(kreuz.net, Jerusalem) In den Pfarreien und Kaplaneien des Patriarchats von Jerusalem muß die römische
Messe „immer“ nach dem Neuen Ritus von 1970 gefeiert werden.
Das behauptet der Patriarch von Jerusalem,
Erzbischof Fouad Twal, in einem heute publizierten Dekret. Es trägt das Datum vom 23. September.
Damit
widerspricht Mons. Twal dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ vom Juli 2007, das die Alte Messe allgemein
und für alle Priester freigibt.
Die illegale Anordnung des Patriarchen erfolgt in Übereinstimmung mit
dem Bischofsrat.
Mons. Twal erklärt, daß die Alte Messe auf dem Territorium seines Patriarchates „immer
die Ausnahme“ bleiben müsse.
Es dürften nur Pilgergruppen, die zu Hause bereits die Alte Messe feiern,
diese auch im Patriarchat Jerusalem zelebrieren.
Das sind die Bestimmungen
Zur praktischen Umsetzung
oder Verhinderung von ‘Summorum Pontifikum’ sind in den „Basiliken und Heiligtümern“ des Lateinischen
Patriarchats zehn Normen umzusetzen.
Erstens sollen die Rektoren und Sakristane von Basiliken oder Heiligtümern
die Pilger freundlich, mit pastoralem Eifer und klug begrüßen.
Der zweite Punkt verlangt von allen
Priestern, welche die Alte Messe feiern wollen, sich mit einem Zelebret auszuweisen.
Drittens dürfe
kein Priester ohne fundierte Kenntnis des Alten Ritus in dieser Form zelebrieren.
Viertens soll jede
Basilika und jedes Heiligtum mit einem Meßbuch von 1962 ausgestattet werden. Es dürfe nur ein Druck
aus dem Jahr 1962 verwendet werden: „Das Meßbuch von Pius V. († 1572) darf nicht verwendet werden.“
Fünftens sollen die Sakristane die notwendigen liturgischen Gewänder und Gegenstände für die Alte
Messe griffbereit halten.
Im sechsten Punkt empfiehlt der Erzbischof, daß in allen Basiliken und Heiligtümern
eine Seitenkapelle die Zelebration zum Herrn hin erlaubt.
Siebtens erinnert Mons. Twal, daß es in der
Alten Messe keine Konzelebration gibt. Doch wenn mehrere altgläubige Priester in einer Pilgergruppe sind,
dürfe trotzdem nur einer zelebrieren. Andere Priester „müssen an der Eucharistie, die von einem von
ihnen zelebriert wird, teilnehmen“.
Kein Rektor dürfe die Sakramente der Taufe, Firmung und Ehe im Alten
Ritus erlauben. Diese Erlaubnisse behält sich Mons. Twal selber vor.
Neuntens muß für Diakonen- oder
Priesterweihen im Alten Ritus eine schriftliche Erlaubnis von Mons. Twal vorliegen.
Der letzte Punkt
befaßt sich mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. Die Lefebvristen dürfen in Basiliken und Heiligtümern
privat zelebrieren, sofern die Messen nicht öffentlich beworben werden.
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#58 Brandenburgis 12:36:11 | Donnerstag, 17. November 2011
@Tomas: Ich kann mich deutlich erinnern, daß ich hier schon eine Vielzahl von Argumenten geliefert habe, die belegen, daß Pacelli kein Papst war. Wie oft soll ich das alles noch wiederholen? Ich nenne also mal ein zwingendes Argument: Er hat in der Enzyklika Humani Generis vom 12. August 1950 die theologische Meinung zugelassen, daß das erste Menschenpaar, entgegen dem Wortlaut der Heiligen Schrift, auch aus der Tierwelt abstammen könnte. Damit ist er Apostat und Häretiker.
Klar, der nächste Papst wird sich Pius XII. nennen und wenn es dann wieder ein Lehramt gibt, dass der hier versammelten illustren Runde genehm ist, wird sich dann dieses Lahramt Gedanken machen, wann denn das vorangegangene Lahramt aufgehört hat zu existieren. Was mich noch interessieren würde: wo soll das Lehramt denn herkommen und welche Zeitvorstellungen haben die Herren denn hier?
