Liturgie
Das vierjährige Kind sagt: „Der Herr sei mit euch“
Reform der Reform? Wenn der Pfarrer altliberal-verbürgerlicht ist und die Sonntagsmesse möglich schnell vorbeigeht, dann sind die Neugläubigen befriedigt.
Webseite der Kirchegmeeinde Sankt Ursula im Erzbistum Paderborn.
Webseite der Kirchegmeeinde Sankt Ursula im Erzbistum Paderborn.
(kreuz.net) Der Zivilpriester Andreas Jung ist Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Sankt Ursula in der 26.000-Seelen-Stadt Schloß Holte-Stukenbrock im Erzbistum Paderborn.

Die Stadt liegt zwanzig Kilometer südwestlich von Bielefeld.

Hw. Jung ist der Nachfolger des altliberalen Zivilpriester Ulrich Radke.

Dieser verließ die Gemeinde im Dezember 2008 mit viel Gepolter.

Liturgischer Minimalismus

Pastor Jung zeichnet sich durch einen Discount-Zelebrationsstil aus.

Ganze Teile der Messe fallen seinen Verkürzungen zum Opfer.

Er schaffte es, einer Sonntags-Eucharistiefeier mit Predigt in rekordverdächtigen 32 Minuten vorzustehen.

Das Hochgebet verkürzt er häufig auf sieben oder acht selber formulierte Sätze.

Manchmal tritt er bis zur Gabenbereitung nicht in Aktion.

Es geht noch kürzer

Die Messe wird oft zusätzlich dadurch verkürzt, daß Hw. Jung nicht pünktlich beginnt.

Denn vor der Messe werden bisweilen mit der Gemeinde Liedchen aus dem „Schwerter Liederbuch“ geprobt.

Die Messe beginnt dann häufig verspätet.

Dadurch beträgt die Netto-Dauer mancher Messen manchmal sogar unter dreißig Minuten.

Das Kind spielt den Pfarrer – der Pfarrer den Bischof

Pastor Jungs Kindermessen sind ein Kapitel für sich.

Er läßt manchmal vierjährige Kinder die Messe mit dem Kreuzzeichen und den Worten „Der Herr sei mit Euch“ eröffnen.

Wenn das keine Kinder tun, beginnt er selber mit dem bischöflichen Gruß „Der Friede sei mit Euch“.

In den Kindermessen kann auch mal das Evangelium ausfallen.

Aber das versteht sich im neugläubigen Liturgiebetrieb schon fast von selber.

Hier kommt der Mahlcharakter zum Zug

Nach dem sonntäglichen Hochamt gibt es seit einiger Zeit ein „Kirchen-Café“.

Dieses wird bei schlechtem Wetter in die Kirche verlegt.

Dabei werden im hinteren Bereich der Kirche Stehbiertische aufgebaut.

Ein privatisierender Zivilpriester

Die Untätigkeit des Geistlichen fällt sogar altliberalen Gläubigen auf.

So hat Hw. Jung die Übernahme des Amtes des Präses bei diversen Vereinen und Verbänden abgelehnt.

Missionarischen Geist und Schaffensfreude kann man ihm kaum unterstellen.

Das vorhandene Engagement unterstützt er wenig. Erst recht ist er nicht bereit, neue Angebote aufzubauen.

Daß Hw. Jung keine Priesterkleidung trägt, braucht kaum erwähnt werden.

Die Gemeinde ist hervorragend

Erstaunlich ist auf der anderen Seite, daß aus dieser Gemeinde in den letzten zehn Jahren vier Seminaristen hervorgegangen sind.

Zwei von ihnen sind bereits Priester.

Ein dritter wurde dieses Jahr, der vierte wird im nächsten Jahr zum Diakon geweiht.

Auch eine geweihte Jungfrau entstammt der Sankt Ursula-Gemeinde. Sie wirkt als Gemeindereferentin in der nahen Kreisstadt Gütersloh.

Damit ist Sankt Ursula gegenwärtig eine der berufungsreichsten Kirchengemeinden im Erzbistum Paderborn.

