Heiliges Land
Ein Gerechter unter den Juden
Nicht jeder Jude ist mit den Verbrechen einverstanden, die sich das rechtsradikale israelische Regime gegen die einheimischen Palästinenser leistet.
Zygmunt Bauman
Zygmunt Bauman
© Michał Nadolski, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Der polnisch-jüdische Soziologe Zygmunt Bauman hat ausgesprochen, was alle sehen: Der israelische Grenzwall in Palästina ist schlimmer als die deutschen Absperrungen um das Warschauer Ghetto herum.

Bauman äußerte sich vor der Zeitschrift ‘Polityka’, die der gegenwärtigen polnischen Regierung nahesteht.

Der Peiniger zerstört sich moralisch

Bauman wurde im Jahr 1925 in Posen geboren.

Er weiß, was es bedeutet, ein Verfolgter zu sein. Denn während des Zweiten Weltkrieges mußte er vor den Deutschen in die Sowjetunion flüchten.

Später hatte er den Lehrstuhl für Soziologie an der University of Leeds inne.

„Was ist diese Mauer, die um die besetzten Gebiete gebaut wird, anderes als der Versuch, die Auftraggeber der Mauer um das Warschauer Ghetto zu übertreffen?“ – erklärte Bauman.

Und: „Leid zu bereiten zerstört moralisch jene, die Leid zufügen.“

Holocaust als Freibrief für die eigene Brutalität

Bauman ist darüber besorgt, daß die israelische Rechts-Regierung den Holocaust „als Freibrief für die eigenen Gemeinheiten“ ausnützt.

Israels Mächtige fürchteten den Frieden heute mehr als die Dauermobilisierung der Gesellschaft im Konflikt.

Doch auf Nationalismus mit Nationalismus zu antworten sei moralisch inakzeptabel.

Deshalb habe er im Jahr 1971 nach drei Jahren Israel als Wohnort den Rücken gekehrt.
      
