Widerstand gegen Assisi: „Alle Götzen der Heiden sind Dämonen“
Papst Pius XI.: Wer Veranstaltungen wie den Assisi-Frevel fördert, der hat „die von Gott geoffenbarte Religion völlig verlassen“.
Der sedisvakantistische Pater Florian Abrahamowicz
(kreuz.net) Gestern publizierte der ehemalige Pius-Pater Florian Abrahamowicz eine Medienaussendung über
den bevorstehenden Assisi-Frevel von Papst Benedikt XVI.
Der Pater stammt aus Wien und besitzt jüdische
Vorfahren.
Im Februar 2009 wurde er aus der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. entlassen – unter anderem,
weil er die von den linken Medienbossen mit gezogenem Schwert verteidigte Holocaust-Religion kritisiert
hatte.
Jetzt führt er in der 22.000-Seelen-Gemeinde Paese – fünfzig Kilometer nördlich von Venedig –
eine dem Sedisvakantismus zuneigende Kapelle.
Auftrieb für den Sedisvakantismus
In seiner gestrigen
Aussendung heißt es:
„Mit dem Segen von elf Bischöfen lehne ich das dritte interreligiöse Treffen
in Assisi ab und kündige zwei demonstrative Aktionen als Protest und als Sühne für diesen Frevel an.“
Von den elf genannten „Bischöfen“ erwähnt Pater Abrahamowicz acht:
• Pater Robert McKenna (84),
ein Dominikaner, der im August 1986 in der Linie des psychisch angeschlagenen vietnamesischen Erzbischofs
Ngo Dinh Thuc († 1984) angeblich zum Bischof geweiht wurde.
• Pater Donald Sanborn (44), ein ehemaliger
Priester der Piusbruderschaft, der sich zum Thuc-Bischof weihen ließ.
• Pater Daniel Dolan (60), ein
ehemaliger Priester der Piusbruderschaft, der sich im Jahr 1993 zum Thuc-Bischof weihen ließ.
• Mark
Pivarunas (53) einen Thuc-Bischof und Mitglied der sedivakantistischen ‘Kongregation der Unbefleckten
Königin Maria’.
• die griechisch-katholischen Patres Elia Dognal, Metodius Spirzik, Markian Hitiuk
und Samul Oberhauser, die sich gegen den Willen des Vatikan in der Ukraine zu Bischöfen weihen ließen.
Einer bleibt anonym
Mit „dem Segen von zehn katholischen Bischöfen, die ich im heurigen Sommer in Amerika,
Italien, Frankreich, Belgien und der Ukraine besucht und interviewt habe“ veröffentlicht Pater Abrahamowicz
sodann seine Erklärung.
Ein elfter Bischof – der ihn segnete, als er die Texte des Pastoralkonzils dem
Feuer übergab – zieht es nach Angaben des Paters vor, weiterhin anonym zu bleiben.
Ein totales Durcheinander
unter den Gläubigen
Pater Abrahamowicz nennt vier Gründe, warum er die Initiative des Papstes ablehnt.
Zuerst verweist er auf den „gesunden Hausverstand“.
Denn: „Gott ist nur einer und er hat eine einzige
Religion geoffenbart, nicht dutzende.“
Der Pater bezieht sich auf die Enzyklika „Mortalium animos“ von
Papst Pius XI. († 1939) aus dem Jahr 1928.
Darin wird von dem, der solche Zusammenkünfte fördert, gesagt,
daß er „die von Gott geoffenbarte Religion völlig verläßt“.
Als dritten Grund nennt Pater Abrahamowicz
pastorale Überlegungen: Benedikt XVI. bestätige den Unglauben der nichtchristlichen Religionen und führe
die eigenen Schafe zu falschen Religionen und folglich zu Satan hin.
Pater Abrahamowicz zitiert 95. Psalm:
„Alle Götzen der Heiden sind Dämonen“.
Als Folge sieht er eine vollständige Desorientierung der Gläubigen.
Darum kommt er zum Schluß, „daß es nicht möglich ist, die aktuelle Hierarchie der Konzilskirche als
legitim anzuerkennen.“
Möglichst nahe bei Assisi
Für morgen und übermorgen kündigt der Geistliche
zwei demonstrative Aktionen an.
Morgen abend um 18.30 Uhr wird er als Sühne für den Assisi-Greuel um
18.30 Uhr im Hotel Due Torri in Verona eine Heilige Messe zelebrieren.
Übermorgen – am Tag des Assisi-Frevels –
organisiert der Kulturverein Christus Rex möglich nahe bei Assisi einen öffentlichen Protest:
„Ich
werde mit einer eigens für den Anlaß geschaffenen Karikatur teilnehmen“ – erklärt der Pater.
Er wird
sich dabei an eine – nicht näher bezeichnete – Karikatur anlehnen, die Erzbischof Marcel Lefebvre im
Jahr 1986 anfertigen ließ.
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243 Lesermeinungen
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QUANTA CURA Dein Hinweis auf Bischof Williamson zeigt mir aus welcher Richtung der Wind weht. Bischof
Fellay hat den Krankheitszustand von Williamson erkannt und handelt verantwortungsvoll. Übrigens: Meine
Emotionen habe ich immer im Zaum, meine Faust leider nicht immer. Die Pius-Bruderschaft ist „heiligmässig“.
Bischof Fellay und Pater Schmidberger sind heilige Männer. Entweder kennst du sie nicht, oder auch du
leidest an Gehirnerweichung.
#254 Quanta Cura 11:07:54 | Freitag, 16. Dezember 2011
RichardLöwenherz: „QUANTA CURA Wie wagen Sie es, Sie niederträchtige Kröte, Bischof Fellay und Erzbischof
Lefebvre als Lügner zu beleidigen. Sie beleidigen heilige Männer.“ Mir ist bewusst, dass emotional aufgeladene
Bürschchen zur Unsachlichkeit neigen. Deshalb nur der Hinweis: Dass Fellay ein Lügner ist, habe ich
anhand des Beispiels unten aufgezeigt. – Fellay ist zudem ein hinterhältiger Hund, der gegen seinen eigenen
Bischof (Williamson) vorgeht. Und er ist nicht der einzige, der Williamson in den Rücken fällt. Wenn
du Niedertracht beobachten willst, schaue auf deine „Piusbruderschaft“ und darauf, was in ihr los ist.
Versuche auch, deine Emotionen im Zaum zu halten, um deinen Verstand nicht unnötig zu blockieren.
QUANTA CURA Wie wagen Sie es, Sie niederträchtige Kröte, Bischof Fellay und Erzbischof Lefebvre als
Lügner zu beleidigen. Sie beleidigen heilige Männer.
#252 Quanta Cura 19:42:45 | Dienstag, 1. November 2011
Tobiasmaria, die FSSPX vertritt mitnichten den ganzen katholischen Glauben. Sie leugnet das Dogma extra
ecclesiam nullus omnino salvatur. Wer ein Dogma der Kirche leugnet, befindet sich außerhalb des mystischen
Leibes Christi und ist auf dem sicheren Weg in die ewige Verdammnis. – Die Kirche versteht die Worte des
Herrn aus Joh 3,5 wörtlich. Sie hat ein halbes Dutzend Male unfehlbar definiert, dass die Seelen ausnahmslos
aller, die sich nicht in dem mystischen Leib Christi befinden, in Ewigkeit verloren sind. – „Eine ist
die universale Kirche der Gläubigen; außerhalb ihrer wird überhaupt niemand gerettet.“ (Viertes Laterankonzil)
– „Der Apostel Paulus lehrt uns, daß es nur einen Gott, einen Glauben und eine Taufe gibt.“ (Gregor XVI.,
Mirari vos) – „Die römische Kirche glaubt fest, bekennt und verkündet: Alle Menschen, die sich außerhalb
der katholischen Kirche befinden, NICHT NUR Heiden, SONDERN AUCH Juden, Häretiker ODER Schismatiker,
können des ewigen Lebens nicht teilhaftig werden.“ (Konzil von Florenz) – „Nun gibt es aber nur eine
einzige universale Kirche … außerhalb derer niemand gerettet wird. Sie alle eint ‘ein Herr, ein Glaube
und eine Taufe’.“ (Konzil von Vienne) – Dagegen Lügner Fellay (genau wie Levebvre): „Wir wissen, dass
es zwei andere Taufen gibt, die der Begierde und die des Blutes … Die Kirche hat immer gelehrt, dass
es Menschen gibt, die im Himmel sein werden, … welche gerettet worden sind ohne die katholische Kirche
zu kennen. Wir wissen das.“
#251 Amanda52 18:58:39 | Dienstag, 1. November 2011
Soso, wieder mal zensiert, was bedeutet dass ich richtig gelegen bin. Egal. Was die Piussekte von Menschenrechten
und Demokratie hält, kann jeder auf deren Seite nachlesen. Ein Herr Schmidberger ist gegen politische
Parteien, allgemeines Wahlrecht etc.
#249 tobiasmaria 17:39:59 | Dienstag, 1. November 2011
@Amanda52 „Die Piussekt ist mir völlig egel. Wenn diese Sekte allerdings anderen Menschen die Grundrechte
abspricht, und das tut sie, werde ich das nicht widerspruchslos hinnehmen.“ a) Die Piussekte ist keine,
da ihre Mitglieder Vollmitglied in der Kirche sind und z.B. den katholischen Glauben zu 100% offiziell
vertreten. (Im Gegensatz z.B. zu manchen Würdenträgern (zuletzt Bischof Zollitsch), die bei manchen
Glaubenstatsachen Probleme haben!) So wie Opus Dei-, Franziskaner oder Schönstatt-Anhänger oder oder.
Wahrscheinlich für sie eine Anmaßung, diese Gemeinschaft mit Franziskanern zu vergleichen. Ich kenne
Franziskaner, die diese „Sekte“ gutheißen. Sogar Trappisten aus der Eifel haben wohlwollende Kontakte.
So wie einige Weihbischöfe. In Deutschland kenn ich z.B. einen sehr gut. Sie maßen sich also ein Urteil
an über die Piusbrüder als Sekte an, ohne zu wissen, was eine Sekte ist. b) Die Piusbrüder sind ob
solcher Drohung entsetzt und fliehen aus Deutschland.
The scientist purported that there ain’t no purpose and the theologian told me that it’s all been designed
and I’m trying to maintain objectivity The world won’t illuminate what really matters and I’m an imperfect
mortal meaning extractor processing the complexity . Born of the Earth (Are we blind?) We weren’t given
a choice (There’s no way) What about free will? (What we have) Do we have a voice? (Is shattered faith)
See them run in place (Here and now) In the human rat race (No reward) So much dead weight (No debate)
To our disgrace (Is shattered faith) . Life begins when you accept your fate . Paralysis from forces raging
out of control Until my confidence and will are at an all-time low woah, just directionless wandering
Eternal life, eternal truth, eternal secrets isolated hopes and hypotheses Just leave me feeling so hungry
. Right or wrong, the main criterion Is what you do and not what you say, The roads you take, the friends
you make And those you throw away The method is a simple synthesis of the past and present state You never
lose if the path you choose is one you can easily navigate . I had a dream, light and carefree But now
there’s doubt and gravity, But I won’t run in place (Are we blind?) In the human rat race (There’s no
way) I can set the pace (What we have) And accept my fate (Is shattered faith) Shattered faith (Here and
now) Shattered faith (No reward) The part of me (No debate) I can’t erase (Is shattered faith) . www.youtube.com/watch?v=WJwo6-…
#247 Lycobates 10:55:26 | Montag, 31. Oktober 2011
#206 @clericus Danke f. Ihre Antwort. Es freut mich, einen sachlicheren Ton vorzufinden. Um den bemühe
ich mich hier auch. Die Fragen sind zu ernst, um billig zu polemisieren. . Der Terminus „in potentia“
ist etwas tückisch. Damit soll nicht etwas gemeint sein, was nur als in actu denkbar gedacht wird (das
wäre in unserem Zusammenhang unmöglich, da sind wir uns einig), sondern eher etwas, was es in actu nicht
mehr, besser: nicht mehr in dem Ausmaß wie früher gibt. Das ist sehr wohl möglich, etwa in dem Sinne,
wie Cano (De locis, IV,6,ad 13, in meiner Ausgabe, der princeps von Salamanca 1563, auf S. 160) die nota
catholicitatis in der Endzeit begreift: „satis est, Ecclesiam semel in totum mundum esse fusam, ut etiamnum
vere catholica dicatur“. Also eine catholicitas u.U. nicht mehr absoluta, sondern jedenfalls moralis.