Interessant auch, daß der gegenwärtige Vikar sehr katholisch ist.

Sogar der Leiter des Pastoralverbundes vertritt einen gemäßigt traditionellen Kurs.
      
53 Lesermeinungen
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#53   juergen   18:29:35 | Samstag, 19. November 2011
HH Jung ist dort nicht Pfarrer, sondern „Pastor im Pastoralverbund“. Einen Vikar gibt es dort auch nicht, sondern nur einen zweiten „Pastor im Pastoralverbund“ (HH Walter) und zudem natürlichen einen „Leiter des Pastoralverbundes“ (HH Auris).
o.O
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#52   Thomasius   20:39:10 | Samstag, 15. Oktober 2011
#51 Mighty Counsellor
Es spricht immerhin manches für die Evangelien, wenn sie im wesentlichen gleiches berichten.
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#51   Mighty Counsellor †   20:04:53 | Samstag, 15. Oktober 2011
Jesus scheint ein sehr strukturiert denkender Mensch gewesen zu sein:
<das ist mein a Blut des b neuen Testamentes>
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#50   Thomasius   18:03:37 | Samstag, 15. Oktober 2011
#48 Tomás
Wie Sie so schön alles verdreht darstellen!!!!
mt.26,26] a Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach es und gab es den Jüngern und sprach: »Nehmet, esset; das ist mein Leib.« {a = mk.14,22; = lk.22,19; mt.26,26-28: 1 kor.10,16; 1 kor.11,23-25; }
mt.26,27] a Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: »Trinket alle daraus; {a = mk.14,22; = lk.22,19; }
mt.26,28] das ist mein a Blut des b neuen Testamentes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. {a = mk.14,24; = lk.22,20; ex.24,08; b = mk.14,24; = lk.22,20; jer.31,31; hebr.09,15; hebr.09,16; }
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#49   Dumbledor   17:48:10 | Samstag, 15. Oktober 2011
Im Wesentlichen ist auch die heutige Eucharistie mit dem Abendmahl am Gründonnerstag identisch und dennoch besteht man auf tridentinisch, lateinisch, Patenen, Kommunionbänke, Monstranze und vieles mehr.
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#48   Tomás   17:27:38 | Samstag, 15. Oktober 2011
Im Wesentlichen ist die heutige Weihe identisch mit der Weihe am Gründonnertag durch Christus, weil das Wesen des Priesters aus der Darbringung des Opfers besteht.
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#47   kristall   17:22:24 | Samstag, 15. Oktober 2011
scheinbar ist der thumasius am meisten von den orientalischen bräuchen begeistert. was der für einer wohl ist !!?? @ hahaha
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#46   Dumbledor   17:22:18 | Samstag, 15. Oktober 2011
#45 Tomás
„Dabei erteilte Er, Seinen Aposteln den Auftrag und die Befähingug das Gleiche zu Seinem Gedächtnis zu tun, womit Er sie zu Priestern geweiht hat.“
Sieh mal an. So einfach verlief damals eine Weihe.
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#45   Tomás   17:18:39 | Samstag, 15. Oktober 2011
Thomasius
#25
Die erste Messe hat Christus am Gründonnerstag gebetet. Dabei erteilte Er, Seinen Aposteln den Auftrag und die Befähingug das Gleiche zu Seinem Gedächtnis zu tun, womit Er sie zu Priestern geweiht hat.
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#44   kristall   17:05:48 | Samstag, 15. Oktober 2011
ist dein freund der sogenannte „heide“ !!?? vielleicht ein teufelsanbeter !!!! @
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#43   Dumbledor   16:59:57 | Samstag, 15. Oktober 2011
#42 Thomasius
Ja, die Unwissenheit ist überall. Ein bekannter von mir der sich „Heide“ nennt, regt sich auch immer wieder über katholische Prozessionen auf. Viele Heiden kennen den Ursprung ihrer Religion(en) genauso schlecht, wie viele Katholiken.
