Was der Erzbischof über seine Begegnung mit Pater Pio schrieb
Brief von Mons. Marcel Lefebvre an den Prior der Pariser Pius-Kirche Saint Nicolas du Chardonnet, Pater Philippe Laguérie, vom 8. August 1990. Von Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991).
Aber die Lügen haben ein zähes Leben wie jene von [der Fraternité
Saint-Vincent-Ferrier in] Chéméré über meine angebliche Zustimmung zur Religionsfreiheit.
Es steht
auf dieser Seite 766 der Revue [Sedes Sapientiae], von der Sie mir eine Photokopie geschickt haben, kein
wahres Wort.
Zwei Minuten
Die Begegnung mit Pater Pio, die im Jahr 1967 nach Ostern stattfand, dauerte
zwei Minuten.
Ich war in Begleitung von Pater Barbarin und einem Spiritanerbruder, dem Bruder Felin.
Ich habe Padre Pio auf einem Korridor angetroffen, während er sich – auf zwei Kapuziner gestützt –
zum Beichtstuhl begab.
Mit ein paar Worten teilte ich ihm den Zweck meines Besuches mit – nämlich, daß
er die Kongregation der Väter vom Heiligen Geist segnen möge.
Diese müßten – wie alle Ordensgemeinschaften –
ein außerordentliches Generalkapitel abhalten, ein Kapitel des „Aggiornamento“, von dem ich verhängnisvolle
Auswirkungen befürchtete.
Der Pater rief daraufhin aus: „Ich soll einen Erzbischof segnen? Nein, nein –
Sie sollten vielmehr mich segnen!“
Er verbeugte sich und erwartete den Segen.
Ich habe ihn gesegnet.
Er hat meinen Ring geküßt und seinen Gang zum Beichtstuhl fortgesetzt.
Das war die ganze Begegnung,
nicht mehr und nicht weniger.
Die einfache Wahrheit
Um den Artikel dieser Revue zu erfinden, muß man
einen lügnerischen Geist und eine satanische Phantasie besitzen.
Der Autor ist wirklich ein Sohn des
Vaters der Lüge – wie auch [der Gründer der Bruderschaft Saint-Vincent-Ferrier] Pater Louis-Marie de
Blignières (62) mit seinen lügnerischen Auslegungen der Konzilsdokumente.
Nach [dem Gründer der Benediktinerabtei
Sainte-Madeleine du Barroux] Dom Gérard Calvet († 2008) hat auch [der Gründer der Liga der katholischen
Gegenreformation] Hw. Georges de Nantes († 2010) ins gleiche Horn geblasen.
Was für ein Aufmarsch von
Schreckgespenstern! Das unterhält das Publikum.
Danke, daß Sie mir erlaubt haben, einmal mehr die einfache
Wahrheit zu sagen. Mit den herzlichsten Grüßen in Christo und Maria.
† Marcel Lefebvre
Email-Adressen der Empfänger
24 Lesermeinungen
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#24 Don Camillo … 20:58:02 | Sonntag, 20. November 2011
Cowboyhut, was sehen Sie den Splitter im Auge ihres Bruders. Den eigenen Balken sehen Sie aber nicht?
. Richtet nicht, dass ihr nicht gerichtet werdet!
#23 cowboyhut † 20:16:42 | Samstag, 19. November 2011
Sinah- lies besser die frohe und freimachende Botschaft des Evangeliums, statt pseudomystsiche Verschwörungstheorien
aufzubauen und diese auch noch selbst zu glauben. Fatima und Co. sind lediglich sog. Privatoffenbarungen,
die kath. Kirche hat lediglich die Verehrung der Maria von fatima erlaubt. Weiterhin gilt, dass das Evangelium
die einzig richtungsweisende Botschaft ist. Es ist doch auch bekannt, dass die Kinderchen von Fatima vor
ihren angebl. Erscheinungen die geschichte von Lourdes erzählt bekommen haben. Und Kinder haben ja eine
so große Phantasie… Außerdem stimmt doch merkwürdig, dass nur Lucia die Initiatorin der Fatima Geschichte
war. Jacinta durfte nur schweigedn zuhören und Francesco hörte meist von den angebl. Botschaften überhaupt
nichts. Diese Fatima- Maria scheint ja sehr feministisch zu sein, wenn der einzige männliche „ Seher „
die ganzen Geschichtchen immer nur von Lucia erzählt bekam. Wenn ihr frömmelnde rechtsgläubige so
viel von den erscheinenden Muttergottheiten haltet, warum geift ihr dann vehement gegen Medjugorje ? Weil
dort keine Tridi- Messe gefeiert wird und weil dort nicht mit Hölle und Verdammnis gedroht wird ? Heuchlerische
bande !