Das genügt [cf. auch Lk.18,8!] Ähnlich war schließlich auch die „Stadt auf dem Berg“ vor Konstantin
noch gar nicht so ganz sichtbar auf dem Berg (aktuell, materiell, absolut), wie später, obwohl es das
Fundament Petri formaliter immer gab u. auch heute gibt. . Ebenso die unitas regiminis, wo mit VanNoort
wie #204 zitiert für die Jahre 1378-1417 diese zeitweilig nur mehr als formaliter bzw. moraliter vorhanden
angenommen werden muß u. darf. So auch heute, trotz Ämtervakanz. . Der „Sedisvakantismus“ macht keine
Dogmenbeugung. Er ist keine irr(ig)e Theorie, sondern ringt um eine wahrhaft katholische, dogmentreue
Antwort auf eine einmalige, wohl endzeitliche Lage.
#246 Quanta Cura 16:04:28 | Sonntag, 30. Oktober 2011
Tomás, ich halte es nicht für sinnvoll, einem Menschen mit einem DERART schlechten Willen, wie Sie ihn
demonstrieren, stets auf seine falschen und bisweilen völlig irrelevanten, am Thema vorbeigehenden Behauptungen
zu antworten. Denn ich sehe ja, dass Sie nicht im Geringsten aufnahmefähig sind. Sie können weiterhin
mit ihrem Katechismus Theologie betreiben. Sehen Sie es mir nach, dass ich Sie nicht ernst zu nehmen vermag.
– Was die traditionelle Auffassung der Kirche über die sich „schuldlos“ außerhalb der Kirche Befindlichen
anbelangt, so habe ich diese in den gestrigen Beiträgen von 16:45:15 und 17:11:52 dargelegt. Ausführliches
ist dazu auf heilsdogma.blogspot.com zu lesen. – Die Seele-der-Kirche-Häresie ist nicht Lehre der Kirche,
s. meine gestrigen Beiträge von 12:05:10 und 16:17:09. Vielmehr war sie ein zum Scheitern verurteilter
Versuch, die unfehlbare Kirchenlehre von der absoluten Heilsnotwendigkeit der Taufe und des Glaubens zu
umgehen und dem Indifferentismus Vorschub zu leisten, um den totalen Glaubensabfall zu bewirken, den wir
jetzt durchleben. Schließlich musste dem Antichristen früher oder später der Weg geebnet werden. Und
genau dies geschieht seit jener Zeit. – Die Seele-der-Kirche-Häresie wurde auch von häretischen Gelehrten
unter Pius XII. verworfen, z.B. Fenton oder besagtem Schmaus, den ich hierzu bereits zitierte. Das Problem
mit derartigen Apostaten ist, dass sie dennoch nicht an die alleinseligmachende Kirche glauben wollen
und sich Neues ausdenken.
#233 Die Lehre der Kirche, nach der auch Menschen, die nicht zum Leib der Kirche aber zu der Seele der
Kirche gehören und gerettet werden können, hat nichts mit den „Anonymen Christen“ von Karl Rahner zu
tun, sondern basiert auf der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes, der die Rettung aller Menschen will
(was nicht bedeutet, daß auch alle Menschen sich retten werden). Ihrer Meinung nach, kämen Menschen
unverschuldet in die Hölle.
#244 Quanta Cura 15:16:10 | Sonntag, 30. Oktober 2011
Irenäus, falls Sie allen Ernstes weitgehend bloß an das vormodernistische Begierdetaufekonzept glauben,
welches die Kenntnis und den Glauben an die Menschwerdung Christi und die Dreifaltigkeit Gottes sowie
den Willen der Zugehörigkeit zur Kirche als absolut unerlässlich für das Heil ansieht, sind Sie womöglich
der einzige Mensch im gesamten deutschsprachigen Raum, der das tut. Und weltweit lassen sich die Vertreter
dieser klassischen und eigentlichen Theorie der Begierdetaufe an einer Hand abzählen. So gut wie alle,
die sich katholisch nennen, glauben das, was Tomás, Lefebvre, Schmidberger, Dolan, Ratzinger, Rahner
usw. glauben. Nämlich, dass auch Budhisten, Häretiker, Mohammedaner und Juden gerettet werden können,
ohne vor ihrem Tod den katholischen Glauben angenommen zu haben. Schon in den Jahrzehnten vor dem Apostatenkonzil
wären Sie eine regelrechte Ausnahme gewesen. Schmaus schreibt dazu in seiner Dogmatik: „Diese strenge
Lehre wird heute nur noch von wenigen Theologen vertreten, zum Beispiel Anselm Stolz OSB.“ Diese originale
Begierdetaufelehre wurde 1949 vom Apostatenkardinal Marchetti Selvaggiani aus dem hl. Offizium im Protokoll
122/49 verworfen. Seit Rahner den Text ins Lateinische übersetzt hat, ist das Protokoll allgemein als
„Suprema haec sacra“ bekannt ist, weil Rahner, Hünermann und andere Apostaten es permanent verbreiten,
obwohl es keinerlei magesterialen Charakter besitzt. Aber es ist nützlich im Kampf gegen den Glauben.
#230 Daß die Katechismen Teil des unfehlbaren ordentlichen Lehramtes der Kirche sind, können Sie in
jeder Dogmatik nachlesen. Wenn der hl. Pius X. lehrt, daß gutgläubige Irr- und Ungläubige sich außerhalb
der Kirche retten können, meint er außerhalb des Leibes der Kirche. Die Irr- und Ungläubigen gehören
nicht zum Leib, aber zu der Seele der Kirche, so daß das Dogma, daß es außerhalb der Kirche keine Rettung
gibt, nicht verletzt wird.
#242 Überlebender 22:16:12 | Samstag, 29. Oktober 2011
„Im Februar 2009 wurde er aus der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. entlassen – unter anderem, weil er
die von den linken Medienbossen mit gezogenem Schwert verteidigte Holocaust-Religion kritisiert hatte.“
Hm, da hat er anscheinend noch nicht die vielfältigen Zeugnisse der Holocaustüberlebenden gehört. Besonders
hätte ihn die unausprechliche Greueltat beeindrucken müssen, wie die Juden von einem kleinen unschuldigen
Jungen mit Schokolade in die Waggons hineingelockt wurden, welche sie direkt in die Auschwitzer Gaskammern
brachten. de.metapedia.org/…st-%C3%9Cberlebender
#241 Quanta Cura 18:06:57 | Samstag, 29. Oktober 2011
Irenäus: „In dem Link, den ich gesetzt habe, wird klar und deutlich Begierde- und Bluttaufe gelehrt.“
Also genau das, was ich in meinem Beitrag von 16:17:09, auf den Sie mit dem Verweis „antworteten“, schrieb,
Sie scharfer Denker. Was Ihr „Kornelius-Beispiel“ betrifft, so hatte ich es nicht gesehen. Außerhalb
der Kirche hat niemand die heiligmachende Gnade. Kornelius wäre ebenfalls nicht gerettet worden, hätte
ihn der Tod vor seiner Taufe ereilt. (Verkehrt wäre übrigens die Auffassung, dass es außerhalb der
Kirche überhaupt keine Gnade gäbe. Aber genau dies wird übrigens im [lt. Tomás unfehlbaren] römischen
Katechismus gelehrt. Korrekt hingegen ist, und das ist wohl tatsächlich gemeint, dass es keine HEILIGMACHENDE
Gnade außerhalb der Kirche gibt.) – Wie könenn Sie im Übrigen behaupten, der nach Pius X. benannte
Katechismus würde NICHT die seinerzeit völlig populäre Irrlehre lehren, derzufolge Anhänger falscher
Religionen sehr wohl gerettet werden könnten, wenn sie sich „schuldlos“ in ihrer Religion befänden?
„Katechismus der katholischen Lehre des hl. P. Pius X.“, #132 : „Kann, wer außerhalb der Kirche ist,
gerettet werden? … Wer sich ohne eigene Schuld AUßERHALB DER KIRCHE BEFINDET und gut lebt, KANN durch
die Liebe, mit der er mit Gott und im Geiste auch mit der Seele der Kirche vereint ist, GERETTET WERDEN.“
– Für Modernisten existiert zwischen „außerhalb der Kirche“ und „innerhalb der Kirche“ sowie zwischen
Wahrheit und Lüge freilich kein Gegensatz.
@Quanta Cura: „Thomas von Aquin: „Wenn jemand, der inmitten barbarischer Völker hineingeboren wurde,
das tut, was er kann, WIRD GOTT SELBST IHM OFFENBAREN, was nötig ist für das Heil, entweder DURCH ERLEUCHTUNG
ODER DURCH DIE SENDUNG EINES LEHRERS.“ (Scriptum super Sententiis, lib. 2 d. 28 q. 1 a. 4 ad 4)“ Ja, aber
das ist ein anderer Abschnitt. In dem Link, den ich gesetzt habe, wird klar und deutlich Begierde- und
Bluttaufe gelehrt. Es sollte aus meinen bisherigen Postings hervorgehen, daß ich die Vorstellung, man
könne in einer falschen Religion gerettet werden, selber für eine gefährliche Idee halte. Was das implizite
Verlangen angeht, habe ich auf Kornelius verwiesen. Natürlich war er im Stande der heiligmachenden Gnade,
bevor er den Apostel Petrus kennengelernt hat. Trotzdem war kein Anhänger einer falschen Religion. Warum
gehen Sie nicht darauf ein?
#239 Quanta Cura 17:11:52 | Samstag, 29. Oktober 2011
(Fortsetzung) „Jeder, der außerhalb der Kirche ist, welche die Schlüssel zum Himmelreich erhalten hat,
wandelt nicht auf einem Pfad zum Himmelreich, sondern zur Hölle. Er nähert sich nicht der Heimstätte
des ewigen Leben, sondern eilt zu den Qualen des ewigen Todes.“ (De remissione pecc. ad Euth.) – „Irenäus“,
was wollen Sie mir mit ihrem Verweis auf die Summa sagen? Seien Sie präziser. Mit diesem Verweis haben
Sie sich selbst als Lügner verurteilt. Was ich in meinem letzten Beitrag sagte ist eben ganau das, was
ich dem hl. Thomas entnommen habe. Sie sind ein fauler Lügner wie der Nutzer Tomás. Sowohl das kirchliche
Lehramt als auch der hl. Thomas von Aquin und alle Heiligen verurteilen Sie als schändlichen Häretiker.
– Thomas von Aquin: „Wenn jemand, der inmitten barbarischer Völker hineingeboren wurde, das tut, was
er kann, WIRD GOTT SELBST IHM OFFENBAREN, was nötig ist für das Heil, entweder DURCH ERLEUCHTUNG ODER
DURCH DIE SENDUNG EINES LEHRERS.“ (Scriptum super Sententiis, lib. 2 d. 28 q. 1 a. 4 ad 4) „Wenn er niemanden
hat, um ihn zu unterweisen, WIRD GOTT ES IHM OFFENBAREN, es sei denn, dass er aus eigener Schuld ausharrt.“
(lib. 3 d. 25 q. 2 a. 2 qc. 2 co.) Für Modernisten erfordert diese wahre Lehre über ferne Heiden (für
die es Beispiele gibt, siehe heilsdogm.blogspot.com) zu viel Glauben. Deshalb führen sie ihre völlig
unlogischen und häretischen Theorien ein, um das Dogma zu umgehen. So auch Schmaus, für den diese Lehre
„zu streng ist“.
@Quanta Cura: „Irenäus, Ihre Behauptung ist eine reine Lüge. Bis ins Hoch- oder Spätmittelalter hielt
man sogar die Vorstellung, dass ungetaufte Taufwillige gerettet werden könnten, für vollkommen unvereinbar
mit Christi Wort aus Joh 3,5. „ Der Lügner sind Sie; hier ist der Beweis: www.newadvent.org/summa/4066.htm
„was sehr wohl im besagten von Tomas vielgeliebten Katechismus behauptet wird „ Tut es nicht. Diese Lüge
wird durch Wiederholung nicht wahrer.
