Zivilpriester
Hw. Christoph Klock schlug mit faulen Sprüchen um sich
Immer noch nichts gelernt: Der Dümmling erhofft sich von der Protestantisierung der Kirche eine neue Blüte.
Hw. Christoph Klock auf der Webseite 'khg-mainz.de'.
Hw. Christoph Klock auf der Webseite ‘khg-mainz.de’.
(kreuz.net) Am 1. Oktober bediente Thomas Tritsch im Provinzblatt ‘Bergsträßer Anzeiger’ den altliberalen Sprücheklopfer Hw. Christoph Klock mit einem hymnischen Jubelbericht.

Der Zivilpriester leitet die daniederliegende Mainzer Hochschulgemeinde.

Er ist auch Sekretär des Mainzer Priesterrates und Hoffnungsträger der zerbröckelnden Lehmann-Kirche.

Erwartungsgemäß ist Hw. Klock Teilnehmer des altliberalen Dialogprozesses, mittels dessen die deutschen Bischöfe der Kirche den Prozeß machen.

Hymnus auf die Zeitgeist-Kirche

Der journalistische Hymnus stand unter dem verräterischen Titel „Die Kirche muß sich der Lebenswirklichkeit stellen“.

Damit will Tritsch sagen, daß die Kirche vor der deutschen Dekadenz-Gesellschaft kapitulieren muß.

Der Artikel behandelt eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe Erwachsenenbildung in der 6700-Seelen-Stadt Zwingenberg im Regierungsbezirk Darmstadt.

Hw. Klock war dort einmal Pfarrer.

Hemmungsloser Applaus der Welt

Tritsch schwärmt über den altliberalen Zivilkleriker: „Es war ein kluger, kritischer und inhaltlich stringenter Diskurs über die katholische Krise.“

Zur angeblichen „katholischen Krise“ beteuert Tritsch, daß die Kirche gegenwärtig „ihre tiefste Talfahrt seit über dreißig Jahren“ erlebe.

Der Journalist wiederholt sich: Der Vortrag sein ein „hochinteressanter und fundierter Exkurs“ gewesen.

Ein dummer Handlanger der Medienbosse

Hw. Klock konzentrierte sich in seinem Vortrag auf Hiobs- und Drohbotschaften. So sprach er von einem angeblichen „Glaubwürdigkeitsverlust“ und einem „massiven Mißtrauen gegenüber der Kirche“.

Das führt er nicht auf die Neonazi-Propaganda der Medienbosse zurück, die in HS-Deutschland wie besessen auf die Kirche einhämmern.

Der kirchenfeindliche Zivilpriester schob als Ursache den Mißbrauchs-Hoax vor.

Er beschwor „unaufgearbeitete Mißbrauchsfälle“ – obwohl keine gesellschaftliche Institution seit Jahren die fast immer von den sonst verherrlichten Homosexuellen verübten Burschenschändungen so hart verfolgt wie die Kirche.

Auch die Versöhnung mit der Piusbruderschaft möchte der altliberale Ideologe verhindern.

Darum nennt er sie als zweiten Grund für die von ihm instrumentalisierte Krise.

Als offensichtliches Ablenkungsmanöver verleumdet Hw. Klock – als Mitglied des ewig schuldigen deutschen Tätervolkes – den unbescholtenen britischen Heldenbischof Richard Williamson als angeblichen Holocaust-Leugner.

Weltweites Kopfschütteln

Hw. Klock beschimpft erwartungsgemäß auch den Papst.

Er verbreitet die leere Behauptung, daß die beiden genannten deutschen Medien-Inszenierungen die „weltweite“ Unzufriedenheit der katholischen Schäfchen geschürt hätten.

In Wahrheit schütteln die katholischen Schäfchen weltweit den Kopf über die häßlichen Nazi-Deutschen.

Nur noch Propaganda

Besonders peinlich sind Hw. Klocks Ausführungen über das gescheiterte Pastoralkonzil.

Hier fällt die humoristische Aussage, daß das Zweite Vatikanum „erstmals frische Luft in die Kirche“ gelassen habe.

Hw. Klock redet wie ein Hinterhof-Marxist: „Die Autokratie begann zu wackeln, das Reformwerk brachte Hoffnung.“

Das sei der Beginn einer „weltoffenen Kirche“ gewesen – erreicht die Propaganda Goebbels’sche Dimensionen.

Zölibat als Universal-Sündenbock

In den Himmel jubelt Hw. Klock auch die vergessene Würzburger Synode.

Hier habe man Impulse der „Erneuerung“ umsetzen wollen – „unter anderem die Abkehr vom Zölibat.“

„Erneuerung“ ist in altliberalen Kreisen ein Code-Wort für Verflachung, Verbürgerlichung und Verweltlichung der Kirche.

Doch weil der Zölibat nicht abgeschafft worden sei, liege die Zahl der Kirchen-Austritte jetzt im Bistum Mainz bei zehn Prozent – bejammert Hw. Klock.

Wie erklärte er die Austritte aus der protestantischen Gemeinschaft?

Erneuerung ging noch nie von Theologen aus

Von dem altliberalen Theolunken-Pamphlet, das von einigen fetten, kirchenfernen Staatstheologen verfaßt wurde, behauptet er, daß es der Kirche einen „umfassenden Erneuerungsprozeß“ verschrieben hätte.

Der Papstbesuch in Deutschland habe diesbezüglich kein Zeichen gesetzt.

Die Kirche müsse sich der „Lebenswirklichkeit“ stellen.

Es gehe um „Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit.“

Das müsse geschehen, indem die Kirche den gegenwärtig in der deutschen Dekadenz-Gesellschaft grassierenden Ehebruch verharmlose.

Eine „Kirche von morgen“ sei aufgefordert, das Verhältnis von Amt und Gemeinde neu zu bestimmen.

