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Unbewohnbar + Durchgefallen – wenigstens für den Augenblick + Vom Vorgänger geweiht + Worte und Taten + Frommer Wahn + Gäste sind ein Segen
Unbewohnbar

Deutschland. Das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. wird verkauft. Die Eigentümerin will das Gebäude im oberbayerischen Marktl am Inn an den Meistbietenden versteigern. Es sei aufgrund des täglich wachsenden Touristenstromes nicht mehr bewohnbar, hieß es am Donnerstag. Die Gemeinde besitzt ein Vorkaufsrecht. Sie möchte in Marktl gerne ein Papstmuseum errichten. Joseph Ratzinger wurde dort am 16. April 1927 als jüngstes von drei Kindern einer Polizistenfamilie geboren. Marktl befindet sich rund 70 Kilometer südwestlich von Passau unweit der österreichischen Grenze.

Durchgefallen – wenigstens für den Augenblick

Spanien. Der spanische Senat hat die Einführung des Homo-Konkubinats mit Adoptionsrecht mit 131 zu 119 Stimmen abgelehnt. Der Gesetzesentwurf der sozialistischen Regierung muß damit erneut ins Unterhaus. Dessen Annahme in zweiter Lesung gilt als sicher. Sie wird für den kommenden Donnerstag erwartet. Das familien- und kinderfeindliche Gesetz wird Anfang Juli in Kraft treten.

Vom Vorgänger geweiht

Österreich. Elmar Fischer wird am 3. Juli in Feldkirch zum Bischof geweiht. Seine Konsekratoren sind der St. Pöltener Bischof Klaus Küng, der dem Bistum Feldkirch von 1989 bis zu seiner Bestellung nach St. Pölten im Herbst letzten Jahres vorstand, der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, sowie der aus Niederösterreich stammende Mons. Alfredo Schaffler, der Bischof einer brasilianischen Diözese ist. Mons. Schaffler ist ein alter Feldkircher Studienkollege von Mons. Fischer. Mons. Fischers Wahlspruch lautet: „Dei regnum quaerere in cunctis“ – „Das Reich Gottes in allem suchen“.

Worte und Taten

Australien. Eine kleine Apotheke in einer australischen Kleinstadt im Bundesstaat Nordsüdwales verkauft grundsätzlich keine Anti-Kind-Pille. Nordsüdwales liegt an der Ostküste des Kontinents. Die Hauptstadt von Nordsüdwales ist Sydney. Die Apotheke wird von einem Ehepaar geführt: „Wir folgen der Lehre der katholischen Kirche“ – begründet der neunfache Familienvater die Entscheidung. Der australische Gesundheitsminister Tony Abbott bekundete seine Unterstützung: „Es ist ihre Sache, was sie verkaufen.“

Frommer Wahn

USA. Eigentlich wollte er nur mit dem katholischen Regisseur Mel Gibson (49) beten. Doch gestern wurde Zack Sinclair (35) wegen Belästigung eines Prominenten gerichtlich für drei Jahre in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Der Obdachlose hatte unzählige Male gegen eine Gerichtsauflage verstoßen. Diese verbat es ihm, sich dem Haus des Hollywood-Stars oder der von ihm besuchten Kirche zu nähern.

Gäste sind ein Segen

Deutschland. Der Rotary Club der Stadt Hanau spendet für den kommenden Weltjugendtag 10.000 Euro. Hanau befindet sich 15 Kilometer östlich von Frankfurt/Main im Bundesland Hessen. Die Stadt gehört kirchlich zum Bistum Fulda. Mit dem Geld sollen lokale Aktivitäten unterstützt werden, die im Vorfeld des eigentlichen Weltjugendtages in Köln stattfinden. Das Bistum Fulda rechnet im Altkreis Hanau mit rund 500 internationalen Gästen. Es werden bereits Gruppen aus Indien, Italien, Kanada, Libanon, Österreich, Polen, Rumänien, Ungarn, USA und Weißrußland erwartet. Täglich kommen weitere Anmeldungen hinzu. Das Vorprogramm beinhaltet einen Begegnungstag, eine Schiffstour nach Frankfurt, ein „Festival im Park“ mit zahlreichen Bands aus der Region, sowie Workshops, Aktionen, Spiele, Folkloretänze. Ein ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto „Gäste sind ein Segen“ ist auch dabei.
      
