Piusbruderschaft
Wird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären?
Ein Problem besteht für Bischof Bernard Fellay darin, daß der Vatikan die schweren Probleme mit dem Zweiten Vatikanum leugnet.
Bischof Fellay bei seinem Besuch auf den Philippinen
Bischof Fellay bei seinem Besuch auf den Philippinen
© dici.org
(kreuz.net, Manila) Die Lage der Kirche scheint sich wegen der sogenannten Erneuerungsbewegungen heute zu verbessern.

Doch Bischof Bernard Fellay – der Generalobere der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. – findet diese Gruppierungen „seltsam“.

Das erklärte er am 16. Oktober in einem Vortrag in Manila laut der Webseite ‘rorate-caeli.blogspot.com’.

Den ‘Neokatechumenalen Weg’ bezeichnet der Bischof zum Beispiel als „protestantisch“.

Keine Kontinuität, sondern ein Bruch

Der Bischof erwähnte den Verlauf der Beziehung zwischen der Piusbruderschaft und dem Vatikan seit 1987.

Als der Papst an Weihnachten 2005 von einer „Hermeneutik der Kontinuität“ sprach, dachte sich Mons. Fellay, daß mit dieser Formulierung die Piusbruderschaft „verurteilt“ werde.

Denn die Bruderschaft stellt fest, daß es einen Bruch zwischen der katholischen und der nachkonziliaren Lehre gibt.

Für Mons. Fellay will die Rede von einer „Hermeneutik der Kontinuität“ einfach festhalten, daß nicht ist, was nicht sein darf.

Gleichzeitig fragt er, worin diese behauptete Kontinuität inhaltlich bestehe.

Eine Schwierigkeit besteht für den Bischof darin, daß der Vatikan die Probleme mit dem Zweiten Vatikanum leugnet.

Zwei Formen desselben Ritus?

Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ bezeichnet Mons. Fellay als interessant.

Er schätzt daran, daß es die Messe aller Zeiten allen Priestern zugänglich macht.

Doch für ihn ist „absurd“, daß die Alte Messe und die neugläubige Eucharistiefeier als zwei Formen desselben Ritus bezeichnet werden.

Die Verhandlungen drehen sich im Kreis

Der Bischof erwähnte auch die dogmatische Präambel. Diese enthalte keinen einzigen Bezug auf die Glaubensgespräche der Bruderschaft mit dem Vatikan.

Darum hat er den Eindruck, daß sich Rom und die Bruderschaft bei den Verhandlungen „im Kreis drehen“.

Wenn die Bruderschaft die Präambel nicht unterschreiben sollte, könnte Rom sie als „schismatisch“ erklären – meint Mons. Fellay.

Allerdings habe der Vatikan das nicht angedroht.
      
