Deutschland
Gegenwarts-Egoisten wissen alles besser
Die linken Amtslaien fordern Gleichheit und Brüderlichkeit. Doch selber sind sie fordernd, selbstherrlich, diktatorisch und titel- und ehrsüchtig.
Der Kölner Dom am Abend
Der Kölner Dom am Abend
© marfis75, Flickr, CC
(kreuz.net) Der Bonner Politikwissenschaftler Andreas Püttmann (47) hat den deutschen Bischöfen während der Mannheimer Dialogveranstaltung im Juli „Ehrlichkeit und Demut“ zugeschrieben.

Das erklärte er in einem August-Beitrag für die katholische Zeitschrift ‘Die Neue Ordnung’.

Er ist im Internet abrufbar.

Sie predigen Wasser – und trinken Wein

Eine ähnliche Demut konnte Püttmann in den Beiträgen der Laienfunktionäre während der Tagung nicht entdecken:

„Sie traten eher fordernd selbstbewußt, manchmal auch süffisant und kokett auf, etwa dort, wo eine pastorale Mitarbeiterin einfach der Priestergruppe zugeschlagen wurde, dann auch noch deren Bericht vortrug und von den Geweihten als ihren »Kollegen« sprach.“

Das Priestertum interessiert niemanden

Püttmann stellt fest, daß das Priestertum nur im Zusammenhang mit dem Anspruch auf „Gleichberechtigung“ von Frauen oder der Aufwertung des „allgemeinen Priestertums“ angesprochen wurde:

„So kam das Thema Priesterberufungen in Mannheim eigentlich auch nur im Kontext der Forderung nach Viri probati oder Mulieres probatae vor.“

Die Ordnung ist egal

Püttmann hebt zwei Eingeständnisse aus den Gruppenberichten hervor:

• Verbandskatholiken registrierten, daß nur noch wenige von ihnen in die Politik gingen

• Caritas-Mitarbeiter fanden in ihrem Tun „die spirituelle Dimension zu wenig entdeckt“.

Nach Püttmann gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Defiziten – „gehört es doch zur christlichen Spiritualität, auch im politischen Horizont das ganze Bild der Ordnung aufrechtzuerhalten, in das man eingefügt ist.“

Doch: Solche Ordo-Orientierung scheint heute sowohl in bezug auf die Ordnung der Gesellschaft als auch auf die Ordnung der Kirche rar geworden.

Jeder schaut nur auf seine Problemchen

Der Blick auf diese Ordnung wird nach Püttmann durch Anliegen und Geltungsansprüche einzelner verstellt, „die eilfertig empathisch unterstützt werden, ohne sie einer Abwägung mit Sinn und Bestand eines Normengefüges und eines institutionellen Ordnungsinteresses zu unterziehen.“

Prototypisch dafür sind nach Püttmann die Sex-Themen, die in Mannheim oft zur Sprache kamen.

Skeptisch macht Püttmann hier, daß die Argumente so eindimensional vortragen werden, als hätte die Kirche nicht auch für widerstreitende Güter Sorge zu tragen, etwa für die Unauflöslichkeit der Ehe oder das „Leitbild“ von Familie als einer Gemeinschaft von Vater, Mutter und Kind.

„Kann denn Liebe Sünde sein?“

„In die nötigen Abwägungs- und Vermittlungsprozesse tritt der sogenannte kritische Katholik von heute aber gar nicht erst ein“ – kommentiert Püttmann.

Er gefalle sich vielmehr in einer „kurzschlüssigen Automatik von Moralweisheiten á la ‘Kann denn Liebe Sünde sein?’“

Viele sogenannte Reformer würden sich allzu leichtfüßig anmaßen, es besser zu wissen als Generationen von Christen zuvor.

Durch solch ein gegenwartsegozentrisches Auftreten gerät auch das Motto des auf fünf Jahre angelegten Dialogprozesses: „Im Heute glauben“ nach Püttmann ins Zwielicht einseitiger „Verheutigung“.

Er kontert: „Der Glaube der Kirche verdankt seine einzigartige Tradierung einer »Demokratie mit den Toten«.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Auf gleicher Augenhöhe mit unserem getauften Mitbruder Marx
2. Gegenwarts-Egoisten wissen alles besser
3. Ein deprimierendes Défilé des deutsch-katholischen „Wünsch Dir was“ 4. Soll das Konzil gelten oder nicht?
      
