Eine Gemeinde im Bistum Würzburg kämpft mit harten Bandagen – und macht dabei nicht einmal vor der Heiligen Messe halt.
‘mainpost.de’ berichtet über den Pfarrstreit in Kleinrinderfeld.
(kreuz.net) In der 2.100-Seelen-Gemeinde Kleinrinderfeld – 17 Kilometer südwestlich von Würzburg – ist
der Teufel los.
Das berichtete die Webseite ‘mainpost.de’ gestern.
Kleinrinderfeld gehört zur Pfarreiengemeinschaft
„St. Petrus – Der Fels“. Diese umfaßt die Gemeinden Gaubüttelbrunn, Kirchheim, Geroldshausen, Moss und
Kleinrinderfeld.
Seit dem 1. September leitet Pfarrer Hans Thurn die Gemeinschaft. Er wohnt in Kirchheim
und wird dort geschätzt.
Nichts Konkretes
Doch in der Gemeinde Kleinrinderfeld gibt es Ärger.
Eine
Spaltergruppe wirft dem Pfarrer und seinem Diakon Rainer Boivin in einer „Eingabe an den Bischof“ vor,
den ursprünglich aus Burundi stammenden Pfarrvikar Zacharias Nitunga (50) angeblich zu mobben.
Hw. Nitunga
war im September 2009 in das Pfarrhaus von Kleinrinderfeld eingezogen. Doch als Pfarrvikar ist er für
die ganze Pfarreiengemeinschaft zuständig.
Er soll von seinen Mitbrüdern „mißachtet, übergangen,
brüskiert und schikaniert und wiederholt als recht- und würdelosen Menschen behandelt“ worden sein.
Nach Angaben der Initianten wurde die Eingabe von 1400 Gläubigen unterschrieben, unter ihnen auch dieMitglieder
des Pfarrgemeinderates.
Details werden in dem Brief keine genannt. Dafür gibt es Drohungen.
Wenn die
kirchliche Bereitschaft fehle, „den Schmutz zu beseitigen“, werde man mit Details an die Öffentlichkeit
gehen.
Genossin Bürgermeister macht auch mit
Nach Angaben von ‘mainpost.de’ hat der Streit „bizarre
Formen“ angenommen.
Bei einer Samstagabendmesse in Kleinrinderfeld standen etwa achtzig Gläubige nach
dem Eingangslied auf und verließen die Kirche.
Unter ihnen waren auch die beiden Lektoren.
Die Gottesdienst-Boykotteure
fuhren mit einem vom örtlichen Busunternehmen kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzeug in einen anderen
Teil der Pfarreiengemeinschaft, wo eine halbe Stunde später Pfarrvikar Nitunga die Messe zelebriert.
Das Schauspiel wiederholt sich am vergangenen Sonntag.
An dem Auszug beteiligte sich auch die Bürgermeisterin,
Genosse Eva Linsenbreder. Sie distanzierte sich aber von der „Eingabe an den Bischof“.
Ein altes Problem
Hw. Thurn betonte vor ‘mainpost.de’, daß er die Arbeit von Hw. Nitunga sehr schätze.
Doch dieser müsse
als Pfarrvikar für die ganze Pfarreiengemeinschaft zuständig sein.
Das werde von manchen in Kleinrinderfeld
als „Willkür“ empfunden.
Er habe lediglich ein „ungelöstes Problem“ geerbt – erklärte Hw. Thurn.
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101 Lesermeinungen
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Sehr geehrte Redaktion, es wäre sehr wünschenswert wenn die Vorgänge richtig dargestellt werden könnten.
Es ist keine Spaltergruppe die hinter ihrem Pfarrvikar Nitunga steht, sondern die überwältigente Mehrheit
von fast 1600 Bürger und dies bei einer Einwohnerzahl von 2100 Bürger. Die Bürgermeisterin ist nicht
aus der Kirche ausgezogen. Um einen so tollen Pfarrvikar zu unterstützen muß es auch erlaubt sein aus
der Kirche auszuziehen. Es werden keine Drohungen ausgesprochen, sondern nur deutlich gemacht, daß die
Kleinrinderfelder mündige Gläubige mit Rückrad sind, die bereit wären nötige Konseqenzen zu tragen.
Hätte die katholische Kirche mehr solche Mitarbeiter wie Herr Parrvikar Nitunga, so wären die Kirchen
wieder mehr besucht und hätten kein Glaubwürdigkeitsproblem. Ob Herr Thurn in Kirchheim wirklich geschätzt
ist, sei dahin gestellt, aber er kann ja gerne dort bleiben.