Am Schluß des Vortrages hatte der altliberale Kleriker den Kopf seiner Zuhörer mit faulen Sprüchen zugemüllt.

Kein Wunder, daß er bei den Medienbossen dafür Jubelsalven erntete.
      
64 Lesermeinungen
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#64   Tomás   17:33:25 | Montag, 14. November 2011
#61
Ergänzend dazu muß man sagen: „und den Massenmord an ungeborenen Kindern.“
Der Zölibat ist zwar kein Bestandteil des Glaubens, aber ist mit ihm verbunden. Gläubige Priester erfüllen als eine Selbstverständlichkeit diese Pflicht, auch wenn es manchmal schwer fällt.
Probleme mit dieser Pflicht haben nur Priester mit einem lauen Glauben oder von ihm abgefallen sind. Dazu gehören die „Bischöfe“ und Priester oder „Priester“ der Konzilssekte.
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#63   Sycamore   23:18:27 | Sonntag, 13. November 2011
@ Fundi
1) Die Etablierung durch Hw. Klock eines kausalen Zusammenhangs zwischen priesterlichem Zölibat und Kirchenabgängen ist m.E. völlig abenteuerlich.
2) Es wurde nie behauptet, die Kirche könne nicht ohne priesterlichen Zölibat leben. Es ist müßig an dieser Stelle die Argumente dafür und dagegen zu wiederholen.
3) Katholische Priester des orientalischen Ritus dürfen, wie übrigens in der Orthodoxie, zwar vor der Weihe heiraten, danach aber nicht mehr.
4) Die Vorstellung der Abschaffung der Zölibatspflicht beim lateinischen Klerus ist neulich durch die Aufnahme verheirateter anglikanischer Kleriker in der Diskussion wieder brisant geworden.
5) Es ist bekannt, daß viele Priester des lateinischen Ritus in wilder oder in Zivilehe leben.
Dies hat massive Implikationen: denn der Priester, der gerade vor der Gemeinde die heiligen Mysterien zelebriert, und den Leib und das Blut des Herrn zu sich nimmt, befindet sich im Zustand der schweren Sünde.
Er lebt seine Sexualität außerhalb der sakramentalen Ehe aus.
Im Zustand der schweren Sünde empfängt er die Eucharistie unwürdig und damit sein Gericht, wie der Apostel Paulus sagt.
Skandalös ist in diesem Fall nicht nur das Verhalten des Priesters sondern auch das Verhalten des zuständigen Bischofs, der ihn in diesem Zustand gewähren läßt.
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#62   DerRabe   22:23:31 | Sonntag, 13. November 2011
luther und jesus stehen beinand
und diskutieren, s ist keine schand
jesus studiert bei luther
und alles ist in butter.
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#61   Sycamore   17:27:37 | Sonntag, 13. November 2011
#54 Inglorious Bass
1) Für einen barmherzigeren Umgang, nicht nur seitens der Kirche, mit den von Ihnen erwähnten Randgruppen der Gesellschaft sollte man unbedingt plädieren.
Es ist jedoch immer schwierig für manche Kommentatoren zwei Dinge auseinanderzuhalten, die miteinander gar nichts zu tun haben: die klipp und klare Verurteilung der Sünde und die Barmherzigkeit gegenüber dem Sünder.
Dies ist die Haltung unseres Herrn Jesus Christus gegenüber der Sünderin, die er von der Steinigung gerettet hatte:
„Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? … Auch ich verurteile dich nicht. GEH UND SÜNDIGE VON JETZT AN NICHT MEHR“ (Jo 8, 10-11).
Manche Vertreter eines „modernen“ Christentums, einer „offenen Kirche“, die sich „an der Lebenswirklichkeit der Menschen nicht vorbei“ lebt, würden dagegen sagen:
„Wir sehen keinen Grund für eine Verurteilung, denn das, was die Frau getan hat, ist überhaupt keine Sünde.
Liebe, und tue was du willst: Ehebruch? Kein Problem. Gleichgeschlechtliche Handlungen? Auch kein Problem! Everything’s ok.
Es kommt lediglich darauf an, daß die zwei (oder mehrere) damit einverstanden sind.
Die Kirche hat ja in meinem Schlafzimmer nichts zu suchen. Etc., etc.“
2) Ihre Aussage „die Gesellschaft hat die Kirche, spätestens seit der Aufklärung, moralisch überholt“ entbehrt, angesichts der gesellschatlichen Phänomene neueren Datums ‘Nazionalsozialismus, Massenmord an den Juden, und Kommunismus’ nicht einer gewisser Komik.
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#60   Tomás   16:51:08 | Sonntag, 13. November 2011
#59
Als der hl. Petrus sich von den Heiden zurückzog, hat er, aus Feigheit, ein Fehlverhalten begangen, weil damit das Zusammenwachsen in der Kirche von Judenchristen und Heidenchristen erschwert wurde.
Aber er keine Irrlehre verkündet und erst nicht diese als Papst für die gesamte Kirche vorgeschrieben.
Der hl. Paulus hat dieses feige Verhalten des hl. Petrus gerügt, aber er hat sich nicht geweigert, eine Lehre oder eine Reform des Papstes anzunehmen.
Daher ist der Vergleich zwischem dem hl. Petrus und den „Konzilpäpsten“ und zwischen Lefébvre und dem hl. Paulus total verfehlt.
Lefébvre hätte, um bei diesem Beispiel zu bleiben, das Recht oder sogar Pflicht gehabt, die (vermeintliche) Homosexualität von Montini zu rügen, aber nicht seine Lehre und Reformen abzulehnen (wenn Montini Papst gewesen wäre).
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#59   Josef_G   16:33:20 | Sonntag, 13. November 2011
Tomás #12
Wie werten Sie folgende Bibelstelle?
War auch Paulus Häretiker?
