Papst mit Präsident und Kebse + Sankt Pöltner Bischof zum Zuschauer reduziert + Die Alt-68er zucken noch + Elternteil 1 und 2 im Reisepaß + Kommt die Nationalsprache durch die Hintertüre?
Papst mit Präsident und Kebse
Vatikan. Gestern empfing Benedikt XVI. den Präsidenten von Honduras,
Porfirio Lobo Sosa. Am Ende der 25minütigen Audienz erschien die Kebse des Präsidenten, Rosa Elena Bonilla.
Lobo lebt mit ihr im Ehebruch. Nach der Papstaudienz spazierte der vatikanische Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone mit Präsidenten und Gefolge in den vatikanischen Gärten. Danach ließ sich der Kardinal
von den zwei Ehebrechern zum Mittagessen einladen.
Sankt Pöltner Bischof zum Zuschauer reduziert
Österreich.
Am vorletzten Donnerstag referierte der Wiener Ungehorsams-Priester Helmut Schüller im Bildungshaus Sankt
Hippolyt der Diözese Sankt Pölten. Darüber jubelt der antikatholische Journalist Markus Rohrhofer in
der Zeitung ‘Standard’. Das Bildungshaus befindet sich neben der Residenz von Bischof Klaus Küng. Hw.
Schüller erschien auf Einladung der „Vereinigung christlicher Unternehmer“. Der Direktor des Bildungshauses,
Helmut Haberfellner, führte mit dem Bischof ein längeres Gespräch über die Veranstaltung. Sein Kommentar:
„Er ist natürlich nicht begeistert, aber wir haben uns darauf geeinigt, uns jetzt nicht einzumischen.“
Die Alt-68er zucken noch
Österreich. Am Dienstag präsentierten die beiden Pensionistenvereine ‘Wir
sind Kirche’ und ‘Laieninitiative’ einen „Aufruf zur Eigenverantwortung“. Das bejubelten die österreichischen
Medienkonzerne mit großen Lettern. Die Unterhosenvereine inszenieren gerade mit den ihnen hörigen Bischöfen
einen Scheinkrieg. Sie wenden sich gegen den altliberalen „Kurs der gegenwärtigen Kirchenleitung“. Korrekt
bemerken sie, daß die „Glaubwürdigkeit der Kirche durch die Blockade echter Reformen schweren Schaden“
genommen hat. Zu ihrem Glück fehlt die Einführung irgendwelcher Wortgottesdienste ohne Priester und
die Rehabilitierung des Ehebruchs.
Elternteil 1 und 2 im Reisepaß
Großbritannien. Das britische Innenministerium
wird in den Reisepässen künftig nicht mehr von Mutter und Vater reden sondern von „Elternteil 1“ und
„Elternteil 2“. Das gab das Ministerium am Montag bekannt. Mit dem Gender-Irrsinn will das Innenministerium
den Gomorrhisten entgegenkommen, an die Kinder ausgeliefert wurden.
Kommt die Nationalsprache durch die
Hintertüre?
„Die Instruktion Universae Ecclesiae enthält die Vorschrift, daß in jeder gesungenen Messe
im Alten Ritus Lesung und Evangelium zuerst auf Latein gesungen werden müssen, bevor eine landessprachliche
Übersetzung folgt. Unter halbkonservativen Alt-Ritus-Priestern werden derzeit Komplotte geschmiedet,
die erreichen wollen, daß Rom den Gebrauch der Landessprache aus angeblich pastoralen Gründen in einem
weiteren Rahmen freigibt. Jetzt kommt es darauf an, die Altgläubigen zu sensibilisieren, daß sie gegen
die landessprachlichen Neuerungen Sturm laufen. Wäre dies bereits nach dem Konzil geschehen, dann sähe
heute manches anders aus.“
Aus einer Leser-Zuschrift an ‘kreuz.net’.