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#42   Thomasius   16:08:38 | Samstag, 15. Oktober 2011
#41 Dumbledor
Es gibt einige, die sind von den Bräuchen des vorderen Orients so fansziniert, dass sie diese in die „Kirche“ integriert sehen wollen.
Damals – vor der Zeit Christi – gab es Tempel, die als Wohnhaus des jeweiligen Gottes/Götzen angesehen wurden. In einem dunkelen Raum des Tempels wurden seine Füße vermutet. Gläubige hatten – selbstverständlich – keinen Zutritt. Der war den Priestern vorbehalten, die gewissenmaßen die Kontaktpersonen der Laien zu dem Götzen waren. Manchmal hatten die Götzen „Ausgang“ und besuchten einander – Grundlage der Prozessionen. Soll es heute in verschiedenen Religionen noch geben.
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#41   Dumbledor   15:49:29 | Samstag, 15. Oktober 2011
Ihr habt Probleme. Wer ernsthaft glaubt ein bestimmter Ritus sei der „wahre Gottesdienst“ hat vom Evangelium nichts verstanden und nähert sich dem okkulten Aberglauben.
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#40   Thomasius   09:11:27 | Samstag, 15. Oktober 2011
#32 marienkind
Sorry. Sie beschreiben eine Show des Priesters. Matth.18, 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Das sagte der Herr, wenn man der Bibel glaubt. Der Herr „braucht“ keine Priester, um bei den Gläubigen zu sein. Er „braucht“ dazu auch keine Kirche (Gebäude). Wer so etwas sagt, wie Sie geschrieben haben, veralbert die Gläubigen oder besser: wurde veralbert.
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#39   ANGELUS ULTOR   01:27:27 | Samstag, 15. Oktober 2011
Zivilpriester, wie Andreas Jung, schämen sich vor der Welt,
CHRISTUS zu bezeugen.
Eines Tages wird sich CHRISTUS schämen, diese Abfall-Priester vor GOTTVATER zu …
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#38   schamane40   23:42:33 | Freitag, 14. Oktober 2011
Der liebe Jesus war kein Nachtwandler, sondern ein Wanderheiler.
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#37   KonradGeorg   23:39:19 | Freitag, 14. Oktober 2011
@ valen-tin
bitte legen Sie ihren Verstand auf den Tisch, damit ich sehen kann, ob Sie tatsächlich einen haben.
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#36   Beda   23:27:39 | Freitag, 14. Oktober 2011
Eigentlich ist es mir lieber, wenn ein vierjähriges Kind sagt: „Der Herr sei mit euch“, als wenn unser Pfarrer in penetrantester Art und Weise fortwährend sagt: „Der Herr ist mit euch“.
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#35   Mighty Counsellor †   23:24:34 | Freitag, 14. Oktober 2011
Aber, werter valen-tin, nach Beweisen frägt man doch nicht in religiösen Angelegenheiten …
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#34   valen-tin   23:23:11 | Freitag, 14. Oktober 2011
@marienkind: Haben Sie Beweise, dass der sogenannte „SOHN GOTTES „ jemals auf der Erde wandelte?????
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#33   Mighty Counsellor †   23:12:36 | Freitag, 14. Oktober 2011
Gegen kurze Messen hatte noch nie jemand etwas. Zwanzig Minuten für eine Werktagsmesse im NOM gehört zu den bewundernswerten Spitzenwerten.
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#32   marienkind   19:00:22 | Freitag, 14. Oktober 2011
#25 Thomasius : Als der Herr Jesus Christus auf Erden weilte, gab es keine „Heilige Messe“
.
Wozu auch? Ging ja auch gar nicht, da zu diesem Zeitpunkt das Kreuzesopfer noch nicht vollbracht war. Die Hl. Messe wurde ja erst am Abend vor SEINEM Leiden, als beim letzten Abendmahl, von persönlich eingesetzt. Und wir wissen ja, jede Hl. Messe ist eine Vergegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers.
.
