Handkommunion
Kardinal Meisner verweigert eine Korrektur
Auf diesen Text hat er sich berufen: Nach Empfang der Handkommunion soll man die Ohren mit der Heiligen Hostie berühren und Kopf und Augen mit dem Heiligen Blute einreiben.
Kardinal Joachim Meisner von Köln
Kardinal Joachim Meisner von Köln
© Pressefoto Erzbistum Köln
(kreuz.net, Köln) Mitte August verteidigte Kardinal Joachim Meisner von Köln auf der Seite ‘direktzu.kardinal-meisner.de’ die in den 60er Jahren in neugläubigen Gemeinden wild eingeführte Handkommunion.

Die Handkommunion wurden ursprünglich von den Calvinisten nach der Reformation eingeführt, wobei dort allerdings nur unkonsekriertes Brot verteilt wird.

Unbeschadet dieser Tatsachen versuchte Kardinal Meisner die Handkommunion auf den Heiligen Cyrill von Jerusalem († 386) zurückzuführen.

Dieser habe angeblich aufgefordert, „beide Hände auszustrecken und mit der linken Hand einen Thron für die rechte Hand bilden sollen, um den Leib des Herrn in der Heiligen Kommunion würdig zu empfangen“.

Aberglaube – nicht Norm der Kirche

Am 5. September stellte der deutsche Katholik Tobias Maria Wirth auf der Webseite des Kardinals eine ausführliche Nachfrage.

Dabei widerlegte er Kardinal Meisners Verteidigung der Handkommunion Punkt für Punkt.

Zu seinem Bezug auf den Heiligen Cyrill erklärt er, daß der zitierte Text umstritten und die Autorschaft des Heiligen in Frage stehe.

Denn der skurrile Text empfiehlt neben der Handkommunion auch, „Kopf und Augen mit dem Heiligen Blute einzureiben und zu einzuschmieren und die Ohren mit der Heiligen Hostie zu berühren.“

Wirth stellt fest: „Dieser Text ist eher Aberglaube, als eine Norm der frühen Kirche.“

Die Handkommunion ist eine Selbstkommunion

Wirth beruft sich ferner auf das Konzil von Trient.

Dieses erklärt mit Bezug auf die Urkirche, daß der Priester „nach apostolischem Brauch“ selber kommuniziert und dann den Gläubigen die Kommunion spendet.

Der Kardinal kneift

Wirths Nachfrage stieß auf ‘direktzu.kardinal-meisner.de’ auf größtes Interesse.

Den Lesern wird nämlich die Möglichkeit eingeräumt, die dem Kardinal gestellten Fragen bewerten zu können.

Auf diese Weise gelangte Wirths Frage auf den ersten Platz.

Als bestplatzierte Frage wurde sie dem Kardinal am 17. Oktober weitergeleitet.

Doch der Kirchenfürst verweigerte eine Antwort.

Am 24. Oktober publizierte ein anonymes „Redaktions-Team“ auf der Seite ‘direktzu.kardinal-meisner.de’ eine Ausrede.

Dort heißt es, daß der Kardinal „zu möglichst unterschiedlichen Themen Stellung nehmen“ wolle.

Er habe die Frage der Handkommunion – in seinen historisch falschen Ausführungen – angeblich „umfassend“ beantwortet.

Darum werde er eine andere Frage beantworten.
      
