(kreuz.net/ i-daf.org) „Die Kirche der Zukunft wird klein werden – weithin ganz von vorn anfangen müssen.“
Und: „Sie wird viele der Bauten nicht mehr füllen können, die in der Hochkonjunktur geschaffen wurden.
Sie wird mit der Zahl der Anhänger viele ihrer Privilegien verlieren.“
Das erklärte Hw. Joseph Ratzinger
im Jahr 1970.
Als er die Krise der Volkskirche vorhersagte, tönte ihm der Vorwurf des „Pessimismus“
entgegen.
Er galt als Unglücksprophet
In einer Zeit, als viele seiner Kollegen die Kirche im „Aufbruch“
wähnten, galt er als störender „Unglücksprophet“.
Seine Worte waren indes nicht unbegründet.
Denn
Ende der 1960er Jahre setzte eine beispiellose Kirchenkrise ein.
Die Gottesdienste leerten sich rasch
und stetig.
Die Berufungen zum Priestertum und Ordensleben brachen ein.
Später ging auch die Zahl der
Taufen und kirchlichen Trauungen zurück.
Über die Jahrzehnte traten Millionen Getaufter aus der Kirche
aus.
Die Fassade zerbröselt
Längst trifft der Gläubigenschwund die Kirche auch materiell.
Sogar
relativ wohlhabende Diözesen sehen sich gezwungen, Gotteshäuser zu verkaufen oder abzureißen.
Die
volkskirchlichen Fassaden sind weithin zerbröselt.
Die einst angesehene und mächtige Kirche ist ins
gesellschaftliche Abseits geraten.
Selber schuld?
Nicht wenige Theologen und engagierte Katholiken verbreiten
die Auffassung, daß sich die sogenannte Amtskirche selber in diese Lage manövriert habe.
Denn statt
sich der sogenannten Moderne zu öffnen, halte sie an einer starren Hierarchie, einer heuchlerischen Sexualmoral
und einem antiquierten Frauen- und Familienbild fest.
Der Papst ist an allem schuld
Der gegenwärtige
Papst personifiziert für sie einen herbeigeredeten Reformstau.
Schon als Präfekt der Glaubenskongregation
habe er jegliche Reformen und Neuaufbrüche unterdrückt, die Kirche in ein Ghetto geführt und den von
ihm prophezeiten Niedergang damit selber gefördert.
Ressentiments gegenüber dem vermeintlichen Großinquisitor
verleiten dazu, dessen Macht weit zu überschätzen.
Der protestantische Augenöffner
Zu einer kritischen
Revision solcher Vorurteile zwingt ein Blick auf die protestantischen Kirchen, die jene sogenannten Reformen,
die der Katholischen Kirche empfohlen werden, verwirklicht haben.
Bei den Protestanten gibt es demokratische
Wahlen, Pluralismus in Glaubens- und Lebensfragen, Vielfalt moderner Lebensformen, geschiedene und wiederverheiratete
Geistliche, Pastorinnen und sogar Bischöfinnen.
Die Medienöffentlichkeit schätzt diese Offenheit für
die Moderne.
Repräsentantinnen des Protestantismus stoßen auf positive Resonanz, während Vertreter
der Katholischen Kirche sehr oft als Dunkelmänner dargestellt werden.
Aber trotz seiner Aufgeschlossenheit
für die Moderne leidet der Protestantismus unter chronischer Schwindsucht.
Die Mitgliederverluste der
letzten Jahrzehnte übertreffen die des Katholizismus bei weitem.
Der moderne Protestantismus ist praktisch
ausgelöscht
Im Ursprungsland der Reformation gehören in Städten wie Magdeburg gerade noch etwa zehn
Prozent der Einwohner einer christlichen Kirche an.
Auch in den einst calvinistisch-frommen Niederlanden
sind Christen heute eine Minderheit.
Das lutherisch geprägte Nordeuropa ist seit langem völlig verweltlicht.
Die angeblich antimodernistische Kirchenpolitik des Papstes kann also nicht die Ursache für die Krise
des europäischen Christentums sein.
