Erkaltete Liebe
Auf gleicher Augenhöhe mit unserem getauften Mitbruder Marx
Käme noch der Mut hinzu, bei den umstrittenen Reizthemen Farbe zu bekennen, dann wäre die Performance der deutschen Bischöfe perfekt.
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) „Wenn die Liebe in einer Ehe erkaltet, zeigt sich das äußerlich meist darin, daß Konflikte um Kleinigkeiten aufbrechen.“

Das erklärte Andreas Püttmann (47) in einem August-Beitrag für die katholische Zeitschrift ‘Die Neue Ordnung’.

Er ist im Internet abrufbar.

Püttmann ist ein Bonner Politikwissenschaftler.

Er war in der Vergangenheit freier Mitarbeit beim WDR-Hörfunk, Redakteur beim ‘Rheinischen Merkur’ und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Die erkaltete Liebe

Püttmann analysiert die Situation der erkalteten Liebe:

„Man bleibt zusammen, weil man schon so lange zusammen ist, aus „Macht der Gewohnheit“ oder pragmatischem Kalkül, wegen der Kinder oder um finanzielle Nachteile zu vermeiden.“

Die spannungsgeladene bis frustrierte Koexistenz erscheint emotional wie eine Haßliebe:

„Man ist genervt, gereizt und kann sich doch ein Leben ohne den anderen schon aus Mangel an Alternativen oder Furcht vor dem Horror vacui nicht vorstellen.“

Der Verlust der „ersten Liebe“

Diesen Gedanken überträgt Püttmann auf den Verlust der „ersten Liebe“ (Offb 2,4) des katholischen Glaubens.

Dieser Verlust hat für ihn analoge Folgen.

Die Bestätigung dafür findet Püttmann bei der Mannheimer Dialogveranstaltung vom 8./9. Juli.

Dort trafen sich rund 300 Gremien-Katholiken zum ersten „Gesprächsforum der Deutschen Bischofskonferenz“.

Dialog der Stänkerer

Püttmann entdeckte bei diesem Treffen alle Elemente einer gestörten Beziehung im oben skizzierten Sinn:„Auch hier dominierten

• Reizthemen,

• Unzufriedenheit mit den eigenen Rechten als Laie oder Frau und der Verteilung von Aufgaben in der Kirche,

• Forderungen nach »gleicher Augenhöhe« (eine Macht- und Geltungskategorie), etwa gegenüber »unserem getauften Mitbruder Marx«,

• Fixationen auf Unzulänglichkeiten, etwa wenn

• Caritas-Bedienstete »kein zeitgemäßes Tarifsystem«, »zuviel Reglementierung« und Einengung durch katholische Lebensführungspflichten beklagten oder

• Professoren der Theologie ihr »Wissen« einseitig als »dynamisches Element« proklamierten, das »eine kritische Rolle gegenüber der Kirche« mit sich bringe.“

In der Bischofskonferenz herrscht eine Schein-Einheit

Nach Püttmann waren die Bischöfe für eine selbstkritische Haltung am offensten.

Bei der Bestandsaufnahme „Unsere Stärken, unsere Schwächen“ sahen sie die Pluspunkte der Kirche angeblich in der Soziallehre und den karitativen Diensten: „Also nicht gerade in ihrer persönlichen Tätigkeit“ – kommentiert Püttmann.

Die Defizite fanden sie in der maßgeblich von ihnen zu verantwortenden Kommunikation, in einer angeblichen Überorganisation sowie in sogenannten Brüchen im brüderlichen Umgang miteinander.

Püttmann berichtet, daß ihr Gruppenbericht sogar eine „Schein-Einheit“ in der Bischofskonferenz zugab.

Die bischöflichen Kriechübungen beeindruckten Püttmann in ihrer angeblichen „Ehrlichkeit und Demut“.

Er fügt hinzu: „Käme zukünftig noch der Mut hinzu, bei den umstrittenen Reizthemen »Farbe zu bekennen«, und zwar klug begründet und coram publico, dann wäre die Performance perfekt.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Auf gleicher Augenhöhe mit unserem getauften Mitbruder Marx
2. Gegenwarts-Egoisten wissen alles besser 3. Ein deprimierendes Défilé des deutsch-katholischen „Wünsch Dir was“ 4. Soll das Konzil gelten oder nicht?
      