Solange JESUS noch auf Erden wandelte, musste kein Priester IHN vom Himmel herabbeten, wie dies heute bei jeder Hl. Messe während der Wandlung geschieht.
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#31   Alberthesel †   14:44:21 | Freitag, 14. Oktober 2011
monens: „ Es ist nicht die Gemeinschaft, die die Liturgie macht sondern es ist Gott, der diese macht.“
–--------------------------------------------------------------------------------------
In den Lehrbüchern der Liturgik wird das aber anders gesehen!
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#30   Dr. Schlämmer   14:44:12 | Freitag, 14. Oktober 2011
„Nach dem sonntäglichen Hochamt gibt es seit einiger Zeit ein „Kirchen-Café“.
Dieses wird bei schlechtem Wetter in die Kirche verlegt.“
– sehr interessante und beachtenswerte Praxis, die es eigentlich verbietet, dem Priester das Engagement abzusprechen.
Auch ich bin der Meinung, dass man die Messe zeitsparend auf das Wesentliche reduzieren kann, ohne deswegen ein Häretiker oder Blasphemiker zu sein.
Dass es Hw. Jung ablehnt, in allen möglichen Vereinen und Verbänden den pastoralen „Hansdampf“ und quasi göttlichen Beistand zu spielen, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Dafür hat er ja unter anderem pastorale Mitarbeiter. Die können sich da ins Zeug legen. ;-)
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#29   Schalom   14:05:33 | Freitag, 14. Oktober 2011
DER FRIEDE DES HERRN SEI ALLEZEIT MIT EUCH !
*
PAX DOMINI SIT SEMPER VOBISCUM !
*
SCHALOM ADONAI ALECHEM
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#28   Alberthesel †   13:54:25 | Freitag, 14. Oktober 2011
Also daß der HH Pfarrer Jung der Gemeinde den Frieden wünscht, ist ja wirklich eine arrogantia non ferenda!
Da hat der Artikelschreibe (der HH Vikar?) recht: nur der Bischof darf Frieden wünschen; allen anderen ist das verboten!
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#27   monens   13:52:53 | Freitag, 14. Oktober 2011
Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. hat als seinerzeitiger Kardinal Bemerkenswertes geschrieben;
+
„Daß die negativen Seiten der Liturgischen Bewegung hernach verstärkt wiederkehren und geradezu auf die SELBSTZERSTÖRUNG der Liturgie
hindrängen würden, habe ich nicht vorauszusehen vermocht.“
„Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben,
weitgehend auf dem ZERFALL DER LITURGIE beruht, die mitunter SOGAR SO KONZIPIERT WIRD,
«etsi Deus non daretur».“
( Uebersetzt: „Als wenn es keinen Gott gäbe“)“
+
www.razyboard.com/…07699-5821707-0.html
nicht von ungefähr hat Papst Benedikt XVI. eine ( wenn auch noch zögerliche ) Reform der Liturgiereform in die Wege geleitet; Kardinal Llovera;
+
„Die Liturgie muss immer in Richtung Gott ausgerichtet sein nicht in Richtung der Gemeinschaft. Es ist nicht die Gemeinschaft, die die Liturgie macht sondern es ist Gott, der diese macht.“
+
www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
künstlich zusammengebastelte „Liturgiereform“ ist keine Liturgiereform im Sinne der hl. Kirche;
www.razyboard.com/…07690-5999313-0.html
das Wesen des hl. MessOPFERS ist im Zuge der „Oeffnung“ von liberalen Kreisen auch gleich „zeitgemäss relativiert“ worden;
www.razyboard.com/…07690-5822815-0.html
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#26   Schalom   13:52:43 | Freitag, 14. Oktober 2011
Als die Welt noch so richtig katholisch war, wurden in unserer Seminarkapelle an drei Altären gleichzeitig von drei Patres drei Heilige Messen in tridentinischen Ritus in rund 25 Minuten zelebriert, während wir Seminaristen den Rosenkranz in Latein ( der ist kürzer als der Deutsche) heruntergeleiert haben. –