Der Egoismus dominiert
Schärfer als viele Theologen und Kirchenaktivisten
erkannte der marxistische Historiker Eric Hobsbawm (94) die Ursachen der Krise.
In seiner „Weltgeschichte
des 20. Jahrhunderts“ analysierte er den Niedergang der Kirchen in der westlichen Welt.
Er bezeichnet
sie als Konsequenz einer Individualitätsmoral, die als ihren Maßstab nur die Wünsche des Egos gelten
läßt.
Das „alte moralische Vokabular von Rechten und Pflichten, gegenseitiger Verantwortung, Sünde
und Tugend, Opferbereitschaft, Gewissen, Schuld und Sühne“ lasse sich nicht in die „Sprache der individuellen
Befriedigung“ übersetzen:
Sie schlafen weiter
Dieser Zeitgeist bereitet dem Papst seit langem Sorgen.
In einer „Welt wie der westlichen, wo Geld und Reichtum das Maß aller Dinge sind und wo das Modell vom
freien Markt jedem Lebensbereich seine erbarmungslosen Gesetze aufzwingt“, erscheine die katholische Ethik
als „eine Art Meteorit“.
Dieser widersprechen nicht nur den „konkreten Lebensgewohnheiten“, sondern auch
der ihnen „zugrunde liegenden Denkweise“.
Anlaß, diese Denkweise auch aus einer weltlichen Sicht kritisch
zu hinterfragen, besteht durchaus.
Denn die Kollateralschäden des exzessiven Individualismus treten
überall deutlich hervor – von den privaten Beziehungen bis zur Finanzwelt.
Von einer neuen Nachdenklichkeit
ist aber in Politik, Medien und selbst in den Kirchen wenig zu spüren.
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#57 Methodist 19:36:37 | Dienstag, 18. Oktober 2011
War gerade im ach so katholischen Belgien… Das steht den calvinistischen Niederlanden in Punkto Entkirchlichung sicher in nichts, aber auch in garnichts nach…
Jubärens #27 Es gibt Rechte, die sich aus der Natur des Menschen ergeben (z.B. Recht auf Leben, Eingentum,
Ehre, usw.). Dagegen gewisse Menschenrechte sind keine Rechte. Dazu gehört das „Recht“ auf Religionsfreiheit,
wonach jeder Mensch das Recht besitzt, irgendwelche Religion frei auszuüben. Aus diesem Grund ist die
Irrlehre die „Menschenrechte“, die von der Aufklärung und der Freimaurerei stammt, abzulehenen, auch
wenn einzelne davon tatsächlich Rechte sind. Actino #29 Nur die Wahrheit und das Recht haben Rechte.
Aus diesem Grund hat nur die einzige wahre Religion, d.i. die katholische, ein Recht auf frei Ausübung.
Andere „Religionen“ können/müssen toleriert werden. Schalom #43 Sie dürfen nicht Äpfel mit Birnen
vergleichen. Die „frühere“ Kirche war die Kirche und die „heutige Kirche“ ist die häretische Konzilssekte.
Daß es in der Kirche Mißstände gab und gibt, ändert nichts an der Tatsache, daß sie die Kirche Christi
ist und die Konzilssekte es nicht ist.
Der heutige Papst hat 1970 gesehen, zu welchen Apostasien und Schismen die Modernisten geführt haben,
und wußte, daß diese Entwicklung in der Zukunft noch viel dramatischer würde. Doch Hw. Ratzinger war
dennoch ein nüchterner Denker, denn viele der Establishmentmodernisten beklatschen noch heute das II.
Vaticanum und sehen sich in glorreichen Zeiten, diese sind eine schreckliche Heimsuchung gegen die Kirche.
Bedauerlich, daß Papst Ratzinger nicht dem Beispiel des hl. Pius X. folgt und die Kirche vor den Zerstörern
säubert. Hl. Pius X., bitte für uns!
Unbestechlicher #13 Die klassischen Regierungesformen sind die Monarchie, die Aristokratie und die Republik.
