Er hält die Tötung von Kindern im Mutterleib für ein Menschenrecht. Er kämpft für eine grundlose staatliche Privilegierung von Homo-Konkubinaten. Und er hält sich für einen guten Katholiken. Eine Illusion kommt selten alleine.
(kreuz.net, Ottawa) Die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinats ist in Kanada noch nicht durchgesetzt.
Um die Sache so schnell wie möglich und mit Gewalt durchzuboxen, will der kanadische Ministerpräsident
Paul Martin die Sitzungen des Landesparlamentes in den Sommer hinein verlängern.
Martin möchte die
Abgeordneten täglich bis um Mitternacht debattieren lassen, um seine familienfeindlichen Gesetze so schnell
wie möglich durchzubringen.
Gleichzeitig hat sich der Ministerpräsident in einer öffentlichen Erklärung
zu seinem konfusen persönlichen Glauben geäußert.
„Ich bin eigentlich ein sehr überzeugter Katholik“,
erklärte Martin vor einer Woche einem Radio in Vancouver. Vancouver ist die Hauptstadt des kanadischen
Bundesstaates Britisch Kolumbien ganz im Westen des Landes.
„Doch“ – beeilte sich der Ministerpräsident
hinzuzufügen – „ich bin auch ein Gesetzgeber und ich glaube klar, daß ich verpflichtet bin, die weiteste
Perspektive zu vertreten. Das führt mich zur Überzeugung, daß die kanadische Charta der Rechte eine
fundamentale Säule unserer Demokratie ist.“
Die Erklärungen des Ministerpräsidenten stehen ihm starken
Gegensatz zur Wahrheit und zur Lehre der katholischen Kirche.
Erst kürzlich hat Mons. Frederick Bernhard
Henry, der Bischof von Calgary, in einem Hirtenbrief klargestellt, daß die Bezeichnung von Premierminister
Martin durch die Medien als „gläubiger Katholik“ angesichts der Militanz des Premierministers für die
Kinderabtreibung und das Homo-Konkubinat unangebracht sei.
Calgary befindet sich in der kanadischen Provinz
Alberta. Alberta ist im Zentrum von Kanada.
Bischof Henry läßt den umstrittenen Politiker nicht im
Zweifel:
„Premierminister Martin riskiert sein ewiges Seelenheil. Ich bete für ihn, weil ich glaube,
daß die Rettung seiner Seele gefährdet ist. Der Politiker begeht einen schweren moralischen Fehler“,
sagte der Bischof von Calgary dem katholischen Nachrichtendienst lifesite.net.
Bischof Henry erklärte
weiter, daß er dem Premierminister die Kommunion verweigern und seine Exkommunikation in Betracht ziehen
würde.
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19 Lesermeinungen
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@ MilesChristi Nein, das will ich nicht. Es sollte vollkommen neutral gemeint sein. Ich bin kein Narr
der meint, dass die Gesellschaft schon immer hätte so sein müssen, wie sie heute ist. Ich wollte auch
nichts gegen eine Einstufung als Sünde hervorbringen, sondern ich zweifelte daran, dass man wegen Befürwortung
einer Sünde immer exkommuniziert ist. Daher meine Beispiele (und meine Frage).
#17 MilesChristi 15:15:22 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Benedikt Hm, ich denke, du wirst hier Polemik treiben, sorry. Wenn ich so eine Aufzählung höre (Katharer,
Waldenser etc) dann muß ich immer an die verschiedenen „schwarzen Legenden“ über die Kirche denken.
Du weißt aber bestimmt daß nicht nur die Kirche gegen Häretiker mit den Mitteln der entsprechenden
Zeit vorgegangen ist ? Du weißt hoffentlich daß auch Lutheraner, Calvinisten, Orthodoxen und Anglikaner
in ihrer Sicher Häretiker verfolgt haben ?? Mir geht es darum zu wissen was Papst Pius XII geschrieben
hat. Daß die Homosexualität eine Sünde ist, ist mir klar und war nie die Frage ?!