90 Lesermeinungen
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#90   Tchibo   17:03:52 | Mittwoch, 1. Februar 2012
***Wird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären?***
Hoffentlich, bitte, bitte… nicht dass die sich auch noch am Trog
der altliberalen Kirchensteuer laben können…! Die sollen dann
für Ihren Jurisdiktionsbereich den lukrativen Ablass wieder einführen,
Messen im Abo anbieten und der ganzen Beutelschneidereien mehr,
deren sich die altliberale Kirche schamvoll entledigt hat…! :-D
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#89   Konsequent katholisch †   21:26:44 | Mittwoch, 9. November 2011
Bravo, „Don Camillo“! Der Meinung bin ich auch!
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#88   Don Camillo …   18:53:26 | Mittwoch, 9. November 2011
Mit dem abgefallenen Rom darf es niemals zu einer Einigung kommen. Selbst die Piusbruderschaft muß sich zum katholischen Glauben ganz und gar bekehren. Die Kirche ist kein Jahrmarkt.
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#87   Guntram   14:18:24 | Mittwoch, 9. November 2011
natürlich kann es sein, daß wieder eine Eiszeit zwischen Rom und Ecône anbricht, das weiß aber letztlich nur Gott alleine.
Jedenfalls am vergangenen Sonntag hat der Bayer. Rundfunk in seinem Programm Religion und Kirche es bereits herbeigeredet, daß es zwischen der FSSPX und Rom wohl keine Einigkeit geben wird. Ich denke das wünschen sich die Modernisten der Lehmann & Zollitsch-Kirche sehnlich.
Daß S. E. Bischof Williamson, der Löwe von England, auch vor Gefahren warnt ist legitim und in Ordnung. Alle diese demokratischen Schwachköpfe in der Kirche, die über jedes Tüpfelchen abstimmen lassen, empören sich jetzt, wenn in der FSSPX auch abweichende Meinungen zum Thema Rom zu vernehmen sind. Das ist absolut lächerlich und unglaubwürdig.
Maria mit dem Kinde lieb – uns allen Deinen Segen gib!
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#86   Przybislav Iamesseblo   15:08:22 | Dienstag, 8. November 2011
Sinah: Der Bruch geschah mit der Wahl des Frevlers Roncalli auf den Stuhl Petri. Die rechtgläubigen Kardinäle mit Ottaviani an der Spitze glaubten mit dieser politischen Wahl ein Schisma abwenden und die französischen Bischöfe an der Stange halten zu können. Sie sollten sich schwer täuschen. Es lohnt sich die Beziehungen zwischen Thron und Altar in Frankreich bis zu Philippe dem Schönen zurückzuverfolgen.
Seit Philippe dem Schönen ist Frankreich keine katholische Nation mehr, sondern eine mehrheitlich aus Katholiken bestehende Gemeinschaft. Für diese Katholiken besitzt das Interesse der Nation den Vorrang gegenüber jenem der Kirche. Im Namen dieses Umsturzes aller Werte wurden die übelsten Frevlel begangen. Franz I verbündete sich mit Soleiman dem Wunderbaren gegen den Kaiser. Kardinal Richelieu hat im dreissigjährigen Krieg die katholische Sache verraten indem er sich mit dem protestantischen Schweden gegen Habsburg verbündete. Ein wahrer Schandfleck für das katholische Frankreich. Über den Sieg Englands und Preussen in Waterloo gegen den Erzfrevler Napoleon kann man sich nur freuen. Ohne die Unterstützung des Frevlers Napoleon III hätte der Schwerverbrecher niemals Italien erobern können und Rom wäre nach wie vor der Oberhoheit des Papstes unterstellt. Empfehle Ihnen dazu die hervorragende Studie Jean de Viguerie’s: Les deux patries.
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#85   Sinah   21:09:57 | Montag, 7. November 2011
#2, 39 wolfgang e.
„Unser Papst hat keineswegs nur beschönigend v. einer Hermeneutik der Kontinuität gesprochen, sondern auch die Bruchlinien klar benannt. Außerdem sieht er sehr wohl auch die Schwierigkeiten der Kirche.“
Nichts sieht er! Die einzige Schwierigkeit, die er sieht, besteht für ihn im Einfangen der FSSPX in die konziliare Sektengemeinschaft. Für Rom ist das Ziel der Verhandlungen die Unterwerfung der FSSPX unter das Konzil – wie ehedem -die Anerkennung der vom Glauben abgefallenen Konzilsautoritäten. Nicht Rom sieht einen Bedarf, zur wahren kath. Lehre zurückzukehren, nein die FSSPX sind die verirrten Schafe, die der Rückkehr bedürfen – wie ehedem.
„Bruchlinien klar benannt.“ – So klar benannt, daß der geistige Ehebruch für alle klar ersichtlich wurde. Für Bischof Fellay jedenfalls wurde es sehr klar, „daß es für Benedikt XVI. unvorstellbar ist, heutzutage einen Christen zu sehen, der das Konzil nicht annimmt.“
Es geht nicht um „Bruchlinien“, um „Brüchlein“, sondern es ist DER große Bruch mit der Tradition, den Dogmen, der größte Bruch in der Kirchengeschichte! Der Bruch geschah schon zu Beginn des Konzils mit dem BRUCH MIT DEM LEHRAMT DER KIRCHE.
Dieser Bruch ist schlimmer als ein Ehebruch! Und dieser Bruch wird nicht dadurch geheilt, daß man Dialoge führt. Mit diesen geistigen Ehebrechern sich einlassen ist wie ein Neueingehen einer „Ehe“ mit einer Ehebrecherin.
Der Papst sieht keinen Bruch! Der Papst verurteilt jene, die im Konzil einen Bruch sehen!
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#84   Konsequent katholisch †   12:23:50 | Sonntag, 6. November 2011
@Herrmann
Doch Ratzinger fördert wie kein Zweiter dieses judaisierende Apostatengesocks: Siehe hier: cmsms.schoenstatt.de/…ochenende-in-Rom.htm
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#83   HERRMANN   21:04:09 | Samstag, 5. November 2011
Die Erneuerungsbewegungen, besonders das Neokatechumenat und Fokolarebewegung sind regelrechte Sekten. Das Neokatechumenat betreibt unkatholische Geheimnistuerei. Die Mitglieder sind je nach Rang in unterschiedlichen Gruppen organisiert, die ihre eigenen Gottesdienste und Katechesen erhalten. Ziel des Ganzen ist, nach zwanzigjähriger Zugehörigkeit eine Tauferneuerung zu machen.- Bei der Fokolarebewegung ist die „Liebe“ das Superdogma. Sie rangiert vor der Rechtgläubigkeit. Mit eigenen Ohren habe ich das von der Gründerin bei einem Vortrag gehört: Man muß nur Liebe haben, dann verflüchtigen sich alle Schierigkeiten zwischen den Konfessionen. „Probare“, rief sich begeistert.
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#82   Konsequent katholisch †   18:30:41 | Samstag, 5. November 2011
Die sogenannten Erneuerungsbewegungen haben alles Mögliche im Sinn, nur nicht, für die Verbreitung und Vertiefung des katholischen Glaubens zu arbeiten!
.
Ein Beweis unter vielen: Der Leiter der Schönstattbewegung in Deutschland, P. Lothar Penners, huldigt in seiner unter dem in doppeltem Sinn verlogenen Titel „Eine Pädagogik des Katholischen“ veröffentlichten Doktorarbeit dem Erzhäretiker Hans Urs von Balthasar, der in nicht zu überbietender Chuzpe von der Liquidierung des Katholischen sprach.
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#81   RichardLöwenherz   07:20:59 | Samstag, 5. November 2011
NORICUM
sie irren sich gewaltig. Das kann sich Rom nicht leisten. Nicht jeder im Vatikan ist ein Logenbruder. Die Sympathisanten der Piusbrüder, zu denen auch ich gehöre, bilden ein immer stärkeres Gegengewicht. Es ist nur eine Frage der Zeit. Am Ende steht der Sieg der Wahrheit.
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#80   Noricum   03:10:53 | Samstag, 5. November 2011
Gehe jede Wette ein, dass Rom die Piusbruderschaft langfristig für schismatisch erklärt. Aber was die sagen hat schon jahrzehntelang keine Gültigkeit mehr , also wär’s egal.„Die spinnen doch die Römer“…
Die hilft auch keine Lektüre, da bleibt es nur festzustellen dass die Vatikanler im Süden Italiens ein einziger Sauhaufen sind.
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#79   Greggy   19:29:14 | Freitag, 4. November 2011
Woran könnte man inmitten der Verwirrung unserer Epoche die wahre Kirche Christi erkennen?
…ensuspatrum.wordpress.com/…11/04/true-orthodoxy/
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#78   james.warburg   17:44:18 | Freitag, 4. November 2011
#63 Sinah 23:19:47 | Donnerstag, 3. November 2011
vielleicht hilft die Lektüre „Sie haben Ihn entthront“…
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#77   RichardLöwenherz   13:35:57 | Freitag, 4. November 2011
SCHISMATIKER
sind die Piusbrüder auf keinen Fall. Schon die Exkommunikation war ein Skandal. Aber das heisst nicht, dass das eine oder andere nicht kritikwürdig wäre. Denn niemand kann für sich in Anspruch nehmen frei von Sünde und Irrtum zu sein. Geduld und Gebet sind gute Wegbegleiter. Am Ende wird alles gut.
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#76   Sektenbeauftragter   02:23:31 | Freitag, 4. November 2011
wer wird den da an den RECHT (nicht Rechts!!) – gläubigen zweifeln?
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#75   Gregorius Nazianzenus   00:17:28 | Freitag, 4. November 2011
Ist schon recht, cowboyhut. Übrigens lese ich täglich einen Abschnitt der Evangelien, und einen Abschnitt im sonstigen NT. Bin gerade bei Hebräer 11 angelangt. Gute Nacht.
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#74   schamane40   00:17:09 | Freitag, 4. November 2011
Ob es Euer lieber Jesus heute in seiner Kirche leicht hätte? –
Zuerst müßte er zum Friseur.
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#73   cowboyhut †   23:55:56 | Donnerstag, 3. November 2011
Die Kirche ist in erster Linie Gemeinschaft der Gläubigen- der Papst bezeichnet sich u.a als Diener der Diener.
Kennen Sie den Ausspruch Jesu nicht ? „ Einer ist Euer Lehrer, ihr aber alle seid Brüder “
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#72   catholic   23:54:14 | Donnerstag, 3. November 2011
Keine Chance mehr, Herr Prizelbizel Jammermessel, die glorwürdige alleinseligmachende Epoche der Scheiterhaufen ist vorbei.
Gute Nacht
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#71   Gregorius Nazianzenus   23:46:57 | Donnerstag, 3. November 2011
cowboyhut, wenn die Kirche, der Sie angehören, n i c h t s a n d r e s ist als die Gemeinschaft der Gläubigen (bzw. „Gläubigen“), dann allerdings gehöre ich dieser Ihrer Kirche nicht an, obwohl ich noch immer Kirchensteuer bezahle. Sie stellen mustergültig das Durchschnittsbewusstsein des heutigen Katholiken vor. Ich wünsche Ihnen gute Nachtruhe.
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#70   catholic   23:43:25 | Donnerstag, 3. November 2011
#67 „Eine neurömisch-ökumenistische Superkirche existiert in Ihrem Kopf.“
Sie können nicht aus Ihrer Enge heraus.- Kein Problem, Sie kommen deshalb auch in den Himmel.
Der Heilige Geist hat uns ein Konzil geschenkt, die Kirche geöffnet, dass wir als Boten des Auferstandenen auf jeden Menschen zugehen können, ohne ihm mit Feuer- und Schwertdrohung den Taufwasserkübel überzustülpen. – Siehe Assisi.
Diese Kirche lebt aus der Wiederentdeckung des Evangeliums, das in Ihrer traurigen Vergangenheit dem Laien zu lesen verboten war.
Lieber Bruder, wir sind getauft und gefirmt und die Kirche ist uns zu schade,
als sie zu einem Reservat für Altphilologen und Salontheologen verkommen zu lassen.
Es lebt der junge Jesus in uns und keine verstaubte Patriarchenrunde hindert ihn und uns.
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#69   cowboyhut †   23:37:35 | Donnerstag, 3. November 2011
@ Prizelbizel Iamessdiabolo- die Exkommunikation hat diese Sekte dorthin getrieben, wo sie hingehört- in dunkle Keller- und Hinterhof Kapellen. Selbst die Zeugen Jehovas haben mehr Anhänger und hellere, sichtbarere Verammlungsräume als der Piussektenverein eV.
Außerde ist Lefebvre schon lange kei Bischof mehr – er wurde aus der Kirche ausgestoßen und somit in den Laienstand zurück versetzt !
Bleiben Sie mit Ihren Irrlehren weiter in ihren Kellerräumen und spielen Sie dort doch mit den Ratten weihrauch- Skat.
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#68   Przybislav Iamesseblo   23:30:37 | Donnerstag, 3. November 2011
Warum will Bischof Fellay, dass die Piusbruderschaft das gleich Schicksal erleide wie Campos. Will auch er eines Tages wie sein Mitbruder Rifan das Machwerk des Frevlers Montini feiern müssen. Die vom Frevler Woytila über die Bruderschaft verhängte Exkommunikation hat ihr in keiner Weise geschadet. Wozu also mit einer solchen Hartnäckigkeit die Zukunft der Bruderschaft aufs Spiel setzen. Bischof Fellay würde viel an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn er die Verhandlungen mit Rom für beendet erklären würde. Mit seiner Geheimtuerei schadet er erstens dem Werk des Erzbischof und zweitens sich selber. Möge er endlich die Warnungen verstehen.
