Kirchenaustritt
Die Protestantisierung der Kirche ist keine Lösung
Die Protestanten sind demokratisch organisiert, weniger doktrinär und moralisch flexibler als die Kirche. Doch sie widerstehen der Krise deutlich schlechter als die Katholiken.
Zahlen lügen nicht: Seit den 1970er Jahren sind mehr Protestanten ausgetreten als Katholiken.
Zahlen lügen nicht: Seit den 1970er Jahren sind mehr Protestanten ausgetreten als Katholiken.
(kreuz.net) Die Statistik lügt nicht. Im Jahr 2010 gab es in Deutschland bei den Katholiken 182.000 Kirchenaustritte.

Nur im Jahr 1992 waren es mehr.

Für viele Ex-Katholiken waren die medial aufbereiteten Mißbrauchsskandale – nach einem längeren Prozeß der Entfremdung – der letzte Auslöser, ihre Mitgliedschaft auch formal zu kündigen.

Jeder zehnte Katholik ist praktizierend

Die bleibenden Katholiken praktizieren ihren Glauben immer weniger.

Der Anteil der sonntäglichen Gottesdienstbesucher ist seit den 60er Jahren von 45 Prozent auf nunmehr knapp 13 Prozent zurückgegangen.

Die Tendenz ist weiter sinkend.

Selbst unter den Kirchgängern finden die Gebote der Kirche – zum Beispiel zur Buße oder zur Sexualmoral – wenig nachweisbare Gefolgschaft.

Soziale Verhältnisse und empirische Trends sind natürlich nicht deckungsgleich mit theologischen Wahrheiten.

Aber sie üben Einfluß aus. Das zeigt sich auch in der Lebenspraxis.

Ein symptomatischer Aspekt des Bedeutungsverlusts katholisch-christlicher Lebenspraxis ist, daß Konfession und Glaube für die Partnerwahl in breiten Bevölkerungskreisen eigentlich keine Rolle mehr spielen.

Keine katholischen Ehen

Augenfällig zeigt dies der Rückgang kirchlicher Hochzeiten.

Der Anteil der katholischen Trauungen an 100 zivilen Eheschließungen ist seit 1990 von 48 Prozent auf 30 Prozent zurückgegangen.

Da gleichzeitig die Zahl der zivilen Eheschließungen gesunken ist, fällt der Rückgang in absoluten Zahlen noch drastischer aus.

Seit dem Jahr 1990 ist die Anzahl der katholischen Trauungen um mehr als die Hälfte eingebrochen.

Keine katholischen Kinder

Wo die christlichen Ehepaare fehlen, mangelt es auch an Täuflingen.

In den letzen beiden Jahrzehnten ist ihre Zahl um etwa ein Drittel zurückgegangen.

Im Vergleich zu dem Jahr 1970 haben sich die Taufen sogar mehr als halbiert.

Der Kirche mangelt es daher chronisch an Nachwuchs.

Bereits seit den 1970er Jahren sterben jährlich mehr Katholiken als neue getauft werden.

Künftig wird sich diese „natürliche“ Schrumpfung noch beschleunigen.

Zu viele Kirchen

Weniger Mitglieder und Kirchensteuerzahler bedeuten weniger Ressourcen.

Seit Jahren bemühen sich deshalb deutsche Diözesen, den gewaltigen Immobilienbestand der Kirche zu verkleinern.

Besonders schmerzhaft ist die Aufgabe von Gotteshäusern.

Mit dem Abriß oder der Umnutzung von Kirchen manifestiert sich die Säkularisierung auch in den Orts- und Stadtbildern.

Gesellschaftliche Einbußen

Schwund an Gläubigen, Abkehr von den Sakramenten, politische Ohnmacht:

Nicht nur in Deutschland, sondern in praktisch allen westlichen Industrieländern leidet die Kirche an einem rasanten gesellschaftlichen Bedeutungsverlust.

Dies gilt in besonderer Weise für die historisch katholischen Länder.

Aufsehenerregende Skandale wie derzeit in Irland sind dabei weniger die Ursache als ein Symptom der Krise.

Das tragische Schicksal von Québec

Exemplarisch für die rasante Entkirchlichung einer einstmals erzkatholischen Region ist die Provinz Québec – das französischsprachige Kanada.

In den 60er Jahren ging hier der Anteil der Gottesdienstbesucher von 80 Prozent auf 20 Prozent zurück.

Innerhalb weniger Jahre brach das Ordensleben zusammen. Die Kirche verlor ihre beherrschende Stellung im Bildungswesen.

Mit der Lösung von der Kirche ging eine Revolution der Lebensformen einher: kleinere Familien, weniger Heiraten, immer mehr nichteheliches Zusammenleben, mehr Trennungen und Patchwork-Familien.

Québec ist mit dieser stillen Revolution für die im späten 20. Jahrhundert aufgerissene tiefe Kluft zwischen den Lebensregeln und Idealen der Kirche und den postmodernen Verhaltensweisen und Lebensstilen exemplarisch.

Mehr Anpassung macht die Situation schlimmer

Ist dieser Graben zwischen der Lebenswirklichkeit des frühen 21. Jahrhunderts und der altmodisch-hierarchischen Kirche die Ursache der Krise?

Falls ja: Läßt sich der Graben durch ein entschlosseneres Aggiornamento überbrücken?

Die protestantischen Kirchen in Deutschland bieten hier einen großen Erfahrungsschatz.

