10:18:19 | Dienstag, 25. Oktober 2011
Am Schluß lebte der Verstorbene als Einsiedler auf dem Gelände seines dem Zeitgeist verfallenen Benediktinerklosters.

Bloggerwebseiten trauern um Pater Adalbert de Vogüé.
(kreuz.net) Die in den Altliberalismus abgefallene französische Benediktinerabtei Sainte-Marie de la
Pierre-qui-Vire hat den Tod von Pater Adalbert de Vogüé bekanntgegeben.
Pater de Vogüé war ein international
führender Experte für die Erforschung der Benediktusregel und der Geschichte des Mönchtums.
Eltern
treten ins Kloster einDer Geistliche wurde am 2. Dezember 1924 in Paris in die alte Adelsfamilie der
Marquis und Grafen von Vogüé hineingeboren.
Sein Vater war der Bankier Melchior de Vogüé († 1965),
seine Mutter die Baronin Geneviève Brincard († 1974), eine Enkelin des Gründers der Bank Crédit lyonnais.
Der Familie wurden fünf Kinder geboren.
Adalbert trat im Jahr 1944 in die Abtei von La Pierre-Qui-Vire
in Burgund ein.
Im Jahr 1955 folgte ihm sein Vater mit der Erlaubnis des Heiligen Stuhles ins gleiche
Kloster. Er wurde dort im Jahr 1961 zum Priester geweiht.
Die Mutter war mit dem Schritt einverstanden
und trat selber als Benediktinerin in die Abtei von Limon im Ballungsraum von Paris ein.
Der Schritt
des Ehepaares bewirkte in der damaligen Presse ein erhebliches Aufsehen.
Die beiden sind in La Pierre-Qui-Vire
begraben.
Ein Experte über den Heiligen BenediktPater Adalbert de Vogüé wurde im Jahr 1959 in Paris
zum Doktor der Theologie promoviert.
Anschließend wirkte er als Professor für monastische Studien an
der Abtei Pierre-Qui-Vire und am Päpstlichen Athenaeum Sant’Anselmo, der internationalen Hochschule der
Benediktiner in Rom.
Die Forschungsgebiete von Pater de Vogüé waren die Anfänge des christlichen Mönchtums,
seine Entwicklung in der lateinischen und griechischen Kirche sowie die monastische Literatur aus der
Zeit der alten Kirche.
Seine wichtigsten Arbeiten beschäftigen sich mit dem Text und der Kommentierung
der Benediktusregel, der Magisterregel und der Dialoge von Gregor dem Großen.
Viele seiner Arbeiten
wurden in andere Sprachen, vor allem ins Deutsche und Englische, übersetzt.
Der letzte Mönch seines
KlostersSeit dem Jahr 1974 lebte er allein in einer Einsiedelei auf dem Gelände seines nach dem Konzil
dem Zeitgeist verfallenen Profeßklosters.
Seither hat er eine umfassende Geschichte des Monastizismus
geschrieben, die vom Verlag Éditions du Cerf herausgegeben wurde.
Nur der Teil über die Anfänge des
lateinischen Mönchtums umfaßt zwölf Bände.
In den letzten Jahren seines Lebens unterstrich Pater
de Vogüé die Bedeutung, die er seiner Erbauungsschrift „Aimer le jeune“ – Das Fasten lieben – über
die Übung des Fastens in der monastischen und christlichen Leben zumaß.
Die Ablehnung des altliberalen
Kurses der Abtei konnte jeder Besucher selbst sehen. Denn Pater de Vogüé trug als einziger noch den
schwarzen Benediktinerhabit.
Die Mönche von La Pierre-qui-Vire kleiden sich inzwischen in einen Hosenanzug
mit Kapuze.
Die Beerdigung von Pater de Vogüé findet am Mittwoch, dem 26. Oktober statt.
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Thomasius 13:26:23 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
#17
schamane40 20:32:43 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#16
Tomás 16:22:28 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#15
Thomasius 16:07:14 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#14
Goldengel 15:14:34 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#12
Goldengel 15:04:52 | Dienstag, 25. Oktober 2011
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Vogel 14:29:46 | Dienstag, 25. Oktober 2011
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Goldengel 14:24:33 | Dienstag, 25. Oktober 2011
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Ossietzky 14:22:21 | Dienstag, 25. Oktober 2011
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Goldengel 14:22:06 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#7
Vogel 14:07:11 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#5
Vogel 14:00:19 | Dienstag, 25. Oktober 2011
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Ossietzky 13:47:07 | Dienstag, 25. Oktober 2011
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Gotthard 13:42:33 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#2
lux in tenebris 12:29:32 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#1
Lorenz 10:28:37 | Dienstag, 25. Oktober 2011