Die brandheiße Stellungnahme eines britischen Pius-Distriktsoberen, daß die Bruderschaft die dogmatische Präambel „inakzeptabel“ fände, ist wieder vom Netz verschwunden.
Webseite der Piusbruderschaft in Großbritannien.
(kreuz.net, Menzingen) Nur das Generalhaus der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. ist berechtigt, einen
autorisierten Kommentar zu den Verhandlungen mit Rom zu veröffentlichen.
Das erklärte das Generalhaus
heute in einer Pressemitteilung.
Anlaß war eine jüngste Stellungnahme des britischen Distriktsoberen
Pater Paul Morgan.
Er erklärte darin, daß die Oberen der Bruderschaft die dogmatische Präambel „inakzeptabel“
fänden.
Der Rundbrief ist mittlerweile von der Homepage des britischen Distrikts der Piusbruderschaft
verschwunden.
Die Inhalte nicht dementiert
Interessantes Detail: Die Medienerklärung des Generalhauses
dementiert die Erklärung des britischen Distriktoberen inhaltlich in keinem Punkt.
Es heißt nur allgemein,
daß seit dem Treffen der Bruderschaft am 7. und 8. Oktober in Rom verschiedene Kommentare darüber kursieren
würden, was der Generalobere, Bischof Bernard Fellay, dem Vatikan antworten werde.
Ein offizielles Kommuniqué
zu dem Thema könne allein das Generalhaus veröffentlichen.
Darum gelte, solange keine weiteren Informationen
erscheinen, die – inhaltlich nichtssagende – Pressemitteilung vom 7. Oktober.
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50 Lesermeinungen
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#50 karljosef 10:01:27 | Donnerstag, 3. November 2011
Wenn Sinah was nicht passt (Wie eine Hierarchie in der Piusbruderschaft) wird flugs eine Mystische Berechtigung (Der Tote Lefebvre habe es so gewollt) erfunden. Er hat eine Null Hierarchie-Akzeptanz. Anarchie eben.
„Nur das Generalhaus der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. ist berechtigt, einen autorisierten Kommentar
zu den Verhandlungen mit Rom zu veröffentlichen.“ Pater Morgan war „autorisiert“ durch Erzbischof Lefebvre
und der ungeheuer großen Schar der vorkonziliaren Päpste, Kirchenlehrer, Heiligen und des autorisierten
Lehramts der Kirche. „Nur das Generalhaus der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. ist berechtigt, einen
autorisierten Kommentar zu den Verhandlungen mit Rom zu veröffentlichen.“ Tat sie aber nicht! Die Geheimniskrämerei
und Versteckspiele mußten einmal ein Ende nehmen!
#42 valen-tin 22:23:16 | Mittwoch, 2. November 2011
@clarissa colonia: Lassen Sie das bloß nicht den Tomas hören oder lesen…der ist nicht über das Mittelalter ninausgekommen… das bedeutet für ihn mindestens Fegefeuer…
#41 karljosef 21:27:00 | Mittwoch, 2. November 2011
1/ Rückkehr Ökumene Es wird doch so lange an der Päambel herumgedoktert werden bis beide Seiten sie
OK finden. Der Papst und Fellay können doch nicht mehr zurück. Und der Vatikan wird doch schulßendlich
alle Wünsche Fellay’s akzeptieren 2/ Clarissa Das anarchistische Element ist doch der Urvirus aller Lefebvre-
Derivate. (Piusbruderschaft und auch Petrusbruderschaft). Da hat doch jeder seine eigene Meinung und wenn
es mit dem Chef nicht klappt geht man in eine andere Gruppe oder es wird sich der Diözese angeschlossen.
„Anlaß war eine jüngste Stellungnahme des britischen Distriktsoberen Pater Paul Morgan.“ . Schon vor
langer Zeit sagte ich, dass die Bruderschaft ein im Kern anarchische Vererinigung sei – das zeigt sich
u. a. an solchen Details.
