(kreuz.net) Im vergangenen Juni endete das benediktinische Leben auf dem vierzig Meter hohen Michaelsberg
in der 40.000-Seelen-Stadt Siegburg – 35 Kilometer südöstlich von Köln – offiziell.
Damit ging eine
947jährige Geschichte zu Ende.
Überleben auf Sparflamme
Als Nachfolgeregelung ist vorgesehen, daß
sechs indische Karmeliter die Kirche der Abtei übernehmen sollen. Wann das sein wird, ist noch unklar.
Sie werden aber nicht das Kloster, sondern nur das Gästehaus bewohnen.
Dem Klostergebäude droht eine
„weltliche Nutzung“ – wie die Online-Ausgabe der kirchenfeindlichen Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’
gestern berichtete.
Nach Angaben der Tageszeitung wird das Erzbistum diese Botschaft samt Terminplan
im kommenden Frühjahr bekanntgeben.
Das altliberale Edith-Stein-Exerzitienhaus wird seine Arbeit fortsetzen
können.
Nach seinem Abgang bröckelte die auf das Jahr 1064 zurückgehende Tradition schnell
ab.
Die weltlichen Angestellten wurden entlassen, die Abteistuben, die Buchhandlung und das Gästehaus
schlossen.
Im November 2010 wurde das Ende der Abtei bekanntgegeben.
Grund dafür war die moralische,
religiöse und disziplinarische Dekadenz, die nach dem unseligen Zweiten Vatikanischen Konzil in Kirche
und Klöster Einzug hielt.
Immerhin hinterließen die Siegburger Mönche keine Schulden.
Wo war das
„Gottesvolk“?
Der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ weist darauf hin, daß rund siebzig Prozent der regelmäßigen
Gottesdienstbesucher in der Abteikirche nicht aus Siegburg stammten.
Auch beim Abschiedsfest im Juni
sei weit mehr als die Hälfte der rund 1500 Gäste von außerhalb gekommen.
Damit sei klar geworden,
„daß die Siegburger »ihre« Mönche schon länger aus den Augen verloren hatten.“
Damit ist das Ende
der Abtei auch das Ende der vom Zweiten Vatikanum inszenierten Gottesvolk-Illusion.
Email-Adressen der Empfänger
103 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#102 valen-tin 00:30:52 | Samstag, 26. November 2011
#100: Da gebe ich Ihnen recht. Nur hätte ich im nachträglichen+net Artikel auch eine Entschuldigung erwartet, wahrscheinlich was das zu viel Erwartung.
#101 Gotthard 22:44:17 | Freitag, 25. November 2011
eine sehr gediegene Gegendarstellung des letzten Benediktiners vom Michaelsberg – aber die Redax lässt
diesen Verriß ihrer Darstellung nicht kommentieren … Zensur alles Leser!
Wollen nicht die Benediktiner von Fontgombault eine Gründung in Deutschland beginnen? Hat man dort schon nachgefragt, ob sie Interesse an der Abtei haben?
#97 Thomasius 11:08:26 | Freitag, 25. November 2011
Es ist verwunderlich aber wohltuend, auf diesem Christenhassportal den Kommerntar des Fraters Linus zu lesen, der die Hasstiraden der zahlreichen Artikel zu diesem Thema zurecht rückt.
#96 Rudi Mentär † 10:41:39 | Freitag, 25. November 2011
Redaxe von #.net: erst dieser Artikel mit den dämlichen Äußerungen zu den Gründen, warum das Kloster aufgelöst wird (nachkonziliare Dekadenz oder so) und jetzt den Kommentar von Frater Linus als Artikel, aber mit abgeschalteter Kommentarfumktion. Was soll das? Total sinnfrei. BTW: Habt Ihr Frater Linus gefragt, ob ihm diese prominente Veröffentlichung recht ist? Lasst mich raten: nee.
Warum sollte man den Schmerz der Mönche über die verlorengehende Stabilitas nicht annähernd nachvollziehen können. Klar doch. Aber wenn nichts mehr geht, alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, werden auch sie sich der Erkenntnis beugen müssen: „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh’…der ewigen Heimat zu…“. Auch wenn es schwer fällt!
