(kreuz.net) Bischof Klaus Küng von Sankt Pölten hat reagiert.
Anfang Oktober wurde in den ehemaligen
Pfarreien von Prälat Ulrich Küchl (67) für diesen eine Unterschriften-Aktion durchgeführt.
Prälat
Küchl war bis zum Jahr 2004 Regens des Priesterseminars der Diözese Sankt Pölten.
Er mußte wegen
eines riesigen Homo-Skandals zurücktreten.
In der Folge verlor er auch seine Propstei und drei kleine
niederösterreichische Gemeinden, die er während seiner Zeit als Regens beibehalten hatte.
Inzwischen
hat ihm der Bischof verboten, im Bezirk seiner ehemaligen Pfarreien zu wohnen.
Der Grund: Bis heute bestreitet
Prälat Küchl die Vorwürfe, wegen denen er diszipliniert wurde.
Das Ergebnis kirchenrechtlicher Prozesse
Am 11. Oktober beantwortete Bischof Küng vor der in Niederösterreich erscheinenden Wochenzeitung ‘Gmünder
Bezirksblatt’ einige Fragen.
Er wehrt sich dabei gegen den Eindruck, daß Prälat Küchl nicht in sein
Haus zurückkehren könne und an Feiern der Heiligen Messe gehindert sei:
„Diese Darstellung gibt die
Sachlage nicht korrekt wieder.“
Die Situation des Prälaten sei das Ergebnis von kirchenrechtlichen Prozessen,
„die für die Kirche schmerzhaft waren, aber zur Herstellung der Ordnung in der Diözese notwendig gewesen
sind.“
Bischof Küng betont, daß die Ergebnisse dieser Verfahren in allen Instanzen – stellenweise sogar
vom Heiligen Vater selbst – bestätigt wurden:
„Auch bei kirchlichen Prozessen sind die Beteiligten zu
schützen, daher werde ich nicht über Details sprechen.“
Zur Beruhigung der Lage
Im Zuge eines dieser
Prozesse zeigte sich nach Angaben von Mons. Küng die Notwendigkeit, die Propstei Eisgarn – deren Propst
Prälat Küchl war – aufzuheben.
Aufgrund des Widerstandes der Kanoniker – unter ihnen Prälat Küchl –
sei eine Vereinbarung ausgehandelt worden, die eine Weiterführung der Propstei unter bestimmten Bedingungen
ermöglichte.
Diese bestanden darin, daß Prälat Küchl als Propst zurücktreten und sich „zumindest
einige Jahre“ nicht in der Region aufhalten sollte.
Ausdrücklich würde ihm zugestanden, für die Versammlungen
der Kanoniker nach Eisgarn reisen zu können.
Die zweite Bestimmung sollte die Lage in der Region beruhigen
und die Aufgabe seines Nachfolgers erleichtern.
Immer zum Gespräch bereit
Es war damals vorgesehen,
daß Prälat Küchl in einer anderen Region der Diözese Sankt Pölten oder in einer anderen Diözese
priesterliche Aufgaben wahrnehmen könnte.
Doch so weit kam es nicht.
Denn: „Leider wurde an dieser
Stelle die bereits unterschriebene Vereinbarung aufgelöst und das Gespräch abgebrochen“ – schreibt Bischof
Küng.
Er bedauret, daß „seither keine weiteren Gespräche mit Prälat Küchl stattgefunden haben.“
Der Bischof fügt hinzu: „Ich wäre jederzeit zu einem solchen Gespräch bereit.“
Und: „Wann immer Gläubige
aus Eisgarn und Umgebung bei bestimmten Anlässen die Anwesenheit des Prälaten wünschten, habe ich das
praktisch in allen Fällen sofort erlaubt.“
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36 Lesermeinungen
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#34 Schalom 23:57:20 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Gute Nacht, edle Zeder . bleiben Sie sich selbst treu … und mit tomas und lycobates fein unter sich.
die erde ist eine scheibe … erschaffen in 144 stunden samt sonne mond sternen
#33 Sycamore 23:50:33 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#32 Schalom Ihre Einwände wurden schon von Tomás und von Lycobates überzeugend und mit der gebotenen
Klarheit zurückgewiesen. Da Sie diese offensichtlich überhaupt nicht verstanden haben, werde ich mich
davor hüten, es Ihnen ein drittes Mal zu erklären versuchen. Alpine Eingeborene gelten ja als besonders
dickschädelig.