#237 Quanta Cura 16:45:15 | Samstag, 29. Oktober 2011
Die traditionelle Lehre der Theologen über die Anhänger fremder Religionen ist nicht, dass sie aufgrund
ihrer Unwissenheit entschuldigt seien und somit entgegen dem Dogma und Christi Wort dennoch ins Himmelreich
eintreten können, sondern, dass sie zweifellos verloren gehen, da es für die Menschheit keinerlei Hoffnung
außerhalb des Leibes Christi = der Kirche gebe. Lebt aber jemand in Unkenntnis des wahren Glaubens, folgt
aber dem Naturgesetz und bewahrt ein gutes Herz, so wird er von Gott zum wahren Glauben geführt, entweder
durch innere Erleuchtung oder durch Sendung eines Lehrers. NUR SO bewahrheitet sich das Wort des Herrn.
Modernisten argumentieren: „Für Gott ist nichts unmöglich, er kann auch Juden in den Himmel aufnehmen.“
Dann können Sie gleich sagen: Gott ist ein Lügner. Gott wirkt vielmehr ein Wunder als zu lügen. – Weil
es jedem wirklich gläubigen Katholiken sofort einleuchtet, dass jeder, der nicht an die Dreifaltigkeit
Gottes und seine Menschwerdung glaubt und nicht zu Seinem mystischen Leib gehört, verloren geht, konnte
beispielsweise der hl. Fulgentius lange vor der erstmaligen dogmatischen Definition ohne Bedenken erklären:
„Sogar in der heutigen Zeit mag es einige Völker geben, denen der Glaube noch nicht gepredigt worden
ist… Diese Gnade ist somit nicht allen gegeben, denn mit Gewissheit können sie nicht teilhaben an der
Gnade, die keine Gläubigen sind, und sie können nicht glauben, wenn das Predigen des Glaubens niemals
zu ihnen gedrungen ist.“ Und:
#236 Amanda52 16:34:53 | Samstag, 29. Oktober 2011
@Sinah Die Piussekt ist mir völlig egel. Die können in aufgelassenden Blumenläden soviel Weihrauch
vor Gipsengelchen abfackeln und dabei vor sich hinmurmeln wie sie wollen. Wenn diese Sekte allerdings
anderen Menschen die Grundrechte abspricht, und das tut sie, werde ich das nicht widerspruchslos hinnehmen.
#234 Amanda52 16:21:08 | Samstag, 29. Oktober 2011
@Sinah Seit wann sind wir per du? –--------------------------------------------------------------------------------
Ein Karikatur die einer Anmerkung bedarf ist, einfach gesagt, nur schlecht. Ihr kleines Geschichtchen
sagt nur eines. Lefebvre masst sich an entscheiden zu wollen, wer ins Himmelreich eingeht und wer nicht.
DER Schuh dürfte ihm aber eine Nummer zu groß gewesen sein. Wenn man sich allerdings die Aussagen, die
seine kleine unbedeutende Sekte so von sich gibt zu Gemüte führt, wundert einen solch eine Anmassung
nicht.
#233 Quanta Cura 16:17:09 | Samstag, 29. Oktober 2011
Irenäus, Ihre Behauptung ist eine reine Lüge. Bis ins Hoch- oder Spätmittelalter hielt man sogar die
Vorstellung, dass ungetaufte Taufwillige gerettet werden könnten, für vollkommen unvereinbar mit Christi
Wort aus Joh 3,5. Erst dann begann man, mit Besinnung auf eine Hypothese deshl. Augustinus, auch an die
Heilsmöglichkeit vorzeitig verscheidender Katechumenen zu glauben. Und bis in das 19. Jahrhundert hielt
man es für vollkommen unvereinbar mit Christi Wort aus Joh 3,5, welches mehrfach seinen definitorischen
Niederschlag gefunden hat, dass Anhänger falscher Religionen gerettet werden können, was sehr wohl im
besagten von Tomas vielgeliebten Katechismus behauptet wird (und zwar nebst der gegenteiligen, wohl von
Sarto stammenden Lehre!). Damit war aber der Grundstein für V2 und die Gegenkirche gelegt. Es ist aus
der Geschichte der Ausnahme-Theorien heraus erkennbar, dass V2 eine logische Konsequenz dieser Haltung,
wonach zunächst die Taufe, schließlich der KATHOLISCHE GLAUBE nicht zwingend notwendig seien, gewesen
ist. Mit Feeney hat das reichlich wenig zu tun, er war aber einer der EXTREM WENIGEN Menschen seiner Zeit,
die nicht vom Glauben abgefallen waren. – Die Seele-der-Kirche-Häresie gibt es nicht nur in der im besagten
Katechismus gelehrten Form (wonach Diener der Dämonen aus der Hölle zur Seele der Kirche gehören könnten
„und somit“ in der Kirche seien), sondern auch in der, wonach nur Katechumenen als die einzigen Ungetauften
zur Seele-der-Kirche gehören könnten.
#220 Beruhig’ Dich, Amanda, es wird zur Karikatur ausdrücklich eine Anmerkung angefügt, die wegen Platzmangel
gestrichen werden mußte: „Man beseitigt nicht ungestraft diesen einen HERRN. Die beiden Bilder nebeneinander
verdeutlichen: 1. Die Sünde, 2. die Strafe – objektive Sünde und objektive Strafe, denn die Beurteilung
der Herzen bleibt Gott überlassen… Vergessen wir in diesem Zusammenhang vor allem nicht die ernste
Mahnung des hl. Apostels Paulus: ‘Täuscht euch nicht, GOTT läßt seiner nicht spotten!’“ Immerhin handelt
es sich nicht um private Verfehlungen, sondern um einen päpstlichen öffentlichen Akt – ein schaudererregender
Akt!
#231 Amanda52 16:01:57 | Samstag, 29. Oktober 2011
Nettes Gechichtchen Sinah, Sie haben nur eines übersehen. Wer entscheidet welcher Sünder in die Seligkeit
eingeht? Das ist wohl immer noch Gott und nicht Lefebvre.
„Ich werde mit einer eigens für den Anlaß geschaffenen Karikatur teilnehmen“ – erklärt der Pater. Er
wird sich dabei an eine – nicht näher bezeichnete – Karikatur anlehnen, die Erzbischof Marcel Lefebvre
im Jahr 1986 anfertigen ließ.“ Es handelt sich um zwei Karikaturen, die die Schriftstelle veranschaulichen
„Alle Götter derer, die nicht den wahren Glauben haben, sind Dämonen“. Auf einer Karikatur ist die Heiligste
Dreifaltigkeit zu sehen, wobei GOTT VATER spricht: „Dieser ist mein geliebter SOHN…“ Daneben befindet
sich der Einzug in die Kirche von Assisi zur Eröffnung des Internationalen Kongresses der Religionen.
Papst Johannes Paul II. weist Christus und die Gottesmutter zurück: „Nein, nein! Für euch ist hier kein
Platz! Ihr seid nicht ökumenisch!“ Auf der 2. Karikatur steht Papst Johannes Paul II. dem einzigen König
und Herrscher, seinem Richter JESUS CHRISTUS gegenüber, der ihm den Einlaß in den Himmel verwehrt, während
sich Johannes Paul II. vorstellt: „Ich bin Johannes Paul II., der ökumenische Papst“. Darauf Christus:
„Ich bedaure, aber es gibt hier nur eine Religion. Schauen Sie anderswo!“ Rechts unten ist der Höllenpfuhl
mit auf den Papst hinzeigenden, lachenden Teufelsgestalten: „Hier lieber Freund, ist der Platz der Ökumenisten!“
‘Alle Götter der Heiden sind Dämonen’, Ps. 95. Der Schlusssatz des Ganzen bildet die Paulusstelle im
Galaterbrief (6,7) „Täuscht euch nicht, Gott läßt seiner nicht spotten!“
@Tomas: „Daß Katechismen unfehlbar sind kann man in jeder Dogmatik nachlesen. Ebenso kann man dort nachlesen,
daß das ordentliche Lehramt, zum dem die Katechismen gehören, unfehlbar ist.“ Laut Diekamp aber nur
dann, wenn sie weltweit in einer Aussage übereinstimmen. Die Behauptung, ein einfacher Diözesankatechismus
wäre unfehlbar, würde zu der absurden Aussage führen, daß ein einfacher Diözeanbischof oder eine
Bischofskonferenz bereits das Charisma der Unfehlbarkeit hätten. Außerdem will ich gar nicht behaupten,
daß der Katechismus Pius X irgendwelche Fehler enthalte. Nocheinmal: Daß man in einer falschen Religion
gerettet werden kann, steht dort nicht. @Quanta Cura: Merkwürdig nur, daß in all den Jahrhunderten vor
Pater Feeney niemanden aufgefallen ist, daß Begierdetaufe im Widerspruch zu Extra Ecclesiam nulla salus
stehe.
#228 Quanta Cura 13:30:39 | Samstag, 29. Oktober 2011
Tomás, Sie WOLLEN NICHT die Wahrheit, sondern die Bequemlichkeit. Sie sind ein waschechter Modernist,
für den 2+2 auch mal 3 oder 5 ist. Sie wenden die Mittel der Modernisten an, um Dogmen zu umgehen. Aber
dieses Vorhaben ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Ganz wunderbar, dass Sie neben dem nach Pius
X. benannten Katechismus auch Ott kennen. Aber Ott gehört zu der Generation des Abfalls. Ott lehrt auch,
dass mehr Menschen in den Himmel kommen würden als in die Hölle (selbe Ausgabe, S. 294), was direkt
im Widerspruch zu Christi Wort aus Mt 7,13-14 und zu unzähligen Aussagen der Theologen über die Jahrtausende
steht. Sie werden so gut wie keine Publikation aus dem 20. Jahrhundert finden, die nicht durchdrungen
vom Modernismus des 19. Jahrhunderts ist. Die Häresie, wonach sogar Häretiker und Juden gerettet werden
können, verbreitete sich im 19. Jahrhundert. Sie ist einer Ausdehnung der weit weniger radikalen Häresie,
wonach Katechumenen im Todesfall trotz fehlendem Taufsakraments ebenfalls Rettung finden könnten. Aus
dem 20. Jahrhundert (20er Jahre) ist mir nur eine Dogmatik bekannt, welches diese (zwar ebenfalls verkehrte,
aber doch wesentlich harmlosere) Lehre in ihrer ursprünglichen Form lehrt. – Ausnahmslos ALLE Ungetauften
gehen verloren. Mohammedaner und Juden verachten die Taufe. Es ist modernistische Geisteskrankheit, dass
diejenigen die Taufe begehren könnten, die sie verachten. – Auf heilsdogma.blogspot.com ist die Entwicklung
der Ausnahmen-Häresie dargelegt…
Zwischen dem Assisi Zirkus von Wojtyla und das apostatisches Spektakel von Ratzinger gibt es keinen wesentlichen
Unterschied, sondern nur eine Abstufung. Daß die Piusbruderschaft versucht, diese Angelegenheit schönzureden,
ist klar. Ansonten müßte sie ja Konsequenzen ziehen, die sie auf keinem Fall ziehen wollen.
„Wir sterben fast jeden Tag vor Schmerz üb. diese Beobachtungen u. Tatsachen.“ Tatsachen wie der Greuel
in Assisi! Wir schließen uns d. Worten v. Erzb. Lefebvre an. Darum wendet sich der Bischof bei der Weihe
der Kirche an die Tür u. spricht: „O TÜR, DU BIST CHRISTUS“, denn durch die Tür müssen wir eintreten,
es gibt keinen anderen als Christus. Deswegen sind jene, die Christus ablehnen Unbefugte, sie dürfen
das Heiligtum nicht betreten, sie dürfen durch die Tür, die Christus darstellt, nicht eintreten. Darum
müssen diese kath. Kirchen in Assisi entsühnt werden: „Gott, Du hast gesagt: MEIN HAUS SOLL HEISSEN
‘HAUS DES GEBETES’; reinige u. heilige huldvoll dieses Haus, das durch das unreine Treiben der Ungläubigen
befleckt wurde, u. höre gnädig auf die Gebete u. Wünsche aller, die an dieser Stätte zu Dir rufen,
erhöre sie huldvoll.“ U. deshalb ist die Fsspx im Irrtum wenn sie meint: Zusammenkunft ja, aber auf Christus
hinweisen. Es kann nicht zugelassen werden, daß man unsere Kirchen in ökumenische, in Kirchen anderer
Religionen verwandelt. Deswegen ist es eine Irreführung, Benedikt gehe einen besseren Weg, einen erfreulicheren
als Joh.Paul. Wir lassen uns auch nicht von der Fsspx beschwichtigen, der Papst versuchte alles in Assisi,
Ärgernisse zu vermeiden. Lüge! Wir widersetzen uns der Beteuerung der Fsspx, daß uns Benedikt XVI.
an seiner Seite finden wird, wenn er in Assisi auf Christus hinweist. Ein Zusammenrufen fremder „Religionen“
in kath. Kirchen ist Gotteslästerung
Daß Katechismen unfehlbar sind kann man in jeder Dogmatik nachlesen. Ebenso kann man dort nachlesen,
daß das ordentliche Lehramt, zum dem die Katechismen gehören, unfehlbar ist. „Auch diejenigen öffentlichen
Häretiker, die guten Glaubens irren (materielle Häretiker), gehören nicht zum Leib der Kirche, d.h.
zur kirchlichen Rechtsgemeinschaften. Dies schießt jedoch nicht aus, daß sie durch das Verlangen nach
der Kirche (votum Ecclesiae) geistigerweise der Kirche angehören und dadurch die Rechtfertigung und das
Heil erlangen“ (vgl. Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik,3. Auflage, Freiburg 1957, Seite 375). Dasselbe
gilt für Juden und Heiden, wenn sie das (unausgesrochene) Verlangen nach der Taufe haben. Hier ist zu
beachten, daß die Kirche nicht lehrt, daß es außerhalb des Leibes der Kirche keine Rettung gibt, sondern
außerhalb der Kirche, zu der ihre Seele gehört.