9 Lesermeinungen
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#9   TomekMH   16:43:18 | Montag, 6. Dezember 2010
Der brasilianische Bischof Alfredo Schaffler besucht Mülheim/Ruhr
Ort:
Gemeinde St. Mariae Geburt
Althofstr. 5
45468 Mülheim
Montag (6.12.) beim Pontifikalhochamt (18 Uhr, zu Ehren des Hl. Nikolaus)
Samstag (11.12.) die Vorabendmesse (Pontifikalamt) mit Bischof Schaffner.
Kennt jemand Bischof Schaffler?
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#8   Laurentius2   11:02:03 | Dienstag, 28. Juni 2005
das verdammte Wesen der Freimaurerei
Wieso sind Sie sich da so sicher, lieber Romano? Die Stärke und deswegen auch das stets (auch 1983 durch Kardinal Ratzinger !) buchstäblich verdammte Wesen der ganzen Sache ist doch ihre Undurchschaubarkeit und Heimlichtuerei. Die Programme der oberen Logen, die wir kennen (19.Jhd.), zielen auf die Zerstörung bzw. Unterminierung der verhaßten (ecrasez l’infame!) Kirche.
Liebe Verniedlicher, zeigt mir nun wenigstens mal ein aktuelles Programm, wo dieses Ziel revidiert wird, vorher ist eine U-Boot-Entwarnung doch wohl eine Torheit für jeden Kapitän, logisch oder nicht ?
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#7   Romano   15:39:56 | Samstag, 25. Juni 2005
@Marcel
Gegen diese Feststellung wurde solange polemisiert, bis der Großmeister des „Großen Orient“ von Italien in seiner Zeitung „Hiram“ vom 1.2.1981 offiziell bestätigte, daß Rotary und Lions von der Freimaurerei abstammen und mit ihr verbunden sind
Mit Verlaub, werter Marcel: die Tatsache, dass die Gründer Freimaurer waren, berechtigt niemanden, praktizierenden Katholiken und Rotariern abzusprechen, „Pilger“ zu sein. Die bestehenden (informellen) Verbindungen haben Konrad und Evelin doch (aus meiner Sicht) zutreffend dargestellt. Die Rotarier mögen alles Mögliche sein, den „Rauch Satans“ tragen sie bestimmt nicht in die Kirche.
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#6   Marcel   15:20:59 | Samstag, 25. Juni 2005
Die Nachkonzilskirche kehre um
Wie die echte Kirche zum freimaurerischen Rotary-Club steht, zitierte ich kurz. Das Dokument der hl. Inquisition von 1950 ist wichtig.
Anders in der Nachkonzilskirche: Am 12. März 2000 wurde in St. Peter in Rom eine hl. Messe mit 1.500 „Pilgern“ des Rotary-Clubs gefeiert.
Den Gottesdienst zelebrierte S. Em. Cardinal Poupard.
Im Anschluß an die Messe kam der Papst vom Apostolischen Palast herab auf den Petersplatz, um eine Ansprache an die versammelten Pilger zu halten.
Man hat die Kirche geöffnet für die ganze Welt und ihren Herrn, Satan. So dringt nicht, wie vormals, die Lehre Christi nach außen, sondern die Satans nach innen.
Der Papst sagte: Der Rauch Satans ist durch einen Spalt in die Kirche eingedrungen! Leider erkannte er nicht, was der Spalt ist und daß er ihn sogar geleitet hatte.
Ach, zwischen der Konzilskirche und der „alten“ Kirche gab es keinen Bruch…?
Man kann mit Mühe diese ganzen Brüche (der Rotary gehört zu den kleinen, aber trotzdem zum Gesamten) eine Weile lang ausblenden, wegdenken. Das ist, wie Athanasius sagt, besonders bei gutmütigen, zum Papalismus neigenden Katholiken so und keine böse Absicht; eher Verzweiflungstat. Denn was ist schon die – einem mit der Schismakeule abgeschreckte – Alternative? Daß er doch Recht hatte, der hochwürdige Erzbischof Lefebvre! Er, der die Lehre und Texte der Kirche vor dem Konzil genau kannte und die danach. Alles, was er schon vor 40, 30, 20 Jahren deutlich aussprach, trifft haarscharf zu.