Bischof Fellay sagte doch, dass die dogmatische Präambel und auch das zweite Schreiben aus Rom Unklarheiten
enthalte, und er bemerkte dazu : Wir werden keinen Text unterschreiben, der Unklarheiten enthält. Danach
zu urteilen, ist die dogmatische Präambel auch für Bischof Fellay inakzeptabel. Jetzt geht es darum,
dass die Priesterbruderschaft solche Abänderungsvorschläge macht, dass Rom in seiner Reaktion darauf
seine Absichten klarlegt. Und wenn sie wieder unklar bleiben sollten, dann sollte die Priesterbruderschaft
erneut Änderungsvorschläge unterbreiten. Dieses Verfahren gilt es so lange fortzusetzen, bis Klarheit
herrscht und das kann lange dauern. Die Priesterbruderschaft sollte sich auf keinen Fall unter Zeitdruck
setzen lassen, vielmehr dem Prinzip treu bleiben: Wir werden keinen unklaren Text unterschreiben.
Wer hat nur behauptet die Piusbrüder hätten ein unaufgeräumtes Verhältnis zur Demokratie? Diese Herrschaften
sind basisdemokratischer organisiert als jede Hippi-kommune…wie sonst ist es zu erklären das sich da
jeder äußern darf wie es ihm gefällt und nicht einmal Bischof Williamson dessen Ansichten angeblich
innerhalb der Bruderschaft kaum Anhänger haben, dreist über seine Vorgesetzten und Kollegen herziehen
(+net berichtete in „Wird die Warnung wahr?“) und weiter Querschießen kann ohne ernste Konsequenzen fürchten
zu müssen. Anstatt dieses Benehmen zu bestrafen wurde der wichtige Willige trotz allem auf das Treffen
der Oberen eingeladen. Sind hier hyperverständnisvolle Sozialpädagogen am Werk? Ist der Papst vielleicht
auch einer, denn auch er hat eine Engelsgeduld mit den Aufmüpfigen Brüdern bewiesen von der andere kirchliche
Aktivisten nur Träumen können. Warum? Die Antwort glaube ich liegt bei den Mitgliedern selbst. Wirklichkeitsfremde,
größenwahnsinnige Typen die Glauben sie hätten die Weisheit der letzten 2000 Jahre intus und die wenig
an einem Dialog und Lösungsansätzen interessiert sind, sind nunmal nicht unbedingt die Art von Menschen
mit denen man leicht umgehen und leicht Kompromisse schließen kann. Das gilt auch innerhalb der Gruppe
und das rächt sich jetzt. Mit den Piusbrüdern zu verhandeln ist wie mit Kindern zu verhandeln. Wie schlimm
wird es erst wenn diese unreifen und hochmütigen Personen in der Kirche etwas zu sagen haben?
#35 karljosef 20:24:58 | Mittwoch, 2. November 2011
Der Papst schlägt eine sofortige kanonische Lösung vor. Die doktrinellen Themen werden verschoben. Wenn
die Piusbruderschaft an der Präambel Veränderungen vornehmen können, und in ihr nur Dinge aus dem VII
drinstehen die schon in vorhergehenden Konzilien vorkamen, dann kann keine inhaltliche Blockade durch
die Präambel eintreten. 1/ Fellay und Anhänger sagen : Dies ist es was wir jetzt erreichen wollen. Dann
werden wir mit der Zeit in die Katholische Kirche als anerkannte Gruppe hineinwirken und Fehentwicklungen
nach und nach abstellen. 2/ Willamson meint dagegen, die Katholische Kirche muß alles – was er für irrig
hält- VII als ganzes , die neue Messe usw verwerfen bevor es zu einer Einigung kommt. Auch ist die Gefahr
zu groß daß der Vatikan die Piusbruderschaft kaltstellt. Fellay hat recht. Wir haben doch in den letzten
50 Jahren eine VII Gehirnwäsche bekommen. Daher können Änderungen in der Kath Kirche nur langsam gemacht
werden. Auch wurde von Benedikt die Diskussion über VII angestossen. Mich wundert immer wieder daß dies
von den Sedis hier nicht gesehen werden will. Die Diskussion über Sinn oder Unsinn von VII ist in der
Katholischen Kirche voll im Gange, mit oder ohne Piusbruderschaft. Die Vergötterung von VII läßt sich
nicht mehr aufrechterhalten. Daher ist auch ein Kaltstellen der Piusbruderschaft nach einer kanonischen
Einigung unmöglich.