#32 Schalom 23:24:05 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Lieber Sycamore, ich wußte noch nicht dass Sie ein weiser Schluchtenscheißer sind. Vielleicht ist schon
bis zu Ihnen durchgedrungen, dass auch sieben Frauen in der ständigen Begleitung des Wanderrabbi Jeschua
waren, dass Paulus seine Mitarbeiterinnen (Röm.16) erwähnt und dass Maria Magdalena den Aposteln die
Auferstehung verkündet hat, dass Frauen taufen dürfen und nur weil sie vorne kein Gemächt haben, nicht
Eucharistie feiern können. Die altkatholischen Priesterinnen machen das ohne Schwanz sehr gut.
#31 Sycamore 23:12:20 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#30 Schalom Wollen Sie auch Jesus Christus mit Ihrer unzeitgemäßen Betrachtung konfrontieren, der nur
Männer zum Apostelamt, und damit zum Priestertum, berufen hat? Soll man Ihre unzeitgemäße Betrachtung
auch als Kritik am Alten Testament verstehen, das im Leviticus vorgeschrieben hat, daß nur Männer eines
bestimmten Stammes den Dienst am Altar verrichten dürften? Wie viel Weisheit steckt denn in einem Schluchtenscheißer!
#29 Lycobates 19:25:12 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#25 Schalom (wenn Sie gestatten, daß ich nachlege) . zu 1. Die Antwort ist nein. Klosterfrauen sind gottgeweihte
Personen, aber keine Kleriker. . zu 2. Es ist erlaubt, wenn kein Meßdiener da ist, und sonst kein dazu
fähiger Mann, daß eine (dazu fähige) Frau dem Priester die lateinischen Antworten spricht. Assistenz
am Altar (Opferung, Lavabo) ist aber nicht gestattet. Die Kännchen zur Opferung und zur Händewaschung
werden sofort auf den Altar gestellt und vom Priester selber bedient. Die assistierende Frau muß vom
Kirchenschiff aus, od. in großen Kirchen ggf. von der Kommunionbank aus, antworten und die Altarschellen
handhaben. . Ich weiß, daß es vereinzelt da früher schon einmal Mißbräuche gegeben hat, etwa in Mädchenschulen,
aber das war und ist gegen die Regel. . Wie Tomás schon sagte, der Altardienst ist ein priesterlicher
Dienst, und der ist Klerikern oder u.U. männlichen Laien allein vorbehalten. So seit immer, in Ost und
West.
#28 Schalom 19:24:06 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Lieber Tomas * Eine Äbtissin trägt den Hirtenstab. Frauen dürfen aber den Altar abstauben, mit Blumen
schmücken, Kerzen aufstecken … die Kirche putzen und Hochwürden in die Albe helfen … * Guter Mann,
in welcher Höhle hausen Sie als eingemauerter Einsiedler … ? –
#27 Sycamore 19:21:27 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Armer Schalom! Im Fach Geschichte eine Niete, und mit der Erinnerung klappt es auch nicht mehr so ganz.
Ich vermute Demenz im fortgeschrittenen Stadium. Es könnte allerdings auch einfache Dummheit sein. Gelingt
es Ihnen, Tomás theologischem Argument zu folgen?
#25 Wie schon gesagt, der Altardienst ist Priesterdienst. Die Ministranten sind die Gehilfen des Priesters.
Weil nur Männer Priester sein können, dürfen nur Buben ministrieren. Eine Äbtissin ist keine Angehörige
des Klerus, weil nur Priester können es sein. Bei welcher tridentinische Messe stand eine Frau am Altar?
Wenn es keine Ministranten gibt, kann eine Klosterfrau „ministrieren“, d.h. sie Antwortet dem Priester,
aber sie steht nicht vorne am Altar, sondern in der ersten Bankreihe.
#25 Schalom 19:07:10 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Tomas, ist ein Äbtissin eine Angehörige des Klerus? – * Welche Gründe haben Sie gegen Ministranten? –
Ich kann mich erinnern, wie bei der Missa Tridentina die Mesnerin oder eine Klosterfrau ministriert hat.
#23 Die Diakonninen hat es nicht gegeben. Die Diakonissen, waren keine Angehörigen des Klerus, hatten
keine prierterlichen, sondern nur karitativen Aufgaben. Da der Altardienst priesterlicher Dienst ist,
darf es auch keine weibliche Ministranten geben.