34 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#35   Tomás   18:59:55 | Sonntag, 23. Oktober 2011
#21
Zimmer und die Petrusbruderschaft sind nicht katholisch, sondern „Konzilskatholiken“ und damit Häretiker.
#30
Was soll an den Ausführungen von @Atzmon falsch sein?
Redaktion benachrichtigen
#34   Atzmon   04:35:24 | Sonntag, 23. Oktober 2011
Redaktion benachrichtigen
#33   catholic   23:39:55 | Samstag, 22. Oktober 2011
raben raben raben
Redaktion benachrichtigen
#32   DerRabe   23:27:53 | Samstag, 22. Oktober 2011
über jedes versäumnis und jede kriecherei vor dem zeitgeist, über jeden verrat an christus und an der schöpfung streuen so viele geistliche und gläubige eine prise sozialkritik, die soll angeblich auch den entsetzlichsten fraß schmackhaft machen.
amen? können wir dazu amen sagen?
Redaktion benachrichtigen
#31   Blackmore   23:03:36 | Samstag, 22. Oktober 2011
Herr Atzmon, man kann es nicht anders ausdrücken: Sie sind – wie der Volksmund sagt – nicht ganz frisch im Kopf…
Redaktion benachrichtigen
#30   Minimax   23:03:02 | Samstag, 22. Oktober 2011
hier sind nur noch Bekloppte unterwegs
Redaktion benachrichtigen
#29   Atzmon   23:00:15 | Samstag, 22. Oktober 2011
So wie heute schon die Homoverbrecher, denen Gott eine körperliche Strafe aufbürdete, auf Rezept Homostricher ans Krankenbett frei haus geliefert bekommen, so werden bald die KiFi ihr Menschenrecht auf einvernehmlichen Verkehr mit münigen kleinen Erwachsenen gestattet bekommen. Es sind halt die schönen Zeiten des Multiterrorismus, Multikulturismus, der omnipotenten Penetration, aktiv oder passiv, des Kinderabschlachtens, es sind die goldenen Zeiten, in denen psychisch Kranke Pfarrer werden dürfen und den braunen Salon anderer psyschich Kranker penetreieren, oder in denen diese Psychoterroristen mal das Geschlecht wechseln und die hirngewaschene Gemeinde lässt den Applaus aufbranden, vielleicht sogar stehend, das sind Zeiten, in denen kleinkarierte Faschisten des Schmier- und Hetzblatts sueddeutsche ein Loblied auf die NATO-Schweine singen,. denen sie 15 Jahre orher den Tod gewünscht haben, es sind Zeiten, in denen ein Arschficker sich in die Kirche schlich und nachdem sein Doppelleben aufflog, dieser von den Judasmedien mit Lob überhäuft wird, als der Schwanzlutscher sich erneut prostituiert und Kübel voll Schmutz und justiziablen Aussagen über Papst und Kirche ungestört verbreitet, Zeiten in denen eine ZION-Hure wie Käßmann in einer katholischen kirche ein Lobgesang auf die „Pille“ singen darf, zeiten, in denen die Denunziantenschweine wieder Hochsaison haben, in denen wieder zur Menschenjagd geblasen wird, um die zu erlegen,
Redaktion benachrichtigen
#27   catholic   22:49:51 | Samstag, 22. Oktober 2011
Das Interesse an kreuznet nimmt erschreckend ab !
Redaktion benachrichtigen
#26   Grüner Ritter †   20:46:54 | Samstag, 22. Oktober 2011
#25: gerade als Neutestamentler werden doch wohl die Sakramente in seiner Vorlesung eine Rolle gespielt haben. Da gibt’s doch schon gewisse Unterschiede zwischen den Konfessionen,nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen
#25   semper & ubique   20:42:31 | Samstag, 22. Oktober 2011
#22
Als Neutestamentler mußte Berger überhaupt nicht das Amtsverständnis in der luther. Kirche erörtern. Er wird seinen Schülern vor allem die Methoden der histor.-kritischen Exegese vermittelt haben. (Immerhin war es der protestant. Exeget O. Cullmann, der anerkannte, daß es auch im NT eine „frühkatholische“ Traditionslinie erkennbar ist).
.