#53 Lycobates 17:55:30 | Mittwoch, 16. November 2011
#52 Tomás . Richtig! . Die ungültige Amtsführung des Usurpantenbischofs Montini ab 1963 geht der Einführung
des NOM 1969 zeitlich voran. Das bedeutet, daß auch wenn der NOM einwandfrei katholisch wäre, seine
Einführung ungültig ist, da sein Promulgator dazu keine Jurisdiktion hatte. . Hartnäckige und notorische
Häretiker haben keine ordentliche Jurisdiktion, und somit kein Amt in der Kirche legitim inne. Keine
ihrer Amtshandlungen (auch dogmatisch belanglose: wie die Umbenennung eines Bistums) ist gültig. . Über
den genauen Zeitpunkt des Eintretens der derzeitigen Sedisvakanz kann allerdings nur das Lehramt, wenn
es wieder aktuell wirksam ist, lehramtlich endgültig entscheiden. Davon zu unterscheiden ist aber das
praktische Urteil, das ein jeder aufgrund ihm vorliegender Informationen und gemäß persönlichem Kenntnisstand
zu fällen moralisch im Stande und auch gehalten ist. Da es genügend seriöse Ansatzpunkte gibt (hier
schon früher erörtert), um die Bischöfe Roncalli und Montini bereits vor 1958 bzw. 1963 des Modernismus
zu überführen, kann die derzeitige Sedisvakanz mit moralischer (vorerst nicht lehramtlicher!) Gewißheit
seit 1958 angesetzt werden. . Dabei müssen wir es vorläufig bewenden lassen, salvo iudicio Ecclesiae.
Der Herr wird es richten!
Lycobates #51 Ergänzend zur Ihrer Feststellung, daß der N.O.M. ungültig ist, weil er unkatholisch ist,
kam man sagen, daß er ungültig ist, weil Montini, der den N.O.M. eingeführt hat, kein Papst war.
#51 Lycobates 17:22:42 | Mittwoch, 16. November 2011
#49 sacerdos helveticus . Noch einmal zum Kurialstil (unter nochmaligem Hinweis auf den Artikel von Hw.
Cekada #48). Ich schrieb hier früher schon einmal: <Die dogmatische Verbindlichkeit und bleibende Verpflichtung
des Meßbuchs von 1570 können NICHT aus einer kanzleisprachlichen Formulierung hergeleitet werden, SONDERN,
wie schon Kard. Ottaviani und Bf. Bacci 1969 in ihrem Breve Esame Critico betonten, sie werden begründet
durch die Tatsache, daß das Meßbuch die dogmatischen Definitionen des Tridentinums bezüglich Meßopfer
und Eucharistie ausdrückt und für immer festschreibt. Aus eben demselben Grunde muß der NOM als zumindest
häresiebegünstigend und unkatholisch abgewiesen werden.> . Darum geht es, nicht um Formales! . Anders
gesagt: das Meßbuch von 1570 KÖNNTE von einem legitimen Papst durch ein anderes ersetzt werden, das
genau so, wie das von 1570, Ausdruck der katholischen Lehre ist, wie sie zuletzt das Tridentinum vorgelegt
hat. Etwa eine lateinische Übersetzung der Liturgie des hl. Chrysostomus. Die Einführung aber des NOM
ist ungültig, nicht, weil er das Missale von 1570 ersetzt, sondern weil er schlicht unkatholisch ist.
. Ferner bleibt mit Suárez (de charitate 12-1) zu bedenken: „posset Papa esse schismaticus […] si vellet
omnes ecclesiasticas caeremonias apostolica traditione firmatas evertere“. Also nicht einmal, sie durch
lehrmäßig dubiose oder häresiebegünstigende zu ersetzen (dann wäre er häretisch, s.o.!), sondern
es genügt schon das „velle evertere“.
#47 Der hl. Pius X. war Papst und hatte das Recht das Brevier und die Liturgie zu reformieren. Roncalli
war ein Häretiker und damit kein Papst. Aus diesem Grund sind seine „Reformen“ gegenstandslos.
@lycobates Der Umfang der Brevierreform unter Pius X. ist wirklich so durchgreifend wie clericus es schreibt.
