Dialogprozeß
Soll das Konzil gelten oder nicht?
Ein vernichtendes Urteil: Die Glaubenskrise in Westeuropa spielte angesichts der Binnenfixierung auf innerkirchliche Struktur- und Machtverteilungsfragen sowie Einzelfragen der Sexualmoral keine Rolle.
Die Alte Messe während des Zweiten Vatikanums.
Die Alte Messe während des Zweiten Vatikanums.
(kreuz.net) Ein großer Teil der – altliberalen – Delegierten kam zur Mannheimer Diskussions-Veranstaltung der deutschen Bischöfe, um notfalls ein weiteres Mal mit dem Kopf gegen die gleiche Wand zu laufen.

Das schreibt der Bonner Politikwissenschaftler Andreas Püttmann (47) im August in der katholischen Zeitschrift ‘Die Neue Ordnung’.

Der Text ist im Internet abrufbar.

Binnenfixierung auf Sex und Macht

Die Enttäuschung war nicht nur bei den katholischen Teilnehmern groß.

Püttmann zitiert einen altliberalen Delegierten: „Ich habe in den Runden nichts, aber auch gar nichts gelernt.“

Es sei kaum Bereitschaft erkennbar gewesen, „das eigene Suchen in eine neue Richtung zu wenden“, wofür der altliberale Zivilbischof Franz-Josef Bode von Osnabrück bei seiner Predigt warb.

Püttmanns Urteil ist vernichtend: „Die Glaubenskrise in den westeuropäischen Gesellschaften spielte angesichts der Binnenfixierung auf innerkirchliche Struktur- und Machtverteilungsfragen sowie Einzelfragen der Sexualmoral keine Rolle.

Altliberale Argumentenresistenz

Püttmann erwähnt einen altliberalen Redakteur, der auf das missionarische Defizit angesprochen wurde.

Dazu meinte er: Wenn erst die Steine des Anstoßes aus dem Weg geräumt seien, könnten die fundamentaleren Botschaften mit mehr Aussicht auf Erfolg verkündet werden.

„Davon konnte ihn auch der Verweis auf leere evangelische Kirchenräume ganz ohne anstößige Kirchenordnung und Moralvorschriften nicht abbringen“ – kommentiert Püttmann.

Man einigt sich auf Wahlkämpferphrasen

Püttmann erwähnt, daß die kirchliche Sozialarbeit bei dem Mannheimer Treffen am wenigstens angefochten war:

„Doch auch das meistens mehr in dem Sinne, daß die Kirche »Herz und Ohr an den Menschen« haben müsse – einer beliebten Wahlkämpferphrase ähnlich, jedenfalls auch als Devise eines weltimmanenten Humanismus geeignet.“

Am Samstag morgen ging es um „Zukunftsbilder von unserer Kirche“.

Dazu hatte eine Gruppe die folgende Vision: „Die Beschlüsse des II. Vatikanums und der Würzburger Synode und Dresdner Pastoralsynode sind umgesetzt und werden gelebt.“

Püttmann kommentiert:

Dazu gehört aber auch die Bitte des Konzils, daß »alle Gläubigen sich die kostbare Gabe des priesterlichen Zölibats ein wirkliches Anliegen sein lassen«, denn dieser sei »eine köstliche göttliche Gnadengabe« (LG 42), „ein Zeichen und zugleich ein Antrieb der Hirtenliebe und ein besonderer Quell geistlicher Fruchtbarkeit« (PO 16).“

Seine Frage: „Wird dies von der in Mannheim versammelten Katholikenelite »umgesetzt und gelebt«?“

Die Konzilsverteidiger sind Heuchler

Püttmann stellt die Frage, ob die Konzilsverteidiger die vom Konzil bekräftigte Unfehlbarkeit des Papstes, dessen „Definitionen mit Recht aus sich und nicht erst aufgrund der Zustimmung der Kirche unanfechtbar“ sind (LG 25) verteidigen.