DANEBEN war K. Berger auch als religiöser Schriftsteller für ein breiteres Publikum aktiv. Er hat eine Vielzahl von populären Büchern verfaßt. Möglicherweise zeichnete sich darin schon die förmliche Rückkehr zur Kirche ab.
Redaktion benachrichtigen
#24   Minimax   18:52:21 | Samstag, 22. Oktober 2011
Semper etc. scheint der Pressesprecher von Gloria.tv zu sein
Redaktion benachrichtigen
#23   catholic   18:50:58 | Samstag, 22. Oktober 2011
„bischöfliche Kriechübungen“ ???
Die Fünf Tibeter ?
Redaktion benachrichtigen
#22   Grüner Ritter †   18:38:13 | Samstag, 22. Oktober 2011
S&U #19: meinst Du, er hat seinen Pfarramtsanwärtern im Studium auch gesagt: „Ihr werdet bloß eine Laienspielschar sein und Eure „Sakramente“ sind für die Katz“?
Redaktion benachrichtigen
#21   semper & ubique   17:36:08 | Samstag, 22. Oktober 2011
+ * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + *+
+ * + * + * + * + INTERVIEW * + * + * + * + *
+ * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + *+
.
P. Walthard Zimmer FSSP tritt für eine Suspendierung
der Ungehorsams-Priester in Österreich ein. Die
Identität der Kirche muß geschützt werden. Die Unge-
horsamen vertreten nicht mehr den katholischen Glauben,
sondern einen Sonder-Glauben, der nicht mehr mit der
geoffenbarten Wahrheit und der von Christus gegrün-
deten Kirche vermittelbar ist. „Wir haben keine Gemein-
schaft mehr mit diesen Personen“:
.
www.gloria.tv/?media=203885
.
Jesus verkündet eine FROHBOTSCHAFT für den reuigen
Sünder. Für den reuelosen aber verkündet er tatsächlich
eine DROHBOTSCHAFT.
.
Aussagen, klar wie Quellwasser!
.
+ * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + *+
+ * + * + * + * + INTERVIEW * + * + * + * + *
+ * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + * + *+
Redaktion benachrichtigen
#20   Gregorius Nazianzenus   16:49:09 | Samstag, 22. Oktober 2011
Altvater Arsenie über den Ökumenismus:
…ensuspatrum.wordpress.com/…der-arsenie-papacioc/
Redaktion benachrichtigen
#19   semper & ubique   16:34:20 | Samstag, 22. Oktober 2011
Grüner Ritter
.
Von Unglaubwürdigkeit kann keine Rede sein, weil Klaus Berger auch in seiner aktiven Zeit als Hochschullehrer das NT so ausgelegt hat, wie dies der Text seines Erachtens erheischt. Das betrifft übrigens auch die Frage des Zölibats, das er vom NT her als ein Gleichnishandeln Jesu verstand, das jene zur Nachahmung einlädt, die ein Priesteramt in der Kirche anstreben. Da dies für evangelische Prediger nicht gilt und hier auch ein anderes Kirchen- und Amtsverständnis vorherrscht, sehe ich auch gar kein Problem für den Neutestamentler in diesem Punkt. Da ein lutherischer Prediger kein Amtspriester ist, wird Berger den lutherischen Amtsbewerbern auch nichts über „die Notwendigkeit des Zölibats erzhählt“ (Ihre Worte unter #14) haben. Dazu bestand und besteht bei Lutheranern auch gar kein Anlass.
Redaktion benachrichtigen
#18   Vogel   12:41:09 | Samstag, 22. Oktober 2011
Wenn noch Konflikte um Kleinigkeiten in der Ehe ausbrechen, ist sie ja noch nicht völlig erkaltet – glaube ich.
Bei einer erkalteten EHe ist sicher die Gleichgültigkeit an der Tagesordnung.
Da wird nicht mehr geredet, da wird geschwiegen.
Redaktion benachrichtigen
#17   Grüner Ritter †   12:33:42 | Samstag, 22. Oktober 2011
S&U: der Punkt ist, dass er nicht „schließlich zur (katholischen) Kirche fand“ sondern von dort kam und alle in dem Glauben lies, er wäre zur evangelischen gewechselt – das erste wäre als persönliche Entwicklung völlig ok gewesen, das andere spricht eher für „wes’ Brot ich ess’ , des’ Lied ich sing’ „. Und das macht in unglaubwürdig.