Es handelt sich nicht nur um eine Rubriken- oder Kalenderreform sondern um eine tiefgreifende Umgestaltung.
@clericus Das von Ihnen angeführte Argument der nahezu parallelen Formulierungen in den Approbationsbullen
des tridentinischen Breviers und Missales wird auch von mir gerne als Argument angeführt gegen jene,
die sich bei ihrer Behauptung, die Reform des Missale ungültig oder unerlaubt, auf fen Wortlaut gewisser
Formulierungen in jener Bulle berufen.
#48 Lycobates 16:56:34 | Mittwoch, 16. November 2011
#47 clericus . Missale und Brevier sollte man auseinanderhalten. . Es stimmt, wie Sie schreiben, daß
die Änderungen im *Missale* 1960-62, im Vergleich zu dem, was da schon 1955-56 geschehen war, eher geringfügig
sind, wenn man von der ganzen Neuformulierung der Rubriken (übrigens in einem diskutabelen Latein) absieht.
Der Hl. Pius X. hatte lediglich „Additiones et Variationes“ eingefügt, ohne das Rubrikenkorpus an sich
im Wortlaut anzutasten. . Im *Brevier* sind die Änderungen 1960-62 aber ungleich eingreifender (die Betzeit
ist täglich u.U. bis zu einer halben Stunde kürzer!), im Vergleich dazu sind die von Ihnen noch zusätzlich
erwähnten Änderungen aus dem Jahre 1911 fast kosmetisch zu nennen. Wenn schon das Brevier 1911 „ein
anderes Buch“ ist als das Tridentinische, wie würde Ihr Hw. Confr. dann die „Liturgia horarum“ bewerten?
. . Zur Frage des Kurialstils (ein ganz anderer Punkt) bei der Promulgation von liturgischen Gesetzen,
sei noch auf einen Artikel von Hw. Cekada hingewiesen: www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=…
. Lesenswertes auch unter „Liturgy“ hier: www.traditionalmass.org/articles/ . Ein umfangreiches Werk zur
Konzilserklärung über die Religionsfreiheit ist mir zwar bekannt, sein Autor bin aber nicht ich! . Zum
genauen Eintreten der Sedisvakanz wird sich das Lehramt einmal verbindlich äußern müssen. Darauf warte
ich gern. . Etwaige Peinlichkeiten hier hat jeder für sich zu verantworten. Ich bin da für mich zuversichtlich!
#47 clericus 16:23:09 | Mittwoch, 16. November 2011
#47: Lycobates Die Änderungen, die Papst Pius X. einführte, sind sehr weitgehend. Das gesamte Psalterium
wurde umgestellt, die Präzedenzen und Okkurenzen neu geordnet, in den kleinen Horen wurden die (an manchen
Tagen) bis dahin an das Responsorium breve anschließenden Gebete (Kyrie etc.) ganz gestrichen usw. Ein
mir bekannter hw. Confr., seines Zeichens Liturgiker, hält die Änderungen Pius’ X. für so gravierend,
das er geradezu von einem „anderen Buch“ spricht, welches Pius X. anstelle des „Tridentinischen Breviers“
eingeführt habe (er selbst verwendet das „tridentinische“).In jedem Falle waren die Änderungen Pius’
X. im Brevier bei weitem umfangreicher als diejenigen, die Johannes XXIII. in das Missale eingeführt
hat (dessen gültige Amtsinhabe, da vor der Konzilserklärung über die Religionsfreiheit verstorben,
auch Sie vermutlich nicht bestreiten werden: man wird wohl nicht fehlgehen,wenn man in Ihnen den Autor
eines umfangreichen Werkes zu dieser Thematik zu vermutet – nun, das sei dahingestellt). Wäre ich übrigens
Sedisvakantist, wäre es mir sehr peinlich, meine Position von bestimmten Stammgästen dieses Forums mehr
lächerlich gemacht als verteidigt zu sehen.