#93 Regina 1961 08:37:51 | Freitag, 25. November 2011
Tomas war vor seinem (ungültigen) Auftauchen bei kreuz.net Oberministrant bei einem Piusbruder und darf
jetzt dort nicht mehr ministrieren, weil er unbedingt weibliche Ministrantinnen einführen wollte…
Regina
#92 Thomasius 08:36:33 | Freitag, 25. November 2011
Tja, der Michaelsberg. Ist wohl eines der Opfer der Verlegung der Bundeshauptstadt von Bonn nach Berlin. Dort fanden häufig Tagungen statt. Dort trank man auch dem dort gebrannten Schnaps. Die Benediktiner sind ja für die Herstellung von Drogen bekannt. Mönche waren dort aber schon seit Jahrzehnten eine Seltenheit – schon bevor Ratzinger Papst wurde.
#77 Ratzinger war vor seiner (ungültigen) Wahl zum Papst Häretiker. Damit war die Wahl gemäß der Bulle
von Paul IV. „Cum ex apostolatus officio“ null und nichtig – auch wenn die Form- und Verfahrensbestimmungen
eingehalten wurden.
#90 schamane40 00:05:26 | Freitag, 25. November 2011
valen-tin besorgen Sie sich das „Handbuch des Kriegers des Lichts“. Diognes Verlag Dann verstehen Sie
shaloms „widersprüche.“ . Eine Katze mit Handschuhen wird niemals Mäuse fangen …
#87 valen-tin 23:32:43 | Donnerstag, 24. November 2011
@shalom. Ich finde ja, dass es viel mehr Betroffene/Verleumdete geben sollte, die sich hier äußern.
Das wäre eine echte Alternative um +net zu widerlegen. @Alstak: Schade nur( für die „Ver-spritzer“)
dass das auch hier nicht verfängt. Und jetzt nehme ich auch mal das Wort Gott in den Mund: GOTTSEI DANK!!!
#86 Alstak 23:25:47 | Donnerstag, 24. November 2011
valen-tin: Naja, man kann sie ja nicht einfach in die Niederlande karren. Die halten sich noch am Leben fest, um ihr braunes Gift zu verspritzen. Manche Menschen merken es eben einfach nicht…
#85 valen-tin 23:24:27 | Donnerstag, 24. November 2011
@ Alstak, das versuche ich ja, aber das ist hier wie bei einem Verkehrsunfall; man kann einfach nicht
wegsehen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, das Kasperletheater hier nehme ich weder ernst, noch mir
zu Herzen. „Schnabeltassen“? Ich denke, diese Menschen werden „zwangsernährt“, wobei dann die Frage wäre,
warum???
#84 Schalom 23:19:12 | Donnerstag, 24. November 2011
valen-tin, Alstak sagt es zutreffend. Respekt vor Post # 35 * „Gedenket Herrschaften, ins Paradeis werden
nur eingehen die, die im Diesseits Gutes getan haben.“ Jüdisches Sprichwort. Gut Nacht
#82 Alstak 23:15:37 | Donnerstag, 24. November 2011
Lustig, wie die ganzen braunen Schlupserls hier, vie GelberStrahl, kristall und wie sie alle heißen, Ihrem Ausländerhass Ausdruck verleihen. Nur weiter so, das BKA freut sich…
#80 Alstak 23:10:18 | Donnerstag, 24. November 2011
valen-tin: Hören Sie auf, den Stuss hier ernstzunehmen. Das sind nur alte braune Nazisäcke, die nichts zu tun haben, als Unfug zu verbreiten und aus ihren Schnabeltassen zu trinken.
#79 valen-tin 23:08:27 | Donnerstag, 24. November 2011
Ist eigentlich jemandem hier aufgefallen, dass kreuz.net wieder einmal völlig falsche „Informationen/Nachrichten“ verbreitet? vgl. Post #35. Und dann mal den Text dieses Artikels mit den entsprechenden Tatsachen vergleichen. Was ist die Konsequenz?