69 Lesermeinungen
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#72   Frager   22:42:02 | Dienstag, 1. November 2011
Trefflich gesagt!!, @monens – sehr schöne Zitate, bes. Bernhardin v. S.
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#71   tobiasmaria   16:52:43 | Dienstag, 1. November 2011
Zitat „Ich glaube, die Kirche hat andere Sorgen“. Genau das ist der Punkt: Man sorgt sich um Ausländergesten, coole Messgestaltung, Wirtschaftskrise, Holocaustbewältigung … Aber Jesus? Umgang mit seinem Leib? „Mein Gott, wir haben wirklich andere Sorgen.“
„Wir“, die Modernisten, halten Gottesverehrung und die Liebe zu ihm für 2’trangig, dem geht’s doch sowieso gut in seinem Himmel. Wie soll man ihn lieben, da er unsichtbar ist. „Wir“ müssen uns hier unten eine soziale Gesellschaft einrichten, mit viel Liebe zum Mitmenschen.
a) Gegenfrage: was kommt dabei heraus? Eine Spaßgesellschaft mit Taizeliedern-Hintergrund. Der Weg dieser „Kirche“ ist der Mensch und die indirekte Göttlichkeit seines Tun und Wollens. Er ist frei, in Genuß (Liebe ist etwas anderes!) zu sich selbst befreit und darf machen, was er will. Die strenge Einhaltung der Gebote Gottes ist aus dem Mittelalter. Gott vergibt (sein Hauptgeschäft sozusagen), er hat dem Schächer vergeben, Maria Magdalena, und hat uns alle alle lieb.
b) Diese „Wir’s“ sollen sich fragen, warum er dem Teufel nicht verziehen hat. Oder dem linken Schächer. Oder den hartherzigen Pharisäern?
Es braucht Reue, die Maria Magdalena und der rechte Schächer hatten, die erst die Verzeihung bringt. Man kann sich diese Reue natürlich erbeten, sie erhalten als Geschenk. Aber sie muß dasein. Und genau von dieser hört man nie etwas von diesen obengenannten „Wir’s“. Sie haben eben andere Sorgen.
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#70   monens   13:41:48 | Dienstag, 1. November 2011
Ist das verbissene Festhalten an der sog. „Handkommunion“ nicht auch der damit verbundene ( oft versteckte ) Selbstgerechtigkeitsgedanke verbunden?; „stehend die Hand strecken und nach dem Allerheiligsten greifen“; wohlgemerkt; zahlreiche Gläubige sind Opfer der „Neuerer“ geworden, die ihnen die NIEMALS vom Vaticanum II. erlassenen „Neuerungen“ der sog. „Handkommunion“ und des sog. „Volksaltares“ aufgetischt haben; von heute auf morgen im Handstreich; gerade für sie ist es wichtig, dass ihnen nicht mehr länger Ungerhorsams“früchte“ als „Fortschritt“ vorgegaukelt werden; in der hl. Kommunion empfangen wir das ABSOLUTE; den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit der Wahrheit Jesus Christus; der hl. Bernhardin von Siena:
+
„Freunde hinterlassen ein Zeichen, vielleicht einen Ring,
aber Christus hinterlässt uns Seinen Leib und Sein Blut, Seine Seele und Seine Gottheit, sich Selbst, ohne etwas zurückzubehalten.“
+
www.razyboard.com/…07888-5920835-0.html
der hl. Augustinus;
+
„Nicht Worte sucht Gott bei dir, sondern das Herz“
+
www.razyboard.com/…07888-5881948-0.html
aber keine versteckte selbstgerechte Eigenliebe sondern ein Herz voller Ehrfurcht vor der Wahrheit Jesus Christus; die kniende Mundkommunion soll auch von dieser dem ALLERHEILIGSTEN geschuldeten Ehrfurcht zeugen;
www.razyboard.com/…07914-5973780-0.html
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#69   Alberthesel †   13:33:17 | Dienstag, 1. November 2011
#53 catholic 23:25:48 | Montag, 31. Oktober 2011
Roma locuta, causa finita
–-----------------------------------------------------------------------------
Das kenne *ich* aber anders!
\\
Roma locuta, causa sanguinem postulat.
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#68   monti   11:00:48 | Dienstag, 1. November 2011
Dieser Beitrag ist zwar schon eine Zeit her:
Alles, was den Tradis nicht in ihr Konzept passt, wird kurzerhand bezweifelt, umgedeutet, anderen zugeschrieben oder als durch die „heilige“ Tradition überwunden erklärt.
aber gilt diese Vorgehensweise nichtgenauso für „Modernis“ ?
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#67   Arlberg †   09:27:48 | Dienstag, 1. November 2011
#63 ist nur ein Volksverhetzer und ein Nazi.
Jetzt schreibt er ja, Gott sei Dank,
nur noch in der Nacht.
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#66   bassman   08:30:59 | Dienstag, 1. November 2011
Wow, atzmon. 256 ps, das ist ja der Hammer. Sehr beeindruckend. Dann hast du bestimmt auch ein i Phone. Du weißt ja was man über Männer mit dickem Auto und i Phone sagt…
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#65   Atzmon   02:54:19 | Dienstag, 1. November 2011
Vielleicht sattelle ich Morgen meine 265 Pferde und statte dem „kammerjäger“ einen klinen Abschiedsbesuch ab. Mal sehen, ob der ein paar minuten für mich opfern kann.
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#64   Nixnutz   00:14:43 | Dienstag, 1. November 2011
@ valen-tin: Ich habe keinen Kommentar geschrieben. Ich habe einen Satz aus dem Artikel zitiert, der seinerseits so tut, als zitiere er aus Cyrill von Jerusalem, und dem die entsprechende Passage aus der 5. Mystagogischen Katechese Kyrills gegenübergestellt, in der weder von „Ohren“ noch von „einschmieren“ die Rede ist. Dann war der Zeichenvorrat verbraucht.
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#63   clarissa colonia   23:59:33 | Montag, 31. Oktober 2011
Na, Atzmon, Ihr Exil dürfte kaum so produktiv sein wie das Nasonis.
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#62   Frager   23:59:22 | Montag, 31. Oktober 2011
@Father Jack Hackett – für Priester gelten andere Rubricken für die Haltung während des Hl. Opfergeschehens welches die Vergegenwärtigung von Kalvaria ist, sie machen aber mindestens(!) eine Kniebeuge nach der Wandlung bzw. Elevation der gewandelten Gestalten. Im Abendmahlsaal (der Vorwegnahme und unblutigen Einsetzung) waren ja nur die ersten Bischöfe zugegen… welche in der Hl. Messe wiederum „in persona Christi“, die Wandlung vollziehen und sprechen: „HOC EST ENIM CORPUS MEUM“ also in erster Person Singular!
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#61   Atzmon   23:53:17 | Montag, 31. Oktober 2011
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli
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#60   valen-tin   23:48:49 | Montag, 31. Oktober 2011
@53… Ich mag Ihren Nick nicht in den Mund nehmen, aber: War der Kommentar Ernst oder Satire?
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#59   Frager   23:48:16 | Montag, 31. Oktober 2011
@Alberthesel #50, am Marienkult liegt’s sicher nicht, eher am Fehlen desselben! Bestes Beispiel: Protestanten, welche die Marienverehrung schon seit Zeiten vernachlässigt haben :-(

