(kreuz.net) Der polnisch-jüdische Soziologe Zygmunt Bauman hat ausgesprochen, was alle sehen: Der israelische
Grenzwall in Palästina ist schlimmer als die deutschen Absperrungen um das Warschauer Ghetto herum.
Bauman äußerte sich vor der Zeitschrift ‘Polityka’, die der gegenwärtigen polnischen Regierung nahesteht.
Der Peiniger zerstört sich moralisch
Bauman wurde im Jahr 1925 in Posen geboren.
Er weiß, was es
bedeutet, ein Verfolgter zu sein. Denn während des Zweiten Weltkrieges mußte er vor den Deutschen in
die Sowjetunion flüchten.
Später hatte er den Lehrstuhl für Soziologie an der University of Leeds
inne.
„Was ist diese Mauer, die um die besetzten Gebiete gebaut wird, anderes als der Versuch, die Auftraggeber
der Mauer um das Warschauer Ghetto zu übertreffen?“ – erklärte Bauman.
Und: „Leid zu bereiten zerstört
moralisch jene, die Leid zufügen.“
Holocaust als Freibrief für die eigene Brutalität
Bauman ist darüber
besorgt, daß die israelische Rechts-Regierung den Holocaust „als Freibrief für die eigenen Gemeinheiten“
ausnützt.
Israels Mächtige fürchteten den Frieden heute mehr als die Dauermobilisierung der Gesellschaft
im Konflikt.
Doch auf Nationalismus mit Nationalismus zu antworten sei moralisch inakzeptabel.
Deshalb
habe er im Jahr 1971 nach drei Jahren Israel als Wohnort den Rücken gekehrt.
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48 Lesermeinungen
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klausvonjaus #48 „Israel“ verteidigt sich nicht nur, sondern besetzt fremde Gebiete und terrorisiert die
Palästinenser. Abgesehen davon, hat „Israel“ kein Existenzrecht und schon seine Gründung war ein Verbrechen
an den Palästinensern.
#48 klausvonjaus 21:13:51 | Sonntag, 16. Oktober 2011
OBSTBAUM …ist auch eine meinung…aber wer will den arabern wirklich jerusalem zurückgeben???…wer
will in seinem land terroristen???…warum darf sich ein land nicht gegen islamistische terroristen verteidigen???…welcher
jude kann so einen unsinn fordern???…obstbaum…mit respekt…aber sie sind ein typischer wohlstandsdemokrat…wenn
sie könnten…die araber…dann würden sie jeden juden töten…sorry…aber araber sind faschisten…scheissnazis…
wann wird wohl wieder das kreuz am dach sein !!!! jesus christus im allerheiligsten sein !!!!! wann werden
die typen das gebäude zurückgeben müßen !? was glaubst du tollerant. @
Die Heilige Weisheit (Hagia Sophia) ist die Seele des ganzen Kosmos. Und durch sie wird der Mensch gute
Taten tun, ob er das weiß oder nicht weiß. Die Liebe ist wesentlich. Ich kann erahnen, dass die Seele
der Kirche göttliche Liebe ist. Kirche ist weit mehr als eine institution, nämlich alles, was zum Kyrios
gehört.
Es ist wohl zu tolerieren, wenn ein Heide in der Wüste einem verdurstenden Katholiken frisches Wasser
zu trinken gibt. Der Glaube des Heiden, dem armen Katholiken zu helfen, kennt wohl Gott.
catholic #39 Nur Glieder der Kirche, auch wenn sie „nur“ zur ihrer Seele gehören, kommen zu Gott. Werke
sind nur vor Gott verdienstvoll, d.h. sie sind nur gute Werke, wenn diese aus dem Glauben heraus geschehen.
„Ohne den Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hbr 11,6).
Da gebe ich Ihnen Recht. Der Gutgläubige reicht den Durstigen ein Glas Wasser; (er reicht es Gott.) Mögen
Sie immer gutgläubig sein. Danke für Ihre Worte, auch die der Kritik.
Juden glauben nicht an Gott, weil sie den Sohn Gottes, der sich durch die Wunder und Erfüllung der Prophezeiungen den Menschen offenbart hat, ablehnen.