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54 Lesermeinungen
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Man faßt sich an den Kopf… . wenn Päpste Politiker, die als Abtreibungsbefürworter, Ehebrecher, Polygamisten,
Homohedonisten, Kriegsverbrecher, Geldverschwender, Wirtschaftsverbrecher usw. bekannt sind, zu privaten
Gesprächen empfangen statt ihnen die kalte Schulter zu zeigen, aber nie erklären, wozu das gut sein
soll und welche Vorteile daraus gezogen werden können. . wenn nicht wenige Kreuznetkommentatoren hier
immer wieder gegen die Kirchensprache Latein zu Felde ziehen… a) als ob Latein nicht die Grundlage für
fast alle wichtigen Sprachen wäre b) als ob Latein nicht alle katholischen Christen weltweit verbinden
könnte c) als ob Latein uns nicht mit den Gläubigen früherer Jahrhunderte verbinden würde d) als ob
Latein in den Gottesdiensten nicht problemlos auch von Nichtlateinern verstanden werden könnte: Heutzutage
können Übersetzungen nicht nur auf Papier, sondern auch in Leuchtschriftanzeigen den Gottesdienstbesuchern
angeboten werden.
#53 schamane40 00:02:22 | Samstag, 15. Oktober 2011
Nach dem Universalwörterbuch ist „Kebse“ eine Beischläferin. Als männliche Form gibt es sowas nicht.
Ableitungen wären: kebsig, kebsen, Kebsi (Koseform).
#52 valen-tin 23:56:08 | Freitag, 14. Oktober 2011
@ shamane40: Google und wiki helfen hier nicht wirklich weiter… die sog. „ Kebsen“ haben eine ganz andere Bedeutung. „ Konkubinen“ trifft es auch nur unzureichend.
#50 valen-tin 23:42:38 | Freitag, 14. Oktober 2011
@sham… ich würde ja eher „Scham“ oder schäme Dich sagen. Kebse? Diktum Ihrer Seite. Und sich dann noch darüber lustig machen, der ist schon nicht schlecht… vielleicht habe ich auch Ihren Einwand falsch verstanden.
#47 KonradGeorg 23:22:02 | Freitag, 14. Oktober 2011
Der Zirkus um die Kirchensprache Latein ist absolut lächerlich. Oder gibt es einen echten Grund für
den Kampf gegen das Latein? – Der Teufel haßt Latein. Der Teufel ist für die Zweideutigkeit. Der Teufel
provoziert und schürt Streit. – Jetzt zu den Fakten. Die Kinder in Pakistan müssen, so Frau Bilquis,
mit 4 Jahren anfangen, den Koran auf arabisch auswendig zu lernen. – Es wäre für kleine Kinder überhaupt
kein Problem, alle wichtigen Gebete auf Deutsch und Latein zu lernen. Bis zum Alter von 6 Jahren haben
Kinder ein besonderes Talent für Sprachen. Und für die Älteren könnte es ein Textbuch geben, in dem
alle Lesungs- und Evangeliumstexte aufgeführt sind. (Heute kommen die Texte Nr. X, Y und Z zur Verlesung)
– Aber offenbar fehlt es am Willen, man ist progressistisch neukatholisch eingeschränkt und trachtet
nur auf ein weiter so, während die treugläubigen Kräfte alle Hände voll zu tun haben, um sich zu behaupten.
<Am Dienstag präsentierten die beiden Pensionistenvereine ‘Wir sind Kirche’ und ‘Laieninitiative’ einen
„Aufruf zur Eigenverantwortung“.> . Nun, auch wenn man das möglichst neutral betrachtet: Es ist einfach
vollkommen lächerlich. Aufruf – zur – Eigen – verantwortung. Man bereut die Erfindung der Druckerpresse
und des WWW.
<Mit dem Gender-Irrsinn will das Innenministerium den Gomorrhisten entgegenkommen, an die Kinder ausgeliefert
wurden.> . Oh, wo kann man(n) denn diese Kinder bestellen?
#41 valen-tin 22:44:37 | Freitag, 14. Oktober 2011
@ „nonsens“: Bisher hat sich die katholoische Kirche NICHT von der TODESSTRAFE distanziert. So viel zum
Thema „MORD an ungeborenen Kindern“ Denn auch die Todesstrafe ist MORD!!!.
