Moralisierende Fanatiker verhängen deutsche Dauer-Abnormalität
Wenn die deutsche Geschichte für uns von Bedeutung ist, dann ist es grober Unfug, die Erinnerung an die NS-Verbrechen zum Kern der deutschen Memorialkultur zu machen.
(kreuz.net) Am 13. Juli veröffentlichte der Rostocker Historiker Egon Flaig (62) eine scharfe Abrechnung
mit dem Sozialphilosophen Jürgen Habermas (82).
Flaig ist Professor für Alte Geschichte an der Universität
Rostock.
Sein Artikel erschien in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.
Der Text behandelt den sogenannten
„Historikerstreit“ zwischen Habermas und einer Gruppe von Historikern um den Berliner Geschichtswissenschaftler
Ernst Nolte (88).
Habermas unterstellte den Historikern eine „Verharmlosung“ der Schoah, weil sie festgestellt
hatten, daß deren Einzigartigkeit vergleichbar ist und sich durch den Vergleich überhaupt erst zeigt.
Die deutsche Zwölfjahre-Ideologie
Flaig stellt klar, daß keiner der von Habermas diffamierten Historiker
bestritt, daß das Gedenken an die Untaten des NS-Regimes erhalten bleiben muß.
Es ging ihnen vielmehr
um eine vernünftige Ausgewogenheit.
Denn eine Nation oder politische Gemeinschaft habe die Pflicht zum
„Gedenken an Vieles und Vielfältiges“.
Die Mahnung der diffamierten Historiker war nach Flaig eine „sehr
schlichte“: Sie stellten fest, daß die deutsche Vergangenheit nicht zwölf Jahre betrage, sondern ein
gutes Jahrtausend.
Als Teil der europäischen Kultur reiche die Vergangenheit der Deutschen sogar bis
zur griechischen Klassik zurück.
Flaig zieht den Schluß: „Wenn diese Errungenschaften für uns von
Bedeutung sind, dann ist es grober Unfug, daß die Erinnerung an die Untaten des NS-Regimes den Kern unserer
Memorialkultur darstellen soll.“
Die dummen Deutschen als Erpressungsmasse
„Mit einer solchen Verantwortung,
wie die Deutschen sie tragen, lasse sich nur leben, wenn die anderen Völker es »uns nicht zu schwer«
machen“ – analysiert Flaig.
Was es im „praktischen politischen Leben“ heißt, solcher Verantwortung gerecht
zu werden, stellt Flaig nüchtern so dar: „Nicht tun dürfen, was andere tun; tun müssen, was die anderen
nicht tun.“
Es sei vorherzusehen gewesen, „daß bereits bei geringen Konflikten manche Regierungen –
und vor allem die Massenmedien – diesen immensen Vorteil gegenüber den Deutschen ausspielen, indem sie
alte Rechnungen auskramen und präsentieren.“
Solche „Erpressungen“ sind für Flaig auf dem internationalen
Spielfeld ein legitimes Mittel – „solange gedächtnispolitische Pflege jene Untaten in hohem Kurs hält
und solange keine Weltrepublik die Spieler ihren Regeln unterstellt.“
„Die Deutschen sollten also ein
abnormales Volk sein“
Doch dauerhaft kann das deutsche Volk nur als normales – nicht als stigmatisiertes –
Volk bestehen – führt Flaig aus.
Diese Normalität bezeichnet Flaig als „Grundrecht jeder Generation
auf Erden“.
Doch: „Normalität dürfte – nach Habermas und seinesgleichen – nicht sein: nicht für die
Deutschen.“
Flaig stellt fest, daß eine verweigerte Normalität eine Zwangsversetzung in die Abnormalität
ist: „Die Deutschen sollten also ein abnormales Volk sein.“
Er stellt die Frage: „Abnormalität als Dauerzustand,
verhängt von moralisierenden Fanatikern? Kann das gutgehen?“
Seine Antwort: „Gewiß nicht.“
Die Verweigerung
der Normalität führt Flaig auf die „mythische Einzigartigkeit“ der Judenverfolgung zurück.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#279 Brandenburgis 08:43:44 | Montag, 28. November 2011
Ich sehe da keinen nennenswerten Widerspruch. Es ist klar, daß das wilhelminische Reich politisch sehr schlecht geführt war. Dies betrifft vor allem auch die Zeit des 1. Weltkriegs.
