Mariawald
Terroranschlag auf Trappistenabt mißlungen
Die altliberale Generalleitung des Trappistenordens in Rom wollte den Abt von Mariawald absetzen – und ist dabei auf die Nase gefallen.
Trappistenabtei Mariawald
Trappistenabtei Mariawald
© daniel-tibi.de, Wikipedia, CC
(kreuz.net) Im Jahr 2008 erhielt die deutsche Trappistenabtei Mariawald in der Eifel von Papst Benedikt XVI. das Privileg, in der Liturgie und Disziplin zum Usus von Monte Cistello aus dem Jahr 1964 zurückzukehren.

Die Kommission ‘Ecclesia Dei’ veröffentlichte den päpstlichen Hoheitsakt, nachdem Mitarbeiter des Staatssekretariates versucht hatten, die päpstliche Entscheidung in einer Schublade verschwinden zu lassen.

Schwierige Ausgangslage

Abt Dom Josef Vollberg von Mariawald bekam so freie Hand, in seinem Kloster die traditionellen Riten und Gebräuche wieder einzuführen, ohne dafür demokratische Mehrheiten finden zu müssen.

Ein Drittel des Konventes war voll dafür, ein Drittel neutral und ein Drittel voll dagegen.

Zudem erhoffte man sich dadurch einen neuen Schub an Klostereintritten.

Als jedoch eine Handvoll Postulanten das anstrengende Trappistenleben nicht bewältigen konnten – was in solchen Klöstern normal ist – und sich somit keine sofortige Blüte einstellte, traten die ordensinternen Feinde des Alten Ritus auf den Plan.

Der Abt sitzt fest im Sattel

Man muß dabei wissen, daß das an sich bewährte Filiationsprinzip der Trappisten eine Reihe Möglichkeiten bietet, um einem Abt dazwischenzureden.

So wurde dem Abt von Mariawald ein Beratergremium zur Seite gestellt.

Dieses biß sich allerdings schnell die Zähne aus, weil der Abt eine kluge und starke Persönlichkeit ist und sich kein X für ein U vormachen läßt.

Somit versuchte man es mit einem Absetzungsverfahren auf Ordensebene.

Ein Abt kann allerdings nur aus kanonischen Gründen abgesetzt werden und hat das Recht, nötigenfalls an ein päpstliches Gericht zu appellieren.

Da Abt Josef den kritischen Monat September, in dem sich der Generalrat mit ihm beschäftigte, politisch überlebt hat, ist klar geworden, daß er nicht anfechtbar ist und auf Dauer bleiben wird.

Die Amtszeit des Reformabtes dauert noch bis 2038.

Dem Trappisten hilft nur das Gebet

In den Jahren zwischen 1965 und 1975 verlor der Trappistenorden aufgrund des grassierenden Altliberalismus tausend Mönche und Nonnen.

Trotzdem haben die vergleichsweise strengeren Trappisten immer noch doppelt so viele Ordensmitglieder wie die milderen Zisterzienser.

Mariawald drohte in der Vergangenheit schon in ein buddhistisches Meditationszentrum umzukippen.

Zu dieser Zeit war Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen mit dem Kloster noch freundschaftlich verbunden.

Mariawald befindet sich in der Diözese Aachen.

Austritte, Todesfälle und fehlende Eintritte dünnten die Abtei mit einst hundert Mönchen immer mehr aus.

Daneben gab es aber zeitgleich die heldenhafte Heiligkeit so mancher Brüder, die vor allem Arbeitstiere waren und die Situation im Geist des Gebetes und des stellvertretenden Sühneleidens zu ertragen wußten.

Der im Februar verstorbene Bruder Famian Gerwing war einer davon.

Seit die schweigsamen Mönche von Mariawald dieses Jahr angefangen haben, täglich eine halbe Stunde stille Anbetung vor dem Allerheiligsten zu halten, haben sich wieder ernsthafte Kandidaten für das kontemplative Ordensleben gemeldet.
      