#78 alfredprivat 22:50:32 | Donnerstag, 24. November 2011
@tomas. nehemen sie sich eigentlich selbst ernst? ich befürchte ja. sie sollten wirklich mal die grundlagen
des vereinsrechts zur kenntnis nehmen. demnach hat das konklave die letzten päpste gültig gewählt.
demzufolge sind deren bischofsernennungen gültig und auch die priesterweihen der bischöfe. ebenso hat
der papst die alleinige definitionshohheit über das katholische und nicht sie. ihre behauptung, die kirche
hätte sich abgespalten ist demnach lächerlich. ihnen bleibt nur die möglichkeit innerhalb der katholischen
kirche zu opponieren, die sich im papst manifestiert oder selbst eine eigene sekte zu gründen.
#77 Schalom 21:14:30 | Donnerstag, 24. November 2011
Wir haben hier ein wundervolle barocke Marienkirche vor den Alpen. Und die ist Samstag abend und Sonntag
voll. Und an den hohen Feiertagen überfüllt. Der Pfarrer ist jung und beliebt. Außer bei ein paar Angebrannten.
Solche kennen Sie ja auch.-
#70 Schalom 19:51:39 | Donnerstag, 24. November 2011
Ehrlich gesagt möchte ich in einem Benediktinerkloster, das von einer großen lauten Stadt umzingelt ist auch nicht mehr Mönch sein und würde abwandern. –
#68 Schalom 19:30:51 | Donnerstag, 24. November 2011
Kann uns der Tomas auch sagen, wo die Konzilssekte ihr Vereinshaus hat? – * Ich gluabe eher, dass der
Tomas kein Wohlgefallen an all denen hat, die nicht seinem Wahn entsprechen. – Es fehlt ihm an Spiritualität.
–
#65 Tomás 19:08:38 | Donnerstag, 24. November 2011
#61 In Frage kommt hier der § 132a Abs. 1 Nr. 1 StGB. Gilt auch für den Ratzinger, der unbefugt den
Titel „Papst“ verwendet, um die Menschen zu belügen und betrügen. #62 Die Konzilssekte ist der Verein,
der von sich behauptet die katholische Kirche zu sein und von einem gewissen Ratzinger, der in der Wahnvorstellung
lebt, Papst zu sein, zur Zeit geleitet wird. Ob die Anglikaner von Gott erhöhrt werden, steht hier nicht
zu Debatte. Hier geht es um die Tatsache, daß ihre Weihen – wie die Bischofsweihen der Konzilssekte –
ungültig sind. Anglikaner können von Gott erhört werden, obwohl sie vor Ihm kein Wohlgefallen finden.
„Ohne den Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen“ (Hbr 11,6).
#64 Schalom 19:04:15 | Donnerstag, 24. November 2011
Im Mittelalter waren die Heiligen Messen weitaus schlechter besucht als heute, wenn die „Gläubigen“ nicht
dazu gezwungen worden sind, vor dem Lettner auszuharren, bis der Klerus den „Hokuspukus“ (Volkssprache
der Zeit )fertig zelebriert hatte. – * In übrigen ist unsere Dorfkirche oft recht voll, freiwillig.
#63 Ildefons 19:00:06 | Donnerstag, 24. November 2011
Die „Gottesvolk“-Illusionen des Konzils lassen sich nicht weiter aufrechterhalten, wenn man in die leeren Sonntagsgottesdienste unserer Kirchen guckt. Aber die V-II Begeisterten der Jahre 1965/1970 sind heute zu alt, um das zur Kenntnis zu nehmen. Es tritt ein Alterskonservativismus zu Tage. Gebetsmühlenartig wiederholen sie die Sprüche der Jahre 1965/1970, ohne merken, dass sie von der Realität überholt worden sind.
#62 Schalom 18:50:06 | Donnerstag, 24. November 2011
Wo lebt denn die Konzilssekte? – Greifen die immer das Konzil und den Papst an?- * Werden die Anglikaner
von Gott nicht erhört? – Nach der Lehre vom Tomas.
#61 Mingaer † 18:45:05 | Donnerstag, 24. November 2011
Das Verhalten von Kamphaus, sich als Bischof auszugeben, und noch als katholischer, verletzt mehrere Reichsgesetze und ist strafbar. Wir haben es also mit einem Kriminellen zu tun.