Gal. 2,11-13: Als Kephas aber nach Antiochia gekommen war, bin ich ihm offen entgegengetreten, weil er sich ins Unrecht gesetzt hatte. 12 Bevor nämlich Leute aus dem Kreis um Jakobus eintrafen, pflegte er zusammen mit den Heiden zu essen. Nach ihrer Ankunft aber zog er sich von den Heiden zurück und trennte sich von ihnen, weil er die Beschnittenen fürchtete. 13 Ebenso unaufrichtig wie er verhielten sich die anderen Juden, sodass auch Barnabas durch ihre Heuchelei verführt wurde.
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#58   kristall   12:42:20 | Sonntag, 13. November 2011
die achse des bösen !!!! schüller und klock. @
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#57   Fundi   11:47:28 | Sonntag, 13. November 2011
Zu 56: Im Gegensatz zu Ihnen bitte ich gern um Verzeihung- auch diesbzgl! Im Gegensatz zu Ihnen werfe ich Menschen, die 2 kleine Zahlen übersehe, nicht gleich Blindheit, Ungeduld und Eifer vor, auch weil Sie für Ihre Antwort an mich ein Wort verwendeten und für die andere Antwort 2 kleine Zahlen.
Zudem bin ich sehbehindert, was ich nicht immer genau genug beachte.
Im übrigen indiziert auch der relative Erfolg der mit Rom unierten Ostkirchen, in denen Geistliche, die weder Mönch noch Bischof sind, heiraten dürfen, -eben nicht von vornherein abwegige – Alternativen zum Bedingungszölibat.
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#56   Sycamore   10:48:33 | Sonntag, 13. November 2011
#55
das Thema „Wir sind Ketzer“ in meiner Zuschrift #39 bezieht sich ausdrücklich, optisch von allen, die nicht blind sind, zu vernehmen, auf @ #37.
Sie haben sich in Ihrer Ungeduld und Eifer verlesen.
Entschuldigen Sie sich dafür und schaffen Sie das Ding aus der Welt!
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#55   Fundi   07:48:29 | Sonntag, 13. November 2011
zu 51: A) Sie stellten einen Bezug nu zu mir her und antworteten dann auf andere als mich B) Auch der Artikelschreiber stellte einen Zusammenhang zwischen der Abschaffung des Bedingungszölibats und „Protestantisierung“ einerseits und Mitgliederschwund her, was eben falsch ist. Er lehnte das nicht nur als Heilmittel ab, sondern suggerierte zumindest, daß das Unheilsmittel wären, was ich korrigierte C) Die Zukunft kann gut einen noch dramatischeren Schwund der EKD und ihr ähnlicher Freikirchen bringen. Aber die EKD und „Ähnliche“ sind nicht „der“ Protestantismus, sondern auch in Deutschland immer weniger.
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#54   Inglorious Bass   01:44:31 | Sonntag, 13. November 2011
@Sycamore
Ne…originell ist es nicht aber das macht es nicht falsch und das viele anderen der gleichen Meinung sind auch nicht.
Ich habe ja auch nicht behauptet das es die Lösung aller RKK-Probleme ist sich radikal zu liberalisieren. Aber es ist unglaubwürdig und heuchlerisch wenn die selben Leute die fast jede Schweinerei der Geschichte (Kolonialismus, Sklavenhandel, Leibeigenschaften, Ämterhandel, Inquisition, Hexenverfolgung etc. etc) mindestens mitgemacht oder geduldet haben um selber gut dazustehen es nicht über sich bringen ihre Einstellung gegenüber Schwulen, oder der Emanzipation zu überdenken. Nicht Jesus hält sie davon ab…der hatte zumindest nichts gegen Frauen und zu Schwulen hat er sich nicht geäußert.
Der Punkt ist, die Gesellschaft hat die Kirche, spätestens seid der Aufklärung, moralisch überholt. Interessant ist da die Einstellung der Antimodernisten im 18. Jhd. die gegen Moderne Entwicklungen, wie Bürgerrechte, Meinungsfreiheit und Demokratie waren. Sie setzten auf das Falsche Pferd und verloren…die Kirche hatte auf einmal einen Ruf von dem sie sich nie wieder befreit hat und der ihr sehr geschadet hat…nämlich den unmodern zu sein. Sie verlor langsam den Kontakt zu den Menschen und für mein Szenario müssen sie ja nur die Austrittszahlen hochrechnen und annehmen das sie so bleiben…da ist der Sektenmodus wohl kaum allzu unrealistisch.
Was aber kann sie tun um den Kontakt wieder herzustellen.
Auf die Piusbrüder zugehen? Nein…hat nicht geklappt.
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#53   Tomás   00:46:27 | Sonntag, 13. November 2011
#22
Ein Papst kann niemals etwas gegen den Glauben befehlen, weil dies würde bedeuten, daß er vom Glauben abgefallen ist, was bei einen Papst unmöglich ist.
Welcher der „Konzilspäpste“ hat etwas sündhaftes befohlen?
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#52   catholic   23:46:18 | Samstag, 12. November 2011
Niedergang:
Menschen denken und entscheiden selber.
Die Liturgie wird verständlich.
Die Askese wird vernünftig, ohne Selbstgeiselung und Gesundheitsschädigung.
Eine Spiritualität im Lichte der Vernunft wendet sich ab vom Aberglauben an Reliquien, Ablässen und Höllendrohungen. Spiritualität orientiert sich an echten Mystikern.
Der mündige Christ übt Selbstdiszplin. Er widerspricht unsinnigen Gehorsamsforderungen. Die Zeit des herrschaftlichen Klerikalismus ist vorbei.
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#51   Sycamore   23:17:03 | Samstag, 12. November 2011
@ Fundi
1) Das Thema „Wir sind Ketzer“ bezieht sich auf Zuschrift #37.
2) Sie haben auch den Gedankengang des Artikelschreibers hinsichtlich des Zölibats gründlich mißverstanden.