„Wer pocht auf die Umsetzung der Konzilsbestimmung?“ – fährt er weiter:

„Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu. Diese Autorität liegt beim Apostolischen Stuhl und nach Maßgabe des Rechtes beim Bischof.“

Und: „Deshalb darf niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern“ (SC 22)?

Soll das Konzil gelten oder nicht?

Püttmann räumt mit Konzils-Illusionen ab:

„Werden nicht gerade jene Gläubigen, die hier das Konzil »umgesetzt und gelebt« wissen wollen, von Diözesanräten und manchmal sogar Bischöfen als »Denunzianten“ verunglimpft?“

Seine Frage: „Also was nun? Soll das Konzil gelten oder nicht?“

Wenn Bretter gegeneinanderschlagen

Von den Dialogteilnehmern verlangt Püttmann, daß sie für Selbstkorrektur offen sind und die wichtigen Konzilstexte lesen.

Sonst werde der Dialog zu einem fruchtlosen, frustrationsverschärfenden Dialogismus abgleiten, bei dem es nur um die Aushandlung individueller Geltungsansprüchen der Einzelakteure geht.

Püttmann warnt: „Gespräche über die Kirche verkommen ohne Grundkenntnisse ihres Wesen und ihrer Sendung zum puren Palaver und Reflex auf Suggestionen medialer Stichwortgeber“.

Diese würden jedes Thema in zwei Minuten abhandeln und dabei öffentliche Meinung erzeugen.

Diese entspricht nach Püttmann dem Lärm, der entsteht, wenn die Bretter aneinander schlagen, welche die Leute vor dem Kopf haben.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Auf gleicher Augenhöhe mit unserem getauften Mitbruder Marx 2. Gegenwarts-Egoisten wissen alles besser 3. Ein deprimierendes Défilé des deutsch-katholischen „Wünsch Dir was“
4. Soll das Konzil gelten oder nicht?
      
39 Lesermeinungen
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#44   Tchibo   17:07:21 | Montag, 7. November 2011
Gretchenfrage, ob das Konzil gelten
soll oder nicht. Was machen wir
dann mit den Konzilien in Ephesus,
in Nizäa, Konstantinopel. Soll denen
dann auch die Geltungsbefähigung
abgesprochen werden…?
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#43   Malleus_Paganorum   16:56:19 | Montag, 7. November 2011
Die Kirche muß ja auch an Glaubwürdigkeit bewahren, deswegen wäre es aus meiner Sicht ein großer Fehler, dass komplette Konzil in die Tonne zu treten. Sicher steht da manche Scheiße drin, z.B. so das Ökumenismusdekret „Unitatis redintegratio“, die Erklärung zu den nichtchristlichen Religionen „Nostra Aetate“, die Erklärung zur Religionsfreiheit „Dignitatis humanae“ sowie die pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute „Gaudium et spes“. Hierzu sind eindeutige Stellungnahmen notwendig, denn es kann nicht sein, dass was die Kirche früher gelehrt hat, nicht mehr gilt. Diesen ganzen Modernisten sollte man mal Syllabus Errorum von Papst Pius IX. in Verbindung mit der Enzyklika Quanta Cura vom 8. Dezember 1864 durchlesen lassen.
Kann man hier gut nachlesen, vgl. www.domus-ecclesiae.de/…rorum.teutonice.html
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#42   Mary Cruz   12:32:02 | Montag, 7. November 2011
Wer hat recht?
W. Brandmüller : „…All das widerspricht fundamental der Konstitution „Dei verbum“, in der die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien mit Nachdruck festgehalten wird…“
www.zenit.org/article-18035?l=german
+
#31 Sinah: „„Dei Verbum“ kann für keinen Vergleich herangezogen werden, denn „Dei Verbum“ ist Häresie! Die von dem Hl. Offizium ursprünglich bezeichnete Konstitution „Die Quellen der Göttlichen Offenbarung“ wurde von den Kirchenhassern in gemeinster Weise schon zu Beginn des Konzils verändert in „Dei Verbum“. In Die Verbum wird das DOGMA geleugnet, daß die Göttlichen Offenbarungen Schrift UND TRADITION sind. Das also widerspricht der katholischen Lehre!“
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#41   Dr. Guillotin   11:23:20 | Montag, 7. November 2011
Sinah sie sind der Josef Bernens der Sedivakantisten
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#40   clarissa colonia   23:58:48 | Sonntag, 6. November 2011
„… die neue Bibelexegese …“
.
… gilt die nicht seit Divino afflante spiritu, oder täusche ich mich da?
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#39   Schalom   23:56:32 | Sonntag, 6. November 2011
Aber, aber Konrad Georg,
nicht doch so viel Nächstenliebe …
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#38   KonradGeorg   23:53:19 | Sonntag, 6. November 2011
# 23 cowboyhut