#60 Tomás 18:37:49 | Donnerstag, 24. November 2011
#45 Papst Leo XIII. hat mit seiner Kathedralentscheidung „Apostolicae curae“ vom 13. September 1896 festgestellt,
daß die Weihen der Anglikaner ungültig sind, weil weder die Weihestufe noch die Gewalten der betreffende
Weihestufe eindeutig bezeichnen werden. Diesen selben gravierenden Formfehler hat der Ritus der Bischofsweihe
von Montini. Aus diesem Grund sind die die Bischofsweihen, und damit auch die Priesrerweihen, in der Konzilssekte
ungültig.
#49 Schalom 18:15:29 | Donnerstag, 24. November 2011
Also, diesen Tadel verdient der liebe harmlose kristall nicht. er saut nicht rum. er haut nicht rum. er
neckt ein bisserl. man muss schon sehr preussisch reginenhaft sein, um seinen schmäh nicht auszuhalten.
* kristall, gehst auch mit tauben füttern? –
#46 Sefirot 18:10:11 | Donnerstag, 24. November 2011
#44@ Die wollen den nicht, qweil er so viel Unflatt in die klösterliche Behausung zu schwemmen würde.
Die Entsorgungskosten würden dann himmelan steigen… und das Kloster untergehen!
#45 Regina 1961 18:09:11 | Donnerstag, 24. November 2011
Na, kristall, kommen Sie auch wieder aus Ihrer Höhle gekrochen? Kamphaus ist mit Sicherheit ein so gültig
geweihter Bischof von Limburg wie es sicher ist, daß Sie ein riesenunkatholisches Menschlein sind. Was
bilden sie sich eigentlich ein? Warum demontieren Sie Männer, die 1000 mal mehr Verstand und Christlichkeit
in sich haben als Sie es auch nur je haben könnten? Leute wie Sie dürfte es auf einem „katholischen“
Portal überhaupt nicht geben. Solange ich lebe erkläre ich Typen wie Ihnen den Kampf. Regina
#43 Sefirot 18:06:35 | Donnerstag, 24. November 2011
#42 Mitgefühl für Mönche@… weil sich keiner der Maulhelden für mönchisches Leben interessieren
würde, nie interessiert hat. Aber den Rand weit aufreißen, damit so ein Zimt rauskommt…!
#42 gesunder 18:02:52 | Donnerstag, 24. November 2011
Es geht hier niemand um Mitgefühl für Mönche. Die wollen hier die Kirche, die RKK, die Gläubigen,
die Deutschen, den Papst, Heilige Messen demontieren, um zu zeigen: Nur der Menschenhass gegen Schwule,
Andersdenkende ist kathideologisch und wahrer am wahrsten und nur in Latein und mit Zunge. Amen. Erbarmen.
.
#41 Tomás 17:59:22 | Donnerstag, 24. November 2011
#37 Kamphaus ist eine Hoherpfaffe der modernistischen Sekte, die sich nach Abschluß des „Konzils“ von
der Kirche abgespaltet hat. Er wurde mit dem ungültigen modernistischen Ritus von Montini, auch unter
dem Künstlernamen Paul VI. bekannt, „geweiht“ und wurde nicht von einem Papst, sondern vom Wojtyla inkardiniert.
Er ist nicht katholisch und auch nicht Weihebichof, geschweige denn, Diözesansbischof.
#36 Brandenburgis 17:34:10 | Donnerstag, 24. November 2011
Er ist KEIN Bischof, hat nicht einmal eine gültige Bischofsweihe, geschweige denn die weiteren Voraussetzungen für dieses heilige Amt. Katholisch ist er auch nicht. Also unter Witz zu verbuchen der Mann.