Alle drei Formen wurden von der Kirche als legitim anerkannt. Die Diktatur kann in Notlagen auch berechtigt
sein. Vorausgesetzt, daß sie nur ein Provisorium ist und die Naturrechte nicht unberechtigt eingeschränkt
werden. Das „Dritte Reich“ und die kommunistische Regime waren bzw. sind totalitäre Staaten, die die
Rechte des Einzelne willkürlich eingeschänkt oder (nahezu) aufgehoben haben bzw. es tun. Hinzu kommt
noch, daß die Ideologien dieser Staaten antichristlich waren und sind. Ihr Vorwurf, viele Päpste und
Bischöfe seien den Mächtigen gegenüber (zu) „diplomatisch“ gewesen, ist berechtigt. Typisch dafür
waren die Konkordate, die oft nicht notwendig waren und den antichristlichen Staaten zu viele Rechte oder
„Rechte“ einräumten. Die Kirche ist eine göttliche Institution. Sie kann den größten Teil ihrer Glieder
verlieren, aber nicht untergehen. Was seit dem „Konzil“ untergeht und sehr wahrscheinlich auch verschwinden
wird, ist die Konzilssekte.
@ANNAANDREATERESA#42 Geschätzte Frau! Ich halte alles für möglich, in Rom wird der Sessel des Vorsitzenden der Glaubenskongregation frei und schließe keinesfalls aus, dass Kardinal Marx Nachfolger werden könnte, allerdinges hätte das nach meiner Ansicht „ endzeitliche Symptomatik“.
Very sorry, schon wieder ist ein Beitrag (#47) an einem falschen Ort gelandet. Natürlich hätte dieser Beitrag zu den Kreuzmeldungen vom heutigen Tag zu der Häme über die Abnahme von Organspendern gehört. Ich verspreche von nun an besser aufzupassen.
# 47 Bacillus. Die Piusse sind schon tot. Ein paar von denen verhandeln noch mit dem Vatikan und wollen
ein wenig Geld abstauben. Von den Vatikanern erhält man allerdings niemals Geld, sondern höchstens ein
paar nette Worte. Das sollten die Herren eigentlich wissen. G_ttes Segen vom Unbestechlichen
Schlechte Nachricht aus Ertenvågosen. Die Mitgliederzahl der Piusbruderschaft ist von 262 1/2 auf 262
1/4 Brüder und Schwestern gefallen. Beim hirntoten Piusbruder ist nun die Hypophyse vollständig ausgefallen
und deren Funktion muss nun medikamentös aufrecht erhalten werden. . Ein paar Neuronen im Hyppocampus
jedoch halten immer noch die Stellung. Tapfer feuern sie weiter, obwohl sie schon die Hoffnung aufgegeben
haben, irgendwelche Antworten aus den oberen Schichten des Cortex zu erhalten. Trotz der fürchterlich
gefühlten Solitude, nehmen sie nun den Kampf gegen die Organspende , den die Hypophyse bis zu deren Ableben
so heroisch geführt hat, auf. Mit Traurigkeit erinnern sie sich an die vielen indirekten Gesprächen
mit ihren Freunden und sie geloben, dass diese Freunde nicht in einer Kebse oder noch schlimmer in ihrem
Kegel enden. In einem sündigen Körper zu landen ist einfach unvorstellbar. Die letzten drei Neuronen
haben sich geschworen gemeinsam mit allen Organen im Grab zu verrotten, wenn es soweit sein soll.
Fürbitten: Guter Vater im Himmel, wir bitten dich, erwecke in uns die Achtsamkeit für das ungeborene
und geborene Kinder. Wir bitten dich erhöre uns. . Guter Schöpfer des Menschen, lass uns achtsam werden
im Umgang mit dem menschlichen Körper. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wir bitten dich, erhöre
uns. . Guter Herr, du hast uns Hände und Geist gegeben, um zu arbeiten. Lass uns allen mit Respekt begegnen,
die tüchtig und verantwortungsvoll für das Wohlergehen aller arbeiten. Wir bitten dich … . Gott des
Lebens, mach uns achtsam im Umgang mit deinen Geschöpfen. Lass uns erkennen, dass Tier artgerecht leben
können. Wir bitten dich … . Am 4. Oktober, Franziskustag, habe an vielen Orten Gottesdienst zum Schutz
der Tiere stattgefunden. Die mitgebrachten Tiere wurden gesegnet. Diese Gottesdienste finden im Freien
statt.