#224 Quanta Cura 12:05:10 | Samstag, 29. Oktober 2011
(Fortsetzung) Denn – ganz grundsätzlich – man ändert nicht einfach den Glauben, bloß weil ein großer
Mann es tut. (Aber wie gesagt, es ist höchst unwahrscheinlich, dass die Seele-der-Kirche-Häresie von
Sarto, geschweige denn als Pius X. herrührt. Es sprechen zahlreiche andere Äußerungen und Handlungen
gegen ein Vertreten dieser Häresie durch Pius X.). Von daher ist Ihre primitive und kurzschlüssige Folgerung,
dass ich Pius X. „Feststellung“ leugne, absurd. Weiterhin ist es absurd, die Häresie als „Feststellung“
zu bezeichnen. 4. Schließlich ist die Seele-der-Kirche-Lehre eine schlimme und extrem irrsinnige Häresie
des Teufels im Kampfe gegen den Glauben. Es ist unfehlbar definiert, dass die Kirche der mystische Leib
Christi ist, bestehend aus ihren Gliedern. Die Seele der Kirche ist der Heilige Geist, nicht aber Juden
und Häretiker. Man kann unmöglich in diesem Leib sein ohne ihr Glied (=Teil) zu sein! Dazu Häretiker
Schmaus, Kath. Dogmatik, 1958: „Nicht gangbar ist die Lösung, daß ein Mensch zur Seele der Kirche gehören
kann, ohne zu ihrem Leibe zu gehören… Die Enz. Mystici Corporis Pius’ XII. hat dies klar erwiesen.
Der Mensch gehört entweder zu der einen, einheitlichen, Inneres und Äußeres umgreifenden Kirche oder
er gehört nicht zu ihr. Er kann nicht bloß zu einer Schicht der Kirche gehören. Die Kirche ist ein
unteilbares Ganzes.“ – An Irenäus: Dann enthalten Katechismen also keine fehlbaren Theologenmeinungen
und kein Katechismus widerspricht einem anderen?
#223 clericus 11:12:00 | Samstag, 29. Oktober 2011
# 208: Bin in äußerstem Zeitdruck, daher nur in brevissima forma: Daß Gott eine derartige Situation
nicht zulassen kann, ergibt sich aus seiner Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Güte. Eine „Scheinhierarchie“
wäre praktisch für den weitaus größten Teil der Menschheit, sogar der Katholiken, unerkennbar und
damit ein gigantischer Betrug, den Gott über Jahrzehnte dulden würde. Denken Sie beispielsweise auch
einmal an das Januariuswunder in Neapel, das jährlich wiederkehrt: Es würde sich (den Prämissen des
Sedisvakantismus gemäß) dasselbe Wunder innerhalb der „Neukirche“ ereignen, welches sich früher in
der katholischen Kirche ereignet hat. Wunder wirkt der liebe Gott nur zur Bestätigung der wahren Religion.
Gott ist kein Betrüger!
#222 Jubärens 09:57:19 | Samstag, 29. Oktober 2011
Kluger Kommentar von #202 Quanta Cura zu Tomas: „Tomás, Ihre Logik und Ihre Theologie sind widersinnig.
Sie wissen nicht einmal, wovon sie reden!. Zunächst einmal sind Sie nicht an der Wahrheit interessiert.
Sie gehen mit Widersprüchen ganz in der Weise eines echten Modernisten um, indem sie so tun, als bestünden
sie gar nicht. Wenn ein offenbarer Widerspruch gegeben ist, wie hier zwischen dem Dogma und einem Katechismus,
so versuchen Sie nicht zu erfahren, wie es zu diesem Widerspruch kommt und in welchem von beiden die Wahrheit
bzw. der Fehler liegt. Das zeugt zum einen von Faulheit, zum anderen von überaus schlechtem Willen.“
Tomas scheint mir nach einem verknöcherten oder schematischen Dogmatismus vorzugehen, nach dem es im
Lehrgebäude der Kirche oder zwischen den Lehräußerungen der Papst auch nicht in marginalen Fragen einen
Widerspruch geben kann und darf. Falls so einer offensichtlich anzutreffen ist, schreit er „Häresie!“
(ab 1958) oder bei früheren Widersprüchen behauptet er das Blaue vom Himmel – etwa dass die beiden Lehräußerungen
zu einem völlig anderen Gegenstand wären. Der Umgang mit Lehr-Konflikten und Widersprüchen ist offensichtlich
ein entscheidendes Merkmal eines seriösen kirchlichen Theologen.
#207 @Tomas: Von falschen Religionen steht da nichts. Außerdem ist der Katechismus Pius X nur ein lokaler
Katechismus, also nicht eo ipso unfehlbar. Daß jemand in Unkenntnis der Kirche trotzdem den übernatürlichen
Glauben haben kann, ist durchaus denkbar. Ein Beispiel wäre etwa der Hauptmann Kornelius, bevor er den
Apostel Petrus kennengelernt hat. Ein anderes Beispiel wäre eine völlig isolierte Insel, wo durch ein
Gnadenwunder die Relgion Noahs einigermaßen intakt geblieben wäre. In so einem Falle würde ein bloß
implizites Verlangen, der Kirche anzugehören, genügen.
#208 Die „Konzilspäpste“ waren Häretiker und damit keine wahre Päpste. Alle Bischöfe, Pfarrer und
andere Amtsträger haben durch Annahme der Häresien des „Konzils“ gemäß canon 188 § 4 CIC ihre Ämter
verloren. Damit ist unmittelbar nach dem „Konzil“ die gedamte kirchliche Hierarchie zusammengebrochen.
Wo steht, daß Gott so eine Situation niemals zulassen wird? Ich bitte nicht aus dem Gefühl, sondern
mit Sachargumenten aus der Dogmatik und dem Kirchenrecht ihre Behauptung zu begründen. Im übrigen gibt
es weltweit um die 20 rechtgläubige Bischöfe, die nicht inkardiniert sind und damit „nur“ Weihebischöfe
sind.
#219 clericus 02:28:50 | Samstag, 29. Oktober 2011
#207 „Die Kirche besteht, auch wenn der Heilige Stuhl nicht besetzt ist“, schreiben Sie. Daß während
einer (zeitweiligen) Vakanz des Hl. Stuhles die Kirche nicht untergeht, ist evident. Der Sedisvakantismus
behauptet aber weit mehr: Alle (!) Bischofsstühle der Welt sind dieser Auffassung zufolge unbesetzt,
noch dazu sei eine Scheinhierarchie an die Stelle der rechtmäßigen getreten. Man müßte wohl geradezu
einen Decartesschen „Deus malignus“ annehmen, wenn man meinte, Gott könne eine derartige Situation dulden.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, wurde in diesem Forum einmal der Einwand gebracht, es gäbe vielleicht
in Alaska, Hinterindien etc. noch irgendeinen gültig geweihten emeritierten Bischof (oder deren mehrere),
der (die) dann als authentischer Glaubenslehrer durchgehen könnte(n). Daß man zu solchen (notabene rein
hypothetischen) Annahmen greifen muß, um den Sedisvakantismus zu „retten“, spricht für sich.
#206 Wo die Kirche ist, ist auch der Glaube und die Sakramente und wo der Glaube und die Sakramente sind,
ist die Kirche. Die Kirche besteht, auch wenn der Heilige Stuhl nicht besetzt ist. Zwischen dem Tod des
hl. Papstes Marcellinus und der Wahl seines Nachfolgers, der hl. Marcellus I., lagen 3 Jahre und 7 Monate.
Hat in diesem Zeitpunkt die Kirche aufgehört zu existieren?
#217 clericus 01:37:08 | Samstag, 29. Oktober 2011
# 204 Die genaue Quelle kann ich Ihnen nicht nennen; Billot habe ich kaum studiert, es handelt sich eher
um Pohle, Heinrich, Scheeben ,Wilmers, Palmieri, Perrone oder Kleutgen. Die genaue Quelle ist ohnehin
nicht von Belang: Den protestantischen Kirchenbegriff dürfte kein bewährter Autor prinzipiell anders
wiedergeben. Die von Ihnen ausgesprochene Anerkennung einer nur „in potentia“ gegebenen unitas regiminis
ist ein Versuch Ihrerseits, Ihren sedisvakantistischen Ansatz mit der Glaubenslehre in Übereinstimmung
zu bringen. Für die praktisch-apologetische Frage -und um diese ging es doch- wo sich die wahre (sichtbare!)
Kirche befindet, ist dies jedenfalls wertlos . Eine nur in potentia gegebene (und damit unsichtbare) Eigenschaft
ist eben tatsächlich nicht vorhanden. Die unitas regimins kann in der katholischen Kirche ebensowenig
zu irgendeinem Zeitpunkt nur noch potentiell vorhanden sein, wie z.B. die unitas fidei. Fehlte eine der
vier notae in actu, wäre die Kirche eo ipso zerstört. Übrigens können auch bei „Novus-Ordo-Clerici“
durchaus Tippfehler geschehen, selbst dann, wenn sie (wie meine Wenigkeit) ausschließlich das alte Missale
benutzen. Dies eigens zu kommentieren, ist vielleicht spezifisch sedisvakantistischer Humor.
#203 Der hl. Pius lehrt, daß jemand, der einer anderen Religion angehört, unter gewissen Bedingungen,
gerettet werden kann. Selbstverständlich wird er nicht durch seine „Kirche“ oder „Religion“ gerettet,
sondern dank der Verdienste Christi, der für alle Menschen gestorben ist.
#215 Lycobates 23:33:33 | Freitag, 28. Oktober 2011
#196 Ich erlaube mir, clericus, sofort Ihnen zu antworten, ohne anderweitig stark in Anspruch genommene
Dritte zu bemühen bzw. zu belästigen! . Sie unterstellten mir einen protestantischen Kirchenbegriff,
weil ich behauptete, wahre Kirche könnte nur da sein, wo der wahre Glaube und die wahren Sakramente sind.
Das haben Sie wohl bei Billot gelesen, aber Sie haben ihn nicht ganz und mich ganz falsch verstanden.
Daher führe ich gern etwas aus. . Ich habe #179 nämlich NICHT behauptet, daß die regula proxima fidei
nicht das Magisterium („quod semper! quod ubique quod ab omnibus“) sei, noch, daß es neben der nota unitatis
nicht noch die anderen drei notae gebe, noch, daß die nota unitatis, außer der von mir erwähnten unitas
fidei et communionis (Glaube und Sakramente) nicht AUCH die unitas regiminis umfassen müsse. Nur daß
es letztere z.Z. nur in potentia bzw. formell gibt. Das heißt, daß jene, die heute von der Ämtervakanz
überzeugt sind, mit Van Noort (De Ecclesia, 5 ed., 119) gesprochen, „omnes [consentiunt] in eo quod uni
legitimo[!] successori Petri adhaerendum esse [doceant] et adhaerere [velint].“ Und das genügt auch heute
für die unitas regiminis. Ich habe zwischen Klammern die Präterita (auf das abendländische Schisma
bezogen) durch Präsentia (auf unsere heutige Lage bezogen, Van Noort noch unbekannt) ersetzt. . P.S.