Er fragt sich: wenn die Meinung des unsäglichen Klock zuträfe, daß ein ursächlicher Zusammenhang besteht zwischen der nicht-Abschaffung des Zölibats und dem Verlassen der Kirche durch viele Katholiken, dann soll man erklären, warum noch mehr Protestanten ihre nicht-zölibatäre Kirche verlassen haben als Katholiken.
6,6 millionen Protestanten haben ja ihre Kirche seit 1970 verlassen.
#47 Inglorious Bass
Ihr Plädoyer kann in keiner Weise als originell gelten.
Man hört es „ad nauseam“ vom Munde all derer, die das offensichtlich gescheitertes Projekt der Öffnung der Kirche zu den Kräften der Säkularisierung, die „die Welt“ z.Z. beseelen und denen die Protestanten in schändlicher Weise nachlaufen, den Dummen als Riesenerfolg verkaufen wollen.
Der Zustand der Kirche im alten Kontinent und in Nordamerika ist vor aller Augen: ihn als Blüte zu bezeichnen ist skurril.
Der nachkonziliare Niedergang in allen Feldern von Belang im Leben der Kirche: Theologie, Liturgie, Asketik, Spiritualität, Disziplin & Gehorsam, ist dramatisch.
„Hinaus in die sündige und dreckige Welt“ bedeutet ja nicht, selbst dreckig und sündig zu werden bzw. Dreck und Sünde für einwandfrei oder gar christlich zu erklären.
Ihr Schreckensbild der Sektenbildung ist ein Popanz für die Dummen, seien sie Kleriker oder Laien.
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#50   SwordOT   23:15:12 | Samstag, 12. November 2011
der mensch hat der Wahrheit zu dienen
nicht die Wahrheit dem Mensch
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#49   Hare-Krishna   23:13:19 | Samstag, 12. November 2011
>>Die Kirche müsse sich der „Lebenswirklichkeit“ stellen.<<
.
WOZU DENN BITTE DAS?
.
Die Kirche kann doch weiterhin an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei leben: Intransparent, „Missbrauch-als-Hoax“-Deklamieren, Verschleiern der Vermögenswerte und Vermögenshaushalte, weiterhin Zwangskirchensteuer freiwilliger Art, weiterhin Zwangszölibat freiwilliger Art, Frauen wieder an den Herd und als Auftragsgebärerinnen, Versetzungen schreddern, Kondome als Teufelswerk brandmarken und damit Infektionsrisiko erhöhen, Verhütungsmethode Knaus-Ogino akzeptieren aber andere Verhütungsmethoden verteufeln, gegen Schwule agitieren aber gleichzeitig Respekt heucheln, Williamsons Exkommunikation aufheben und Zucker blasen, Häppchen-Kommissionen bilden und Präambeln besprechen, Milliardärs-Legionellen Christi unterstützen und unterstützen lassen, mit Pillen- und Kodomaktion Geldwäsche dementieren, Päpsten Kaffee servieren usw.
.
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#48   catholic   22:43:30 | Samstag, 12. November 2011
Ingloriuous, danke für die lebensbezogene Schilderung des jungen Jesus.
Die Essener nannte er „ Eunuchen um des Himmelreiches willen“, denn die lebten zölibatär.- Wer es fassen kann, der fasse es. Diese Ironie Jesu wurde und wird kaum verstanden.
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#47   Inglorious Bass   22:18:08 | Samstag, 12. November 2011
Das Rezept der Protestantisierung führt nicht zu einer neuen Blüte?
Mag sein…aber das Gegenteil noch viel viel weniger.
Würde man darauf hören was hier zwischen den Zeilen steht würde
die Kirche über kurz oder lang Enden wie die Essener. Eine kleine weltfremde Gemeinschaft die von niemanden ernst genommen wird, die keinen nennenswerten Einfluss auf die Gesellschaft hat, die sich dem geistigen Inzest hergibt und die irgendwo in einer Höhle auf das Ende der Welt wartet. Leider sind Ideen die diesen als wünschenswerten Zustand bezeichnen in der Zeit als Christen noch verfolgt wurden angewachsen. Das man später die Sektenattitüde ablegte war aber ganz im Sinne der Ursprünge denn JESUS hatte auch die Wahl bei solchen Leuten unterzukommen aber er ging, genau wie seine direkten Nachfolger, hinaus in die dreckige und sündige Welt und hat dort mit den Menschen geredet, mit denen die anderer Meinung waren diskutiert und vor allem auch zugehört. Vieles was wir von Jesus wissen sind Antworten auf Fragen die man ihm gestellt hat.
Wann hat der Papst das letzte mal Fragen (nicht vorsortierter) Leute beantwortet? Wo hat er Kindern den Vortritt vor Würdenträgern gegeben. Wo hat er sich für zum Tode Verurteilte eingesetzt (und das obwohl sie für eine Sache verurteilt wurden die er selbst ablehnt). Jesus beeindruckte die Menschen mit Gesten der Größe, NUR DESWEGEN waren sie auch offen für das was er an ihrem Lebensstil zu kritisieren hatte.
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#46   Antonio Michele Ghislieri   21:57:02 | Samstag, 12. November 2011
@Walter von Stolzing
Hier immer wieder mal den strammen Max geben und zur Diskussion nichts beizutragen, das können Sie Sich (und uns) wirklich ersparen.
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#45   Walther von Stolzing   21:54:29 | Samstag, 12. November 2011
Tomás, hallo??? Sie vertreten hier einen durch und durch protestantischen Kirchenbegriff, stehen damit – und nicht nur damit – extra ecclesiam und maßen sich an, zu beurteilen wer nun katholisch ist und wer nicht?? Und Sie behaupten nicht zu kiffen??
:-] :-] :-]
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#44   Antonio Michele Ghislieri   20:58:41 | Samstag, 12. November 2011
@Schalom
Bibellesen verboten!
;c
Auch so ein Topos des Unverstands.