# 44 Herr Rabe. „wer nichts arbeitet soll auch nichts essen“ Das hat kein Gott gesagt sondern dieser Apostel
Paulus. Der soll allerdings selbst nicht gearbeitet haben. Porno machen ja manche Priester selbst, besonders
gerne mit Kindern, wie man jüngst hörte. Und die KZ-Tiere werden gerne von fast allen verspeist, auch
von Katholiken. Um die Tiere tut es mir leid, die können sich nicht entscheiden. Unbestechlicher
in keiner einzigen messe deutschlands gibt es auch nur eine einzige fürbitte für ungeborene die abgetrieben
werden sollen. keine einzige predigt gegen abtreibung, keine gegen die bindungsunfähig machende pornografie,
keine predigt vom gotteswort: wer nichts arbeitet der soll auch nichts essen. keine predigt, keine fürbitte
für milliarden kz-tiere. nichts! gar nichts! fehlanzeige!
Der Artikel ist eine einäugige Schwarzmalerei. Das Leben der Kirche ist rege wie noch nie. Wie war das
früher? Verordneter Gottesdienstbesuch. Prestigebauten geistlicher Fürsten. Almosen als Caritas. Die
Laien hatten nichts zu melden. Wie ist das heute? – Keine andere Organisation als die Kath.Kirche bringt
jeden Sonntag Millionen Menschen freiwillig in ihre Versammlungen. Die Denkmalpflege an historischen Sakralbauten
ist vorbildlich. Ein Heer von kirchlichen Ehrenamtlichen und 36 kirchl.Berufen ist sozial, caritativ und
liturgisch tätig. Sobald die Kirchensteuer in eine Kultursteuer für alle umgewandelt ist, werden die
Austritte aufhören. Hier in der Region waren gestern und heute an Kirchweih die Katholiken-Kirchen gut
besucht.
@ wickerl Sie haben recht, ich bin auch unglücklich, dass Marx zum Kardinal befördert wurde obwohl er
außer einer Strukturreform in seinem Bistum nichts zusammenbringt. Habe heute ein Gerücht gehört, dass
er angeblich nach Rom befördert werden soll und der Bischof von Speyer sein Nachfolger in München werden
soll. Aber erst wenn er in München alles zerstört hat. Er ist nämlich auch ein verrotteter Modernist
dieser Marx. Was halten Sie von diesem Gerücht?
@Lux in tenebris #14 Es wäre schön wenn Sie Recht hätten oder haben, ich der ich Menschen viel weniger nach dem was sie sagen als nach dem was sie tun beurteile , kann derartiges nicht erkennen, bei allem Vertrauensvorschuss den Papst Benedikt bei mir hatte. In der Ernennung eines Kardinals Marx, in der Absetzung eines Bischofs Mixa, kann ich keinerlei Veränderung zum Besseren erkennen.
@ kristall Hast Du ein wenig Kirchweih gefeiert? Wie ist das in Deiner Region? Ich trinke gerade ein Gläschen
Wein und lasse es mir dabei gut gehen. Alles Liebe für Dich!!!!!!!
@ kristall Ich freue mich, dass Du hier bist. Du bist der einzige Lichtblick hier. Der kammerjäger, dieser
Bettwanzen-, kakalaken- und Mäusefänger geht mir heute total auf den Geist. Ich grüße dich herzlich.
# Bacillus Die Katholiban wie dieser A.Esel lehnen wir Menschen- und Bürgerrechte ab. Das geht natürlich
besonders schön in einer Situation wie in D. wenn man diese Rechte selbst in Anspruch nimmt. Richtig
erkannt. Wird aber keine Einsicht bringen. Die Selbst-Gehirnwäsche funktioniert. Gruß vom Unbestechlichen
Super pseudo übrigens. Selbst ausgedacht?