#35 FraterLinusOSB 17:32:14 | Donnerstag, 24. November 2011
Da ich ja im Artikel mehrfach erwähnt werde, möchte ich dieses Medium nutzen und mitteilen, es entspricht nicht dem Stand der Dinge, dass die Abtei einer kommerziellen Nutzung zugeführt wird. Ich habe vor ein paar Wochen dem General-Anzeiger deutlich gesagt, eine rein geistliche Nutzung ist eher unwahrscheinlich. Daraus abzuleiten, die Abtei wird kommerziell umfunktioniert, halte ich für eine Verdrehung meiner Worte. Hier werden Gerüchte in die Welt gesetzt, die keine Grundlage haben. Weder Kreuz.net, noch der Stadt-Anzeiger oder sonst einer hier kann den Schmerz nachempfinden, den wir Siegburger Mönche in den letzten Monaten erlitten haben. Wir mussten unsere Heimat aufgeben, den Ort unserer Stabilitas. Es wird uns Dekadenz unterstellt. Hier haben Mönche über 60 Jahre lang (P. Mauritius) treu ihren Dienst versehen. Anstatt für die Kirche zu beten, für einen guten weiteren Weg eines jeden Mitbruders, werden wir öffentlich demontiert. Wir mussten Verständnis für so viele Dinge haben. Das Siegburg sein „geistliches Zentrum“ verliert, die Menschen traurig sind und ach wie wichtig die Abtei doch im Leben der Menschen war. Wie es aber uns Mönchen dabei ergangen ist – da hat kaum einer nachgefragt. Es kann hier kaum einer nachvollziehen, wie es für mich ist, 947 Jahre Geschichte und Tradition abzuwickeln. Wie es ist, Abends alleine durch den Kreuzgang zu gehen, das leere Refektorium und das Kalefaktorium zu sehen. Diesen Schmerz wird keiner verstehen können… Frater Linus OSB
#34 Minimax 17:29:35 | Donnerstag, 24. November 2011
Na klar, der Brandbürger muss hier gegen Altbischof Kamphaus hetzen. Gegen anonyme Trolle kann man wenig ausrichten, schon gar nicht, wenn sie auf Plattformen wie diesen gehegt und gepflegt werden, Regina.
#33 Jolanda 17:21:57 | Donnerstag, 24. November 2011
Nun, da in heutigen Zeiten in staatlichen Schulen und „freien“ Medien den Menschen ständig eingebleut
wird, Genuß im Leben sei das höchste Gut, braucht sich keiner mehr zu wundern, wenn alle nach dem Konsumkick
jagen: Einkaufen und Poppen! Wenn mal einer dabei ist und sagt, aber er sei doch schon satt, wird ihm
Verklemmtheit unterstellt. www.nw-news.de/…t_in_Guetersloh.html
#32 Regina 1961 17:18:59 | Donnerstag, 24. November 2011
@Nachgefragt#31: „Blümchen“ und „Daumen hoch“ @Brandy: Wenn ich mit Bischof Kamphaus in einen Topf geworfen
werde, ist das eine ungeheuere Ehre. Und er ist DOCH Bischof. Sind Sie richtiger Katholik? Regina
#31 Nachgefragt 17:00:44 | Donnerstag, 24. November 2011
Ich möchte hier doch noch einmal ein paar Zeilen schreiben: 1.) Es ist falsch, dass die Abtei dem Kommerz
geopfert wird – es ist schlicht eine (falsche) Behauptung des Kölner Stadt-Anzeigers und Teil der Siegburger
Gerüchte-Küche. 2.) Es wurde von offizieller Seite in keiner Weise erwähnt, dass der OCD beabsichtigt,
den Michaelsberg zu besiedeln. 3.) Es handelt sich um ein einziges Gebäude mit 21.000 qm Wohn- und Nutzfläche.
Dieses Gebäude kann man nicht einfach unterteilen und separieren, so dass die Nachnutzung sehr eingeschränkt
ist. Lediglich ein finanzstarker Investor ist in der Lage, die jährlichen Unterhaltskosten von 1 Mio
Euro aufzubringen – vom Investitionsstau einmal abgesehen. Ich finde es schade, wenn hier Gerüchte als
Tatsachen verkauft werden. Damit wird nicht nur dem Siegburger Konvent, sondern auch der Kölner Kurie
Unrecht getan.
#30 Gebetsmühle 15:53:54 | Donnerstag, 24. November 2011
Als Christen wissen wir doch wohl, dass alles einmal zuende geht. Wo ist also das Problem? Sollen wir jetzt schon über irgendwelche weltlichen Gebäude nachdenken, nur weil sich unter den Christen kein Nutzer dafür mehr findet? Man sollte sich damit abfinden: es ist vorbei und Gott hat es für gut befunden. Damit ist auch schon alles gesagt. Wer sich an solch belanglosen weltlichen Dingen aufreibt, betreibt nichts anderes als Glaubensverschleierung.