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#43   Fundi   20:32:24 | Samstag, 12. November 2011
Zu 41: auch ich denke, daß die RKK eine SEHR bedeutende religiöse Gruppe ist und bleiben wird. Die Wahrheit ist Christus-und diese Wahrheit ist nicht abhängig davon, wieviele Menschen zu welcher Religion gehören!
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#42   DerRabe   20:29:40 | Samstag, 12. November 2011
schalom,
dann seien sie doch froh über ihre 12o götzen, die es sicherlich auch in form von theologievibratoren gibt.
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#41   Schalom   20:13:46 | Samstag, 12. November 2011
#39 Abgesehen von ihren polemischen Zutaten sind die westlichen Gesellschaften gar nicht so sehr säkularisiert. Die Nachfrage nach Religion wird auf dem Supermarkt der Religionen sichtbar, angefangen von schlichter Esoterik, fundamentaler Dogmatik bis zu hochkarätigen theologischen und spirituellen Gegebenheiten. Früher gab es bei uns im Dorf ein Monopol: Die Römische Kirche. Dann kam die Lutherische dazu. Heute sind es in meinem Lebensraum (Salzburg)etwa 120 bekannte religiöse Anbieter. Dazu kommt das Freizeitangebot aus Kultur, Sport und Wellness. Darunter sind die Katholiken nur eine Gruppe. Aber ihre Organisation, Spiritualität und Aktivität kann sich sehen lassen.
Es wäre interessant, wenn Sie mal Ihre Wunschkirche hier beschreiben würden, antstatt nur zu mosern. –
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#40   Fundi   20:01:04 | Samstag, 12. November 2011
A) „Wir sind Kirche“ habe ich entgegen Ihrer Suggestion überhaupt nicht erwähnt B) Auch zu sonstigen Punkten von Ihnen sagte ich rein GAR nichts C) Prayer for the world und andere Ihnen und hier schon vorher genannte Quellen belegen meine Zahlen. Fragen Sie doch bitte auch beim Vatikan nach oder bei Herrn Kard. Kasper, der öfter dazu Stellung in meinem Sinne nahm, oder bei Hern Bischof Kappelari, der LAUT KATHET. sagte Freikirchen würden im Gegensatz zu den großen Kirchen in Österreich wachsen D) Mir ging es ERKENNBAR darum, entgegen den im Artikel angesprochenen Aussagen festzustellen: Zölibatslose evgl. Kirchen sind NICHT zwangsläufig im Rückwärtsgang
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#39   Sycamore   19:40:28 | Samstag, 12. November 2011
@ Fundi
1) Sie vergessen, wie immer, Ihre Behauptungen mit quellenmäßig gesicherten statistischen Daten zu untermauern.
2) Die von Ihnen willkürlich hergestellte alberne Beziehung zwischen Zölibat & Wachstum ist dringend rechtfertigungsbedürftig.
@ #37
1) Sie vergessen, daß Kirche keine Organisation ist wie die anderen, sondern merkwürdigerweise mit dem Seelenheil des Einzelnen zu tun hat.
Das sakramentale Leben der Gläubigen oder das Fehlen desselben ist ein Gradmesser ihres Glaubens.
2) Wir reden nicht vom katholischen Mittelalter, das das Alter des Glaubens war, sondern von der säkularisierten Gegenwart westlicher Gesellschaften, wo kaum Glauben mehr vorhanden ist.
3) Was nützt eine fettgemästete & freigebige Kirche, wenn sie ihre Seele verloren hat, bzw. ihren blendenden Strukturen ein Vakuum an Geist und Glauben entgegensteht?
4) Von der einschlägigen Kritik des Papstes bei seinem Deutschlandbesuch scheint recht wenig in Ihrem Köpchen haften geblieben zu sein.
5) „Wir sind Kirche“?
Sie meinen wohl die sektiererische greise Vereinigung „Wir sind Ketzer“, die übrigens in Kakanien entstanden ist, und dort z.Z. närrisch fröhliche Urständ feiert.
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#38   Fundi   19:27:08 | Samstag, 12. November 2011
37: Evangelikale Freikirchen bringen wöchentlich weit mehr als 7 % ihrer Mitglieder in Versammlungen und immerhin besuchen meistens deutlich mehr Menschen evgl. Gottesdienste außerhalb der EKD als solche der EKD! Die sehr kleine Evgl. Lutherische Freikirche sprach vor Jahren von 82 % durchschnittlichem Gottesdienstbesuch. Andere und größere Freikirchen berichten höhere Zahlen. Für Brasilien wurden vor Jahren 8 Millionen in Messen und 40 Millionen bei Evangelikalen genannt.
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#37   Schalom   19:16:59 | Samstag, 12. November 2011
#35 Welche deutsche Organisation bringt jedes Wochenende mehr als 7 % Mitgleider in ihre Versammlungen? –
Retrospektive: Im katholischen Mittelalter haben weniger als 7 % am Sonntag die Hl.Messe freiwillig mitgefeiert. Die Gläubigen standen vor der Kirche oder vor dem Lettner und der Klerus zelebrierte die Heiligen Geheimnisse für sich.
Kommunionempfang fast Null. Bibellesen verboten.
Und dann: Besuch der Hl. Messe der Untertanen auf landesherrlichen Befehl ( Maria Theresia). Gegen diese Zeiten ist die Kirche bei uns heute fein heraußen.- Man muss nicht bei der Vereinigung „Wir sind Kirche“ sein. Alle Getauften sind die Kirche Jesu Christi. – Auch die vom Stamm der Sycamohren.
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#36   Fundi   19:15:10 | Samstag, 12. November 2011
zu 29) A) der weltweite Protestantismus wächst stärker als der Katholizismus