@Shadow1979 Das wichtigste haben Sie in Ihrem Geschmiere vergessen.Nämlich:„Und das ist gut so!“ Wird
heute inflationär sehr häufig gebraucht,wie damals von 1933 bis 1945 gewisse 2 andere Wörter…
#39 Jenenser I. † 18:16:07 | Freitag, 14. Oktober 2011
Liebe Piusbrüder, bitte setzt euch doch dafür ein, dass die Geistlichen immer Latein sprechen müssen.
Durchgängig. Vom wach werden bis zur Nachtruhe; von der Weihe bis zum Verblassen. Das wär doch mal was.
Euer Deutschland-Chef sollte am besten sofort anfangen. Dann versteht man euch wenigstens auch Sprach-technisch
nichtmehr und eure Hetze, Herabsetzungen und logikfreien Sprüche wären nurnoch für die wenigsten zu
verstehen. WEITER SO!
Wahre Kaholiken essen nicht mit Kebsen und Kebsern. Wahre Kaholiken essen nichts, was Kebsen oder Kebser
gekocht haben. Wahre COliken berührern nichts Kebsisches. Wahre Caoliken betretern kein Haus von Kebsern.
Wahre Kaholiken verweilern unter sich. Es wesen noch 49999 Auserwählte auf der Erdscheibe. Fragt den
Heiligen Moralapostel Tomas.
Der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. an die Adresse der „Wir sind Kirche“ Querulanten/innen, die offenbar
immer noch nicht begriffen haben, dass ihre selbstgefälligen „theologischen“ Märchenstunden fern des
geheimnisvollen Leibes Christi stehen; der Heilige Vater wörtlich; + „es kann NIE eine Mehrheit gegen
die Apostel und gegen die Heiligen geben, das ist dann eine FALSCHE Mehrheit.“ + www.razyboard.com/…07887-6113122-0.html
natürlich ist der wahre Glaube „weltfremd“; treugläubige röm. Katholiken wirken zwar in dieser Welt,
dürfen aber niemals von dieser Welt sein; der hl. Ludwig v. Montfort; + Wir dürfen ferner die falschen
Grundsätze der Welt weder glauben, noch ihnen folgen. Wir dürfen nicht denken, reden und handeln wie
die Weltkinder. Ihre Grundsätze sind so VERSCHIEDEN von der Lehre der Ewigen Weisheit wie die NACHT VOM
TAGE und DER TOD VOM LEBEN“ + „gesetzliche“ hofierte UNZUCHT und MORD an ungeborenen Kindern als „ganz
humane“ weltliche „Errungenschaften!; der Weg aber zum wahren Leben ist schmal; www.razyboard.com/…07891-5901969-0.html
Geist vs. Fleisch; der hl. Johannes v. Kreuz; + „Alle Unvollkommenheiten und Unordnungen im Sinnenbereich
beziehen ihre Kraft und ihre Wurzeln aus dem Geist,“ + www.razyboard.com/…07891-6111272-0.html
Porfirio Lobo Sosa ist nicht nur ein Ehebrecher, sondern ein Linkssozialist, der sehr gut zu Castro, Chavez,
Kirchner, Correa und Evo Morales paßt. Da Ratzinger die „Errungenschaften“ und die „Entwichlungshilfe“
des kommunistisches Regimen von Castro gelobt hat, gibt es für ihn keinen Grund, um Lobo Sosa nicht zu
empfangen. Übrigens, Lobo heißt auf Deutsch Wolf. Hier haben sich zwei Wölfe getroffen, von denen der
gefährlichste der Ratzinger ist, weil er sich als Hirte tarnt. Eine einheitliche liturgische Sprache
ist geboten, weil dadurch die Einheit der Kirche dokumentiert wird, die Glaubensgeheimnisse bewahrt und
eingenmächtige Veränderung verhindert oder erschwert werden. Dadurch wird auch klar der kirchliche Bereich
von dem profanen abgegrenzt. Christus sprach aramäisch und in der Urkirche wurde auch griechisch verwendet.
Da der Papst Bischof von Rom war und ist, setzte sich am Ende Latein durch. Latein hat auch den Vorteil,
daß es eine tote Sprache ist, so daß die Begriffe immer gleich bleiben. Daher gibt es keinen Grund,
um Latein durch Landessprachen oder Esperanto zu „ersetzen“.