#23 Schalom 18:56:31 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Paulus führt am Ende des Römerbriefes, Kapitel 16, eine Reihe seiner Mitarbeiterinnen auf. An der byzantinischen
Hagia Sophia waren 40 Diakonninen pastoral tätig. Mädchen und Buben haben heute gleiche Ministrantenrechte.
. Es gibt ja auch Edelzedern, die den Frauen das Theologiestudium verbieten möchten.
#22 Sycamore 18:46:17 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#19 Die von Ihnen erwähnten persönlichen Meinung von Erzbischof Dyba sind völlig harmlos. Hinsichtlich
der heroischen Ausübung der theologischen Tugenden haben sie auch keinerlei Relevanz. Daß ein übersensibilisiertes
Frauenzimmer wie Sie daran Anstoß nimmt, ist ebenfalls irrelevant. 1) Sie können allenfalls Dybas Meinung
über die mathematischen Fähigkeiten des weiblichen Intellekts dadurch widerlegen, daß Sie die ganze
Reihe weltberühmter Mathematikerinnen hier namentlich auflisten. Spannung ist angesagt. 2) Die Verwendung
von Meßdienerinnen am Altar ist höchst umstritten. Daß in den postkonziliaren Wirren Mädchen zu einem
Dienst am Altar zugelassen wurden, der in der tausendjährigen Kirchentradition sowohl der katholischen
als auch der orthodoxen Kirche aus gutem Grund Männern vorbehalten wurde, wird von vielen heute aus Sicht
der Pflege des Priesternachwuchs zu Recht als Irrweg betrachtet. (Darüber habe ich mich anderweitig ausführlich
geäußert.) Erfreulicherweise kehren insbesondere in den Vereinigten Staaten immer mehr Diözesen zu
der traditionellen Praxis zurück und erlauben es nur Jungen am Altar zu dienen. 3) Der pauschale Vorwurf,
EB Dyba sei „gegen LAIEN“ harrt der Explizierung. In seiner Pauschalität mutet er lächerlich an. Beanstandete
EB Dyba zu Recht die Anmaßung bestimmter Laien, priesterliche Funktionen in der Kirche zu üben? Das
wäre wohl ein entscheidender Grund, ihn schleunigst „selig“ zu sprechen!
#21 wolfgang e. 14:20:13 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
@wickerl . Was mir noch keiner der Verschwörungstheoretiker zu St. Pölten erklären konnte, ist, warum
Bischof Küng ein Interesse am Bischofsitz von St. Pölten hätte haben sollen. Ist den der Bischof von
St. Pölten „mächtiger“, als der von Vorarlberg? – Lächerlich. Wer hätte sich das St. Pöltner Wespennest
wirklich antun wollen (noch dazu, wenn man es genau kennt…) . Hier wird ein Monstrum an unbewiesenen
Verdächtigungen und Schuldzuweisungen aufgebaut, nur, wiel in den Augen mancher nicht sein kann, was
nicht sein darf. . Schaut Euch doch den Gründer der LC an. Auch der war nach außen höchstfromm, nach
innen aber höchst morsch. Der größte verbrecher kann eine fromme Fassade haben. . Am meisten tut mir
Altbischof Krenn leid. Er hat den falschen vertraut, und dann das Offensichtliche nicht glauben können.
Ein verzeihlicher Fehler, nach all den Verfolgungen, denen er ausgesetzt war.
Sycamore ja, es sollen alle kennen ISBN-Nr. 3-935590-14-8 Trencki müßte es auf jeden Fall kennen, als
Petersberg-Kenner wird er auch den Verlag Michael Imhof kennen. Wenn DU nicht so auf „Heftchen“ stehst,
kannste auch Bücher lesen Kennst DU ZENO Diegelmann – da lese ich gerade den „Vierten Codex“ – auch recht
spannend
Es hat schon geregnet, die Erde ist bereits naß… es sind 5 Grad Celcius, wie kuschelig warm ist es
doch Die Kürbissuppe plubbert vor sich hin wir wärs mit einem Kaminabend mit Glühwein man, SANKT MARTIN
kommt schon bald, vier Wochen noch bis zum Weihnachtsmarkt noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft, noch
nicht mal einen Plan, was man verschenkt hoffentlich ists bald Ende März und die Uhr wird auf Sommerzeit
umgestellt.
