(kreuz.net) Der Deutsche Orden bekommt die – zur Zeit in Tschechien gelegene – Burganlage Busau und 20.000
Hektar Wald nicht zurück.
Das berichtete der in Wien erscheinende ‘Sudetendeutsche Pressedienst’ am
27. Oktober unter der Überschrift: „Tschechischer Staat beraubt NS-Opfer“.
Die Burg befindet sich in
der 1500-Seelen-Gemeinde Busau – dreißig Kilometer nordwestlich von Olmütz.
Ein neues tschechisches
Restitutions-Gesetz
Der Pressedienst bezieht sich auf eine Meldung von Radio Prag vom 26. Oktober.
Diese
zitiert den tschechischen Kulturminister Jiří Besser.
Der Minister versicherte am 26. Oktober, daß
in einem geplanten tschechischen Gesetz keine Rückgabe von Ländereien vorgesehen ist, die vor dem 25.
Februar 1948 enteignet wurden.
Für die Kirche bedeutet das, daß nur von den Kommunisten enteignete
Kirchengüter rückerstattet werden.
Doch der größte Teil des Kirchenbesitzes wurde von den Nationalsozialisten
geraubt.
Verkommene tschechische Politik
Zum Besitz des Deutschen Ordens in Tschechien gehörten 20.000
Hektar Wald, eine größere Anzahl an Feldern sowie die Burg Bouzov.
Sie wurden von den Nationalsozialisten
geraubt – und vom sozialistischen Nachfolgeregime behalten.
Nach dem Ende des Dritten Reiches enteignete
die kommunistische Tschechslowakei auf Grundlage der verbrecherischen Beneš-Dekrete den angeblichen Besitz
des Deutschen Reiches.
Gerhard Zeihsel (71) – der Bundesobmann der ‘Sudetendeutschen Landsmannschaft’ –
erklärte, daß die Meldung über das geplante tschechische Kirchenrestitutionsgesetz die „Verkommenheit
der tschechischen Politik und Justiz“ zeigt.
Denn: „Man ist nicht bereit Opfer des NS-Regimes, die von
diesem enteignet wurden, ihr Eigentum zurückzuerstatten.“
Zeihsel weist darauf hin, daß das sogar den
Beneš-Dekreten widerspricht.
Dort wird bei den Enteignungen eine Ausnahme bei Personen gemacht, „die
nachweisen, daß sie der Tschechoslowakischen Republik treu geblieben sind, sich niemals gegen das tschechische
und slowakische Volk vergangen haben und sich entweder aktiv am Kampfe für deren Befreiung beteiligt
oder unter dem nazistischen oder faschistischen Terror gelitten haben“.
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33 Lesermeinungen
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Die Rückführung der Auslandsdeutschen begann bereits 1933. Als bei uns noch Historiker beschäftigt waren, stellten die zum Thema mal in den Sechzigern des letzten Jahrhundert für den Schulfunk eine Reihen zusammen. Unter anderem wurde da geschildert, daß viele, der vor 1933 in die USA ausgewanderte Deutsche in ihrer Wahlheimat buchstäblich um ihr Überleben kämpften. Und viele davon kehrten gerne ins Deutsche Reich von Addi zurück. Konkret wurde berichtet, daß junge deutsche Familien im Emsland als Kleinbauern angesiedelt wurden. Es kamen auch Zeitzeugen zu Wort, die betonten, daß sich ihre Lebensverhältnisse durch die Rückkehr nach Deutschland damals dramatisch verbessert hätten. Gut, das ist natürlich heute alles nicht mehr wahr. Und die Bauern, welche ahnenlang , den Nährboden für die katholische Kirche bildeten, die erklärt man nachträglich ex kathedra zu Nazis. Wozu braucht man auch heute noch Bauern, wo es doch die wunderbaren Supermärkte gibt? Jetzt muß man nur noch abwarten bis es endlich die katholischen Schutzheiligen der Supermarkte, Getränkeversorger, Medien-, Huren- und Wettannahmefirmen gibt. Aber zurück zum Thema: Anscheinend wurden die Auslandsdeutschen vor 1945 von Berlin aus noch über die politischen Zustände in ihrer Kulturheimat informiert. Heute ist auch das ganz anders: Das Götheinstitut bringt Auslandsdeutsche, die wollen, daß ihre Nachkommen die deutsche Sprache erlernen sollen, ganz elegant und politisch korrekt von diesem Vorhaben ab. Und wir zahlen!