#278 Thomasius 08:32:47 | Montag, 28. November 2011
#275 Brandenburgis Ach Sie Ärmster!! Sie haben noch nie gehört, dass es „die Politiker“ gewesen seien,
die den ersten Weltkrieg verloren hätten? – und dass deshalb die Politiker von „Weimar“ zu bekämpfen
seien? Es waren „Links“ und „Rechts“ vereint, die gegen das deutsche Volk gekämpft haben – mit dem bekannten
Erfolg. (Für dieses Portal ist es interessant, dass das Zentrum die Weimarer Regierungen mitgetragen
hat, sich aber wegen des Konkordats „rechtzeitig“ auflöste. Die Führung dieser Partei hatte damit ihre
Anhänger gröblichst verraten.)
#277 Brandenburgis 21:03:38 | Sonntag, 27. November 2011
Thomasius hat insinuiert, daß Ludendorf schuld an Weimar gewesen sei. Diese Äußerung war haltlos. Im übrigen hat Ludendorff vor Hitler gewarnt und zwar sehr drastisch. Freut mich, daß meine Kritik an der Weimarer „Verfassung“ geteilt wird. Daß der Weimarer RP ein Ersatzkaiser gewesen wäre, ist abzustreiten. Er konnte weder verfassungsfeindliche Kräfte bekämpfen, noch ein verfassungsfeindliches Parlament eliminieren, beides selbstverständliche Rechte jedes Monarchen. Von den übrigen Mängeln dieses typisch demokratischen Machwerks ganz zu schweigen.
#271@ Nun Brandenburgis@ es gibt keine Notwendigkeit, jetzt für Ludendorff Schleppe zu tragen und ihn gesund zu beten. Die Deutschen sollten wissen, was sie an dem Generalissimus mit seinem ausgeprägten Antsemitismus hatten und was über ihn und durch ihn ab 1933 in Gang gesetzt worden ist.
#275 Jubärens 20:40:57 | Sonntag, 27. November 2011
Brandenburgis poltert im Stil der linken und rechten Parlamentskritik der 20er Jahre: Im Januaraufstand
von Spartakus 1919 hetze Rosa Luxemburg gegen Parlament und Verfassung, „Zerschlagt das Parlament!“ war
auch die Parole der „Völkischen Blocks“ 1924. Diese Häme und Verhöhnung des Parlaments hatte Tradition
seit 1948: Das Pi-, Pa,- Parlament – das Reden hat kein End!“ Auch daran knüpft Brandenburgis nach Stil
und Inhalt an: „Man schaue sich nur mal an, welch kriminelles Pack die „Weimarer“ Reichsverfassung zusammengestümpert
hat. Das hat mit deutscher Verfassungsgeschichte nicht mehr das Geringste zu tun. Da waren kriminelle
Schweine am Werk. 1918 war die Stunde des Parlamentsgesindels …“ Die Weimarer Verfassung war zwar von
dem linksliberalen Hugo Preus entworfen worden, aber mit der überstarken Stellung des Reichspräsidenten –
quasi als Ersatzkaiser – und der strukturellen Schwäche des Parlaments knüpfte sie deutlich an das Verfassungskonstrukt
des Bismarckstaates an. Die Schönwetterverfassung von Weimar bereitete mit ihren strukturellen Schwächen –
z. B. kein Verbot extremistischer Parteien, kein Verfassunggericht, Blockade von Parlament und Kanzler –
die Machtergreifung Hitlers vor.
#274 Thomasius 20:26:58 | Sonntag, 27. November 2011
#271 Brandenburgis Natürlich hat Ludendorff mit der weimarer verfassung nichts zu tun – unso mehr abe
mit dem „Führer“ Adolf Hitler. Gemeinsam kämpften sie gegen die Republik und für das „Dritte Reich“.
#273 Brandenburgis 17:28:04 | Sonntag, 27. November 2011
Ludendorff war nicht schuld am verlorenen Krieg, sondern Hindenburg und Wilhelm II. L. hatte schon vor
dem WK I auf die erheblichen Schwachstellen in Planung (Schlieffen Plan) und Personal hingewiesen und
war kaltgestellt worden. Auf wen hätten „die Militärs“ denn wohl ihre „Schuld“ abwälzen sollen? Wilhelm
II.hatte ja sowohl als richtiger als auch klassischer Sündenbock gedient. Irgend einen Einfluß auf Gründung
und Konzeption der Weimarer Republik hat Ludendorff nicht gehabt. Insofern ist ihr Einwand, lieber Thomasius,
völlig sinnlos. 1918 war die Stunde des Parlamentsgesindels, das dann 15 Jahre später, als ihre irrsinnige
Dummheit Früchte trug (Machtergreifung) feige in seinen Löchern verschwand und seine Pensionen verzehrte,
um dann, nachdem zig Millionen hatten verrecken müssen, nach 1945 wieder aus selbigen hervorkroch und
„demokratische Verantwortung übernahm“
#272 Thomasius 17:16:18 | Sonntag, 27. November 2011
#268 Brandenburgis Seit wann hat Ludendorff die Weimarer Reichsverfassung zusammengestümpert? Es waren
doch die Militärs, die nach ihrem Versagen schlicht die Schuld auf die Politiker abwälzten und damit
ihre Unfähigkeit noch unterstrichen. (Ich habe genügend Bücher von denen.)