#99 Horst Metzker 12:45:40 | Samstag, 5. November 2011
In diesem Fall kommt aber auch noch eines hinzu und das ist das Hirarchiedenken der Kleriker. (Ober sticht Unter) In der Politik ist es längst nicht so ausgereift als bei den Katholen.
Traditionelle, ältere Menschen unterscheiden da schon, allerdings ohne dies wirklich böse zu meinen. Und 1:1 als Christen wurden die durch Missionierung neu gewonnenen „Wilden“ damals auch nicht gesehen, da wollen wir uns mal nicht einreden, dass da nicht auch andere Beweggründe hinter standen.
#97 Gebetsmühle 15:00:10 | Freitag, 4. November 2011
Es gibt keine „Afrikaner“ und „Europäer“. Für uns Gläubige gibt es nur Christen und Nicht-Christen. Wer hier einen auswärtigen Priester mobbt, der kann erstens kein Christ sein und vergeht sich zweitens an Jesus Christus und seinem Sakrament der Priesterweihe. Außerdem macht er die komplette Mission des Christentums und alle Missionare unglaubwürdig. So schaut’s aus.
@valen-tin: Meine Oma zum Beispiel isst auch kein Sushi. Ältere Menschen haben es schwerer sich mit für sie fremden Gegebenheiten zu arrangieren, dazu kann auch ein Afrikaner im kirchlichem Amt gehören!
#94 valen-tin 10:55:47 | Freitag, 4. November 2011
„…und vielleicht weniger einen Afrikaner. Warum setzt man solche Leute ein, die Probleme gerade für
ältere Menschen in unseren Gemeinden ist doch vorprogrammiert.“ Dieser Zusammenhang erschließt sich
mir überhaupt nicht.
Mir würde es ehrlich gesagt auch nicht unbedingt gefallen, kann schon verstehen, dass man jemanden aus den eigenen Reihen in dieser Funktion sehen will und vielleicht weniger einen Afrikaner. Warum setzt man solche Leute ein, die Probleme gerade für ältere Menschen in unseren Gemeinden ist doch vorprogrammiert.
Mein Dank an das „Semikolon“, das sich mit der „Analüse“ von „Rätzeln“ und dem Erretten von Seelen so trefflich auskennt, und das dank seines „eigenständigen Denkens“ so gut erkennt, wer hier „Unsinnn“ absondert. Das Semikolon als Speerspitze des wahren christlichen Glaubens.
#89 Rudi Mentär † 06:20:51 | Freitag, 4. November 2011
#88 Semikolon: die Welt wird ohne mich untergehen müssen. Und die einzigen, die hier Unsinn absondern, sind die #. nett-„Redakteure“ und ihre Katholiban-Getreuen im Forum.
#88 Semikolon 01:24:01 | Freitag, 4. November 2011
@ Rudi Mental, Keine Sorge, den Weltuntergang werden Sie nicht verpassen, dazu müssen sie nicht um diese
Zeit Unsinnn absondern. ; @clarissa colonnia, das Interdikt ist hier wohl nicht de jure, aber das wissen
Sie wohl selbst. ;
Nun, eine Gemeinde will nicht anerkennen, dass ein Priester seinen Dienst nach Weisung seines Dienstvorgesetzten
zu leisten hat. . Wenn das mal kein Fall für ein Interdikt ist; nur würde dies wohl durch die örtlichen
Busunternehmer unterlaufen werden …
#85 Semikolon 00:17:15 | Freitag, 4. November 2011
Also noch einmal für alle: Hier geht es um einen afrikanischen Pfarrvikar, der in einer für selbst unter
regional Erfahreren für Absuditäten bekannten Gemeinde seinen Dienst tat und dies laut Gemeinde immer
noch tun soll und nicht auch in der Nachbargemeinde. ; In wie weit das ein christliches, katholisches
oder gar kreuz.net relevantes Phänomen ist, wird immer noch gerätselt, aber das Rätzeln ist ja das
Spannende. Denn, wenn es für uns keine Rätzel gäbe, wären wir ja wohl nicht hier.
#81 Semikolon 23:54:34 | Donnerstag, 3. November 2011
„Wie soll man sich ohne diese grundlegenden Informationen ein Urteil bilden können? , @RRR hier war mal
ausnahmsweise eigenständiges Denken gefordert. Klar, dass dabei manche überfordert sind. Sie scheinen
dazu zu gehören. ; Aber seien Sie nachsichtig: man kann es nicht allen recht machen.
