES WÄRE IRRIG ZU SAGEN, DIE REFORMEN HABEN IHREN URSPRUNG NICHT IM KONZIL!“
Redaktion benachrichtigen
#94   Rückkehr-Ökumene   12:31:43 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Die theologischen Gespräche, welche die Bruderschaft mit dem modernen Rom geführt hat, dienten auch dazu auszuloten, ob eine inhaltliche Übereinstimmung erzielt werden kann.
Das Ergebnis war den Berichten zufolge negativ:„Ihr versteht uns nicht, und wir verstehen euch nicht.“
Die fällige Konsequenz wäre gewesen, dass beide Seiten Abstand nehmen von einem Abkommen.
Rom will aber die Bruderschaft in seine Gewalt bekommen, deshalb machte es trotz der unüberbrückbaren Gegensätze im Inhaltlichen ein Unterstellungs-Angebot.
Die Bruderschaft hat jetzt die Möglichkeit, klare Abänderungsvorschläge zu formulieren und diese wird Rom nicht übernehmen, weil es sie nicht anerkennen will und weil es dann auch nicht sein Gesicht wahren könnte.
Wenn es zu keiner Unterstellung kommt, dann kann die Bruderschaft am besten der Kirche dienen, weil sie diesem Rom den Spiegel für seine Abweichungen von der überlieferten Lehre weiter täglich vor Augen halten kann, und gegen dieses Zeugnis für die Wahrheit kann kein anderes Argument ins Feld geführt werden, auch nicht die Aussicht auf ein größeres missionarisches Wirken.
Zugleich wendet sie dadurch eine drohende Spaltung in ihren Reihen ab, denn man kann davon ausgehen, dass die Abgänge in diesem Fall am geringsten sein werden.
Unter Hinweis auf die Ablehnung der Änderungsvorschläge kann die Bruderschaft St. Pius X. dann nämlich nachweisen, dass die Zeit für ein Abkommen noch nicht gekommen ist.
Redaktion benachrichtigen
#93   Tomás   12:25:53 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Ich bete dafür, daß Pater Abrahamovicz sich von dem Schmidberger-Laden definitiv und vollständig trennt und zum Sedisvakantismus übertritt.
Redaktion benachrichtigen
#92   Don Camillo …   11:20:28 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Sehr richtig Sinah! Ein EWIGES VERGELTS GOTT für ihre Aufklärungsarbeit!
Je mehr die Aussagen von unserem hochverehrten Erzbischof Lefebvre unterschlagen werden, müssen sie hier umso dringlicher verbreitet werden.
Die verantwortlichen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. sind mit allergrößter Vorsicht zu genießen, samt ihren neuen Schriften. Es gehört alles ganz genau unter die Lupe genommen werden.
Redaktion benachrichtigen
#91   Sinah   11:07:55 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Welch ein Bruch der FSSPX!
Absolut bedeutsam ist zum einen, daß die Hochwürdigen Herrn der FSSPX inzwischen vom Neuen Kirchenrecht sprechen, als wäre es das Legitimste der katholischen Kirche! Und von der Glaubenskongregation, als wäre sie die rechtmäßigste und immer schon vorhandene Einrichtung der Kirche. Während Erzbischof die Glaubenskongregation als „freie Verbreitung des Irrtums, der Irrlehren“ bezeichnete: „Dieses Tribunal ist wesentlich ein Forschungsamt geworden. Das ist ein radikal anderer Geist, ein freimaurerischer Geist. ES GIBT KEINE WAHRHEIT, DIE MAN BESITZT, man ist immer auf der Suche, an der Forschung nach der Wahrheit. Man verliert sich in Diskussionen“, sagt Lefebvre. Das also war die Beurteilung Lefebvres über die Glaubenskonkregation! Und wer war der Präfekt dieser „Glaubens“kongregatiion? Mit diesem verliert sich nun die Priesterbruderschaft St. Pius X. in Diskussionen!
Redaktion benachrichtigen
#90   Botschafter   10:41:39 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Hundekunde:
Schweizer Bernhardiner sind keine Nazi-Kampf und -Mörderhunde, sie sind Lebensretter- Hunde. Sie werden daher auch „heilige Hunde“ genannt.
„Liebeskirche“
Hier im Forum wird die nachkonziliäre Kirche verächtlich „Liebeskirche“ genannt. Was war denn die vorkonziliäre Kirche? – Nicht selten eine Beherrschungs- und Prügelkirche! Lehrer und Pfarrer peitschten die Leute dorthin, wo sie der GOTT-Kaiser und der „göttliche“ Führer haben wollte. Sie rechtfertigten, was die Machthaben wollten und sie genossen in Symbiose mit denen ein fürstliches Herrenleben.
Was ist richtig? Das Evangelium so zu leben, wie es der HERR uns gegeben hat, ohne Uminterpretationen!
Redaktion benachrichtigen
#89   r.ruhrgebietler   10:00:29 | Sonntag, 9. Oktober 2011
#87 – genau! deswegen gitl was P. PIUS V. verfügte! Deo Gratias!