Redaktion benachrichtigen
#16   monens   12:19:07 | Samstag, 22. Oktober 2011
Hw Prof. Wolfgang Ockenfels über die sich selbst als „führende“ nennenden „Aufbruch-Theologen/innen“;
+
„Hier dokumentiert sich der groteske Aufstand theologischer Zwerge, die sich als Koryphäen aufspielen.
Die frühere internationale Reputation deutscher Theologie ist dahin.“
+
das Schein“licht“
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
+
der „theologische“ Versuch der „Entheiligung“ der hl. Kirche; beginnend in ihrem Herzen, dem hw Priestertum; aus einer Predigt anl. des Sonntags der Berufungen;
+
„Indem man ihn in der Masse untergehen lässt, macht man aus ihm ein gesellschaftlich unnützes Wesen, bei dem es umso leichter ist, den Zweifel zu säen, ihn von der Entmutigung zur Verzweiflung übergehen zu lassen und die Frustrationen an dem zu wecken, dem er für die Ehre Gottes und das Heil der Seelen großherzig zugestimmt hat.“
+
Dr. Andrea Dillon über den „Augenhöhen“unsinn;
+
„Auch viele Verfechter(innen) des extremen Feminismus reagieren darum fordernd und aggressiv: WEIL SIE DIE POSTIVE WAHRHEIT DER KIRCHLICHEN LEHRE NICHT KENNEN oder NICHT ANERKENNEN – und weil sie deshalb meinen, sich durch einen aggressiven Rundumschlag von etwas befreien zu müssen, was sie nicht beschenkt und bereichert, sondern angeblich „benachteiligt“; und dagegen muss mit allen Mitteln und Kräften angekämpft werden.“
+
www.razyboard.com/…07699-5917667-0.html
Redaktion benachrichtigen
#15   semper & ubique   12:11:40 | Samstag, 22. Oktober 2011
Grüner Ritter
.
Im Vergleich zu evangelischen Theologen (und besonders auch Exegeten), die im Ernst „den Tod Gottes“ verkünden, die Auferstehung Christi, die Jungfrauengeburt, die Himmelfahrt und die Hl. Trinität leugnen (all dies im offenen, aber tolerierten Widerspruch zu den Bekenntnisschriften) ist ein Klaus Berger mit seinem katholischen „Mentalvorbehalt“ eigentlich nicht der Rede wert. Die evangelische Kirche hätte auch keinerlei Anstoss an ihm genommen, wenn er seine konfessionelle Lage nicht öffentlich gemacht hätte.
.
Berger steht ja in einer nicht unbeachtlichen Reihe gerade von evangelischen Neutestamentlern, die schließlich zur Kirche fanden. Denken wir an:
Heinrich Schlier
de.wikipedia.org/…iki/Heinrich_Schlier
und Erik Peterson
de.wikipedia.org/wiki/Erik_Peterson
.
Redaktion benachrichtigen
#14   Grüner Ritter †   12:02:07 | Samstag, 22. Oktober 2011
#9: nun, jeder hat natürlich das Recht sich weiterzuentwickeln, neue Einsichten zu gewinnen und alte Ansichten zu revidieren – ohne Frage.
Ein Professor, der jahrelang etwas lehrt und kurz vorm Ruhestand verkündet, das er alle zum Narren gehalten hat und in Wirklichkeit einer ganz anderen Denkrichtung angehört, hat in meinen Augen allerdings ein ziemliches Glaubwürdigkeitsproblem. Was er wohl seinen evangelischen Studenten über die Notwendigkeit des Zölibats erzählt haben mag?
Redaktion benachrichtigen
#13   semper & ubique   12:01:48 | Samstag, 22. Oktober 2011
#12
Sie meinen, die Hosentür-Anbeter seien die wahren
Experten?
Redaktion benachrichtigen
#12   FreiherrvonderTrenck   11:59:45 | Samstag, 22. Oktober 2011
Die krezned-Glatzen sind natürlich die ersten Experten in Sache Liebe!
Redaktion benachrichtigen
#11   semper & ubique   11:54:38 | Samstag, 22. Oktober 2011
Nein, denn das -que fungiert
nicht als Klitikon.
Redaktion benachrichtigen
#10   Lorenz   11:46:05 | Samstag, 22. Oktober 2011
An semper & ubique:
Ist das & in Ihrem Nick ein Pleonasmus?
Redaktion benachrichtigen