sitzt auf einem hohlen Kopf
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#37   Schalom   23:36:48 | Sonntag, 6. November 2011
Ja, ja Sinah, reisen Sie von Dom zu Dom, steigen Sie auf die Kanzeln und rufen Sie zu Rückkehr und Restauration auf, denn hier hört Sie ja kaum wer.
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#36   Sinah   23:31:03 | Sonntag, 6. November 2011
#6 Siegfried
„…Seit dem Konzil gibt es nur noch die Neue Liturgie (Novus Ordo), die neue Bibelexegese, die neue Klerikerordnung, die neue Ministrantenordnung, die neue Sakramentenlehre, die Neuevangelisierung (welches neue Evangelium?), die neue Kirchenordnung, der neue Katechismus u.v.a.m.
Eines muß hinzugefügt werden: DIE NEUE BENELLI-KIRCHE. Und in ihr sind alle Neuheiten enthalten! Hat sich doch das Wesen der Kirche NEU definiert, so nach den Worten des neuen Seligen in dieser Neuen Kirche.
#15 Mary Cruz
„Aus einem Interview mit Kard. Walter Brandmüller im Juni 2009:
Wo stehen wir? Haben Theologie und Lehramt die Weisungen des Zweiten Vatikanums aufgearbeitet …“
Das Lehramt der Kirche kann nicht von Theologen „aufgearbeitet“ werden!
Es gibt kein „postkonziliares Lehramt“, denn das würde dem katholischen Lehramt widerstreiten.
Denn dieses Lehramt der kath. Kirche spricht in Klarheit und Wahrheit und deswegen erübrigt sich eine Interpretation.
„Dei Verbum“ kann für keinen Vergleich herangezogen werden, denn „Dei Verbum“ ist Häresie! Die von dem Hl. Offizium ursprünglich bezeichnete Konstitution „Die Quellen der Göttlichen Offenbarung“ wurde von den Kirchenhassern in gemeinster Weise schon zu Beginn des Konzils verändert in „Dei Verbum“. In Die Verbum wird das DOGMA geleugnet, daß die Göttlichen Offenbarungen Schrift UND TRADITION sind. Das also widerspricht der katholischen Lehre!
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#35   Schalom   23:30:30 | Sonntag, 6. November 2011
Ja, ja Judas Ikonikus, ich komme auch in tridentinische Messen. Gerade die jungen Katholiken von 70 bis 80 schätzen diese sehr und es reicht eine Kapelle,
so überfüllt ist es.
Im übrigen empfehle ich der Redaktion, Sie wegen permanenter Scheinheiligkeit,
Beleidigung, Verleumdung anderer Menschen und Vortäuschung Ihrer Lammsnatur dauerhaft zu sperren. –
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#32   klausvonjaus   23:26:31 | Sonntag, 6. November 2011
DER COWBOYHUT IST EIN TYPISCHER DEUTSCHER NAZI. SCHEISS NAZI. DRECKSNAZI. MIESER FASCHIST. BRAUNER KOTZBROCKEN.
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#31   Ikonikus   23:23:47 | Sonntag, 6. November 2011
Schalom :
Falsch!
Gerade die jungen Katholiken, die nicht zu den dämonischen und ewiggestrigen, greisen Alt-68er Revoluzzer-WSK-Spinnern gehören, schätzen die Heilige Messe im überlieferten Ritus. Das erlebe ich persönlich in den Gemeinden.
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#30   Sinah   23:23:46 | Sonntag, 6. November 2011
Wie schnell doch der Greuel von Assisi vergessen ist!
Nur mal schnell ablenken:
„…Aber es gibt noch einen „einfachen Grund“: Es gibt eine uralte Weissagung,
welche für jeden Papst einen Sinnspruch beeinhaltet: die Papstweissagungen des Malachias. Sie geben Papst Benedikt folgenden Beinamen: „Gloria olivae“ – „Ruhm des Olivenbaumes“, so auf der FSSPX Website.
„Übergabe eines alten Olivenbaums aus Israel an Benedikt.“