Was lernen wir also heute? Hitler war ein Linker, der den Krieg verhindern wollte. Wir müssen die Geschichte
neu schreiben. Das wäre doch eine Aufgabe für Sie Brandenburgis. Ich bin fassungslos.
#270 Brandenburgis 16:44:03 | Sonntag, 27. November 2011
Wieso, Thomasius, implementieren meine Äußerungen die Schlußfolgerungen, die Sie andeuten? Soll das
ein Witz sein? Selbst die schlimmsten Gegner Christi zu seiner Wirkungszeit waren noch 1000 mal besser
als heute jeder x-beliebige „harmlose“ Linke. Das ist mal klar. Selbstverständlich war Hitler ein Linker.
Das geht aus seinem ganzen Denken, das er ja ausführlich darstellte, klar hervor. Hitler war der Prototyp
des normalen Linken, irgend etwas „Rechtes“ hat er noch nicht einmal ansatzweise gehabt. Der typische
schwadronierende Linke, wie er auch heute zu 10.000en die Parlamente und Parteigremien lückenlos beherrscht.
(konnte sich allerdings von Dämonen angeleitet gut verstellen) Das 3d Reich war ein monströser Fremdkörper
in der Deutschen Geschichte und war nur möglich, weil die deutschen Selbstverteidigungsmechanismen durch
die Ketten des Versailler Vertrages völlig lahmgelegt waren. Man schaue sich nur mal an, welch kriminelles
Pack die „Weimarer“ Reichsverfassung zusammengestümpert hat. Das hat mit deutscher Verfassungsgeschichte
nicht mehr das Geringste zu tun. Da waren kriminelle Schweine am Werk.
#269 kristall 16:42:27 | Sonntag, 27. November 2011
thumasius ! wie kannst du bloß sagen dass jesus ein linker sei !!?? wo er doch statutenmäßig euer erklärter feind ist !!!! und weiters du kein christ. @ hahaha
#268 Thomasius 16:31:53 | Sonntag, 27. November 2011
#263 Brandenburgis >Das III. Reich ist ein von linken Kriminellen implentierter Fremdkörper in der Deutschen
Geschichte.< Adolf Hitler als „Linker“? > Linke sind Agenten des Teufels.< Der Herr Jesus Christus war
also ein Agent des Teufels? Interessanter „Denkansatz“
#265 Brandenburgis 15:55:47 | Sonntag, 27. November 2011
Geschichte bewegt sich nie geradezu. Das III. Reich ist ein von linken Kriminellen implentierter Fremdkörper in de Deutschen Geschichte. Ebenso wie der Bolschewismus in der Russischen Geschichte. Alle Versuche auch den Bolschewismus aus der Russischen Geschichte abzuleiten sind gescheitert, ebenso wie die NS-Ideologie als Teil der Deustchen Geschichte zu bezeichnen. Linke sind Agenten des Teufels.
Moralisierende Fanatiker gibt es hier doch wie Sand am Meer. Jürgen Habermas hat im Vergleich zu ihnen
Leuchtturm-Qualitäten, entfern umgeben von irrlichternden Phosphornestern im Schlick…!
#262 Thomasius 09:26:34 | Sonntag, 27. November 2011
>Wenn die deutsche Geschichte für uns von Bedeutung ist, dann ist es grober Unfug, die Erinnerung an
die NS-Verbrechen zum Kern der deutschen Memorialkultur zu machen.< Korrekt. Man sollte darüber aber
nicht vergessen, dass die „deutsche Geschichte“ nach dem Untergang des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher
Nation“ sich geradezu auf das „Dritte Reich“ hinbewegte. Die „Alte Geschichte“ war eben keine „deutsche
Geschichte“.