#35 Alberthesel † 13:16:57 | Freitag, 14. Oktober 2011
„…Wiener Ungehorsams-Priester Helmut Schüller …“ –---------------------------------------------------------------------------------------
Vielleicht sollte man dazusagen: „der ehemalige Generalvikar der Erzdiözese Wien und mit vielen Ehrungen
ausgezeichnete Priester“. \\ Daß er aus dem Amt des Generalvikars unter schäbigen Umständen entfernt
wurde (sein Vorgesetzter, der höchstwürdigste Herr Kardinal-Erzbischof von Wien schob ihm das Kündigungs-Schreiben
in den Nachtstunden unter seine Tür!!)), ist eine andere Sache. \\ de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schüller
\\
Jesus war noch schlimmer. Er hat einen Zöllner in dessen Haus besucht und mit ihm gegessen. Und Finanzbeamte
sind ja wohl immer noch schlimmer als Kebsen! Will Kreuz.Net den ersten Stein werfen?
#33 Semikolon 11:59:14 | Freitag, 14. Oktober 2011
#29 „Die moderne Sprache ist verräterisch, wenn es um Exkulpation geht.“ ; Sehr gut erkannt, Domenico.
Dieses „Wording“ (an welchem sowohl Staat als auch Medien beteiligt sind) geschieht mit Absicht, um Schandtaten
möglichst zu vertuschen und die Täter zu animieren, es gewissenlos immer wieder zu tun. Kriminell sind
nicht nur die, die diese Schandtaten ausüben, sondern auch die, die dieses „Wording“ betreiben und es
so immer weiter fördern. ; „Endlösung“,„Euthanasie“, „Rassenhygiene“ sind auch typische Exkulpations
-Begriffe für die entsprechenden Verbrechen gewesen. Obwohl diese inzwischen als solche erkannt wurden,
ist der Erfindungsreichtum der modernen Wortschöner nicht gebrochen.
#32 Shadow1979 † 11:56:37 | Freitag, 14. Oktober 2011
@Domenico Völlig wurscht!!! Denn es sind leibliche Kinder. Da es auch Hetero-Eltern gibt die aufgrund
von Künstlicher Befruchtung, Leihmüttern, Samen oder Eispende Eltern werden besteht auch hier kein Unterschied.
Es geht um die Rechtssicherheit für KINDER UND ELTERN. Und da Kinder hier ja so hochgelobt und gefordert
werden kann das ja auch nur im Sinne von den hier Kindern fordernden sein. Haha Ich weiß natürlich nicht
denn nur katholische Eltern sind gute Eltern gell @Jolanda Dabei gehts gar nicht um Gleichberechtigung
sondern um Rechtssicherheit von Eltern und Kindern. Den HS ist wohl herzlich egal wer Elternteil 1 oder
2 ist solange Sie Rechtlich Gleichgestellt und abgesichert sind!! Aber Ihnen mit Ihren 20 Kinder dürfte
das durchaus nachvollziehbar sein gell Sie als mutter verstehen das doch bestimmt oder etwa nicht ???
#31 Hare-Krishna 11:50:09 | Freitag, 14. Oktober 2011
Wurden von der Bruderschaft nicht Rechtsradikale angezogen, die selbst den hartgesottenen zu viel wurden,
bis Hausverbot erteilt werden musste…? . Gleichberechtigungsmurmelanda: Es gibt in der Gleichberechtigung
wichtigere Fragen. Z.B. ob Du Dich als Weib ausgeben darfst, obwohl Du Hosen und Eier hast. .
Elternteil 1 und 2 im Reisepaß – und wer ist jetzt Elternteil 1? Die Mutter, weil sie das Kind geboren hat oder der Vater, falls er das meiste Geld verdient? Wo ist da die Gleichberechtigung, wenn einer nur Elternteil 2, also hintenan stehen muß? Muhahaha!!!