@ Irenäus und MilesChristi Ich kenne zwar die Schrift Pius XII. nicht im Wortlaut, die Schlussfolgerung
von Irenäus erscheint mir jedoch nicht zutreffend zu sein. Die Ablehnung der Homosexualität ist eine
Lehre der Kirche und nicht ihr Glaube. Wass den Glauben ausmacht, was man also glauben muss, dass fast
die FSSPX in ihrem sehr schön gemachten Katechismusüberblick zusammen: www.fsspx.info/katechismus Die
Homosexualität ist nach der Lehre der Kirche also eine Sünde. Es wäre mir neu, dass das Begehen oder
Gutheißen oder die Aufforderung zu einer Sünde die Exkommunikation nach sich zöge. Es handelt sich
vielmehr gleichsam um eine Sünde, wenn man zu einer Sünde auffordert oder sie gutheißt. Exkommunikation
kann daher kaum vorliegen. Wie viele Päpste allein müssten dann als exkommuniziert angesehen werden,
weil sie den Tod und das Töten von Katharern, Waldensern, Hugenotten und sonstigen Heiden und Ketzern
gutgeheißen haben? Sie haben dadurch eine Sünde wider die 10 Gebote gutgeheißen. Sind sie dann exkommuniziert?
Ich kann mir das so nicht vorstellen und hoffe auf eine klärende Antwort.
#15 MilesChristi 09:55:02 | Mittwoch, 3. August 2005
@ Irenäus – Marcel Irenäus, kannst du mir bitte die Begründung bzw. Quelle für die Aussage geben ?
Wäre interessant zu wissen was Papst Pius XII dazu sagte! Marcel: ich halte die Zahl für etwas unrealistisch
und weiß nicht wie sie zustande gekommen ist, kannte sie auch nicht ! Ich denke, daß ich irgendwo eine
Zahl gelesen habe, weiß nicht mehr wo (entweder die Asien-Website oder die kanadische Website der FSSPX,
du kennst die Links), aber es war keine Million.
Miles und andere FSSPX-Verbundene: Anzahl Schäfchen? In P. Somervilles Rezension des Buches „More catholic
than the Pope“ www.sspx.ca/…re_Catholic_Pope.htm erwähnt der Pater beiläufig, daß laut Medien die
FSSPX weltweit ca. eine Million Katholiken umfasse. Wie seriös ist diese von den Medien genannte Zahl
einzustufen?
@Lilith, Catholicus und Miles Die Befürwortung der Homosexualität zieht sehr wohl die Exkommunikation
nach sich! Nach katholischer Lehre ist der Glaube konstitutiv für die Kirche; wer daher vom Glauben abfällt,
zieht sich automatisch den Kirchenausschluß zu. Das kann man bei Pius XII nachlesen.
@Miles Christi Ja, die Abtreibung als solche ist mit der Exkommunikation verbunden: Jede wissentlich und
willentlich durchgeführte Abtreibung zieht die kanonische Strafe der Exkommunikation nach sich. Siehe
dazu die wichtige und erhellende Stellungnahme von Erzbischof Haas www.livenet.ch/…D/article/191/1976/!
Gottes Segen und herzliche Grüße.
#11 MilesChristi 11:09:39 | Sonntag, 31. Juli 2005
@ Catholicus Danke für die Information und die Korrektur! Ich habe tatsächlich mit Exkommunikation so
gemeint: daß jemand, der in schwerer Sünde lebt, sich vom Empfang der Kommunion selber ausschließt;
wenn er in diesem Zustand trotzdem kommuniziert, begeht er dadurch noch eine Sünde. Aber die Abtreibung
bringt mit sich automatisch die Kirchenstrafe der Exkommunikation – oder nicht ??