#261 Jubärens 11:00:08 | Samstag, 26. November 2011
Minimax versucht das Niveau von Josef Berens-Rommerskirchen zu erreichen: * 72: „Dass der sog. „Jubärens“
nicht viel auf der Pfanne hat, merkt man schon daran, dass ihm als Nickname nichts besseres einviel, als
den Namen eines anderen, im Gegensatz zu ihm ernsthaften Kommentators zu verballhornen. Eine Schule scheint
er nicht besucht zu haben, außer dem Schund aus den üblichen Quellen (Revanchistenmüll) scheint er
nichts zu lesen.“
#260 valen-tin 00:41:25 | Samstag, 26. November 2011
@brandenburgis: herzlichen Glühstrumpf zum 250. Kommentar. Aber mal ehrlich; Herr Möller, der Rest Ihrer Botschaft wird sich wohl im Sande verlieren. Sie verstehen sich eher als Monarchist, aber das ist eine ganz andere „Liga“.
#257 Minimax 23:20:24 | Freitag, 25. November 2011
#254 Jub – lies Dir doch noch einmal Deine Beiträge #58 und #66 durch und überlege Dir dann, was das
mit „sachlich“ zu tun hat. Und wir wollen doch nicht vergessen, dass Dein lächerlicher Nickname die Verballhornung
des Nicks des ehrenwerten Joberens ist. . Zu dem übrigen Schmu lohnt sich nun wirklich keine Anmerkung,
Du willst es ebenso wenig kapieren wie Dein Spiessgeselle Brandbürger.
#256 Jubärens 22:46:01 | Freitag, 25. November 2011
Jetzt aber mal halblang, Herr Minimax in *237: Im Gegensatz zu Ihrer Beleidigungsrhetorik – etwa in *72:
„Jubärens hat nicht viel auf der Pfanne / Eine Schule scheint er nicht besucht zu haben“ etc. – habe
ich bei meiner Kritik zu einem Ihrer fünf Hauptpunkte einen sehr sachlichen Ton an den Tag gelegt. Obwohl
es mir mehrfach in den Fingern juckte, Ihre Unsinnsbehauptungen ‘Unsinn’ zu nennen, habe ich es bei einer
sachlichen Richtigstellung belassen – aber offensichtlich bewirkt der sachliche Tonfall bei Ihnen keinerlei
Lerneffekt – deshalb hier noch mal deutlicher: Sie leiten Ihre großkotzigen Behauptungen bei offensichtlicher
historisch-politischer Unkenntnis mit der umwerfenden Bemerkung ein: „Nach meiner bescheidenen Kenntnis“
hätte der Völkerbund vor dem 2. Weltkrieg und das Alliierte Militärtribunanal 1946 schon von der „Verantwortung
des deutschen Staates“ (tatsächlich erst ab 1949) für die Naziverbrechen gesprochen, was logisch und
sachlich blödsinnig ist. Des Weiteren behaupten sie ins Blaue hinein, dass die Nürnberger Prozesse von
der „Verantwortung des deutschen Volkes insgesamt“ gesprochen hätten, was vollständig daneben ist, insofern
das Alliierte Tribunal die kollektive Verantwortung von Gruppen und selbst von Nazi-Gruppen ausdrücklich
ablehnte.
#253 Minimax 22:20:37 | Freitag, 25. November 2011
Mann, Brandbürger, Du bist ja noch blöder, als ich bisher gewusst habe. Jetzt schwafelst Du schon davon, dass Du und Deine braune Bande mit Andersdenkenden kurzen Prozess machen willst. Dann mach doch, Brauner.
#252 Brandenburgis 22:15:48 | Freitag, 25. November 2011
Ja, Alstak, eins ist mal sicher. Von der demokratischen Staatenwelt wird schon in Kürze nichts mehr übrig geblien sein, egal wie sie alle heißen: Deutschland, Polen, Italien, Tschechien, Belgien … Dann gibt’s die große Metamorphose – Und damit Gute Nacht.
Oh, Brandenburgis prophezeit. Für die TOTALE REVOLUTION? Schreien Sie dann auch von einem Balkon herunter? Wird Österreich wieder zurückgeholt und alle bösen Oulevous „liquidiert“ – wir dürfen gespannt sein.