@ betreffs Handkommunion – Weihbischof Athanasius Schneider hat eine optimale Recherche in „Dominus est“ zusammengestellt, gegen die intrigante Handkommunion-Einführung – sehr aufschlussreich zu lesen …

www.youtube.com/watch?v=Jii6NCfTW68
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#58   catholic   23:47:48 | Montag, 31. Oktober 2011
semper idem
.
o heilige senilitas
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#57   clarissa colonia   23:41:19 | Montag, 31. Oktober 2011
Tomas, schlimmer als der sachfremde Unfug Ihres Gestammels ist die Langeweile, die Sie mit Ihrer nietzsche’schen Wiederkehr des Gleichen erzeugen …
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#56   Tomás   23:34:56 | Montag, 31. Oktober 2011
#35
Woher wissen Sie, daß die Frauen der Apostel gegen die Trennung waren?
#51
Der hl. Pius V. hatte das Recht, liturgische Reformen anzuordnen, aber nicht der Scheinpapst Montini.
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#55   catholic   23:25:48 | Montag, 31. Oktober 2011
Roma locuta, causa finita
.
Thanks, care clarissa,
sic itur ad astra
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#54   Nixnutz   23:23:35 | Montag, 31. Oktober 2011
>>Denn der skurrile Text empfiehlt neben der Handkommunion auch, „Kopf und Augen mit dem Heiligen Blute einzureiben und zu einzuschmieren und die Ohren mit der Heiligen Hostie zu berühren.“<<
.
Wo steht das?
In d. Übersetzung v. Ph. Haeuser, bkv, 1. Reihe, Bd 41, 1922, steht:
.
„…
21.
Trittst du vor, dann darfst du nicht die Hände flach ausstrecken und nicht die Finger spreizen. Da die rechte Hand den König in Empfang nehmen soll, so mache die linke Hand zum Throne für denselben! Nimm den Leib Christi mit hohler Hand entgegen und erwidere: Amen! Berühre behutsam mit dem heiligem Leibe deine Augen, um sie zu heiligen! Dann genieße ihn, <s 391> doch habe acht, daß dir nichts davon auf den Boden falle! Was du davon fallen ließest, wäre natürlich so viel als Verlust eines deiner eigenen Glieder. Sage mir doch: Wurdest du nicht, wenn dir jemand Goldstaub gäbe, denselben recht sorgfältig aufheben, damit ja nichts verloren gehe und du keinen Schaden erleidest! Solltest du also nicht viel mehr darauf bedacht sein, daß dir kein Brosämlein von dem verloren gehe, was kostbarer ist als Gold und Edelstein?
22.
Nach der Kommunion des Leibes Christi gehe auch zum Kelche des Blutes, nicht jedoch mit ausgestreckten Händen! Verbeuge dich, sprich zur Anbetung und Verehrung das Amen und genieße, um dich zu heiligen, auch vom Blute Christi! So lange noch Feuchtigkeit auf deinen Lippen ist, berühre sie mit den Fingern und heilige (mit jener Feuchtigkeit) Augen, Stirne und die übrigen Sinne!“
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#53   valen-tin   23:19:45 | Montag, 31. Oktober 2011
@cc: Soll ich jetzt daraus schließen , dass die Popen sich nicht einig sind?
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#52   clarissa colonia   23:13:02 | Montag, 31. Oktober 2011
Mancher liebt es eben, seinen Glauben in Kunstharz gegossen als Briefbeschwerer auf dem Schreibtisch liegen zu haben.
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Pius V. ordnete als Papst an, daß die Bulle „In cena Domini“ in allen Ländern der Christenheit regelmäßig zu verlesen sei.
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Clemens XIV. ordnete als Papst an, daß diese Verlesung einzustellen sei.
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Wenn Pius V. Papst genug war, dies anzuordnen, war Clemens XIV. ebenfalls Papst genug, diese Anordnung wieder abzuändern.
.
.
Pius V. ordnete als Papst an, daß bestimmte Riten bei der Feier der Hl. Messe und der Spendung der Sakramente einzuhalten sind.
.
Paul VI. ordnete als Papst an, daß bestimmte andere Riten bei der Feier der Hl. Messe und der Spendung einzuhalten sind.
.
Wenn Pius V. Papst genug war, das anordnen zu können, war Paul VI. ebenfalls Papst genug, diese Anordnungen wieder abzuändern.
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#51   Alberthesel †   23:03:57 | Montag, 31. Oktober 2011
36 Sinah 19:28:26 | Montag, 31. Oktober 2011
„Es gibt noch andere Heuchel-Bücher, die Sr. Lucia auf unglaubliche Weise zugeschrieben werden. Das Buch: Sr. Lucia, DIE AUFRUFE DER BOTSCHAFT VON FATIMA“ sind von jeder anderen ‘Lucia’ geschrieben, nicht aber von der WAHREN LUCIA, die 1917 gewürdigt wurde, die Muttergottes zu sehen.
Oder gar das Gauner-Interview-Buch „Die Seherin v.Fatima“ m.Berton…“
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Glauben Sie wirklich, daß sich Fatima überhaupt eine sog. „Gottes-Mutter“ sehen ließ?
\\
Im Anmerkungsteil der weiter unten genannten „nachtodlichen Belehrung“ werden eine Reihe *Katholischer* Studien aufgeführt, die das mit einsichtigen Gründen in Frage stellen.
\\
Die Marianisierung der Katholischen Kirche (mit an die 600 Erscheinungen seit dem Jahr 1900) ist nach der Ansicht vieler ernstzunehmender katholischer Theologen einer der wesentlichen Gründe dafür, daß die Weitergabe des Glaubens an die jetzige Generation so verhängnissvoll harzt.
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#50   catholic   22:29:08 | Montag, 31. Oktober 2011
Die Abendmahl-Liturgien sind Ergebnisse der historischen Entwicklung und sind kein historisches Abendmahl Jesu.
Die Abendmahl-Liturgien vergegenwärtigen gedenkend (Tut dies zu meinem Gedächtnis) die Eucharistie Jesu.