Und prompt stellt die FSSPX eine Beziehung her zur Malachiasweissagung „Glorie des Ölbaums“ für Papst Benedikt. Und stellt die Frage: „Erfüllt sich für Papst Benedikt die Weissagung des Malachias?“ Abstrus!
Obwohl Lefebvre hinweist, daß die Möglichkeit besteht, daß diese Konzilspäpste einmal als Nicht-Päpste in die Geschichte eingehen, übergeht das die neue FSSPX und läßt den Ölbaum ein Symbol sein für den faulen Frieden, mit den uns dieser Papst in Assisi „beschenkte“. Ein Papst des Ruhmes und der Glorie also!
Doch Vorwürfe gegen Assisi sind ungerecht, sagte schon sein Vorgänger. Denn die Versammlung in Assisi „HAT IHRE GRUNDLAGE IN DER LEHRE DES II. VATIKANISCHEN KONZILS über die Einheit des Menschengeschlechts, die Sendung der Kirche und die Werte der nichtchristl. Religionen“. Na also! Wer über das KONZIL von Amtskirche wegen schweigen muß, muß auch über ASSISI schweigen!
Im übrigen schließt die Malachias-Weissagung sämtliche Gegenpäpste mit ein. Vom Hl. GEIST inspiriert?
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#28   Schalom   23:19:24 | Sonntag, 6. November 2011
Richard Löwenherz, Sie übertreiben. Wer die Alte Messe nicht kennt, wird sie nicht verstehen. Sie entspricht ihrer Entstehungszeit und den Menschen,
die sich in alten Konventionen wohlfühlen. Es gibt jüngere Menschen, die können damit nichts anfangen. Ich kann mir vorstellen, dass der Jude Jeschua nicht wüßte, wo er sich befände, würde er einen der christlichen Kulte besuchen. –
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#26   Ikonikus   23:13:21 | Sonntag, 6. November 2011
Bitte an die REDAKTION!
–-------------------------
.
User
.
„Cowboyhut“
.
hat in schändlichster Weise die ehrwürdige Liturgie in der Heiligen Katholischen Kirche beleidigt und mit Okkultismus gleichgesetzt!
Zudem veralbert er Priester und dichtet JESUS CHRISTUS Gewaltphantasien gegen traditionelle Priester an!!!
GOTTESLÄSTERUNG!
°°°
Bitte sperren und löschen Sie diesen pöbelnden User dauerhaft!
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#25   RichardLöwenherz   23:07:26 | Sonntag, 6. November 2011
COWBOYHUT & DER FASCHISMUS
religiöse Handlungen ohne theologischen Kontext zu verunglimpfen ist Intoleranz in Reinkultur. Niemand ist gezwungen eine tridentinische Messe zu besuchen oder sie gut zu finden, aber Hetzreden, wie sie der User „COWBOYHUT“ anstimmt, sind ein deutliches Zeichen einer faschistischen, antidemokratischen Gesinnung. Die Kritik an der „neuen Messe“ ist theologisch fundiert und insofern legitimiert, auch wenn man die Argumente nicht unbedingt teilen muss. Bereits die Wortwahl dieses „COWBOYHUTES“ spricht Bände, Goebbels hätte dieselben Worte benutzt. Sie widern mich an, COWBOYHUT, jämmerlicher Faschist.
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#24   Schalom   23:05:05 | Sonntag, 6. November 2011
Ich besuchte einmal eine evangelikale Agapegemeinde. Da trug der Pastor einen Cowboyhut und eine grasgrüne Krawatte mit doofen Schäfchen drauf. –
Was den einen ihr Brokat ist den andern ihr Cowboyhut.
Jesus wird sich amüsieren.
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#22   Amanda52   20:53:09 | Sonntag, 6. November 2011
Tja Semikolon,
dass Ihnen das zu hoch ist, war mir schon klar. Der eingentliche Adressat weiss allerdings genau worum es geht. Beschränken Sie sich also lieber mal auf Ihr eingentliches Fachgebiet, Lügen und üble Nachrede.