#247 Brandenburgis 21:47:26 | Freitag, 25. November 2011
Ja, Minimax, wie der Kardinal bei Galileo weigerst Du Dich die Realität anzuerkennen. DAbei hast Du hier die besten Chancen. Denk an Karl und Rosa. Die waren genau so verblendet wie Du. Wurden übrigens gleich bei mir um die Ecke verhaftet und von SPD-Truppen exekutiert. Die waren allerdings alles andere als links. Im kommenden Bürgerkrieg wird auch, wie ich befürchte, mit rot-grün-links kurzer Prozeß gemacht. DA wirst Du dann Dein doofes Sprüchlien mit den „Büchern“ kaum noch über die blutleeren Lippen bekommen
#245 Brandenburgis 21:35:02 | Freitag, 25. November 2011
Minimax : rot=braun : Interntionalsozialisten = Nationalsozialisten : Kommunisten = NSDAP = rotlackierte
Nazis : Linke = Mörder und Verbrecher. : Ist das so einfach? Ja, das ist so einfach. Und es ist wahr.
Und es ist positiv bewiesen.
#244 Minimax 21:31:42 | Freitag, 25. November 2011
#242 Brandbürger – bei Dir ist Hopfen und Malz verloren. Es wäre nicht der erste vergebliche Versuch, Dir erklären zu wollen, was Sozialisten und Nazis grundlegend unterscheidet (s. Dein lächerliches Posting #232). Das schenke ich mir. Kriech zurück unter Deinen Stein.
#243 Brandenburgis 21:29:14 | Freitag, 25. November 2011
Minimax. Wie doof bist Du denn? Du hast mit absoluter Sicherheit weder ein Buch aus dem Koppverlag gelesen, noch kannst du Verlage unetrshdeiden oder weißt etwas über selbe. Völlig verrottet in der Birne, dieser rote Affe. Na ja, wer wollte wohl besseres erwarten.
@Minimax #238 über #232 Sie ersetzen Ihre fehlende Bildung durch Einbildung! Ihr gutes Recht. Allein
es verfängt nicht, so ungebildet sind wir hier nicht.
#240 Minimax 21:19:07 | Freitag, 25. November 2011
#232 – Brandbürger: ich bin von Deiner Argumentation tief beeindruckt. Man merkt so richtig, dass Du
über einen Hauptschulabschluss nie hinausgekommen bist. Laß künftig besser die Finger von den Büchern
aus dem Kopp- und ähnlichen Verlagen. . #237 – Jubärens – schade, einen Moment lang glaubte ich, Du
wärst tatsächlich an einem sachlichen Dialog interessiert. Wenn Du der Meinung bist, Du als Deutscher
(falls Du es bist) trügest nicht mit an der Verantwortung der Deutschen für das nationalsozialistische
Unrecht, dann glaube das gerne weiter. Was juckt mich das. Du willst ja den Unterschied zwischen Schuld
und Verantwortung offenbar doch nicht verstehen.
#239 Jubärens 19:20:16 | Freitag, 25. November 2011
Ad #227 Minimax: Im Augenblick nur soviel zu Ihren Begründungen bzgl. der kollektiven Verantwortung der
Deutschen für die Nazi-Verbrechen: Bei dem Internationalen Alliierten Militärtribunal in Nürnberg ab
Nov. 1945 sowie den 12 Nachfolgeprozessen wurde weder von „der Verantwortung des deutschen Staates als
des Rechtsnachfolgers“ gesprochen (den dt. Staat gab es erst ab 1949) noch von der kollektiven Verantwortung
„des deutschen Volkes insgesamt“. Lt. Gerichtsstatut war eine Schuld- und Urteilssprechung nur bei nachgewiesenen
Straftaten von einzelnen Tätern möglich – also nach dem üblichen römisch-europäischen Rechtsverständnis.
Mehrere Nazi-Organisationen wie SS, SD etc. wurden vom Gericht als insgesamt „verbrecherische Organisationen“
eingestuft, die Wehrmacht war davon ausdrücklich ausgenommen. Kein SS-Mann aber durfte wegen der Mitgliedschaft
in der SS verurteilt werden, sondern ebenfalls nur bei nachgewiesenen Einzeltaten. Die Nürnberger Prozesse
waren eine 180Grad-Kehrtwende von der amerikanischen Kollektivbeschuldigung aller Deutschen – auch noch
im Potsdamer Kommuniqué aller Alliierten- zum bewährten römischen Rechts- und Schuldverständnis. Dieser
Grundsatz der individuell nachzuweisender Schuld wurde auch bei den Entnazifizierungsverfahren ab März
1946 befolgt – jedenfalls von den Westalliirten.