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#49   Alberthesel †   22:22:14 | Montag, 31. Oktober 2011
„Dieser Text ist eher Aberglaube, als eine Norm der frühen Kirche.“
–-------------------------------------------------------------------------------
Na: das gilt für vieles andere aber auch!
\\
Hier etwa wird manches aufgedeckt:
\\
www.uni-siegen.de/…st/reiner_glaube.pdf
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#48   catholic   22:15:02 | Montag, 31. Oktober 2011
Es gibt auch in den religiösen spirituellen Bereichen der Heiligen Orthodoxie und des Katholizismus eine eucharistische Evolution.
Darum lasst und hoch verehren, dieses Heilige Sakrament ( n. Thomas von Aquino)
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#47   Father Jack Hackett   22:10:02 | Montag, 31. Oktober 2011
@bob: Jetzt bräuchte ich mal jemanden, der mir als Nichtkatholiken das erklärt. Ich hatte es so verstanden, daß es bei der Messe (ich geh jetzt mal vom Katholischen aus) eben nicht darum geht, das letzte Abendmahl sozusagen nachzuspielen, sondern um die Wandlung von Brot und Wein in Blut und Leib Christi, um sein (Christi) Opfer und um seine (+Gott, + heiliger Geist) Anbetung.
Die Jünger mussten sich doch kaum vor dem Brot verneigen, wenn der Sohn Gottes neben ihnen saß. Oder habe ich das falsch verstanden?
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#46   bob   22:03:19 | Montag, 31. Oktober 2011
Die Handkommunion wurde nicht von Calvin eingeführt, sondern von Jesus. Er hat beim LetztenAbendmahl seinen Jüngern seinen Leib und sein Blut sicher nicht in den Mund gespendet.
(Das bedeutet allerdings nicht, dass heute nicht doch der knieende Empfang in den Mund die angemessenere – ehrfürchtigere – Art des Kommunizierens wäre. Nur sollte man kein Dogma daraus machen.)
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#45   catholic   21:55:47 | Montag, 31. Oktober 2011
Ich praktiziere beide Formen des Empfangs: Knien oder stehen.
Bei großer Teilnahme geschieht der stehende Empfang aus praktischen Gründen.
Ich finde es sinnvoll ( wenn es nicht zur frommen Show wird ) sich auch auf die Knie fallen zu lassen. Wie gesagt, es ist Herzensangelegenheit und auch persönliche eucharistische Bildung.
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#44   Father Jack Hackett   21:45:54 | Montag, 31. Oktober 2011
@Catholic:
„sicher eine Haltung des Herzens.“
Das ist sicher richtig. Ich habe ja auch nur gesagt, wie die Wirkung auf mich als Aussenstehen war. Ins Herz des Menschen gucken kann ich natürlich nicht.
Nur: Wenn jemand wirklich glaubt (ich hab ja schon mal geschrieben, daß ich mir nicht sicher bin, ob das so ist), daß diese Oblate eben kein Keks sondern der wahrhaftige Leib Gottes (bzw seines Sohnes) ist – sollte er dann nicht ehrfürchtig vor diesem Allerhöchsten auf die Knie fallen?
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#43   catholic   21:41:15 | Montag, 31. Oktober 2011
Der würdige Empfang des Leibes und Blutes Christi ist sicher eine Haltung des Herzens.
Ob einer kniet, steht, Hand oder Mund verwendet, das hat bis jetzt Jesus Christus noch nicht gestört. – Hat er sich darüber beschwert? –
Darüber mögen jene diskutieren oder polemisieren, die keine anderen Sorgen haben.
Meine Religion ist die Liebe.
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#42   Sinah   21:35:58 | Montag, 31. Oktober 2011
#37 Dieses Bild zeigt den Unseligen mit der Pseudo-Lucie! Vergleichsfotos beweisen dies!
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#41   Father Jack Hackett   21:32:20 | Montag, 31. Oktober 2011
@Catholic:
Guten Abend! Zur Frage ob Hand oder Mundkommunion kann ich mich nur beschränkt äussern, weil mein theologischer Sachverstand nicht ausreicht.
Wenn ich aber mal in der Kirche bin, muss ich feststellen, daß ich es als würdiger empfinde, wenn die Gläubigen den Leib des Herrn (Oblate) knieend empfangen. Ich finde das ehrfürchtiger und demütiger als wenn in einer evangelischen Kirche, in der ich einmal war, einige Gläubige die Oblate im Traubensaft herumgerührt haben.
Das heißt natürlich nicht, daß ich diesen Menschen den Glauben absprechen würde, es wirkt eben nur auf mich weniger ehrfürchtig.
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#40   catholic   21:24:25 | Montag, 31. Oktober 2011
Ob wohl die zwölf Apostel Jesus die Hand haben geben dürfen ?
.
Die Zunge muss schon ein besonders heiliges Instrument sein …
besonders die böse …
.
Hand-oder Mundkommunion, das kann ja wohl nur ein Problem der Satten und Überfütterten sein.-
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#39   FIDEI DEFENSOR FIDELIS   20:54:42 | Montag, 31. Oktober 2011
Als Antwort auf diese Kaspereien,
Er (kardinal-meisner) habe die Frage der Handkommunion „umfassend“ beantwortet,
brauchen wir den qualifizierten Austritt aus der Körperschaft der katholischen Kirche.
Nur der Geldentzug trifft den Nerv der deutschen Bischöfe,
und bewegt sie zur Umkehr,
und Abstoßung der Tonangebenden LaienkasperInnen !
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#38   kammerjäger   20:36:13 | Montag, 31. Oktober 2011
#36 Sinah und seine untrüglichen „Quellen“!
Jetzt weiß er sogar, was Sr.Lucia gedacht hat.
Das Bild mit dem „Häretiker“ wird er doch nicht als „Fake“ enttarnen?
…rales.files.wordpress.com/…1/05/lucia-marto.jpg
Oder dieses:
www.fortunecity.com/…s/fatima/FATIMA1.gif