Mit dem Konzil war dann Schluss mit dieser veralteten Tradition und es wurde eine gut gestaltete Eucharistie am neuen Volksaltar ca 60 Minuten in Konzelebration ordentlich gefeiert.
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#25   Thomasius   13:41:54 | Freitag, 14. Oktober 2011
#17 marienkind
Als der Herr Jesus Christus auf Erden weilte, gab es keine „Heilige Messe“. Die Anwesenheit bei einer „Heiligen Messe“ ist nicht die Voraussetzung dafür, dass Gott anwesend ist.
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#24   Tomás   13:30:22 | Freitag, 14. Oktober 2011
Solche liturigische „Experimente“ sind in der Konzilssekte Normalität.
Für die meisten modernistischen Pastoren ist das Zelebrieren der „Messe“, das Spenden der „Sakramente“ und das Beten des Rosenkranzes nur lästige Pflichtübungen, die im Schnelltempo durchgezogen werden.
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#23   Hans Dampf   13:20:03 | Freitag, 14. Oktober 2011
Thomasius
Für mich ist das mit der Realpräsenz zwar okay, letztendlich ist aber entscheidend, dass Christus einlädt. Was jeder dabei glaubt und empfindet, ist nicht „kriegs“entscheidend.M.E. sind sowohl die Sakramente bei den Evangelischen wie auch bei den Katholischen gültig gespendet – denn wie Sie schon sagten- wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen! Daher sind für mich theologische Spitzfindigkeiten von absolut untergeordneter Bedeutung!
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#22   Simplicissimus   13:19:40 | Freitag, 14. Oktober 2011
Pelagius III.,
Ihre Zuschrift ist eine Unverschämtheit. 15 Minuten für eine
tridentinische Messe, das ist unmöglich; der Typ hat gemogelt.
Wahrscheinlich die Evangelien weggelassen, Kommunionausteilunwar war bei „stillen
Messen“ eh nicht, wahrscheinlich ohne Offertorium und Pater noster!
Der 15-Minuten-Priester ist hiermit disqualifiziert.
Es sollten Rekorde auf Kreis- Stadt- Land- und Bundesebene stattfinden.
Schade, dass unser Kaplan K. verblichen ist; er wäre der wahre Champ
gewesen, speed und würdig.
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#21   Thomasius   12:57:01 | Freitag, 14. Oktober 2011
#19 marienkind
Sie wissen doch, weshalb vor der Eucharistie die Klingeln geläutet werden und Sie wissen auch, warum sich in der Nähe der Kirchen Kneipen angesiedelt haben. Die Gläubigen in der Kirche werden geweckt und die Gläubigen in der Kneipe werden zur Kirche gerufen. So war es jedenfalls in „traditionellen Zeiten“.
#20 Hans Dampf
Ich wundere mich immer, weshalb die Realpräsenz bei den Katholiken so sehr betont wird. In der lutherischen Kirche ist es nämlich genauso.
Im übrigen sollte man die Aussage der Bibel nicht ständig übersehen:
Matth.18, 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Ich möchte mal vermuten, dass sich im Gottesdienst jedenfalls zwei oder drei eingefunden haben werden.
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#20   Hans Dampf   12:36:26 | Freitag, 14. Oktober 2011
Moment mal,marienkind
thomasius hat hier lediglich zwei Klischees genannt und zwar so, dass jeder merken kann, dass die Normalchristen das ganz anders empfinden. Ich kenne genügend Katholiken, die gerade wegen der guten Predigten den evang. Gottesdienst besuchen (und auch zum Abendmahl gehen) und auch Protestanten, die aus ihrem Glauben an die Realpräsenz heraus an der Kommunion teilnehmen (außerdem können mittlerweile auch viele kath. Pfarrer ganz ordentlich predigen).
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#19   marienkind   12:25:07 | Freitag, 14. Oktober 2011
#18 Thomasius: „Die katholische Eucharistiefeier ist dagegen eher langweilig“
.
Interessant! Die Begegnung mit GOTT – die persönliche Vereinigung mit IHM in der Hl. Kommunion – ist also langweilig.