„Von einer neuen Nachdenklichkeit ist in Politik, Medien und erst recht nicht in den Kirchen etwas zu
spüren.“ + Dieser Satz ist schon auf der logisch-grammatikalischen Ebene reiner Nonsense. Gratulation,
kreuz.net !
@ Kammerjäger Aus welchem Grattlerwagen sind denn Sie entstiegen? Sie haben einen Wortschatz drauf der
zu einem echten Grattler passt. @ Kristall Viele liebe Grüße aus Oberbayern. Lass Dir von diesem kammerjäger-grattler
nix gefallen.
#5 Alberthesel Sie lehnen also die Religionsfreiheit, die Menschen – und Bürgerrechte ab. Es sind also
diejenigen Rechte, die nur eine Demokratie für jedermann garantiert. . Wenn diese Rechte nicht mehr existieren
sollen, warum sollten Sie dann für Sie gelten? Warum sollten Sie ohne persönliche Nachteile und ohne
Einschränkung Ihrer persönlichen Rechte in einem protestantischen Gebiet Ihren Ultrakatholizismus ausüben
können? Was stellt dann die rechtliche Grundlage dar, dass Sie nicht verhaftet und aus Ihnen sinnlose
Geständnisse mit Folter herausgepresst werden, nur weil Sie auf dem Internet das politische System und
das Gesellschaftsmodell, in dem Sie leben, grundwegs ablehnen? . Auf welcher Basis müsste man Kritik
und sogar politisches Handeln stellen, wenn man die Situation der christlichen Minderheiten im Irak oder
Aegypten anprangern möchte, oder die Androhung der Todesstrafe wenn ein Muslim/Muslima zum Christentum
konvertieren möchte, wie in Saudiarabien oder Afghanistan? . Warum sollte man die kommunistischen Regimes
kritisieren können wenn Sie doch „ganz ordentlich für Ihre Bürger gesorgt haben“. Da die Bürger-,
Menschenrechte und die Religionsfreiheit für Sie nicht gelten warum dann für die Christen, deren Ausbildungs-
und Berufschancen dort nur wegen ihrer Religion eingeschränkt oder für die Kritiker des Regimes, deren
Rede und Pressefreiheit mit Gefängnis bedroht wurden. . Haben Sie mal darüber nachgedacht?
Sie liegen falsch, Alberthesel, wenn Sie mit der Sprachkeule „Anpassung an den Zeitgeist“, nach der alles,
was die Neuzeit zur Erkenntnis über die Welt und die Gesellschaft beigetragen hat, schlecht sei, auch
die Erklärung der Menschenrechte“ meinen… Die Menschenrechte gehen auf Kirchenväter wie Augustinus
und seine Antisklaven-Lehre zurück, dass alle Menschen als Ebenbilder Gottes in der Schöpfungsordnung
gleiche und freien Wesen sind. Diese Lehre wurde durch die spanischen Ordenstheologen des 16. Jahrhunderts
angesichts der erneuten Versklavung von Indianer und Schwarzen aktualisiert , zusammengefasst in der Enzyklika
„Sublimis Deus“ Papst Pauls III. von 1537: 1. daß alle Völker der Erde ihrer Natur nach wahre Menschen
sind; 2. daß sie als solche Freiheit und Besitz rechtmäßig benutzen, erwerben und sich dessen erfreuen
dürfen; 3. daß sie nicht zwangsmissioniert oder zu Sklaven gemacht werden dürfen. Diese kirchlich-theologische
Menschenrechtelehre wurde von den europäischen Naturrechtsphilosophen der Frühaufklärung wie Grotius,
Pufendorf, Hobbes und Locke aufgenommen und weitergeführt – etwa in der Form bei Locke: „Von Natur aus
sind alle Menschen frei und gleich. Noch in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung kommt die kirchlich-theologische
Herkunft der Menschenrecht zum Ausdruck: „…Wahrheiten, dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass
sie vom Schöpfer mit gewissen unveräusßerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben , Freiheit
…“
Krissy und Kammerjäger: wenn Ihr so weitermacht wird das Fegefeuer wieder eröffnet. Aber nur für 2
bis 3 Tage und bei fließendem Wasser und Halbpension. Gruß Unbestechlicher
#24 kammerjäger 19:13:46 | Sonntag, 16. Oktober 2011
Lesen kann er auch nicht, sonst wüsste er, bei wievielen Häuflein er steht. Nein, keines wird von mir
weggeräumt! Warum sollte ich einem ehemaligen armen Findelkind, das jetzt – im besten Alter arbeitslos
von der Sozialhilfe lebend und inkontinent vor sich hin stinkend – sich unablässig um Häuflein bemüht,
diese weg nehmen? Bin doch kein Unmensch!