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#67   Gregorius Nazianzenus   23:28:41 | Donnerstag, 3. November 2011
#66
Nach dem, was Sie hier schreiben, sind Sie Mitglied einer neurömisch-ökumenistischen Superkirche.
Also greifen Sie mit Ihrem Namen zu hoch.
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#66   catholic   23:26:39 | Donnerstag, 3. November 2011
Was ist der Kern der Kirche?
Die Liebe Christi, sein Mitgefühl, sein Leben.
Theologien und Vorstellungen über ihn sind nicht wichtig –
entscheidend ist allein die Praxis: Liebet einander
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#65   Anael   23:24:12 | Donnerstag, 3. November 2011
#58
Unterirdisch ist ein Kompliment für #64. Da braucht es viel Stumpfsinn
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#64   cowboyhut †   23:21:45 | Donnerstag, 3. November 2011
Georg Narzissus- die Menschen und somit auch die Kirche ( die nichts anderes ist als die Gemeinschaft der Gläubigen ) entwickelt sich weiter. Der Aberglaube und die Mißstände des Mittelalters ( s.h aktuelle Fernsehserie über die Borgias )
wurden Gott sei dank auch überwunden und so entwicklet sich auch das Ritual der Messe weiter. Eines der großen verdienste von Joh.P. II war, dass er die Kirche ins 3. Jahrtausend geführt hat. Die Wahrheit Christi muß in der heutigen Welt verstanden werden- und diese Wahrheit hat nichts mit den frömmlerischen Traditionen und dem abspulen von Ritualen , die eh von Menschen zu einer bestimmten Zeit erfunden wurden, zu tun. Lesen sie einfach mal wieder im Evangelium und sie werden die größe und die Freiheit des Geistes erfahren, der uns aus aller verborten bigotten Engstirnigkeit führen will.
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#63   Sinah   23:19:47 | Donnerstag, 3. November 2011
VOLLER BRUCH FÜR LEFEBVRE!
AUFBRUCH FÜR RATZINGER!
Aus Ratzingers (u.Johann Auer) Kleine Kath. Dogmatik, VI. 311:
„Seit dem II. Vatikanischen Konzil hat es die Römische Kirche ausdrücklich vermieden, sich selbst voll und ausschließlich mit der einen Kirche Christi zu identifizieren. DAS IST DER ECHTE ÖKUMENISCHE AUFBRUCH!“
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#62   catholic   23:15:34 | Donnerstag, 3. November 2011
Schlichter Katholik der Römisch Katholischen Kirche.
In der Praxis: Gott und den Nächsten lieben so gut ich kann
ohne gescheites Geschwafel. Das habe ich bei den Athosmönchen gelernt.
Ihnen darf ich das „Kyrie eleison“ empfehlen. Keiner ist perfekt.
Pax et bonum !
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#61   Sinah   23:12:20 | Donnerstag, 3. November 2011
„Wird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären?“
Erzbischof Lefebvre hat die Konzilskirche für schismatisch erklärt!
„Diese Konzilskirche ist also nicht katholisch. In dem Maße, in dem der Papst, die Bischöfe, Priester oder Gläubigen dieser neuen Kirche anhängen, trennen sie sich von der katholischen Kirche UND WERDEN SCHISMATISCH.“ (Lefebvre, Ecône, 29.6.1976)
#39
Lefebvre, vom Hl. GEIST erleuchtet, hat festgehalten:
„Ein Papst, der dieses Namens würdig und ein wahrer Nachfolger Petri ist, kann nicht erklären, er werde sich für die Anwendung des Konzils und seiner Reformen einsetzen. Allein schon dadurch bricht er nämlich mit all seinen Vorgängern und insbesondere mit dem Konzil von Trient. (6.10.1978)
„…Sein volles Ausmaß hat dieser Bruch mit dem bisherigen Lehramt der Kirche in Assisi erreicht, nachdem der Besuch in der Synagoge vorausgegangen war. Diese öffentliche Sünde gegen die Einzigkeit Gottes, gegen das fleischgewordene Wort und Seine Kirche ruft Schauder und Entsetzen hervor.“
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#60   Gregorius Nazianzenus   23:10:32 | Donnerstag, 3. November 2011
Ihr Name ist bescheidener?
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#59   catholic   23:07:23 | Donnerstag, 3. November 2011
Als die Menschen mit der Postkutsche fuhren, war das nicht falsch.
Heute fahren die Menschen mit dem Auto und es ist richtig.
.
Es amüsiert mich fast schon, wenn so Leute mit hochtrabenden Namen Ihr Ego
und ihre Meinung für „die Wahrheit Christi“ ausgeben, nicht war Hochwürdigster Herr Gregorius Nazianzensus. –
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#58   Semikolon   23:03:57 | Donnerstag, 3. November 2011
@cowboyhut
„Das ist richtig- trotzdem verstehe ich den papst nicht, dass er überhaupt auf diese Gestalten zugegangen ist. Dann lieber mehr praktizierte Ökumene mit den evangelischen Kirchen- das würde mehr bringen und auch zu mehr Glaubwürdigkeit führen.“
;
Bisher verstand ich den Papst diesbezüglich auch nicht. Aber der Papst ist nun einmal jemand, der seinen „Job“ nicht umsonst bekam und von mir überhaupt nicht begriffen werden muss, evtl. aber auch nie kann.
;
Wenn ich aber Ihre abgrundtiefen unterirdischen Beiträge hier allesamt ansehe und daraus auch nur annähernd an den dahinter stehenden Menschen denke, vor dem mir (höflich gesagt) schaudert, dann kann ich den Papst umso mehr verstehen, warum er das bisher tat, was Sie nicht verstehen. Und Sie werden es verstehen oder auch nicht, er wird es sogar sein, dass es hier in dem von Ihnenn nicht verstandenen Weg, ein Fortkommen gibt.
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#57   Weißer Ritter   23:02:19 | Donnerstag, 3. November 2011
In Deutschland werden 4 bis 6 Priester die FSSPX verlassen, sollte es zu einer Einigung mit Rom kommen. Daher ist man sehr nervös, denn die Hl. Messen können dann nicht mehr wie gewohnt zelebriert werden. Die dünne Personaldecke ist dann an ihrem Ende.
Daher ist man an einer Verzögerung der Entscheidung sehr interessiert, um die Priester geschlossen in die eine oder andere Richtung zu ziehen.
Übrigens hat Bischof Fellay die Gläubigen besser im Griff als die eigenen Priester – kein gutes Zeichen für die Gemeinschaft.
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#56   Gregorius Nazianzenus   23:01:20 | Donnerstag, 3. November 2011
cowboyhut, sollte es wirklich so sein, wie Sie #52 schreiben, dann würde das nur bestätigen, dass in Wirklichkeit die Millionen normalen Praktizierenden die unkatholischen Sektierer sind, denn die Piusbrüder halten nur an dem fest, was bis 1962 als katholische Lehre und Gesetz Geltung hatte und in Kraft war. Die Alternative wäre: erst 1962 hat Rom den Stein der Weisen entdeckt, und was vorher war, war falsch. Beide Denkalternativen sind fatal für die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche. Zu einem solchen Dilemma gelangt man, wenn man die Wahrheit Christi der Welt und dem Zeitgeist anpasst. Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, wird gegen den Augenschein eine Kontinuität beschworen, wo ein Bruch ist.
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#55   catholic   22:58:00 | Donnerstag, 3. November 2011
#54
Neulich sagte mir einer: „ Der Papst möchte ich nicht sein, da müßte ich zu jedem freundlich sein.“
Es gehört zum Wesen von Benedikt, zu jedem Menschen freundlich zu sein. Bisweilen mit stillem Witz.
Er geht auf die Menschen zu ( das wurde ihm oft zum Vorwurf gemacht, siehe Assisi).
Wie sieht die Praxis vor Ort aus:
Allerheiligen: Tausende von Menschen besuchen die Friedhöfe zum Gottesdienst, den katholische und evangelische Pfarrer gemeinsam gestalten.
Und Ökumene entwickelt sich eigendynamisch im Alltag; das weiß auch Josef Ratzinger als Praktiker in München. –
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#54   cowboyhut †   22:46:54 | Donnerstag, 3. November 2011
Das ist richtig- trotzdem verstehe ich den papst nicht, dass er überhaupt auf diese Gestalten zugegangen ist. Dann lieber mehr praktizierte Ökumene mit den evangelischen Kirchen- das würde mehr bringen und auch zu mehr Glaubwürdigkeit führen.
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#53   catholic   22:43:06 | Donnerstag, 3. November 2011
Warum so viel Trara hier um ein kleines Grüppchen ? Die Öffentlickeit nimmt kaum davon Kenntnis. Sondergruppen kommen und verschwinden.
Der Kirche ist das nichts neues.
Gute Nacht
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#52   cowboyhut †   22:35:44 | Donnerstag, 3. November 2011
Wann wird der Altherrenclub ikm Vatikan endlich erkennen, dass die Piusianer keinerlei Interesse haben, sich in die bestehnde katholische Kirche integrieren zu lassen ? Die lehnen doch alles ab, was heute von Millionen Katholiken praktiziert und geglaubt wird. Wer will diese sekte denn überhaupt haben ?
Die 4 Bischöfe, deren Exkommunikation zurück genommen wurde, haben sich durch ihre unerlaubten Priesterweihen selbst wieder suspendiert, das gleiche gilt für die von ihnen geweihten Priester.Feiert so ein Priester die Eucharistie, ist dies ein Akt des schweren Ungehorsams und ein Verstoß gegen kirchliche Rechtsordnung. Das heißt, der Empfang der sakramente von einem unerlaubt geweihten Priester oder Bischof ist grundsätzlich verboten !!!
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#51   Rückkehr-Ökumene   21:54:32 | Donnerstag, 3. November 2011
Übrigens wurde in der Konzilsaula von Konzilsvätern die Frage gestellt, warum das „est“ durch „subsistit“ ersetzt werden soll. Die Theologische Kommission antwortete: „ …
damit der Ausdruck besser zusammenpaßt mit der Behauptung der kirchlichen Elemente, die woanders anwesend sind.“
Nun passt aber das „est“ nicht nur weniger gut, sondern überhaupt nicht damit zusammen, dass außerhalb der katholischen Kirche kirchliche Elemente existieren, weshalb das auch früher nicht behauptet wurde.
Andererseits gibt es aber bei den anderen christlichen Gemeinschaften z. B. die Taufe, die dort gültig gespendet werden kann und viele richtige Glaubenssätze.
Die Frage ist nur, ob es sich dabei um kirchliche Elemente handelt. Das logische Problem, wie diese Elemente mit der Unteilbarkeit der katholischen Kirche zu vereinbaren sind löst sich jedenfalls auf, wenn es sich, entgegen dem Anschein, gar nicht um kirchliche Elemente handelt, die außerhalb des Gefüges der katholischen Kirche existieren.
Es lohnt sich also sehr, den Begriff „kirchliches Element“ einmal unter die Lupe zu nehmen. Wo ist diese Problematik eigentlich angegangen worden? Soweit ich sehe: nirgends. Also ist es doch höchste Zeit, dass das endlich geschieht.
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#50   catholic   20:55:06 | Donnerstag, 3. November 2011
Ist die Kirche eine Heilsinstitution oder ein Heilsereignis? –
Ich glaube, dass überall dort, wo Heil geschieht, sich Kirche ereignet.
Kirche als das Sein, das zum Kyrios gehört.
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#49   Rückkehr-Ökumene   20:50:23 | Donnerstag, 3. November 2011
Was die subsistit-in Problematik betrifft, sollte man die römischen Verlautbarungen beachten, insbesondere die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007, die ausschließlich dieser Problematik gewidmet ist.
Kardinal Ratzinger sagte im Jahre 2000: „Das Sein der Kirche [Jesu Christi] als solches reicht viel weiter als die römisch-katholische Kirche, …“.
Damit umfasst nach seiner Ansicht die Kirche Christi die katholische Kirche.
Übrigens ist das subsistit-in in LG, Art.8, unmittelbar mit der Elemente-Ekklesiologie verbunden.
Der ausschlaggebende subsistit-Satz besteht aus Anteilen: Mit dem Vordersatz schafft er Raum für die anderen christlichen Gemeinschaften, indem er den katholischen Absolutheitsanspruch preisgibt, und mit dem Nachsatz füllt er diesen Raum aus, indem er den anderen christlichen Gemeinschaften zuerkennt, einen Anteil an der Kirche Christi zu besitzen, indem erbehauptet, dass sie im Besitz kirchlicher Elemente seien.
Das Ökumenismusdekret hebelt in Art. 3 die Unteilbarkeit der katholischen Kirche aus, die Frager mit Recht festhält, indem dort gesagt wird, dass sie insgesamt aus Elementen erbaut wird [aedificatur], die z. T. auch außerhalb ihres Gefüges existieren.
Wenn der Leib Christi nicht zerstückelt werden kann, wie können dann Elemente von ihm außerhalb des Gefüges der katholischen Kirche existieren?
Falls Interesse besteht, könnte ich versuchen darzulegen, warum diese Elemente-Vorstellung falsch ist.
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#48   Frager   20:05:16 | Donnerstag, 3. November 2011
@Lycobates: Danke auch an Sie! ich muss auch demnächst auf Reise (Beerdigung :-(