#28 Er meinte es „bildhaft“. Der Papst sagte auch einmal, die Mauern des Vatikan schützen nicht vor der
Sünde. Wo Menschen sind, gibt es auch Sünden.- Für mich hat er Format.
#33 kammerjäger 20:16:41 | Mittwoch, 2. November 2011
#32 Bezeichnend ebenso, dass Ihnen in diesem Zusammenhang Begriffe wie „Regiment“, „Generalstab“, „subalternen Offizier“, „Oberleutnant“, „Hauptmann“ und „Untergeordneten“ in den Sinn kommen. Das verweist nicht nur auf Ihr falsaches Kirchenbild, sondern auch auf Ihr Bedürfnis nach Regelung, starre Strukturen und persönliche Verantwortung abzutreten!
ebenfalls bezeichnend: es war der blog des Deutschen Distriktes und nicht das Generalhaus, der diese Stellungnahme veröffentlichte. Wie ich bereits bemerkt habe, darf sich die Piusbruderschaft als ein Regiment verstehen, dessen Generalstab gefallen ist und von einem subalternen Offizier: Oberleutnant oder Hauptmann geführt wird. Ein solcher Offizier hat sich um das Vertrauen seiner Untergeordneten dadurch zu bemühen, dass er ein durchsichtiges Verhalten an den Tag legt
#31 kammerjäger 19:48:18 | Mittwoch, 2. November 2011
Bezeichnend aber auch, dass der Obere der Piussekte nicht einmal in der Lage ist, seine kleine Truppe zusammen- und von solchen Eskapaden fernzuhalten! Aber beim Papst pausenlos kritisieren!
Michael van Laack: zu Ihrem 3. Ich zweifle keinen Augenblick an der Ehrlichkeit ihrer Gesinnung, aber
leider ist die heutige Krise in der Kirche die unmittelbare Folge davon, dass rechtgläubige Kirchenfürsten
wie Ottaviani unfähig waren einzusehen, wenn sie auf den Stuhl Petri hoben, als sie die Wahl des Frevlers
Roncalli befürwortete. Alles übrige ist die notwendige Folge dieser verhängnisvollen Entscheidung und
ich kann meine Augen davor nicht verschliessen. Weil ich mich seit Jahren mit dieser verhängnisvollen
Entwicklung gründlich auseinandersetze bin ich heute nicht mehr gewillt, auch einem Manne Bischof Fellay
blöindlings zu vertrauen. Bischof Fellay würde viel von seiner verlorenen Glaubwürdigkeit zurückgewinnen,
wenn er den Gläubigen endlich klaren Wein einschenken und seine Absichten offen legen würde.
um die Disziplin ist es bei den Piusbrüdern nicht besser bestellt als in der Römisch – Katholischen Kirche, da prescht ein Distriktoberer vor um vollendete Tatsachen zu schaffen
#28 kammerjäger 19:28:50 | Mittwoch, 2. November 2011
#27 Das Problem – so finde ich – ist viel mehr meine eigene Unsicherheit, eine solche Aussage dieses Papstes zuordnen zu können. Meinte er dies wörtlich oder bildhaft? Bildhaft: wäre für mich als seine persönliche Meinung weniger ein Problem! In diesem Falle würde ich ihm lediglich eine gewisse Naivität vorwerfen, nämlich bzgl. seiner offensichtlichen Unkenntnis darüber, wie eine bestimmt strukturierte Gruppe eine solche Aussage „wörtlich“ und „real“ aufnehmen und als Argumentationshilfe (paradoxerweise sogar gegen ihn selber!) verwenden wird.
Die Aussage: „Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen“ ist so niveauvoll, dass dazu wohl nur „die
Schäflein“ nicken können. Einfach lächerlich!
