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Besuch im Nachbarland + Ein weiterer Homo-Staat + Päpstliche Sommerpause + Geständnis + Jerusalem verbietet Homo-Demonstration + Altersweisheit
Besuch im Nachbarland

Vatikan. Am gestrigen Freitag absolvierte Papst Benedikt XVI. seinen ersten Staatsbesuch. In Begleitung des italienischen Außenministers, Gianfranco Fini, traf sich der Heilige Vater im Quirinalspalast mit Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi. Der Quirinalspalast war bis zum Untergang des Kirchenstaates 1870 der Wohnsitz der Päpste. Der Papst versicherte dem italienischen Volk seinen Einsatz für das religiöse und zivile Wohl der Menschen. In seiner Ansprache erklärte der Heilige Vater: „Eine gesunde Laizität des Staates, aufgrund derer die zeitlichen Belange nach ihren eigenen Regeln verwaltet werden, ist legitim. Sie darf aber die moralischen Belange nicht ausschließen, die ihre letzte Begründung in der Religion finden. Die Autonomie der zeitlichen Dinge schließt eine innere Harmonie mit den höheren menschlichen Bedürfnissen nicht aus, die von einer ganzheitlichen Sicht des Menschen und seines ewigen Zieles herrühren.“

Ein weiterer Homo-Staat

Slowenien. Das slowenische Parlament hat am Mittwoch das Homo-Konkubinat staatlich anerkannt. Nur 3 der anwesenden 47 Parlamentarier des 90 Mandatare zählenden Abgeordnetenhauses stimmten gegen die Gesetzesvorlage. Ohne Angabe von Gründen privilegiert das Gesetz homoerotische Wohngemeinschaften. Diese einseitigen Privilegien betreffen unter anderem das Wohn- und Erbrecht, sowie die medizinische Versorgung. Das Gesetz tritt ein Jahr nach dem Beschluß in Kraft.

Päpstliche Sommerpause

Vatikan. Die Präfektur des päpstlichen Hofes gab bekannt, daß Papst Benedikt XVI. während der Sommermonate nicht alle Mittwochsaudienzen abhalten wird. Dies berichtete CWNews. Während seiner Ferien im Aostatal in den norditalienischen Alpen an der Schweizer Grenze finden am 13., 20. und 27. Juli keine Mittwochsansprachen statt.

Geständnis

Österreich. Ein 67jähriger Priester aus dem Pinzgau in der Erzdiözese Salzburg steht unter Verdacht, kinderpornographische Seiten auf seinem Computer aufgerufen zu haben. Das Pinzgau erstreckt sich über den Osten des Bundeslandes Salzburg. In der vergangenen Woche wurde auf dem Rechner des Geistlichen unzüchtiges Material entdeckt. Der 67jährige hat gegenüber der Polizei ein Geständnis abgelegt. Er wird bis auf weiteres von der Seelsorge freigestellt. Die Erzdiözese will den Priester nach Angaben des Generalvikars seelisch unterstützen.

Jerusalem verbietet Homo-Demonstration

Israel. Der Bürgermeister Jerusalems hat ein für kommende Woche geplantes Homo-Spektakel in der Stadt, wo Jesus Christus starb und auferstand, verboten. Das unzüchtige Schauspiel provoziere die Anrainer. Zudem sei die öffentliche Ordnung der multireligiösen Stadt gefährdet, so die Begründung des Rathauses am Donnerstag. Die Organisatoren mußten bereits vor einigen Wochen ein für August in der Heiligen Stadt geplantes Homo-Gelage wegen eines drohenden Volksaufstandes absagen. Es ist klar, daß auch der jüngst geplante Anlaß zu Straßenschlachten mit den in Jerusalem wohnenden orthodoxen Juden geführt hätte.

Altersweisheit

Chile. Der emeritierte Erzbischof von La Serena, Bernardino Piñera (89), warnte in einem Gespräch mit der chilenischen Tageszeitung ‘El Dia’ vor „modernistischen und verweltlichenden Tendenzen“ in der Kirche. La Serena liegt im Norden Chiles an der Pazifikküste. Der Erzbischof wies auf künstlich aufgebauschte Kirchenskandale hin: Die Presse zeige ein entstelltes Bild der Kirche, um sie zu diskreditieren. „Noch vor nicht allzu langer Zeit wurde die Kirche – selbst von Nicht-Katholiken – mit Respekt und Sympathie behandelt. Heute ist das verlorengegangen.“ Trotzdem unterstrich der Erzbischof: „Die Kirche setzt ihre Arbeit fort und läßt sich von diesen Dingen nicht entmutigen.“
      