59 Lesermeinungen
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#62   Jörg Guttenberger, Köln   20:58:02 | Dienstag, 22. November 2011
Forum: Mariawald
Abt Otto hat tatsächlich äußerst segensreich gewirkt.
Exprior Bernhardin Schellenberger ist heute verheiratet. In seinem Buch „lieber Hausmann als Kirchenmann“ hat er seinen Lebensweg veröffentlicht, auch, wie er von seiner späteren Ehefrau regelrecht übertölpelt worden ist, ohne es zu merken!
Der genannte ehemalige Pater Franciscus Heeremann OCSO (Neffe des gleichnamigen ehemaligen Bauernpräsidenten) hat einmal in der genannten OSB-Abtei bei Heidelberg Konventsexerzitien gehalten, die den Konvent so stark beeindruckt haben, daß sie ihn zum Abt haben wollten und auch bekommen haben. Er hat Mariawald in vollem Frieden verlassen, ein großer Teil des damaligen Konventes ist zu seiner Abtweihe nach Heidelberg gekommen, er hat Mariawald auch schon besucht.
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#61   Ildefons   19:24:38 | Donnerstag, 17. November 2011
#57 herrmann
Wenn Brüder über Jahre und Jahrzehnte ihrer Berufung treu bleiben, dann kann man dies ihnen nicht hoch genug anrechnen. Sie sind ein Segen für die Kirche und für die Welt.
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#60   HERRMANN   18:47:03 | Mittwoch, 16. November 2011
Mit den Mönchen in Mariawald, welche sich der Reform nicht anschließen wollen, sollte man in den Beiträgen nachsichtig verfahren. Es handelt sich in der Regel um ehemalige Konversbrüder ( Laienbrüder ), die vor sehr langer Zeit in das Kloster eingetreten sind, um Gott durch Gebet und viel Arbeit zu dienen. Da wurde um 2.00 nachts aufgestanden, eine kurze Zeit für das Gebet in der Kirche verbracht und dann ging es erstmal an die Arbeit. Fast alle haben diesen harten Weg ganz bewußt gewählt. Was díese wackeren Religiosen im Laufe ihres Lebens an unsinnigen Veränderungen und Chaos hinnehmen mußten, ist empörend. Das sie ihren Gelübden treu geblieben sind, ist heroisch. ich habe Verständnis dafür, daß sie von Reformen, gleich welcher Art, die Nase voll haben.
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#59   lux in tenebris   10:51:08 | Mittwoch, 16. November 2011
Apropos heruntergekommene Klöster. Da denke ich noch mit Schubber an die TV-Doku über die altehrwürdigen Donauklöster, wo Edel-Parfüm-Marken sammelnde und in ihrer „Freizeit“ mit Gleitschirmen umherfliegende Mönche gezeigt wurden. Furchtbare Degeneration mönchischen Lebens!
Mir scheint, das ratsamste wäre, die opponierenden Mönche in Mariawald auf altliberale Trappistenklöster zu verteilen, denn wie sagte schon Jesus höchstselbst: Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!
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#58   sacerdos helveticus   18:28:31 | Sonntag, 13. November 2011
@Ildefons
Dies mag sein, und es scheint mir nur konsequent, dass Abt Josef nicht nur die Liturgie, sondern auch die Lebensordnung „re-formiert“ hat (im von mir im letzten posting beschriebenen Sinn wahrer Reform).
Auch der Wikipedia-Artikel über die Trappisten gibt ja zu, dass der Aspekt der Busse, der das Leben der Trappisten seit der Gründung des Ordens stark geprägt hat, im Gefolge des Zweiten Vatikanums ziemlich zurückgedrängt wurde. Dass hier nicht jeder wieder zurückgehen möchte, ist menschlich verständlich, für eine Übergangszeit scheint es mir sicher auch klug, hier vor Allem gegenüber älteren Mitbrüdern Milde und Nachsicht walten zu lassen, diese jedoch sollten umgekehrt den neuen Weg nicht torpedieren.
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#57   Melusine †   17:15:02 | Sonntag, 13. November 2011