B) Die deutsche RKK-Teilkirche ähnelt RKK-Teilkirchen in weiten Teilen des Westens C) Ohne die Verluste in der DDR, wo es wenig Katholiken gab, und ohne den Zuwachs der RKKD durch wohl mehr Zuwanderung als für die EKD wären die Zahlen der EKD und der RKKD viel ähnlicher! D) Sicher ist die inhaltlich gespaltene RKKD Deutschlands größte Großkirche. Aber kleinere evgl. Kirchen bewirken, daß es in Deutschland mehr Evangelische denn Katholiken gibt und daß der Abstand wächst! E) Mir geht Wahrheit VÖLLIG vor Mehrheit: Aber bedingungszölibatslose Kirchen wachsen!
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#35   Sycamore   19:06:57 | Samstag, 12. November 2011
#34
Tja, wenn Geld Geist und Glaube wäre, würden mehr als 7% der deutschen Katholiken die Sonntagsmesse besuchen, und „Wir sind Ketzer“ gäbe es auch nicht.
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#34   Schalom   19:01:48 | Samstag, 12. November 2011
Die zwei Prozent deutsche Teilkirche finanziert recht wirksam das Wachstum der Katholischen Universalkirche mit. – In Südamerika Adveniat, in Asien und Afrika Misereor …
im Osten Renovabis …
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#33   Sycamore   18:56:02 | Samstag, 12. November 2011
1) Die katholische Kirche wächst weltweit um die 15 millionen Mitglieder jährlich.
Die deutsche Teilkirche ist nicht einmal 2% der Gesamtkirche.
Dies hindert sie jedoch nicht daran, sich als den Nabel der Weltkirche zu sehen, und den 98% ihre Untergangsrezepte verschreiben zu wollen.
Diese Sicht- & Auffassungsstörung ist bei den Kakaniern besonders krass.
#32
Stimmt.
#28
Wer dort, wo keine Früchte sind, welche zu sehen behauptet, leidet unter Halluzinationen.
Das altliberale Syndrom: wenn schon der Untergang, zumindest was Neues …
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#32   Schalom   18:39:04 | Samstag, 12. November 2011
Ob es gefällt oder nicht: Die Katholische Kirche hat weltweit beachtliche Wachstum zu verzeichnen.
Also ist ihre Arbeit im Großen und Ganzen – dank der vielen Laien – erfolgreich.
Die Katechese liegt zu 60 Prozent bei den Frauen, die Caritas bei über 80 Prozent.
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#31   Sycamore   18:33:17 | Samstag, 12. November 2011
#29 Armer Fundi …
Fällt Ihnen keine bessere Verteidigungsrede ein?
1) Vergleichen Sie das winzige Senfkorn der verdienten Pius-Bruderschaft mit dem vom Wurzelfäulnis befallenen, herabfallenden Baum des deutschen Protestantismus? Wie billig!
2) Sie werden nicht in Abrede zu stellen wagen, daß der deutsche Protestantismus seit 1970 6,6 millionen Mitglieder verloren hat, und daß die römische Kirche heute im Lutherland – wie schmerzhaft für Sie! – unter den großen Kirchen wohl die Mehrheit der Gläubigen stellt.
Tja, ein Unterschied von einem Million!
3) Daß die katholische Kirche in Deutschland wegen des in vergangene Jahrzehnte reichenden Mißbrauchsfälle & des damit von den geilen Medien betriebenen medialen Mißbrauchs, Mitglieder verloren hat, steht außer Zweifel.
Dies relativiert jedoch in keiner Weise die bereits erwähnten absoluten Zahlen.
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#30   Schalom   18:25:42 | Samstag, 12. November 2011
Viele, die in der Evangelisch-Lutherischen Kirche waren, sind abgewandert und haben eigene evangelikale Gemeinden gegründet. Der Protesantismus dieser Treibhausgläubigen und Geheimräte Gottes nimmt weltweit zu.
Die Botschaft ist einfach und sentimental: Wir sind die Auserwählten, wir haben immer recht, die Gemeinde wird – mit „Jesus“ als Droge – aufgeschaukelt.
Da kann freilich eine theologisch rationale Kirche nicht mithalten.-
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#29   Fundi   18:16:44 | Samstag, 12. November 2011
zu 23: A) Es handelt sich beim Rückgang „des“ deutschen Protestantismus in keiner Weise um (bedingungszölibatslose) konservativere Kirchen. In der Zeit, als die Piusbrüder 50 Gemeinden in Deutschland gründeten, gründeten (bedingungszölibatslose) konservativere Protestanten wohl eher 5000 Gemeinden. Weltweit wächst der Protestantismus, insgesamt schneller als die RKK.
B) Aber selbst ihre EKD-Zahlen zeigen EHER Folgen der Vergangenheit, von Austritten aus früheren Jahrzehnten und vor allem in der DDR. In den 5 Jahren 2005,2006,2007,2008,2009 (also vor dem Jahr des Mißbrauchsskandals) verlor die RKK in Deutschland durch die Bilanz aus AKTUELLEN Ein- und Austritten rund 50000 mehr Mitglieder als die EKD.
C) Die Zukunft kennt (nur) Gott.
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#28   Schalom   18:15:51 | Samstag, 12. November 2011
Wer keine Früchte sehen will, will keine sehen … ^-^
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#27   Sycamore   18:09:18 | Samstag, 12. November 2011
Klock geht als Verkäufer alter Hüte hausieren, die er völlig kritiklos verkündet, und wird von den nützlichen Idioten gejubelt.
Denn, „wer die Ergebnisse der letzten zwei, drei Jahrzehnte an kirklicher Entwicklung offen analysiert, kann nur zu dem Schluß kommen: … sie war ein Versuch, modern sein zu wollen. Nur: die Früchte blieben aus…
In seinem Ansatz ist der Versuch definitiv gescheitert“ (Peter Seewald in kath.net, „Daß es kleines Wunder geschehen ist!“, 27.09.2011).
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#26   Schalom   18:04:59 | Samstag, 12. November 2011
clericus,