#46 Lycobates 15:48:54 | Mittwoch, 16. November 2011
#45 clericus . <daß Pius X. das Brevier völlig verändert hat> . Das ist wohl stark übertrieben! In
der Hauptsache hat der hl. Pius X. für das Brevier die wöchentliche Psalmenlesung neugeordnet. Die Verteilung
der Psalmen auf die Woche (die im Laufe der Zeit etwas in Unordnung geraten war, das hängt mit dem Übergreifen
des Sanktorale auf das Temporale zusammen, wo der hl. Pius X. ein gutes Gleichgewicht hergestellt hat),
wurde 1911 wiederhergestellt. . Als „völlige Veränderung“ wäre eher der Wechsel zur Montini’schen „Liturgia
horarum“ zu bezeichnen, wo nicht nur eine der kleine Horen ganz verschwand (ein unerhörtes Novum!), sondern
überhaupt das Sanktorale wesentlich eingeschränkt, die Struktur des Temporale (wie auch im Missale)
ziemlich umgeworfen, die Väterlesungen (noch weiter als in der Roncalli’schen Light-Version des römischen
Breviers 1960-62 bereits der Fall war) eingeschränkt wurden. . Ansonsten haben Sie mit Ihren Bemerkungen
zum Kurialstil natürlich recht. Ein legitimer Papst könnte eine (natürlich rechtgläubige) liturgische
Ordnung einführen, ändern und u.U. wieder außer Kraft setzen. Was ein legitimer Papst aber NICHT kann
(ohne zumindest schismatisch zu werden), ist zu versuchen, eine unkatholische Liturgie einzuführen und
weltweit aufzuerlegen, oder die ganze, überlieferte Liturgie einfach über den Haufen zu werfen. Das
ist auch nachweislich nie passiert. Bis 1969/70.
#45 clericus 14:57:54 | Mittwoch, 16. November 2011
#37: Wieder einmal Sinah, der sich um jeden Preis blamieren will. Also gut, kein Problem. Wenn Sie nur
den Hauch einer Ahnung von Kanonistik hätten, wüßten Sie, daß „stilus curiae“ (Kurialstil) ein völlig
gängiger Begriff ist; ebenso, daß sich dieser stilus curiae häufig gewandelt hat: zur Zeit Pius’ X…
war er ein ganz anderer als als zur Zeit Leos XII., dieser wiederum ein anderer als zur Zeit Clemens XI.
usw. Die Feststellung dieser Tatsache hat mit Neomodernismus natürlich überhaupt nichts zu tun – es
sei denn, man will auch sämtliche Kanonisten der Zeit vor dem Vaticanum II als Modernisten abtun. Modernismus
ist eine Irlrlehre, für die die Religion (da keine objektive religiöse Erkenntnis möglich sei) aus
dem „Gefühl“ ensteht („vitale Immanenz“) – also wohl ziemlich präzise dasjenige, was Sie mit Ihren tragikomischen,
von keinerlei tiefergehenden Sachkenntnis beeinflußten Eruptionen hier zumindest praktisch vormachen.
Da verwundert es auch nicht, daß Sie wohl nicht imstande sind, das Argument, daß Pius X. das Brevier
völlig verändert hat (auch er Ihrer Ansicht nach ein Modernist?), auch nur zu begreifen! Pius V. hat
fast wörtlich dasselbe wie in „Quo primum tempore“ (Missale) in „Quod a nobis“ (Brevier) geschrieben :
„„Si quis autem hoc attentare praesumpserit, indignationem omnipotentis Dei se noverit incursurum.“) Ein
guter Rat: Halten Sie einfach Ihren frechen Schnabel, Sie Blödling; und hüten Sie sich, daß der Zorn
Gottes vielleicht nicht einmal SIE treffe!