@ catholik hääää? was soll Ihr geistreicher Beitrag? Sind Sie im Kirchweihrausch=? Sind Sie Maurer,
oder was soll Ihr Gelabere von der Mauer? Und ein Kerl bin ich schon gar nicht, Sie können wohl nicht
lesen, ich bin eine feine Dame. Hick, hick, hurra.
#24 VanDaalen 18:55:26 | Samstag, 15. Oktober 2011
Kein ernstzunehmnder Mensch kann sich für die Errichtung einer Mauer in Palästina einsetzen odr diese verteidigen. So weit so gut. Erbärmlich wird das ganze dann aber wieder in sein Gegenteil verkehrt, wenn hier Vergleiche zum Warschauer Ghetto gezogen werden, die einzig und allein den Sinn haben, die Verbrechen der deutschen Führung zu relativieren und zu verharmlosen. Gottseidank gelingt das nur bei schlichten Gemütern, also bei den meisten hier nicht.
Das ist aber nicht nur leicht untertrieben, Armes Schwein, dass Norman Finkelsteins Buch die „Holocaust-Industrie“
hierzulande gemieden werde wie der Teufel. Das Buch und der Autor und überhaupt jeder, der das Buch zitiert
oder seine Argumentation nachvollzieht, wird von der Judenlobby und ihrem linken Rattenschwanz der Holocaustkultjünger
mit Hass und allen Mitteln bekämpft.
#22 armes schwein 16:41:35 | Samstag, 15. Oktober 2011
@Alois Bischof: jede Wissenschaft ist der Revision unterworfen, weil es ständig oder seltener, aber immer,
neue Erkenntnisse gibt, natürlich auch im bereiche der Geschichtswissenschaft, schreiben Sie sich das
ruhig mal hinter die Ohren, Sie Lügen, Verdrehungen und Weglassungen-Ignorant der Siegergeschichte des
Zweiten Weltkrieges! Zygmunt Bauman wird schon wissen warum er das so gesagt hat, die österreichische
Jüdin Gitta Sereni (geb. 1926 in Österreich) wird schon wissen, warum sie seit 2004 immer sagt, „Auschwitz
war keine Vernichtungslager, sondern ein Industriezwangsarbeiterlager; aber es war natürlich nicht schön,
dort leben zu müssen.“ Meinetwegen bezeichnen Sie sie auch als „Geschichts= revisionistin“, mich aber
ja nicht als „Holocaustleugner“; sonst verpasse ich Ihnen eine verbale Ohrfeige! Wer am meisten die Palästinenser
unterstützt, ist Prof. Norman Finkelstein aus New York, gehen Sie auf seine Webseite, dann erfahren Sie
mehr! Seine beiden Eltern haebn Auschwitz (Vater) u. Maidanek (Mutter) überlebt, trotzdem hat ihr Sohn
Norman die „Holocaust-Industrie“ geschrieben, ein Buch, das hierzu= lande gemieden wie der Teufel! Geschichtsrevisionistisch?
#21 Alois Bischof 14:38:56 | Samstag, 15. Oktober 2011
„Denn während des Zweiten Weltkrieges mußte er vor den Deutschen in die Sowjetunion flüchten.“ 1. Wie
zirka 2 Millionen polnische Juden floh Bauman also in die UdSSR zwischen 1939-1941 und dann weiter vor
dem Aufmarsch der Deutschen Wehrmacht Ende Juni, Anfang Juli 1941. In die relative „Sicherheit“ der Sowjetunion.
Wo viele in die Rote Armee eingezogen wurden. 2. Bauman sagt also, daß das Warschauer Ghetto relativ
frei war als Zivilzone für „die Juden, die Angehörigen der Feindnation Deutschlands“? Vielleicht. Im
April 1943 war das Regime liberal genug, damit die Juden mit Sowjetwaffen und Sowjetmunition einen bewaffneten
Großaufstand gegen die deutschen Besatzer Warschaus organisieren konnten. Der Aufstand konnte nur schwierig
niedergeschlagen werden in diesem Monat. Ich finde die Äußerungen Zygmunt Baumans sehr geschichtsrevisionistisch.