Na dann, bei dieser Einstellung kann ich nur sagen: Ökumene adé!!!
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#18   Thomasius   12:17:16 | Freitag, 14. Oktober 2011
#15 Jolanda
Umgekehrt wird ein Schuh draus. Im evangelischen Gottesdienst geht es primär um die Auslegung von Bibelworten in einer Predigt – Das aber ist für Katholiken bekanntlich – Tuttisante wies darauf hin – eher belanglos. Die katholische Eucharistiefeier ist dagegen eher langweilig – immer dasselbe.
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#17   marienkind   12:13:07 | Freitag, 14. Oktober 2011
Um seinen Körper fit zu halten, wird ohne Murren je Menge Zeit investiert – man bekommt ja dann evtl. eine Traumfigur oder sonstige Äußerlichkeiten.
.
Um die Seele fit zu halten, kann es aber gar nicht schnell genug, denn in einer Hl. Messe bekommt ja „nur“ GOTT. Und was ist das schon?
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#16   Pelagius III.   11:59:32 | Freitag, 14. Oktober 2011
Vor ca. 50 Jahren (also in der guten alten Zeit der lateinischen Messe) habe ich öfter bei einem Geistlichen (Religionslehrer an Berufsschulen) ministriert, der es schaffte, die stille Messe in (sage und schreibe) 15 Minuten herunterzurattern…
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#15   Jolanda   11:54:37 | Freitag, 14. Oktober 2011
Wenn die Heilige Messe ausgehöhlt wird, dann kann man sie ja gleich durch irgendein protestantisch-esoterisches Ringelpietz in der Turnhalle ersetzen.
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#14   Mufelius †   11:42:07 | Freitag, 14. Oktober 2011
Thomasius: So isses. Oder glaubt irgendwer, dass die Kirchenbesucher sich _wirklich_ für das Gesabbel der sexuell gestörten Popen interssieren?
.
Nach 2000 Jahren immer derselbe Kram interessiert das doch wirklich keinen mehr – bzw. die die es wirklich interessiert können auch ne Bibel lesen – das geht ja mittlerweile sogar als Katholik.
.
Nein, meine Lieben: Den allermeisten gehts nur darum, gesehen zu werden, ein gesellschaftliches Event quasi, zum Kontakte knüpfen, quasseln.
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#13   Semikolon   11:36:21 | Freitag, 14. Oktober 2011
„unverständliche Latein“
;
Nur weil Sie in der Schule nicht aufgepasst haben, muss das ja nicht für alle gelten.
Selbst für diese Leute gibt es ja das Meßbuch mit Übersetzung.
;
Wie sieht es eigentlich mit Ihren sontigen kognitiven Fähigkeiten aus?
Können Sie wenigstens einen Kassenbon oder Kontoauszug lesen?
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#12   Thomasius   11:34:54 | Freitag, 14. Oktober 2011
#6 Domenico Tuttisanti
>Wenn der hochwürdige Herr Jung wenigstens auf die Predigt verzichtet, dann hält sich der Schaden womöglich in Grenzen!<
#10 Ossietzky
>Alte Messen können in längstens 20 Minuten heruntergeraspelt werden, weil ja nur das unverständliche Latein benutzt werden darf… alle schlafen in den Bänken oder bewundern die Rückenfront des priesterlichen Gewandes und dann ist die Feier aus und alle gehen rasch nach Haus…!<
Es geht doch nur darum, seiner „Pflicht“ Genüge getan zu haben – als Gläubiger und als Klerikaler, für den „wartet“ ja meist eine andere Kirche. Wer interessiert sich denn für die Bibel oder die Lehre des Herrn Jesus Christus. Das „Messbuch“ ist Trumpf.
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#11   Theolungus †   11:32:36 | Freitag, 14. Oktober 2011
Gängige Praxis beim Confiteor-Gemurmel: „Confiteor Deo omnipotenti… bis 12 zählen… mea culpa (3x) … bis 12 zählen … Dominum Deum nostrum.
Beherrschen die Ministranten – sofern sie dort überhaupt welche mal haben – in der Gärtnerei Budach auch!