Tomás – Das Morden von Menschen und die systematische Verfolgung von Andersgläubigen ist eine Art Terror.
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#56   Tomás   17:13:14 | Sonntag, 13. November 2011
#40
Großinquisitoren (z.B. der hl. Pius V.) waren Bewahrer der Glaubens und keine Terroristen.
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#55   Ildefons   14:55:19 | Sonntag, 13. November 2011
Was im einzelnen die Ursachen für die Spannungen innerhalb des Konvents sind, sind für uns Außenstehende nicht leicht zu erkennen.
Zu beachten ist jedoch, dass durch die Reform von Abt Josef nicht nur die Liturgie, sondern auch die Disziplin des Jahres 1964 wiederhergestellt wurden.
Dies bedeutet eine brutal-harte zisterziensische Lebensweise, die einige der Klosterbewohner möglicherweise so nicht mehr gewohnt sind.
Die klassische Lebensweise der Trappisten und die Lebensweise in manch einem herutergekommenen Benediktinerkonvent unserer Tage sind meilenweit voneinander entfernt.
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#54   sacerdos helveticus   21:02:54 | Samstag, 12. November 2011
@Herrmann
Vielen Dank für Ihren Beitrag.
Die Trappisten (um die es sich ja im Falle von Mariawald handelt) sind dann noch einmal später diesen Weg gesgangen, weil ihnen auch die Entwicklung im Zisterzienserorden nicht streng genug war. Dies beweist wieder wie so unzählige Beispiele aus der Kirchengeschichte, was wahre „Reform“ ist: Rückkehr zu den Ursprüngen und (bei Ordensgemeinschaften) zum Gründungscharisma und nicht das, was, sogenannte „Reformbewegungen“ (z.B. WisiKI oder Kirche von unten, „Pfarrerinitiave“ und „Kirchenvolgsbegehren) wollen: Anpassung an den Zeitgeist. die Rückkehr zu den Ursprüngen bedeutet oft auch ein Abgehen von Anpassungen an den Zeitgeist und Bequemlichkeiten, die sich im Laufe der Zeit eingeschlichen haben. Dies ist wohl auch in Mariawald in den letzten Jahrzeehnten geschehen und vielleicht auch ein Grund, warum es kaum noch Nachwuchs hatte. Wenn Abt Josef jetzt den Weg der authentischen Reform geht und das „Experiment der Tradition“ macht, kann man diesem Vorhaben nur Gottes Segen wünschen!
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#53   HERRMANN   20:25:27 | Samstag, 12. November 2011
Das Kloster Citeaux, die Wiege des Zisterzienserordens, entstand nur deshalb, weil einige Mönche ( auch der Abt Robert ) in Molesme die Regel S. Benedicti nicht hinreichend befolgt sahen. Mit päpstlicher Erlaubnis zog der kleinere Teil des Konventes in die Einöde von Citeaux. Der charismatische Abt Josef hat fast dasselbe getan, er zog nur nicht aus seinem Kloster aus. Man kann nur mit großer Bewunderung auf die heroische Leistung dieser kleinen tapferen Schar blicken. Allein die Persolvierung fast des gesamten kanonischen Offiziums nötigt höchsten Respekt ab. Abt Josef und Reformbrüder, ad multos annos!
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#52   Sycamore   18:19:51 | Samstag, 12. November 2011
#46 Armer Hare…
Haben Sie sich schwer verletzt, als Sie von Ihren Pantoffeln gefallen sind?
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#51   Hare-Krishna   00:49:27 | Samstag, 12. November 2011
Entschuldigung angenommen.
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#50   Antonio Michele Ghislieri   00:18:15 | Samstag, 12. November 2011
@Hare-Krishna
Tut mir leid! Ich werde künftig die Hand vorhalten!
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#49   Hare-Krishna   00:11:56 | Samstag, 12. November 2011
Auf mich wurde heute auch ein Terroanschlag verübt. Ich wurde angehustet.
.