Angesichts der immer noch latent vorhandenen Versuche der ( trotz den vom Heiligen Vater herausgegebenen
Ausführungsbestimmungen für das motu proprio ) unrechtmässigen Blockade der Alten Messe wäre es von
unschätzbarem Wert, wenn der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. selbst eine Alte Messe zelebrieren würde;
diese hat ihren Wiedereinzug in den Petersdom bereits vollzogen; die Alte Messe endlich wieder am Hauptaltar!; www.razyboard.com/…07887-6071170-0.html Papst Benedikt XVI. will der Alten Messe in kleinen Schritten
den Weg ebnen; zu sehen an den oft unscheinbaren Handlungen wie jüngst bei der hl. Messe am Weltjugendtag;
Zur Erinnerung an die hl. Taufe; „Asperges me“; www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html der hl. Franziskus
über die mangelnde Ehrfurcht; + „Von der Ehrfurcht gegen den Leib des Herrn Wir Kleriker alle, lasset
uns doch die große Sünde und die Unwissenheit bedenken, welche manche sich zuschulden kommen lassen
gegen den allerheiligsten Leib und das Blut unseres Herrn Jesu Christi, sowie gegen die allerheiligsten
Namen und die geschriebenen Worte der Wandlung.“ + www.razyboard.com/…07690-5894600-0.html die hl. Messe
der Jahrhunderte; in Ehrfurcht; www.razyboard.com/…07921-6108790-0.html
#40 Siegfried 09:41:40 | Mittwoch, 16. November 2011
Da der Patriarch nicht mehr mit dem Heiligen Vater und der Kirche in Übereinstimmung lebt und handelt,
darf sich kein Gläubiger und kein Priester seinen Anweisungen beugen. Dies ist ein Bischof der völlig
im Schisma lebt. Nicht die Bischöfe der Piusbruderschaft, sondern die Modernistenbischöfe. Der Freimaurische
Auftrag zur Messe gemäß dem Missale Romanum lautet: „3. Weist protestantische Pastoren an, die Hl.
Messe (Missale Romanum) zu überprüfen und zu entsakralisieren. Sät Zweifel an der Realpräsenz (der
Eucharistie) und bekräftigt, daß die Eucharistie – näher am Glauben der Protestanten – nur Brot und
Wein und nur symbolisch gemeint ist. – Setzt Protestanten in Seminaren und Schulen ein. Ermutigt zum Ökumenismus
als den Weg zur Einheit. Klagt jeden an, der an die Realpräsenz glaubt, als subversiv und ungehorsam
gegen die Kirche. 4. Verbietet die lateinische Messliturgie, Anbetung und Lieder, denn sie vermitteln
ein Gefühl des Geheimnisses und der Ehrfurcht. Stellt das hin als „Hokuspokus“ von Wahrsagern. Die Menschen
werden aufhören die Priester als Menschen von überragender Intelligenz und als geheimnisvolle Respektpersonen
zu betrachten.“
#34 Luther wollte, wie alle Häretiker, die Kirche in seinem antikatholischen Sinne „reformieren“, d.h.
in eine antichrisliche „Kirche“ umfunkzutionieren. Als ihm es nicht gelungen ist, trennte er sich von
ihr und gründete sein eigenen Verein. Die Tatsache, daß es vor Luther schon 18 deutsche Übersetzungen
gegeben hat (vgl. @clericus #29) wird in jedem Lehrbuch der Kirchengeschichte angesprochen. Im übrigen
hat Luther bei seiner Übersetzung die Bibel verfälsch, indem er die Bücher der Makkabäer und den Jakobusbrief
weggelassen hat, weil beide Dokumente ihm nicht in den Kram gepaßt haben. Das spricht von der „Aufrichtigkeit“
dieses Ketzers, der von den Modernisten mit dem Ratzinger an der Spitze geehrt und gelobt wird. Wie sieht
es eigentlich mit den Bemühungen seitens der Konzilsskekte, die Exkommunikation von Luther aufzuheben,
aus? Wojtyla soll es versucht haben. #36 Der „Papst“ ist, als guter Modernist, ein überzeugter Anhänger
der Montinimesse. Er liebt nicht die tridentinische Messe, sondern er duldet sie nur, unter gewissen Bedingungen
und als außerordentlicher Ritus, die Roncallimesse, um die Traditionalisten in die Konzilssekte einzugliedern
und neutralisieren. Warum sollte ein Supermodernist, der zusammen mit Protestanten, Muslimen und Judaisten
betet, die tridentinische Liturgie lieben?
#9 clericus „…eine damals übliche Formel des Kurialstils…,“ Der übliche Stil der Neomodernisten.
Auch sie werden dem Zorn Gottes nicht entrinnen. Er steht nämlich schon über ihren Häuptern. #10 Tomás
„Der Ratzinger hat nur die Messe von Roncalli zugelassen, um die Piusbrüder einzufangen und niederzuwalzen.“
Haargenau!