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#21   Palmström   20:51:47 | Sonntag, 6. November 2011
Was ist denn das für eine liturgische Unordnung auf dem Bild…?
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#20   Semikolon   20:45:38 | Sonntag, 6. November 2011
@Amanda52
„Und Tschüss!
Ich mach hier erstmal Pause. Die Ereignisse in Oslo haben mich nachdenklich gemacht…“
;
Ebenfalls Tschüss. Bin zwar nicht der Adressierte, aber ich wünsche Ihnen
eine erholsame und vor allem lange Pause.
Und wenn Ihnen heute die Ereignisse in Oslo zum Nachdenken gereichen,
dann gehe ich mal von einer sehr sehr langen Pause aus.
Wie auch immer, pausieren Sie bitteschön, wir halten die Stellung.
;
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#19   JohannWolfgangvonGoethe   20:38:40 | Sonntag, 6. November 2011
Wer hat den hier das Brett vor dem Kopf?
wenn die Bretter aneinander schlagen, welche die Leute vor dem Kopf haben.
Diejenigen haben ein Brett vor dem Kopf, die sich dafür stark machen, Christinnen und Christen die Sakramente zu verweigern und diese von der Kommunion auszuschließen, oder den eigenen Gläubigen verbieten wollen, am Abendmahl teilzunehmen und ihnen damit jedwede eigene Gewissensentscheidung absprechen wollen! Dies sind die wuchtigen Bretter! Und diese Typen nageln sich ihre eigenen Bretter auch immer noch gegenseitig mit immer dickeren Nägeln fest! Aber Freunde – je dicker die Nägel, desto mehr Rost! Und bei manchen hier spürt man den Rost schon ziemlich gut…
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#18   gesunder   20:27:24 | Sonntag, 6. November 2011
Auf einem weissen Schimmel reitet die Lösung einher:Weihrauch, Latein und mit Zunge.
.
Wer Kondome will, will dem lieben Gott doch seinen Spass rauben, wenn sich Leute mit HIV infizieren und krepieren. Spassverderber!
.
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#17   Amanda52   20:14:15 | Sonntag, 6. November 2011
2.801 keineChancedenPerversen 20:28:41 | Montag, 25. Juli 2011
Und Tschüss!
Ich mach hier erstmal Pause. Die Ereignisse in Oslo haben mich nachdenklich gemacht. Der Attentäter hat sich offenbar vorher auch in Internetforen herumgetrieben und ist dort vielleicht in seinem Wahn bestärkt worden. Ich möchte mir niemals den Vorwurf machen müssen (so wie es sich z.B. ein Domenico Tuttisanti muss), daß ich durch meine Beiträge auch nur einen winzigen Teil dazu beigetragen habe, jemanden zu Gewalttaten anzustacheln.
Meine Ansichten über z.B. homosexuelle Handlungen oder Abtreibung haben sich nicht geändert aber ich überlasse dem Herrn sein Urteil. Ich möchte niemals erleben, daß irgendwann einmal ein Verrückter einen Arzt bzw eine Frau erschießt oder auf einem CSD (den ich nach wie vor entschieden ablehne) ein Massaker veranstaltet (und das sage ich nicht aus Angst, hier könnte jemand mitlesen, sondern aus Überzeugung).
Mich hat auch die Hetze eines Domenico Tuttisanti erschüttert, der sich nicht dafür zu schade ist, noch bevor die Jugendlichen unter der Erde sind, diesen Massenmord für seine islamfeindliche Propaganda zu nutzen. Das hat mit Christsein nichts mehr zu tun.
Ich bitte alle, die ich persönlich beleidigt haben sollte (vor allem Pascal, Amanda, Schalom u.a.) um Entschuldi
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#16   Homosex ist schwer gestört   20:11:43 | Sonntag, 6. November 2011