Redaktion benachrichtigen
#88   Jubärens   09:48:32 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Treffende Einschätzung, karljosef:
„Mit VII und der neuen Messe wird (von den Sedis) eine alles oder nichts Taktik versucht.:“ Wegen der falschen Äußerung XY ist Benedikt nicht Papst oder Vatikan II kein Konzil“
Wenn auch nur ein Satz in Vatikan II irrtümlich sei, muß es verworfen werden. Das gleiche gilt für den neuen Meßritus. Was für ein Extremismus, was für eine Ideologie!“
Ich habe diese extremistische Taktik Purismus genannt, die ein bisschen an den Purismus der Katherer-Sekte im Mittelalter erinnert.
Wenn die Sedis strikt nach diesem Muster (ein Satz falsch = alles falsch) vorgingen, müssten sie drei Viertel aller lehramtlichen Texte aus der Kirchen- und Papstgeschichte verwerfen.
Redaktion benachrichtigen
#87   karljosef   09:35:56 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Natürlich argumentieren die Sedvakantisten in die Leere.
1/ Wenn es laut Ihnen keinen Papst mehr gibt ist es sinnlos mit Rom zu verhandeln.
2/ Mit VII und der neuen Messe wird eine alles oder nichts Taktik versucht.:“ Wegen der falschen Äußerung XY ist Benedikt nicht Papst oder Vatikan II kein Konzil“
Wenn auch nur ein Satz in Vatikan II irrtümlich sei, muß es Verworfen werden. Das gleiche gilt für den neuen Meßritus. Was für ein Extremismus, was für eine Ideologie!
Eine solche Art zu argumentieren ist primitiv.
3/Richtig ist dagegen ist es, Vatikan II ( und den neuen Meßritus) zu sezieren und dort wo Unklarheiten sind Korrekturen vorzunehmen. Vatikan II ist ein komplexes Thema. Es ist schwer. Man muß abwägen, logisch denken und argumentieren können.
4/ Ich könnte mir vorstellen daß die Sedisvakantisten unter sich auch heillos zerstritten sind. Einige sehen Pius XII schon nicht als Papst an, andere schon.
Deswegen ist der Schritt Fellays richtig, mit Rom sich zu einigen und Sedisvakantisten aus der Piusbruderschaft rauszuwerfen. Es gibt keine sinnvolle Alternative.
Redaktion benachrichtigen
#86   Franz Puntigam †   09:11:56 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Den Himbeergeist
Redaktion benachrichtigen
#85   kammerjäger   08:37:49 | Sonntag, 9. Oktober 2011
#83 Kann ja gar nicht sein, schließlich haben Sie ihn ja völlig in Besitz!
Redaktion benachrichtigen
#84   Franz Puntigam †   00:31:41 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Ich glaub, daß SIE sich anmaßen über der Vernunft zu stehen! Ist der hl. Geist im Vatikan ausgezogen und ausgerechnet bei Ihnen Asyl genommen?
Redaktion benachrichtigen
#83   Antonio Michele Ghislieri   00:08:17 | Sonntag, 9. Oktober 2011
@Franz Putningham
Glauben Sie, dass Herr Ratzinger über der Vernunft steht?
Redaktion benachrichtigen
#82   Franz Puntigam †   00:05:57 | Sonntag, 9. Oktober 2011
Und was „Vernunft“ ist, bestimmen Sie, AMG? Halten Sie sich für unfehlbarer als der Papst? Leugnen Sie seine Unfehlbarkeit?
Redaktion benachrichtigen
#81   Antonio Michele Ghislieri   23:55:16 | Samstag, 8. Oktober 2011
@Franz Putnigham
Nee die Piusse bestimmen das nicht, aber die Vernunft bestimmt das. DESHALB darf man die Modernisten nicht fragen, Modernismus ist freiwillige Aufgabe der Vernunft.
Redaktion benachrichtigen
#80   Franz Puntigam †   23:44:13 | Samstag, 8. Oktober 2011
Was für eine Groschenliteratur. Bestimmen die Piusse, welcher Papst legitim ist?
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
SedisvakantismusRezept zum schnellen Abnehmen SedisvakantismusHuch! Die Polizei vor der Haustüre SedisvakantismusWie nett: Der Papst im trauten Kreis von Götzendienern SedisvakantismusDeutschland verfault im eigenen Dreck SedisvakantismusViele sind sich der Gefahr gar nicht bewußt SedisvakantismusLingen ist eine ganz arme Sau, die Mitleid verdient SedisvakantismusDas Verbot der Holocaustleugnung ist menschenrechtswidrig SedisvakantismusRezept zum Abnehmen SedisvakantismusHeute: Verbrennung des Zweiten Vatikanischen Konzils SedisvakantismusMagenschmerzen und Magengeschwüre werden oft nicht richtig behandelt SedisvakantismusWas muß man glauben? SedisvakantismusDie abgemahnten Sätze stehen immer noch dort SedisvakantismusReformbestrebungen in der katholischen Kirche SedisvakantismusKostenloses Schulobst als Beruhigungspille SedisvakantismusPäpstin Johanna: Die Welt will betrogen werden
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net