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#48   Forum   00:07:12 | Samstag, 12. November 2011
Nach dem Tod von Abt Otto Assfalg war zunächst keine Abtwahl in Mariawald möglich. Abt Otto hatte segensreich gewirkt. Einige Ewiggestrige spalteten nach seinem Tod den Konvent, gute, kluge Mänchen verliessen die Abtei – leider, so auch der damalige Prior. Ein anderer Mönch wurde später Abt in einem Benediktinerkloster bei Heidelberg. Es wurden Aebte von auswärts gewahlt, weil die Spaltpilze in der Gemeinschaft stark zerstörerisch wirkten.
Nach kurzer Mönchszeit wurde Bruder JOSEF zum Abt gewählt, damals noch nicht Priester. Wiederum nach kurzer Zeit als Abt ging er seinen eigenen Wege für die Abtei – ohne die Gemeinschaft mit der Leitung des weltweiten Ordens!
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#47   sacerdos helveticus   23:58:50 | Freitag, 11. November 2011
@Forum
Sie schrieben:
„Immer wieder haben sich die Mönche wieder neu auf den Weg gemacht bis dann dieser Josef kam… für einige Wenige der Messias… aber das war er nicht!
Aber dieser Weg, auf den die sich machten, hätte wahrscheinlich in den Abgrund oder zur Auslöschung der Existenz geführt. Deshalb sollte man den jetztigen Abt das „Experiment der Tradition“ machen lassen!
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#46   Antonio Michele Ghislieri   23:51:39 | Freitag, 11. November 2011
@Forum
Stellt sich nur die Frage für welche Brüder er wirken soll, für die Schafe oder die Böcke. Offenbar weist seine kleine Herde ja beides aus. Und für beide kann er nicht gleichzeitig wirken.
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#45   Forum   23:49:43 | Freitag, 11. November 2011
ABTEI MARIAWALD
Es ist ein Drama, diese Geschichte des Klosters.
Immer wieder haben sich die Mönchen wieder neu auf den Weg gemacht… bis dann dieser Josef kam… für einige Wenige der Messias… aber das war er nicht!
Ein Abt des Anwalt des Evangeliums, er kann sich nicht über seine Brüder stellen, er muss für seine Brüder leben und wirken, und nicht für seine eigenen Ideen, für die er keine Mehrheit gefunden hat. Es war Zwang, und Zwang hat keine Zukunft!
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#44   Antonio Michele Ghislieri   23:13:18 | Freitag, 11. November 2011
@gesunder
Ich dachte immer, dass die einen Krieg gegen den Terrorismus führten. Und deshalb heilig wurden. Sie sind wohl doch nicht so gesund wie Sie glauben.
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#43   gesunder   23:06:43 | Freitag, 11. November 2011
Großinquisitoren waren doch Experten für Terrorismus, gell.
.
Und wurden heilig.
.
Hat da der katholische Redakteur Gozaffi noch Chancen?
.
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#42   Antonio Michele Ghislieri   22:58:56 | Freitag, 11. November 2011
@Gesunder
Warte nur bis der Vatikan den Krieg gegen den Terror beginnt. Dann werden in Kölle die lasergesteuerten Präzisionsbömbli aber einschlagen wie seinerzeits die Witze von dem Willy Millowitsch!
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#41   gesunder   22:54:41 | Freitag, 11. November 2011
Hat denn Berger die Terroranschläge überlebt?
.
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#40   catholic   19:23:25 | Freitag, 11. November 2011
Terroristen können nicht anders als in Terrorkategorien zu denken.
.
Terroranschlag im Refektorium:
Vater Abt, mein Mitbruder hat keine tote Maus in der Suppe.
+
Sei still, iß weiter.
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#39   Melusine †   17:56:28 | Freitag, 11. November 2011
Na, wenn die das schon als „Terroranschlag“ bezeichnen…