#20 Mingaer † 14:23:32 | Samstag, 15. Oktober 2011
Grüß Gott@Stiftung HRRDN: Stiftungsgründer können bei einer Zustiftung eines Betrages > 10.000 EUR
an eine der HRRDN-Stiftungen, kostenlos eine eigene Stiftung erhalten. Dabei erhält die übertragene
Stiftung (eigene Stiftung) den zugestifteten Betrag auf das Stiftungskonto innerhalb von 12 Wochen, sowie
weitere Zustiftungen innerhalb des laufenden Jahres. Der Zustifter erhält für seinen Betrag nach erfolgter
Einzahlung eine Spendenquittung, die er von seiner bisherigen Steuer absetzen kann.
#19 Semikolon 14:18:45 | Samstag, 15. Oktober 2011
„Da ich eben so harmoniebedürftig bin, bin ich auch sehr empfindlich und schnell eingeschnappt.“ ; Oha,
das sind Sie hier ja gerade im richtigen Forum gelandet, Liebe DiesternchenfeinesternchenDame. Hier sind
alle genauso harmoniesüchtig, wie Sie. Sie werden hier mit uns allen sicher super zurechtkommen. Da habe
ich überhaupt keine Bedenken. ; Man erkennt auch schon an Ihren ersten Beiträgen, wie bereichernd Sie
sich einbringen, großes Kompliment. ; Aber nun zum Thema dieses Artikels über den jüdischen Grenzwall.
; Was halten Sie von der Meinung, dass man sich bevor man sich um Zäune in fernen Landen erst einmal
um die Bretter vor dem dem eigenen Kopf kümmern sollte? So ähnlich hat es, glaube ich, auch schon einmal
eine bekannte, für viele sehr wichtige historische Persönlichkeit gesagt, ich komme jetzt gerade nicht
darauf, wer…, vielleicht wissens Sie es, … muss wohl bald wieder meine Knoblauchpillen nehmen… ;
@ Kristall bin schon wieder da, kann nicht schlafen, bin heute ein wenig aufgeregt. Vielleicht sollte
ich einmal an die frische Luft. Haben Sie Lust auf einen Herbstspaziergang, eine nette Unterhaltung an
frischer Luft wäre jetzt das richtige. bitte melden Sie sich wenn Sie auch das Bedürfnis verspüren.-----------------lieber
Edelstein
„Bauman ist darüber besorgt, daß die israelische Rechts-Regierung den Holocaust „als Freibrief für
die eigenen Gemeinheiten“ ausnützt.“ Diese Aussage ist noch untertrieben, weil etwa die jüdischen Kultusgemeinden
in der ganzen Welt äußerst engagiert bei Netanjahu und Liebermann mittun und ihnen die Mauer machen.
Die deutsche Bischofskonferenz reagierte 2007 sofort auf die jüdische Empörungsrhetorik mit Winseln
und Kuschen. Sie nahm die Kritik einiger Bischöfe an der israelischen Ghettoisierungspolitik der Palästinenser
durch Mauer-Einsperrungsmethoden weitgehend zurück: Der Sekretär der deutschen Bischofskonferenz, Pater
Hans Langendörfer, rechtfertigte: Beim Besuch in Bethlehem seien „aus der emotionalen Betroffenheit Einzelner
heraus einige wenige sehr persönliche Bemerkungen gefallen“. Diese seien bereits selbstkritisch richtig
gestellt worden. Das gelte insbesondere für eine Nebenbemerkung, die auf das Warschauer Ghetto anspielte.
Auch Bischof Hanke nahm seine politisch korrekten Aussage zurück, indem er sie als urpersönliche Betroffenheit
ins Privatissimum seines unpolitischen Selbst verschwinden ließ: Der unmittelbare Eindruck der Situation
sei erschütternd gewesen: „Vergleiche zwischen den Geschehnissen des Holocaust und der gegenwärtigen
Situation in Palästina sind nicht annehmbar und waren auch nicht beabsichtigt.“ Auch Bischof Mixa verwischte
seine konkrete Kritik ins Allgemeine. Er erklärte verharmlosend, daß die Mauer sowie die jüdischen
Siedlungen aus der Sicht der palästinensischen Bevölkerung „eine gewisse Provokation“ darstellten. Man
stelle sich vor: ZK-Präsident dJiD Dieter Graumann würde behaupten: Die Absperrmauern zum jüdischen
Ghetto Warschau stellten „eine gewisse Provokation“ dar.