Sie sind demokratisch organisiert, weniger doktrinär und in ihren ethischen Lehren flexibler – nicht zuletzt im Blick auf Sexualität, Ehe und Familie.

Krisenresistenz erwächst ihnen daraus jedoch nicht.

Das protestantische Modell ist gescheitert

Seit Ende der 1960er Jahre hat die evangelische Kirche mehr als fünf Millionen Mitglieder durch Austritt verloren.

Dieser Aderlaß übertrifft den der katholischen Kirche, die bisher 3,7 Millionen Menschen verloren hat.

Die verbliebenen Protestanten sind in ihrer Kirche auch nicht engagierter.

Sie nehmen deutlich seltener an Gottesdiensten teil als Katholiken.

Auch hier lügt die Statistik nicht.

Wer die Gründe für die postmoderne Kirchenkrise sucht, muß offensichtlich tiefer forschen als es die Schablonen der öffentlichen Diskurse hergeben.

Aussendung des ‘Instituts für Demographie, Allgemeinwohl und Familie’ vom dritten September.
      
73 Lesermeinungen
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#73   Zemach2011   10:55:20 | Sonntag, 16. Oktober 2011
#72 Frager
Nicht ich habe Sie mit Händen geschlagen-SONDERN-,
Die Wahrheit Gottes, getragen in Ihr Inneres und Gemüt,
durch den Geist Gottes.
Somit geben Sie zu,dass Gott ie gerichtet hat durch meine Ausführungen!!!
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#72   Frager   12:26:30 | Freitag, 14. Oktober 2011
Jesus entgegnete ihm: Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich? (Joh 18,23)
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#71   Zemach2011   11:05:22 | Freitag, 14. Oktober 2011
#69 Frager,
merken Sie nicht, dass Sie bei mir nicht ankommen mit ihrem >Sauerteig zur Pharisäertum und Gottosigkeit<?
Was soll dass>herumhanteln mit verschiedenen Vornamen und Jahreszahlen<?
Haben Sie sich den >Judas-Geist des Verräters und der Inquisition< bemächtigt um >Freie Journalisten und entschiedene Christen zu schädigen<???
Bedenken Sie, dass wir ein demokratischer Staat sind,
die sich der >Meinunsfreiheit, Gewissenfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, etc. verpflichtet haben, die das Wohl des Deutschen Volkes zum Ziel hat, was man von Ihrer >Religion und Kirche< nicht sagen kann,wenn man nur die Vergangenheit Ihrer >Kirchengeschichte< der letzten 1700 Jahre, zur Kenntnis nimmt. „Täuscher und Lügner haben kurze Beine und Gedächnis“!
Außerdem werde ich bei den >Freunden in Canada< vorstellig wegen Ihr Verhalten.
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#70   Tomás   01:01:17 | Freitag, 14. Oktober 2011
Elvenpath
#66
Durch die Taufe wird jedes Kind Glied der Kirche und damit katholisch und bleibt es, bis es sich von der Kirche trennt. Wenn die Eltern nicht katholisch sind, wird dies mit Erreichen des Vernunfsalters (i.d.R. 7 Jahre) angenommen.
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#69   Frager   20:35:11 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
und ich mag Sie @Zemach1935, zwar noch ungetauften, jedoch „in Zubereitung stehenden“ Mitchristen ;-)
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#68   Zemach2011   17:59:46 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#29Tomas an Stern 77 Fortsetzung I.
Tomas, ich mag Sie als Mensch,wenn auch als ein >Wunderlichen< dessen Geist, Gesinnung und Charakter, nicht des Christus ist,der >heute< derselbe ist wie in der Vergangenheit undGeschichte.
So wie dieser Christus in der Geschichte und Vergangenheit, außerhalb der damaligen >jüdischen Amtskirche< wirkte und lehrte seine berufene und in Zubereitung stehende Jünger, wobei Judas Ischariot hierbei, eine traurige Ausnahme macht, SO wirkte und wirkt Christus bis heute, außerhalb aller von Menschen/Fleisch und Blut erfundene und eingeführte >Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten dieser Erde.
„Es liegt nicht an Jemandes Laufen oder Wollen, sondern an Gottes Erbarmen“!
„Viele sind Berufen,doch Wenige sind erwählt“!
Alles Worte Jesu Christi und des Heiligen Geistes, bestätigt von Gott in der Vergangenheit und Geschichte.
Die Ermahnung und das Schlusswort steht im Hebäerbrief 12,25:
„Sehet zu, dass ihr den nicht abweiset, der da redet.
Denn so jene nicht entflohen sind(dem Gericht Gottes),
die ihn abwiesen, da Er auf Erden redete(Jesus Christus),
>viel weniger wir, so wir den abweisen<,
der vom Himmel redet(in die Herzen und Bewusstsein der Gläubigen und wahren Nachfolger Jesu Christi).
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#67   Alberthesel †   17:35:34 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#64 Vineta 23:45:10 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
„…auf das Halten von Hund und Katz, auf Urlaubsreisen usw. verzichten müßten…“
–--------------------------------------------------------------------------------------
In Deutschland werden derzeit gut 6 Millionen Hunde-Viecher durchgefüttert.
\\
Hier die ichtige Funktion dieser Viecher; und gleichzeitig ein Muster-Beispiel schlüssigen nationalökonomischen Denkens:
\\
Deutschlands Hundehaltung bewirkt einen jährlichen Umsatz von ca. 5 Mrd. Euro.
\\
• Ausgaben im direkten oder indirekten Zusammenhang mit der Hundehaltung haben etwa einen Anteil von 0,22 Prozent am deutschen BIP (entspricht einem Fünftel des Beitrags der deutschen Landwirtschaft)
\\
• Mit der Hundehaltung sind ca. 100.000 Arbeitsplätze verbunden.
\\
• 50 – 60 Hunde „finanzieren“ einen Arbeitsplatz.
\\
• Hundehalter reisen um 30 Prozent weniger ins Ausland (= weniger Einkommen
fließt ins Ausland).
\\