9 Lesermeinungen
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#10   Athanasius   08:36:30 | Dienstag, 28. Juni 2005
Verboten.
die Medien sind da glücklicherweise ehrlicher,
Ah ja. Du Medienlover. Doch hast Du nur die deutsche Variante von PRAVDA gelesen. Sogar der New York Times berichtete über Neonazis. Aber Reuters wird wohl nicht „ehrlich“ gewesen sein, nur wenn es dir in den Kram passt.
genauso wie die Gewaltandrohungen gegen den CSD in Altötting durch christliche Gruppen eine polizeibekannte Tatsache ist
Ah ja. Was machen Homosexuelle in Wallfahrtsorten und Jerusalem, wenn man weiss, dass die religiösen Minderheiten gegen den Homosexualismus sind? Schockieren!? Mit Recht verbieten.
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#9   Gallowglas   17:40:16 | Montag, 27. Juni 2005
diverses …
@Benedikt:Du vergleichst doch nicht etwa ernsthaft eine CSD-Parade mit einer Priesterweihe oder?
Natürlich, wo liegt der Unterschied ?
Beides sind Feiern von gesellschaftlichen Minderheiten …
@Beobachterin
Du willst also allen Ernstes Gewaltanwendung rechtfertigen … ok, dann weiß ich, an was ich bei dir bin …
@Athanasius
Christen dringen nicht in die Häuser der Homos ein oder stören deren Hochzeitsfeier!
Sie versuchen nur, ihnen das Recht auf eine Hochzeit gänzlich abzusprechen, was ja auch nicht gerade besser ist. Und Christen stören regelmäßig Veranstaltungen homosexueller Gruppen, kann man ja schon hier in Kreuz.net mehrfach nachlesen(wie stolz sie darauf doch sind, die Herren und Damen Katholen)
Die „GEwalt“ gegen Homosexuelle in Warschau kam nicht seitens der Katholiken, sondern van Neonazis.
Nun, die Medien sind da glücklicherweise ehrlicher, genauso wie die Gewaltandrohungen gegen den CSD in Altötting durch christliche Gruppen eine polizeibekannte Tatsache ist, leugnen ist da ziemlich zwecklos …
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#7   Athanasius   12:18:33 | Sonntag, 26. Juni 2005
Lügen
schließlich stören Christen auch desöfteren deren Veranstaltungen.
Christen dringen nicht in die Häuser der Homos ein oder stören deren Hochzeitsfeier!
Das sollten denn auch Homos nicht in Kirchen tun!
Welch ein Vergleich!
Ein Demo ist nicht Anlass zur „Repressaille“.
Die „GEwalt“ gegen Homosexuelle in Warschau kam nicht seitens der Katholiken, sondern van Neonazis.
Sie dienen nicht die Wahrheit und lügen.
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#6   Beobachterin   08:12:13 | Sonntag, 26. Juni 2005
Gewalt?
Haette man sich in Warschau an das Verbot des CSD gehalten, haette es auch keine Drohungen gegeben. Auch Roth & Beck haben rechtswidrig gehandelt mit ihrem Provo-Ausflug nach Polen.
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#5   Petrus Radii   00:49:27 | Sonntag, 26. Juni 2005
Ungesunde Laizität
Was soll das bedeuten: „gesunde Laizität“??! So ‘was gibt’s doch nicht! Es ist ständige Lehre der Kirche, daß jeder Staat unvermeidlich die Pflicht hat, dem wahren Gott zu dienen, und Ihn und Seine wahre Kirche öffentlich zu bekennen und zu verteidigen. Die Laizität des Staates ist vom Naturrecht und der göttlichen Offenbarung her abartig und unmoral. Also kann diese Laizität keineswegs als „gesund“ gekennzeichnet werden, sondern nur als unvernünftig und pervers!
Papst Benedikt, wenn hier richtig berichtet wird, bekennt sich zu etwas, das zumindest eine schon längst von vielen Päpsten verworfene Irrlehre ist. Man soll beten, daß dieser Papst bald wieder die Rechte Gottes gegen den Staat anerkannt!
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#4   Benedikt   21:07:02 | Samstag, 25. Juni 2005
@ Gallowglas
Du vergleichst doch nicht etwa ernsthaft eine CSD-Parade mit einer Priesterweihe oder?
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#3   Gallowglas   10:49:09 | Samstag, 25. Juni 2005
@Athanasius
Nur, dass sie Kirchen schänden
Das verwechselst du mit katholischen Priestern …
Priesterweihen stören
Wirklich ? Nunja, ausgleichende Gerechtigkeit, schließlich stören Christen auch desöfteren deren Veranstaltungen.
Priester niederhauen
Kommt auf die Nachrichtenagentur an, die meldet …
wenn ja, ist es falsch … genauso falsch, wie die Aufrufe zur Gewalt gegen Homosexuelle durch Extrem-Katholen in Altötting und Warschau …
und nackt ihre Unzucht propagandieren in vielen Städten.
Es ist ihr gutes Recht zu demonstrieren … vielleicht solltest du dich mal über die Ursprünge der CSDs informieren.
Es verbietet ja auch niemanden Christen, ihre Umzüge zu veranstalten, im Gegenteil, in Deutschland ist dies den Kirchen ausdrücklich garantiert …
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#2   Athanasius   10:13:16 | Samstag, 25. Juni 2005
Ahja
Nur, dass sie Kirchen schänden, Priesterweihen stören, Priester niederhauen und nackt ihre Unzucht propagandieren in vielen Städten.
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#1   Gallowglas   09:54:06 | Samstag, 25. Juni 2005
@Jerusalem
Da sieht man mal wieder wer die Miilitanten sind … sicherlich nicht die Homosexuellen.
Achja, ich hab noch ne dämliche Nachricht gefunden, wollt ihr die nicht auch hier veröffentlichen ?
swiftreport.blogs.com/…gay_coloring_as.html
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