(kreuz.net) Im Jahr 2008 erhielt die deutsche Trappistenabtei Mariawald in der Eifel von Papst Benedikt
XVI. das Privileg, in der Liturgie und Disziplin zum Usus von Monte Cistello aus dem Jahr 1964 zurückzukehren.
Die Kommission ‘Ecclesia Dei’ veröffentlichte den päpstlichen Hoheitsakt, nachdem Mitarbeiter des Staatssekretariates
versucht hatten, die päpstliche Entscheidung in einer Schublade verschwinden zu lassen.
Schwierige Ausgangslage
Abt Dom Josef Vollberg von Mariawald bekam so freie Hand, in seinem Kloster die traditionellen Riten
und Gebräuche wieder einzuführen, ohne dafür demokratische Mehrheiten finden zu müssen.
Ein Drittel
des Konventes war voll dafür, ein Drittel neutral und ein Drittel voll dagegen.
Zudem erhoffte man sich
dadurch einen neuen Schub an Klostereintritten.
Als jedoch eine Handvoll Postulanten das anstrengende
Trappistenleben nicht bewältigen konnten – was in solchen Klöstern normal ist – und sich somit keine
sofortige Blüte einstellte, traten die ordensinternen Feinde des Alten Ritus auf den Plan.
Der Abt sitzt
fest im Sattel
Man muß dabei wissen, daß das an sich bewährte Filiationsprinzip der Trappisten eine
Reihe Möglichkeiten bietet, um einem Abt dazwischenzureden.
So wurde dem Abt von Mariawald ein Beratergremium
zur Seite gestellt.
Dieses biß sich allerdings schnell die Zähne aus, weil der Abt eine kluge und starke
Persönlichkeit ist und sich kein X für ein U vormachen läßt.
Somit versuchte man es mit einem Absetzungsverfahren
auf Ordensebene.
Ein Abt kann allerdings nur aus kanonischen Gründen abgesetzt werden und hat das Recht,
nötigenfalls an ein päpstliches Gericht zu appellieren.
Da Abt Josef den kritischen Monat September,
in dem sich der Generalrat mit ihm beschäftigte, politisch überlebt hat, ist klar geworden, daß er
nicht anfechtbar ist und auf Dauer bleiben wird.
Die Amtszeit des Reformabtes dauert noch bis 2038.
Dem Trappisten hilft nur das Gebet
In den Jahren zwischen 1965 und 1975 verlor der Trappistenorden aufgrund
des grassierenden Altliberalismus tausend Mönche und Nonnen.
Trotzdem haben die vergleichsweise strengeren
Trappisten immer noch doppelt so viele Ordensmitglieder wie die milderen Zisterzienser.
Mariawald drohte
in der Vergangenheit schon in ein buddhistisches Meditationszentrum umzukippen.
Zu dieser Zeit war Bischof
Heinrich Mussinghoff von Aachen mit dem Kloster noch freundschaftlich verbunden.
Mariawald befindet sich
in der Diözese Aachen.
Austritte, Todesfälle und fehlende Eintritte dünnten die Abtei mit einst hundert
Mönchen immer mehr aus.
Daneben gab es aber zeitgleich die heldenhafte Heiligkeit so mancher Brüder,
die vor allem Arbeitstiere waren und die Situation im Geist des Gebetes und des stellvertretenden Sühneleidens
zu ertragen wußten.
Seit die schweigsamen
Mönche von Mariawald dieses Jahr angefangen haben, täglich eine halbe Stunde stille Anbetung vor dem
Allerheiligsten zu halten, haben sich wieder ernsthafte Kandidaten für das kontemplative Ordensleben
gemeldet.