Aufwachen, umkehren!
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#5   Konrad   16:35:04 | Freitag, 24. Juni 2005
@ Evelin
ja, so etwa verhält es sich. Der Grund, warum Kleriker dabei sind ist rein menschlich: Eitelkeit und Wichtigtuerei, wie es sie bei Prälaten immer schon im extremen Ausmass gegeben hat, also keineswegs missionarische Absicht. Man tut einander nichts, man fordert voneinander nichts, man lässt einander gelten, man charmiert den gegenseitigen Ehefrauen, man macht Geschäftskontakte – alles recht harmlos, hat aber nichts mit Apostolat zu tun, weshalb es unpassend für Geistliche und zumal Bischöfe sein sollte, sich bei Rotary und Lions zu engagieren. Von Lehmann, dem Kardinal über den die Welt sich freute, kann man nichts anders erwarten, aber dass Mixa auch dieser eitlen Gesellschaft angehören soll, nimmt seinen Worten ein grosses Stück Glaubwürdigkeit weg.
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#4   Evelin   15:52:42 | Freitag, 24. Juni 2005
Das mit den Rotariern, Lions, Kiwanis
und wie sie alle heißen, ist ganz einfach:
die Freimaurerei ist ja ein Geheimbund, die aber von irgendwoher ihre Mitglieder herbekommen muss bzw. diese gezielt ansprechen muss.
FM können ja nicht einfach ins Wirtshaus, in den örtlichen Fussballverein oder Imkerverein (die reine Zweckvereine sind) oder zu einer Bushaltestelle gehen und dort Mitglieder anwerben. Vor allem, weil sie ja einen gewisssen Typus Mann sucht.
So gibt es eben die Möglichkeit überkonfessioneller, weltanschaulich neutral-liberaler, teilweise caritativer Clubs mit gediegener entspannter Atmosphäre, die diverse Geschäftsleute, höhere Angestellte etc. anlocken, die gleichgesinnte, ebenbürtige Freunde suchen. Oft sind sie bereits etabliert, über 40, möchten etwas Positives bewegen, hier bieten sich dann diverse Projekte an, etwa Spenden für die neue Intensivstation des örtlichen Krankenhauses zu sammeln etc.
In diesen Clubs bewegen sich eben auch Freimaurer, die über das ganz normale zwischenmenschliche Gespräch und die gemeinsamen Aktivitäten nun genau herausfinden können, wer zu ihnen passt
(d. h. ideologisch und sympathiemäßig). Diese kann man dann gezielt ansprechen.
In diesen Clubs sind in der Tat oft viele Geistliche aller möglichen Konfessionen zu finden. Man könnte einwenden, dass sie ja missionieren könnte. Nun, genau
das – also religiöse Diskussionen ist in den meisten Fällen von den Statuten her untersagt. Also was machen die Geistlichen dann dort?
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#3   Marcel   14:19:37 | Freitag, 24. Juni 2005
Das ewige Rom gegen die V.II-Revolution
Im Rotary- und Lions-Club werden die Kandidaten für die Maurerei ausgesucht.
Die Jesuitenzeitschrift „La Civiltá Cattoclia“ hat zweifelfrei zeigen können, daß diese Clubs Töchter der Freimaurerei sind und enge Bande mit der Sekte halten.