Papst und Ehebrecher . Als unser Bundeswolff in seiner Begrüßung dem Papst von „Brüchen in den Lebensläufen“
berichtete, hat er die Verantwortung für eigene „Brüche“ wunderbar von sich weggeschoben. „Ehebruch“
ist nämlich etwas, für den der Ehebrecher höchstpersönlich [mit-]verantwortlich ist. Ein „Bruch im
Lebenslauf“ dagegen ereignet sich auch nach einem äußeren Geschehen, z.B. einer Naturkatastrophe. Die
moderne Sprache ist verräterisch, wenn es um Exkulpation geht. Am deutlichsten wird dies, wenn die vorsätzliche
Tötung eines ungeborenen und wehrlosen Kindes als „Schwangerschaftsabbruch“ oder gar „-unterbrechung“
bezeichnet wird.
Simplicissimus=Palmström=Sefirot=Ossietzky … „Papst mit Kebse“. Das ist einfach der tägliche Kreuz.net-Adrenalin-Stoss,
auf den wir alle nicht mehr verzichten wollen. (Sie doch auch nicht, wenn Sie mal ehrlich sind! Wie sähe
Ihr Leben ohne kreuz.net aus?)
Simplicissimus=Palmström=Sefirot=Ossietzky … Warum sprechen Sie dasselbe Thema unter zwei verschiedenen
Namen an (#22 und #11). Bringt uns das einen Erkenntnisgewinn?
HS haben … EIGENE LEIBLICHE KINDER!!!! . Ja, aber nicht miteinander gezeugte! Die Zeugung (auch nach
künstlicher Befruchtung) ist hoffnungslos heterosexuell, liebster Schatten! Bin gespannt, was sich die
Gender-Ideologen da bloß noch einfallen lassen!
#20 Shadow1979 † 10:38:39 | Freitag, 14. Oktober 2011
„den Gomorrhisten entgegenkommen, an die Kinder ausgeliefert wurden“ Falsche Aussage aber was erwartet
hier auch außer billige Polemik!!! HS haben vielmehr EIGENE LEIBLICHE KINDER!!!! Auch wenn das den Horizont
einiger überschreiten sollten ändert das nichts an der Tatsache. Die Bezeichnung Elternteil 1 und 2
schafft Rechtssicherheit für die KINDER UND ELTERN!!!!
Noch ein Beispiel. Auf diesem Video wird das orthodoxe Morgengebet auf kirchenslavisch gebetet: www.tv-soyuz.ru/programms/tv/worship/at2344
Jeder gutwillige Gläubige kann es sich aneignen. Wenn man es vollständig betet, dauert es recht lang:
consensuspatrum.wordpress.com/2011/09/20/morgengebete/ Die Orthodoxie hat diese Gebetsabfolge (trotz des
Fehlens eines Papstes) in erstaunlicher Einheitlichkeit über die Jahrhunderte bewahrt. Es wird auf allen
Kontinenten in gleicher oder ähnlicher Weise gebetet. Die Einheit der Kirche wird in der Orthodoxie nicht
vorwiegend wie im Westen juristisch, sondern geistig gesehen, und das funktioniert.
Gregor Danke für den Hinweis! Leider ist die Datenübertragung bei dem von Ihnen verlinkten Portal etwas
schleppend, sodass ich die Evangelien-Rezitation aus Luk. 10, die berühmte Perikope über Martha und
Maria Magdalena, nur portionsweise (mit abrupten Unterbrechungen) anhören kann. Aber ich werde mir das
Ganze anhören! . Im Prinzip sehe ich hier allerdings keinen Unterschied zu ähnlichen katechetischen
Angeboten in einem italien. Internetportal für die lateinische Evangelienlesung des Sonntags in der alten
(oder der neuen) Messe. Wahrscheinlich gibt es dies sogar.