Und die Pius-Kaspertruppe schafft sich auch ab. Beschimpft jahrzehntelang den Vatikan und jetzt wird gebettelt.
Peinlich peinlich. Wenn das der Erzbischof wüsste. Wenn der Papst die Bettelbrüder akzeptieren sollte
als irgendwas wird das auch keine Karteileiche zusätzlich auf die Kirchenbank und an die Klingelbeutel
bringen. G_ttes Segen vom Unbestechlichen
#17 kammerjäger 18:10:42 | Sonntag, 16. Oktober 2011
#AAT Ach, dieser böse und schlimme Modernismus! Kann den nicht jemand abstellen? Lachhafte Sockenpuppe:
Meinen Sie ernsthaft, dass sich Ihr sogenannter „Modernist“ auch nur im Geringsten für das interessiert,
was Sie Kirche nennen? @HaHaHa würde der Hartz IV-Empfänger schreiben.
# 15 Und die Pius-Bande verhandelt auch noch mit diesen Modernisten. Kratzen an der Tür das Vatikans,
wollen ein warmes Essen und vor allem Geld. Der Erzbischof rotiert im Grab. Unbestechlicher
Die Kirche schafft sich selber ab und schuld daran ist der Modernismus. Der Modernismus in der Kirche hat schon die Beichte weitgehend abgeschafft und der lauheit Tür und Tor geöffnet. Die Modernisten glauben, dass alle in den Himmel kommen und die Hölle, falls es sie überhaupt gibt, leer ist. Das Fegefeuer haben die Modernisten auch abgeschafft, wozu auch, wenn doch alle in den Himmel kommen. Und wenn sowieso alle in den Himmel kommen ist es doch gar nicht mehr nötig in die Kirche zu gehen. Eigentlich Zeitverschwendung, oder? Und da wundern sie sich dass die Kirchen immer leerer werden? Nein, schuld alleine sind die Modernisten, dieses verrottete Modernistenpack das alles kaputt gemacht hat. Und jetzt haben sie sogar noch die Frechheit dem Papst dieses Dilemma in die Schuhe zu schieben wegen seines angeblichen Reformstaus. Um Ausreden ist dieses verrottete pack nun auch nicht verlegen. Jawoll.
„Von Gegensteuern ist nichts zu merken.“ Also wickerl, Sie wissen, ich schätze mitunter Ihre Art, die
Dinge zu sehen. Aber hier sind Sie entweder völlig blind oder wollen, wie einige Mitkommentatoren auch,
bewußt nicht anerkennen, dass Papst Benedikt, wohlgemerkt nicht erst seit seinem Amtsantritt, eine leise
Revolution losgetreten hat! Das Gelingen dieser leisen Revolution der Rückbesinnung auf die Quellen unserer
Kultur, ist die einzige Chance – nicht nur für die katholische Kirche, nicht nur für Europa, sondern
für die gesamte westliche Zivilisation! Hier entscheidet es sich, ob unsere Kultur noch einmal die Kraft
findet, sich vom Totenbett ihres narzisstischen Individualismus zu erheben. Ob das Christentum und mit
ihm der Westen sich verjüngen/erneuern kann, oder endgültig untergeht, wer kann es sagen? Es ist in
Gottes Ratschluß ge/verborgen. Dieser Papst tut jedoch alles in seiner Macht stehende, das Ruder herumzureißen
und den Verfall unserer 2000jährigen Kultur aufzuhalten. Dass er dabei so wenig Unterstützung und soviel
Unverständnis erfährt, zeigt, in welch fortgeschrittenem Stadium wir uns bereits befinden!