#32 Lycobates 11:36:47 | Mittwoch, 9. November 2011
#31 Kapituliernix von Koppelschloß . Sie schreiben richtig, daß die Baltendeutschen (v.a. in den nach
dem ersten Weltkrieg errichteten Republiken Estland und Lettland die dann dem Hitler-Stalin-Pakt zum Opfer
fielen) kein geschlossenes Siedlungsgebiet hatten, und ihre (geplante und teils durchgeführte) Umsiedlung
1939 u.ff. kann an Ausmaß auch nicht mit der der Südtiroler verglichen werden. Trotzdem sollte man auch
diese Deutschen nicht vergessen. Der Nicht-Angriffspakt zw. Hitler und Stalin besiegelte ihre Aussiedlung
nach Westen, vornehmlich in die Provinz Posen (von den Nazis „Reichsgau Wartheland“ genannt). Die Meinung
der Deutschbalten wurde nicht gefragt! . Ein zeitgenössischer Wochenschaubericht dazu hier: . www.youtube.com/watch?v=JsfQ6jAwrrY
Daß neben den Südtirolern auch die Baltendeutschen offiziell umgesiedelt werden sollten, davon höre ich hier zum ersten Male. Ganz im Gegenzug zu den Südtirolern bewohnten die Baltendeutschen bis auf Ausnahmen auch kein geschlossenes Siedlungsgebiet. Aus Südtirol ist auch bekannt, daß alles, aber wirklich alles archiviert wurde, was die südtiroler Idendität ausmachte: Stammbäume, Dialekte, Sagen, Lieder, Märchen- und Kochbücher, Gebäude, Gartenkräuter, Tiere und Hausrassen, handwerkliche Fähigkeiten, Vereine und Genossenschaften, Mummenschanz und Bräuche bis hin zum Kirmesknochen. All das sollte in Südtirol kartographiert und eingepackt werden. Dann sollten Häuser, Ackergeräte, Mensch und Tier per Bahn in eine neue Region verschickt werden, um dorthin die südtiroler Identität zu verlagern. In das geräumte Südtirol sollten dann Süditaliäner nachrücken. Von derartigen aufwendigen Vorarbeiten ist mir allerding aus dem Baltikum nichts bekannt. Nun wird den wehrlosen Nazis ja vieles unterstellt: Bekannte meiner Familie wurden in den schon immer friedliebenden Niedelranden dafür verurteilt, weil sie im ganz im Geheimen vorgehabt hätten alle Niederländer zwangsweise als Wehrbauern an den Ural umzusiedeln. Gut, die Frage, wer dann die für das Nazireich überlebenswichtige Landwirtschaft zwischen Ems und Schelde organisieren sollte, darauf hatten die holländischen Ankläger auch keine schlüssigen Antworten parat. In den Haag plante man aber die Grenze nach Osnabrück und Köln zu verlege…
#30 Lycobates 20:22:24 | Dienstag, 8. November 2011
#28 @ Kapituliernix von Koppelschloß . <Das einzige Volk, welches der böse Addi umsiedeln wollte, das
waren Deutsche, nämlich die Südtiroler> . und die Baltendeutschen! . . @Jubärens <#23 wickerl „Die
Tschechen hatten unter den Habsburgern sehr zu leiden, und dann auch noch einmal unter den Nazis, ich
kann es verstehen dass die nicht zimperlich sind.“ Der Ausdruck „zimperlich“ versucht die völkerrechtswidrige
rassistische Vertreibung der Deutschen als ethnische Gruppe auf die Ebene einer Bubenrauferei herabzubringen
und zu verharmlosen.> . So ist es! Abgesehen davon, daß es lachhaft ist, die mit Glacé-Handschuhen geführte
Habsburger Slawenpolitik mit den späteren Nazipraktiken auf eine Stufe zu stellen.
1. Das einzige Volk, welches der böse Addi umsiedeln wollte, das waren Deutsche, nämlich die Südtiroler.
Diese armen Schweine sollten tatsächlich mitsamt ihren Sagen und Kirmesknochen nach Osten expediert werden.
Das hatte der Führer dem Duce versprochen. Darüber gibt es auch tonnenweise Dokumente. Bei den Nazis
wurde nämlich alles ganz genau aufgeschrieben. 2. Eine Vertreibung der Tschechen war jedenfalls nie geplant.
Überhaupt ist das mit der Vertreibung aus dem Deutschen Reich von 33 bis 44 eine merkwürdige Sache:
Es kamen nämlich immer mehr Polen und Tschechen ins Altreich, als von dort wegzogen. Bei den Tschechen
hatte man übrigens offiziell festgestellt, daß sie im Durchschnitt arischer waren, als die Deutschen.
