14:46:36 | Freitag, 4. November 2011
Im in Palästina gelegenen Staat Israel wurde ein bekannter Rabbiner des Homo-Mißbrauchs angeklagt.

Der israelische Rabbiner Mordechai Elon
© Ariel Horovitz, Wikipedia, CC(kreuz.net) Am 1. November wurde der israelische Rabbiner Mordechai Elon (51) der homosexuellen Nötigung
in zwei Fällen angeklagt.
Das berichtete die Online-Ausgabe der Tel Aviver Tageszeitung ‘Haaretz’.
Elon vertritt eine rechtsradikale, nationalistische Richtung.
Sein Vater wanderte im Jahr 1935 wegen
des rechtsgerichteten NS-Regimes aus Deutschland nach Palästina aus.
Später war er selber rechtsgerichtetes
Mitglied des Obersten Gerichtshofes des Staates Israel.
Eine öffentliche PersonRabbiner Elon ist in
der israelischen Öffentlichkeit bekannt.
Er war Leiter verschiedener Talmudschulen und sozialer Institutionen.
Als Radio- und Fernseh-Prediger trat er wöchentlich auf.
Zudem leitete er eine Bibelgruppe, die sich
in der Residenz des israelischen Präsidenten trifft.
War das jetzt Vertuschung?Elon soll sich im Jahr
2005 in einem Fall an einem 17jährigen Schüler in einer von ihm geleiteten Talmudschule vergriffen haben.
Dieser hatte den Rabbiner aufgesucht, um von ihm in einer Lebenskrise einen Ratschlag zu erhalten.
Der
Vorfall wurde im Jahr 2006 einer rabbinischen Mißbrauchs-Kommission gemeldet.
Diese untersuchte den
Fall und wies Elon danach an, seinen Posten als Schulleiter aufzugeben und zukünftig auf öffentliche
Auftritte zu verzichten.
Elon trat von allen Ämtern zurück und verabschiedete sich im Stillen. Er zog
mit seiner Familie in den Norden des besetzten Palästinas.
Der von der Kommission informierte Staatsanwalt
weigerte sich, eine Untersuchung gegen ihn zu eröffnen.
Die Mißbräuche gehen weiterIm Februar 2010
ging die rabbinische Mißbrauchs-Kommission an die Öffentlichkeit, weil sich Elon nicht an die Auflagen
gehalten habe.
Die Kommission erklärte, daß er weiterhin homosexuelle Kontakte mit Studenten unterhalte.
Elon dementierte.
Inzwischen war Yehuda Weinstein als neuer Generalstaatsanwalt im Amt. Er wies die Polizei
an, den Fall zu untersuchen.
Weinstein war in der Vergangenheit kritisiert worden, weil er Appelle rassistischer
Rabbiner ignoriert hatte,
keine Wohnungen an Araber zu vermieten.
„Liebe des Lehrers für seinen Schüler“
Während der Verhöre erklärte Elon, daß er das Gesetz nicht gebrochen habe und mißverstanden worden
sei.
Seine Handlungen begründete er mit der „Liebe des Lehrers für seinen Schüler“.
Der Staatsanwalt
akzeptiert diese Version der Ereignisse nicht.
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Soramonas 18:46:21 | Mittwoch, 7. März 2012
#24
monens 14:03:33 | Samstag, 5. November 2011
#23
Myrtillo 11:22:22 | Samstag, 5. November 2011
#22
RichardLöwenherz 07:10:57 | Samstag, 5. November 2011
#21
al-Muschrik 22:01:52 | Freitag, 4. November 2011
#20
Chalcidius 21:39:43 | Freitag, 4. November 2011
#19
Anael 21:19:11 | Freitag, 4. November 2011
#18
Malleus_Paganorum 20:48:14 | Freitag, 4. November 2011
#17
Atlanter 20:21:29 | Freitag, 4. November 2011
#14
Malleus_Paganorum 20:04:13 | Freitag, 4. November 2011
#13
schamane40 17:28:00 | Freitag, 4. November 2011
#12
HarroMeyerling 16:08:12 | Freitag, 4. November 2011
#11
Palmström 15:59:58 | Freitag, 4. November 2011
#10
Tiamat 15:40:16 | Freitag, 4. November 2011
#9
Dr. Best 15:39:35 | Freitag, 4. November 2011
#8
Amanda52 15:36:19 | Freitag, 4. November 2011
#7
valen-tin 15:34:22 | Freitag, 4. November 2011
#6
Palmström 15:34:08 | Freitag, 4. November 2011
#5
kammerjäger 15:28:46 | Freitag, 4. November 2011
#4
Palmström 15:26:40 | Freitag, 4. November 2011
#3
Tiamat 15:17:03 | Freitag, 4. November 2011
#2
Palmström 15:16:41 | Freitag, 4. November 2011
#1
Kliniker 15:13:26 | Freitag, 4. November 2011