„Um den Artikel dieser Revue zu erfinden, muß man einen lügnerischen Geist und eine satanische Phantasie
besitzen.“ Den selben lügnerischen Geist muß man besitzen, um das Dritte Geheimnis von FATIMA zu verfälschen
und zu manipulieren, wie es geschehen ist. Wenngleich MARIA aufforderte, das Dritte Geheimnis von Fatima
im Jahre 1960 bekanntzumachen, hat sich Johannes XXIII. geweigert, dies zu tun. Ein Ungehorsam ohnegleichen!
Mit seinen lügnerischen Auslegungen und Ablenkung auf das Attentat hat Benedikt XVI. diesem lügnerischen
Geist noch die Krone aufgesetzt. Den gleichen lügnerischen Geist setzte dann Tarcisio Kardinal Bertone
fort, indem er Schwester Lucia unterstellte behauptet zu haben, daß die Muttergottes nicht von einer
Veröffentlichung im Jahre 1960 gesprochen habe, dies stamme aus ihrem eigenen Einfall. Meineidig ohne
Maß und ohne Beispiel!
#16 „Es ist kirchenrechtlichen verboten, an den Kulthandlungen der Piusbruderschaft (aktiv) teilzunehmen,
weil die Piusbrüder Häretiker sind.“ Wenn man der Meinung ist, dass die RKK, jedenfalls das, was die
Mehrheit der Katholiken dafür ansieht, die VII-Sekte ist, stimmt Ihre Aussage natürlich, Tomás. Wenn
man allerdings der Meinung ist, dass die RKK die RKK ist, ist sowohl Ihre Aussage wie auch die vom Cowboyhut
völliger Nonsens.
Nicht „aufbruchbewegte“ Version; + „Kurz nach Ostern 1967 fuhr Erzbischof Lefebvre, begleitet von Pater
Noël Barbara C.P.C.R. und dem Spiritanerbruder Felin, zu Padre Pio nach San Giovanni Rotondo (Apulien),
wo er ihn auf einem Korridor des Kapuzinerklosters gestützt von zwei Kapuzinern am Weg zum Beichtstuhl
angetroffen hat. Erzbischof Lefebvre sagte Padre Pio kurz, dass seine Kongregation der Väter vom Heiligen
Geist, wie alle religiösen Gesellschaften, ein außerordentliches Generalkapitel, ein Kapitel des „aggiornamento“
(Öffnung der Kirche zur Welt), abhalten müsse. Da er verhängnisvolle Auswirkungen befürchte, bitte
er Padre Pio, seinen Spiritanerorden zu segnen. Daraufhin hat Padre Pio nur ausgerufen: „Ich soll einen
Erzbischof segnen? Nein, nein, – Sie sollten vielmehr mich segnen!“ Padre Pio verbeugte sich und erwartete
den Segen. Erzbischof Lefebvre segnete ihn, und Padre Pio küßte den Bischofsring und setzte seinen Gang
zum Beichtstuhl fort. Das Gespräch dauerte zwei Minuten“ + www.razyboard.com/…07887-5980016-0.html
das hl. MessOPFER; Kraft-, aber auch Leidensquelle des hl. Pater Pio; + „O Gott, Herr meines Herzens,
einziger Mittelpunkt all meiner Freuden, wie lange muss ich noch warten, eh mir Eure unaussprechliche
Schönheit enthüllt wird? Ihr durchbohrt meine Seele mit den Pfeilen Eurer Liebe (…)“ + www.razyboard.com/…07910-5841283-0.html
„Deshalb ist es den Gläubigen bis heute untersagt, eine Laienmesse der Piusianer Sekte zu besuchen.“
Was definitiv nicht stimmt, Cowboyhut. Entweder lügen sie also oder Sie haben keine Ahnung.
#15 cowboyhut † 22:37:29 | Freitag, 18. November 2011
Wen interessiert es, was der exkommunizierte ,ehemalige Bischof Lefebvre für Märchen über seine Begegnung
mit dem Kapuziner Pater Pio verbreitet hat. Wenn dieser Pater Pio so mystisch veranlat war, wie behauptet
wird, hätte er einen großen Bogen um Lefebvre gemacht. Schließlich hat dieser mit der katholischen
Kirche gebrochen und Irrlehren verbreitet. Deshalb ist es den Gläubigen bis heute untersagt, eine Laienmesse
der Piusianer Sekte zu besuchen.