#27 Vogel 15:44:50 | Donnerstag, 24. November 2011
Sefirot in FULDA habe ich das auch schon ein paar Mal gehört. Es gibt Menschen, die sich beschweren,
dass im „DOM so viele sind“ wohingegen in den Pfarreien im Ort oft Priestermangel herrscht. Andererseits
muß man aber auch sagen, dass vom DOM aus Monsignores in die entlegendsten Orte des Bistums fahren, um
dort Vertretungsgottesdienste zu halten. Ich bin so erzogen worden, dass „man“ in die Kirche der eigenen
Pfarrgemeinde geht und dies habe ich lange Zeit nicht gemacht. Wir sind zwar regelmäßig zur Kirche gegangen,
jedoch immer in verschiedene Gotteshäuser, ich hatte auch keine Lust auf dieses Dortgetratsche, dass
man möglicherweise mitbekommt. Mittlerweile hat sichs bei mir gewandelt. Ich gehe jetzt lieber in „unsere“
Kirche, zu „unserem“ Pfarrer. Die Pfarrer müssen sich mittlerweile aber teilen bzw. dritteln, so daß
die Kirchenbesucher auch mal gebeten werden – mal andere Kirchen aufzusuchen. So viel Flexibiliät kann
man doch auch mal von den Kirchenbesuchern erwarten, dass sie mal in verschiedene Gotteshäuser gehen.
Obwohl sie die Möglichkeit haben „ihren“ eigenen Pfarrer dort anzutreffen, streiken dann viele und bleiben
zu Hause – das verstehe ich nicht. Wenn man einigermaßen flexibel ist, ein Auto hat oder eine Fahrgemeinschaft
bilden kann, dann kann man doch auch z.B. nach FULDA in den Dom fahren. Bei uns steht eigentlich in jedem
Dort eine kath. Kirche und warte mal 20 Jahre ab, wenn kein Wunder geschieht, ist dann dort kaum noch
einer da.
#25 Regina 1961 15:39:00 | Donnerstag, 24. November 2011
Sefirot, Du triffst den Nagel auf den Kopf. Es ist für den gläubigen „Otto-Normalverbraucher“ schlicht
und ergreifend nicht mehr nachvollziehbar, wenn in der Domkirche Sonntagsmorgens 3 Gottesdienste gehalten
werden, noch dazu mit mehreren Priestern und in den umliegenden Gemeinden werden immer weniger Gottesdienste
gefeiert wegen des Priestermangels. Oder werden die Worte des alten Bischofs Kamphaus etwa doch wahr (Auch
wenn sie in einem anderen Zusammenhang gesagt worden sind): Das Christentum ist eine Stadtreligion. Regina
#24 Ecclesiastes 15:31:38 | Donnerstag, 24. November 2011
„Damit ist das Ende der Abtei auch das Ende der vom Zweiten Vatikanum inszenierten Gottesvolk-Illusion.“
So ist es. Obwohl wir heute, nach über 40 Jahren Nachkonzliäre Verrohung klüger sind, werden kaum Maßnahmen
ergriffen, die Katholische Kirche in Deutschland wieder katholisch werden zu lassen. Vielleicht müssen
wir alle Bischöfe und Stadtdekane, sowie ungehorsame Priester einmal auswechseln, wie unfähige Fußballtrainer,
denen man auch nicht lange den Mißerfolg nachsieht!
#23 Vogel 15:30:55 | Donnerstag, 24. November 2011
Es gibt doch sicher eine Menge Menschen, die das Angebot „Kloster auf Zeit“ in Anspruch nehmen, um innerlich
zur Ruhe zu kommen. Gibts unter diesen Menschen eigentlich auch einige, die sich dafür entscheiden, ganz
ins Kloster zu gehen?