#36 Paul M. 02:31:43 | Mittwoch, 16. November 2011
Weshalb fürchtet dieser Bischof die Schönheit und würdevolle Erhabenheit der Heiligen Messe in der
überlieferten Form des Römischen Ritus? Der Papst fürchtet sie nicht und fördert sie zudem. Danke,
Heiliger Vater! Wer die „Alte Messe“ zu verhindern versucht, stellt sich somit gegen den Stellvertreter
CHRISTI auf Erden! Gar nicht nett…!
#34 valen-tin 01:04:58 | Mittwoch, 16. November 2011
„#28 Tomás 00:08:49 | Mittwoch, 16. November 2011 #25 Luther war ein Häretiker, der sich von der Kirche
Christi getrennt hat, um seinen eigenen häretischen Laden zu gründen. Luther ist nicht nur in manchen
Sachen zu kritisieren, sondern als Häretiker zu verurteilen. Wofür soll man Luther loben? Dafür, daß
er das Priestertum aufgebeben hat, um mit eine entlaufene Ordenschwert zusammen zu hausen, das Papstum
geleugnet, den Marien- und Heiligenkult abgeschaft, die Bibel verfälsch, das Klosterleben ruiniert, das
Meßopfer verboten hat, Tausende Bauern umbringen ließ, und, und? Ratzinger hat ihn allerdings nicht
nur geehrt und gelobt für die Dinge, wo er Recht hatte (welche?), sondern ganz allgemein. Der Vergleich
mit manchen Päpste, die kein vorbildliches Leben geführt haben, ist falsch, weil diese Päpste katholisch
waren und keine Feinde der Kirche wie Luther. Als Luther die Bibel übersetzt hat, gab es schon jede Menge
von katholischen Übersetzungen der Heiligen Schrift.“ 1. Luther wollte die katholische Kirche verändern.
Das hat er nicht geschafft, und, wie man sieht auch die heutigen „Katholiken“ nicht. Auch wenn Spanier
möglicherweise nicht de Griechischen mächtig sind: Da hilft auch „googeln“, tomas. „Häresie“… fang
mal an. „Als Luther die Bibel übersetzt hat, gab es schon jede Menge von katholischen Übersetzungen
der Heiligen Schrift.“ Ach ja? BEWEISE!!!
#33 Hare-Krishna 00:25:52 | Mittwoch, 16. November 2011
Gott hat das wohl so zugelassen. . Aber ob das der Frau aller Völker so schmeckt, wird beim Partner-Organ
KbeKlopp-Verlag von Heiligen den Sirius-Planetennebeln für eine Mittelstreckenoffenbarung erchannelt.
.
#29 Der Ratzinger hat diese abstoßende Persönlichkeit als ein Mensch, der mit Gott gerungen hat, dargestellt.
Also war der abgefallene Mönch Luther, jemand der sich mit dem Glauben auseinandergesetz hat.
#29 clericus 00:11:10 | Mittwoch, 16. November 2011
#25: Es sei angemerkt, daß es bereits vor Luther 18 deutsche Bibelübersetzungen gab (14 hochdeutsche
und 4 niederdeutsche). Die derzeit stark verbreitete „Einheitsübersetzung“ wäre früher, und zwar völlig
zu Recht, auf dem Index der verbotenen Bücher gelandet. Luther war eine durch und durch abstoßenden
Persönlichkeit, der ärgste Feind der Kirche und damit Christi. Habe die Rede des Hl. Vaters in Erfurt
nicht gelesen, bin aber überzeugt, daß er sehr gut weiß, wie weit er gehen kann. Gute Nacht!
#25 Luther war ein Häretiker, der sich von der Kirche Christi getrennt hat, um seinen eigenen häretischen
Laden zu gründen. Luther ist nicht nur in manchen Sachen zu kritisieren, sondern als Häretiker zu verurteilen.