Mönchlein ist Sodomit.
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#15   Mary Cruz   19:41:09 | Sonntag, 6. November 2011
Aus einem Interview mit Kard. Walter Brandmüller im Juni 2009:
Wo stehen wir? Haben Theologie und Lehramt die Weisungen des Zweiten Vatikanums aufgearbeitet und sich zu eigen gemacht – oder steht uns die Phase der rechten Interpretation des Konzils noch bevor?
+
Dazu ist zu bemerken, dass das Lehramt seit dem Ende des Konzils häufig auf dessen Texte zurückgegriffen hat und sich in vielen seiner Dokumente auf das Konzil bezieht. Man kann geradezu sagen, dass das päpstliche postkonziliare Lehramt die authentische Interpretation beziehungsweise Entfaltung der Lehren des Konzils darstellt. Von der Theologie hingegen kann dies keineswegs angenommen werden. Es genügt etwa, die Werke der meisten zeitgenössischen katholischen Neutestamentler mit der Konzilskonstitution „Dei verbum“ über die göttliche Offenbarung zu vergleichen, um zwischen beiden große Widersprüche festzustellen. Eine nicht geringe Anzahl von Neutestamentlern ist davon überzeugt, dass Joseph der Vater Jesu ist und dass das leere Grab des Ostermorgens ein Interpretament und keineswegs eine historische Tatsache ist. Gleiches gilt von den im Neuen Testament berichteten Wundern Jesu. Und nach der wesenhaften Gottessohnschaft Jesu Christi befragt, würden nicht wenige ausweichende Antworten geben. All das widerspricht fundamental der Konstitution „Dei verbum“, in der die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien mit Nachdruck festgehalten wird…
www.zenit.org/article-18035?l=german
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#14   Don Camillo …   19:04:12 | Sonntag, 6. November 2011
Liebes Mönchlein, Wahrheiten gelten von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Das scheinen Sie noch nicht begriffen zu haben.
.
Gott leitet seine heilige katholische Kirche immer noch und das wird sich auch nie ändern!
.
Die katholische Kirche lebt in jenen Gläubigen weiter, die in absoluter Treue zu allen definierten Glaubenswahrheiten stehen, und nur dort. Solange es einen oder zwei gültig geweihte Bischöfe gibt ist sie, die Kirche, auch nicht überwunden, was auch nie geschehen wird, unser Herr Jesus Christus hat es versprochen. Er ist die ewige Wahrheit.
.
Wir leben in einer Zeit größter Prüfungen. Nach diesem Niedergang, der hauptsächlich von der Scheinhierarchie ausgeht und nach einem unvorstellbaren Strafgericht, wird die heilige katholische Kirche aufblühen, wie nie zuvor. Gott wird einen heiligen Papst und den großen Monarchen senden. Es wird dann für eine kurze Zeit, ein Hirt und eine Herde sein!
.
Wer in der Wahrheit ausharrt bis zum Ende, wird sich unvorstellbare Verdienste für den Himmel erwerben. Alle anderen werden dem Zorngericht Gottes verfallen. Gott läßt seiner nicht spotten!
.
Das unbefleckte Herz Mariens wird triumphieren. Wer auf der Seite der Sieger sein will, der ordne sich in ihr unüberwindliches Schlachtheer ein. Er streite für Wahrheit und Gerechtigkeit und bete treu den heiligen Rosenkranz!
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#13   Greggy   18:59:04 | Sonntag, 6. November 2011
Ecclesiastes, was ist glaubenstreu? Treu w e l c h e m Glauben? Und wenn es darüber gegensätzliche Auffassungen gibt: welches sind die K r i t e r i e n des wahren Glaubens?