#9   semper & ubique   11:38:59 | Samstag, 22. Oktober 2011
#7 Dann hat Berger es sehr geschickt angestellt.
.
Am Ende aber mußte er sich wohl die Frage stellen, was für ihn wichtiger ist und wem seine Treue und sein öffentliches Bekenntnis gehört:
.
Der Kirche Christi, der diese auf den Felsen gegründet hat (Mt 16,18), oder irgendeiner sog. „Landeskirche“.
.
Sein Votum ist dann in wünschenswerter Klarheit ausgefallen.
.
Redaktion benachrichtigen
#8   Gregorius Nazianzenus   11:34:38 | Samstag, 22. Oktober 2011
Die Zerstörung von Ehe und Familie infolge „erkalteter“ Liebe ist ein Indikator dafür, dass wir in jener Zeit der erkaltenden und erkalteten Liebe leben, deren Kommen der Herr selbst prophezeit hat. In Wirklichkeit ist die Leidenschaft erkaltet. Liebe kann nicht erkalten – jedenfalls nicht die Liebe Christi und -von der Liebe Christi her- die christliche Liebe. Der Blick auf Christus zeigt, dass seine Liebe Opfer ist, Opfer bis ans Kreuz. Aber wer will davon heute schon etwas hören?
Ein weiteres Indiz: Heute kaufen die Leute am liebsten bunte Glaskreuze in Regenbogenfarben. Kreuze mit Korpus, die einen leidenden Christus zeigen, sind bei den meisten Katholiken out.
Redaktion benachrichtigen
#7   Grüner Ritter †   11:33:49 | Samstag, 22. Oktober 2011
Ich habe in mal in einer Sendung gesehen, wo er sagte, das er überhaupt nie in die evangelische Kirche EINGETRETEN wäre. Er habe nur nie widersprochen, dass man das fälschlich annahm.
Redaktion benachrichtigen
#6   semper & ubique   11:28:23 | Samstag, 22. Oktober 2011
Grüner Ritter
:
Tatsache ist, dass Berger am 7. Nov. 2006 aus der Evangelischen Landeskirche Baden förmlich aus- und im zuständigen Bistum Hildesheim wieder in die katholische Kirche eintrat.
.
Berger, einer der bedeutendsten Exegeten des NT in Deutschland, hat dies auch als Konsequenz seiner lebenslangen Studien angesehen.
.
Redaktion benachrichtigen
#5   Grüner Ritter †   11:21:06 | Samstag, 22. Oktober 2011
Klaus Berger? Hat der nicht jahrelang evanglische Theologie gelehrt und dann -praktischerweise nach der Emeritierung – bekannt gemacht, dass er nie zum Protestantismus konvertiert ist?
Ein eindrucksvoller Glaubenszeuge :-D
Redaktion benachrichtigen
#4   semper & ubique   11:07:37 | Samstag, 22. Oktober 2011
Der Zölibat im Neuen Tetsament nach dem bekannten Neutestamentler Klaus Berger:
.
>> „Jesus ist der Bräutigam. Die Braut ist das neue, das erneuerte Israel. Vor allem wird von hier aus verständlich, warum Jesus selbst ehelos gelebt hat.“
.
Das sei in der Verkündigung der Neuzeit stark vernachlässigt worden – von der Theologie ganz zu schweigen.
.
Bergers Fazit: „Der Zölibat Jesu ist damit ein elementarer und wichtiger Teil seiner Botschaft.“
.
In diesem Sinn ist auch Christi Verhältnis zur Kirche zu verstehen: „Hat Jesus Kirche gewollt? Ja, auch deshalb, weil er den Ehebund mit dem neuen Gottesvolk will“ – so Berger.
.
Schon im ersten nachchristlichen Jahrhundert habe es Christen gegeben, die um der glaubwürdigen Verkündigung willen das Zeichen der Ehelosigkeit Jesu nachahmten. Gehorsame Nachfolge bestehe immer auch im Nachahmen.“ <<
.
Weiter HIER:
www.kreuz.net/article.7661.html
.
Redaktion benachrichtigen
#3   Hare-Krishna   11:01:30 | Samstag, 22. Oktober 2011
Der Zölibat war nicht nötig.
Bis die unschuldige Kirche merkte, dass es passieren könnte, dass Pfarrerskinder Anspruch auf Ländereien, Kirchen usw. erheben könnten.
Das war dann dem Heiligen Geist doch zu viel.
Denn solche Schätze will die unschuldige Kirche bei sich behalten und nicht anderen in den Rachen werfen.