Fix eine Klarstellung: Mengenlehre ist von daher unpassend, weil die Kirche Christi eine Einzige, ungeteilte ist: nämlich der mystische Leib Christi, der nicht zerstückelt sein kann.

Von daher, geht nichts darüberhinaus – nur, so meint eben m.E. zurecht das Konzil, schließt es eben kirchl. Elemente bei kirchlichen Gemeinschaften nicht gänzlich von der Leibteilhabe aus. Darum geht’s nicht um Minderung am Katholischen, sondern um Einbeziehung der offensichtlich real existierenden kirchl. Grüppchen, denen man einfach gerecht werden will und muss.

Volk Gottes (Elemente) <----> Leib Christi (Einheit) ist m.E. das eigentlich zu reflektierende Problem.
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#47   catholic   20:02:17 | Donnerstag, 3. November 2011
Lycbates,
Sie werden uns sehr sehr fehlen !
Gute lange Reise
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#46   Lycobates   19:35:27 | Donnerstag, 3. November 2011
#43 Frager
.
Danke!
In #40 besser formuliert: „da dies [das „in“] die Kirche Christi möglicherweise auch außerhalb der katholischen für realisiert od. existenzfähig hält, bzw. diese Interpretation nicht klar ausschließt.“
Wenn mit dem „subsistere in“ ausgesagt sein soll, wie Sie ausführen, daß die katholische Kirche, worin die Kirche Christi angeblich subsistiert, ohne schlicht deckungsgleich zu sein, die größere Menge von beiden ist, dann ist der Begriff „katholische Kirche“ nur noch eine Chiffre für die allumfassende, eben „ökumenische“ Kirche, die auch andere umfaßt, da auch andere in ihr „subsistieren“ könnten.
Das ist aber genau so problematisch.
Die Zweideutigkeit des Texts ist allerdings groß. Sonst wäre er auch nicht angenommen worden.
.
Fazit ist aber doch, daß hier der Ansatz gegeben wurde, das rechtgläubige Kirchenbild aufzuweichen, was sich in den Folgejahren in der Praxis der Konzilskirche (auch im neuen „CIC“ 1983) niedergeschlagen hat.
.
Weiteres dazu vielleicht später. Ich stehe vor einer kurzen Reise!
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#45   catholic   19:17:50 | Donnerstag, 3. November 2011
Oh du selige, oh du fröhliche gnadenbringende Vorkonzilszeit …
Alles verloren, alles …
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#44   james.warburg   19:10:33 | Donnerstag, 3. November 2011
warum sollte Rom das tun – die abgefallenen FSSPX’ler haben ja hunger signalisiert: an der kirchensteuer
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#43   Frager   18:59:15 | Donnerstag, 3. November 2011
@Lycobates, mir scheint, wenn ich Sie recht verstanden habe, der Sachverhalt rein von der mathematischen Mengenlehre her betrachtet, genau umgekehrt: durch das „subsistieren in“ ist aussgesagt dass das (sogar möglicherweise größere oder) gleich große Element die kath. Kirche ist. Wenn etwas „in“ hinein eingeschlossen ist, muß das Umgebende mindestens so groß sein, wie das Aufzunehmende, rein mathematisch, sonst würde es nicht hineinpassen…
(Was natürlich auf die Kirche Christi angewandt Quatsch ist, denn Christus = Gott ist – das bisschen menschlich kulturell Zusätzliche fällt nicht ins Gewicht.)