Domenico, in Russland gibt es Bemühungen, das Kirchenslavische zu popularisieren, zB durch lebendig gestaltete
Video-Lektionen im Internet. Sehen Sie sich zum Beispiel dieses Serien-Video auf dem Orthodoxen Fernsehkanal
„Sojuz“ an, unter dem Titel „Wir lesen das Evangelium gemeinsam mit der Kirche, 14. Oktober“: Zuerst wird
die Perikope auf Kirchenslavisch im Sprechgesang rezitiert, dann auf russisch übersetzt, und dann eine
Homilie darüber gehalten: www.tv-soyuz.ru/programms/tv/religious/chitayem-evangeliye/at19062
Ossietzky: „Das verlängert die Zeremonien ohnehin über Gebühr.“ . Merkwürdig! Dieselben Leute, die
sich sonst darüber mokieren, dass die alte Messe oft genug in Rekordzeit „heruntergelesen“ wird/wurde,
plädieren nun auf einmal für Kürzungen. Ansprüche an die Logik sollte man beim Leser Ossietzky=Palmström=Sefirot
ohnehin herunterschrauben!
#14 Ossietzky 10:00:45 | Freitag, 14. Oktober 2011
Warum dennn erst die Texte in Latein vortragen, das eh’ nur die wenigsten Hörer verstehen, und dann die ganze Choose in der Nationalsprache, als ob Nationalsprachen zweitrangig sind. Das verlängert die Zeremonien ohnehin über Gebühr. Da sollte man doch besser die Lesungen generell um die aus dem Ersten Testament erweitern… die werden merkwürdigerweise in der Regel ausgespart, obwohl sie viel interessanter wären, darüber zu predigen…! Darf aber wohl nicht sein wegen des nie vorhandenen gewesenen Antijudaismus der Kirche, die sich auf den Juden Jesus beruft, der aber kein Zweites Testament zur Verfügung hatte…!
Domenico, die festen Bestandteile der Liturgie sind dem regelmäßigen Kirchgänger einigermaßen verständlich. Schwierig sind die Lesungen und noch noch schwieriger die Hymnen (Troparien, Kondakien usw.). Man wird wohl Kompromisse finden müssen zwischen Bewahrung der Tradition und Verständlichkeit.
Gregor: „Was aber ist gegen das Verlesen von Lesung und Evangelium in Volkssprache (nach der lateinischen
Verlesung, z.B. zu Beginn der Predigt) einzuwenden?“ . Von meiner Seitze gar nichts! Ich stimme i.ü.
in fast allem mit Ihnen überein. Was die Verständlichkeit der altkirchenslawischen Lesungen betrifft,
höre ich von russ. Bekannten allerdings anderes.
Hans Dampf Es ist eben etwas anderes, ob ich eine Sprache als mögliches und denkbares Verständigungsmittel
unter Personen verschiedener Herkuft betrachte oder unter dem Gesichtspunkt seiner globalen Verbreitung.
Für die Kirche kommt übrigens ein weiterer Gesichtspunkt hinzu: die Tradition. Durch sie verbindet sich
die Praxis hier und heute mit der Praxis hier und gestern, d.h. die Kirche sucht die Übereinstimmung
nicht nur mit den Zeitgenossen, sondern durch- aus mit den Gläubigen aller früheren Jahrhunderte.
Domenico: Der Vorteil einer gemeinsamen, einheitlichen liturgischen Sprache für die auf dem ganzen Erdkreis
verbreitete römische Kirche liegt auf der Hand und ist ernsthaft nicht bestreitbar. Ein weiterer Vorteil
(unter mehreren) ist, dass der Gebrauch des Lateinischen dem liturgischen Missbrauch vorbeugt. Wer regelmäßig
am Gottesdienst teilnimmt, dem ist das Lateinische auch nicht fremd, wenigstens nicht in den unveränderlichen
Teilen. Nur der Wille der Kirchenführung muss da sein, um das Lateinische zu pflegen (etwa durch das
‘Gotteslob’). Was aber ist gegen das Verlesen von Lesung und Evangelium in Volkssprache (nach der lateinischen
Verlesung, z.B. zu Beginn der Predigt) einzuwenden? Das Kirchenslavische ist den heutigen slavischen Sprachen
viel näher als etwa die romanischen Sprachen dem Lateinischen. Seine Abschaffung im liturgischen Raum
brächte schweren Schaden. Sie wird innerhalb der Orthodoxie von Leuten betrieben, die auch sonst modernistisch
eingestellt sind. Im Zakon Bozhij („Gottesgesetz“ = Katechismus) wird die Kinder das Beten der Grundgebete
auf kirchenslavisch gelehrt, die detailliert auf russisch sprachlich und inhaltlich erklärt werden. Wie
zuvor gesagt: es muss nur der Wille da sein.