48 Lesermeinungen
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#49   Tomás   02:39:19 | Dienstag, 18. Oktober 2011
klausvonjaus
#48
„Israel“ verteidigt sich nicht nur, sondern besetzt fremde Gebiete und terrorisiert die Palästinenser.
Abgesehen davon, hat „Israel“ kein Existenzrecht und schon seine Gründung war ein Verbrechen an den Palästinensern.
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#48   klausvonjaus   21:13:51 | Sonntag, 16. Oktober 2011
OBSTBAUM
…ist auch eine meinung…aber wer will den arabern wirklich jerusalem zurückgeben???…wer will in seinem land terroristen???…warum darf sich ein land nicht gegen islamistische terroristen verteidigen???…welcher jude kann so einen unsinn fordern???…obstbaum…mit respekt…aber sie sind ein typischer wohlstandsdemokrat…wenn sie könnten…die araber…dann würden sie jeden juden töten…sorry…aber araber sind faschisten…scheissnazis…
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#47   kristall   15:16:22 | Sonntag, 16. Oktober 2011
wann wird wohl wieder das kreuz am dach sein !!!!
jesus christus im allerheiligsten sein !!!!!
wann werden die typen das gebäude zurückgeben müßen !?
was glaubst du tollerant. @
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#46   Tolerant   13:13:05 | Sonntag, 16. Oktober 2011
Die Heilige Weisheit (Hagia Sophia) ist die Seele des ganzen Kosmos.
Und durch sie wird der Mensch gute Taten tun, ob er das weiß oder nicht weiß.
Die Liebe ist wesentlich. Ich kann erahnen, dass die Seele der Kirche göttliche Liebe ist. Kirche ist weit mehr als eine institution, nämlich alles, was zum Kyrios gehört.
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#45   Tomás   13:04:05 | Sonntag, 16. Oktober 2011
Tolerant
#44
Wenn der Heide gutgläubig ist und zu Seele der Kirche gehört, kann dies angenommen werden.
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#44   Tolerant   12:59:07 | Sonntag, 16. Oktober 2011
Es ist wohl zu tolerieren, wenn ein Heide in der Wüste einem verdurstenden Katholiken frisches Wasser zu trinken gibt.
Der Glaube des Heiden, dem armen Katholiken zu helfen, kennt wohl Gott.
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#43   Tomás   12:19:28 | Sonntag, 16. Oktober 2011
catholic
#39
Nur Glieder der Kirche, auch wenn sie „nur“ zur ihrer Seele gehören, kommen zu Gott.
Werke sind nur vor Gott verdienstvoll, d.h. sie sind nur gute Werke, wenn diese aus dem Glauben heraus geschehen. „Ohne den Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hbr 11,6).
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#42   valen-tin   01:18:13 | Sonntag, 16. Oktober 2011
@catholic: barmherige Samariter?
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#41   catholic   23:59:58 | Samstag, 15. Oktober 2011
Da gebe ich Ihnen Recht.
Der Gutgläubige reicht den Durstigen ein Glas Wasser; (er reicht es Gott.)
Mögen Sie immer gutgläubig sein.
Danke für Ihre Worte, auch die der Kritik.
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#40   Antonio Michele Ghislieri   23:54:39 | Samstag, 15. Oktober 2011
@catholic
;-~
Aber sicher keine Feinde Christi und Leugner seiner Gottheit. Gutgläubige ja, aber keine Bösgläubigen.
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#39   catholic   23:51:27 | Samstag, 15. Oktober 2011
Richtig …
Christus wird nicht nur Katholiken zum Vater lassen …
insbesondere Barmherzige Samariter …
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#38   Antonio Michele Ghislieri   23:44:42 | Samstag, 15. Oktober 2011
@catholic
Was soll man darauf noch sagen?
:-#
„…niemand kommt zum Vater denn durch mich…“
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#37   catholic   23:39:58 | Samstag, 15. Oktober 2011
Was soll man darauf noch sagen?
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#36   Tomás   23:33:07 | Samstag, 15. Oktober 2011
Juden glauben nicht an Gott, weil sie den Sohn Gottes, der sich durch die Wunder und Erfüllung der Prophezeiungen den Menschen offenbart hat, ablehnen.
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#35   Gregorius Nazianzenus   23:09:55 | Samstag, 15. Oktober 2011
Glauben Juden an denselben Gott wie die Christen?
…ensuspatrum.wordpress.com/…ionen-denselben-gott/
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#34   catholic   21:41:18 | Samstag, 15. Oktober 2011
Ziehen Sie sich warm an.
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#33   Die*feine*Dame   21:14:34 | Samstag, 15. Oktober 2011
@ catholik
achso, Sie sind nicht Maurer, sondern gärtner. Sie träumen von Mauerblimchen, Sie müssen die Zwiebeln jetzt setzen, hihihi, hick, hurra
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#32   catholic   21:12:56 | Samstag, 15. Oktober 2011
Mauerblimchen
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#31   Die*feine*Dame   21:08:08 | Samstag, 15. Oktober 2011