#26 kammerjäger 19:13:37 | Mittwoch, 2. November 2011
#23 Dazu kann ich wenig sagen. Meine aber hier irgendwo gelesen zu haben, dass Ihn (angeblich) übel mitgespielt
worden sei bzw. einzelne Diözesen ihnen nicht sonderlich entgegenkommen… #21 Wo das Problem? Es wurden
„mögliche“ Fragen ergänzt, … Und wenn Sie „niveauvollen Meinungsaustausch“ anstreben, sind Sie hier
falsch. Aber das wissen Sie selber…
#24 kammerjäger 19:01:41 | Mittwoch, 2. November 2011
#20 Bedeutungslos: Das sind die Piussekte und andere ihr ähnlichen Gruppierungen (von Sedisvakantisten
bis zu den Gegenpäpsten) ohnedies! Übrigens: „Absetzen“, „Verbieten“… ja, sie fangen bald amit an,
sich gegenseitig derlei Herzlichkeiten zukommen zu lassen. Eben typisch für die fundamentalistischen
Pseudo-„Katholiken“.
@kammerjäger:„Petrusbruderschaft täte sich wohl auch leichter“ ??? sie sind doch seit 2007 überall
willkommen!! @Michael van Laack: in Albano war ich nich dabei
Lieber Michael van Laak, es gibt ein Niveau, dem kommt man nur noch mit der Farce bei. . Die Produkteure
des Qualms hab mich nicht nötig, lieber Kritiker.
#20 Tarcisius 18:57:18 | Mittwoch, 2. November 2011
„Interessantes Detail: Die Medienerklärung des Generalhauses dementiert die Erklärung des britischen
Distriktoberen inhaltlich in keinem Punkt.“ Daran ist nur interessant, daß der Generalobere sich daran
hält, über die Präambel und die inhaltliche Diskussion darüber stillschweigen zu wahren. Morgan hat
mit Verschwiegenheitspflichten offenbar ein Problem. Wäre ich sein Oberer, würde ich ihn umgehend absetzen
und ihm vorsichtshalber auch verbieten, Beichte zu hören. @karljosef Wenn Williamson eine Sekte gründen
sollte, wird diese trotz Williamsons apostolischer Sukzession in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Ubi Petrus, ibi Ecclesia.
#19 kammerjäger 18:56:44 | Mittwoch, 2. November 2011
#17 Ja! 3. Wer hat ihn eingeatmet? 4. Wir wirkt er sich aus? 5. Gibt es ihn irgendwo industriell verpackt
zu kaufen (evtl Schwarzmarkt)? 6. In welcher Dosierung? 7. Gilt auch hier der Hinweis „…fragen Sie Ihren
Arzt oder Apotheker“?
@Schalom Eine Frage würde mir einfallen: Beim Produzieren diese Rauches… was sind Sie da? Brennmaterial,
Feuer, der Wind oder gar selbsr ein Rauchpartikel? Wie wäre es mal mit eienm vernünftigen Argumentationsniveau,
lieber Friede!
Fragen eines Unkundigen: 1 .Wo ist „der Rauch Satans“ in die Kirche eingedrungen. Durch das Hauptportal
von Sankt Peter, durch die Dachluke des Papstes, durch ein geheimes Pförtchen. 2. Wie riecht der Rauch
Satans? – Nach Pech und Schwefel oder nach einem verführerischem Parfum? – 3. Gibt es dazu noch andere
wichtige Fragen? –
#16 kammerjäger 18:48:33 | Mittwoch, 2. November 2011
#9 Welchen Kompromiss? Es gibt dann eben nur noch ihn als einzig in der Wahrheit stehenden „gültigen“
Bischof! Gelobhudelt als „Märtyrerbischof“ wird das seinem Ego gegen die „Konzilssekte“ noch mehr dienlich
sein. #11 Mit der Petrusbruderschaft hat die Piussekte ihre Existenzberechtigung verloren. Ginge es dieser
Sekte um das, was sie behauptet, wäre heute eine starke Vertretung der Traditionsbejubler „in“ der Kirche
und die Petrusbruderschaft täte sich wohl auch leichter. Ich persönlich finde eine kultische Vielfalt
erstrebenswert: Darum Ja zur Petrusbruderschaft, Ja meinetwegen auch zum Verständnis von Liturgie wie
das der Piussekte, welches mehr an einem Voodookult entspricht, …aber in der Gemeinschaft mit der Weltkirche,
der una sancta!