gewiss haben hier die uns nie sichtbaren Redakteure ganz sympathische Gesichter. Fröhlich, charmant und in langen knitterfreien Soutanen.
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#25   clericus   17:57:25 | Samstag, 12. November 2011
Man sehe sich einmal das Foto des Klock gut an. Abgesehen von seiner zivilen Kleidung: Man würde auch ansonsten wohl kaum darauf kommen, daß jemand mit einer solchen Visage Priester ist. Dem entsprechen in schönster Harmonie seine im Artikel wiedergegebenen Bemerkungen.
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#24   schamane40   17:50:36 | Samstag, 12. November 2011
Dieser interessante Artikel läßt auf die Qualität des Kritisierten schließen.-
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#23   Sycamore   17:47:46 | Samstag, 12. November 2011
#11 Fundi & seine Nebelkerzen…
Sie haben vergessen zu erwähnen, daß von den 43 millionen deutschen Protestanten vom Jahr 1950 heute nur 24 millionen übriggeblieben sind.
Allein seit 1970 haben 6,6 millionen evangelische Gläubige ihrer Kirche den Rücken gekehrt.
Das kann man wohl nicht als herausragenden Erfolg des zölibats- und mißbrauchslosen deutschen Protestantismus betrachten.
Die deutschen Katholiken stagnieren immerhin bei den 25 millionen, die sie 1950 waren und heute noch sind.
Der Zölibat & der Mißbrauch hat sie nicht wie bei der Konkurrenz um fast die Hälfte zusammenbrechen lassen.
Sie meinen wohl die Entwicklung bei den Evangelikalen.
Dann sagen Sie es doch & werfen Sie bitte keine Nebelkerzen!
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#22   Antonio Michele Ghislieri   17:29:09 | Samstag, 12. November 2011
@Tomás
#12
…Die Piusbruderschaft behauptet, man múß dem Papst nur gehorchen, wenn er etwas, was im Sinne der Tradition ist, anordnet…
:o
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist dem römischen Papst stets in Gehorsam ergeben.
Aber alle Autoritäten der Kirche haben von Christus ihre Gewalt empfangen, um den Glauben zu schützen und zu verteidigen. Solange und insofern sie dies tun, muß man ihnen gehorchen.
Mißbrauchen sie aber ihre Autorität, indem sie etwas Sündhaftes befehlen oder etwas, was gegen den Glauben ist, so darf man ihnen nicht gehorchen, sondern muß ihnen widerstehen: „Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29).
Diese Haltung hat der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Laufe der Zeit viel Kritik eingebracht, sowohl von liberaler als auch konservativer und sedisvakantistischer Seite.
Erstere fordern einen absoluten Gehorsam gegenüber allen fragwürdigen Neuerungen, die konservative Seite heißt zwar solche Neuerungen nicht gut, verlangt aber doch den Kompromiß mit dem Irrtum.
Der Sedisvakantismus, der die nachkonziliaren Päpste als nicht rechtmäßig betrachtet, lehnt dagegen jeden Gehorsam ab.
Ausgerechnet im Zeitalter der „ökumenischen Verbrüderung“, in dem die Gewissensfreiheit quasi zum Dogma erhoben wird, will man den Gläubigen, Priestern und Ordensleuten das Recht absprechen, an der Lehre festzuhalten, wie sie die katholische Kirche immer gelehrt und praktiziert hat.
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#21   Jolanda   17:25:31 | Samstag, 12. November 2011
Selbst die lutherfreundlichen Kabarettisten reißen schon lange Witze über den zunehmenden Untergang der ev. Beliebigkeitskirche. Nur die kath. Krawattenpriester(meist sogar ohne Krawatte) haben es noch nicht geschnallt.
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#20   DerRabe   17:21:28 | Samstag, 12. November 2011
ganz ehrlich:
jesus christus würde die mehrheit unserer geistlichen mit der geißel aus dem tempel gottes treiben. diese vielen unseligen theologen, die an jesus christus nicht im mindesten glauben und daher nur ihre eigene gedanken als göttlich darstellen… ich hasse diese saubande!
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#19   Sefirot   17:13:33 | Samstag, 12. November 2011
#17@ Je tiefer drinne, desto mehr Glaube… ob man wirklich drinsteckt?
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#18   AnnaAndreasTeresa   17:13:19 | Samstag, 12. November 2011
@ Ildefons
Guter Beitrag. Danke. :-]
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#17   Ildefons   17:11:27 | Samstag, 12. November 2011
Eine Abschaffung der Kirchensteuer könnte Klarheit bringen. Die Anhänger dieser Zivilpriester müssten dann mit Spenden etc. deren Wirken finanzieren. Es würde sich dann zeigen, ob die Glaubenstiefe und Glaubenskraft der Anhänger hierfür ausreichen. Das Heil der Seelen liegt diesen Leuten nicht am Herzen. Statt dessen kreist man gedanklich ständig um einige wenige Hosenlatzthemen.
Bei den Traditionalisten liegt die Sache m.E. anders. Die Glaubenstiefe ist größer.
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#16   Sefirot   17:08:42 | Samstag, 12. November 2011
#5 Tomàs@ Ich komme nicht weg von dem Gedanken: Ist heute Yom Kippur, weil Sie den Text geschrieben haben:
„… Wüßte man nicht, daß Schmidberger und Fellay Volksverdummung betreiben, könnte man annehmen, daß die beide haschen…! Danke, Tausend Dank! ;-) :-] :-$
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#15   Melusine †   17:06:24 | Samstag, 12. November 2011