@ catholik
hääää? was soll Ihr geistreicher Beitrag? Sind Sie im Kirchweihrausch=? Sind Sie Maurer, oder was soll Ihr Gelabere von der Mauer? Und ein Kerl bin ich schon gar nicht, Sie können wohl nicht lesen, ich bin eine feine Dame. Hick, hick, hurra.
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#30   catholic   20:30:34 | Samstag, 15. Oktober 2011
Die *feine* Dame riecht nach Kerl.
*
Zum Thema: Keine Mauer steht für immer.
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#28   Mighty Counsellor †   20:10:31 | Samstag, 15. Oktober 2011
Vielleicht mal die Augenbrauen schneiden?
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#27   kristall   19:10:27 | Samstag, 15. Oktober 2011
guter mann !!! dr.norman finkelstein !!!
*
was !?
*van der
delle,
@
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#26   VanDaalen   19:08:12 | Samstag, 15. Oktober 2011
Interßanter!!! Artickel!!!!@Hahaha, gell, Kristall?
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#25   kristall   18:59:24 | Samstag, 15. Oktober 2011
dr. norman finkelstein !!! ein aufrichtiger jude !!!
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#24   VanDaalen   18:55:26 | Samstag, 15. Oktober 2011
Kein ernstzunehmnder Mensch kann sich für die Errichtung einer Mauer in Palästina einsetzen odr diese verteidigen. So weit so gut. Erbärmlich wird das ganze dann aber wieder in sein Gegenteil verkehrt, wenn hier Vergleiche zum Warschauer Ghetto gezogen werden, die einzig und allein den Sinn haben, die Verbrechen der deutschen Führung zu relativieren und zu verharmlosen. Gottseidank gelingt das nur bei schlichten Gemütern, also bei den meisten hier nicht.
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#23   Jubärens   17:57:13 | Samstag, 15. Oktober 2011
Das ist aber nicht nur leicht untertrieben, Armes Schwein, dass
Norman Finkelsteins Buch die „Holocaust-Industrie“ hierzulande gemieden werde wie der Teufel.
Das Buch und der Autor und überhaupt jeder, der das Buch zitiert oder seine Argumentation nachvollzieht, wird von der Judenlobby und ihrem linken Rattenschwanz der Holocaustkultjünger mit Hass und allen Mitteln bekämpft.
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#22   armes schwein   16:41:35 | Samstag, 15. Oktober 2011
@Alois Bischof: jede Wissenschaft ist der Revision unterworfen, weil es ständig
oder seltener, aber immer, neue Erkenntnisse gibt, natürlich auch im bereiche der Geschichtswissenschaft, schreiben Sie sich das ruhig mal hinter die Ohren, Sie Lügen, Verdrehungen und Weglassungen-Ignorant der Siegergeschichte des
Zweiten Weltkrieges!
Zygmunt Bauman wird schon wissen warum er das so gesagt hat, die österreichische Jüdin Gitta Sereni (geb. 1926 in Österreich) wird schon wissen, warum sie seit 2004 immer sagt, „Auschwitz war keine Vernichtungslager, sondern ein Industriezwangsarbeiterlager; aber es war natürlich nicht schön, dort leben zu müssen.“ Meinetwegen bezeichnen Sie sie auch als „Geschichts=
revisionistin“, mich aber ja nicht als „Holocaustleugner“; sonst verpasse ich
Ihnen eine verbale Ohrfeige!
Wer am meisten die Palästinenser unterstützt, ist Prof. Norman Finkelstein aus
New York, gehen Sie auf seine Webseite, dann erfahren Sie mehr! Seine beiden
Eltern haebn Auschwitz (Vater) u. Maidanek (Mutter) überlebt, trotzdem hat
ihr Sohn Norman die „Holocaust-Industrie“ geschrieben, ein Buch, das hierzu=
lande gemieden wie der Teufel! Geschichtsrevisionistisch?
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#21   Alois Bischof   14:38:56 | Samstag, 15. Oktober 2011
„Denn während des Zweiten Weltkrieges mußte er vor den Deutschen in die Sowjetunion flüchten.“
1. Wie zirka 2 Millionen polnische Juden floh Bauman also in die UdSSR zwischen 1939-1941 und dann weiter vor dem Aufmarsch der Deutschen Wehrmacht Ende Juni, Anfang Juli 1941. In die relative „Sicherheit“ der Sowjetunion. Wo viele in die Rote Armee eingezogen wurden.
2. Bauman sagt also, daß das Warschauer Ghetto relativ frei war als Zivilzone für „die Juden, die Angehörigen der Feindnation Deutschlands“? Vielleicht. Im April 1943 war das Regime liberal genug, damit die Juden mit Sowjetwaffen und Sowjetmunition einen bewaffneten Großaufstand gegen die deutschen Besatzer Warschaus organisieren konnten. Der Aufstand konnte nur schwierig niedergeschlagen werden in diesem Monat.
Ich finde die Äußerungen Zygmunt Baumans sehr geschichtsrevisionistisch.
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#20   Mingaer †   14:23:32 | Samstag, 15. Oktober 2011
Grüß Gott@Stiftung HRRDN:
Stiftungsgründer können bei einer Zustiftung eines Betrages > 10.000 EUR an eine der HRRDN-Stiftungen, kostenlos eine eigene Stiftung erhalten. Dabei erhält die übertragene Stiftung (eigene Stiftung) den zugestifteten Betrag auf das Stiftungskonto innerhalb von 12 Wochen, sowie weitere Zustiftungen innerhalb des laufenden Jahres. Der Zustifter erhält für seinen Betrag nach erfolgter Einzahlung eine Spendenquittung, die er von seiner bisherigen Steuer absetzen kann.
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#19   Semikolon   14:18:45 | Samstag, 15. Oktober 2011
„Da ich eben so harmoniebedürftig bin, bin ich auch sehr empfindlich und schnell eingeschnappt.“
;
Oha, das sind Sie hier ja gerade im richtigen Forum gelandet, Liebe DiesternchenfeinesternchenDame. Hier sind alle genauso harmoniesüchtig, wie Sie. Sie werden hier mit uns allen sicher super zurechtkommen. Da habe ich überhaupt keine Bedenken.
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Man erkennt auch schon an Ihren ersten Beiträgen, wie bereichernd Sie sich einbringen, großes Kompliment.
;
Aber nun zum Thema dieses Artikels über den jüdischen Grenzwall.
;
Was halten Sie von der Meinung, dass man sich bevor man sich um Zäune in fernen Landen erst einmal um die Bretter vor dem dem eigenen Kopf kümmern sollte? So ähnlich hat es, glaube ich, auch schon einmal eine bekannte, für viele sehr wichtige historische Persönlichkeit gesagt, ich komme jetzt gerade nicht darauf, wer…, vielleicht wissens Sie es, … muss wohl bald wieder meine Knoblauchpillen nehmen…
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#18   Die*feine*Dame   13:02:45 | Samstag, 15. Oktober 2011
@ Kristall
bin schon wieder da, kann nicht schlafen, bin heute ein wenig aufgeregt. Vielleicht sollte ich einmal an die frische Luft. Haben Sie Lust auf einen Herbstspaziergang, eine nette Unterhaltung an frischer Luft wäre jetzt das richtige. bitte melden Sie sich wenn Sie auch das Bedürfnis verspüren.-----------------lieber Edelstein
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#17   wickerl   12:59:32 | Samstag, 15. Oktober 2011
„Bauman ist darüber besorgt, daß die israelische Rechts-Regierung den Holocaust „als Freibrief für die eigenen Gemeinheiten“ ausnützt.“
Diese Aussage ist noch untertrieben, weil etwa die jüdischen Kultusgemeinden in der ganzen Welt äußerst engagiert bei Netanjahu und Liebermann mittun und ihnen die Mauer machen.
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#16   Die*feine*Dame   12:47:08 | Samstag, 15. Oktober 2011
Was die mit Mixa gemacht haben ist eine Unverschämtheit. Das war nicht fein.
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#15   Jubärens   12:39:14 | Samstag, 15. Oktober 2011
Die deutsche Bischofskonferenz reagierte 2007 sofort auf die jüdische Empörungsrhetorik mit Winseln und Kuschen. Sie nahm die Kritik einiger Bischöfe an der israelischen Ghettoisierungspolitik der Palästinenser durch Mauer-Einsperrungsmethoden weitgehend zurück:
Der Sekretär der deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, rechtfertigte: Beim Besuch in Bethlehem seien „aus der emotionalen Betroffenheit Einzelner heraus einige wenige sehr persönliche Bemerkungen gefallen“. Diese seien bereits selbstkritisch richtig gestellt worden. Das gelte insbesondere für eine Nebenbemerkung, die auf das Warschauer Ghetto anspielte.
Auch Bischof Hanke nahm seine politisch korrekten Aussage zurück, indem er sie als urpersönliche Betroffenheit ins Privatissimum seines unpolitischen Selbst verschwinden ließ:
Der unmittelbare Eindruck der Situation sei erschütternd gewesen:
„Vergleiche zwischen den Geschehnissen des Holocaust und der gegenwärtigen Situation in Palästina sind nicht annehmbar und waren auch nicht beabsichtigt.“
Auch Bischof Mixa verwischte seine konkrete Kritik ins Allgemeine. Er erklärte verharmlosend, daß die Mauer sowie die jüdischen Siedlungen aus der Sicht der palästinensischen Bevölkerung „eine gewisse Provokation“ darstellten.
Man stelle sich vor: ZK-Präsident dJiD Dieter Graumann würde behaupten:
Die Absperrmauern zum jüdischen Ghetto Warschau stellten „eine gewisse Provokation“ dar.
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#14   kristall   12:21:46 | Samstag, 15. Oktober 2011
soll die überraschung sein !!?? dass du gar keine feine dame bist !!?? @
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#13   Die*feine*Dame   12:19:59 | Samstag, 15. Oktober 2011
–--------Sie werden überrascht sein, Edelstein, ich bin immer für Überraschungen gut. –----------
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#12   kristall   12:17:22 | Samstag, 15. Oktober 2011
x sehen was du so von dir geben wirst !!?? feine dame. @
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#11   Die*feine*Dame   12:15:49 | Samstag, 15. Oktober 2011
–----------------------Lieber Freund, darf ich Sie so nennen? Nach unserem ersten Kennenlernen will ich mich nun erstmals erholen und mich zu einem erholsamen Mittagsschlaf hinlegen. Mein Edelstein, hernach treffen wir uns wohl ausgeruht wieder. Legen Sie sich auch hin? Wird Ihnen sicher auch guttun.-------------