Lycobates schreibt sich seit 25 Jahren mit Tau, nicht mit Theta, und ohne Anführungszeichen; das sei
einem Novus-Ordo-„Clericus“ nachgesehen! Gott befohlen!
@Quanta Cura: Der Katechismus ist das Instrument par excellence des unfehlbaren Lehramtes. @Tomas: Man
kann nicht in einer falschen Relgion gerettet werden. Auch der Katechismus Pius X behauptet nichts dergleichen.
#213 Quanta Cura 20:50:03 | Freitag, 28. Oktober 2011
Tomás, Ihre Logik und Ihre Theologie sind widersinnig. Sie wissen nicht einmal, wovon sie reden! Sofern
Sie Ihren Namen nach dem großen Inquisitor gewählt haben, machen sie ihm keine Ehre. Zunächst einmal
sind Sie nicht an der Wahrheit interessiert. Sie gehen mit Widersprüchen ganz in der Weise eines echten
Modernisten um, indem sie so tun, als bestünden sie gar nicht. Wenn ein offenbarer Widerspruch gegeben
ist, wie hier zwischen dem Dogma und einem Katechismus, so versuchen Sie nicht zu erfahren, wie es zu
diesem Widerspruch kommt und in welchem von beiden die Wahrheit bzw. der Fehler liegt. Das zeugt zum einen
von Faulheit, zum anderen von überaus schlechtem Willen. – 1. Das ordentliche Lehramt lässt sich nicht
derart klar erfassen wie das außerordentliche. Wir wissen aber, dass es unfehlbar ist. Mit katholischem
Sinn ausgestattet würden Sie nun schlussfolgern, dass Katechismen gerade nicht Teil des ordentlichen
Lehramtes sind. Es kommt vielmehr auf ihren Inhalt an. Dieser kann etwas sein, was Bestandteil des ordentlichen
Lehramtes ist oder auch, was auf Konzilien definiert wurde. Er kann aber auch eine zeitgenössische Auffassung
sein, wie z.B. die von Ihnen angeführte Seele-der-Kirche-Häresie, die sie dumm und blind nachplappern.
2. Kanonisationen sind unfehlbar. Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. 3. Es ist sehr unwahrscheinlich,
dass besagte Häresie der Feder Pius X. entstammt (erst recht nach seiner Papstwahl!). Und wäre dem so,
dürfte man sie nicht glauben.
Bischof Fellay will nicht nur das Konzil, sondern auch Assisi retten. „Der Generalobere Bernard Fellay
hatte Benedikt XVI. schon im Januar dazu aufgerufen, bei der Begegnung Ende Oktober den anderen Religionen
zu sagen, dass es außer Christus keinen Weg zum Heil gebe und dass sie sich bekehren sollten.“ Damit
hat Bernard Fellay diese Begegnung gutgeheißen und den Greuel an Heiliger Stätte gebilligt. Das ist
ein Ärgernis! Es bedeutet: Schweigen zum Assisi-Frevel. Begegnung ja, nur diesesmal einige Ergänzungen.
Gleichzeitig wird verkündet: „An die französischen Katholiken appellierte die Piusbruderschaft, im Geist
der Sühne und der Buße auf diese «schrecklichen öffentlichen Sünden» zu reagieren…“ Schreckliche
öffentliche Sünden, Götzendienst, Blasphemie, dazwischen das Ratzinger-Gezwitscher: „Bekehrt euch!“
Der übliche Widerspruch! Es ist die gleiche Ausweich-Illusion Bischof Fellays wie das „Wir bekehren Rom“!
#199 Katechismen sind Bestandteil des ordentlichen Lehramtes der Kirche, das genauso unfehlbar wie das
außerordentliche ist. Ebeso ist die Kanositation ein Akt der Unfehlbarkeit der Kirche. Mit Ihrer Behauptung
leugnen Sie, die Unfehlbarkeit der ordentlichen Lehramtes der Kirche und ihre Unfehlbarkeit bei den Heiligsprechungen.
Die Feststellung des hl. Pius widerspricht nicht das Dogma, wonach es außerhalb der Kirche keine Rettung
gibt, weil die Irr- und Ungläubige, von denen der Papst spricht, gehören zur Seele der Kirche und befinden
sich damit – in – der Kirche.
#210 Quanta Cura 16:28:47 | Freitag, 28. Oktober 2011
@Tomás: Der häretische sog. Katechismus des hl. Pius X. lehrt in der Tat, dass es auch außerhalb der
Kirche Heil gibt. Entscheidend ist aber kein Katechismus (von denen es ungezählte, einander widersprechende
gibt; welcher sollte der Richtige sein?), sondern die kirchliche Lehre. Diese besagt unfehlbar und unmissverständlich,
dass nicht ein einziger Häretiker, Heide oder Jude gerettet werden kann. Es zeugt von Unglauben, fehlbare,
von Zeit zu Zeit variierende Meinungen auf eine Stufe mit Dogmen zu stellen oder letztere sogar mit ersteren
zu ersetzen. – Bonifaz VIII., Unam sanctam: „Wir ERKLÄREN, SAGEN UND DEFINIEREN nun aber, daß es für
JEDES menschliche Geschöpf UNBEDINGT notwendig zum Heil ist, dem Römischen Bischof unterworfen zu sein.“
– Eugen IV., Cantate domino (arab. Text): „Die heilige Kirche GLAUBT MIT FESTIGKEIT, BEKENNT, ERKENNT
UND VERKÜNDET: Nur einer hat keinen Anteil am ewigen Leben, der dauerhaft außerhalb der heiligen katholischen
Kirche bleibt und stirbt, ENTWEDER ungläubig ODER als Jude oder Häretiker ODER wer sich von der Kirche
trennt. ALLE Genannten gehen in das ewige Feuer …“ – Leo X., Fünftes Laterankonzil, 11. Sitzung: „Denn
es gibt für alle, Regularen und weltliche Gläubige, Kirchenobere und Untergebene, Exemte und Nichtexemte,
nur eine einzige Universalkirche, AU?ERHALB DERER GRUNDSÄTZLICH NIEMAND gerettet wird, und es ist nur
‘ein Herr und ein Glaube’.“ – Zur Geschichte Ihrer modernistischen Häresie: heilsdogma.blogspot.com
@clericus: ich grüße Sie und danke Ihnen für den Hinweis. Ich habe die Antwort von Lykobates zwar gesehen,
bin aber nicht zum Antworten gekommen, weil ich momentan nicht so viel Zeit habe, mich mit den sektierischen
Spinnereien sogenannter „Sedisvakantisten“ zu beschäftigen und ich schon viel zu viel Zeit mit diesem
Unfug hier verschwendet habe. Ich danke Ihnen aber, dass Sie das „Kirchen“verständnis, das Tomás, Lykobates
und andere hier zur Schau stellen, so klar als protestantisch erklärt haben. Mir war schon die ganze
Zeit klar, das da etwas nicht stimmen konnte, deswegen meine Frage an Tomás, aber jetzt weiß ich, was
falsch ist. . @Tomás: So ist es: extra ecclesiam nulla salus –- das sollte Ihnen zu denken geben!
#194 Frage Nr. 171 des Großen Katechismus des hl. Pius X. „Könnte aber jemand, der sich ohne seine Schuld
außerhalb der Kirche befindet, gerettet werden?“ Antwort: „Wer sich ohne seine Schuld, das heißt im
guten Glauben, außerhalb der Kirche befindet und die Taufe empfangen oder unausgesprochen weningstens
das Verlangen danach hat, wer außerdem aufrichtig die Wahrheit sucht und den Willen Gottes erfüllt,
so gut er kann, der ist, wenn auch getrennt vom Leib der Kirche, dennoch mit ihrer Seele vereinigt und
daher auf dem Weg des Heiles.“
#207 clericus 14:30:37 | Freitag, 28. Oktober 2011
An Walter von Stolzing: Leser „Lycobathes“ hat Ihnen auf die Frage, wo sich die wahre Kirche befindet,
unter #179 geantwortet: „Wesentlich für die Frage, wo die wahre Kirche ist, ist das Vorhandensein des
unversehrten Glaubens und der unverfälschten Sakramente.“ Damit hat er die klassische protestantische
(!) Auffassung von der Kirche wiedergegeben: „Der wahre Glaube uind die wahren Sakramente zeigen mir,
wo die wahre Kirche ist.“ Die katholische Auffassung besagt genau das Umgekehrte: „Die wahre Kiche zeigt
mir, wo der wahre Glaube und die wahren Sakramente sind.“ Es bedarf nach der katholischen Ekklesiologie
jetzt (!) lebender, sichtbarer (!) Träger kirchlicher (Lehr-) Autorität, um den wahren Glauben von Irrlehren
und rechtmäßige von unrechtmäßiger Sakramentenspendung zu unterscheiden! Wer Privaturteile (und selbst
dann, wenn sie vorgeblich auf früheren Äußerungen des kirchlichen Lehramtes beruhen) zum Kriterium
für die Frage macht, wo sich die Kirche befindet,vertritt prinzipiell (!) denselben Kirchenbegriff wie
der Protestantismus: Das Privaturteil über Konformität von Lehre und Sakramenten mit der Hl. Schrift
(Protestantismus) bzw. dem (frühereren) kirchlichen Lehramt (Sedisvakantismus) ist das entscheidende
Kriterium zur Beantwortung der Frage, wo sich die wahre Kirche befindet.
#205 Quanta Cura 09:01:06 | Freitag, 28. Oktober 2011
Tomás, Sie befinden sich in einer schweren Häresie. Es ist unfehlbarer Glaubenssatz, dass ALLE Nichtkatholiken
verloren sind, wenn sie als solche starben. Die Lehre über eine „Rettungsmöglichkeit für in unüberwindlichem
Irrtum des Glaubens Befindlichen“ ist ein modernistischer Irrsinn und die Ursache für den totalen Glaubensabfall
sowie für die Errichtung der V2-Sekte, welche die Antikirche ist. Christus ist kein Lügner. Sie folgen
einer höchst diabolischen Logik, indem Sie – ganz in der Art der Modernisten – sagen, dass zwar außerhalb
der Kirche niemand gerettet werde, aber dass man auch außerhalb der Kirche gerettet werde (wenn man „schuldlos“
den Glauben nicht hat). Studieren Sie die Geschichte Ihrer Häresie und bekennen Sie ALLE Dogmen der Kirche
anstatt sie umzuinterpretieren: heilsdogma.blogspot.com.
#204 Tomás 18:48:40 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#186 Wenn wir Sedisvakantisten uns mit dem Assisi-Zirkus beschäftigen, dann nur um zu beweisen, daß
der Ratzinger ein Apostat und damit kein Papst ist. #189 In der Häresie – wie im Kommunismus – sind alle
Menschen gleich. Da aber der Ratzinger von allen der gefährlichste ist, weil er vortäusch, Papst zu
sein, ist er eben etwas gleicher. Aus diesem Grund habe ich ihn an erster Stelle erwähnt.
#203 Paul M. 18:38:26 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
bassman: Danke! Ich halt’ auch große Stücke auf Dich, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind.
Aber als engagierten, gläubigen Christen dürfen wir Dich doch wahrnehmen, ne?
#200 Frager 18:26:46 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#178 lustige Zusammenstellung: „Ratzinger, Zöllitsch, Schmidberger, Fellay, Hans Küng, die protestantischen
„Theologen““ – gibt es da nicht wenigstens eine „Hierachie der Häresie“? – Denke mal, die Gottheit Christi
zu leugnen ist schwerwiegender, als aus Mitleid mit armen Heiden zusammen beten zu wollen…
#199 bassman 18:21:23 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Paule, das ist nett von Dir. Und beschimpf doch nicht immer so die anderen. Das ist doch nicht gut. Es geht auch ohne (bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen) ,-)
#197 bassman 18:14:03 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
PAUL!! Altes Haus! Musik läuft super! Haben ein Label für unsere neue CD gefunden. Mein schönes alter
Orange Röhrenverstärker ist abgeraucht, aber er klappt wieder von daher ist alles im Lot! Und bei dir?
Was macht der Kampf gegen die Homosexuellen? Immer noch eifrig? Der Spruch von Rudolfus ist doch zu schön,
oder? Was will ein Sedi beim Treffen in Assisi?? Schönes Ding! Da hab ich noch den ganzen Abend Spaß!
#195 bassman 18:06:54 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
@ Rudolfus: Nachdem er Sedisvakantist ist, müsste es ihm ohnehin ziemlich egal sein, nachdem aus seiner
Sicht an dem Treffen keine Katholiken teilnehmen, und auch kein Papst. Klasse!! Einfach köstlich!