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59 Lesermeinungen
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Forum: Mariawald Abt Otto hat tatsächlich äußerst segensreich gewirkt. Exprior Bernhardin Schellenberger
ist heute verheiratet. In seinem Buch „lieber Hausmann als Kirchenmann“ hat er seinen Lebensweg veröffentlicht,
auch, wie er von seiner späteren Ehefrau regelrecht übertölpelt worden ist, ohne es zu merken! Der
genannte ehemalige Pater Franciscus Heeremann OCSO (Neffe des gleichnamigen ehemaligen Bauernpräsidenten)
hat einmal in der genannten OSB-Abtei bei Heidelberg Konventsexerzitien gehalten, die den Konvent so stark
beeindruckt haben, daß sie ihn zum Abt haben wollten und auch bekommen haben. Er hat Mariawald in vollem
Frieden verlassen, ein großer Teil des damaligen Konventes ist zu seiner Abtweihe nach Heidelberg gekommen,
er hat Mariawald auch schon besucht.
#61 Ildefons 19:24:38 | Donnerstag, 17. November 2011
#57 herrmann Wenn Brüder über Jahre und Jahrzehnte ihrer Berufung treu bleiben, dann kann man dies ihnen
nicht hoch genug anrechnen. Sie sind ein Segen für die Kirche und für die Welt.
#60 HERRMANN 18:47:03 | Mittwoch, 16. November 2011
Mit den Mönchen in Mariawald, welche sich der Reform nicht anschließen wollen, sollte man in den Beiträgen nachsichtig verfahren. Es handelt sich in der Regel um ehemalige Konversbrüder ( Laienbrüder ), die vor sehr langer Zeit in das Kloster eingetreten sind, um Gott durch Gebet und viel Arbeit zu dienen. Da wurde um 2.00 nachts aufgestanden, eine kurze Zeit für das Gebet in der Kirche verbracht und dann ging es erstmal an die Arbeit. Fast alle haben diesen harten Weg ganz bewußt gewählt. Was díese wackeren Religiosen im Laufe ihres Lebens an unsinnigen Veränderungen und Chaos hinnehmen mußten, ist empörend. Das sie ihren Gelübden treu geblieben sind, ist heroisch. ich habe Verständnis dafür, daß sie von Reformen, gleich welcher Art, die Nase voll haben.
Apropos heruntergekommene Klöster. Da denke ich noch mit Schubber an die TV-Doku über die altehrwürdigen
Donauklöster, wo Edel-Parfüm-Marken sammelnde und in ihrer „Freizeit“ mit Gleitschirmen umherfliegende
Mönche gezeigt wurden. Furchtbare Degeneration mönchischen Lebens! Mir scheint, das ratsamste wäre,
die opponierenden Mönche in Mariawald auf altliberale Trappistenklöster zu verteilen, denn wie sagte
schon Jesus höchstselbst: Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!
@Ildefons Dies mag sein, und es scheint mir nur konsequent, dass Abt Josef nicht nur die Liturgie, sondern
auch die Lebensordnung „re-formiert“ hat (im von mir im letzten posting beschriebenen Sinn wahrer Reform).
Auch der Wikipedia-Artikel über die Trappisten gibt ja zu, dass der Aspekt der Busse, der das Leben der
Trappisten seit der Gründung des Ordens stark geprägt hat, im Gefolge des Zweiten Vatikanums ziemlich
zurückgedrängt wurde. Dass hier nicht jeder wieder zurückgehen möchte, ist menschlich verständlich,
für eine Übergangszeit scheint es mir sicher auch klug, hier vor Allem gegenüber älteren Mitbrüdern
Milde und Nachsicht walten zu lassen, diese jedoch sollten umgekehrt den neuen Weg nicht torpedieren.
#55 Ildefons 14:55:19 | Sonntag, 13. November 2011
Was im einzelnen die Ursachen für die Spannungen innerhalb des Konvents sind, sind für uns Außenstehende
nicht leicht zu erkennen. Zu beachten ist jedoch, dass durch die Reform von Abt Josef nicht nur die Liturgie,
sondern auch die Disziplin des Jahres 1964 wiederhergestellt wurden. Dies bedeutet eine brutal-harte zisterziensische
Lebensweise, die einige der Klosterbewohner möglicherweise so nicht mehr gewohnt sind. Die klassische
Lebensweise der Trappisten und die Lebensweise in manch einem herutergekommenen Benediktinerkonvent unserer
Tage sind meilenweit voneinander entfernt.