#235 Jubärens 18:26:22 | Freitag, 25. November 2011
#151 Alstak lässt die Hosen runter: „Ich habe nie Argumente aufgestellt.“ In #199 schnüffelt Alstak
in den Hosen ander und findet erwartungsgemäß Anstößiges: Was mir hier nur aufstößt ist die Argumentation…“
#234 Brandenburgis 18:09:53 | Freitag, 25. November 2011
Man könnte auch so argumentieren. Die Nazis waren bekanntlich radikale Sozialisten. Da alle Linken Sozialisten sind, sind die Linken der westlichen Welt in toto für alles kollektiv Verantwortlich, was die nationalen (und internationalen) Sozialisten so verzapaft haben. Insoferne kann, ja muß man also zu kollektiven Erziehungs- und Strafmaßnahmen unmittelbar übergehen und dies um so mehr, als die Linken und Sozialisten in jeder Verkleidung eminent gefährlich sind.
#229 Minimax 17:18:39 | Freitag, 25. November 2011
#174 Jubärens – danke für die ernsthafte Frage. . Ich will es mal so ausdrücken (ich bin kein Jurist):
die Taten der deutschen Regierungen unter Adolf Hitler und der NSDAP im Zeitraum zwischen 1933 und 1945 –
Unterdrückung von Andersdenkenden, Völkermord, Anzettelung eines Weltkriegs – waren nicht die Taten
einer kleinen Gruppe von Gangstern, Mördern und üblem Gesindel, sie waren de facto und de jure die Taten
der deutschen Regierung (legal an die Macht gekommen, weder im In- noch im Ausland als solche erfolgreich
in Frage gestellt) und der übrigen Organe (Militär, Justiz, der gesamte Behördenapparat). Nach meiner
bescheidenen Kenntnis hat die Weltgemeinschaft (in Gestalt des Völkerbundes im allgemeinen und der alliierten
Mächte im besonderen; siehe Nürnberger Prozesse, Auschwitzprozesse) bereits zwischen der individuellen
Schuld der identifizierbaren Täter und der Verantwortung des deutschen Staates als des Rechtsnachfolgers
und des deutschen Volkes insgesamt unterschieden. Denn zumindest kommt niemand an der Tatsache vorbei,
dass Adolf und seine Mörderbande nicht per Raumschiff vom Mars gekommen sind, sondern aus der Mitte der
Deutschen gewählt wurden. Das alleine begründet schon die Verantwortung. Und der muss sich Deutschland –
Staat und Gesellschaft – stellen, das ist zeitlich nicht zu begrenzen. Auch hier ist wieder das mindeste,
dass man die Opfer respektiert – alleine diese dürften formulieren, dass es jetzt gut ist mit der Verantwortung.
#226 Brandenburgis 16:45:38 | Freitag, 25. November 2011
Franzi, noch nicht getauft? Na ja tröste dich, das kannst Du ja noch nachholen. Aber nimm’ den alten Ritus, der ist ungleich besser. Wer ihn spendet ist egal. Mein average ist vielleicht 3 oder 4 posts/d.
#225 Franzi71 † 16:41:51 | Freitag, 25. November 2011
#222 Wer nicht einbezahlt, bekommt auch nichts raus(meistens). Aber das Alter dafür locker. Posting heute
bisher 19 gestern 50 – und alle von höchster Qualität. Wenn solche Typen wie du in den Himmel kommen,
dann habe ich als Nichtgetaufte bessere Chancen als du.
#224 Brandenburgis 16:32:31 | Freitag, 25. November 2011
Leider bin ich kein Rentner, lieber Franzi, und gottlob hocke ich nicht stundenlang vor dem Bildschirm, die drei vier postings kann man auch nebenher und ohne Bildschirm einstellen. Ach ja, Franzi, the clock ticks on!
#223 Franzi71 † 16:23:52 | Freitag, 25. November 2011
#220 Was muss der Brandenburger für ein Leben führen, Historiker, gebildet, Weltreisender, DDR-Verpisser,
hätte bald die Wiedervereinigung alleine geschafft, Rentner und hockt den ganzen Tag vor dem Bildschirm
und verzapft seinen Unsinn. Der ist noch schlimmer als der Tomas, der ist nur ein Spinner. Aber der Möller
ist ein Nazi und das ist gefährlich.