#194 Tomás 17:39:16 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#178 Für diese „katholiken gilt dasselbe wie für andere akatholische Getaufte („Orthodoxen“, Protestanten,
Alt-„Katholiken, Piusbrüder, u.Ä.). Wenn diese „Katholiken“ sich in einer unverschuldete Unkenntnis
befinden, an die wichtigsten Glaubensätze glauben und sich bemühen, nach den Geboten Gottes zu leben,
können sie sich retten. Sollte sie an ihren „Glauben“ und an ihrer „Kirche“ Zweifel haben, müssen sie
sich – innerhalb ihrer Möglichkeiten – damit beschäftigen. Tun sie es nicht, haben sie ihren Irrtum
selbstverschuldet und können nicht gerettet werden. Aus diesem Grund können auch die heutigen „Schriftgelehrten“,
Ratzinger, Zöllitsch, Schmidberger, Fellay, Hans Küng, die protestantischen „Theologen“, usw., nicht
gerettet werden. Sie handeln gegen besseres Wissen und werden – sehr wahrschenlich – die Ewigkeit mit
dem apostatischen Bischof Judas Iskariot verbringen müssen.
#193 Quanta Cura 17:30:10 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Nicht erst seit dem 2. Vaticanum ist der Glaube im Raum der Kirche tot. Vielmehr ist V2 das Resultat des
kompletten Glaubensabfalls vor dem Konzil. Dieses Apostatenkonzil war überhaupt erst möglich, weil nahezu
alle Bischöfe vom Glauben abgefallen waren. – Die Wurzel des Glaubensabfalls und des Apostatenkonzils
ist der teuflische Irrglaube, demzufolge auch andere Religionen Wege des Heils sein könnten (auch, wenn
man diesen Glauben nicht immer beim Namen nannte, sondern sich mit verschiedenen Theorien behalf, mittels
derer die außerhalb der Kirche Stehenden in die Kirche projeziert wurden.) – Nach unfehlbarer katholischer
Lehre ist es vollkommen unmöglich außerhalb der Kirche Rettung zu finden. Der Indifferentismus des 19.
Jahrhunderts indes ließ auch die Möglichkeit der Heilserlangung für ferne Heiden, schließlich auch
für sämtlichen Religionen einschließlich des explizit antichristlichen Juden- und Mohammedanertums
zu. Siehe heilsdogma.blogspot.com.
#192 Alois Bischof 17:02:54 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
@clericus: Angesichts Ihrer grotesken Schimpftirade gegen den „Quartalsirren“ Erzbischof Thuc, befürchte
ich, daß Sie selbst ob Ihrer eigenen Novus-Ordo-Ordinierung über deren (un)Gültigkeit zutiefst verunsichert
sind. Sonst hätten Sie es nicht nötig so hart gegen die Bischofsweihen Erzbischof Thucs verbal „vorzugehen“.
Ihre Verbalergüße weisen auf Ihre eigene angeschlagene Lage an. Übrigens bin ich mit Ihnen einer Meinung
in soweit, daß Erzbischof Thuc 1976 unvorsichtig und falsch gehandelt hat, ebenso wie spätere Bischofsweihen
an Laborie und Kozik 1978. Thuc handelte jedoch aus großer Furcht vor der Weiterführung der apostolischen
Sukzession die er in der gültigen Form fortsetzen wollte. @Lycobates: Genau. Erzbischof Thuc wurde, 87jährig
im Jänner 1984 aus dem Franziskanerkloster und -Seminar des Bischofs Louis Vezelis O.F.M. entführt von
einem Kreis vietnamesischer Geistlicher die im Auftrag des Vatikans handelten. Thuc war wichtig genug,
daß man den angeblich „ungültigen“ (so Novus Ordo-‘clericus’ unten) Bischofsweihen mit einer Erklärung
einer Exkommunikation latae sententiae zu bekämpfen glauben müsste (jedenfalls Johannes-Paul II. und
Ratzinger). Die Gerüchte zur Ungültigkeit stammen übrigens aus einem kleinen Kreis (einer Minderheit)
von Pius-Patres sowie der Petrusbruderschaft (FSSP), die damals ihre eigene Seelsorgestellen und traditionstreue
Familien „sichern“ wollten, indem sie diese über die (erwiesene) Gültigkeit der Thuc-Bischofsweihen
verunsicherten.
#191 Paul M. 16:07:40 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
@ #118 / Stern77 : Ach, Du sündiges, verlöschendes Sternchen… + Man macht seinen Glauben doch nicht
von den schlechten Erfahrungen mit Menschen abhängig…! Fragen Sie mich ‘mal, was ich gegen Emanzen-Drachen
in modernistischen Gemeinden anzukämpfen habe, aber mein Glaube ist und bleibt unbeschadet! + Sie müssen
einen eigenen Weg zu Ihrer persönlichen Beziehung zu CHRISTUS finden, aber wenn Sie ständig schmutzige,
laute Pornos gucken und Onanieren kann es ja nicht zu Stille kommen, in der sich GOTT offenbahren kann!
+ Angebetet wird nur GOTT! + Die Heiligen werden angerufen! + Die wunderschönen Bilder aus Lourdes und
Fatima, die Sie nicht verstehen sind Rosenkranzgebete! MARIA führt immer zu CHRISTUS!
#190 Lycobates 15:56:39 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#Alois Bischof und OpusIustitiaePax . Ihren dankenswerten Ausführungen zu Bf. Ngô-dinh-Thuc ist zuzustimmen.
Die Konzelebration in der Karwoche (ich glaube, es war am Gründonnerstag) 1981 in Toulon war ein wahrer
Unglücksfall und ein Ärgernis. Sicher hat es Bf. Thuc an prudentia gemangelt. Zu den Palmar-Weihen der
70er Jahre sei noch ergänzt, daß diese Bf. Thuc aufgrund einer angeblichen marianischen Vision nahegelegt
wurden, der er Glauben geschenkt hat. Bf. Thuc war extrem privatoffenbarungsanfällig. Auch das sicherlich
ein Mangel an prudentia. „Psychisch angeschlagen“ wie der Artikel behauptet, war er sicher nicht. Die
konziliaren Obrigkeiten hielten ihn nach den Weihen 1981 und der Declaratio 1982 ja für so „gefährlich“,
daß sie ihn aus dem Seminar von Bf. Vezelis OFM, wo er seinen Lebensabend zu verbringen gedachte, entführten
und in Gewahrsam nahmen. Kurz darauf, am 13.12.1984, ist er da verstorben. . . #174 zu Ihrer Frage @Walther
von Stolzing . sei erneut der Hinweis erlaubt etwa auf den Artikel von Bf. Sanborn hier: . www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=21&catname=…
. Wesentlich für die Frage, wo die Kirche ist, ist das Vorhandensein des unversehrten Glaubens und der
unverfälschten Sakramente. Wo diese nicht sind, kann die Kirche nicht sein, auch wenn ihr entnommene
oder ähnelnde Strukturen beansprucht bzw. fortgeführt werden. Die sichtbaren Strukturen der Kirche werden
durch den Glauben bedingt und getragen, sonst sind sie eine Fata Morgana.
#189 Obermaier † 15:12:43 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Tomas, sagen Sie mal, wie stellen Sie sich das eigentlich vor? . 95% (mindestens) der Katholiken steigen
nie so tief in den Glauben ein wie Sie (bzw wie wir hier), die leben halt einfach, gehen manchmal in die
Kirche, glauben dass sie in den Himmel kommen und lassen den Papst einen guten Mann sein. Und das macht
die Masse der Gläubigen jeglicher Couleur schon immer so. . Alles keine Katholiken oder was? . Kommen
die alle wegen Häresie in die Hölle?
#188 Tomás 15:07:09 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#174 Ich beantworte Ihre Frage, obwohl ich sie schon beanwortet habe. Nur wer den wahren Glauben bekennt,
gehört zu Kirche. Das sind in dieser Situation nur die wahren Traditionalisten. „Orthoxen“, Protestanten,
Alt-„Katholiken“, Modernisten und Piusbrüder sind getauft, aber als Häretiker gehören sie nicht zur
Kirche. Wenn sie gutgläubig sind, sind sie materielle Häretiker und gehören zur Seele der Kirche, aber
nicht zum Leib.
#187 clericus 14:28:38 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#169 Wer meint, ich würde die Gültigkeit meiner eigenen Weihe bezweifeln, weil mich die Existenz eines verprengten Häufleins krähwinkliger Sektierer verunsichere, muß mich für reichlich einfältig halten. Nun, das sei jedem unbenommen – zweifelsfreigültig werden die Weihen des Quartalsirren Thuc dadurch auch nicht.
#186 Lycobates 14:08:42 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#38 Tomás . <Danke für Ihre Informationen. Die Lage vor dem „Konzil“ scheint schlimmer gewesen zu sein
als ich dachte.> . Man darf nicht generalisieren. Aber es gibt schon weit vor 1958 dubiose Veröffentlichungen,
nicht nur in Sachen Liturgie, sonder auch in Bibelfragen. Eine kirchliche Approbation sagt nicht unbedingt
alles. Der schleichende Modernismus hatte in den Jahren 1880-1950 schon manche Geister erfaßt, vor allem
in Deutschland und Frankreich, zum Teil auch Italien. Spanien war allerdings lange Zeit dagegen gefeit.
Eine Gnadenwahl, die der Vergangenheit angehört. . <Welchen Bibelkommentar in deutscher Sprache können
Sie mir empfhelen? Straubinger?> . Welchen Straubinger meinen Sie? Johann? Den müßte ich mir erst einmal
vornehmen. Ich habe ihn nicht zur Hand. . Die „Heilige Schrift für das Leben erklärt“ (ein aszetischer,
kein philologisch-historisch wissenschaftlicher Kommentar) vom damals (30er Jahre) noch katholischen Herderverlag
ist sehr gut. Mehrere Bände von mehreren Autoren, darunter auch Peter Ketter. Edmund Kalt als Autorität
für das Alte Testament. . Auch die älteren Schriften des Jesuiten Leopold Fonck, etwa zu den Parabeln
und den Wundern des Herrn, sind noch sehr lesenswert. Diese auch philologisch-historisch sehr wertvoll.
Tomás 18:16:29 | Mittwoch, 26. Oktober 2011 . Sie haben meine Frage immer noch nicht beantwortet. Entlarvend
ist, dass Sie zwar immer dieselben Phrasen von wegen „Konzilssekte“ dreschen können, selber aber die
einfachsten Fragen nach dem, was Sie als „Kirche“ zu bezeichnen pflegen, nicht imstande sind zu beantworten.
. Es bleibt festzustellen, dass Sie die alleinseligmachende Kirche und somit auch unseren Herrn Jesus
Christus leugnen.
#184 Sinah 12:09:52 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Wer hier immer noch von einem rechtmäßigen Oberhaupt der katholischen Kirche spricht, von einem rechtmäßigen
Konzil kann sich selbst nicht mehr katholisch nennen. Die Irreführung „kein Synkretismus“ gab’s schon
vor 25 Jahren! Der französische Kardinal Etchegaray ließ 1986 heuchlerisch verkünden: Es wird sich
indessen nicht um ein gemeinsames Gebet handeln, „nachdem alle darin einig sind, zu vermeiden, was zum
Synkretismus führen könnte: Man kann nicht die einen mit dem Gebet der anderen beten lassen“!! Der Synkretismus
von Assisi besteht darin, daß Benedikt sich mit fremden Religionen trifft und das DOGMA der katholischen
Kirche als Alleinseligmachende verwirft, das ja auch schon auf dem Konzil verworfen wurde und den „Gebeten“
und also auch den Religionen der Nichtkatholiken ebensoviel Wert beimißt wie seiner eigenen Religion.
Diese Konzilspäpste haben samt dem Konzil die Dogmen verworfen und befinden sich in der Apostasie! Dazu
sagte Bischof Fellay – DAMALS!: „…DIE TATSACHE, DASS ALLE IN DIE GLEICHE STADT EINGELADEN WERDEN…ZEIGT
SEHR WOHL EINEN WILLEN ZUR EINHEIT…“ Benedikt täuscht erneut die ganze Welt: Johannes Paul II. hat
einen gottgefälligen Akt in Assisi gesetzt. Und ich bestätige ihn! Ein Frevel gegen Christus, SOHN GOTTES,
unser König und Gebieter, eines Wesens mit dem Vater.