• Staat verdient: Hundesteuereinnahmen deutlich höher als die staatlichen Ausgaben im Zusammenhang mit der Hundehaltung.
\\
• Hundehaltung verbessert die Gesundheit und reduziert die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten um ca. 0,875 Prozent (d.h. um mehr als 2 Mrd. Euro).
\\
Quelle:
www.canis-kynos.de/…Hundehaltung_7cf.pdf
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#66   Elvenpath †   11:46:42 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
Es gibt keine katholischen Kinder, sondern nur Kinder katholischer Eltern.
Ob das Kind den katholischen Glauben praktizieren wird, weiß niemand bei dessen Geburt.
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#65   Zemach2011   10:21:30 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#29Tomas an Stern 77
„Denn Gottes Zorn vom Himmel wird offenbar über alles >gottlose Wesen und Ungerechtigkeit< der Menschen und „frommen Sünder“,die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten“,schreibt Paulus der christlichen Gemeinde in Rom.
Verbreitung von christlichen Irrtümer,Fälschungen, Lügen und Betrügereien,
ist ein Zeichen von Herzensblindheit,>gottlosen Wesen und Ungerechtigkeit<!!!
Wenn es eine <olympische Diszplin< geben würde
für diese >geistige Unterwanderung des Satans bei Religionen und ihre Kirchen-
Prediger< dann würden Sie und viele anderen ihrem Gehege, längst eine Gold-Medaille erhalten zur Ehre und Ruhm Satans.
Es ist eine Lüge des Satans, zu behaupten,>dass die katholische Religion< die einzig wahre Kirche ist,(die mit der Vernunft und dem Naturrecht geht).
Fortsetzung folgt!
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#64   Vineta   23:45:10 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Womit evang. Bischöfe das Volk belustigen:
.
1) Der von Seehofer als besonders intelligent gepriesene scheidende Landesbischof Joh. Friedrich erklärte voller Stolz, daß es in seiner Kirche keine Instanz gäbe, die einem ev. Christen sage, was er zu glauben habe , so daß also jeder selbst die Bibel lesen und für sich auslegen müsse… ohne zu merken , daß ja dann er selbst als Bischof und überhaupt alle kirchlichen Strukturen völlig überflüssig sind.
.
2) Der Ratsvorsitzende der Ev. Kirche N. Schneider erklärte, in der Hoffung auf ein besseres Leben in Europa kämen viele Bootsflüchtlinge auf dem Weg nach hierher um, wo doch wir mit unseren JÜDISCH-christlichen Wurzeln sie alle aufnehmen müßten …ohne zu merken, daß das mit über 7 Billionen Euro verschuldete D sich ENTWEDER auch noch dafür mit einer weiteren Billion verschulden müßte ODER die Deutschen ihren Lebensstil radikal einschränken müßten: auf die vollen Einkaufswägen, auf das Halten von Hund und Katz, auf Urlaubsreisen usw. verzichten müßten – und natürlich zuvörderst er, der gerade von seinem Urlaub auf einer Nordseeinsel zurückgekehrt ist.
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#63   catholic   21:54:01 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Was mich sehr freut, ist der höfliche Umgangston. Fäkalismen schwinden hoffentlich noch mehr.
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#62   Stern77   21:25:40 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Ikonikus,
schlecht drauf, weil Ihnen Clarissa als Frau gerade den Kopf gewaschen hat!
Wird schon wieder!
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#61   Ikonikus   21:21:16 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Stern77 :
Bitte werden Sie nüchtern, armes Kind…!
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#60   Anael   21:20:23 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
„Der deutsche Bildungsbürger tritt seit Jahrzehnten aus der RKKirche aus, weil er sich die Sticheleien, er sei in diesem „spießigen Verein“ nicht länger anhören möchte. „
Der „deutsche“ Bildungsbürger liest Zeit, ist stolz auf die BRD-„Meinungsfreiheit“, wünscht sich alle ins Loch, die nicht seinen verschissenen Spießbürgerlichkeit huldigen, hat ein Loft in schöner Lage und pflegt neben einer offiziellen Ehe zusätzliche Affären beliebigen Geschlechts inkl. harter Penetration, sollte seine Ehehure nicht schon selbst so tief gefallen sein. Gottes Hand gibt es da längst nicht mehr, Frau Käßmann. Mit Kirche hat das alles nichts zu schaffen.
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#59   Stern77   21:12:08 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Paul:
.
„Sollten die zeitgeistverdorbenen Pastoral-Heinis jemals Hand anlegen wollen, an meiner Heimatkirche, dann wird das durch sämtliche Medien gehen „
.
Wow, das ist ja eine Drohung, das wird durch sämtliche Medien gehen! Na das wird die Top-Story!
Oder wollen Sie dann auch die Menschen eines Ferienlagers umnieten, nur weil ihre Kirche keiner mehr braucht?
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#58   Mighty Counsellor †   21:08:04 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Ach, Paulchen, hast Du noch etwas anderes auf Lager als primitive Pauschalurteile verbunden mit Kraftausdrücken der niedersten Art?
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#57   VanDaalen   21:07:56 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Päule, ich habe geschrieben, versuche es MORGEN noch einmal, nicht jetzzt. Du bist durchschaut und erkannt. Also – ab jetzt hier und morgen neuer Versuch.
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#56   Paul M.   21:06:25 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Man erkennt die fleischeslustigen Mietlinge auch daran, dass sie kein Interesse an christlicher, sakraler Kunst zeigen, von Sachverstand ganz zu schweigen!