…ensuspatrum.wordpress.com/…as-papsttum-verliess/
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#12   DerRabe   18:14:23 | Sonntag, 6. November 2011
vor der frage ob das konzil gelten soll oder nicht stelle die frage: soll ich gelten oder nicht.
oh, wie wichtig ist diese frage:
halte ich, ich der überprüfung stand!?
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#11   Ecclesiastes   18:11:51 | Sonntag, 6. November 2011
Die Kirche wird wohl schrumpfen, auf einen harten, glaubenstreuen Kern.
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#10   Mönchlein   18:02:53 | Sonntag, 6. November 2011
LIeber Mutl u.Sinah…ich will Euch ja nicht böse machen…Aber warum glaubt Ihr den nicht das es Gottes Wege sein könnten,seine Kirche so zu leiten???
Und Konzile sind dafür da um Änderungen in der Kirche einzuleiten…da hilft auch
Quo primum. ectra nicht…Was soll das mit „ewig gültige“ Bulle Pius V.“??
Gott steht noch über PP.Pius V. und ectra.
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#9   Sinah   17:19:53 | Sonntag, 6. November 2011
Und: „Deshalb darf niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern“ (SC 22)
Auch nicht der Papst! Auch der Papst hat keine Befugnis etwas hinzuzufügen, wegzunehmen oder zu ändern aufgrund Quo primum. Diese „ewig gültige“ Bulle Pius V. endet mit einem Bann:
Der soll den Zorn Gottes und der Apostelfürsten auf sich ziehen!
Wer zieht sich diesen Bann zu? Wer diese ewige Konstitution missachtet:
„Von nun an soll in allen kommenden Zeiten in allen Patriarchalkirchen, Kathedralen…nicht anders als nach dem von Uns herausgegebenen Missale gesungen oder gelesen werden.“
Warum endloses Geplärre über das Konzil, wenn es ohnehin einmal hinweggefegt wird wie ein Herbstblatt im Winde.
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#8   mult   16:55:49 | Sonntag, 6. November 2011
#7 Mönchlein
Diese Einstellung ist wohl kaum originell. Wer wünscht sich nicht, in einer Firma zu arbeiten, in der es ein Wust an Regeln gibt, mit dem Ergebnis, dass eigentlich alles richtig ist.
Man könnte sagen: Vor dem Konzil war alles klar und man musste sich daran messen lassen.
Heute ist alles unklar und deshalb hat ein kirchlicher Mitarbeiter glaubensmäßig freestyle.
Beispiel gefällig? 90“% der Eheannulationen sind kleine goodies für Mitarbeiter der Diözesanverwaltungen. Damit die Sekretärin des Generalvikars den job healten kann.
Nein danke.
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#7   Mönchlein   16:38:28 | Sonntag, 6. November 2011
„5“ Lieber Muhli…das ist doch Wunderbare…das „maßgeblichen – senilen – Bischöfe „ ein Konzil auf die Beine stellen können…
Was Die Kirche immer wieder leistet hat noch keinen Institution geschafft…Man muss auch mal das GUTE sehen können.
Und ohne Gottes zu tun ,wäe das alles nicht möglich.
Gott schreibt auf krummen Wegen gerade…Es ist einfach Wunderbar,in so einer heiligen katl.Kirche zu leben und zu arbeiten…Auch wenn es hier nur so Wmmelt von Missmachern.
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#6   Siegfried   16:21:46 | Sonntag, 6. November 2011
zu #1, die Konzilsbefürworter sagen, die ersten 20 Konzile seien ungültig und nur das XXI. Konzil habe Gültigkeit. Früher wurde dieser Terminus nicht benötigt und immer gesagt, „wie das Konzil sagt!“ heute nur noch „wie das 2. vatikanische Konzil sagt!“. Wobei der Glaube in den ersten 20 Konzilen formuliert und dogmatisiert wurde.