@Herrmann Vielen Dank für Ihren Beitrag. Die Trappisten (um die es sich ja im Falle von Mariawald handelt)
sind dann noch einmal später diesen Weg gesgangen, weil ihnen auch die Entwicklung im Zisterzienserorden
nicht streng genug war. Dies beweist wieder wie so unzählige Beispiele aus der Kirchengeschichte, was
wahre „Reform“ ist: Rückkehr zu den Ursprüngen und (bei Ordensgemeinschaften) zum Gründungscharisma
und nicht das, was, sogenannte „Reformbewegungen“ (z.B. WisiKI oder Kirche von unten, „Pfarrerinitiave“
und „Kirchenvolgsbegehren) wollen: Anpassung an den Zeitgeist. die Rückkehr zu den Ursprüngen bedeutet
oft auch ein Abgehen von Anpassungen an den Zeitgeist und Bequemlichkeiten, die sich im Laufe der Zeit
eingeschlichen haben. Dies ist wohl auch in Mariawald in den letzten Jahrzeehnten geschehen und vielleicht
auch ein Grund, warum es kaum noch Nachwuchs hatte. Wenn Abt Josef jetzt den Weg der authentischen Reform
geht und das „Experiment der Tradition“ macht, kann man diesem Vorhaben nur Gottes Segen wünschen!
#53 HERRMANN 20:25:27 | Samstag, 12. November 2011
Das Kloster Citeaux, die Wiege des Zisterzienserordens, entstand nur deshalb, weil einige Mönche ( auch der Abt Robert ) in Molesme die Regel S. Benedicti nicht hinreichend befolgt sahen. Mit päpstlicher Erlaubnis zog der kleinere Teil des Konventes in die Einöde von Citeaux. Der charismatische Abt Josef hat fast dasselbe getan, er zog nur nicht aus seinem Kloster aus. Man kann nur mit großer Bewunderung auf die heroische Leistung dieser kleinen tapferen Schar blicken. Allein die Persolvierung fast des gesamten kanonischen Offiziums nötigt höchsten Respekt ab. Abt Josef und Reformbrüder, ad multos annos!
Nach dem Tod von Abt Otto Assfalg war zunächst keine Abtwahl in Mariawald möglich. Abt Otto hatte segensreich
gewirkt. Einige Ewiggestrige spalteten nach seinem Tod den Konvent, gute, kluge Mänchen verliessen die
Abtei – leider, so auch der damalige Prior. Ein anderer Mönch wurde später Abt in einem Benediktinerkloster
bei Heidelberg. Es wurden Aebte von auswärts gewahlt, weil die Spaltpilze in der Gemeinschaft stark zerstörerisch
wirkten. Nach kurzer Mönchszeit wurde Bruder JOSEF zum Abt gewählt, damals noch nicht Priester. Wiederum
nach kurzer Zeit als Abt ging er seinen eigenen Wege für die Abtei – ohne die Gemeinschaft mit der Leitung
des weltweiten Ordens!
@Forum Sie schrieben: „Immer wieder haben sich die Mönche wieder neu auf den Weg gemacht bis dann dieser
Josef kam… für einige Wenige der Messias… aber das war er nicht! Aber dieser Weg, auf den die sich
machten, hätte wahrscheinlich in den Abgrund oder zur Auslöschung der Existenz geführt. Deshalb sollte
man den jetztigen Abt das „Experiment der Tradition“ machen lassen!
@Forum Stellt sich nur die Frage für welche Brüder er wirken soll, für die Schafe oder die Böcke.
Offenbar weist seine kleine Herde ja beides aus. Und für beide kann er nicht gleichzeitig wirken.
ABTEI MARIAWALD Es ist ein Drama, diese Geschichte des Klosters. Immer wieder haben sich die Mönchen
wieder neu auf den Weg gemacht… bis dann dieser Josef kam… für einige Wenige der Messias… aber
das war er nicht! Ein Abt des Anwalt des Evangeliums, er kann sich nicht über seine Brüder stellen,
er muss für seine Brüder leben und wirken, und nicht für seine eigenen Ideen, für die er keine Mehrheit
gefunden hat. Es war Zwang, und Zwang hat keine Zukunft!