@clericus: Erzbischof Ngô dinh Thuc zelebrierte am 25.2.1982 noch ein Pontifikalamt (im überlieferten
römischen Ritus, versteht sich), und verkündete dabei seine ‘Declaratio’ zur (von ihm behaupteten) Sedisvakanz
des hl. Stuhles auf Grund der Häresien Johannes-Paul II. (damals kaum dreieinhalb Jahre nach dem Konklave).
Hier die Bilder. www.einsicht-online.org/…s/download/e2801.pdf Das Pontifikalamt wurde levitiert von
dem im bayerischen sesshaften Pfarrer Franz Michael Pniok (aus Oberschlesien, später Pfarrer nahe Deggendorf),
und vom Pfarrer Hw. Joseph Leutenegger aus Oberkirch/Solothurn. Die beiden Priester blieben auch nachdem
1976 die Alte Messe vom Novus Ordo ausgelöscht werden sollte, dem heiligen Meßopfer im gültigen überlieferten
Ritus die Treue. Diese beiden Pfarrer haben unzählige Male levitiert. Das Pontifikalamt am 25.2.1982
in der Kirche St. Michael zu München war natürlich gülti zelebriert. Wenn Erzbischof Thuc damals gültig
das hl. Meßopfer spenden konnte, konnte er auch im Dezember 1981 gültig einen Priester (Schaeffer) weihen
und im Mai 1981 gültig die drei Bischöfe Carmona, Zamora und Guérard des Lauriers O.P. weihen. Zusammen
mit der Anerkennung der Davídek-Weihen und anderer Geheimbischöfe bleibt für clericus (als Novus-Ordo-„Geistlicher“)
nichts übrig als die Gültigkeit der Thuc-Weihen annehmen zu müssen. Auch wenn man einem „Sedisvakantismus“
kritisch gegenüber steht, wie ich auch. Altkatholische Bischöfe waren auch gültig.
#182 Alois Bischof 11:38:35 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
@Rudolfus: Erzbischof Ngô dinh Thuc hat 1981 den Novus Ordo konzelebriert in Toulon, nachdem der konziliare
Ortsbischof ihn dazu verpflichtet hatte. Das stimmt schon. Erzbischof Lefebvre hat den Novus Ordo nie
(bzw. bis auf einmal) zelebriert und immer abgelehnt. Wenn aber Erzbischof Thuc 1981 gültig, in den Augen
des Ortsbischofs, konzelebrieren konnte, dann konnte Erzbischof Thuc selbstverständlich auch gültig
Diakone, Priester únd Bischöfe weihen. Die Bischofsweihe im überlieferten römischen Ritus ist keine
geheime Initiation oder ein komplexes mathematisches Problem. Die Bischofsweihe kann von jedem gültigen
Bischof gespendet werden im richtigen Ritus. Wenn forma und materia ernsthaft („seriose“) verwendet werden,
so „Apostolicae Curae“ (1893), ist die Intention (Absicht zu tun was die Kirche will das getan wird) als
moralisch gesichert anzunehmen und das Sakrament gültig. Ob der Spender ein Mann von Skandalen oder weniger
prudenter Entscheidungen, bzw. sogar großer Naivität ist, ist dabei unwichtig für die Gültigkeit.
Und die Kirche hat sogar Geheimbischöfe anerkannt. Die Bischofsweihen 1981 durch Erzbischof Thuc in Toulon
sind, wie etwa auch die Priesterweihe des heutigen Pius-Paters Schaeffer 1982, belegt mit Photographien,
vielen Zeugen. Und ein Bischof der lateinische Urkunden ausschreibt und Artikel veröffentlicht und die
Pontifikalmesse 1982 zelebrieren konnte in München, der ist auch voll zurechnungsfähig, d.h. im Stande
zu weihen. Somit auch Exkommunikation…
#181 Rudolfus 11:24:18 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#132 Irenäus „Er bezog sich auf die Konzelebration von 1981 in der Kathedrale von Toulon. Im übrigen
das einzige mal, als Erzbischof was mit dem Novus Ordo zu tun gehabt hat. Das war vor der Vakanzerklärung.“
Was soll das bedeuten? Was soll Lefebvre in dieser Kathedrale getan haben? Etwa konzelebriert? Wohl kaum!
Vielleicht könnten Sie spezifieren, was Lefebvre da getan haben soll.
@clericus: Schon mal komisch was Sie da alles behaupten zur „Unzurechnungsfähigkeit“. Der damalige Kardinal der Kongregation des Glaubenslehre, Josef Alois Ratzinger, hat doch eine Exkommunikation latae sententiae festgestellt. Aber ein unzurechnungsfähiger Kleriker kann kein Verbrechen im kanonischen Sinne begehen. Außerdem gibt es soviele andere anerkannte Bischöfe und Geheimbischöfe die sogar ohne Zeugen Bischofsweihen vorgenommen haben, von denen etliche anerkannt wurden. Der slowakische Bischof Dusan Spiridion Spiner wurde 1979 vom 1967 geweihten Skandalbischof Bishop Felix Maria Davídek zum Bischof geweiht. Alles vollgültig, vom Vatikan anerkannt, ohne Zeugen. Davídek weihte damals, in der kommunistischen Tschechoslowakei, nach dem alten (tridentinischen) Pontificále bis 1988. In den tschechischen Ländern der CSSR war die Kirchenverfolgung und die Untergrundstruktur viel weiter entwickelt als in der frommen slowakischen Region der CSSR – wo es ab 1974 die neuen Weihen Paul VI. gab (von Bugnini zusammengebastelt im Consilium der Liturgisten). Clericus, in welchem Ritus wurden Sie selbst geweiht? Im neuen Bugnini-Bastelritus, dessen Gültigkeit von katholischen Theologen in Frage gestellt wurde bzw. seine Defekte heftig diskutiert? Greifen Sie etwa die Bischofsweihen durch Erzbischof Ngô dinh Thuc an, weil Sie ob ihrer eigenen Weihe nicht (mehr) moralisch sicher sind? Skandale von Skandal(erz)bischöfen werden nicht den – (un)erlaubt, gültig geweihten Bischöfe weitervererb…
#179 Nephtali 11:21:39 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#166 Rudolfus „Welche Karikatur sich der sedisvakantistische Pater ausgesucht hat, wir dürfen gespannt
sein…“ Diese Karikatur ist uns allen noch wohlbekannt. Sie zeigt Papst Johannes Paul II. vor der Pforte
des Himmels, wo ihm der Einlaß verwehrt wird. Es wird ihm mit der Hand sein Platz zugewiesen der sich
dort befindet, wo die Teufelswelt zu sehen ist. „Hier ist dein Platz!“ „Alle Götter der Heiden sind Dämonen“!
#178 Sinah 11:14:17 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
KEIN FRIEDE OHNE FATIMA Friedenstreffen in Assisi ist Götzendienst „Um das zu verhüten, werde ich kommen,
um die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats
zu verlangen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird FRIEDE sein.“
Das waren die Worte Mariens in FATIMA. Nun hat Rom mehrmals behauptet, die Russlandweihe sei vollzogen
worden. Gab es nun doch keinen Frieden fragen wir den Papst? Jetzt glaubt er, durch den Greuel an Hl.
Stätte ihn zu provozieren. In Fatima verheißt die Gottesmutter dann den Frieden „WENN MAN TUT WAS ICH
SAGE“. Ja sie verheißt noch mehr „[Dann] WERDEN VIELE SEELEN GERETTET WERDEN“ Das interessiert Benedikt
XVI. nicht im geringsten. Für ihn gehört Fatima der Vergangenheit an. Das Dritte Geheimnis hat ja im
Attentat auf Johannes Paul II. seine Erfüllung gefunden. Er widerstreitet dem Willen GOTTES und schlägt
das Angebot, das Maria in Fatima in mütterlicher Liebe den Menschen darbot, in überheblicher Selbstgefälligkeit
aus. Er will starrsinnig seine Illusion durchsetzen. Diese Widerspenstigkeit wird sich für ihn und der
ganzen Welt verheerend auswirken!
#177 Rudolfus 11:12:59 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Welche Karikatur sich der sedisvakantistische Pater ausgesucht hat, wir dürfen gespannt sein. Bereits
der Gedanke daran, wird viele in Heiterkeit versetzen. Nachdem er Sedisvakantist ist, müsste es ihm ohnehin
ziemlich egal sein, nachdem aus seiner Sicht an dem Treffen keine Katholiken teilnehmen, und auch kein
Papst.
#176 Alois Bischof 11:10:50 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
@Clericus: Ihre Ausführungen sind gegenstandslos. Jetzt wollen sie römisch-katholische Priester und
Bischöfe auf der gleichen Ebene wie die altkatholischen Sekten und Gruppierungen sehen (übrigens waren
die Weihen des Missionsbischofs Dominique Marie Varlet 1723 und die Weihen etwa der polnischen nationalkatholischen
Kirche in den USA 1921 vollgültig, wenn auch unerlaubt). Erzbischof Ngô dinh Thuc war nicht „unzurechnungsfähig“,
wie Sie behaupten (weil es Ihnen um Kirchenpolitik geht, nicht um dogmatische Sakramentenlehre der hl.
Kirche, und weil Sie nur einseitig beeinflußt sind auf Grund vieler Gerüchte): er hat ja noch Briefe
an Erzbischof Lefebvre über seine „berechtigten“ Zweifel an Lefebvres eigener Priester- und somit auch
Bischofsweihe geschrieben, lateinische Artikel verfaßt. Daß Erzbischof Thuc 1976 in Palmar de Troya
und 1978 bei der Weihe Bischof Koziks imprudenter gehandelt hat, beweist keine Unzurechnungsfähigkeit.
Gleiche Gerüchte könnte man auf Grund der Skandale auch über seine Beichtsakramentsspendung behaupten,
macht aber keiner, weil keiner Beweise hat. Aber die Weihbischöfe und Sedisvakantisten bzw. Sedisprivationisten
möchte man – koste es, was es wolle – bekämpfen und die Gültigkeit absprechen. Pater Bruno Schaeffer
(ehemals O.S.B. in Le Barroux) wurde nicht nachgeweiht und hat auch seine eigene Priesterweihe nie angezweifelt,
auch nicht als er zur Piusbruderschaft zurückgekehrt war. www.thucbishops.com/…%20Bp_Kelly_FULL.pdf
#175 clericus 10:37:30 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
#163 Glaube trotz allem nicht, daß Abrahamowicz sich auf das Niveau des Napierski herabgelassen hat. Außerdem scheint der von Frederico Tolli geweiht (?) worden zu sein; letzterer quakte mich einmal „von der Seite“ an, als ich in Berlin einen Gang zu tun hatte: „Guten Tag, Herr Confrater.“ Er erzählte mir dann, er sei mariavitischer Priester, der von der römisch-katholischen Kirche „übernommen“ worden sei. Bei einer Internet-Recherche habe ich dann Tolli und Consorten tatsächlich gefunden (er gehörte wohl nacheinander den Sekten der „Mariaviten“ und „Freikatholiken“ an). – Diese ganze Szene der Thuc-Sukzession und der Utrechter Sukzession ist ein kaum überschaubarer Sumpf. In diesem Sumpf befindet sich irgendwo auch die Tomássche „Kirche“, die eben nicht genau definiert werden kann und schon deswegen nicht die wahre Kirche sein kann.
#174 Obermaier † 10:20:20 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
@ Reli-Lehrer: Die habens aber auch schwer, die Armen. Mein Reli-Lehrer hatte nichts zu lachen, wenn er
auf absurde Glaubenstheorien zu sprechen kam – was er ab und an tatsächlich tat (Es gab nur zwei Relilehrer
in meiner schulischen Laufbahn – einen katholischen und einen evangelischen. Ich ging bis zur 10. Klasse
zum Reli-Unterricht, danach in den dann endlich – an einer größeren Schule – vorhandenen Ethikunterricht.)
Jedenfalls: Der evangelische Relilehrer hat hauptsächlich Filme gezeigt, weswegen ich seinen Unterricht
mied. Der katholische hat oft über aktuelle Themen diskutieren lassen, das war recht interessant. Aber
mit seinen Versuchen, seinen Glauben da irgendwie einzubinden, hat er jedesmal die Arschkarte gezogen,
selbst bei den Kindern, deren Eltern katholisch waren.