Richtigstellung zur Exkommunikation Lieber Miles, die von Dir angegebenen Stellen im CIC und im KKK sind
sehr wichtig und zeigen, dass es innere und äußere Hindernisse gibt, die es – solange diese bestehen –
unmöglich machen, die heilige Eucharistie zu empfangen. Allerdings stimmt die von dir aufgestellte Behauptung
nicht, dass jeder, der eine schwere Sünde (Todsünde) begeht, damit automatische exkommuniziert sei.
Vermutlich steht dahinter eine Unklarheit über das, was mit Exkommunikation gemeint ist! Klarerweise
ist jeder Exkommunizierte vom Kommunionempfang ausgeschlossen, doch gibt es darüber hinaus auch noch
anderes, was vom Kommunionempfang ausschließt, wie eben die unbereute, nicht gebeichtete Todsünde. Die
Exkommunikation ist eine „Beugestrafe“ und wird von der Kirche „nur mit allergrößter Zurückhaltung
und nur für schwerere Straftaten“ aufgestellt (vgl. CIC, can. 1318).
@MilesChristi Den Namen habe ich bei einem anderen Artikel schon erklärt… im übrigen… du sagst immer,
dass ich deine Behauptungen nachlesen kan… dann gib doch mal eine Quelle an. Wo hast du das genau her?
@ Lilith Jeder, der sich im Stand der schweren Sünde befindet, und dazu zählt unter anderem „Sex“ vor
der Ehe ( und die Ehe versteht sich als Verbindung zwischen Mann und Frau, fallst du das nicht gelernt
hast), praktizierte weibliche oder männliche Homosexualität, Mord (auch Abtreibung),, etc. etc. , ist
automatisch, ipso facto exkommuniziert. Das kannst du nachlesen. Doch, Homosexualität – wie die anderen
Sünden – wird gerade von Satan gefordert. ABer wenn du den Namen einer seiner Akolyten nimmst, dürfte
das dich überhaupt nicht stören. Unsere Liebe Frau von Fátima, bitte für uns ! Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampf gegen die Bosheiten und Nachstellungen des Teufels !
@Knecht Ruprecht Ich finde es ohnehin Namensschädigend, wenn sich alles ,,katholisch“ bezeichnen kann.
Von ,,Wir sind Kirche“ und Kirche von Unten“ gar nicht zu sprechen. Es dürfte auch keine Rede von ,,in
Betracht ziehen“ sein. Eine Person, die die öffentlich für den Satanismus ausspricht, seien es die Formen
Kindsmord und Homosexualität, führt Krieg gegen das Gesetz Gottes und kündigt seine Mitgleidschaft
in der Kirche. Und wenn solche Personen auch noch öffentlich sagen können, mit ihrer satanistischen
Idiologie sind sie auch noch Mitglieder der Kirche, schädigen sie die Kirche und nutzen Kirche gleichzeitg
zu Gunsten des Satans. Kirche ist ein Ort der Gläubigen, also weg mit den Satanisten. Homosexualität
ist KEIN Satanismus und wer sich öffentlich dazu bekennt oder dafür ausspricht ist kein Satanist. Diese
Personen können durchaus Mitglieder der Kirche sein und trotzdem Homosexualität gegenüber weniger Vorurteile
haben. Dies ist keine Schädigung der Kirche zugunsten des Satans, sondern es zeigt, dass man katholisch
sein kann und trotzdem Homosexualität befürworten. Das zeugt von Toleranz der Kirche… Es gab ja noch
keine offizielle Exkommunikation, daher zeigt dies eine Toleranz der Kirche über die ich sehr erfreut
bin.
. Ich finde es ohnehin Namensschädigend, wenn sich alles ,,katholisch“ bezeichnen kann. Von ,,Wir sind
Kirche“ und Kirche von Unten“ gar nicht zu sprechen. Es dürfte auch keine Rede von ,,in betracht ziehen“
sein. Eine Person, die die öffentlich für den Satanismus ausspricht, seien es die Formen Kindsmord und
Homosexualität, führt Krieg gegen das Gesetz Gottes und kündigt seine Mitgleidschaft in der Kirche.