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#38   Shadow1979 †   16:48:19 | Freitag, 11. November 2011
#34
Was ja noch zu beweisen wäre, das drei Brüder nicht praktizieren!!!
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#37   Ildefons   15:09:28 | Freitag, 11. November 2011
a)
6 von 9 Mönchen sind praktizierende Katholiken. Die Quote liegt damit immerhin deutlich höher als in manch einer Großstadtpfarrei. Dennoch ist die Aussage des Berichts bemerkenswert. Dass es Trappistenmönche gibt, die keine praktizierenden Katholiken sind, dürfte es in der Kirchengeschichte so oft noch nicvht gegeben haben.
b)
„Ein Reich, das in sich gespalten ist, hat keinen Bestand“. Das haben wir alle schon mal gehört. Was soll ein Postulant denken, wenn er einen Konvent kennen lernt, in dem eine solche Uneinigkeit herrscht. Bald wird es ganz in der Nähe der Abtei Mariawald, auf Gut Reichenstein, benediktinisches Mönchsleben geben. Dort wird keiner der Klosterbewohner auf die Idee kommen, die Zelebration der hl. Messe aller Zeiten in Frage zu stellen. Welches der beiden Klöster dann den meisten Zulauf haben wird, wird sich weisen.
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#36   monens   13:59:22 | Freitag, 11. November 2011
Die Abtei Marienwald hat sich im Jahre 2008 wieder der traditionellen lateinischen Liturgie und Observanz zugewandt;
www.razyboard.com/…07908-5872460-0.html
und dies natürlich nicht ohne das diesen Schritt ( bis heute ) begleitende modernistische Störfeuer; die „aufbruchbewegten Oeffnung“ ging einher mit der zunehmenden Verflachung des Ordenslebens; so wie der sog. „Volksaltar“ auch in viele Klosterkirchen Einzug gehalten hat, so sind auch die Gebetsstunden „geschrumpft“; in der Folge der „Neuerung“ der Abschaffung der „Prim“ und der Einführung der zusammenfassenden „Tageshoren“ sind die ursprünglichen klösterlichen Gebetsstunden in Vergessenenheit geraten; hier ein kleiner Ueberblick
www.razyboard.com/…07908-5860325-0.html
dass der Geist der Welt nicht selten auch bereits die Klostermauern überwunden hat, können wir tagtäglich sehen; „Neuerungen“ machen die Runde und verkleinern gleichzeitig die Postulantenzahl; wie soll in einem jungen Menschen seine Berufung zum Ordensleben reifen, wenn in den Orden zunehmend der „Zeitgeist“ die Strukur und das Wesen des Ordenslebens prägt; das Schein“licht“ von aussen blinzelt auch bereits durch die Klosterpforten; doch die Wiederanknüpfung an die hl. Tradition zieht weitere Kreise; Franziskaner der Immakulata;
www.razyboard.com/…07908-6078366-0.html
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#35   kristall   13:56:32 | Freitag, 11. November 2011
weisst du nicht was theologie bedeutet !!?? minihax.
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#34   Minimax   13:53:47 | Freitag, 11. November 2011
Ich bin zutiefst beeindruckt, kristall. Und dabei handelt es sich also um ein theologisches Werk? Um welche Theologie geht es denn darin? Ich kenne den Dyba mehr als jemand, der gerne Bücher verbrennen möchte, damit liegt er ja ganz auf Deiner Linie, nicht wahr, kristall?
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#33   kristall   13:48:46 | Freitag, 11. November 2011
zum beispiel : unverschämt katholisch. herausgegeben von gotthard klein.
hier genannt von sacerdos helveticus
*
gell minihax. @
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#32   Minimax   13:43:42 | Freitag, 11. November 2011
@kristall: welche epochalen theologischen Werke stammen denn aus der Feder des dahingegangenen Erzbischofs Dyba?
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#31   kristall   13:04:58 | Freitag, 11. November 2011