40 Lesermeinungen
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#41   Tolerant   23:13:53 | Sonntag, 30. Oktober 2011
Es predigt, es predigt, es predigt seinen Lauf;
und wenns genug gepredigt hat, dann hört es wieder auf.
.
Wenn Sie fertig gepredigt haben, Hochwürden, dann sperren Sie die Kirche zu.
Die Leute sind schon fort. Ich geh jetz auch.
Gute Nacht
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#40   valen-tin   23:08:44 | Sonntag, 30. Oktober 2011
@Arlberg. Der verbreitet keine Angst, der hat Allmachtsphantasien.
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#39   monens   13:27:13 | Samstag, 29. Oktober 2011
Die vom Weltgeist gepeinigten Seelen bedürfen der Heilung; sie bedürfen jener Fortführer des Erlösungswerkes Christi auf Erden, die unerschrocken und mit glühendem Herzen die Wahrheit Jesus Christus bekennen und Ihn unablässig verkünden; hw Priester als „zweite Christusse“; wahre Hirten in Göttlicher Vollmacht;
www.razyboard.com/…07691-5922243-0.html
im Einsatz Seiner Göttlichen Majestät;
www.razyboard.com/…07921-6122817-0.html
hw Priester in Liebe entbrannt für den geheimnisvollen Leib Christi, als der Braut Christi; hw Priester, die den wahren Glauben unverfälscht bekennen und weitergeben; hw Priester, die sich niemals vom versexualisierten Auslebewahn vereinnahmen lassen und gerade auch die Kostbarkeit der Gabe des Zölibates für die hl. Kirche in demütiger Dankbarkeit annehmen und freudig leben;
www.razyboard.com/…07667-6100657-0.html
Im Einsatz Seiner Göttlichen Majestät!;
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#38   Arlberg †   10:39:24 | Samstag, 29. Oktober 2011
#37
.
Der Mann ist mir unheimlich, der verbreitet Angst!
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#37   defendor   10:24:00 | Samstag, 29. Oktober 2011
Die „aufgeklärte“ Selbstvergötterung…
…führt geradewegs in die Wartezimmer der Psychologen / Psychiater…
.
Die Uneinsichtigkeit der menschlichen Sündhaftigkeit sucht „Gleichgesinnte“ !
.
Dort, wo die Sünde in menschlicher Selbstherrlichkeit „abgeschafft“ worden ist,
dort wird denn auch dem Vater der Lüge, Satan, der „rote Teppich“ ausgelegt !
Der Teufelskreislauf nimmt seinen Lauf…
dort, wo „keine Sünde“ mehr…
dort bedarf es auch „keiner Erlösung“ mehr…
dort wo diese als „nicht mehr annehmbar“ vorgelogen wird, dort braucht es auch „keines Erlösers“ mehr…
und somit auch keines mystichen Leibes CHRISTI, der Heiligen Mutter Kirche…
Kurz…der Mensch will sich in seiner Selbstvergötterung selbst zum „Erlöser“…erklären…
und versucht sich denn auch verbissen „selbst zu erlösen“ !
.
Die „Resultate“ sehen wir vor Augen !
Durch Seelenvertrocknung zerfallende Gesellschaften im nahezu kollektiven Spass- und Vergnügungswahn !
.
Bedenken wir, dass nicht die Sünde es ist, die der Reinheit der Seele schaden kann…
sondern
die WEIGERUNG die Sünde überhaupt einzugestehen!
.
Die Sünde wird nur dann zum seelenvertrocknenden / seelen“tötenden“ Gift,
wenn sie BEWUSST UND GEWOLLT „toleriert“ wird und so
die Seele bewusst und gewollt
NICHT im
kostbarsten BLUTE unseres HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS
reingewaschen wird !
.
Der Mensch muss danach streben, den Geist über das Fleisch, der Egomanie, herrschen zu lassen…
der hl. Paulus:

Röm 8,8
Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen
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#36   Alstak   01:31:42 | Samstag, 29. Oktober 2011
El Greco – Magst du keine semitischen Volkschaften?
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#34   Tomás   00:21:46 | Samstag, 29. Oktober 2011
In Namen aller Religionen wurden Verbrechen begangen, aber die schlimmsten waren die der Kommunisten, National-Sozialisten und Liberale, zu denen der Massenmord an ungeborenen Kindern, der in den meisten liberale Staaten stattfindet, zählt.
Kommunismus, National-Sozialismus und Liberalismus sind antichristliche Ideologien.
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#33   catholic   22:26:01 | Freitag, 28. Oktober 2011
Zu guten Nacht.
Der Klippe gleich sein, an der sich die Wogen brechen.
Sie aber steht unerschüttert, und die umtobende See sinkt in Schlummer.
.
Laudetur Jesus Christus
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#32   Blackbird   21:46:15 | Freitag, 28. Oktober 2011
catholic: ebenfalls Hallo :-).
Neben der atheistischen Grundeinstellung der Kommunisten dürfte genau das ein wesentlicher Punkt ihrer Kirchenfeindlichkeit gewesen sein: Ein Immer-recht kann keinen anderen Immer-recht neben sie dulden, ohne den eignen Anspruch ab absurdum zu führen.
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#31   Franz Puntigam †   21:42:00 | Freitag, 28. Oktober 2011
Genau catholic, zwei Seiten derselben Medaille.
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#30   catholic   21:36:32 | Freitag, 28. Oktober 2011
Blackbird:
Die Partei hat immer recht – Die Kirche hat immer recht (gehabt)
Rot, die Farbe der Auferstehung in der Ostkirche. Rot, Farbe der Revolution.
Die Heiligen Leichen Lenin und Stalin im Mausoleum.
Ikonenkult … Personen Kult …
.
Schön, dass Sie hier mitmischen !
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#29   kristall   21:36:24 | Freitag, 28. Oktober 2011
family hennessy ????
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#28   Franz Puntigam †   21:33:42 | Freitag, 28. Oktober 2011
Siehe Nordkorea, dort wird die heilige Dreifaltigkeit im KIM Vater, KIM Sohn und KIM hl. Geist noch ernst genommen.
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#27   Blackbird   21:07:50 | Freitag, 28. Oktober 2011
catholic: das speziell der Kommunismus auch atheistisch war, macht aus dessen Verbrechen keine „atheistischen Verbrechen“. Vielmehr hat die kommunistische Ideologie selbst Züge einer Religion gehabt, nur halt ohne Gott und Jenseits. Aber die Opfer wurden nicht verfolgt, weil sie z.Bsp. an einen Gott glaubten, sondern weil sie Nicht-Kommunisten waren.
Wie soll das auch funktionieren: „Du hast meinem Nichts gelästert, Du must sterben…“ ?
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#26   Franz Puntigam †   21:04:40 | Freitag, 28. Oktober 2011
In den von Ihnen genannten Kriminalgeschichten stand der Atheismus nicht im Vordergrund, vielmehr wurde der Personenkult einfach auf andere Subjekte umgelenkt. In religiösen Diktaturen wird aber auf Theismus gebaut, mit den selben Konsequenzen. Zwei Seiten der selben Medaille.
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#25   catholic   20:52:36 | Freitag, 28. Oktober 2011
Sicher gibt es eine Krimianalgeschichte des Christentum; sie ist ein Teil der Kriminalgeschichte der Menschheit. Nicht zu vergessen die Kriminalgeschichte des Atheismus.
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#24   Franz Puntigam †   20:47:23 | Freitag, 28. Oktober 2011
Ergibt sich aus objektiver Bewertung bekannter Tatsachen unverkennbar. Die Kriminalgeschichte des Christentums und der übrigen Wunschdenkenideologien und politischer Religionen sprechen Bände. Ich sympathisiere mit keiner davon.
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#23   Fundi   20:26:09 | Freitag, 28. Oktober 2011
und es bibeltreue evgl. Fundis
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#22   catholic   19:36:29 | Freitag, 28. Oktober 2011
Es gibt halt auch unter anderen die atheistischen Fundis mit ihren Traditionen …
und Gräueln …
Die einen mit Kreuz, die andern ohne …
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#21   Fundi   19:24:44 | Freitag, 28. Oktober 2011