–----------------------Lieber Freund, darf ich Sie so nennen? Nach unserem ersten Kennenlernen will ich mich nun erstmals erholen und mich zu einem erholsamen Mittagsschlaf hinlegen. Mein Edelstein, hernach treffen wir uns wohl ausgeruht wieder. Legen Sie sich auch hin? Wird Ihnen sicher auch guttun.-------------
–---------------------------natürlich bin ich nett zu Ihnen, es wird mir eine freude sein mit Ihnen zu korrespondieren. Da ich eben so harmoniebedürftig bin, bin ich auch sehr empfindlich und schnell eingeschnappt. Aber wir beide verstehen uns, hab ich schon gemerkt, Sie wunderschöner Edelstein.---------------------------------
@ kristall Ich nenne mich feine Dame, weil ich einen gepflegten Umgangston praktiziere und ein übersteigertes
harmoniebedürfnis habe. Ich mag nette Menschen und verabscheue Rüpel und hinterhältige Typen wie Domenika
Tuttitante. Kristall klingt so schön, Sie sind bestimmt ein netter Edelstein!!!!!!!!!--------------
@ kristall denken Sie sich nichts, hier wird offenbar alles verdreht. Schon ein seltsames Forum hier,
ich bin neu hier und werde gleich am anfang von der domenika tuttisanti blöd dangemacht. so etwas ist
mir noch nie passiert. Aber Sie sind ein netter, gell?
Postwendend zu der bischöflichen Kritik von 2007 an der unmenschlich-rassistischen Einmauerung und Absperrung
der Palästinenser begann die Hetze der deutschen Judenlobby gegen die Bischöfe: Als erster verfiel der
Kettenhund des Zentralrats der Juden in Deutschland, der damalige Vizepräsident Dieter Graumann, in ein
hysterisches Gebell und zeigte dabei seine antikirchlichen Reißzähne, mit denen er jeden Israel-Kritiker
zu zerfleischen drohte: Der Vergleich der israelischen Absperrungsmauer mit der Warschuer Ghetto-Mauer
habe „antisemitischen Charakter“ und zeuge angeblich von dem „judenfeindlichen“ Versuch, mit Hinweis auf
Verbrechen der Nachfahren der Opfer die Taten der Nationalsozialisten zu relativieren – polemisierte er
weiter. Der israelische Botschafter in Berlin, Schimon Stein, gab sich „entsetzt“ und „empört“. Wenn
man Begriffe wie „Warschauer Ghetto“ oder „Rassismus“ benütze, habe man angeblich „alles“ vergessen oder
„nichts“ gelernt und „moralisch versagt“. Stattdessen warf der Botschafter den Bischöfen sogar „Demagogie“ –
politische Hetze – vor.
Schlimmer als; schlimm, schlimmer, am schlimmsten. Weiß Zygmunt Baumann wie seine Aussage hier verdreht wird… dass es in die antiisraelische Denke passt?
Was der Herkunftsjude Zygmunt Baumann über die Ghetto-Mauern zur Absperrung der Palästinenser sagt,
„Was ist diese Mauer, die um die besetzten Gebiete gebaut wird, anderes als der Versuch, die Auftraggeber
der Mauer um das Warschauer Ghetto zu übertreffen?“ – haben deutsche Bischöfe schon 2007 festgestellt:
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke verglich die Zustände in Bethlehem laut der ‘Süddeutschen
Zeitung’ mit dem Warschauer Ghetto: „Morgens in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem die
Fotos vom unmenschlichen Warschauer Ghetto. Abends fahren wir ins Ghetto in Ramallah. Da geht einem der
Deckel hoch.“ Auch der Augsburger Bischof Walter Mixa sprach laut SZ von einer „ghettoartigen Situation“.
Dies grenze an „Rassismus“. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick kritisierte die Mauer vor dem ‘Kölner
Domradio’: Gerade die Deutschen hätten Mauer, Stacheldraht und Minenfelder für Jahrzehnte erlebt: „Und
jetzt sehen wir hier, daß in einem Staat, der uns sehr am Herzen liegt, und von Menschen, die uns sehr
am Herzen liegen, das genau wieder geschieht.“ Das sei sehr bedrückend.