#8 Hans Dampf 09:25:53 | Freitag, 14. Oktober 2011
Neinnein Domenico, es geht hier ja nicht um Bedeutung. Natürlich hat ein Land wie die USA eine größere
weltpolitische Bedeutung als Guinea-Bissau, Sri Lanka,Palau oder Andorra.Trotzdem sind aber doch die kleinen
Länder deshalb nicht geringer zu schätzen. Natürlich hat auch die englische Sprache eine größere
Bedeutung als die ungarische oder lateinische.Deswegen sind diese Sprachen aber nicht geringer zu schätzen.
Die röm.-kath. Kirche hat ebenfalls eine größere Bedeutung als z.B. die methodistische. Ebenfalls kein
Grund, die anderen geringer zu schätzen. Und was Latein anbelangt – ich singe zwar auch schonmal einen
lat. Choral mit, aber selbst meine finnischen Sprachkenntnisse sind weitaus höher als meine Sprachkenntnisse
in Latein.
Hans Dampf: „In der Tat ist die USA ein Land wie jedes andere auch!“ . Ja, richtig! Und die Gewichte „20
Gramm“ und „200 Kilogramm“ sind auch beide durch „2“ teilbar. Aber wenn Ihnen ein Gegenstand auf den Kopf
fällt, der entweder 20 Gramm oder 200 Kilogramm schwer ist, dann ergibt sich vielleicht ein kleiner vernachlässigenswerter
Unterschied …
#6 Hans Dampf 09:09:56 | Freitag, 14. Oktober 2011
Richtig Domenico, vollkommen korrekt! Hätte nicht gedacht, dass ich Ihnen auch mal voll und ganz beipflichten
muss! In der Tat ist die USA ein Land wie jedes andere auch!
Das Lateinische Sprache ist eine Sprache unter vielen, wie auch die röm.-kth. Kirche eine (Teil-)kirche
unter vielen ist. . Das stimmt zwar, aber es stimmt etwa so wie: „Englisch ist eine Sprache unter vielen,
wie auch die USA ein Land wie jedes andere ist“.
#3 Hans Dampf 08:42:37 | Freitag, 14. Oktober 2011
@gregorius Haben nicht beim Pfingstwunder die Jünger Jesu in allen Sprachen zu den verschiedenen Menschen
gesprochen, so dass alle sie verstanden haben? Mir wäre nicht bekannt, das her Heilige Geist alle in
Latein hat reden lassen – dann hätten die meisten das Wort Gottes gar nicht vestanden und der christliche
glaube wäre zu einer Randerscheinung geworden. Ich habe absolut nichts gegen dn einen oder anderen lateinischen
Choral einzuwenden, sowie ich auch offen fü Lieder in Suahli, indisch, spanisch oder englisch bin. Das
Lateinische Sprache ist eine Sprache unter vielen, wie auch die röm.-kth. Kirche eine (Teil-)kirche unter
vielen ist. Was mc nur mnchmal iritiert, ist, dass manche Katholiken sich ausgerechnet für eine tote
Sprache so sehr begeistern…
Gregor . Sie sollten allerdings nicht unerwähnt lassen, dass die vorwiegend immer noch kirchenslawischen
Lesungen in der Russ.-Orthodoxen Kirche von den einfachen Gläubigen auch nicht mehr verstanden werden.
Die ausschließliche Fixierung auf eine heilige, dem Volk unverständliche Sprache ist häretisch, und zwar als Drei-Sprachen-Häresie bekannt. Dazu befasse man sich mit den Viten der heiligen apostelgleichen Brüder Cyrill und Methodius, die für ihre Einführung der slavischen Liturgie die Unterstützung der römischen Päpste bekamen, gegen den Widerstand der lateinischen (deutschen und italischen) Bischöfe. Es genügt übrigens, ernst zu nehmen, was der hl. Apostel Paulus zum Sprachenproblem sagt.