#220 Brandenburgis 16:14:36 | Freitag, 25. November 2011
@Alstak: Das sagt die Heilige Schrift, das lehrt uns die natürliche Vernunft einsehen, das ist durch
die Heilsgeschichte besiegelt! Das weiß sogar Bob Dylan: You may be a preacher with your spiritual pride,
you may be a city councilman, taking bribes on the side, you may be workin’ in a barbershop, you may know
how to cut hair, you may be somebody’s mistress, may be somebody’s heir, but you’re gonna have to serve
somebody …
#216 Brandenburgis 16:08:29 | Freitag, 25. November 2011
Die göttliche Weltordnung, Alstak. ER ist der Gott der Ordnung. ER gibt den Völkern ihr Ziel und ihr Recht. Er stürzt und erhöht in Zeit und Ewigkeit. Auch Sie sind in diese Ordnung auf Gedeih und Verderb eingebunden. Erkennen Sie das endlich! Sonst ist es zu spät! Don’t say I never warned you!
#209 – Die Glatzen legen es sich eben alles so zurecht, wie es in ihre braune Welt passt. Natürlich verstehen Sie dabei abstrakte Begriffe wie „auserwähltes Volk“ nur in ihrem Interesse, nicht im eigentlichen. Lachhaft.
#211 Brandenburgis 15:59:49 | Freitag, 25. November 2011
Gott hat eine Völker und Staatenordnung geschaffen und den Völkern je verschiedene Charismen und Aufgaben anvertraut. Sonst hätte es nie so etwas wie ein „ausgewähltes Volk“ geben können.
#208 Brandenburgis 15:44:03 | Freitag, 25. November 2011
@Obermaier: Ob die Ethnie jemanden interessiert oder nicht, spielt keine Rolle, da sie eine objektive Größe ist. Und auch die Österreicher der Stauferzeit, also lange vor Habsburg, haben sich als Deutsche gefühlt UND bezeichnet und waren Teil des Deutschen Reichs, des regnum teutonicum. Sowohl Habsburger als Staufer waren auch ethnisch Deutsche und hatten ihre Stammsitze in Deutschland. Es wäre zwar verfehlt, die Nation als rein positiv oder ethnsich zu defnieren, wie es wohl viele „Nationalisten“ tun, doch die „Antideutschen“ auch in Österreich, sind nur ihr häßliches Spiegel- und Zerrbild und vor Gott ein Auswurf. Pro Deo et Imperio!
#202 Ammerdeus † 15:22:46 | Freitag, 25. November 2011
Ich liebte ein Mädchen in Mexiko, die hatte einen runden sexy Po, ich liebte ein Mädchen in Mainz, dieee
war gar keinz … Wenn ich etwas nicht verstehe, singe ich immer.
Ammerdeus – Ja sicher, ohne Frage. Was mir hier nur aufstößt ist die Argumentation, die die Nazis damals
ebenso gebrauchten. Das darf man nicht gutheißen. Obermaier – Hrhr. Dann müssten recht viele englische
Adelige um’s Leben kommen. @all – Es ist mal wieder lustig, wie leicht man den ganzen braunen Abschaum
mit diversen Kniffen und Fragen aus ihren Löchern locken kann. Herrlich!
#200 GelberStrahl 15:17:38 | Freitag, 25. November 2011
Alstak Lassen sie halt mal Ihren Schädel ordentlich vermessen wenn sie ihre biologische Identität verzweifelt
suchen. In den Tiergarten wird man sie schon nicht gleich bringen. alles Liebe – toi toi toi
#199 Ammerdeus † 15:15:46 | Freitag, 25. November 2011
In den USA ist das relativ unproblematisch. Dort sind ca. 35% der weißen Bevölkerung deutschstämmig. Wenn Du sie fragst, sind sie natürlich Amerikaner, bekennen sich aber auch ausdrücklich zu ihrer deutschen Abstammung. Selbst wenn diese 150 Jahre zurückliegt. Die sind halt weniger engstirnig.
#198 Obermaier † 15:15:36 | Freitag, 25. November 2011
„Die Erzherzöge von Österreich haben sogar die meisten Deutschen Könige gestellt“ . Schön. Nur damals
gab es noch keine bescheuerten Nationalisten und die „Ethnie“ hat die Monarchen und das Volk nicht die
Bohne interessiert. Friedrich II etwa war zwar „Deutscher“ aber in Italien geboren und König von Sizilien,
Katharina die Große, Zarin Rußlands, war Deutsche, Prügelprinz Ernst-August von Hannover ist englischer
Thronfolger, falls einige sterben vor ihm usw usf.
Jubärens, was Sie denken oder meinen interessiert mich nicht. Ich will lediglich darauf hinweisen, dass das braune Denken ein gefährliches ist. Verdrehen Sie es, wie Sie mögen.
#196 Jubärens 15:08:27 | Freitag, 25. November 2011
Sie machen sich erst recht lächerlich, Alstak, wenn Sie nach * 180 Ihre wirren Beiträge nunmehr als notwendiges antifaschistisches Gutmenschentum verkaufen wollen.