@gesunder Ich dachte immer, dass die einen Krieg gegen den Terrorismus führten. Und deshalb heilig wurden.
Sie sind wohl doch nicht so gesund wie Sie glauben.
@Gesunder Warte nur bis der Vatikan den Krieg gegen den Terror beginnt. Dann werden in Kölle die lasergesteuerten
Präzisionsbömbli aber einschlagen wie seinerzeits die Witze von dem Willy Millowitsch!
#40 catholic 19:23:25 | Freitag, 11. November 2011
Terroristen können nicht anders als in Terrorkategorien zu denken. . Terroranschlag im Refektorium: Vater
Abt, mein Mitbruder hat keine tote Maus in der Suppe. + Sei still, iß weiter.
#37 Ildefons 15:09:28 | Freitag, 11. November 2011
a) 6 von 9 Mönchen sind praktizierende Katholiken. Die Quote liegt damit immerhin deutlich höher als
in manch einer Großstadtpfarrei. Dennoch ist die Aussage des Berichts bemerkenswert. Dass es Trappistenmönche
gibt, die keine praktizierenden Katholiken sind, dürfte es in der Kirchengeschichte so oft noch nicvht
gegeben haben. b) „Ein Reich, das in sich gespalten ist, hat keinen Bestand“. Das haben wir alle schon
mal gehört. Was soll ein Postulant denken, wenn er einen Konvent kennen lernt, in dem eine solche Uneinigkeit
herrscht. Bald wird es ganz in der Nähe der Abtei Mariawald, auf Gut Reichenstein, benediktinisches Mönchsleben
geben. Dort wird keiner der Klosterbewohner auf die Idee kommen, die Zelebration der hl. Messe aller Zeiten
in Frage zu stellen. Welches der beiden Klöster dann den meisten Zulauf haben wird, wird sich weisen.
Die Abtei Marienwald hat sich im Jahre 2008 wieder der traditionellen lateinischen Liturgie und Observanz
zugewandt; www.razyboard.com/…07908-5872460-0.html und dies natürlich nicht ohne das diesen Schritt (
bis heute ) begleitende modernistische Störfeuer; die „aufbruchbewegten Oeffnung“ ging einher mit der
zunehmenden Verflachung des Ordenslebens; so wie der sog. „Volksaltar“ auch in viele Klosterkirchen Einzug
gehalten hat, so sind auch die Gebetsstunden „geschrumpft“; in der Folge der „Neuerung“ der Abschaffung
der „Prim“ und der Einführung der zusammenfassenden „Tageshoren“ sind die ursprünglichen klösterlichen
Gebetsstunden in Vergessenenheit geraten; hier ein kleiner Ueberblick www.razyboard.com/…07908-5860325-0.html
dass der Geist der Welt nicht selten auch bereits die Klostermauern überwunden hat, können wir tagtäglich
sehen; „Neuerungen“ machen die Runde und verkleinern gleichzeitig die Postulantenzahl; wie soll in einem
jungen Menschen seine Berufung zum Ordensleben reifen, wenn in den Orden zunehmend der „Zeitgeist“ die
Strukur und das Wesen des Ordenslebens prägt; das Schein“licht“ von aussen blinzelt auch bereits durch
die Klosterpforten; doch die Wiederanknüpfung an die hl. Tradition zieht weitere Kreise; Franziskaner
der Immakulata; www.razyboard.com/…07908-6078366-0.html
Ich bin zutiefst beeindruckt, kristall. Und dabei handelt es sich also um ein theologisches Werk? Um welche Theologie geht es denn darin? Ich kenne den Dyba mehr als jemand, der gerne Bücher verbrennen möchte, damit liegt er ja ganz auf Deiner Linie, nicht wahr, kristall?
Ach Palmström… weißt du, was mich wundert? Heute ist der 11.11.2011! Es ist Karnevalsauftakt und in
Köln regiert der erste bekennende schwule Karnevalsprinz! Und was macht kreuz.net? Es juckt sie nicht!