Hätte Gott solche Berührungsängste, wie es ihm hier einige Frömmler bzgl. der Handkommunion unterstellen, wäre er wohl nicht Mensch geworden!
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#37   Sinah   19:28:26 | Montag, 31. Oktober 2011
Exzesse gehören zur Konzilssekte!
So läßt man z.B. die Lucia v. Fatima vor einem Bild „sich bekreuzigen“!
„Sie zeigte viel Zärtlichkeit dem Bild U.L. Frau v. Fatima gegenüber, das der Hl. Vater ihr im Dez. 2003 geschickt hatte u. verschiedene Male bekreuzte sie sich vor diesem Bild.“
Diese fiktive Lucia v. Fatima verteidigt auch die Handkommunion, bzw. läßt sich ohne weiteres von nichtgeweihten Händen die Kommunion reichen -u. gibt ‘wunderbare Belehrung’ (S. 39):
„Eines Tages sprach ich [die Priorin] mit Sr. Lucia über die Tatsache, daß ich jetzt beauftragt wäre, ihr die hl. Kommunion zu bringen u. sagte ihr: ‘Sr. Lucia, sie haben schon aus den Händen eines Engels kommunizieren dürfen!’ Sie antwortete mir u. gab mir eine wunderbare Belehrung: ‘Lasse Sie das. Ob aus den Händen eines Engels oder eines Sünders, es ist immer derselbe Herr.’“
(Sie finden diese Texte im Lügenheft aus dem Karmel-Kloster Coimbra; es trägt den Titel „Schwester Lucia, Die Erinnerung, die wir haben“ u. stammt von der Priorin aus dem Karmel-Kloster, das sich zu einer Löwengrube entwickelte mit dem Erzlöwen Bertone – rechte Hand von Benedikt – an der Spitze)
Es gibt noch andere Heuchel-Bücher, die Sr. Lucia auf unglaubliche Weise zugeschrieben werden. Das Buch: Sr. Lucia, DIE AUFRUFE DER BOTSCHAFT VON FATIMA“ sind von jeder anderen ‘Lucia’ geschrieben, nicht aber von der WAHREN LUCIA, die 1917 gewürdigt wurde, die Muttergottes zu sehen.
Oder gar das Gauner-Interview-Buch „Die Seherin v.Fatima“ m.Berton…
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#36   Grüner Ritter †   19:22:00 | Montag, 31. Oktober 2011
Frau Petrus und die anderen Damen waren sicher hellauf begeistert, als ihre Männer sie mit der ganzen Wirtschaft sitzen ließen, um durch die Lande zu ziehen.
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#35   Tomás   19:17:47 | Montag, 31. Oktober 2011
#33
Sich vom Mann oder von der Frau zu trennen, um „ins Kloster zu gehen“ ist legitim, wenn der andere Teil einwilligt. Dadurch wird nicht die Ehe aufgehoben.
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#34   Grüner Ritter †   19:14:07 | Montag, 31. Oktober 2011
Ach, die Frau sitzenlassen und Bischof werden ist also verdienstvoll? Sehr viel Respekt vor dem Ehesakrament hatte der Herr Jesus ja nicht, aber da greift sicher wieder sowas, wie das paulinische Privileg, oder? Schließlich steht nix in der Schrift, dass Frau Petrus sich auch bekehrt hat .
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#33   Tomás   18:54:20 | Montag, 31. Oktober 2011
Christus selbst war ehelos und hat die Ehelosigkeit aus übernatürlichen Gründen („des Himmelsreiches willen“) empfohlen.
Da aber die Ehelosigkeit erst Jahrhunderte später verbindlich vorgeschrieben wurde, was zur damliger Zeit Eheschließung eines Priesters erlaubt.
Nehmen bedeutet nicht nur etwas mit der Hand zu greiffen, sondern auch durch den Mund einnehmen (was hier zustreffender ist). Auch wenn die Apostel das „Brot“ mit den Händen genommen hätten, wäre es legitim, weil sie gesegnete Hände hatten. Was Laien eben nicht haben.
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#32   Arlberg †   18:54:16 | Montag, 31. Oktober 2011
#30 Aber der große Zampano, der Alleswisser, der tomas, schreibt,
wir haben keinen Papst. Was nun?
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#31   marienkind   18:46:17 | Montag, 31. Oktober 2011
#28 Arlberg: „Als Außenstehender frage ich mich, warum Hand- und Mundkommunion so einen Streit entfachen kann.“
.
Das frag ich mich auch. Alle sollen dem dem Hl. Vater gehorchen, der ja das Oberhaupt der RKK ist und das Sagen hat, und das Thema könnte ein für alle Mal abgehakt werden.
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#30   Nephtali   18:44:58 | Montag, 31. Oktober 2011
„Er habe die Frage der Handkommunion – in seinen historisch falschen Ausführungen – angeblich „umfassend“ beantwortet.“
„Umfassend“ wird auch mal das Göttliche Gericht ausfallen bei diesen Kirchenmännern, gründlich und geräumig!
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#29   Arlberg †   18:36:02 | Montag, 31. Oktober 2011
Als Außenstehender frage ich mich, warum Hand- und Mundkommunion