#15 Hare-Krishna 18:44:40 | Mittwoch, 2. November 2011
Gibt es denn kein beauftragtes Medienorgan in Europa mit vielen Lesern? . Das könnte da Klarheit schaffen.
. Williamson macht seinen Verein noch vollends verrückt… Hat er schon den Distrikoberen auf seiner
Seite… Werdens noch ein paar mehr…? . Wer kann das wissen… . Benedikt ist sehr interessiert, wie
sich Fellay entscheidet. Keine Unterschrift – kein Schutz mehr. . Ein englischer Jodler mehr… Ein Jodeldiplom?
Das ist doch voll traditionell! .
@Sektenbeauftragter Man kann auch mit Worten steinigen. haben Sie wirklich ein so schlechtes Gedächtnis?
Aver das soll hier nicht unser Thema sein, gell! Sie waren dabei in Albano, sie dürfen sich gern qualifizierter
in diesem Forum äußern :) !
@karljosef Die Gefahr geht weniger von jenen aus, die sich wie Williamson, Abrahamowicz oder z.B. einige
Patres des britischen Distrikts offen gegegen Fellay in Stellung gebrachen haben. Gefährlich sind jene
Franzosen und auch ein einflussreicher Deutscher (der schon das Zustandekommen des ersten Abkommens 1988
verhindert hat), die Parteigänger Williamson sind, sich aber nicht „outen“, sondern klug mit kleinsten
Schnitten operieren und so auch das Herz freilegen können. Jene, die Zweifel nicht offen aussprechen,
sondern in Vier-Augen oder Vier-Ohren-Gesprächen leise flüsternd ihre Bedenken formulieren. Mit Zweifeln,
das wieiss jeder Kommunalpolitiker – kann man Mehrheiten drehen. Es würde sich lohnen, hierzu eine kleine
Schrift zu publizieren. Vielleicht mit dem Titel „Das trojanische Pferd in der Piusbruderschaft“?
@Michael van Laack; Ganz ruhig Sie wurden nach Ihrem „Akt der Respektlosigkeit gegenüber dem Brötchengeber“
auch nicht gesteinigt. Solang Rom die Kirchenkrise nicht eingesteht ist nicht die „raschheit und zielgerichtetheit“
das Problem. „Nie in der Geschichte ist es in solchem Ausmaß gesehen worden, dass der Rauch Satans ist
in die Kirche eingedrungen ist“
#10 karljosef 18:23:52 | Mittwoch, 2. November 2011
Es gibt zwei Häuptlinge Fellay und im Exil Williamson. Wo ist die Bruchlinie in der Bruderschaft? Der eine wird sich mit Rom einigen wollen und der andere will alles zerstören. Egal welches Abkommen und welchen Kompromiss. Wenn Williamson sich abspaltet wird er sich überhaupt mit den anderen Sedisvakantisten einigen können? Ich glaube kaum, dazu ist er zu sehr Kompromissunfähig.
@kammerjäger Ja – und weil ich genau dieses von Ihnen beschriebene Szenario befürchte, telefoniere ich
und schreibe ich seit fast fünf Jahren unentwegt nichtöffentliche und öffentliche Briefe oder publiziere
in diesem und anderen Foren. Ich mag die Hoffnung einfach noch nicht aufgeben, dass die Mehrheit der PriBru
nicht dem Versucher erliegt, der nicht wenigen immer wieder ins Ohr flüstert, nur sie könnten Seelen
retten, nur sie hätten die Fülle, die Gnade und was auch immer. Wenn Fellay und Pfluger den Willen zur
Versöhnung haben (dieser Wille wirklich in ihren Herzen tief eingesenkt ist), könnte dieses Wunder gelingen.