#22 Sefirot 15:27:39 | Donnerstag, 24. November 2011
#20 Stimmt Vogel@ aber machen Sie das mal den kirchlichen Betonköpfen klar. Die jammern lieber, dass
so viele traditionsreiche Gebäude aufgegeben werden. Aber etwas neues zu installieren, zu wagen, fällt
ihnen nicht ein. Das ist die Strafe, wenn man glaubt, den Heiligen Geist domestizieren zu dürfen. Das
lässt er nicht mit sich machen…ist auch gut so. – Man könnte zum Beispiel auch jedes Wochenende zahlreiche
Domkapitulare zur Messfeier in offengelassenen Gemeinden verpflichten. Aber da tut sich auch nix. Ist
halt ein Unterschied, ob man als Zelebrant allein am Altar steht oder ob man im Pulk der Dompitulare nur
mitzulaufen braucht…! Und davor haben die Herrschaften wohl Angst…, im Angesicht der Gemeinde zu stehen…!
#20 Vogel 15:18:23 | Donnerstag, 24. November 2011
Eigentlich könnten doch auch Priester in ein solches Kloster einziehen. Da wäre die Gemeinschaft mit
anderen „Kollegen“ gegeben, es würde eine Gemeinschaftsküche geben, man könnte den Abend gemeinsam
mit seinen „Kollegen“ gestalten oder sich in seine Wohnung zurückziehen. Von dem Kloster aus könnten
sie mit dem Auto in die einzelnen Pfarrgemeinden fahren, um dort Gottesdienst zu halten. Es gibt ja Priester,
die etwas Schwierigkeiten haben mit dem Alleinsein, für die wäre so ein Kloster ein guter Wohnort.
#19 Sefirot 15:15:02 | Donnerstag, 24. November 2011
#18@ Wenn die Moralischen Vorstellungen und Festlegungen bei der Spendungsform eingehalten werden, wird
es keine Verwerfungen geben…! Immerhin ist sichergestellt, dass dann kein Tropfen daneben geht… Grundsätzlich:
Die LTK hat was!
Sefirot HKK- ist wohl Homo-katholische Kirche (Papst David I.) Desweiteren könnten wir auch mal über
die LTK (Liegende Tropf-Kommunion) reden! Dabei liegen die Gläubigen auf dem Rücken und der Priester
träufelt mittels einer Pipette das konsekrierte Blut Christi in die offenen Münder der Gläubigen.Wär
doch auch mal eine Diskussion wert?
#16 Regina 1961 14:54:33 | Donnerstag, 24. November 2011
@Brandenburgis: Da kennen Sie aber die Siegburger schlecht. Ich meine aber die Ur-Siegburger, nicht die
neu Hinzugezogenen. @Johan Wolfgang: Um den Blick beneide ich Sie. Habe herrliche Erinnerungen an die
Abtei. Leider wurde schon vor 30 Jahren der schöne Blick auf die Abtei durch diesen bescheuerten Bau
des Stadthauses total kaputt gemacht. Und sowas nennt sich Städteplanung. Von Bonn kommend sah es immer
so aus, als ob die Abtei auf das Stadthaus draufgesetzt worden wäre. Fürchterlich. Regina
#15 Sefirot 14:33:53 | Donnerstag, 24. November 2011
Schuld an der Miserere ist nur die stehende Handkommunion… Da gibt es kein Wenn und Aber… @ JohannWolfgangvonGoethe:
Ist HKK- Hessisch-katholische Kirche…? Das wäre doch mal ein Novum.
#12 gesunder 14:24:35 | Donnerstag, 24. November 2011
Die paar lateinischen Tradis wollen alle Klöster bevölkern. Viel Spaß. Seit 40 Jahren könnten die
Piusbrüder die 2000 Jahre aufgebauten Gläubigen bewegen zum Eintritt. Aber die Gläubigen bleiben in
der RKK. . Ist es falsches Marketing oder liegt es an der Piusbrüderei, dass sie in 40 Jahren in Deutschland
so viele Mitglieder haben, wie ein Trachtenverein…? .
#8 Brandenburgis 14:17:42 | Donnerstag, 24. November 2011
Mufelius, Du kannst Realität und Wahn nicht unterscheiden – wie viele hier. Ja, erst der katholische Glaube ermöglicht eine realistische Weltsicht und Weltanschauung, traurig für Dich!