#173 bassman 10:14:51 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Der 11. Bischof ist doch selbstverständlich zweifelsohne Bischof Ralph Napierski!!! Das kann gar nicht anders sein!! Der gehört doch auch zu den Tuc(k)en
#248 Stern77 schrieb: „Gleichzeitig waren meine Religionslehrer (davon eine Frau und 2 Stadtpfarrer) leider
die moralisch schwächsten aller meiner Lehrer, was mich als Kind schon sehr verwunderte.“ Sind wir etwa
zusammen zur Schule gegangen? Mir fiel aber bei allen (<- ich bin mir der Semantik diese Wortes bewusst)
meinen Religionslehrern auf, dass die noch nicht mal annähernd hinter ihrem job standen. Die Mathelehrer
waren alle iregndwie abgedreht, weil angeblich die ganze Wlet mehr oder weniger mathematisch sei. Die
Chemieleherer … die Deutschleherer … Von den Religionslehrern gab es nur den Standartsatz: „Heute
machen wir mal was anderes …“ –-> also keine Religion. Ok, positiv gesprochen habe ich die besten Dezektivgeschichten
im Reliunterricht kennengelernt. Auch einen erste hilfe Kurs gab es abzugreifen. Musste man dann für
den Führerschein nicht mehr machen. Also hatte der Reliunterricht auch was Gutes.
#171 Goldengel 09:14:51 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Christus kam, um die Dämonen zu bekämpfen. Diese „Dämonen“ fordern nun Gnade und Frieden für sich,
damit sie die Seele des Menschen in den Abgrund führen können. Christus hatte keine Gnade mit den Dämonen –
er trieb sie aus. Ist es nicht die Aufgabe der RKK die Dämonen auszutreiben oder will sie diese künftig
eintreiben! . Der Satan nennt den Widerspruch an seine Dämonen „Fundamentalismus“. Klar doch – warum
auch nicht, denn sein höllisches Reich ist ja in Gefahr, wenn er keinen Nachschub erhält durch die verlorenen
Seelen. . Christus wurde hingerichtet, weil er sagte, wer er war – und auch heute noch nennt man seine
Aussagen wohl „fundamentalistisch“, denn wer seine Wahrheit, dass nur er der Erlöser ist, nicht ertragen
kann, der nennt jene, die diese Wahrheit bekunden „Fundamentalisten“. . Die RKK rüstet zum Kampf gegen
„Fundamentalisten“ und bedenkt dabei nicht, dass sie sich dabei ihres Fundamentes „Christus“ entledigt.
. Der Satan kann vor Freude tanzen, weil man ihn in Frieden nun anbetet. Er braucht keinen Kampf mehr –
denn er hat Christus mit viel Tücke außer Gefecht gesetzt in Assisi – denn der Teufel will seinen „Frieden
für sich, aber NUR für sich“.
#170 Inglorious Bass 09:08:07 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
„vollständige Desorientierung“ Das trifft wohl eher auf Pater A’s Geisteszustand zu. Gott hat nur eine
Religion geoffenbart? Selbst wenn das stimmen würde ändert das nichts daran das es viele verschiedene
Religionen gibt und keine von ihnen über irgendwelchen Beweise für eine ihrer zentralen Behauptungen
besitzt. Natürlich…versucht sich jede Religion und auch viele Gläubige sich das insgeheim einzureden
und es ist wohl ihr gutes Recht. Nicht umsonst heisst es Glauben! Hin und wieder aber reicht der Glauben
nicht aus, und zwar immer dann wenn Religionen aufeinander treffen und irgendwie miteinander Leben müssen
oder wenn gemeinsame Aufgaben vor einem liegen. Dann ist der Glaube im Recht zu sein hinderlich. Dann
ist es sinnvoll sich klar zu machen das man im Grunde an einem Strang zieht und auch wenn die anderen
Konkurrenz sind so sind es doch in aller Regel keine Feinde die irgendwelche „Irrwege“ vertreten. Um das
einzusehen benötigt man Demut und Bescheidenheit, Eigenschaften mit denen Pater A. nicht gesegnet ist.
Dafür aber mit einem interessanten Aussehen das ihm ein Engagement als Hollywoodschurke einbringen könnte.
Wünschen wir ihm das seine peinliche Protestaktion diese Karriere vorantreibt. Zieh dich warm an Gary
Oldman!
#169 Stern77 09:04:34 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Dieser Abrahamowicz hat ja auch gesagt, Churchill sei grausamer als Hitler gewesen! . Hat die Piusbruderschaft
eigentlich einen eigenen Gehirnchirurgen der das Vernunfszentrum entfernt, oder entsteht dieser Verlust
an Denkvermögen allein durch Propaganda der Pius-Bruderschaft?
#168 bassman 07:37:20 | Donnerstag, 27. Oktober 2011
Mit der Karikatur kann er nur sich selbst meinen. Eine Messe im Hotel. Saugut. Dass über diese witzfigur überhaupt hier berichtet wird zeigt doch alles
#162 clericus 22:35:08 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
#151: Der casus des Abbé (?)Schäffer (dieser war wohl einige Zeit in Saint Nicolas-du-Chardonnet in Paris tätig) ist mir vom Hörensagen bekannt; ob er sub conditione „nachgeweiht“ wurde, weiß ich nicht. Die Gültigkeit der von Erzbischof Lefebvre erteilten Weihen anzuzweifeln, weil sein Konsekrator Freimaurer war (bzw. gewesen sein soll), ist deswegen nicht nötig, weil es genügend ähnlich gelagerte Fälle gibt, in denen die Kirche einzuschreiten für unnötig befunden hat (Bsp.: Der berüchtigte Fall des Breslauer Erzbischofs Schaffgotsch im 18. Jahrhundert – dieser wurde von Benedikt XIV., entgegen den Warnungen des Domkapitels, als Erzbischof eingesetzt, obwohl dem Papst bekannt war, daß er Freimaurer war. Nach seiner Weihe wurde er sogar mehrfach in Freimaurerkleidung gesehen; obwohl dies alles bekannt war, sind die von ihm erteilten Weihen niemals bezweifelt worden, vgl. „Geschichte der Päpste“ von Pastor. Ähnliche Fälle gibt es zuhauf, so waren etliche der Lütticher Bischöfe im 18. Jh. Illuminaten). Die Bestandsaufnahme der kirchlichen Praxis genügt, um zu wissen, wie man klugerweise vorgehen muß.-Der Fall des Erbischofs Thuc ist aber ganz anders gelagert – hier geht es um die Frage der Zurechnungsfähigkeit.
Also… mal sehen, welche Pius-Brüder ihr noch so ausgrabt, um den Papst plattzumachen! Da hat vor Jahren
Frau Merkel mal sachliche Kritik geübt- die wird dafür heute noch verhöhnt – und ihr- ihr zieht den
Papst tagtäglich durch den Dreck- und zwar unsachlich und absolut von hinten!
@Antonio Michele Ghislieri: stimmt! Franziskus ging einmal mit seinem Bruder durch die Straßen, „er wolle
predigen“. Als sie zurückkehrten, fragte der Bruder verwundert den Heiligen: „Wir haben kein Wort gesagt?“
– das lebendige Zeugnis der Gegenwart der Hl. Kirche Christi ist oftmals mehr als tausend Worte, die eh
jeder nachlesen kann. Eine verborgenen Ordensseele, d. Hl. Therese v. Lisieux wurde zur Patronin der Mission
ernannt. Warum wohl? – In Gegenwart vom sel. Johannes Paul II haben sich Wunder an den Seelen und Leibern
ereignet, seine Person hatte eine geistige „Wucht“… so wie Jesus in Getsemanie allein durch sein Wort,
die Schergen zu Boden fallen ließ. Glauben wir eigentlich noch an Jesu Gegenwart unter uns, an seine
Macht?
#159 Irenäus 22:13:50 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
Und was ist mit Lienart, von dem nachgesagt wird, ein Satanist gewesen zu sein? Warum zweifeln Sie dann
nicht die Lefebvrelinie an? Was ist mit Hw. Noel Barbara, der selbst anfans entschieden gegen die Thucweihen
war, ihre Gültigkeit aber nie bestritten hat. Was ist mit Pater Webster, der mit Thuc auf dem Kloster
war? Die Lienartlinie soll gültig sein, trotz all der skandalösen Geschichten um ihn. Auch Erzbischof
Lefebvre beging skandalöse Akte, Dinge, die die Palmargeschichte bei weitem in den Schatten stellen.
Dennoch kann man m.E. die Lefebvrelinie nicht in Frage stellen. Aber die Thuclinie soll wegen ein bis
zwei überstürzten Aktionen fraglich sein (wobei er sich zumindest für Palmar noch entschuldigt hat.
Ich wüßte nicht, daß Lefebvre sich jemals für seine Skandale entschuldigt hätte). Die FSSPX hat wenigstens
einen Priester aus der Thuclinie in ihren Reihen. Seine Weihe wurde nicht sub conditione nachgeholt. Es
handelt sich um Pater Bruno Schäfer.
@Antonio Michele Ghislieri: das Lehramt verwirft diese möglicherweise pragmatische Nivellierung auf den
kleinsten gemeinsamen Nenner. – Wir haben mehr zu geben als alle anderen, den menschgewordenen Gott (Christus
im Fleisch) – niemand & nichts kann mit Christus konkurrieren! Das ist unsere Mission. – Allerdings dürfen
wir nicht die ehrliche Suche in den Menschen übersehen, die ja ebenso geliebte Geschöpfe Gottes sind
und durchaus eine Ahnung bzw. Intention der Schönheit und des Guten in sich tragen. Alles wahrhaft Gute(!) &
Schöne ist in der Schöpfung auf Christus ausgerichtet. – @Sinah: Jesus grüßte die synkretistische
Samariterin am Jakobsbrunnen und beugte sich der Bitte der Syrophönizierin…
#155 clericus 22:01:34 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
# 142: Wenn dieses Argunent (#135), wie Sie richtig schreiben, „Quatsch“ ist, dann dürfen Sie mir meine Verwunderung nicht verübeln, daß Sie damit die Bedenken gegen die Thuc-Weihen als gegenstandslos abtun wollten. Zu leugnen, daß Guerard des Lauriers OP (in seiner katholischen Zeit) wissenschaftlich Hervorragendes leistete, fällt mir nicht ein; ebensowenig, daß Moises Carmona und Adolfo Zamorra ihre Aufgabe als Seminarprofessoren gut erfüllt haben. Nur: Angesichts der über Thuc bekannten Tatsachen hilft das nicht weiter. Daß das Verhalten Thucs höchst dubios war, wird niemand bestreiten. Nachdem also ein Zweifel an dessen Zurechnungsfähigkeit besteht, müßte dieser ausgeräumt werden – und dazu reicht es nicht hin, Zeugen anzuführen, die selbst an den Handlungen beteiligt waren. Zum Vergleich: Kein Gerichtshof der Welt würe die Unvoreingenommenheit solcher Zeugen anerkennen, von den feststeht, daß sie an der Handlung des Angeklagten teilgenommen zu haben.
#154 Rose im Kreuz 21:57:04 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
„Gott … lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, andere aber sagten: Darüber wollen wir dich ein andermal hören. So ging Paulus aus ihrer Mitte weg.“
2 Joh. 10 Kommt einer zu euch, der nicht so lehrt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und bietet ihm auch
nicht den Gruß. Wer ihm den Gruß entbietet, macht sich an seinem bösen Treiben mitschuldig.“ 2 Kor.
6,14,15 „Zieht nicht mit den Ungläubigen an einem Joch! Denn was haben Gerechtigkeit und Gottlosigkeit
miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemein? Wie stimmen Christus und Belial zusammen? Was
hat der Gläubige mit dem Ungläubigen zu schaffen? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit den Götzen?“
Pater Steiner: „Doch dann bleibt die Frage: Warum gedenkt MAN überhaupt eines solchen Skandals? .Müßte
MAN nicht vielmehr Sühne leisten?“ Wer ist dieses „man“? Auf wen bezieht sich dieses „man“? Doch nicht
gar auf Benedikt XVI.? Er ist es, der aller Welt vortäuscht: Johannes Paul II. hat einen gottgefälligen
Akt in Assisi ausgeübt. Er verdiente dafür, seliggesprochen zu werden. Ein Frevel gegen Christus, SOHN
GOTTES, unser König und Gebieter, eines Wesens mit dem Vater. Nicht zuletzt auch Schmähung gegenüber
dem seraphischen Heiligen, Franziskus, und der hl. Klara.