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#10   Ossietzky   11:24:15 | Freitag, 14. Oktober 2011
Alte Messen können in längstens 20 Minuten heruntergeraspelt werden, weil ja nur das unverständliche Latein benutzt werden darf… alle schlafen in den Bänken oder bewundern die Rückenfront des priesterlichen Gewandes und dann ist die Feier aus und alle gehen rasch nach Haus…!
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#9   marienkind   11:18:44 | Freitag, 14. Oktober 2011
#5 Simplicissimus: Stille Messe – Rekordhalter war Kaplan K. mit 23 Minuten
.
Das ist ja echt Guinessbuch-rekordverdächtig!!!
Naja, diese „lästige Pflicht“ muß man halt eben so schnell wie möglich hinter sich bringen.
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#8   Semikolon   11:04:58 | Freitag, 14. Oktober 2011
@ Domenico Tuttisanti,
;
es ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen, auch wenn es etwas verwundert, woher der Vikar dies hatte.
;
Bei den 300+x Abbruch-Professoren (s. „Memorandum -Ein endgültiger Abbruch“) und deren Zöglinge kann er das nicht her haben.
;
Vermutlich hat er die Segnungen der modernen Kommunikationsmittel (z.B. Internet) wahrgenommen und z. B. die vielen päpstlichen Dokumente und Lehrschreiben direkt studiert.
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#7   Hans Dampf   11:04:37 | Freitag, 14. Oktober 2011
So hat Hw. Jung die Übernahme des Amtes des Präses bei diversen Vereinen und Verbänden abgelehnt.
Kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei uns im Rheinland ist eine solche Konstellation mittlerweile für viel ein Grund, einem solchen Verein (vor allem Schützenvereine) nicht beizutreten, zumal ja irgendein Präses in strittigen Fragen meistens dazwischenmengt. Mittlerweile ist es aber andersrum auch positiv, dass sich die Vereine dagen auch häufig wehren und die Vorstände und Mitglieder sich letztendlich durchsetzen. Aber- eine durchaus weise Entscheidung des Herrn Jung.
Ausserdem- was ist eigentlich so schlimm dran, wenn ein vierjähriges vor der Gemeinde sagt „Der Herr sei mit euch“ und sich bekreuzigt?Ist doch super! Oder wärs schöner, wenn das Kind ein lateinisches Gedicht aufsagen ürde…?
Manchmal glaub ich hier, ich bin im flaschen Film!
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#6   Domenico Tuttisanti   11:02:22 | Freitag, 14. Oktober 2011
Wenn der hochwürdige Herr Jung wenigstens auf die Predigt verzichtet, dann hält sich der Schaden womöglich in Grenzen!
*LOL*
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#5   Simplicissimus   11:00:56 | Freitag, 14. Oktober 2011
Also wir hatten in den fünfziger des letzten Jahrhunderts
Kapläne, die „schafften“ eine stille Messe locker in 25 Minuten.
Rekordhalter war Kaplan K. mit 23 Minuten!
Wer bietet mehr bzw weniger ?
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#4   Domenico Tuttisanti   10:49:33 | Freitag, 14. Oktober 2011
Semikolon:
„Ich finde es klasse, dass in einer katholischen Gemeinde der Vikar katholisch ist.

.
Sie wollten sicher sagen: „…wenigstens der Vikar katholisch ist.“
LOL
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#3   wiener   10:48:19 | Freitag, 14. Oktober 2011
die sonntagsmesse in einer halben stunde – das ist ja fast so schnell wie eine stille messe in der außerordentlichen form …
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#2   Semikolon   10:45:32 | Freitag, 14. Oktober 2011
Ich finde es klasse, dass in einer katholischen Gemeinde der Vikar katholisch ist.
;
Weiter so.
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#1   Domenico Tuttisanti   10:40:11 | Freitag, 14. Oktober 2011
Darf man die letzten beiden Sätze als „Quellenangabe“ verstehen?
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