Das leidige Dilemma ist vielmehr, wie @Rückkehr-Öku richtig erkannt hat, die neu hinzugekommene Elemente-Lehre, ein Derivat der Volk Gottes Ekklesiologie(?) im Verhältnis zum traditionell richtigeren Leib-Christi-Kirchenbild…

LG versucht beide Bilder miteinander zu harmonisieren, ist aber in der unseligen Nachkonzilszeit immer (links) hin zum Volk Gottes hingependelt… :-(
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#42   catholic   18:43:36 | Donnerstag, 3. November 2011
Die Priesterausbildung sollte in einsamen Wüstenklöstern oder in unzugänglichen Gebirgstäler erfolgen.
Bitte Maria Kirchental googeln. Das war ein Priesterseminar …
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#41   Frager   18:42:18 | Donnerstag, 3. November 2011
@Wolfgang e.: Sie sprechen mir aus der Seele, nichts ist heilsamer als Trennung dieser unheilvollen Würgegemeinschaft, vor allem für die wehrlos ausgelieferten Priesteramtskandidaten, die alle verbildet und verbogen werden sollen in diesen völlig losgelöst vom Lehramt agierenden Herätiker-Professoren. Nicht alle, schon klar – aber viele: siehe Memorandum. :-(
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#40   Lycobates   18:32:13 | Donnerstag, 3. November 2011
#38 Clarissa Colonia
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Das Problem ist das „in“: <subsistit „in“ Ecclesia catholica>.
Wenn da „exsistit“ (in) oder „est“ (in), statt „subsistit“ (in) gestanden hätte, wäre das genauso problematisch. Nur ein schlichtes „est“, ohne in, ist einwandfrei rechtgläubig. Meinetwegen, aber weniger klar, auch „subsistit tamquam E. c.“ o.ä., aber ohne ein subsumierendes „in“, da dies die katholische zu einem Teil nur einer größeren Kirche macht, bzw. diese Interpretation nicht ausschließt.
.
Indem dieser Text nicht einwandfrei rechtgläubig ist, steht fest, daß er kein Ausdruck des Lehramts (auch nicht des ordentlichen) sein kann, und somit die ihn als „Dogmatische Konstitution“ verabschiedende Versammlung kein vom Heiligen Geist unfehlbar geführtes Konzil.
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Daß aber die „einwandfreie Rechtgläubigkeit“ nicht mehr gefragt war, und diese zumindest zweideutige Formulierung eine modernistische Aufweichung der Kirchenlehre und des Kirchenbegriffs ermöglichen sollte, wissen wir aus diversen Zeugnissen von Konzilsteilnehmern zu diesem Punkt, sowie aus den Folge-Erscheinungen, bis zu Assisi 2011.
Heute ist die Aufweichung, trotz einiger Bremsmanöver, total.
Auch Hw. Ratzinger bleibt, in diesem Punkt wie in anderen, rechts blinken und links abbiegen.
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#39   wolfgang e.   17:56:11 | Donnerstag, 3. November 2011
@ sinah
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Ja, es gab einen Bruch, in Bereichen, in denen es kein unfehlbares Lehramt gibt. Eine Lehre der Kirche über den Staat kann nichtt unfehlbar sein.
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Das Konzil hat daher mit gewissen Traditionen gebrochen, nicht aber mit der Tradition. Das ist ein Unterschied.
.
Die Lehre zum katholischen Staat war in den letzten 200 Jahren für die Kirche ein Disaster. Herrscher wie Josef II haben die enge Beziehung zwischen Kirche und Staat gegen die Kirche gewandt, die Kirchengüter eingezogen, sattdessen eine Fonds errichtet und somit die Priester zu Staatsbediensteten gemacht, die Universitäten verstaatlicht, somit auch die Priesterausbildung. Die Folgen haben wir heute noch zu spüren. die gesamte deutschsprachig-liberale Theologie entspringt genau diesem System.
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Das Problem ist also nichtz V.II, sondern die Geschichte von mindestens 200 jahren.
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Die Kirche muss sich vom Staat trennen, um diesem Würgegriff zu entgehen. Noch immer werden bei uns die Priester an staatlichen Unis ausgebildet, aif deren Proffessorenschaft die Bischöfe nicht die geringste Einflussmöglichkeit haben.
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#38   clarissa colonia   17:44:17 | Donnerstag, 3. November 2011
Für „subsistere“ werden folgende Synonyme angegeben: exsistere (existieren), esse (sein).
(vgl. Jacques Paul Migne, Manuale ad scriptores mediae et infimae latinitatis ex glossarius Caroli Dufresne, D. Ducancii, D.P. Carpentarii, Adelungii, et aliorum, Paris 1867, p. 2130)
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#37   Sinah   17:08:32 | Donnerstag, 3. November 2011
#14 lux „Wer von der Kirche die Selbstaussage verlangt, dass sie in ihrer Gesamtheit in die Irre gehen könne und also nicht vom Heiligen Geist in der Wahrheit gehalten werde, der ist nicht nur ein Schismatiker, der ist schlicht und einfach ein zu anathematisierender Häretiker.“
Damit halten Sie den Irrtum für Wahrheit und behaupten, daß dieser Feldzug auf das Dogma beim Konzil, die unzähligen Irrtümer in Glauben, falsche Begriffe bis zu Häresien durch das Wirken des Hl. Geistes hervorgerufen seien. Die Kirche darf nicht nur nicht in der Gesamtheit, sondern in keinem einzigen Punkt einer Glaubenswahrheit in die Irre gehen. Gibt es diesen Irrtum, befindet er sich außerhalb der katholischen Kirche und außerhalb des katholischen Lehramtes. So einfach ist das!
Für Sie ist dann auch diese von Benelli genannte Konzilskirche eine
„Vom Hl. Geist in der Wahrheit gehalten“(e)
Dann wäre also das neue Selbstverständnis der katholischen Kirche, von dem hier schon die Rede war, eine neue Wahrheit des Heiligen Geistes?
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#36   Frager   15:28:59 | Donnerstag, 3. November 2011
@Palme: Rückkehr ist immer noch das Beste, weil auf eine allg. Umkehr der kirchlichen Gemeinschaften zur Wahrheit in absehbarer Zeit (ohne einen immer möglichen göttlichen Eingriff) nicht zu hoffen ist ;-)

@Demütiger Sünder: z.Zt. des „homousios“ & Chalkedon wurde noch mehr notwendige Haar- und Begriffspaltearbeit betrieben. Diese zentralen Fragen müssen präzise angegangen werden.