#14 Brandenburgis 21:18:24 | Freitag, 18. November 2011
Ja, Apologet, er hat jeden erbarmungslos aus der Bruderschaft ausgestoßen, der gewagt hat, daran zu zweifeln, daß Jopa II Papst ist. Die neuen Peudosakramente hat er auch anerkannt.
#13 Apologet 21:09:23 | Freitag, 18. November 2011
@Brandenburgis Auf die Linie der Konzilskirche ist er meines Wissens nie übergegangen! Es mag aber Jahre
Ende der 70er und Anfang der 80er gegeben haben wo er Hoffnung in den Polen gehegt hat dass es eine Einigung
und Richtungsänderung gibt und das auch so weitergab, aber diese Hoffnung sollten spätestens 1986 mit
Assisi-Ankündigung und insb. der Durchführung gewaltig enttäuscht werden. Er sprach dann davon, dass
der Papst womöglich kein Papst ist, Rom von Antichristen besetzt sei und ähnliches und man könne mit
diesem Rom nicht zusammenarbeiten.
#12 Brandenburgis 20:28:10 | Freitag, 18. November 2011
Lefebvre hat tatsächlich häufig die Unwahrheit gesagt und in übler Weise getrickst und die Positionen gewechselt. Es ist tragisch, doch dieser Mann war schlicht und einfach durch die Zeitumstände überfordert. Seine Ablehnung gü. V2 basierte ziemlich stark auf der Abneigung gü. dem „Konzilspapst“ Paul VI. Als dieser verstorben war, ging Lefebvre letztlich voll auf die Linie der Konzislkirche über. Sein ständiges Changieren hat seine Nachfolger erheblich verwirrt, nur so können die heutigen wirren Positionen der FSSPX verstanden werden.
#11 Melusine † 20:22:06 | Freitag, 18. November 2011
„Lefébvre war nicht nur ein Häretiker, sondern auch ein Lügner, aber es fällt einem schwer zu glauben,
daß ein heiligmäßiger Priester, wie Pater Pio, sich zur Häresie des „Rechtes“ auf Religionsfreiheit
bekannt hat.“ – Tomàs, da habt Ihr beide vieles gemeinsam.
#9 kammerjäger 17:57:19 | Freitag, 18. November 2011
#8 „Den Ring eines (rechtgläubigen) Bischof ,… zu küssen ist für jeden Katholiken eine Selbsverständlich.
Dafür gibt es einen Ablaß von 200 Tagen.“ – Tomas: Klauen Sie sich einen Bischofsring
und sammeln Sie Tage! Oder stellen Sie sich vor das Bischöfliche Ordinariat und nutzen Sie jede erdenkliche
und sich bietende Gelegenheit! – Noch leichter: Wieviele Tage Ablass gibt es für denjenigen, der den
von der Sonne nicht beschienenen Teil des Kammerjägerschen Körpers küsst? Würde dazu einige Foristen
gerne einladen! Sind mit diesem Opfer für mich auch „Ablasstage“ verbunden. –
Lefébvre war nicht nur ein Häretiker, sondern auch ein Lügner, aber es fällt einem schwer zu glauben,
daß ein heiligmäßiger Priester, wie Pater Pio, sich zur Häresie des „Rechtes“ auf Religionsfreiheit
bekannt hat. Ein künftiger Seligsprechungsverfahren muß diesen Punkt klären. #4 Den Ring eines (rechtgläubigen)
Bischofs, als Erhbietung seines Amtes, zu küssen ist für jeden Katholiken eine Selbsverständlich. Dafür
gibt es einen Ablaß von 200 Tagen. #6 Nur der Papst kann jemand selig- oder heilig sprechen. Da Lefébvre
ein Häretiker war, wird seine Seligsprechung nie stattfinden.
#6 Alberthesel † 16:29:17 | Freitag, 18. November 2011
Ist eigentlich schon ein Seligsprechungs-Verfahren für Marcel Lefebvre eingeleitet worden? \\ Könnte
die Pius-Bruderschaft aus eigener Initiative Marcel Lefebvre seligsprechen? \\ Kennt sich jemand’in diesen
Fragen kirchenrechtlich aus?
Schon interessant für was Pater Pio herhalten muss. Das wird wie ein Lackmustest von vielen Gruppierungen verwendet. Hab mal irgendwo gelesen, dass jemand Worte vom toten Pater Pio empfangen hatte, dass Medjugorje echt sei. Das ganze nennt sich wohl frommer Betrug, da nimmt man es mit den 8. Gebot nicht so genau, ich mein ist schließlich für einen „guten Zweck“.