+
Sollten die zeitgeistverdorbenen Pastoral-Heinis jemals Hand anlegen wollen, an meiner Heimatkirche, dann wird das durch sämtliche Medien gehen … diesen Tag werden die verkommenen Protestanten-Beischläfer niemals mehr vergessen – wir kriegen Euch!!!
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#55   Mighty Counsellor †   20:54:42 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Mal wieder Sockenpuppendramaturgie hier …
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#54   Paul M.   20:49:46 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
„Seit Jahren bemühen sich deshalb deutsche Diözesen, den gewaltigen Immobilienbestand der Kirche zu verkleinern.
Besonders schmerzhaft ist die Aufgabe von Gotteshäusern.“
+
Das Schlimme daran ist, dass die altliberalen, romuntreuen, modernistischen fetten Pfarrer, Vikare, Gemeindereferenten und Stadtdechanten keinen Schmerz mehr spüren, wenn katholische Gotteshäuser aufgegeben werden.
Sollen die Mietlinge doch ‘mal von ihren fetten Finanzbezügen etwas abgeben, um Kirchen zu retten und zu bewirtschaften.
In armen Ländern lebt der Priester nur von den Spenden der Gemeindeangehörigen, was bei den Altgläubigen bei uns ebenfalls Realität ist!
+
Sollten die zeitgeistverdorbenen Pastoral-Heinis jemals Hand anlegen wollen, an meiner Heimatkirche, dann wird das durch sämtliche Medien gehen … diesen Tag werden die verkommenen Protestanten-Beischläfer niemals mehr vergessen – wir kriegen Euch!!!
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#53   Alberthesel †   20:32:26 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Zur Überschrift des Beitrags:
\\
Gegen „Protestantisierung der Kirche“ ist die Sprachformel der Verweigerung jedlicher Korrektur falscher und aus der Zeit gekommener, überholter Traditionen in der RRK!
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#52   Semikolon   20:16:07 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
@Jolanda
„Der deutsche Bildungsbürger tritt seit Jahrzehnten aus der RKKirche aus, weil er sich die Sticheleien, er sei in diesem „spießigen Verein“ nicht länger anhören möchte. „
Das ist doch nicht wirklich der Grund. Gerade seit Jahrzehnten wird doch nur „Kuschelgott“ und „Frohbotschaft statt Drohbotschaft“ und „wir kommen alle alle in den Himmel“ von den Kanzeln(*) gepredigt und von bier- und weinseligen Priestern, die auf jedem Fest aber nicht in einer Katechesenstunde zu finden sind, vorgelebt, und dennoch bzw. gerade deshalb treten die Leute aus.
(Sorry: von den Mikrofonen vor den Volksaltären, denn auf die Kanzeln steigt ja niemand mehr, das wäre ja auch anstrengend)
;
Was wirklich „spießige“ katholische Lehre ist, erfährt der v.a. in der Glaubens- und Moralvermitllung von der Kirche im Stich gelassene Durchschnittskathole doch nur noch über solche Seiten wie hier im Internet, nicht von einem Priester oder gar Relilehrer.
;
Ironischerweise sammeln sich auf solchen Seiten, wo noch wirklich „Sticheleien“ aus katholischer Glaubenssicht vorgetragen werden, wie hier bei kreuz.net entgegen ihrer Annahme dann doch wieder viele Ausgetretene oder Kirchenferne, weil sie wohl gerne diese „Sticheleien“ dieses „spießigen Vereins“ lesen, wo es doch ein Leichtes wäre, hier fern zu bleiben und sie niemand zwingt, hier zu lesen und zu posten.
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#51   catholic   19:54:51 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Danke, werte Jolanda, für die tiefen Einblicke einer Fachfrau.
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#50   Jolanda   19:50:30 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
1.)Der deutsche Bildungsbürger tritt seit Jahrzehnten aus der RKKirche aus, weil er sich die Sticheleien, er sei in diesem „spießigen Verein“ nicht länger anhören möchte. Außerdem spart er richtig spürbar Kirchensteuer von seinem gehobenen Einkommen.
2.)Bei den bildungsfernen Deutschen herrschen längst lateinamerikanische Verhältnisse. Die Frauen bekommen mit 16 Jahren von irgendeinem Kerl ein Kind, mit Mitte 30 haben sie dann schon 5 oder 6 Kinder von 3 oder 4 verschiedenen Männern, wovon die meisten nicht mal Kindesunterhalt zahlen, geschweige denn überhaupt je arbeiteten…, 1 – 3 Scheidungen hinter sich, wobei allerhöchstens eine Ehe kirchlich geschlossen war. Die meisten Kinder eh vorehelich und außerehelich bekommen, falls diese Weibsen überhaupt wissen, wer der Erzeuger war.
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#49   Semikolon   19:37:34 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
„Seit dem Jahr 1990 ist die Anzahl der katholischen Trauungen um mehr als die Hälfte eingebrochen.“
;
Dafür haben die Dözesangerichte aber massenhaft mit katholischen Scheidungen (Eheannulierungen) zu tun.
;
„Bereits seit den 1970er Jahren sterben jährlich mehr Katholiken als neue getauft werden. Künftig wird sich diese „natürliche“ Schrumpfung noch beschleunigen.“
;
Kein Wunder wenn die noch lebenden gebärfähigen Katholiken ihre Zeit im Internet verplempern, als Nachwuchs zu zeugen und groß zu ziehen.
;
„Mit der Lösung von der Kirche ging eine Revolution der Lebensformen einher: kleinere Familien, weniger Heiraten, immer mehr nichteheliches Zusammenleben, mehr Trennungen und Patchwork-Familien.“
;