so einen Streit entfachen kann. Ich glaube, die Kirchen in Deutschland
haben andere Sorgen.
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#28   marienkind   18:34:08 | Montag, 31. Oktober 2011
#26 cowboyhut: „Die Apostel waren damals alle verheiratet…“
.
„Da antwortete Petrus: ‘Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?’
.
Jesus erwiderte ihnen: ‘Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.
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Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.’ (Matthäus 19,27-29)“
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#27   cowboyhut †   18:30:19 | Montag, 31. Oktober 2011
@ marienkind- na sowas, wenn die Apostel vom Abendmahl die ersten Bischöf waren, was ist denn dann mit dem Zölibat unter den Bischöfen los ? Die Apostel damals waren alle verheiratet, Petrus voran , auch die anderen. Und wenn diese ersten Bischöfe damals die sog. Handkommunion praktiziert haben, warum geift man dann jetzt dagegen. Oder waren die apostel und die ersten Christen bis ins 5. Jahrhundert alles schwere Sünder ?????
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#26   Tomás   18:11:34 | Montag, 31. Oktober 2011
#23
Laut Aussage eines sedisvakantistischen Priesters, wurde dem Kommunionempfänger die Hostie auf die Hand, auf der sich ein Tuch befand, gelegt und anschließend führte er die Hostie in den Mund, ohne dabei diese mit den anderen Hand anzufassen.
Im übrigen kann die kirchliche Praxis verbessert werden, so daß es keinen Grund gibt, um die Zustände, die angeblich in der Urkirche herrschten, wiederherzustellen („Archälogismus“). Es ist schon kurios, daß die Modernisten, die ständig von „Modernisierung“ der Kirche reden und den „Fortschritt“ verherrlichen, die Uhr um 2 000 Jahre zurückstellen wollen. So gesehen sind die Modernisten in Wirklichkeit extreme Reaktionäre.
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#25   marienkind   17:47:25 | Montag, 31. Oktober 2011
Kardinal Meissner rühmt sich stets seiner guten Beziehungen zum Hl. Vater. Wo aber bleibt seine Loyalität ihm gegenüber und wie hält er es mit seinem Gehorsamsversprechen, das er einmal abgelegt hat? Papst Benedikt wünscht und praktiziert die Mundkommunion, wie dies in allen Papstmessen zu sehen ist.
.
Der Hl. Vater sollte baldigst das altersbedingte Rücktrittsgesuch von Kardinal Meissner annehmen, für den es endlich an der Zeit wäre, Platz zu machen für einen jüngeren eucharistischen, marianischen und lehramtstreuen Nachfolger.
*****
@ Bernd-Jupp
Wie JESUS den Aposteln die Kommunion gereicht hat, geht zwar nicht aus der Hl. Schrift hervor, aber die Apostel waren ja schließlich auch die ersten Bischöfe und somit logischerweise sehr wohl berechtigt, den Leib des HERRN zu berühren. Ihnen wurden alle Vollmachten übertragen.
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#24   Jubärens   17:42:19 | Montag, 31. Oktober 2011
Dieses angebliche Zitat von Cyrill von Jerusalem († 386) als einzige frühkirchliche Rechtfertigung für die Handkommunion ist nicht nur wegen der zitierten abstrusen Beihandlungen eine kirchlich nicht-seriöse Quelle,
sondern auch aus einem anderen Grund:
Es wird in dem Zitat ausgesagt, dass man die Kommunion auf die rechte Hand bekommt, die „als Thron“ auf der linken Hand liegt.
Es wird nun von den Handkommuinion-Propagandisten die Folgerung gezogen, das der Kommunikant mit der linken Hand die Kommunion von der rechten Hand nehme und in den Mund führe.
Das aber ist nach den damaligen Bräuchen ein unmögliches Vorgehen, dass man den Leib Christi mit der linken Hand anfassen dürfte, denn die Linke galt zur damaligen Zeit – wie heute noch bei den Muselmanen – als die Hand des Teufels, mit der man sich den Hintern abwischt, aber niemals eine ehrenhafte und heilige Handlung vollzieht.
Wahrscheinlich haben die Kommunikanten damals – wenn die Darstellung des Cyrill stimmt – die Kommunion auf und mit der rechten Hand direkt zum Mund geführt.
Ich meine mich an eine Quelle zu erinnern, in der auf die rechte Hand ein Tüchlein gelegt wurde, auf dem und mit dem dann die Kommunion zum Mund geführt wurde.
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#23   Grüner Ritter †   17:38:39 | Montag, 31. Oktober 2011
Die Pascalsche Wette würde ich gar nicht als Argument bringen – Pascal hat bloß einen Witz gemacht. Da man nicht beschließen kann, gläubig zu sein, liefe es darauf hinaus, so zu tun als ob. Welcher allwissende Gott soll darauf den reinfallen?