Wofür soll man Luther loben? Dafür, daß er das Priestertum aufgebeben hat, um mit eine entlaufene Ordenschwert
zusammen zu hausen, das Papstum geleugnet, den Marien- und Heiligenkult abgeschaft, die Bibel verfälsch,
das Klosterleben ruiniert, das Meßopfer verboten hat, Tausende Bauern umbringen ließ, und, und? Ratzinger
hat ihn allerdings nicht nur geehrt und gelobt für die Dinge, wo er Recht hatte (welche?), sondern ganz
allgemein. Der Vergleich mit manchen Päpste, die kein vorbildliches Leben geführt haben, ist falsch,
weil diese Päpste katholisch waren und keine Feinde der Kirche wie Luther. Als Luther die Bibel übersetzt
hat, gab es schon jede Menge von katholischen Übersetzungen der Heiligen Schrift.
#26 clericus 23:47:26 | Dienstag, 15. November 2011
#24 Können Sie sich vorstellen, daß irgendeine Frau Tomás heiratet? Die müßte dann wohl genauso verrückt sein, wie er (bzw. sein Vorbild Luther). Eine solche Ehe wäre wegen Unzurechnungsfähigkeit der Nupturienten ungültig. –-Wie gesagt: Ein Fall für den Hundefänger bzw. den Tierarzt.
#25 Dumbledor 23:47:06 | Dienstag, 15. November 2011
<Seltsam finde ich, daß Sie als Ratzinger-Fan Luther kritisieren. Haben Sie nicht mitbekommen, daß der
Ratzinger in Erfurt den Luther mit seinem Besuch geehrt und sogar gelobt hat?> Langsam wird’s wohl ein
bisschen albern. Natürlich kann man Luther in so manchen Dingen kritisieren und das tun ja sogar viele
Lutheraner. Aber warum sollte man ihn nicht ehren und loben dürfen für die Dinge wo er Recht hatte?
Oder verbreitet die katholische Kirche heute etwa keine deutschen Bibelübsersetzungen? Man kann genauso
auch so manche Päpste kritisieren, das Stichwort Borgia sollte hier ausreichen.
#19 Welchen Papst? Sie meinen sehr wahrscheinlich den Ratzinger, der hartnäckig von sich behauptet, Papst
zu sein. Seltsam finde ich, daß Sie als Ratzinger-Fan Luther kritisieren. Haben Sie nicht mitbekommen,
daß der Ratzinger in Erfurt den Luther mit seinem Besuch geehrt und sogar gelobt hat?
#19 clericus 23:23:57 | Dienstag, 15. November 2011
Der Tomás (wie auch sein noch erheblich beschränkterer Mitstreiter Sinah) ist eben so ein Typ, der keine Ahnung hat , höchstens eine auf ein Miniaturgebiet beschränkte (sich dort allerdings bestens auszukennen glaubt), aber in alles hineinredet , wie es Modernisten eben tun – er ist nämlich selbst einer! Sein Gewäsch über den Hl. Vater ist von derselben „Qualität“ wie die jedes x-beliebigen pubertären Flegels und Kirchenhassers à la Luther und Otto von Corvin. Der Herr Tomás T…o sollte endlich einmal seinen unverschämten Schnabel halten! Und wer jetzt anfängt herumzuquaken, diese Art von Bemerkungen sei unhöflich, der lese sich einmal den Mist durch, den Sinah, Tomás und andere mente capti hier tatgtäglich über die höchste Autorität auf Erden, unseren Hl. Vater, erbrechen!
#17 Hare-Krishna 23:09:51 | Dienstag, 15. November 2011
Das Ex-Großinquisitor-Messbuch nicht verwenden zu dürfen… . Mons. Twal scheint ein sehr weiser Mann
zu sein. Er hat sich genau an das Motu Proprio gehalten. Wem es immer noch nicht reicht, zeigt, dass er
will, dass der Papst deren Präambel unterschreibt: „Alle sind Kinder Satans, die nicht in der Pius- oder
Petrusbruderschaft sind“, gell…
#12 Gegen das Beten der Liturgie mit den Reformen vom hl. Pius X. und Pius XII. ist nichts einzuwenden.
Beide waren wahre Päpste. Dagegen die „Reform“ der Messe durch Roncalli ist inakzeptabel, weil er kein
Papst war.