# 10 Tomas: Die Kirche hat immer gelehrt, daß alle Staatsformen, auch die Republik, legitim sind.““ Warum
sagt denn heutzutage die RKK dass sie auch gegen die Nazis waren? Wenn jede Staatsform legitim wäre,
auch die Diktatur. Vielleicht ist das ein Problem der Kirche dass sie immer mit allen Wölfen heult um
das bisschen Geld und Einfluss zu erhalten. Diese RKK hat einfach den Untergang verdient. Arbeitet ja
auch dran, in Europa besonders erfolgreich. Gruß vom Unbestechlichen
#5 es gibt eine religionsfreiheit sich für Jesus Christus oder gegen Ihn zu sein. alles andere ist und
bleibt Irrglaube! die ratzinger bros. haben sich nicht für Jesus Chrsitus entschieden und machen auf
NOM…
Papst Benedikt XVI. ist ein wahrlich Berufener! +++ Er hatt Recht, doch jetzt ist der Einsatz und Kampf
der Aufrechten und Glaubenstreuen angesagt, und – wir werden unser „heiliges Fäustchen“ schon zu nutzen
wissen…!
Alberthesel #5 Was Sie schreiben ist richtig. Nicht richtig ist, daß wir Katholiken die Republik als
ein Übel an sich betrachten. Die Kirche hat immer gelehrt, daß alle Staatsformen, auch die Republik,
legitim sind. Wenn Sie unter „demokratische Staatsform“, den liberal-laizistischen Staat verstehen, dann
ist Ihre Aussage richtig.
Nie war der Protestantismus weltweit stärker denn heute. Und gerade die (weit) stärker als die EKD demokratisierten Kirchen wachsen weltweit oft. Und in der BRD ist die aktuelle Bilanz aus Ein- und Austritten seit einigen Jahren bei der EKD besser als bei der RKKD. Die EKD tauft trotz etwas geringerer Mitgliederzahl etwas mehr Säuglinge denn die RKKD. Seit Jahrzehnten treten mehr Menschen von der RKKD zur EKD über denn umgekehrt.
Man muss unterscheiden zwischen dem Papst Benedikt alles so sagte, er sagte auch viel Gegenteiliges und dem was er tut, und er ist auf der Seite der altliberalen Bischöfe, während er den Lefrebrveianern nur so entgegen kommt als es halt unbedingt sein muss. Er gilt auch als der große Verhinderer eines Wiener Erzbischofs Krenn, sodass wir heute den Ratzingerschüler Schönborn dort haben. Er hat es vorausgesehen und geht den Kurs weiter dass es auch so kommt. Von Gegensteuern ist nichts zu merken.
#5 Alberthesel † 15:14:59 | Sonntag, 16. Oktober 2011
Die Sprachkeule „Protestantisierung“ der Kirche schließt ein, daß alles, was die evangelischen Gemeinschaften
eingerichtet haben, von Übel sei und gegen Bibel und Vernunft stünde. \\ Die Sprachkeule „Anpassung
an den Zeigeist“ meint, daß alles, was die Neuzeit zur Erkenntnis über die Welt und die Gesellschaft
beigetragen hat, schlecht sei. \\ Dazu gehören vor allem Dinge \\ wie die Gleichstellung der Geschlechter,
die mit Hinweis auf (1) den Englischen Lehrer, (2) „Botschaften“ einer „Himmelsmutter“ und (3) nach ihren
persönlichen Erfahrungen mit ihren Haushalts-Besorgerinnen von nicht wenigen Theologen abgelehnt wird
sowie \\ die Erklärung der Menschenrechte die demokratische Staatsform und natürlich die Religionsfreiheit.