08:43:59 | Sonntag, 26. Juni 2005
Das Herz des Priestertums + Weihbischof von Jerusalem tot + Ein neuer Abt + Homo-Gewalt + Es geschah am Dienstag, den 19. April um 17.30
Das Herz des PriestertumsVatikan. Am Samstag sprach Papst Benedikt XVI. anläßlich ihres Ad-Limina
Besuches vor den Bischöfen aus Neuguinea. Neuguinea ist die zweitgrößte Insel der Welt. Sie liegt nördlich
von Australien. Papst Benedikt XVI. unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung der Gemeinschaft von
Priestern mit ihrem Bischof. Die priesterliche Aufgabe dürfe nie mit einem zivilen oder politischen Amt
verwechselt werden: „Vielmehr soll der Priester in seinem Leben Christus ähnlich werden, der sich selber
entäußerte und Knechtsgestalt annahm. Der Priester soll ein Leben in Einfachheit, Keuschheit und demütigem
Dienst führen, das die anderen durch sein Beispiel ermutigt.“ Das Herz der priesterlichen Existenz sei
die tägliche Zelebration der Heiligen Messe.
Weihbischof von Jerusalem totHeiliges Land. Am 23. Juni
starb Mons. Jean-Baptiste Gourion OSB (71) in Jerusalem. Er war erst am 14. August 2003 von Johannes Paul
II. zum Weihbischof des Jerusalemer Patriarchen ernannt worden. Der Papst vertraute ihm besonders die
hebräischsprechenden Katholiken im Heiligen Land an. Pater Jean-Baptist wurde 1934 im Oran – an der nordwestlichen
Mittelmeerküste Algeriens – als Sohn jüdischer Eltern geboren. 1958 wurde er 24jährig in der Taufe
wiedergeboren. Er trat in die Benediktinerabtei von Bec-Hellouin in der Normandie ein. Dort legte er im
Jahre 1961 seine einfache Profeß ab. Am 29. Juni 1967 wurde er zum Priester geweiht. Später wurde er
ins Benediktinerkloster von Abu Gosch in der Nähe von Jerusalem transferiert. Dieses gehört ebenfalls
zur Kongregation der weiß gekleideten Olivetanerbenediktiner. 1999 wählte ihn die Gemeinschaft zum Abt.
Der verstorbene Benediktiner diente auch in der Leitung der Kongregation. Die Beerdigung von Mons. Gourion
wird am 28. Juni in der Abteikirche in Abu Gosch stattfinden.
Ein neuer AbtVatikan. Am vergangenen
Donnerstag benedizierte der vatikanische Staatssekretär, Angelo Kardinal Sodano, den neuen Abt des römischen
Benediktinerklosters Sankt Paul vor den Mauern. Die Abtsweihe steht im Zusammenhang des Bestrebens, die
Abtei zu erneuern. Das Kloster leidet seit Jahren an schweren Krisenerscheinungen und soll jetzt internationalisiert
werden. Der neue Abt ist der Brite Mons. Edmund Power OSB (52). Der Prior der Gemeinschaft, Pater Johannes
Paul Abrahamowicz OSB, erklärte in einer Presseaussendung, daß die Erneuerung der Gemeinschaft auf gutem
Wege sei. Der Prior ist der zweite Mann in einem Kloster. Pater Abrahamowicz ist ein Wiener und stammt
aus dem niederösterreichischen Kloster Göttweig. Die Mönche von Sankt Paul beschäftigen sich mit der
Feier des Opus Dei, dem Beichtehören und der Sorge für das Grab des heiligen Apostels Paulus, das sich
in der Kirche befindet. Der Papst hat den Benediktinern von Sankt Paul auch ökumenische Aktivitäten
ans Herz gelegt.
Homo-GewaltSchweiz. Beim
Homo-Aufmarsch vom letzten Wochenende in Luzern, kam es zu
Ausschreitungen von Homo-Ideologen gegen friedliche Demonstranten. Luzern ist die wichtigste Stadt der
Innerschweiz. Es sei dem professionellen Auftreten der Polizei zu verdanken – erklärten Teilnehmer der
Mahnwache –, daß die Lage nicht eskaliert sei. Gewaltbereite Homo-Aktivisten bewarfen die Gegendemonstranten
mit Eiern und Wasserballons und bespritzten sie mit Wasser. Die friedlichen Gegendemonstranten wurden
auch verbal bedroht und mit obszönen Gesten drangsaliert. Dagegen zeigten sich die Teilnehmer der Mahnwache
diszipliniert und ließen sich nicht provozieren. Das aggressive Auftreten der militanten Homosexuellen
führte sogar so weit, daß eine Gruppe von Gegendemonstranten, welche die Geschehnisse am Homo-Aufmarsch
beobachten wollten, fliehen mußte, weil die Lage zu eskalieren drohte.
Es geschah am Dienstag, den 19.
April um 17.30Vatikan. Kardinal Joseph Ratzinger erreichte die notwendige Zweidrittelmehrheit an seinem
Wahltag „genau“ um 17.30 Uhr. Das berichtete der ehemalige Erzbischof von Barcelona, Ricard Maria Kardinal
Carles, am 5. Mai. Applaus erschallte in der Sixtinischen Kapelle. Doch die Auszählung war noch nicht
beendet. Darum baten die damit beschäftigten Kardinäle um Ruhe, um ihre Arbeit zuende führen zu können.
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#8
Dr. Otterbeck 21:16:13 | Dienstag, 28. Juni 2005
#7
Athanasius 11:16:01 | Dienstag, 28. Juni 2005
#6
Dr. Otterbeck 07:44:46 | Dienstag, 28. Juni 2005
#5
Athanasius 21:57:34 | Montag, 27. Juni 2005
#4
Dr. Otterbeck 21:15:50 | Sonntag, 26. Juni 2005
#3
Benedikt 16:29:58 | Sonntag, 26. Juni 2005
#2
Romulus 13:11:56 | Sonntag, 26. Juni 2005