#195 Brandenburgis 15:08:00 | Freitag, 25. November 2011
Österreich ist ein ethnisch deutsches Land, kein multiethnisches Land wie China oder Russland. Es gibt bestenfalls versprengte „Minderheiten“, die aber auch keine Ethnien sind. Österreich gehörte schon immer, von seinen ersten Anfängen her, sowohl zur deutschen Staatsnation, als auch zur deutschen Sprach- und Kulturnation. Und daran wird sich auch nichts ändern. Der nächste Anschluß ist eh schon programmiert. Man könnte Österreich auch als deutsches Binnenland betrachten, denn jenseits seiner Grenzen hat sich stets in alle Himmelsrichtungen das Deutschtum fortgesetzt. Die Erzherzöge von Österreich haben sogar die meisten Deutschen Könige gestellt.
#194 GelberStrahl 15:05:24 | Freitag, 25. November 2011
Alstak „ Ich mag vielleicht Deutsch sprechen, bin de facto aber kein Deutscher. So einfach ist das.“ na
das wird man eh gleich am ersten Blick erkennen oder ?
ES – Der Anteil der aus Deutschland zugezogenen Deutschen ist natrlich hoch, jedoch befinden sich andere Menschen der von Ihnen als fälschlich als „deutsche Österreicher“ bezeichneten Menschen in diesem Land, jedoch: Diese stammen mitunter aus einer Reihe von Generationen, die im Staate Österreich aufgewachsen sind. Es sind demnach Österreicher.
#192 GelberStrahl 14:54:46 | Freitag, 25. November 2011
Habermas der Fieber“philosoph“ „…Das Prädikat „wahr“ darf nach Habermas dann und nur dann zugesprochen
werden, wenn jeder andere, der in den Diskurs eintreten könnte, demselben Gegenstand dasselbe Prädikat
zusprechen würde. Der vernünftige Konsens aller ist dabei die Bedingung für die Wahrheit von Aussagen…“
ein Fall für die Anstalt
Falsch. Österreich ist ein Vielethnienstaat mit einer Landessprache, Deutsch. Das macht es nicht zu einem Land der deutschen Ethnie. Erstaunlich, wie engstirnig das braune Gesocks denkt.
Und? Österreich hat, mit Zäsuren, eine knapp 200 jährige eigene Geschichte. Österreicher sind Österreicher. Kommen’s mal zu nach Graz und fragen die Leute, ob sie Österreicher oder Deutsche sind. Da will ich gern zuschauen.
Was ich mal in einem anderen Forum zu dem Thema schrieb: Du kannst Bayern nicht mit Österreich vergleichen.
Bayern ist ab 1871 im Deutschen Reich. Da entstand es nämlich erst. Österreich ist bereits ab 1804 eigenstaatlich:
Kaiser Franz II Herrscher in Österreich und Römisch Deutscher Kaiser. macht am 11. August 1804 mit den
Ländern der Habsburgermonarchie ein Erbkaisertum Österreich und nimmt den Titel Kaiser von Östereich
an. Verknüpfte Geschichte sicherlich, wie überall in Europa. Dennoch eigenständige Staaten. Und mit
Bayern hat das gar nichts zu tun. Sprachlich, ja, zugehörig, nein.
Nein, Jubärens – solange es Individuen gibt, deren Gesinnung daran erkennt, dass sie meinen, Österreich gehörte auch heute noch zu Deutschland, werde ich sicher nicht meine Klappe halten sondern diesen … den Spiegel vorhalten, auf dass sie bald möglichst ihre eigenen Unzulänglichkeiten erkennen und hoffentlich von ihrem braunen Gedanken sich loslösen. Es ist mit den Nationalen eben keine anständige Diskussion zu führen, da muss man auf deren Mittel zurückgreifen. Feuer mit Feuer bekämpfen.
#181 Jubärens 14:10:27 | Freitag, 25. November 2011
Sie Argumentationsverschisser sind nicht mehr gefragt, Alstak. Wenn Sie selbst der Meinung sind, dass
die „Diskussion … sinnlos ist“, dann halten Sie doch einfach die Klappe. Ihr Versuch, nach den bisherigen
Pöbeleien zu einer ernsthaften Frage jetzt plötzlich mit „geschichtlicher Verantwortung von Deutschen
und Österreicher“ zu kommen, zeigt einmal mehr Ihren völlig verwirrten, widersprüchlichen und unseriösen
Diskussionsstil.