zu 11: Entscheiden und Abstimmen sind- wie gesagt- 2 Worte für dasselbe. Über das, was zum Glauben gehört, hat jemand entschieden, also abgestimmt. Meint man, niemand könnte das ändern, ändert das nichts an der vorher erfolgten Abstimmung.
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#20   rinpoche   19:20:40 | Freitag, 28. Oktober 2011
lieber Franz Puntigam, ich hoffe, Ihnen fällt auf, wie nah Sie den Fundamentalisten hier stehen.
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#19   catholic   19:13:04 | Freitag, 28. Oktober 2011
Franz Puntigam,
Sie machen denselben Fehler wie Tomas und Ikonikus Paul, nur seitenverkehrt.
Objektivität bitte !-
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#18   Franz Puntigam †   19:01:22 | Freitag, 28. Oktober 2011
Das Christentum an sich ist NUR ein Produkt des Zeitgeistes. Eine Zeitgeistverdorbenheit eben. Den Zeitgeist gabs schon lange davor.
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#17   catholic   18:50:49 | Freitag, 28. Oktober 2011
Ikonikus führt ein Selbstgespräch mit Paul.
konsequent katholisch
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#16   Ikonikus   18:48:40 | Freitag, 28. Oktober 2011
Paul M. hat recht, wenn er von der Zeitgeistverdorbenheit spricht!
Und die LINKEN verderben tüchtig mit!
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#15   catholic   18:41:29 | Freitag, 28. Oktober 2011
„theologisch erbrechen“?
Die Kost in den theologischen Häusern kann bisweilen schon schwer sein.
Da hilft ein Klosterlikör von braven Nonnen andächtig gebraut.
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#14   Franz Puntigam †   18:35:23 | Freitag, 28. Oktober 2011
Jaja, religiöser Durchfall ist schwer infektiös.
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#13   DerRabe   18:30:34 | Freitag, 28. Oktober 2011
wenn man von all diesen theologischen drecksäcken liest muss man sich einfach theologisch erbrechen um den glauben und die liebe und die hoffnung nicht zu verlieren.
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#12   catholic   18:26:50 | Freitag, 28. Oktober 2011
Am besten weiß ALLES kreuz-net.
bescheiden, demütig, verborgen
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#11   Tomás   18:16:53 | Freitag, 28. Oktober 2011
#10
Papst und Bischöfe stimmen nicht über dem Glauben, sondern sie entscheiden, was zum Glauben gehort. Etwas, was zum Glauben gehört, kann von niemandem, auch nicht von einem Papst, aufgehoben oder verändert werden.
Im übrigen kann auch ein Papst alleine entscheiden, so daß es zu keiner Abstimmung kommt.
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#10   Fundi   18:11:29 | Freitag, 28. Oktober 2011
zu 9: Entscheiden und Abstimmen sind 2 Worte für dasselbe. Sie bestätigen also erstens, daß Päpste und Bischöfe (Konzilsväter) (für die RKK) abstimmen und zweitens indirekt, daß von einer „Demokratie mit den Toten“ keine Rede sein kann. Von einer Abstimmung über Glaubensfragen im Staat oder in der Gesellschaft sprach ich nie. Sie wären gegen die Glaubensfreiheit der Menschen. Im Herzen stimmt sowieso jeder Mensch über seinen Glauben ab.
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#9   Tomás   18:04:01 | Freitag, 28. Oktober 2011
#8
Über den Glauben kann nicht abgestimmt werden. Das gilt sowohl in der Kirche als auch in Staat und Gesselschaft.
Der Papst alleine oder mit den Bischöfen kann dank dem Charisma der Unfehlbarkeit entscheiden, was zum Glauben gehört.
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#8   Fundi   17:32:24 | Freitag, 28. Oktober 2011
A) Die Toten haben aber auch nicht über den Glauben der RKK abgestimmt
B) Zentrale Lehren der RKK waren fast allen oder allen Mitgliedern – etwa im Altertum- so völlig ubekannt, daß sie wohl kaum für sie votiert hätten
C) Es ist aber auch falsch zu sagen, über den Glauben könne man nicht abstimmen, denn Päpste und Konzilsväter tun es für alle und letztlich jeder Mensch für sich D) Weltweit teils große Konfessionen, die im Gegensatz zur EKD demokratisch strukturiert sind wie etwa Gemeinden Christi oder Freie Baptisten sind in Theologie und Ethik konservativer als die RKK, zu schweigen von der EKD, deren „Wahlen“ weder gleich noch unmittelbar sind, also entgegen Behauptungen NICHT demokratisch.