Und wenn solche Personen auch noch öffentlich sagen können, mit ihrer satanistischen Idiologie sind
sie auch noch Mitglieder der Kirche, schädigen sie die Kirche und nutzen Kirche gleichzeitg zu Gunsten
des Satans. Kirche ist ein Ort der Gläubigen, also weg mit den Satanisten.
Der „Geist des Konzils“ aber schon Das Zweite Vatikanische Konzil hat selbst niemals Abtreibungsbefürwörter
gutgehiessen, hat aber mit „Gaudium et Spes“ in der Kinderbeschränkung eine „Tugend“ genannt wurde, das
Klima geschaffen für diese Aussagen von Politikern. (GS, Nr. 52) Und wer wird schon sagen, dass die Deutschen
Bischöfe jahrzehntelang nicht katholisch waren? Die haben ja auch ruhig (ausser Ebf. Dyba) an der Tötung
Ungeborener mitgearbeitet! Und da ist ja sogar einer von ihnen vom „Größten Papst aller Zeiten“ Kardinal
kreiert worden: Kardinal Kasper, der die Historizität der Evangelien leugnet. Wenn die bereits im Vatikan
höchste Positionen einnehmen können, weshalb macht ihr euch denn diese Mühe? Nein, die deutschen Bischöfe
hatten ja damals recht oder? Nur die Piusbruderschaft ist schismatisch und steht ausserhalb der Kirche.
Sieht man ja so auch: www.fsspx.info www.fsspx.info/
@ mrnka Sicher ist der Mann ein „überzeugter Katholik“; nämlich ein Katholik á la Vatikanum II. Frau
Schavan & FioreGraz sind schließlich auch „KatholikInnen“. Das letzte Konzil hat derlei religiöse Sozialisationstypen
hervorgebracht. Nicht das Vat. II, sondern die schwulenfreundliche Politik, die sich jedem Geheul des
Satan beugt und die sich selbst anhimmelnde Gesellschaft bringen solche Früchte hervor. Um nicht als
altertümlich zu gelten, versucht die Kirche immer wieder zu betonen, wie sehr sie den Sünder versteht
und wie sie ihn liebt. Mit blödsinnigen Erklärungen verleiht sie der Sünde einen behüteten Status,
ohne ihn vom Sünder zu trennen. Verkörpert in den Schwulen spielt diese die „göttliche“ Transzendenz
unser Zeit: „und die Sünde ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“. – wehe dem, der diese Realität
nicht akzeptieren will und der Sünde im Fleische nicht die Nächstenliebe erweisen will. Im Endeffekt
gelten wir nur dann als gute Christen und Mitglieder der Gesellschaft, wenn wir auch den Wahn der schwulenfreundlichen
Nächstenliebe befürworten.
Überzeugter Katholik Sicher ist der Mann ein „überzeugter Katholik“; nämlich ein Katholik á la Vatikanum
II. Frau Schavan & Fiore Graz sind schließlich auch „KatholikInnen“. Das letzte Konzil hat derlei religiöse
Sozialisationstypen hervorgebracht. Diese KryptoprotestantInnen stellen mittlerweile die Mehrheit der
„Katholiken“ und sie bestimmen weitgehend das Erscheinungsbild des Katholizismus – man findet sie in der
Kurie, im Episkopat, beim Priesterplebs und bei den Laien. Darüber sollte man sich nicht wundern oder
gar grämen. Der „Katholizismus“ als relativ geschlossene und wohldefinierbare Einheit, dürfte seit Pius
XII weitgehend verschwunden sein. Pius XII war sicher der letzte katholische Papst.
Wolf im Schafspelz Ein überzeugter Katholik, aber kein überzeugender Katholik! Sich Katholik zu nennen
und damit zu werben und gleichzeitig Positionen vertreten, die ganz und gar nicht katholisch sind, ist
eine Lüge! Gott sei Dank gibt es Bischöfe, die diese Tatsache offen und öffentlich beim Namen nennen.