Welcher der Beteiligten ist denn nun altliberal, welcher neokonservativ? Wer zelebriert die ewig gültige
tridentinische Opfermesse, die Jesus selbst im Abendmahl in formschöner Bassgeige unter Verwendung des
Canon Romanus und aller darin genannter Heiliger gefeiert hat; wer hingegen zelebriert nur so einen Abschaum
wie die katholische Eucharistie? Was ist in diesem Zusammenhang mit „heiliger Messe“ gemeint? Die ewig
gültige tridentinische Opfermesse, die Jesus selbst im Abendmahl in formschöner Bassgeige unter Verwendung
des Canon Romanus und aller darin genannter Heiliger gefeiert hat, oder der Abschaum der katholischen
Eucharistie? Wie soll man sich ohne diese grundlegenden Informationen ein Urteil bilden können?
#77 schallundrauch 23:12:55 | Donnerstag, 3. November 2011
Wow, was für ein Skandal. Danke Kreuz.net das ihr euch immer den wirklich wichtigen Themen annimmt, so
wie was in Kleinrinderfeld denn so los ist, wer wollte das nicht immer schon wissen? Auch war es an der
Zeit, dass die erschütternden Details dieses unfassbaren Skandals endlich durch das einzige deutsche
Medium, welches nicht von Nazis betrieben, gegründet oder unterwandert wurde – kreuz.net – ans Tageslicht
gezerrt hat. Was mich aber traurig stimmt, dass kein Homo-Onanist/Perverser daran beteiligt war.
#76 Semikolon 22:27:27 | Donnerstag, 3. November 2011
@Minimax „Der Artikel arbeitet nach dem konventionellen Krezzned-Muster: Uns hat jemand, der sich nicht
recht ausdrücken kann und eigentlich auch keinen Plan hat, etwas mitgeteilt, was wir nicht verstanden
haben. Das haben wir zu einem „Text“ zu formulieren versucht, leider wissen wir nicht, wie man einen Text
schreibt. Das macht aber nichts, hauptsache, wir können ein paar Anschuldigungen und die üblichen Stichworte
unterbringen. Den Rest besorgt die reaktionäre Gefolgschaft, denen reichen die Stichworte, auf die hin
sie, wie gewohnt, ihren Koller bekommen. Much ado about nothing.“ ; Eine treffende Analüse. Sie vergassen
nur einen Zusatz: ; „Die meisten dieser Artikel werden mittlerweile abgesondert, damit seelisch benachteiligte
Kreaturen wie minimax, sich in ihrem Nichtswissenaberdennnochalleskommetierenmüssen-Wahn daran laben
und verbal abreagieren können. „ ; Deus caritas est ist hier sehr großgeschrieben. In anderen Foren
fliegen diese bemitleidenswerten Gestalten leider sehr früh raus. Aber was will man machen. Man wird
jedenfalls hier sehr schnell in die Fronten zwischen entchristlichem Aso und gottesfürchtigem Christen
gezwängt. ; Man kann nur froh sein, wenn sich am Rande des unchristlichen Mainstreams, der sich hier
wie in jedem öffentlichkeitswirksamen Medium online austobt, die eine oder andere Seele zur Errettung
finden lässt.
@Catholic natürlich sind Sie würdig, vergessen Sie Ihre Bescheidenheit. Überlegen Sie es sich bis morgen,
ich werde meine Sekretärin, die eine feine Dame ist, an Sie ansetzen und Sie observieren lassen. Und
morgen erwarte ich dann Ihre klare zusage. Ich muss nun schlafen, es ist alles hier so anstrengend, ich
bin nun müde. Gute Nacht, Herr katholic.
@ catholic Das ist natürlich schlecht für mich, denn auf den Staufen renn ich nicht rauf. Aber ich kann
ja warten bis er wieder runterkommt, mein geliebter Schalom. Wenn das nicht funktioniert muss ich mir
eben einen neuen Neffen suchen. Herr Catholic, Sie würden für dieses Neffen-Amt passen, wären Sie dazu
bereit?
@ catholic Verehrter Catholic, seien Sie doch nicht so bescheiden. Sie sind doch keine Wenigkeit. Sie
sind immerhin der Zwillingsbruder meines geliebten und verehrten Schalom. Wenn Schalom sich hier nicht
mehr blicken läßt, werde ich ihn in Bad Reichenhall suchen, in der Zenokirche werde ich ihn schon finden,
da bin ich mir sicher.
@ Lieber Herr Catholic, wenn ich dadurch die Chance habe meinen geliebten Schalom wieder zu sehen, mache
ich alles mit auf dem Seil und tanze vor dir her. Schalom, mein geliebter Bua, ich muß ihn wiedersehen.
Ich bin bereit auf schmatzenden Rindern zu rocken.
#62 catholic 21:42:37 | Donnerstag, 3. November 2011
AAT Der Zirkus Kristallo gastiert hier. Du kannst als feine Dame im Tüllröckle Seil tanzen. Oder reitest
Du lieber im Dirndl auf einem Kleinrind? – Gell, Du machst mit.