Heimkehr – Öku: 2 mal 2 = 4 aber ebenso 2 + 2 ;-)
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#35   Palmström   15:14:27 | Donnerstag, 3. November 2011
Rückschritt = Rückkehr-Okumene.
Umkehr ist etwas völlig anderes…
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#34   Elendester Sünder   14:51:25 | Donnerstag, 3. November 2011
Wie man es auch dreht und wendet – da hilft keine Haarspalterei der Theologen und Fachgelehrten mehr –, dieser verfluchte (und von der Kirche längst verurteilte) Modernismuswahn mit allen seinen gefährlichen Auswüchsen hat uns in die Sch… geritten.
Und das dritte Geheimnis von Fatima braucht nicht mehr veröffentlicht zu werden, es zeichnet sich sowieso schon ab: Il Sacco di Roma.
www.youtube.com/watch?v=vE5goagey30
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#33   Rückkehr-Ökumene   14:46:39 | Donnerstag, 3. November 2011
Frager: Sie sagen: „Die lebendige Tradition legt den unveränderlichen Glaubensschatz (Depositum fidei) immer wieder neu in die jeweilige Zeit hinein aus, kein starres Verharren auf Antworten, die unter anderen Bedingugen ausgesagt worden, ohne das Wesentliche zu verleugnen.“
An der Aussage, dass die kath. Kirche die Kirche Christi ist, gibt es nichts auszulegen! Dieser Satz ist für alle Zeiten klar und eindeutig und kann ebenso wenig „verbessert“ werden, wie 2 mal 2 =4. Was antwortet wohl ein Mathematiker, wenn man ihm vorhält, starr an 2 mal 2 =4 festzuhalten?
Nicht die Zeit ist der Maßstab, sondern die unveränderliche Wahrheit. Die Zeit hat sich nach der Wahrheit zu richten und nicht die Wahrheit nach der Zeit.
Die Zeit ist ein armer Patient, der sich selbst nicht helfen kann und der auf die Kirche angewiesen ist, die ihm Heilung bringen kann. Alle Zeit sah es die Kirche als ihre Aufgabe an, diesem Patienten das erforderliche Antibiotikum zu verabreichen, wobei sie sich freilich auf seinen Krankheitszustand in der jeweiligen Zeit einzustellen hatte.
Aber mit dem Pastoralkonzil hat dieser Arzt sein Selbstverständnis geändert: Er beugt sich über den Kranken, atmet seine Tuberkelbazillen ein und erklärt sich mit ihm solidarisch.
Diese Solidarität ist eine Solidarität im Ruin.
Unter dem falschen Etikett „lebendige Tradition“ wurde eben nicht die überlieferte Lehre neu ausgelegt, sondern sie wurde verändert. Also wurde Wesentliches verleugnet. Zum subsist vgl. www.subsistit.de
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#32   catholic   13:45:49 | Donnerstag, 3. November 2011
Ihr Klugen und Weisen,
verzehret ja keinen heidnischen Kuchen mit muselmanischem Kaffee.
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Mann, ist das eng hier!
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#31   Frager   13:39:06 | Donnerstag, 3. November 2011
@Sinah, auf die forensische Untersuchung freu’ich mich auch ;-)

Woran machen Sie nochmal fest, dass das Vat II ausserhalb des Lehramtes statt fand? Pater Mählmann?
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#30   Sinah   13:35:57 | Donnerstag, 3. November 2011
Wenn Pater Mählmann die Frage stellt „Ist das Konzil noch zu retten?“(KU), stellt er unweigerlich damit die Frage: Ist das Lehramt der katholischen Kirche noch zu retten.
Dieses Konzil fand außerhalb des katholischen Lehramtes statt UND IST NICHT ZU RETTEN, denn dieses Gift kann nicht weitergereicht werden; oder essen Sie einen vergifteten Kuchen, wollen ihn retten?
Und wenn die Piusbruderschaft die Frage stellt „Ist das III. Geheimnis von Fatima vollständig veröffentlicht (s.10.9.2011), gibt sie gleichzeitig die Antwort „NEIN!“!
Dennoch gibt sie sich mit jenen ab, die dieses Dritte Geheimnis gefälscht, nicht nur unvollständig veröffentlicht, sondern unterschlagen haben.
PAPST BENEDIKT, WO IST DAS BLATT MIT CA. 25 ZEILEN, WO SCHWESTER LUCIA DIE WORTE DER MUTTERGOTTES ALS DAS DRITTE GEHEIMNIS FESTHIELT? GEBEN SIE DAS BLATT HERAUS!
Geben Sie dieses Blatt zur Ansicht frei!
Ferner ist eine Forensische Schriftuntersuchung (bzw. kriminaltechnisches Gutachten) der uns vorgelegten Schrift bei der Veröffentlichung des sog. Dritten Geheimnisses im Jahr 2000 vonnöten.
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#29   catholic   13:32:21 | Donnerstag, 3. November 2011
Dem lieben Heiland wird das Wurst sein.
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#28   Przybislav Iamesseblo   13:31:16 | Donnerstag, 3. November 2011
Rückkehr-Ökumene: Sie heben es richtig hervor. Für Benedikt XVI wie seinerzeit für Kardinal Ratzinger gilt im Hinblick auf die Texte des Konzils des Letzteren Antwort an Erzbischof Lefebvre: „Sie können nicht die Unvereinbarkeit von Konzilstexten – die lehramtliche Texte sind – mit dem Lehramt der Tradition behaupten.“ Mit anderen Worten: eine Diskussion darüber darf einzig und allein unter einem grammatischen Gesichtspunkt erfolgen.
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#27   catholic   13:25:04 | Donnerstag, 3. November 2011
Das Heil wandelt in Brokat und Spitze alleinseliggemacht durch diese verlorene Welt.-
Gott sei Dank hat Gott Jesus von den Toten auferweckt!
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#26   Palmström   13:22:41 | Donnerstag, 3. November 2011
Rückkehr-Okumene ist Rückschritt
und daran kann niemand interessiert sein…
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#25   Frager   13:18:44 | Donnerstag, 3. November 2011
@Heimkehr-Öku: Die lebendige Tradition legt den unveränderlichen Glaubensschatz (Depositum fidei) immer wieder neu in die jeweilige Zeit hinein aus, kein starres Verharren auf Antworten, die unter anderen Bedingugen ausgesagt worden, ohne das Wesentliche zu verleugnen. Der Hl. Geist verläßt seine Kirche nicht.

Vat II ist kein Bruch und keine starr-anachronistische Kontinuität:

www.kath.net/detail.php?id=33419

„subsistit in“ ist von daher präziser & besser als das exklusivistische verengte (zwar richtige) „est“, weil es ein mehr und kein weniger bedeutet!