Exakt, und die Lösung heißt nunmal nicht, dass die Kirche dies auch noch segnen und beschleunigen sollte. Normalerweise würde man, wenn man solche Fehlentwicklungen feststellt, bestrebt sein, gerade in die umgekehrte Richtung verstärkt zu arbeiten und alles zu unternehmen, diese Entwicklung herumzureißen. Nicht so, unsere Kirche: Stattdessen Diskussionen um Homo-Ehen, Geschiedenen-Kommunion und Wiederheirat, Zölibat und Priesterrolle, Frauenordinariat, UNGEHORSAM, Memorandi und andere Selbstzerstörungsakte.
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#48   catholic   19:15:02 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Lieber Mirakelexperte Tomas,
es gibt bei den Hindus Wunderheilungen wie in Lourdes und sogar Bekehrungen von Europäern ( sogar zu Christus).
Ein Hindu-Guru würde Ihre Art „aktholisch“ voll und ganz tolerieren, mehr als hier, und Sie bitten ganz und gar an Christus zu glauben, der als 8. Inkarnation des Gottes Krishna in der Welt erschienen ist. Letztere Aussage würde natürlich bei Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen. Kann man ja verstehen.
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#47   Franzi71 †   19:12:32 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
#44 Warum keine Antwort auf #37?
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#46   Mufelius †   19:05:42 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Jaja, Tomas – ich sprach aber von überall und jederzeit verfügbaren Foto-Apparaten (und sogar Filmkameras) in den Taschen der allermeisten Leute. Seit die vorhanden sind, gibt es keine Marien-Erscheinungen mehr, keine Sonnenwunder und ähnliches Zeug. Schon interessant, gelle?
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#45   Nachdenklicher   19:05:24 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Rabe, glauben Sie ernsthaft, daß, wenn es einen Gott gibt der das gesamte Universum erschaffen hat, diesem wichtig wäre, ob Sie Hand- oder Mundkommunion empfangen haben ?
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#44   Tomás   19:04:33 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Elvenpath
Ich bitte Ihre Kommentare hier zu veröffentlichen. Dann werde ich Sie beantworten.
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#43   catholic   19:03:28 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Der Germanen Gott Wotan hatte auf sein Schultern zwei weise Raben hocken, den Vogel Hugin und den Vogel Munin.
Könnte es nun durch ein Mirakel (Wunder) möglich sein, dass sich einer der beiden Raben hat taufen lassen und nun hier seine beliebige Wahrheit vom Schnabel lässt?
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#42   Mufelius †   19:02:55 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
DerRabe: Wieso? Ich habe nur Ihre (logische) Aussage bestätigt. Was also greifen Sie mich jetzt so an? Es war IHRE Aussage – und der Schluss daraus, dass die Religion egal ist, ist nur logisch. Oder kommen etwa alle Christen in den Himmel? Wohl nicht – es muss ja wohl am tatsächlichen Verhalten der Menschen liegen.
.
Und das kann – wenn Ihre Aussage stimmt – nur bedeuten, dass Ihre Religion schnurz ist, wenn Sie sich bemühen anständig zu leben und ein guter Mensch zu sein.
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#41   Tomás   19:01:17 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
catholic
#39
Welche Beweise haben diese „Wunderexperten“ für die „Wunder“?
Mufelius
#38
Als es schon Fotoapparate gab, wurden Wunder in Lourdes festgestellt.
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#40   DerRabe   18:57:17 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
mufelius,
sind sie noch knusper?
die tatsache, dass gott die menschen guten willens retten will, enthebt den menschen doch nicht der wahrheit gottes hin zu einer beliebigen wahrheit!
sie sind ein theologischer rechtsverdreher!!
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#39   catholic   18:53:42 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Lieber Tomas, die Wunder in den nichtchristlichen Religionen bedürfen keiner Überprüfung von Päpsten; die haben eigene Wunderexperten, das sind so Gottesgelehrte Ihrer Mentalität.
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#38   Mufelius †   18:50:25 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Tomas, ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es, seit alle Welt ein Händi mit Fotoapparat hat, keine Wunder mehr gibt?
.
Schon erstaunlich, nicht wahr?
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#37   Franzi71 †   18:49:10 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
#35
.
Sind Sie DER Tomas Tello Corraliza aus Merida, Calle Maestros 8 ?
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#36   Mufelius †   18:45:59 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Huch, der Rabe, da haben Sie ein Korn gefunden, was?
.
„und doch rettet gott seelen die eines guten willens sind.“
.
Hui, hätt ich Ihnen gar nicht zugetraut, das einzig logische zu erkennen. Richtig, Rabe – wenn es einen Gott gibt und dieser gut ist, dann kann nur das die Wahrheit sein: Dass nämlich die Religion der Menschen ihm Schnuppe ist und er schlicht gute Menschen möchte.
.
Gratuliere!
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#35   Tomás   18:45:12 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
catholic
#30
Wer hat die „Wunder“ in heidnischen Religionen überprüft?
Wojtyla und Ratzinger?
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#34   catholic   18:29:07 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Lieber franz Puntigam
Wer sagt denn das, dass Glaubenswillige keine Fakten interessieren?