#58 Minimax 21:36:14 | Donnerstag, 3. November 2011
Der Artikel arbeitet nach dem konventionellen Krezzned-Muster: Uns hat jemand, der sich nicht recht ausdrücken kann und eigentlich auch keinen Plan hat, etwas mitgeteilt, was wir nicht verstanden haben. Das haben wir zu einem „Text“ zu formulieren versucht, leider wissen wir nicht, wie man einen Text schreibt. Das macht aber nichts, hauptsache, wir können ein paar Anschuldigungen und die üblichen Stichworte unterbringen. Den Rest besorgt die reaktionäre Gefolgschaft, denen reichen die Stichworte, auf die hin sie, wie gewohnt, ihren Koller bekommen. Much ado about nothing.
@ kristall Was Du alles weißt, lieber Kristall. Weißt Du ob der Zwillingsbruder vom Herrn Catholicen,
der Schalom, auch beim Zirkus arbeitet? Ich habe gerade erfahren, dass er sich verabschiedet hat. Wahrscheinlich
ist er auf Tournee mit seinen Viechern.
@ Catholic Wie soll ich das verstehen, Herr Catholic. der Schalom hat sich wie verabschiedet? Kommt er
nie wieder? Das wäre schrecklich und würde mir das Herz brechen. Bitte sagen sie ihm, dass er wieder
kommen soll, ich habe ihn doch lieb und seine Erbtante bin ich doch auch. Ich werde ihm alles was ich
habe vermachen.
#52 catholic 21:23:49 | Donnerstag, 3. November 2011
denn es bleibt den klugen und weisen verborgen lieber kristall. + liebe annaandreasteresa, herzlichen
gruß. endlich eine feine dame hier. schalom hat sich vorkurzem verabschiedet.
@Catholic Guten Abend, Herr Catholik. Ich vermisse Ihren Zwillingsbruder, den Schalom, wissen sie wo er
sich zur Zeit aufhält? Sollten Sie ihn treffen, bitte richten Sie ihm schöne grüße von seiner ihn
liebenden Tante aus.
#35 catholic 20:50:50 | Donnerstag, 3. November 2011
es ist ganz klar, ein pferdeschwanz, das ist dein rotes haar. bind dir ein rotweißrotes schleiferl rein,
dann wirst du noch viel schöner sein. hahaha kristallzuckerl
#34 Semikolon 20:47:01 | Donnerstag, 3. November 2011
Kleinrinderfeld macht übrigens oft überregionale Schlagzeilen. ; Im letzten Jahr haben zur Fastnachtszeit
als Wikinger verkleidete Kleinrinderfelder eine Wohnung gestürmt und die Bewohner verprügelt. Hatte
damals Deutschlandweit (nicht nur Bild-Zeitung) für die Gemeinde geworben. www.spiegel.de/…,1518,678231,00.html
#27 Semikolon 20:32:54 | Donnerstag, 3. November 2011
Scheinbar ist den fränkischen Sturschädel der Pfarrvikar aus Afrika ans Herz gewachsen und statt den
Dekan oder Bischof nett zu bitten, dass er bei ihnen bleiben soll und nur ihnen die Messe lesen soll und
ja nicht den Verhassten aus dem Nachbarort, machen sie halt solche Aktionen. ; Schade nur, dass dabei
Unschuldige denunziert werden, aber irgendwie lustig ist diese Aktion mit dem „Auszug aus Agypten“ samt
Bürgermeisterin und dem bereitgestellten Bus schon. Man soll ja nicht sagen die Franken hätten keinen
Humor. Er ist halt ein bisschen anders. ; Wer aber mal vorhat, diese „Unterfranken“ dort selbst kennenzulernen,
der sei vor der Anfahrt gewarnt: Christlich sind dort die Autofahrer der Landgemeinden nicht. Wer nicht
selbst sein Fahrzeug bis zum Anschlag fährt, wird von hinten ständig bedrängt, genötigt und selbst
an den gefährlichsten Stellen überholt, was natürlich immer wieder zu den entsprechenden Zeitungsberichten
über Verkehrsunfälle führt. Neben den Bildstöcken aus vergangenen christlichen Tagen fallen deshalb
auch die vielen kleinen Holzkreuze dort besonders auf.
#4 Hare-Krishna 19:28:09 | Donnerstag, 3. November 2011
Der Pfarrgemeinderat wurde doch von kreuzz.net bereits zum Allenscheidungsgremium geweiht… Wie herzzerreissend
sich da doch auch Kinder wiederfinden… . Wir sind Kirche! Mit dem Segen von kreuzz.net! .