Dafür der lagweilige Hans Küng!Was wäre das für eine Überschrift „Homoperverser darmausgangspenetrierender
Onaniasten-Prinz bützt männliche Jungfrauenschlampe im sodomitisch verseuchten Kölner Gürzenich“ –
und dann Prinz Karneval in seiner hautengen Strumpfhose
NaLubeca, dann will doch mal für Sie hoffen, dass Ihr Ehemann (sofern sich einer Ihrer erbarmt hat),
sich nicht allzuviel von Ihren Ex-Kühen abgeschaut hat…
@Vogel Sehr empfehlenswert ist Die zusammenstellung wichtiger Dyba-Texte in „Unverschämt katholisch!“
(Herausgegeben von Gotthard Klein und Monica Sinderhauf), Siegburg 2002, es enthält etwa 500 Seiten Texte
von EB Dyba aus Predigten, Vorträgen u.s.w. Trotz des grossen Umfangs ist das Buch recht preisgünstig.
kristall, tja, dann gehe mal in den buchladen und schaumal, ob du eins findest – da wirst du sicherlich
pech haben. eins habe ich ja, das mit den gesammelten predigten. gleich am anfang steht die erste predigt
drin – die erste predigt in FD überhaupt da höre ich jetzt noch die stimme: „das ist ja so, als ob der
Himmel aufgeht usw.“ „alle knospen blühen auf“ haben wir auch gesungen, nun sind sie schon verblüht…
@vogel Was Hans Küng angeht – die meisten Bücher, die ich gelesen habe, sind gut – aber sehr anspruchsvoll
und vielleicht auch in manchen Passagen schwer verständlich. Dybay Schreibstil kenne ich nicht – aber
sehr verständlich und gehaltvoll sind die Bücher von Anselm Grün oder Margot Käßmann. Die kann ich
eigentlich nur empfehlen!
kristall Thomas Gottschalk hat die Bücher von Hans Küng gelesen. Thomas Gottschalk finde ich gut. Wie
oft stand ich schon im Buchladen und habe ein Buch von Hans Küng in der Hand gehabt und überlegt: Soll
ichs kaufen, soll ichs nicht kaufen? Soll ich jetzt „nur“ HANS KÜNG lesen, weil Thomas Gottschalk es
liest – nein, das mache ich jetzt nicht, vielleicht später. Ich bin halt mit J. Dyba großgeworden, der
laut Straßenschild in Fulda SEIT 1983 Bischof von FULDA ist und von 1983 bis 2000 Erzbischof war. Was
mir bei ihm gefällt, ist u. a. auch die Schreibweise. Er schreibt so, dass wir Frauen es auch verstehen
können. Als Dr.DR sowieso könnte man ja auch sehr kompliziert schreiben und mit vielen Fremdwörtern
umherwerden, aber das hat er bewußt nicht gemacht und dafür gibts ganz viele Pluspunkte Am ehesten
erreicht man die Menschen, wenn man in deren Sprache spricht – das wußte schon JESUS
#14 Sycamore 11:42:39 | Freitag, 11. November 2011
#11 Regina 1961 (sic!) Könnten Sie bitte Ihre forschen Behauptungen mit statistische Erhebungen (die
Quelle bitte stets mitangeben) belegen? Haben Sie eine soziologische Untersuchung gemacht oder machen
lassen, die Ihre ‘prima facie’ törichte Behauptung untermauert, Monche und Nonnen hätten das Klosterleben
nicht wegen der altliberalen Neuerungen verlassen, sondern aus rein biologischen Gründen. Bekanntlich
haben, vom Geist des Konzils verweht, ca. 120.000 Nonnen und ca. 90.000 Priester das geweihte Leben verlassen –
und dies schon in den 60ern & den 70ern Jahren. #10 schallundrauch Ihre Zuschrift weist auf eine psychische
Erkrankung hin. Lassen Sie sich doch auf Vervolgunswahn untersuchen.