Analog, etwas hinkendes Bsp.: Intelligente geschaffene Wesen „sind“ Engel. –-> Engel & Menschen sind intelligente Wesen.
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#24   Rückkehr-Ökumene   13:16:28 | Donnerstag, 3. November 2011
Aus logischem Grund halte ich es nicht für zweckdienlich, die Kritik am Pastoralkonzil mit der Problematik der Religionsfreiheit zu beginnen.
So wichtig diese Problematik auch ist, so handelt es sich doch um eine abgeleitete Problematik.
Die Wurzel der wichtigsten Veränderungen, die das Pastoralkonzil ins Werk setzte, ist das neue Selbstverständnis der katholischen Kirche, dass ich vorhin beschrieben habe. Die Abkehr vom „est“ ermöglichte es nämlich, das Verhältnis der katholischen Kirche zu den anderen Religionen und auch zur Welt auf eine neue Grundlage zu stellen, die nicht traditionskonform ist.
Ein Niederschlag der Veränderung des Verhältnisses zu den anderen Religionen ist die pastoralkonziliare Religionsfreiheit.
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#23   Hare-Krishna   13:11:19 | Donnerstag, 3. November 2011
Im Sandkasten heisst es auch immer: Es ist MEINE SCHAUFEL. NUR ICH HAB RECHT. ICH BIN (EST-Spiel) BESSER ALS DU.
.
Und dieses EST-Spiel spielen die Sandkasten-Katholiken noch immer, um zu verhindern, dass sie Liebe praktizieren müssen, das heisst auch Feinde lieben.
Von Liebe reden, Brokat und Hetzen gefällt den Katholopathen viel besser.
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#22   catholic   13:09:00 | Donnerstag, 3. November 2011
Der Heilige Geist wird wissen, wie das Heil bewirkt wird.
Dazu braucht ER weder „subsistit“ noch „est“ und keine theologischen Glasperlenspiele.
Es gibt soviele Wege zum Heil, wie es Menschenherzen gibt. Gott kommt den Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche entgegen. Ein Heilsmonopol gibt es nicht.
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#21   Rückkehr-Ökumene   12:59:28 | Donnerstag, 3. November 2011
Bischof Fellay wendet sich mit vollem Recht gegen die Behauptung, dass es eine Interpretation des Pastoralkonzils in Kontinuität mit der traditionellen Lehre der Kirche möglich ist.
Denn es gibt eindeutige Fehler im Konzilstext, die einer Interpretation gar nicht fähig sind!
Zwei wichtige Beispiele: Hinter der subsistit-in-Lehre von Lumen gentium, Art.8, steht die Überzeugung, dass ein Unterschied besteht zwischen der katholischen Kirche und der Kirche Christi. Das hat Kardinal Ratzinger im Jahre 2000 in einem Vortrag mit dem Titel: „Die Ekklesiologie von Lumen gentium“ bestätigt, als er sagte:„Die Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ schließt auch das Drama der Kirchenspaltung ein …“ bzw. „In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“
Nach der traditionellen Lehre hingegen ist die katholische Kirche und die Kirche Christi ein und dasselbe, was Pius XII. in Mystici corporis ausdrücklich gesagt hat und in Humani generis ausdrücklich bestätigt hat. Hier liegt also ein Bruch vor.
Auch in Bezug auf die Heilsmittlerschaft liegt ein klarer Bruch vor: Die traditionelle Lehre der Kirche besagt, dass nur die katholische Kirche die Heilsmittlerschaft besitzt, wogegen das Ökumenismusdekret auch den anderen christlichen Gemeinschaften eine Heilsmittlerschaft zuerkennt.
Diese Brüche können durch keine Interpretation aus der Welt geschafft werden.
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#20   catholic   12:59:26 | Donnerstag, 3. November 2011
Das kn ist von der Römisch Katholischen Kirche soweit entfernt, wie diese vom kn.
Hier ist die Agora der antipäpstlichen Hassprediger und kirchenfeindlichen aussterbenden Konzilsfeinde.
R.I.P.
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#19   Frager   12:56:17 | Donnerstag, 3. November 2011
@lux in tenebris, exzellent wie immer!

@Sinah, bei den „gebrochenen“ Brüdern gibt es kein „Wir“ von Dauer mehr. Das Spektrum der von VatII Gegnern über Sedisvakantisten & Orthodoxe bis hin zu den Protestanten fächert sich innerhalb immer weiter auf.