Böse Zungen sagen sogar raffen.
Der Heilige Geist verbittet sich so eine Ausdrucksweise, weil die unschuldige Kirche ja von ihm geführt wird.
Ländereien, erpresstes Vermögen, Goldschätze und Aktienvermögen samt Geldwäsche dienen nur dem Guten.
So sagt der der Geist.
Aber was ist das für ein Spiritus?
.
Der Zölibat ist eine aus der Gier geborene Erfindung von Machtbesessenen, die von Paulus als Satanswerk bezeichnet wurde.
.
Redaktion benachrichtigen
#2   semper & ubique   10:53:53 | Samstag, 22. Oktober 2011
Ja, so spricht die erkaltete Liebe! Sie sucht nicht die Vereinigung mit dem Geliebten, sondern bestenfalls bequeme Arrangements.
.
Zitat Klaus Berger:
>> Von einem der Kollegen habe ich sogar gehört, der Zölibat sei mangels theologischer Fundierung „nicht nötig“. Da ist nun in der Tat deutsches Verständnis von Christentum auf die Spitze gebracht. Und diese stets wiederholte Erklärung, etwas sei nicht nötig, ist von dem, was unter katholisch zu verstehen ist, Lichtjahre weit entfernt. Denn auch der Kölner Dom ist „nicht nötig“, gegen seinen Abbruch sprechen keine Bibelstellen und man könnte dort leicht und mit Zustimmung der Massen einen ökumenischen Parkplatz anlegen.<<
.
Weiter HIER:
www.piusbruderschaft.de/…-kirche-der-skandale
.
Redaktion benachrichtigen
#1   Hare-Krishna   10:48:55 | Samstag, 22. Oktober 2011
Die Demut, mit der sich kreuzz.net unter den getauften, gefirmten und geweihten Erzbischof, Kardinal Marx stellt, ist mit Händen zu greifen (oder mit Füßen zu treten):
.
www.kreuz.net/article.12055.html
Alleine das muß dem Münchner Erzbischof den Kardinalshut kosten
.
www.kreuz.net/article.11187.html
Satanischer Kirchentag: Parteitag des Zeitgeistes und Triumph der Unmoral
.
www.kreuz.net/article.13163.html
Neues aus dem Erzbistum Sodo-München und Gomorrah
.
www.kreuz.net/article.12106.html
Zukünftiger Kardinal und Verderber der Jugend
.
www.kreuz.net/article.13031.html
Die deutschen Kameradenschwein-Bischöfe sind mächtig irritiert
.
www.kreuz.net/article.12062.html
Der Mixa-Jäger pinselt seinen wohlgenährten Bauch
.
www.kreuz.net/article.11380.html
Die Rufmörder haben ihre Munition verschossen
.
Solche Hass- und Hetzinhalte gegen Bischöfe kommen von HOAX-Katholiken.
Das ist die Wahrheit. Und die Wahrheit darf man sagen und schreiben.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Deutsche BischofskonferenzWeltbild: Erneut ein Sturm im Wasserglas DeutschlandDie altliberalen Bischöfe spielen Zentrumspartei Kommunion an EhebrecherErzbischof Zollitsch respektiert die Protestanten als „Kirche“ Hw. JolieVorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz läßt Seelsorger im Stich Deutsche BischofskonferenzSkrupellos: Die Bischöfe rechtfertigen ihre Kollaboration mit Kindermördern Mißbrauchs-StudieMacht das Erzbistum Berlin nicht mit? Deutsche BischofskonferenzJetzt geht es hart auf hart DeutschlandDialogprozeß: Die schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich DeutschlandKein Scherz: Die Deutsche Bischofskonferenz wirbt für Potenzmittel Geheimes DokumentEin 29jähriges Fräulein wird die persönlichen Priester-Akten durchwühlen Geheimes Dokument der Deutschen BischofskonferenzDas wollen die deutschen Bischöfe mit ihren Priestern machen Erzbistum BerlinGeorg Kardinal Sterzinsky von Berlin gestorben Kampagne gegen RomMatthias Kopp ist nur ein Vorgeschobener DeutschlandJetzt beten die deutschen Bischöfe Buddha an DeutschlandPfarrer Hendrick Jolie stellt die Bischöfe zur Rede
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net