Gut, wenn man ihre Ahnen betrachtet, Markomannen, Wandalen, Goten Beutewestslawen, dann wird das auch
klar. 3. Hätten die Habsburger dem tschechichen Prekariat nicht leichtfertiger Weise den Gebrauch des
tschechischen Dialektes erlaubt, gäbe es die Tschechei gar nicht. 4. Das was sich heute Tschechen nennt,
mag keine europäischen Nachbarn. Ja, die Tschechen mögen sich anscheinend selbst nicht. Sie schwadronieren
rund um die Uhr davon, daß die Habsburger und Deutsche sie ausgebeutet hätten. Vielleicht wäre es besser
gewesen, die Türken wären bis Prag vorgerückt! 5. Unter Addi ging es ihnen besser als den Deutschen:
Ihre Verpflegung war besser als die der Deutschen, sie mußten weder zum Arbeitsdienst noch zum Militär,
halfen aber freiwillig gegen Partisanen!
„ich kann es verstehen dass die nicht zimperlich sind, und wenn Großdeutschland den Krieg gewonnen hätte,
dann wären die Tschechen restlos abgesiedelt worden“ +++ Ah ja, und weil Hitler die Tschechen absiedeln
wollte, rechtfertigt dies, dass die Tschechen nach 1945 nun ihrerseits die Sudetendeutschen abstechen
und absiedeln konnten. Nun gut. Wenn man das so sehen will, dann sollen aber die Tschechen und auch die
Polen endgültig aufhören, sich moralisch über Nazideutschland zu empören und zu erheben, denn sie
haben Gleiches mit Gleichem vergolten.
Die Tschechen hatten unter den Habsburgern sehr zu leiden, und dann auch noch einmal unter den Nazis,
ich kann es verstehen dass die nicht zimperlich sind, und wenn Großdeutschland den Krieg gewonnen hätte,
dann wären die Tschechen restlos abgesiedelt worden, weil es war ein fester Plan Hitlers , aus Tschechien
wieder einen Bestandteil des Deutschen Reiches zu machen. Sicherlich die Deutschen wurden dort gemordet,
aber die Besatzung dort war auch äußerst mörderisch
#22 armes schwein 17:25:18 | Dienstag, 8. November 2011
Danke, Jubärens u. Kapituliernix! Die Benesch-Dekrete galten auch gegen Ungarn, nicht nur gegen Deutsche!
Sehr interessant die Losung des Panslawismus v. 1848, also auch die Türken sollten vertrieben werden,
dieser Teil der Forderung wird leider immer unterschla= gen; prima, Kapituliernix!
#21 Pascal123 17:23:01 | Dienstag, 8. November 2011
#20 Was hat das auserwählte Volk jetzt damit zu tun??? Es gibt in den Landsmannschaften und vertreibenenverbänden
auch jüdische Mitglieer die um Rückgabe kämpfe!!! Schon sehr lustig selbst beim Thema Hirsebrei würden
einige es hinkriegen irgendwie Juden und anti-jüdische Ressentiments einfliessen zu lassen. Ist auch
ne Leistung, keine sonderlich tolle aber immerhin!!!!
Wenn man nicht rechtzeitig seinen Anspruch geltend macht und diesen verfolgt, wie es der „Bienenparagraph“
verlangt, dann steht man irgendwann mit leeren Händen da. So etwas wäre dem auserwählten Volk nie passiert.
Gut, unserer Interimsregierung hatte auch nie den Arsch in der Hose, um gegen die bereits 1919 geplante
Vertreibung der Deutschen zu protestieren, insofern kann man sich nicht wundern, wenn die Tschechen Ihr
Klaugut nicht hergeben. Andererseits gibt es doch tausende Schlösser, die verfallen und die keiner geschenkt
haben will. Warum bemüht sich die Kirche nicht vorrangig um derartige Objekte? Die seit 1945 neuen Herren
bemerkten nämlich mit den Jahren, daß es nicht reicht, etwas zu klauen, ohne darauf zu bauen, äh zu
arbeiten. Es Begann bereits 1848 in Prag: Der Verweis auf den 1. Slawenkongresses anno 1848 in Prag ist
vor allem dann hochexplosiv, wenn sich unsere kollaborierenden Linkspolitiker davon aktuell angesprochen
fühlen. Wer es nicht glaubt, der versuche es bitte mit folgender Formulierung beim nächsten Multikultitreff:
„Mit der totalen Umsetzung des der Pläne des Panslawismuskongresses könnte auch das europäische Türkenproblem
politisch korrekt gelöst werden!“ – Wer Traut sich? Zur Erklärung: Auf dem „1. Slawenkongresses 1848
in Prag wurde die Forderung erhoben „ neben allen Türken aus Europa, alle Italiener vom Ostufer der Adria,
alle Finnen an der karelischen Nase bei Petersburg und alle Deutschen östlich einer Linie Triest – Stettin
zu vertreiben.