Was heißt „glauben“ ? Das Wort ist im Deutschen mehrschichtig.
„Ich glaube, dass es morgen schneit.“ Ich weiß es nicht.
„Ich glaube meiner Mutter“, ich vertraue ihr, weil sie mich liebt. Erfahrungsglaube.
Gerade Menschen, die mit der rauhen Natur leben, machen Erfahrungen aus Wissen und Glauben (Vertrauen). ZB: sogenannte „Wilde“, Bergsteiger, tibetische Sherpa, Bergbauern, Hirten, Zeltnomaden. Sicher ist es schwer für einen Zahnbürstengroßstädter dies zu kapieren.
.
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#33   DerRabe   18:22:19 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
man macht sich heute viele eigene götzen zu recht und ist wenig bis gar nicht bereit sich selbst so kritisch zu reflektieren wie man das ohne wenn und aber bei anderen tut.
viele christen sagen: was willst du, ich bin doch christ und damit in sicherheit. gar zu oft wird aber einem zeitgeistchristus gefröhnt und damit einem götzen den christus nicht kennt.
viele nichtchristen sagen: die wahrheit ist für jeden was anderen, das musst du respektieren. die wahrheit wird beliebig erklärt sofern die „wahrheit“ eines anderen einem selber nicht zu sehr spürbar auf den füßen steht.
der tanz um das goldene kalb findet kein ende.
und doch rettet gott seelen die eines guten willens sind.
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#32   Felisa   18:21:37 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Auch in falschen Religionen gilt es „Wunder“.
Wunder deshalb in Anführungszeichen weil es eher Spuk statt Wunder ist.
Ähnlich wie beim Okkultismus, wie zb Gläserruecken. Auch da vollführt der Satan Wunder.
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#31   Franz Puntigam †   18:18:27 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Wenn der Betrug auffliegt, kann sich keiner mehr wehren.
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#30   catholic   18:15:09 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Tomas, wenn Sie nicht mehr weiterwissen, holen Sie eine Höllendrohung aus Ihrem Werkzeugkasten.
In anderen Religionen gibt es auch so Thomase wie sie, für die es nachweislich auch viele Wunder und Höllenstrafen für Andersgläubige gibt.
Indien ist das Land der meisten Wunder.-
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#29   Tomás   18:09:19 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Stern77
Entscheiden ist nicht, was die Menschen glauben oder behaupten, sondern was tatsächlich ist.
Die katholische Religion ist die einzige wahre, weil sie konform mit der Vernunft und dem Naturrecht geht und in ihr hat es nachweislich Wunder gegeben. Dies kann man von den andereren Religionen nicht behaupten.
FranzPuntigam
#25
Spätestens beim Gericht Gottes werden Sie merken, daß die Kirche Recht hat, wenn sie den uneinsichtigen Sündern die Hölle androht.
Redaktion benachrichtigen
#28   Franz Puntigam †   18:07:31 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Es wird wunschgedacht, geirrt und gelogen. Fakten interessieren Glaubenswillige NICHT!
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#27   catholic   18:05:52 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Der Artikel ist polemikfrei klar.
Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland haben durch Tod und Austritte zahlende Mitglieder verloren. Würde in Deutschland die Kirchensteuer wegfallen (etwa das italienische Modell einführen), dann veröre die kath.Kirche wesentlich weniger Mitglieder und hätte gute Finanzen.
Es ist klar, dass der sich selbst bestimmende individuelle Mensch von heute, sich nicht mehr von einer mittelalterlichen Theokratie bevormunden läßt. Auf dem Markt der spirituellen Möglichkeiten heute, kann die Kirche gute religiöse
Qualität anbieten, die auch angenommen werden kann. Der Kern des Evangeliums ist die Praxis von Liebe, Mitgefühl, Respekt und Lebenshilfe.
Es kommt kirchlich nicht auf Superlative an, sondern um die Dynamik kleiner lebendiger christlicher Gemeinden, offen für jeden Menschen, ohne ihn mit dem frommen Besen der „Bekehrung“ zu überfallen.
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#26   Inglorious Bass   18:00:46 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Halten wir einmal fest…derzeit verzeichnet die Katholische Kirche mehr Austritte als die Evangelische…nicht umgekehrt.
Dabei verfügt die kath. Kirche über viele Vorteile…so z.B. über einen weltweit bekannten Anführer der Aufmerksamkeit generieren kann, gewaltige Finanzmittel und das schärfere Profil (ganz zu schweigen von der Unterstützung durch höhere Wesen) und troztdem…irgendwie scheint es nicht recht zu funktionieren.
Würde man diese Statistik aufbessern können indem man sich liberalisiert?
Ja…aber nicht nachweislich. Denn Änderungen innerhalb der Kirche führen sicherlich dazu das Mitglieder doch nicht austreten aber eben seltener zum Beitritt neuer Mitglieder. Die fühlen sich in der Tat häufig von einer „harten“ Schale angezogen…allerdings ändert sich diese Begeisterung schnell wenn sie erstmal drin sind. (vgl. Statistiken die zeigen das vor allem langjährige, ältere Mitglieder austreten während junge besonders häufig eintreten)
Übrigens, während des hier gerne kritisierten 2. Konzils und auch kurz danach bleiben die Zahlen konstant. Kann also auch wohl nicht daran liegen:P
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#25   Franz Puntigam †   17:56:07 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Tomás, Ihre phantasierte Angstmache beeindruckt aber keinen mehr.
