Neokonservativer Dominikaner wird Diözesanbischof in der Schweiz
Der neue Bischof war Mitglied der vatikanischen Kommission, die Gespräche mit der Piusbruderschaft geführt hat.
Die bekannte Seite ‘orbiscatholicussecundus.blogspot.com’ lobt Pater Morerod in mehreren Einträgen.
(kreuz.net) Der Schweizer Dominikanerpater Charles Morerod (50) wird Bischof des Westschweizer Bistums
Lausanne, Genf und Freiburg.
Das berichtete die Webseite des Schweizer Staatssenders ‘Télévision Suisse
Romande’.
Der Vorgänger, Bischof Bernard Genoud (68), starb am 21. September 2010 an Lungenkrebs.
Ende
September schickte der Berner Nuntius, Mons. Diego Causero, eine Liste mit zwölf Namen an die Bischofskongregation.
Die Ernennung von Pater Morerod wird morgen mittag bekanntgegeben.
Steile Karriere
Mons. Morerod war
bisher Sekretär des vatikanischen Diskussions-Clubs ‘Internationalen Theologenkommission’, die keine
lehramtliche Autorität besitzt.
Ferner ist er Dekan der Philosophischen Fakultät der von den Dominikanern
geleiteten Päpstlichen Universität Angelicum.
Er war zudem einer der vom Vatikan bestellten Theologen,
um mit der Piusbruderschaft zu verhandeln.
Die erste Wahl des Vatikan
Die Webseite der ‘Télévision
Suisse Romande’ bezeichnete den Pater als eine „joviale und sehr menschliche“ Persönlichkeit.
Gleichzeitig
besitze eine „ironische und sogar ätzenden“ Seite.
So habe er die Kirche in der Schweiz – sehr untertreibend –
als „ein bißchen schläfrig und nicht besonders lebendig“ charakterisiert.
Der Pater sei die „erste
Wahl“ des Vatikan für den Posten gewesen.
Dagegen habe sich der Dominikanerorden gegen die Ernennung
gewehrt, weil er Mons. Morerod als Professor benötigt hätte.
Mons. Morerod ist in keiner Weise auf
die Führung einer Diözese vorbereitet.
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45 Lesermeinungen
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#45 monens 13:27:41 | Donnerstag, 3. November 2011
Ein Hoffnungsschimmer für die Schweiz!?; die unhaltbaren Zustände in schweizerischen Diözesen sind
hinlänglich bekannt; die Mehrzahl der Bischöfe redet der sog. „aufbruchbewegten Mehrheit“ das Wort;
passt diesen diese oder jene Entscheidung eines Bischofs nicht in ihr „Gutmenschenbild“, so wird sogleich
opponiert und mittels albern verdrehter „Wir sind Kirche“ Gruppierungen ( in der Schweiz nennt sich eine
davon „Tagsatzung“ !) intrigiert; das seinerzeit schäbige Vorgehen gegen S.E. Bischof Haas ist uns noch
wohl bekannt; dieses Querulantentum opponiert unentwegt gegen das wahre Wesen der hl. Kirche www.razyboard.com/…07887-5876739-0.html
ihre engstirnige Selbstverliebtheit drängt sie zu „ganz humanen“ Unterminierungsversuchen gegen die hl.
Kirche; nicht mehr dem Streben nach Vollendung gilt das Augenmerk www.razyboard.com/…07891-5984872-0.html
sondern dem freigeistig gesinnten Erzwingen einer Marionetten“kirche“ protestantischer Prägung; gerade
der französisch sprechende Teil der Schweiz ist grünrot gefärbt und somit alles Andere als glaubens-
und kirchenfreundlich; somit hat sich gerade dort wohl das Schein“licht“ dort besonders bequem gemacht;
ob Hw Morerod wohl dies mit seiner Aussage meint?!; + „ein bißchen schläfrig und nicht besonders lebendig“
+ www.razyboard.com/…07891-6037126-0.html
Ich habe die Arbeit von Pater Morerod über Luther und Cajetan gelesen. Sie ist eine ausgezeichnete kontroverstheologische Arbeit. Ob er eo ipso auch ein guter Oberhirte sein wird, ist ein andere Frage. Möglicherweise kommt mit dieser Versetzung der Kirche ein weiterer mit der katholischen Tradition vertrauter Theologe abhanden.
#13 kammerjäger 19:17:35 | Mittwoch, 2. November 2011
#12 Nein, sicher nicht! Eher (wie) ein kleines Hündchen, das ständig hin und her tollt und darauf wartet, dass es ein Stöckchen zugeworfen bekommt. Und wie er sich dann freut, wenn er jemand findet, der dann auch sein Stöckchen „interessanter Beitrag“ und ähnliche intelligente und reflektierte Bemerkungen aufnimmt und ihm wieder zuwirft!
Die Dominikaner haben ein schönes traditionelles Ordengewand und werden auch die Pinguine der Kirche
genannt. Religiöse Gewänder verschönern die Innenstädte. Sie sollten als Weltkulturerbe gefördert
werden.