Vogel: das ist natürlich eine Möglichkeit, ich halte es aber für den besseren Weg, zur Verfügung stehende Quellen zu nutzen, um dem Zweifel auf den Grund zu gehen.
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#22   Obermaier †   17:17:19 | Montag, 31. Oktober 2011
Hm, Kammerjäger, die Pascalsche Wette in neu formulierter Form ist ein ziemlich schwaches Argument, denn so gesehen könnte es ja auch sein, dass ich mich zwar irre, Sie aber auch und wir sterben und stehen vor Odin – und der sagt: „Beide Pech gehabt, hier ist Walhalla, Ihr seid beide im friedlich im Bett gestoben und nicht heroisch Köpfe spaltend mit blanker Axt, also ab dafür. Du kummsch hier net rein!“
.
Und dann haben Sie sich die Finger blutig gebetet und ich hab versucht die Welt selber zu verbessern und wir beide landen nicht im Paradies – aber ich hab was erreicht, auch wenns meinen bescheidenen Möglichkeiten nach wenig war, während Sie nur heisse Luft abgelassen haben.
.
Und noch zusätzlich: Glauben Sie ernsthaft, angenommen, der Gott der Christen existierte wirklich, dass der es gutieren würde, wenn da einer an der Himmelspforte klopfte mit dem Argument, er habe, weil er nichts zu verlieren gehabt hätte, auf dieses Gottes Existenz gewettet und eben zufällig Schwein gehabt auf den richtigen getippt zu haben?
Und weiters: Würde Ihr (guter, freundlicher, lieber, gnäödiger…) Gott einen Irrtum bestrafen?
.
Und ja, wir werden es nie erfahren, wenn ich Recht habe. Damit muss man leben bzw sterben halt. Ist aber für mich auch kein Problem, denn es gibt so vieles, was ich / wir nicht wissen.
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#21   Metalscheafchen   17:13:58 | Montag, 31. Oktober 2011
Mei, des is scho wiedermal soo unangenehm. Da kann man als Katholik manchmal einfach nur den Kopf schütteln.
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#20   Tomás   17:09:05 | Montag, 31. Oktober 2011
#6
Dabei empfängt die Kommunion kein Laie, sonder ein Diakon.
Die Protestanten kennen keine Kommunion, aber die empfangen das „gesegnete“ Brot. Da für die Kalvinisten das Brot nicht einmal das Leib Christi symbolisiert, haben sie die Hand-„Kommunion“ eingeführt. Während des „Konzils“ haben die holländische „Katholiken“ die Handkommunion von den getrennten „Brüdern“ übernommen. Döpfner hat es nachgemacht und die Hand-„Kommunion“ mit Duldung von Montini in Deutschland eingeführt.
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#19   kammerjäger   16:30:07 | Montag, 31. Oktober 2011
#15 Vielleicht haben Sie recht, Obermaier. In diesem Falle, werden aber Sie und ich es wohl nie erfahren. Wenn Sie aber irren, könnte es sein, dass jemand von uns beiden – alleine wegen dieses Irrtums – etwas belämmert aus dem Leichenhemd schaut… ;-)
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#18   wickerl   16:13:46 | Montag, 31. Oktober 2011
#13Vogel, ob das eine Rückkehr der Juden ist wie sie der Prophet Ezechiel verheißt wird sich weisen, am Ende der Zeit werden sie scheinbar zurückkehren, aber wann das ist, weiß nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Es könnte sein dass die Zionisten so voreilig nach Palästina gingen wie jene, die glaubten mit Moses für 40 Jahre nicht strafweise in die Wüste gehen zu müssen, und direkt den Weg nach Palästina einschlugen.
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#17   Ruptschik   15:06:37 | Montag, 31. Oktober 2011
Fein, wie auf diesem „katholischen“ Portal wieder über die Kirche und das Allerheiligste abgelästert wird. Ob Puntigam, nonens usw. – da sind sich alle einig.
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#15   Franz Puntigam †   15:00:06 | Montag, 31. Oktober 2011
Oder kann er gar nicht kommen?
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#14   Vogel   14:58:07 | Montag, 31. Oktober 2011
genau, Obermaier.
JESUS kommt „bald“. In Israel gibts wieder Weinberge, es gibt junge Arbeiter im Weinberg. Es gibt Wein. Auf was wartet JESUS eigentlich so lange.
Oder beten wir ohne Hoffnung, wollen wir am Ende gar nicht, dass ER kommt,
weil wir Angst haben?
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#12   monens   14:39:20 | Montag, 31. Oktober 2011