heute halt !!!! >:)
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#30   Vogel   13:00:27 | Freitag, 11. November 2011
kristall,
wann?:-)
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#29   kristall   12:52:48 | Freitag, 11. November 2011
da müsst ihr hingehen. @ hahaha
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#28   Jolanda   12:52:36 | Freitag, 11. November 2011
In diesem Falle schreibt man „Terroranschlag“ in Anführungszeichen.
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#27   JohannSebastianBach   12:49:15 | Freitag, 11. November 2011
Ach Palmström…
weißt du, was mich wundert? Heute ist der 11.11.2011! Es ist Karnevalsauftakt und in Köln regiert der erste bekennende schwule Karnevalsprinz! Und was macht kreuz.net? Es juckt sie nicht! Dafür der lagweilige Hans Küng!Was wäre das für eine Überschrift „Homoperverser darmausgangspenetrierender Onaniasten-Prinz bützt männliche Jungfrauenschlampe im sodomitisch verseuchten Kölner Gürzenich“ – und dann Prinz Karneval in seiner hautengen Strumpfhose
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#26   Palmström   12:46:12 | Freitag, 11. November 2011
gnalldebb…!
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#25   kristall   12:38:48 | Freitag, 11. November 2011
dein spezi… stromer. @
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#24   Palmström   12:35:18 | Freitag, 11. November 2011
…und heute ist Hans Küng wohl dran…!!!
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#23   kristall   12:27:29 | Freitag, 11. November 2011
tja vogel ! dann google x : das christusbild des irrlehrers hans küng.
*
ubrigens ! heute ist nicht alle tage…
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#22   JohannSebastianBach   12:27:06 | Freitag, 11. November 2011
NaLubeca,
dann will doch mal für Sie hoffen, dass Ihr Ehemann (sofern sich einer Ihrer erbarmt hat), sich nicht allzuviel von Ihren Ex-Kühen abgeschaut hat…
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#21   sacerdos helveticus   12:25:25 | Freitag, 11. November 2011
@Vogel
Sehr empfehlenswert ist Die zusammenstellung wichtiger Dyba-Texte in „Unverschämt katholisch!“ (Herausgegeben von Gotthard Klein und Monica Sinderhauf), Siegburg 2002, es enthält etwa 500 Seiten Texte von EB Dyba aus Predigten, Vorträgen u.s.w.
Trotz des grossen Umfangs ist das Buch recht preisgünstig.
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#19   Vogel   12:17:31 | Freitag, 11. November 2011
kristall, tja, dann gehe mal in den buchladen und schaumal, ob du eins findest – da wirst du sicherlich pech haben. eins habe ich ja, das mit den gesammelten predigten.
gleich am anfang steht die erste predigt drin – die erste predigt in FD überhaupt
da höre ich jetzt noch die stimme:
„das ist ja so, als ob der Himmel aufgeht usw.“
„alle knospen blühen auf“:'( haben wir auch gesungen, nun sind sie schon verblüht…
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#18   JohannSebastianBach   12:16:41 | Freitag, 11. November 2011
@vogel
Was Hans Küng angeht – die meisten Bücher, die ich gelesen habe, sind gut – aber sehr anspruchsvoll und vielleicht auch in manchen Passagen schwer verständlich. Dybay Schreibstil kenne ich nicht – aber sehr verständlich und gehaltvoll sind die Bücher von Anselm Grün oder Margot Käßmann. Die kann ich eigentlich nur empfehlen!
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#17   kristall   12:08:27 | Freitag, 11. November 2011
die bücher von erzbischof dyba sollst du lesen !!!vogel
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#16   Vogel   11:52:30 | Freitag, 11. November 2011