Gegen diese Feststellung wurde solange polemisiert, bis der Großmeister des „Großen Orient“ von Italien in seiner Zeitung „Hiram“ vom 1.2.1981 offiziell bestätigte, daß Rotary und Lions von der Freimaurerei abstammen und mit ihr verbunden sind: „Melvin Jones, Meister von Stuhl aus Chicago, war einer der Gründer von Lions {der andere Gründer war der Freimaurer Harris}. Er war dessen Generalsekretär und Schatzmeister bis 1917. Bei den Lions steht der maurerische Ursprung zweifelsfrei fest, vom ersten Wappenschild an, welches sich diese Vereinigung gegeben hat. Identische Beziehungen mit der Freimaurerei haben bei Rotary bestanden.“
Am 20.12.1950 erließ das Heilige Offizium (damals noch mit der Überwachung der Reinheit des Glaubens in der Kirche beauftragt!) folgende Antwort auf eine Anfrage, ob Katholiken Mitglieder im Rotary-Club sein dürfen: „Es ist den Priestern verboten, der Vereinigung ‘Rotary-Club’ anzugehören oder an ihren Versammlungen teilzunehmen. Was die Laien angeht, so haben sie sich an die Vorschriften des Canon 684 des CIC (1917) zu halten.“
Gemäß diesem CIC-§ war in vollkatholischen Ländern wie Südamerika, Mexiko, Spanien, uam. die Mitgliedschaft mit der Exkommunikation belegt.
Mgr. Lehmann, Mixa, uam. sind Rotary-Mitglieder.
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#2   Romulus   11:35:24 | Freitag, 24. Juni 2005
@ Marcel Bitte ein paar Auskünfte betr. Rotary
Was ist das eigentlich für ein Verein, dieser Rotary Club?
Sind das nun Freimaurer oder nicht? Dieser Rotary Club betreibt eine rege Öffentlichkeitsarbeit im Gegensatz zu den Freimaurern. Ebenso sind Frauen Mitglieder dieser Clubs. Es sind sogar katholische Theologie Professoren, bzw. Pfarrer mit dabei. Was ist deren eigentliches Ziel? Zerstörung der Kirche?
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#1   Marcel   10:12:17 | Freitag, 24. Juni 2005
Die Brüder und ihre Loge
Der Rotary Club, das praktische Rekrutierfeld der Freimaurer: dort wird selektiert, wer zu höherem taugt.
Jener Bürgermeister und Clubmitglied, der sich – praktisch allein, aber erfolgreich – gegen die Errichtung einer FSSPX-Schule in Süd-D. „wehrt“, weiß ganz genau, was er tut und warum.
Mal sehen, ob unser Gebet mächtiger ist. Pius X. :-)
Es gibt ja auch genügend Pfarrer, die im Club sind…
Die vorkonziliaren Päpste wußten noch, warum sie gegen die Freimaurer und die mit ihnen verbundenen Clubs kämpften.
In der Nachkonzilskirche dagegen durfte der Freimaurer-Erzbischof Annibale „ante portas“ Bugnini die „Neue Messe“ formen. In einem erst 1992 bekanntgewordenen Brief des Meisters des Groß-Orients von Frankreisch aus dieser Zeit fordert er „Bruder“ Bugnini auf, die Reform der Liturgie zu beschleunigen. Warum? Weil die Freimaurerei ihre eigene „Tempelarbeit“ der Riten, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht, für elementar hält. Sie kann nur sich selbst feiern und die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen leugnen. Daher drang die Freimaurerei ins Allerheiligste der Kirche ein und eliminierte das Mysterium (der unblutigen Erneuerung) des verhaßten Kreuzesopfers.
P.S. Für jene, die nicht an das glauben, was sie nicht sehen: es gibt jede Menge „Fußvolk“ im Club, die Freimaurerei nicht einmal buchstabieren können. Ändert das etwas an der grundlegenden Freimaurer-Verbindung des Clubs? Nein. Schon einmal Schach gespielt? Welche Reihe steht an forderster Front?
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