#12 clericus 22:33:21 | Dienstag, 15. November 2011
#10 Der Tomas präsentiert sich hier nur als strammer Sedisvakantist, um alle gläubigen Katholiken für
sich zu vereinnahmen, zum Papst gewählt zu werden und dann alle niederzuwalzen. Im übrigen betet der
Tomas nicht die tridentinische, sondern die Pacelli- bzw. Sartomesse. Das war ein Kniefall vor der Freimauerei.
Andere folgen. Herzlich willkommen, liebe Leser, in Tomás Klapsmühle!
Der Ratzinger hat nur die Messe von Roncalli zugelassen, um die Piusbrüder einzufangen und niederzuwalzen.
Im übrigen beten die Piusbrüder nicht die tridentinische, sondern die Roncallimesse. Das war ein Kniefall
vor der Konzilssekte. Andere Folgen.
#9 clericus 22:07:13 | Dienstag, 15. November 2011
# 4 Daß Pius V. fast wörtlich dasselbe für das Brevier geschrieben hat, wie für das Missale („daß
man sich bei jedweder Änderung den Zorn Gottes zuzieht“ etc.- eine damals übliche Formel des Kurialstils),
ist Sinah selbstverständlich unbekannt – oder ist er der Meinung, daß Pius X., der das Brevier völlig
neu ordnete, vom Bann Pius V. betroffen ist? –------------ Nun ja, Sinah: Jeder blamiert sich, so gut
er kann!
#6 Alois Bischof 21:18:43 | Dienstag, 15. November 2011
„Es dürfe nur ein Druck aus dem Jahr 1962 verwendet werden: „Das Meßbuch von Pius V. († 1572) darf nicht
verwendet werden.““ Konziliare Ideologie, auch bei den lateinischen Palästinensern bereits umgesetzt,
von Fouad Twal, dem konziliaren Vorsteher. Stellen Sie sich mal vor, es würde jemand am Wirken des hl.
Pius V. erinnert werden. Oder an die Verurteilung des Modernismus durch den hl. Pius X. Das darf nicht
sein. Das lateinische Patriarchat von Jerusalem ist keine Ost- oder Ortskirche sui iuris mit eigener Gesetzgebung,
und ist somit ‘Summorum pontificum’ (2007) von Benedikt XVI. verpflichtet. Diese Behinderung durch den
neokonservativen Twal ist ein eindeutiger Versuch zur Einschüchterung der ‘Altritualisten’. Die frommen
palästinensischen Laien des lateinischen Ritus sehnen sich nämlich zur heiligen Messe der fränkischen
Kreuzzugsritter und des hl. Pius V. Die ‘alte’ römische Liturgie ist ja auch den frommen verschiedenen
Riten der Ostkirchen, im Heiligen Land so wie anderswo, was der Frömmigkeit und der Lehrmässigkeit angeht,
eng verbunden. Anders als die neoprotestantische neomodernistische Novus Ordo-‘Messe’.
Allein mit dem einzigen Punkt „Das Meßbuch von Pius V. († 1572) darf nicht verwendet werden“ hat sich
Mons. Twal den Zorn Gottes und der Apostelfürsten auf sich gezogen und den Bann des heiligen Papstes
Pius V.! Leider scheint die FSSPX diesen Zorn auch spüren zu müssen – der Segen Gottes lag jedenfalls
nicht auf diesem jüngsten Unterfangen!
Qui tacet consentire videtur, wer schweigt scheint zuzustimmen, und Papst Benedikt hat sich bislang nicht dagegen ausgesprochen, ich halte es gut für möglich dass er sich ins Fäustchen lacht, sein ganzer Lebensweg deutet in diese Richtung, wer einen Bischof Krenn als Erzbischof von Wien nicht brauchen kann und seinem Schüler Schönborn den Weg dazu ebnet, kann auch den alten Ritus nicht brauchen, und wenn er ihn genehmigt, dann nur mit großem Widerwillen.
#1 Ildefons 20:43:50 | Dienstag, 15. November 2011
In den praktischen Anweisungen des lateinischen Patriarchen von Jerusalem zur tridentinischen Messe kann ich in keinem Punkt einen Widerspruch zum Motu proprio des Heiligen Vaters vom 07.07.2007 feststellen.