kristall
Thomas Gottschalk hat die Bücher von Hans Küng gelesen. Thomas Gottschalk finde ich gut. Wie oft stand ich schon im Buchladen und habe ein Buch von Hans Küng in der Hand gehabt und überlegt: Soll ichs kaufen, soll ichs nicht kaufen?
Soll ich jetzt „nur“ HANS KÜNG lesen, weil Thomas Gottschalk es liest –
nein, das mache ich jetzt nicht, vielleicht später.
Ich bin halt mit J. Dyba großgeworden, der laut Straßenschild in Fulda
SEIT 1983 Bischof von FULDA ist und von 1983 bis 2000 Erzbischof war.
Was mir bei ihm gefällt, ist u. a. auch die Schreibweise. Er schreibt so, dass wir Frauen es auch verstehen können. Als Dr.DR sowieso könnte man ja auch sehr kompliziert schreiben und mit vielen Fremdwörtern umherwerden, aber das hat er bewußt nicht gemacht und dafür gibts ganz viele Pluspunkte :-):-):-):-):-):-)
Am ehesten erreicht man die Menschen, wenn man in deren Sprache spricht –
das wußte schon JESUS
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#15   kristall   11:43:40 | Freitag, 11. November 2011
vogel ! die bücher von küng sind zu anheizen gut. @
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#14   Sycamore   11:42:39 | Freitag, 11. November 2011
#11 Regina 1961 (sic!)
Könnten Sie bitte Ihre forschen Behauptungen mit statistische Erhebungen (die Quelle bitte stets mitangeben) belegen?
Haben Sie eine soziologische Untersuchung gemacht oder machen lassen, die Ihre ‘prima facie’ törichte Behauptung untermauert, Monche und Nonnen hätten das Klosterleben nicht wegen der altliberalen Neuerungen verlassen, sondern aus rein biologischen Gründen.
Bekanntlich haben, vom Geist des Konzils verweht, ca. 120.000 Nonnen und ca. 90.000 Priester das geweihte Leben verlassen – und dies schon in den 60ern & den 70ern Jahren.
#10 schallundrauch
Ihre Zuschrift weist auf eine psychische Erkrankung hin. Lassen Sie sich doch auf Vervolgunswahn untersuchen.
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#13   lux in tenebris   11:41:02 | Freitag, 11. November 2011
Diese perverse Konzilskirche! Anstatt mit freudigem Herzen dieses mutige Experiment eines Mitbruders als Chance für einen Neuaufbruch einer Abtei zu unterstützen, geht ihnen nur um Zerstörung und Verhinderung wahren Glaubenslebens. Daran sieht man, wes’ Geistes Kinder diese Konzilskirchenterroristen in Wahrheit sind: >:)
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#12   Vogel   11:35:04 | Freitag, 11. November 2011
von den meisten DINGEN höre ich das „erste MAL“, wenn ich in kreuz.net lese, es sei denn es geht um FÖLSCH FOLL.
UM 11.11 Uhr wollte ich HELLAU rufen, habs doch glatt verpaßt.
Ich hab jetzt gerade mal einige Bücher gesehen, über die ihr hier so schreibt. Im Bücherregal stehen sie alle ganz lieb nebeneinander, den HEILIGEN SCHEIN und wie sie alle heißen, daneben youcat, die Bibel und ich sage euch total viele Bücher von H. Küng. Der hat ja viele und sehr dicke Bücher geschrieben.
In Fulda hat man unserem EX-EB früher vorgeworfen, er nehme sich selbst zu wichtig, er schreibe zu viel, er gehe zu viel ins Fernsehen – er hätte eigentlich gleich Schriftsteller werden sollen, wenn er schon so gerne schreibt.
Aber, woher kennt ihr all die Klöster, all die Menschen, über die wir so reden?;-)
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#11   Regina 1961   11:19:29 | Freitag, 11. November 2011
So einen Käse habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Daß die Mönche sich uneins sind, ist doch schon lange bekannt. Was die „ausdünnung“ des Ordens angeht: 1000 Mönche und Nonnen sind nicht wegen des liberalen neuen Ritus, sondern schlichtweg aus Altersgründen gegangen. Sie sind gestorben. (Abgesehen von den paar Austritten, die aber die Minderheit darstellen). Es kommt halt immer darauf an, ob das Glas halb voll oder halb leer ist…