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#24   Stern77   17:53:52 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Frage an Tomas,
glauben Sie allen ernstes, wenn Sie in Afghanistan geboren wären, würden Sie nicht schreiben:
.
Bekehren heißt, die Menschen davon überzeugen, daß es nur einen wahren Gott gibt und die einzige wahre Religion der ISLAM ist.
.
Überall glauben Menschen die absolut einzig wahre Relgion zu erkennen, weil es diese ist in der sie zu 99% hineingeboren und hineinerzogen wurden!
.
So viel kindische Unvernunft auf der Welt!
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#23   Tomás   17:50:36 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Nachdenklicher
#18
Bekehren heißt, die Menschen davon überzeugen, daß es nur einen wahren Gott gibt und die einzige wahre Religion die katholische ist. Den Menschen nach dem Munde zu reden und ihre Wünsche zu erfüllen, um „gut anzukommen“ (z.B. die „Pille“ zu erlauben), ist das Gegenteil einer Bekehrung. Damit bleiben die Menschen in der Sünde.
Sie lachen also die „Extremisten“ aus. Ob Sie noch lachen werden, wenn Sie in ein paar jahren oder in ein paar Minuten vor Gott erscheinen werden müssen?
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#22   Felisa   17:41:27 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
@Nachdenki
„… im Gegenteil, wir lachen sie aus…“
na dann sind wir ja schon auf Stufe 2
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
Mahatma Gandhi
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#21   Nachdenklicher   17:25:35 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
@Felisa Wir bringen doch keine Extremisten um, im Gegenteil, wir lachen sie aus.
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#20   Franz Puntigam †   17:23:24 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Die Menschen haben genug erfundener und erlogener Wahrheiten von diesem parasitären Verein gehört.
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#19   Felisa   17:20:33 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
wer das Bedürfnis hat „gut anzukommen“ soll Demokratenpolutiker werden. Er wird für die Verkündigung der Wahrheit Gottes nicht taugen. Denn als solcher wird man bei den Kindern des Teufels nie gut ankommen und vielleicht verfolgt, misshandelt und umgebracht werden
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#18   Nachdenklicher   17:17:15 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
>> Es nicht Aufgabe der Kirche, bei den Menschen „gut anzukommen“, sondern den Glauben zu verbreiten und zu vertiefen.<<
Wie wollen Sie Menschen vom Glauben überzeugen ohne bei diesen „gut anzukommen“ ?
Etwa Bekehrung durch Feuer und Schwert ?
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#17   Simplicissimus   17:15:56 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Tomàs,
der Allmächtige hat den Auftrag gegeben sich zu vermehren!
Dazu sollte man aber möglichst den Unterschied der diversen
Gechlechter kennen. Wie wär’s bei Ihnen mit einem Volkshochschulkurs
einschliesslich theoretischer und praktischer Übungen.
Nur Mut, Tomàsle!
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#16   Felisa   17:15:06 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
die Bedeutung der Kirche bemisst sich nicht an der Menge der Mitglieder sondern an der Praktizierung der Heilsquellen.
Ein gläubiger praktizierender Katholik der betet hat mehr macht als eine ganze liberale Diözese
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#15   Ossietzky   17:14:47 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Das ist der Zustand, auf beiden Seiten Wasser tragen, die Piusleute nicht verprellen und die große gläubige Herde ebenfalls hinter sich wissen, weil die ja
die Kirchensteuern bringt. Wenn die wegfallen…wetten, dass dann vielen Schmidbergern die Lust am eigenen altrituellen Kurs vergeht…
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#14   Fundi   17:10:09 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
A) Die höheren Rückgänge der EKD beruhen auf Austritten in früheren Jahren, insbesondere in der DDR. Die Bilanz aus aktuellen Ein- und Austritten der EKD ist seit einigen Jahren besser als die der RKKD. Etwas höher ist seit einigen Jahren auch die Zahl der Babytaufen in der EKD und seit Jahrzehnten die der Konversionen aus der RKKD in die EKD im Vergleich zum Umgekehrten B) Die meist deutlich stärker als die EKD demokratisierten Evgl. Freikirchen wachsen INSGESAMT. Die konservativen unter ihnen wie die meisten Gemeinden der Brüderbewegung, die Evangelisch-Lutherische Freikirche, die Lutherische(n)Bekenntnisgemeinde(n), Gemeinden in der KfG und in der Kamen-Initiative, Freie Baptistengemeinden, Bibelbaptistengemeinden, usw. sind dogmatisch und disziplinär weit strenger als „Rom“.
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#13   Stern77   17:10:02 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Ich kann nur eines sagen,
.
sollte die Kirche das 2. VK rückgängig machen und ins Mittelalter zurückentwickeln (gemäss der Pius-Brüder), so hätte man in kürzester Zeit eine noch viel unbedeutendere Kirche als heute.
.
Man hätte eine kleine, sehr radikale Splittergruppe, die unsere Gesellschaft nicht akzeptieren würde. Die Kirche würde sich damit aus der Gesellschaft verabschieden.
.
Oder glaubt man, die Gesellschaft würde sich verändern, nur weil die Katholiken radikaler werden??? Sehr arrogante Sichtweise!