#16 Schalom 13:34:35 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Was werden wohl die ehemaligen schwulen Priesteramtskanditaten von St. Pölten tun? – Einer betreibt einen
Blumenladen am Friedhof. Einer ein Nachtlokal. Einer wurde Bergführer. Einer energetischer Zölibatsberater
für Männer. Zwei sind Väter von laueter Töchtern. Einer trat bei den Piusbrüder ein. Und einer hat
einen gutgehenden Würstelstand vor dem Priesterseminar.
#13 Rudi Mentär † 13:32:13 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Humidity’s rising (uh rising) Barometer’s getting low (how low girl) According to all sources (what sources
now) The street’s the place to go (we better hurry up) ‘Cause tonight for the first time Just about half
past ten For the first time in history It’s gonna start raining men
#9 Semikolon 13:24:56 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Bischof Dyba ist hier nicht das Thema! ; Bitte wieder zur Sache beitragen. Zur Erinnerung: Es geht um
den Problemfall eines Homo-Regens in St. Pölten, also um ein Wetterphänomen, das es bisher in der überlieferten
Geschichte so noch nicht gab. ; Es regnete bisher neben Sintfluten von Wasser bekanntlich Feuer, Schwefel,
Heuschrecken und anderes Zeuchs, aber von Homos war noch nie die Rede und Palpatina meinte ja (#3), dass
deshalb auch die Homo-Plage gottwollt sei.
Sycamore, ich verstehe dich nun nicht so ganz, was meinst DU für Unterstellungen? Kennst DU das Heft:
Mit Bonifatius verbunden – den Menschen zugetan! Zur Erinnerung an Leben und Wirken von Erzbischof DDr.
Johannes Dyba und Bischof Prof. Dr. Dr. h.c. Eduard Schick Reihe „Dokumentationen zur Stadtgeschichte“
Nr. 21. Das liegt gerade neben mir hier – neben dem Laptop, gerade ist die Seite 18 aufgeschlagen. Da
lacht mich J. Dyba an (na, mich nicht, sondern den Fotograph). ‘Weißt DU, dann ist J. Dyba ganz nahe
da, da kann man schon mal vergessen, dass er nun im Himmel ist“ Die einen wollen ihn gerne seligsprechen,
ich habe nichts dagegen. Dafür brauchts aber doch ein Wunder, was hat er für WUNDER bewirkt. Die einen
erhalten dann am Tag der Seligsprechung ein Bildchen, das sie dann ins Gesangbuch legen – bei mir ist
er fast täglich da – in den Gedanken jedenfalls Wie betet man zu einem Seligen, ich hab das noch nie
gemacht, ich bete höchstens zu JESUS.
#7 Juana la loca 12:57:15 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
So, so? Prälat Küchl wurde „diszipliniert“? Wohl nicht für das, was ihm so medienwirksam vorgeworfen
wurde, sondern eher für seine Annäherung an „die Tradition“. Die hat ihn hofiert, solange es fesch war;
als es auf ihn losging, ließ man ihn im Regen stehen…
#6 Sycamore 12:47:21 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#5 Vogel Erwarten Sie eine Antwort aus dem Jenseits? Als Irdischer würde ich Sie dazu auffordern, Ihre
Unterstellungen ganz brav und sauber quellenmäßig zu belegen. Da ist ein Gebot des Anstands gegenüber
Verstorbenern.
Ulrich Küchl kann kein schlechter Mensch sein, da er zu den „PROMIS“ gehört, die laut kreuz.net auf
der Seligsprechungswunschliste von Johannes dem Dyba unterschrieben haben. An J. Dyba hätte ich einige
Fragen: a)Warum wollten Sie keine Mädchen als Meßdiener b) Warum glauben Sie, dass Frauen keine Mathematik
beherrschen (habenj das Ihre Schwestern so hingenommen?) c) Warum waren Sie gegen LAIEN? Eins sage ich
Ihnen, wenn ich Ihre Nonne gewesen wäre, ich hätte am SONNTAG morgen nicht erst so spät nach Ihnen
geschaut. Sie sind doch so ein liebes Schlitzohr, warum winken Sie nicht mal vom Himmel herab, wenn ich
seh, dass Sie oben angekommen sind, unterschreibe ich auch auf der langen Liste – versprochen.
#2 wickerl 11:49:42 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Es war eine äußerst korrupte Lösung, dass der Visitator Küng die Ernennung zum neuen Bischof von St.Pölten angenommen hat. Es war eine gleichartige Handhabe durch Rom dass es das so gemacht hat. Angeblich gibt es jetzt eine gesetzliche Regelung dass so etwas nicht mehr vorkommen darf. Das alles ist eine sehr schmierige Geschichte.