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#10   kristall   12:13:40 | Samstag, 15. Oktober 2011
ja dann mach x feine dame. @
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#9   Die*feine*Dame   12:12:38 | Samstag, 15. Oktober 2011
–---------------------------natürlich bin ich nett zu Ihnen, es wird mir eine freude sein mit Ihnen zu korrespondieren. Da ich eben so harmoniebedürftig bin, bin ich auch sehr empfindlich und schnell eingeschnappt. Aber wir beide verstehen uns, hab ich schon gemerkt, Sie wunderschöner Edelstein.---------------------------------
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#8   kristall   12:10:11 | Samstag, 15. Oktober 2011
tja ! feine dame ! wenn du immer schön nett bist !? bin ich auch nett zu dir.@
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#7   Die*feine*Dame   12:08:14 | Samstag, 15. Oktober 2011
@ kristall
Ich nenne mich feine Dame, weil ich einen gepflegten Umgangston praktiziere und ein übersteigertes harmoniebedürfnis habe. Ich mag nette Menschen und verabscheue Rüpel und hinterhältige Typen wie Domenika Tuttitante. Kristall klingt so schön, Sie sind bestimmt ein netter Edelstein!!!!!!!!!--------------
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#6   kristall   12:04:49 | Samstag, 15. Oktober 2011
bist du wirklich eine feine dame !!?? @
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#5   Die*feine*Dame   12:02:13 | Samstag, 15. Oktober 2011
@ kristall
denken Sie sich nichts, hier wird offenbar alles verdreht. Schon ein seltsames Forum hier, ich bin neu hier und werde gleich am anfang von der domenika tuttisanti blöd dangemacht. so etwas ist mir noch nie passiert. Aber Sie sind ein netter, gell?
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#4   kristall   11:57:37 | Samstag, 15. Oktober 2011
ossi ! was soll an der aussage von zygmunt baumann verdreht worden sein !!??
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#3   Jubärens   11:16:52 | Samstag, 15. Oktober 2011
Postwendend zu der bischöflichen Kritik von 2007 an der unmenschlich-rassistischen Einmauerung und Absperrung der Palästinenser begann die Hetze der deutschen Judenlobby gegen die Bischöfe:
Als erster verfiel der Kettenhund des Zentralrats der Juden in Deutschland, der damalige Vizepräsident Dieter Graumann, in ein hysterisches Gebell und zeigte dabei seine antikirchlichen Reißzähne, mit denen er jeden Israel-Kritiker zu zerfleischen drohte:
Der Vergleich der israelischen Absperrungsmauer mit der Warschuer Ghetto-Mauer habe „antisemitischen Charakter“ und zeuge angeblich von dem „judenfeindlichen“ Versuch, mit Hinweis auf Verbrechen der Nachfahren der Opfer die Taten der Nationalsozialisten zu relativieren – polemisierte er weiter.
Der israelische Botschafter in Berlin, Schimon Stein, gab sich „entsetzt“ und „empört“. Wenn man Begriffe wie „Warschauer Ghetto“ oder „Rassismus“ benütze, habe man angeblich „alles“ vergessen oder „nichts“ gelernt und „moralisch versagt“.
Stattdessen warf der Botschafter den Bischöfen sogar „Demagogie“ – politische Hetze – vor.
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#2   Ossietzky   11:08:34 | Samstag, 15. Oktober 2011
Schlimmer als; schlimm, schlimmer, am schlimmsten. Weiß Zygmunt Baumann wie seine Aussage hier verdreht wird… dass es in die antiisraelische Denke passt?
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#1   Jubärens   10:45:42 | Samstag, 15. Oktober 2011
Was der Herkunftsjude Zygmunt Baumann über die Ghetto-Mauern zur Absperrung der Palästinenser sagt,
„Was ist diese Mauer, die um die besetzten Gebiete gebaut wird, anderes als der Versuch, die Auftraggeber der Mauer um das Warschauer Ghetto zu übertreffen?“ –
haben deutsche Bischöfe schon 2007 festgestellt:
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke verglich die Zustände in Bethlehem laut der ‘Süddeutschen Zeitung’ mit dem Warschauer Ghetto:
„Morgens in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem die Fotos vom unmenschlichen Warschauer Ghetto. Abends fahren wir ins Ghetto in Ramallah. Da geht einem der Deckel hoch.“
Auch der Augsburger Bischof Walter Mixa sprach laut SZ von einer „ghettoartigen Situation“. Dies grenze an „Rassismus“.
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick kritisierte die Mauer vor dem ‘Kölner Domradio’:
Gerade die Deutschen hätten Mauer, Stacheldraht und Minenfelder für Jahrzehnte erlebt:
„Und jetzt sehen wir hier, daß in einem Staat, der uns sehr am Herzen liegt, und von Menschen, die uns sehr am Herzen liegen, das genau wieder geschieht.“ Das sei sehr bedrückend.
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