#19 Jubärens 16:57:00 | Dienstag, 8. November 2011
Die 143 Benes-Straf-Dekrete zur Enteignung und Vertreibung der Deutschen richteten sich gegen eine ethnische
Gruppe ohne Nachweis von persönlicher Schuld oder irgendeines Vergehens. Diese Dekrete sind also in ihrem
Charakter eindeutig rassistisch. Sie widersprechen damit allen anerkannten Regeln der Rechtsstaatlichkeit
und des internationalen Völkerrechts.
#17 armes schwein 16:16:41 | Dienstag, 8. November 2011
Getroffene Hunde bellen, die Karawane zieht weiter. Allen miesen deutschfeindlichen Personen herzliche
Grüße! „Minimax“: du scheinst nicht zu wissen, daß diese Lügner das Recht haben, ihnen nicht passende
Berichtigungen zu löschen!
Nett, dass sich der Zuschreiber „Armes Schwein“ diesen passenden Nick gegeben hat. Wenn Du an Wikipedia-Artikeln etwas auszusetzen hast, dann beteilige Dich doch. Ist schließlich ein offenes und demokratisches System. Aber Du wirst kaum selbst an Deine „Argumente“ glauben. Lieber sich wie ein Schwein artikulieren, wenn auch ein armes.
#14 Elvenpath † 15:19:14 | Dienstag, 8. November 2011
Für die Tschechen gibt es keine deutschen NS-Opfer. Die Deutschen waren allesamt Täter. Da werden keine
Unterschiede gemacht. So einfach ist das. Wenn ein Volk die welt mit Krieg überzieht, darf sich nicht
wundern, wenn es zurecht gestutzt wird.
#11 Pascal123 15:04:24 | Dienstag, 8. November 2011
#10 Armes Schwein???? Das ist ja mal wieder ein Benehmen! Ob Ich das bestimme??? Hat das jemand behauptet???
Nein also was soll der Käse??? Die die meisten schon sehr alt liegt es auf der Hand. Sehr lächerlich
wenn man sich als Vertriebenen bezeichnet wenn man nie ort gelebt hat weil danach geboren wurde oder nur
verklärte Erinnerungen hat!!1 Was will man denn mit dem Land??? Wollen die alle wieder Bauern werden???
Es geht rein ums Geld. Sollen doch froh sein das Sie da weg sind und nicht in Mangelwirtschaft und Kommunismus
leben mussten. Drüben hätte Sie nie das Leben geführt was Sie hier führen DURFTEN!!! Also was soll
das gejammer???
#9 Pascal123 14:29:24 | Dienstag, 8. November 2011
#8 Gute Frage!!! Eventuell seine Rechte als Großgrundbesitzer wahrnehmen?? Hoffentlich hat dieses Landsmannschaften
und Vertriebenen geheule bald ein Ende!!! 1/3 ist nach der Vertreibung geboren,1/3 war im Kindes oder
Säuglingsalter der Rest hatte hier ein gutes Leben was er da drüben nicht gehabt hätte.
was täte denn der Deutsche Orden damit, er war schon 761 Jahren an keinem Kreuzzug mehr beteiligt, wobei ich gar nicht weiß ob er an den französischen Kreuzzügen 1248 und 1252 noch teilnahm.
#5 armes schwein 13:52:08 | Dienstag, 8. November 2011
Wer nichts weiß, zitiert „Lügipedia“, dieses verkommene, linksideologische System der „weiß-nich-schlechten-Menschen“,
die Deutschland auf „ewig“ ein schlechtes Gewissen einreden wollen, von finanziellen „Absichten“ mal abgesehen!
„Die Wahrheit wird siegen“, zitiert nach Masaryk bzw. dem armen Jan Hus, 1414 auf dem Konzil in Konstanz
verbrannt, einem tschechischen (böhmischen) Vorläufer von Luther! Bis auf den Kommentar v. „Unschuld“
sind die anderen entbehrlich!
#3 Pelagius III. 12:59:02 | Dienstag, 8. November 2011
Aus der Geschichte von Burg Busau: „1939 wurde der Deutsche Orden von den Nationalsozialisten enteignet.
Die Burg Bouzov wurde konfisziert und der Gesellschaft zur Förderung und Pflege deutscher Kulturdenkmäler
in Berlin übergeben. Am 5. Mai 1945 stürmte die auf der Burg stationierte Abteilung der SS das benachbarte
Dorf Javoříčko und erschoss alle anwesenden 38 Männer. Danach wurde der Ort niedergebrannt.“ (Wikipedia)
Liebe Mitchristen, Da brauchen wir gar nicht nach Böhmen schauen. Die Kohl-Regierung hat auch die Enteignungen
der Kommunisten in der Ostzone nicht rückgängig machen wollen und sich obendrein noch der Falschaussage
schuldig gemacht. Ich glaube schon lange nicht mehr an das Gute in den Machthabern. Gruß Unschuld