AAT – Wundern Sie sich nicht. Tomás ist doch ein bekannter nicht-christlicher Häretiker, Schismatiker und Ketzer.
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#14   AnnaAndreasTeresa   17:04:51 | Samstag, 12. November 2011
@ Tomas
Wenn Sie schon kein Freund von Papst Benedikt sind, dann erfordert es zumindest der Anstand, dass Sie respektvoll über ihn reden. Was Sie hier machen ist äußerst unanständig.
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#13   discovery   17:00:14 | Samstag, 12. November 2011
da schau her, die Franzi ist da und schon ist auch AnnaAndreasTeresa da – oder ist es umgekehrt?
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#12   Tomás   16:51:57 | Samstag, 12. November 2011
#9
Die Piusbruderschaft behauptet, man múß dem Papst nur gehorchen, wenn er etwas, was im Sinne der Tradition ist, anordnet. Das Dogma des Primates des Papstes lehrt, daß jeder Katholik, auch ein Erzbischof, muß dem Papst gehorchen, wenn er etwas, was den Glauben, die Sitten, die Kirchendisziplin und die Leitung der Kirche betrifft, anordnet.
Durch die Einschränkung „nur“ wird dieses Dogma geleugnet.
Die Piusbruderschaft ist eine häretische Sekte, die von der Anzahl der Mitglieder und dem Einfluß bedeutungslos ist, aber sie hat viele katholische Elemente. Da die Modernisten, angeführt durch den Ratzinger, alles, was einigermaße katholisch ist, vernichten wollen, will der Ratzinger die Piusbruderschaft in die Konzilssekte eingliedern, um diese anschließend zu neutralisieren. So wie die Wojtyla es mit der Petrusbruderschaft getan hat. Schmidber und Fellay unterstützen ihn dabei.
#10
Ratzinger bekennt sich, unter anderen, zu den Häresien des „Konzils“ und protestantischer Auffassung der Messe. Er ist ein Häretiker, befindet sich außerhalb der Kirche und kann damit kein Papst sein.
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#11   Fundi   16:37:44 | Samstag, 12. November 2011
A) Viele zölibatslose evgl. Kirchen wachsen weltweit und in Deutschland teils dramatisch
B) Viele Katholiken vor allem, aber nicht nur, in westlichen Ländern dürften über deutsche Kirchenreformer kaum den Kopf schütteln, da sie ja dasselbe fordern
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#10   AnnaAndreasTeresa   16:34:15 | Samstag, 12. November 2011
@ Tomas
Bitte mehr Ehrfurcht vor dem Papst. Er ist der Papst und nicht der Ratzinger.
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#9   Antonio Michele Ghislieri   16:30:07 | Samstag, 12. November 2011
@Tomás
Leugnen Sie nicht, vielleicht handeln sie etwas inkonsequent. Wären sie Häretiker, so könnten sie die FSSPX kaum an Ratzinger verkaufen.
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#8   Tomás   16:27:33 | Samstag, 12. November 2011
Schmidberger und Fellay leugnen den Primat des Papstes und die Unfehlbarkeit, Heiligkeit und Indefektibilität der Kirche. Sie sind Häretiker, und wollen die Piusbruderschaft an den Ratzinger verkaufen und verraten.
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#7   AnnaAndreasTeresa   16:23:41 | Samstag, 12. November 2011
@ Tomas
Bitte reden Sie nicht so gemein über Schmidberger und Fellay. Nur sie vertreten den rechten katholischen Glauben. Ja, nur sie. Nicht Sie!!!!!!!!! >:)
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#6   Franzi71 †   16:18:42 | Samstag, 12. November 2011
Hallo Tomas, keiner hat Sie vermisst!
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#5   Tomás   16:07:43 | Samstag, 12. November 2011
#4
Ich rauche nicht. Daher kann ich klar denken. Wüßte man nicht, daß Schmidberger und Fellay Volksverdummung betreiben, könnte man annehmen, daß die beide haschen.
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#4   Walther von Stolzing   15:39:53 | Samstag, 12. November 2011
@Tomás: >>In die Kirche kann nicht der Rauch<<
.
Was rauchen Sie denn so alles?
:-]
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#3   Sefirot   15:15:46 | Samstag, 12. November 2011
Wer andere als „Dümmling“ beschimpft, offenbart sich selbst als solcher. Genau wie derjenige der Schwule beschimpft, eine Schrank- und Klemmschwester ist… /:~
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#2   Tomás   15:15:26 | Samstag, 12. November 2011
#1
In die Kirche kann nicht der Rauch Satans eindringen. Hier hat Montini die Konzilssekte gemeint. Im übrigen war gerade er, der mit seinen häretischen Lehren und antikatholischen „Reformen“, den Rauch Satan in der Konzilssekte verbreitete. Hier hat es sich nur um einen „frommen“ Spruch gehandelt, um von sich selbst abzulenken.
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#1   semper & ubique   15:09:43 | Samstag, 12. November 2011
„Hier fällt die humoristische Aussage, daß das Zweite Vatikanum ‘erstmals frische Luft in die Kirche’ gelassen habe.“
.
Einer der Hauptverantwortlichen für den nachkonziliaren Niedergang, Papst Paul VI., hat in einem lichten Moment klarer gesehen!
.
Am 29. Juni 1972, dem 9. Jahrestag seiner Krönung, sprach er in einer Ansprache vor den Kardinälen, dem Diplomatischen Corps und zahlreichen Gläubigen mit bewegter Stimme vom ,Rauch Satans, der durch irgendeinen Riss in den Tempel Gottes eingedrungen ist’.
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