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#7   Franz Puntigam †   17:12:45 | Freitag, 28. Oktober 2011
An der „Kostbarkeit“ der Gabe religiöser Umnachtung nascht sich unser monens bis zum Erbrechen voll.
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#6   Hare-Krishna   16:55:27 | Freitag, 28. Oktober 2011
Tja, Liebe ist tatsächlich ein sehr missbrauchtes Wort…
.
Man kann es hier ja bestaunen, wie Schindluder mit dem Begriff Liebe getrieben wird…
Menschenhass wird als Liebe tituliert…
.
Das ist satanisch!
.
Sex ohne Liebe ist Sex, keine Liebe.
Gerechtigkeitsglaube ohne Liebe, ist Gerechtigkeitsglaube, keine Liebe.
Hetze gegen Menschen bleibt Hetze gegen Menschen und wird keine Liebe!
.
Jesus bleibt Sieger!
.
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#5   Jolanda   16:47:31 | Freitag, 28. Oktober 2011
„Kann denn Liebe Sünde sein?“ Da will ich mal mit Prinz Charles, dem zukünftigen Oberhaupt der Anglikan. Kirche, antworten: „Liebe – was immer das sei!“
Seit etwa 200 Jahren wird durch sämtliche Medien, durch Schriftsteller, Dichter, Denker und Journalisten das Märchen von der romantischen Liebe angeheizt. Lockt irgendwo eine Liebelei, ein sexuelles Abenteuer, bekommt es den Stempel Liebe verpaßt und schon werden Untreue und Ehebruch verbrämt.
Ich lehne von Eltern, Sippschaften oder einer Dorfgemeinschaft arrangierte Ehen ab, jedoch genauso Eheschließungen aufgrund von romantischen Hirngespinsten. Heutzutage rennen viele Eheleute auseinander, Promis posaunen die Begründung dafür hinaus: „Wir sind gute Freunde und wollen es auch in Zukunft bleiben!“ Ja, warum dann Scheidung? Ist Freundschaft nicht genug? Sind Treue und Vertrautheit minderwertig? Muß es ein neues sexuelles Abenteuer sein, das als Liebe ausgegeben wird?
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#4   Blackbird   16:46:13 | Freitag, 28. Oktober 2011
Wie schrecklich, ein schnödes Weib aus der Herde bezeichet ehrwürdige Mitglieder der geistlichen Obrigkeit als Kollegen. Vielleicht demnächst noch als Brüder. Aber ab, auf ihren gottgewollten Platz in der Pfarrküche!
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#3   monens   16:40:16 | Freitag, 28. Oktober 2011
Man bedenke; es ist immer dasselbe; nicht die äusseren Feinde der Kirche sind im Grunde gefährlich ( denn diese zeigen ihre Feindschaft unverhohlen ) sondern die inneren; diese halten zunächst so lange still bis sie an den von ihnen gewünschten Positionen sitzen; dann meinen sie ihre Masken ( ihre Schafspelze ) fallen lassen zu können, um als Wölfe Verwirrung in die Kirche tragen zu können; doch welch ein Trugschluss; die Wahrheit Jesus Christus behütet ALLEINE Schafe und keine Wölfe;
www.razyboard.com/…07688-5901479-0.html
Denken wir an die mahnenden Worte der Wahrheit Jesus Christus, dass wir die falschen Propheten an ihren Werken erkennen werden; und diese Werke sind Verwirrung und Unruhe innerhalb der Kirche stiften; der Versuch des Aufzwingens einer „neuen Theologie“
www.razyboard.com/…07914-5901980-0.html
die sich längst im „aufbruchbewegten“ Scherbenhaufen als Schein“licht“ profilieren will; das kirchliche Leben soll langfristig 1:1 dem weltlichen „angepasst“ werden;
www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
beginnend bei der „Lockerung des Zölibates“; „verheiratete“ neben zölibatär lebenden hw Priester als erster Schritt im Versuch der Entsakralisierung der hl. Kirche; über die Kostbarkeit der Gabe des Zölibates;
www.razyboard.com/…07667-6100657-0.html
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#2   Obermaier †   16:20:33 | Freitag, 28. Oktober 2011
„Viele sogenannte Reformer würden sich allzu leichtfüßig anmaßen, es besser zu wissen als Generationen von Christen zuvor.“
.
Das wissen sie auch, denn die Menschen vor uns lebten in einer Zeit vor uns, in einer anderen Zeit mit anderen Problemen, anderen Ansichten und anderen Antworten, logischerweise.
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#1   kristall   16:17:44 | Freitag, 28. Oktober 2011
die predigen wasser und saufen wein.@
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