Diese perverse Konzilskirche! Anstatt mit freudigem Herzen dieses mutige Experiment eines Mitbruders als Chance für einen Neuaufbruch einer Abtei zu unterstützen, geht ihnen nur um Zerstörung und Verhinderung wahren Glaubenslebens. Daran sieht man, wes’ Geistes Kinder diese Konzilskirchenterroristen in Wahrheit sind:
von den meisten DINGEN höre ich das „erste MAL“, wenn ich in kreuz.net lese, es sei denn es geht um FÖLSCH
FOLL. UM 11.11 Uhr wollte ich HELLAU rufen, habs doch glatt verpaßt. Ich hab jetzt gerade mal einige
Bücher gesehen, über die ihr hier so schreibt. Im Bücherregal stehen sie alle ganz lieb nebeneinander,
den HEILIGEN SCHEIN und wie sie alle heißen, daneben youcat, die Bibel und ich sage euch total viele
Bücher von H. Küng. Der hat ja viele und sehr dicke Bücher geschrieben. In Fulda hat man unserem EX-EB
früher vorgeworfen, er nehme sich selbst zu wichtig, er schreibe zu viel, er gehe zu viel ins Fernsehen –
er hätte eigentlich gleich Schriftsteller werden sollen, wenn er schon so gerne schreibt. Aber, woher
kennt ihr all die Klöster, all die Menschen, über die wir so reden?
#11 Regina 1961 11:19:29 | Freitag, 11. November 2011
So einen Käse habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Daß die Mönche sich uneins sind, ist doch schon
lange bekannt. Was die „ausdünnung“ des Ordens angeht: 1000 Mönche und Nonnen sind nicht wegen des liberalen
neuen Ritus, sondern schlichtweg aus Altersgründen gegangen. Sie sind gestorben. (Abgesehen von den paar
Austritten, die aber die Minderheit darstellen). Es kommt halt immer darauf an, ob das Glas halb voll
oder halb leer ist… Regina
#6 Alois Bischof 10:39:14 | Freitag, 11. November 2011
Unter dem heiligen Kreuze standen nur etwa fünf Personen die dem Herrn Jesu, dem Sohne Gottes, die Treue
hielten und Sein Leiden zu lindern suchten indem sie sich Ihm zur Seite stellten. So kann es durchaus
auch in Klöstern sein. Das Problem der Abtei Mariawald sind nicht nur die Machtkämpfe mit dem konziliaren
Bischof von Aachen und interne Kämpfe mit altliberalen „Trappisten“ die jedoch das Trappistenleben ablehnen
in seiner Härte. Es geht um die Konzilskirche ingesamt. Eintritte aus traditionstreuen römisch-katholischen
Familien und Kreisen bekommt man nicht, wenn die neuen Weihen gespendet werden oder wurden, wenn man die
Linie zu Assisi III. offenhält, und den Kampf um die reine römisch-katholische Glaubenslehre an zweiter
Stelle führt. Aus Angst vor dem (von Neo-Modernisten beherrschten) Vatikan. Aus Angst vor dem Mediensperrfeuer.
Hätte Mariawald sich der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden, wäre die Abtei langsam schon aus
den Nähten geplatzt, vor allem wenn Postulanten außerhalb des leider pervertierten deutschen Sprachraumes
angenommen werden, etwa aus den Philippinen, USA und Frankreich. Es geht um den konsequenten Kampf für
die römisch-katholische Glaubenslehre, und die Wahl – nur deswegen – für die überlieferte römische
Liturgie (oder überlieferte Ordensliturgie). Der Weg des Kreuzes ist schwierig, bestimmt auch für die
mutigen Mönche in Mariawald, denen mein Gebet, die Gebete eines sehr armen Sünders innerhalb der Welt,
gilt. Niemals aufgeben, im…
>> Terroranschlag auf Trappistenabt mißlungen << . Es hätte im Untertitel heißen müssen. >> Abt schwebt
in Lebensgefahr <<. Denn die Abtei scheint um ihr Überleben zu kämpfen.
Terror?Wie zynisch ist das denn? Naja!Kreuz.net interressiert sich für die gemordeten, verletzten und
verstümmelten Opfer brutaler Terroranschläge ja einen Scheißdreck! Aber wehe, irgndjemand wagt es,
irgendeinem selbstherrlichen und selbstegrechten Soutanenträger zu widersprechen!Da wird jeder Spinner
gleich zum Märtyrer! Das ist blanker Zynismus!