Es waren freigeistig gesinnte Machenschaften, die handstreichartig die vom Vaticanum II. NIEMALS beschlossene sog. „stehende Handkommunion“ und dann auch gleich noch ebenso eingemächtig den sog. „Volksaltar“ eingeführt haben und für diese „Neurungen“ unter fadenscheinigen „Gründen“ einen „Indult“ erzwungen haben; se sei noch einmal betont; der heute vorgesetzte „aufbruchbewegte“ Abbruchringeltanz in leergeräumten, protestantengerecht entstellten Kirchen mit demenstprechendem unverbindlichen „Mahlhalten“, findet in keinem Dekret des Vaticanums II. irgendeine „Berechtigung“, auch wenn einige vage gehaltenen Formulierungen einiger Dekrete gerade der „aufbruchbewegten“ Auslegung einer Einladung gleich kommen; die lateinische Kirche kennt seit den von Päpsten einberufenen Konzilien
www.razyboard.com/…14325-5851720-0.html
die Regel der knienden Mundkommunion; die wenigen Ausnahmen der Kirche des Ostens hatten nie Regelcharakter
www.razyboard.com/…07690-5840679-0.html
Handstreichartige Infiltrierung der hl. Kirche mit freigeistigen „Neuerungen“ hat die Gefahr des Verlustes der sakralen Identität durch eine „Relativierung“ des hl. MessOPFERS zu einem unverbindlichen „Mahlhalten massiv zunehmen lassen; die Verprotestantisierung auf Schleichwegen!?;
www.razyboard.com/…07690-6027212-0.html
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#10   Vogel   14:28:51 | Montag, 31. Oktober 2011
Grüner Ritter,
wenn man anfängt, jedes kleinste Detail zu untersuchen, dann kann man ja auch Zweifel bekommen.
Deswegen lasse ich das einfach.
Wenn ich z.B. wirklich die Bibel aufschlage, dann hoffe ich, JESUS will mir irgend etwas mitteilen – da lasse ich den HEILIGEN GEIST auf mich wirken
(hoffentlich funktionierts ja)
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#9   Obermaier †   14:26:15 | Montag, 31. Oktober 2011
„Dieser Text ist eher Aberglaube…“
.
Man erkläre mir den Unterschied zwischen (natürlich schlechtem) Aberglaube und (natürlich gutem) Glaube… !
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#8   Lycobates   14:20:15 | Montag, 31. Oktober 2011
#1 @Bernd-Jupp
.
Sind Sie etwa Apostel, bzw. ein Nachfolger derselben?
Nach Ihrer Logik dürften nur Bischöfe bzw. Priester und schon gar keine Frauen kommunizieren.
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#7   Ruptschik   14:19:44 | Montag, 31. Oktober 2011
Die Handkommunion kann nicht von den Calvinisten eingeführt worden sein, weil die Calvinisten überhaupt keine Kommunion kennen.
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#6   RRR   14:16:17 | Montag, 31. Oktober 2011
>Die Handkommunion wurden ursprünglich von den Calvinisten nach der Reformation eingeführt
So ein Quatsch. Zum Beispiel der Ordo Romanus Primus beschreibt die Handkommunion bei der Papstliturgie: Der Papst reicht dem Archidiakon zwei (!) Hostien, und dieser gibt eine davon an den Papst zurück. So empfangen Papst und Archidiakon je eine Hostie, die sie dann konsumieren.
Wer meldet sich, der behauptet, das sei in Form der Mundkommunion geschehen? :)))
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#5   kammerjäger   14:07:22 | Montag, 31. Oktober 2011
Ja, so ist es. Alles, was den Tradis nicht in ihr Konzept passt, wird kurzerhand bezweifelt, umgedeutet, anderen zugeschrieben oder als durch die „heilige“ Tradition überwunden erklärt.
Der Kardinal hat völlig recht, auf derartig tiefes Niveau nicht hinunter zu steigen!
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#4   Grüner Ritter †   14:05:57 | Montag, 31. Oktober 2011
Ach Herr Wirth, wenn man alles fortwirft, was an den überlieferten Schriften zweifelhaft und umstritten ist, was bleibt denn dann noch übrig? So gut wie nix.
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#3   Bernd-Jupp   14:05:30 | Montag, 31. Oktober 2011
Tja, wenn +net Leser nicht das lesen oder hören können, was sie für das absolut Richtige und Wahre halten, da können sie zu drangsalierenden Zeitgenossen werden. Nur – davon wird es auch nicht anders. Was wahr ist, muss wahr bleiben – ob gewollt oder nicht.
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#2   IZAAC   13:58:35 | Montag, 31. Oktober 2011
Das ist schon ein peinlicher Auftritt des Kardinal Meisner!
Die Ausreden sind drittklassig!
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#1   Bernd-Jupp   13:58:26 | Montag, 31. Oktober 2011
Was soll denn das ganze Getue mit der Mundkommunion. Hat Jesus etwa den Aposteln das Brot in den Mund gelegt? Nein, er hat es gebrochen und verteilt. Siehe die Überlieferungen der Schrift. Und gilt die Schrift nun oder gilt sie nicht? Wie wenn wir keine anderen Sorgen hätten.
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