Mit der Behauptung „wie das 2. vatkanische Konzil sagt!“ wird gruzndsätzlich irgendeine Häresie benannt aber kein Glaubenssatz! Als der Glaube noch seine Gültigkeit hatte, wurde gesagt; „die Kirche sagt hierzu!“. Seit dem Konzil gibt es nur noch die Neue Liturgie (Novus Ordo), die neue Bibelexegese, die neue Klerikerordnung, die neue Ministrantenordnung, die neue Sakramentenlehre, die Neuevangelisierung (welches neue Evangelium? ), die neue Kirchenordnung, der neue Katechismus u.v.a.m. Es gibt nur noch etwas Neues, der alte Glaube ist tot, der Modernismus lebt!! Die gleiche Formulierung wie in der Welt, die neue Weltordung usw… Die Grundlage in der weltlichen und kirchlichen Zerstdzörung, die Freimauerei!, oder was sonst!
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#5   mult   15:58:13 | Sonntag, 6. November 2011
#1 Mönchlein
Vom heiligen Geist geleitet? Mouahahahhaha. Da haben wohl eher die maßgeblichen – senilen – Bischöfe einen auf cool machen wollen und erst seit Ende der 1950er jungen Männer (Ratzinger, Küng GmbH & Co KG) vor deren Zeit mit Posten versorgt und dann deren Vorlagen mit würdiger Miene abgelsen.
Die sogenannten „Konzilsväter“ sollen ihre eigene Beschlüsse gelesen haben? Über 300000 Wörter? Das glaubt keiner.
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#4   Sinah   15:39:11 | Sonntag, 6. November 2011
Die einen fragen „Kann das Konzil noch gerettet werden“, die anderen „Kann der Euro noch gerettet werden“.
Beides kann nicht gerettet werden – denn die Hand des HERRN lastet schwer ob unseren Häuptern.
Demütigt euch also unter die gewaltige Hand Gottes (1Petrus 5,6)
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#3   Guiseppe70   15:37:46 | Sonntag, 6. November 2011
„Die Konzilsverteidiger sind Heuchler“
Ist der Papst also ein Heuchler?
Bei dem Liberalen und Modernisten handelt es sich meistens selbst um Konzilsgegner (Gegner des 2. Vatikanischen Konzils).
Sie beschwören einen Konzilsgeist, der gegen das 2. Vat. Konzil in Wort und Schrift steht, berufen sich dabei auf dieses Konzil, was ein Missbrauch des Konzils ist.
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#2   RichardLöwenherz   15:28:23 | Sonntag, 6. November 2011
DAS GESICHT WAHREN
und gleichzeitig bei der Wahrheit bleiben, geht das? Muss das Konzil umgedeutet werden oder für falsch bezeichnet werden. Oder etwa einfach ignorieren und auf kurzem Dienstweg, das heisst über den Papst, außer Kraft gesetzt werden. Und dann mit welchen Inhalten und Konsequenzen. Ich würde gerne ein fertig ausgearbeitetes Thesenpapier in der Hand halten, um dann zu beurteilen, wie das machbar ist und mit welchen Konsequenzen zu rechnen wäre etc. Einfach nur die Kritik am zweiten vatikanischen Konzil ist mir zu wenig.
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#1   Mönchlein   15:26:10 | Sonntag, 6. November 2011
Wie kann eine Kath.Netzwerk so eine Frage stellen…Hat den Dieser Püttmann gar nichts verstanden von der Vorsehung Gottes??
Konzile werden vom Heiligen Geist geleitet…auch wenn wir heute nicht verstehen können ,wieso das oder diese so ist.
Keiner würde auf die Idee kommen und sagen:Die letzten 20 Konzile sind nicht Gottes Wille gewesen…
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