Was dagegen spricht ist die Selbstherrlichkeit vieler Pater der Bruderschaft, die in Wort und Schrift
gegenüber dem Felsen Petri häufig jenes „Non serviam“ durchscheinen lassen, dass eigentlich nur ein
Merkmal des Feindes ist. Das betrübt mich sehr. Es tut weh, jene möglicheerweise scheitern zu sehen,
die das Potential hätten, ungeahnt fruchtbar an einer nicht nur von Benedikt XVI. gewünschten (und auch
nach meiner Auffassung dringend gebotenen) neuen Rezeption von Vaticanum II. mitzuwirken.
Mir schwant: hierüber bricht die dubiose Fraternität auseinander: ein paar Betonköpfe, denen es zumindest
noch ehrlichen Herzens um die Kirche geht, und ein paar, die sich derart im Sektierertum verstrickt haben,
dass sie praktisch ohne fachpsychiatrische Hilfe nicht mehr dort herausfinden (wie z. B. das Bsp. Abrahamowicz
zeigt). SignSal
#5 kammerjäger 17:53:23 | Mittwoch, 2. November 2011
#4 Ja, bassman! Nichts desto trotz für findet sich immer einer, für den das „interessant“ ist… #3
Wie ich schon vor Monaten schrieb: Es wird zu einer Spaltung der Piussekte kommen, bei welcher einige
wenige den Weg zurück in die katholische Kirche finden werden, der andere größere Teil jedoch sich
in Sedisvakantismus, in kleineren Gruppierungen (wie Palmar de Troja uä) sowie in eine Lefebvre-Sekte
(unversöhnlich zur rkKirche) und Piusssekte (weiterhin auf ‘Versöhnung hoffend) zersplittern wird. Allen
gemeinsam (ist es teilweise bereits) wird das sein, was schon Lefebvre als ihr „Vorbild“ zu eigen war:
die Exkommunikation.
Weil es inhaltlich auch hierhin passt, platziere ich leicht gekürzt und verändert meinen Beitrag zum
vorherigen Artikel auch hier: Ich hoffe nicht, dass der Generalobere diesen Vorstoss ohne Konsequenzen
für den Distrikoberen lässt. Morgans Akt ist daher ein Akt der Respektlosigkeit gegenüber seinem Generaloberen,
ein Akt der Disziplinlosigkeit eines höheren Oberen (der so seinen Untergebenen ein schlechtes Beispiel
gibt) und ein Akt der Indiskretion um nicht zu sagen, der Manipulation (indem er sich in der Öffentlichkeit
Deutungshoheit anmißt, die ihm nicht zukommt und die sein Intellekt auch überhaupt nicht zu leisten
vermag. Immer wieder schrieb ich (mit anderen Worten) auf kreuz.net und in privater Korrespondenz und
wiederhole es auch heute: Exzellenz, H.H. P. Pfluger, wer seinen eigenen kleinen Laden nicht im Griff
hat, sollte vom Papst, der eine Weltkirche zu leiten hat, nicht verlangen, dass er auf alles rasch und
zielgerichtet reagiert und die Notlage der Kirche mit einer Serie von Maßnahmen und Beschlüssen zügig
behebt. Wenn die Bruderschaft römisch-katholisch bleiben will, hat sie sich dem Heiligen Vater bedingungslos
zu unterwerfen. Nie in der Geschichte ist es gesehen worden, dass jene, die sich der vollen Gemeinschaft
mit dem Felsen mit welchen Begründungen auch immer entzogen haben, am Ende ihres (aus ihrer jeweiligen
Sicht konsequent gegangenen) Weges nicht im Schisma befanden. Liebe ist auch Verzicht aufs „Ich, Ich und
nochmals Ich“! Liebt Ihr die Kirche? nln…
Die Piusbruderschaft sollte in Zukunft nur mit einer Stimme (Presseverantwortlicher) sprechen. Die Klarstellung des Generalhauses ist wichtig, um Unsicherheiten zu vermeiden.