Regina
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#9   Pascal123   11:00:22 | Freitag, 11. November 2011
Und wo ist der Terroranschlag??? Gott ist das bescheuert. Billige Hetze und Polemik. Den christichen Opfern von Terror muss dies wie Hohn vorkommen!!!
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#8   jolie   11:00:18 | Freitag, 11. November 2011
Ein wunderbarer Mensch, Dom volberg.
Gott schütze ihn.
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#7   Domenico Tuttisanti   10:52:32 | Freitag, 11. November 2011
Das Programm zum 500. Jubiläum der Kirchweihe
von Mariawald (11.11. bis 13. 11.):
.
www.kloster-mariawald.de/…riawald_Programm.pdf
.
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#6   Alois Bischof   10:39:14 | Freitag, 11. November 2011
Unter dem heiligen Kreuze standen nur etwa fünf Personen die dem Herrn Jesu, dem Sohne Gottes, die Treue hielten und Sein Leiden zu lindern suchten indem sie sich Ihm zur Seite stellten.
So kann es durchaus auch in Klöstern sein.
Das Problem der Abtei Mariawald sind nicht nur die Machtkämpfe mit dem konziliaren Bischof von Aachen und interne Kämpfe mit altliberalen „Trappisten“ die jedoch das Trappistenleben ablehnen in seiner Härte.
Es geht um die Konzilskirche ingesamt.
Eintritte aus traditionstreuen römisch-katholischen Familien und Kreisen bekommt man nicht, wenn die neuen Weihen gespendet werden oder wurden, wenn man die Linie zu Assisi III. offenhält, und den Kampf um die reine römisch-katholische Glaubenslehre an zweiter Stelle führt. Aus Angst vor dem (von Neo-Modernisten beherrschten) Vatikan. Aus Angst vor dem Mediensperrfeuer.
Hätte Mariawald sich der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden, wäre die Abtei langsam schon aus den Nähten geplatzt, vor allem wenn Postulanten außerhalb des leider pervertierten deutschen Sprachraumes angenommen werden, etwa aus den Philippinen, USA und Frankreich.
Es geht um den konsequenten Kampf für die römisch-katholische Glaubenslehre, und die Wahl – nur deswegen – für die überlieferte römische Liturgie (oder überlieferte Ordensliturgie).
Der Weg des Kreuzes ist schwierig, bestimmt auch für die mutigen Mönche in Mariawald, denen mein Gebet, die Gebete eines sehr armen Sünders innerhalb der Welt, gilt.
Niemals aufgeben, im…
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#5   Domenico Tuttisanti   10:38:31 | Freitag, 11. November 2011
>> Terroranschlag auf Trappistenabt mißlungen <<
.
Es hätte im Untertitel heißen müssen.
>> Abt schwebt in Lebensgefahr <<.
Denn die Abtei scheint um ihr Überleben zu kämpfen.
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#4   FreiherrvonderTrenck   10:31:49 | Freitag, 11. November 2011
Terroranschläge noch und nöcher!
:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*:-*
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#3   kristall   10:30:56 | Freitag, 11. November 2011
ja ! pipimusel. @
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#2   JohannSebastianBach   10:30:53 | Freitag, 11. November 2011
Terror?Wie zynisch ist das denn?
Naja!Kreuz.net interressiert sich für die gemordeten, verletzten und verstümmelten Opfer brutaler Terroranschläge ja einen Scheißdreck! Aber wehe, irgndjemand wagt es, irgendeinem selbstherrlichen und selbstegrechten Soutanenträger zu widersprechen!Da wird jeder Spinner gleich zum Märtyrer! Das ist blanker Zynismus!:'(:-[>:)
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