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#12   Franz Puntigam †   17:09:38 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
BeDolf ist unter die Piusse gegangen! Dass ich das noch erlebe. Ist dir die Wirklichkeit so schwer zu ertragen, daß du dich aus ihr fort lügen mußt ins religiöse Wolkenkuckucksheim?
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#11   Tomás   17:08:07 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Christus hat den Aposteln den Auftrag erteilt, alle Menschen zu bekehren und zu taufen. Es nicht Aufgabe der Kirche, bei den Menschen „gut anzukommen“, sondern den Glauben zu verbreiten und zu vertiefen.
Daher ist die Argumentation der Piusbruderschaft, Rom muß zur Tradition zurückkehren, weil in diesem Fall sich Kirchen, Seminare und Klöster wieder füllen werden, falsch. Rom muß zur Tradition aus Überzeugung und nicht aus Opportunismus zurückkehren. Ebenso ist es falsch, aus Furcht vor dem Verlust von „Kunden“, sich nicht von der Konzilssekte trennen zu wollen.
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#10   Domenico Tuttisanti   17:02:00 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Jetzt wird auch von Historiker-Seite die Protestantisierung
der Kathol. Kirche als Teil des Problems und nicht Teil der Lösung wahrgenommen.
.
Siehe die folgende in Italien preisgekrönte Buchveröffentlichung,
die demnächst in dt. Übesetzung erscheint:
.
De Mattei, Roberto: Das Zweite Vatikan. Konzil: e. bislang
ungeschriebene Geschichte. – edition Kirchl. Umschau. –
Vorbestellungen hier:
.
www.piusbruderschaft.de/…uch-ueber-das-konzil
.
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#9   VanDaalen   16:59:01 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Die Analyse im ersten Teil des Artikels geht so in Ordnung und ist auch in einer sachlichen und angemessenen Art beschrieben. Leider verfällt man dann wieder in den obligaten Vergleichszwang, dieses mal mit den Protestanten. Aber alles in allem ein sachlicher Artikel, der sogar einige Erkenntnisse unabhängig vom eigenen Standpunkt vermittelt.
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#8   Meinerven   16:57:31 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Die Frage ist doch nicht nur, wo mehr ausgetreten sind, sondern auch, wo diese Menschen hin sind. Haben sie sich ganz vom Glauben abgewandt, oder sind sie in Freikirchen eingetreten? Über Eintritte bei den großen Kirchen taucht hier gar nichts auf, dabei kommt das auch immer wieder vor.
Was auch eine große Rolle spielt ist in meinen Augen die Tatsache, dass seit der Wiedervereinigung der Atheismus auch im Westen noch mehr an Boden gewonnen hat.
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#7   Franz Puntigam †   16:55:16 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Kirche schafft sich ab!
Evolution des Geistes.
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#6   Stern77   16:53:58 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Respekt, dass es auf diesem Portal einmal einen relativ objektiven, ohne Hasstiraden gegen „Protestunten“, Homosexuelle, „Unterhosen-Priester“, „Konkubinen“ „Huren“ gespickten Artikel gibt!
.
Nichtmal von Missbrauchs-Hoax ist die Rede? Die gewaltigen Skandale in Irland werden sogar beim Namen genannt! Respekt!
.
Man will doch wohl nicht zu sachlichem Diskurs auf krzz.net übergehen?
.
Inhaltlich hat der Artikel auch nicht Unrecht. Die Protestanten verlieren noch mehr Mitglieder als die Katholiken.
Daraus aber abzuleiten, man solle sich bei den Katholiken auf konservative Werte berufen ist ein aus meiner Sicht ein Trugschluss!
.
Ich kann nur für mich sprechen:
Ich bin katholisch getauft, hatte als Kind großes Interesse am Glauben und war wöchentlich in der Kirche. Hatte freiwillig mehrfach das NT gelesen.
.
Als Jugendlicher erfüllt die Kirche dann aber nicht die Versprechen die sie einem als Kind „eingepflanzt“ hat.
– Kirche vom Heiligen Geist geführt (dabei aber leider unzählige Verbrechen -verübt –> Totaler Widerspruch
– Angeblich einzig heilsbringende Kirche –> Starke Differenzen bereits zwischen Petrus und Paulus in der Urkirche. Starke Veränderung der Kirche in den ersten Jahrhunderten. (wie kann dies dann einzig heilsbringend sein!)
– Unfehlbarkeitsdogma – bei einem Papsttum dass unzählige menschenverachtende Verbrechen zu verantworten hat
.
etc. etc.
.
Eine radikalere katholische Kirche hätte mich noch viel eher abgestossen.
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#5   VanDaalen   16:39:47 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Tatsächlich: Intreßanter !!!!beitrag @hahaha
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#4   Felisa   16:37:08 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
die Frage ist nicht etwas mehr oder weniger Mitglieder bringt.
Die Frage ist ob etwas wahr oder falsch ist.
Protestantisierungen sind Akte gegen die Wahrheit. Nur deshalb sind sie abzulehnen.
Ob etwas gefällt oder nicht, populär ist oder nicht ist absolut irrelevant.
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#3   kristall   16:09:34 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
bist du die kreutsnethex ranzifranzi. @ hahaha
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#2   Franzi71 †   16:07:18 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
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#1   kristall   16:04:30 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
interessanter beitrag. @
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