Nur mit Petrus, dem Felsenmann ist die Einheit garantiert!
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#18   Sinah   12:55:50 | Donnerstag, 3. November 2011
#2 wolfgang e. „Felley hat dem Papst wieder einmal nur halb zugehört.
.
Unser Papst hat keineswegs nur beschönigend von einer Hermeneutik der Kontinuität gesprochen, sondern auch die Bruchlinien klar benannt. Außerdem sieht er sehr wohl auch die Schwierigkeiten der Kirche…
Es gab z.B. mit dem 2. Vatikanum tatsächlich einen Bruch in der Staatslehre der Kirche…“
Unsinn! Fellay braucht dem Papst nicht zuhören, ihm ist sehr wohl bewußt, was Benedikt denkt. Es geht nicht um Schwierigkeiten und Bruchlinien, es geht auch nicht um einen Bruch in der Staatslehre sondern:
DAS KONZIL HAT MIT DER TRADION GEBROCHEN. ES LIEGT EIN TRADITIONSBRUCH VOR, DER UNHEIL IST!
Bischof Fellay: „Der Papst verurteilt jene, die im Konzil einen Bruch sehen.“ (2.4.2006)
#3 „AnnaAndreasTeresa 10:54:48
2011Griaste,ich finde unseren Papst sympatisch.
ich heise Anna bin 9 Jahre alt
und komme aus Rosenheim“
Arme Anna, wichtig ist nicht, daß Du den Papst symphatisch findest,
wichtig ist, daß er Dich in den Himmel führt und das geht nur durch den katholischen Glauben. Tut er das? Schade, daß Deine Mami auch glaubt, daß er das tut.
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#17   Vogel   12:40:58 | Donnerstag, 3. November 2011
hier könnt ihr wenigstens mal euer theologisches Wissen zum Besten geben
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#16   read   12:38:24 | Donnerstag, 3. November 2011
Ubi Petrus ibi ecclesia; ubi ecclesia, ibi mulla mors, sed vita eterna
Die Pius-Bruderschaft hat einige Schwächen der Kirche gut erkannt, doch verabsolutiert sie ihre Sicht in einer Form, die keine wahre Liebe zur Kirche ist. Dise Verabsolutierung führt sie in die Nähe der Häresie; dies haben sie mit Martin Luther gemeinsam (übrigens auf kreuz.net auch die Art, sich über den Heiligen Vater lustig zu machen).
Hier noch etwas in der ewigen Spache der Kirche, damit es auch an der richtigen Stelle verstanden wird: >> extra ecclesiam nulla salus <<
Die mit den Schisma spielen sollten das gut bedenken; es sei den sie meinen die eigentliche Kirche zu sein, was dann aber schon das Schisma mit allen Folgen wäre.
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#15   Sinah   12:38:14 | Donnerstag, 3. November 2011
„Piusbruderschaft
Wird Rom die Piusbruderschaft für schismatisch erklären?“
Gott gebe es!
Denn dann gilt wieder befreiend, was Bischof Tissier de Mallerais sagte in einem Interview am 16.8.1988 mit ‘Le Figaro’: „Nun aber tendiert die gegenwärtige Kirche aufgrund einer irrigen Vorstellung von der Einheit der Kirche dazu, eine Föderation der Religionen zu werden und damit die katholische Einheit zu verlieren. Nachdem der Hl. Vater sich als in – wenn auch unvollkommener – Gemeinschaft mit den Protestanten, den Juden, den Muselmanen, den Buddhisten, den Fetischisten stehend bezeichnet, schließt er uns durch unsere EXKOMMUNIKATION AUS DIESER FALSCHEN GEMEINSCHAFT AUS.“
Also, diese Konzilssekte verliert die Einheit, nicht wir!!
Pardon, @Konsequent katholisch , 21. September 2011
Lefebvre: „Wir sagen, daß man nicht der kirchl. Behörde unterstellt sein u. zugleich die Tradition wahren kann. Jene behaupten das Gegenteil. DAS ABER HIESSE, d. Gläubigen täuschen“
Habe jetzt erst (wieder?) Ihre Frage entdeckt, und weiß nicht, ob schon beantwortet. Wird erledigt, sobald ich auf diese Stelle stoße!
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#14   lux in tenebris   12:17:38 | Donnerstag, 3. November 2011
Es ist doch ganz einfach: Wer von der Kirche die Selbstaussage verlangt, dass sie in ihrer Gesamtheit in die Irre gehen könne und also nicht vom Heiligen Geist in der Wahrheit gehalten werde, der ist nicht nur ein Schismatiker, der ist schlicht und einfach ein zu anathematisierender Häretiker.
Dieses sind die Vertreter der „Bruchthese“, und zwar die traditionalistischen wie die progressistischen.
Anders verhält es sich mit der Kritik an Passagen von Konzilstexten, die kein Dogma formulieren oder Kritik an nachkonziliaren Fehlentwicklungen. Die mitunter schmerzlichen Erkenntnisse und Korrekturen sind äußerst erwünscht und willkommen, wenn ihnen ein spürbares ‘sentire cum ecclesia’ innewohnt.
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#13   Vogel   12:07:12 | Donnerstag, 3. November 2011
Palmström
der ist doch nicht nur verlöscht, der ist doch auch wieder auferstanden,
oder glaubst DU das nicht so ganz? Ist ja auch ganz schön schwer, gell?
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#12   karljosef   12:03:20 | Donnerstag, 3. November 2011
Kreuznet ist doch zwischen Sedi und Piusbruderschaft anzusiedeln.
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#11   Palmström   11:59:27 | Donnerstag, 3. November 2011
# 7@*** JESUS wollte nicht klug wirken, sondern prophetisch.
Er hat provoziert, dies sei prophetisch – denn er möchte
damit die erhärteten, erkalteten Herzen der Menschen erweichen***
Deshalb ist der lehrend JX der eigentlich Wahre, weniger der am Kreuz verlöschende…!
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#10   Michael van Laack   11:35:35 | Donnerstag, 3. November 2011
Interessant ist, das folgende Ausführung des Generaloberen im Text keine Erwähnung findet: At the same time, Fellay said that they have „information“ that the Pope may have something „even better to give us in place of what we now have“.
Dieser weitere „Versöhnungs-Abwehr-Artikel“ bringt Euch doch nun wirklich nix! Die Entscheider werden entscheiden, was sie für richtig halten.
Ich kann ja verstehen, das die kreuz-net-redaktion auch die zahlreichen in diesem Forum anwesenden Sedivakantisten und Sedisprivationisten bedienen muss.
Aber solche Informationen selektierenden Artikel dienen nur einer Seite – den Gegnern der gesamten Tradition.
Warum sollte man uns auch nur minimalst ernst nehmen, wenn wir uns auf diesem Boulevardblatt-Niveau präsentieren?
Manchmal frage ich mich wirklich: Wollen die Betreiber und Autoren dieser Seite Christus und seiner Kirche dienen oder doch eher dem Feind? nlnt
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#9   Palmström   11:34:33 | Donnerstag, 3. November 2011
Wenn von den Piusbrüdern der Makel des Schismas abgewaschen werden sollte… um wieviel mehr müssten dann die Kirchen des Ostens, von angeblichen Makel frei, ohne Hürde in die UNA SANCTA ECCLESIA CATHOLICA ET APOSTOLICA kommen, um ihre seit Jahrhunderten reservierten Plätze wieder einnehmen…
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#8   Domenico Tuttisanti   11:32:51 | Donnerstag, 3. November 2011
wolfgang e.
.
Es ist tatsächlich so, dass bei einem Teil der Traditionalisten das Festhalten am (vorrevolutionären) Ancien Régime zum Hauptkriterium katholischer Orthodoxie erklärt wird. Diese Tendenz ist naturgemäß besonders stark in der franzöischen Tradi-Szene.
.
Der Papst weist in seinen Überlegungen über die „Hermeneutik der Kontinuität“ [„H. der Reform“] hin auf die Unterscheidung des (unwandelbaren) Kerns, den das depositum fidei enthält, von den (notwendig wandelbaren) Anwendungsfällen. Bei der „Religionsfreiheit“ etwa sieht er die Ablehnung des Indifferentismus als den Kern, die Frage des Verhältnisses von Kirche und Staat und der Grundrechte des einzelnen im Staate als Anwendungsfall. Daraus folgt: IN der Kirche kann es KEINE „Religionsfreiheit“ geben, denn die Kirche bekennt Christus „gestern, heute, morgen und denselben auch in alle Ewigkeit“ (Heb. 13). Aus dem historischen Wandel der poltischen und gesellschaftlichen Verhältnisse ergeben sich jedoch Notwendigkeiten für die Kirche, den gegebenen Situationen gerecht zu werden, ohne den Kern zu verraten.
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Das Problem mancher Piusbrüder scheint mir darin zu liegen, dass sie den lehrmäßigen status quo des 19. Jh. quasi einfrieren wollen,
–- ohne die Frage zu stellen, ob eine höchstlehramtliche Aussage einen Glaubenskern betrifft oder einen Anwendungsfall und auch
–- ohne die Frage zu stellen, ob sich für den Anwendungsfall relevante historische Veränderungen ergeben haben.
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#7   Vogel   11:17:51 | Donnerstag, 3. November 2011
JESUS wollte nicht klug wirken, sondern prophetisch.
Er hat provoziert, dies sei prophetisch – denn er möchte
damit die erhärteten, erkalteten Herzen der Menschen erweichen.
Dies hat heute ein Priester im Domradio gesagt.
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#6   Hare-Krishna   11:15:27 | Donnerstag, 3. November 2011
Ja, der Papst hat nicht gedroht.
Und ja, der Papst hat nahezu eine Engelsgedult mit rechtsgläubigen Menschen.
Aber wenn der Geduldsfaden reisst, könnte es schwierig werden für die Bruderschaft und Bruderschaftsgläubigen.
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Hat denn keine Dame (zum Beispiel die, die immer in der Kirche austickt) eine Kurzoffenbarung oder kann man über den Beklopps-Verlag keine Info channeln, was Heilige anderer Planeten durchgeben, wass die ewig wahre Gemeinschaft nun tun soll, unjterzeichnen, oder nicht.
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Wenn es die ewig wahre Gemeinschaft ist, macht doch auch eine Schismatisch-Erklärung nichts.
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Viele rechtsgöäubige Naivlinge dachten vermutlich, dass der Papst sich von ihnen die Kirche umdrehen lässt… und da sind sie jetzt völlig überrascht, dass der alte Mann, den sie als Kondom-Sepp verspotteten, sehr genau weiß, was er tut.
Benedikt will gerade kein Schisma.
Er kann aber nicht die Warze als das Maß aller Dinge erklären.
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Ebensowenig wie Angela Merkel den Mitgliedern der APPD die Staatsgeschäfte überschreiben kann und will, wird kein Papst, der keine Großinquisitor war, die Piusbruderschaft als die Heiligsten der Kirche aodeln.
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#5   Palmström   11:13:03 | Donnerstag, 3. November 2011
Sie ist doch das leibhaftige Schisma… und muss nicht erst dazu erklärt werden…!
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#4   Romulus   11:02:49 | Donnerstag, 3. November 2011
Das wird nichts mehr. Herumgeeiere an allen Fronten. Die Sache ist durch. Fertig.
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#3   AnnaAndreasTeresa   10:54:48 | Donnerstag, 3. November 2011
Griaste,ich finde unseren Papst sympatisch.
ich heise Anna bin 9 Jahre alt
und komme aus Rosenheim.
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#2   wolfgang e.   10:47:47 | Donnerstag, 3. November 2011
Felley hat dem Papst wieder einmal nur halb zugehört.
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Unser Papst hat keineswegs nur beschönigend von einer Hermeneutik der Kontinuität gesprochen, sondern auch die Bruchlinien klar benannt. Außerdem sieht er sehr wohl auch die Schwierigkeiten der Kirche.
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Es gab z.B. mit dem 2. Vatikanum tatsächlich einen Bruch in der Staatslehre der Kirche (Abkehr von der Idee des katholischen Staates, Akzeptanz der richtig verstandenen Trennung von Kirche und Staat).
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Das Problem liegt darin, dass die Piusbruderschaft die katholische Staatslehre für unfehlbares Glaubensgut hält, während in Wirklichkeit die Organisation eines Staates der menschlichen Freiheit überlassen ist. Die Kirche kann daher zum Staatswesen keine unfehlbare Lehre haben, ähnlich, wie es keine unfehlbare Lehre der Kirche geben kann, wie ein Fußballverein zu organisieren ist.
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Da die Organisationsform der modernen Staaten eine andere ist, und da die enge Verbindng zwischen Kirche und Staat seit mindestens 200 Jahren immer mehr zu Ungunsten der Kirche ausgefallen ist (die Auswirkungen sieht man heute in der lieberal-deutschen Kriche), war hier ein Umdenken nötig, um die Identität der Kirche zu wahren.
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Es war also durchaus ein Bruch in der Peripherie, der Notwendig war, um den Wesenskern der Kirche zu bewahren.
.
Der Umgang mit diesem Bruch, und das Überwinden der Probleme, deren Wurzeln viel älter sind als V.II, das muss noch gelernt werden. Bei vielen Konzilien sind die Probleme erst nachher so richtig explodiert.
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#1   diakonus   10:14:46 | Donnerstag, 3. November 2011
Fellay erklärt die Piusbruderschaft doch die ganze Zeit als schismatisch, wenn nicht gar als häretisch. Sucht er jetzt die Bestätigung dafür von Rom?
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