Statt die deutschen Sex-Komplexe anzusprechen, hat der ehemalige Leiter von Radio Vatikan sich darauf beschränkt, sein hormongetriebenes Publikum mit einer pharisäischen Rom-Schelte abzulenken.
Pater von Gemmingen betreibt eine eigene Homepage.
(kreuz.net) Pater Eberhard von Gemmingen (75) ist ein altgewordener altliberaler Jesuit.
Bis zum Dezember
2009 leitete er die deutschsprachige Sektion von ‘Radio Vatikan’, die er auf einen altliberalen Kurs einschwor.
Mitte November trat er bei einer Gesamtkonferenz der katholischen Kirchengemeinderäte und pastoralen
Mitarbeitern des Dekanatsbezirks Ellwangen-Neresheim als Redner auf.
Das berichtete die Online-Ausgabe
der Tageszeitung ‘Schwäbische Post ‘ am 21. November.
Die „allgemeine Säkularisierung“ ist hausgemacht
In seinem Vortrag versuchte der Jesuit die Suggestiv-Frage zu beantworten: „Was will Papst Benedikt?
Warum sich die Deutschen mit dem Papst so schwer tun.“
Pater von Gemmingen begann mit einer Alibi-Verteidigung
des Vatikan.
Der Papst mache den deutschsprachigen Völkern deutlich, daß die Weltkirche „viel bunter“
sei als nur hier in Mitteleuropa.
Die Hauptursache der Kirchenkrise sieht der Jesuit nicht in Fehlentscheidungen
des Vatikans, sondern in der „allgemeinen Säkularisierung“.
Dann folgte das große Aber.
Römischer
Zentralismus?
Der Verwaltungsapparat des Vatikan sei der Lage zu wenig gewachsen.
Der gegenwärtig angeblich
geübte „römische Zentralismus“ sei zu überdenken.
In Wahrheit tanzen die Bischöfe den Römern bereits
seit Jahrzehnten auf der Nase herum.
Die Bischöfe die von Rom ernannt sind, sind genauso schlecht wie
jene, die von den Domkapiteln gewählt werden.
Der Papst funktioniert schon seit langem nur noch als
repräsentativer Monarch, der absegnet, was ihm die altliberalen Bischöfe und Bischofskonferenzen vorschreiben.
Sexland, Sexland über alles
Pater von Gemmingen kultivierte auch die üblichen Vorurteile.
Es müsse
versucht werden, eine angebliche Aufklärung und Philosophie des Nordens mit Frömmigkeit und Kirchenkultur
der Dritten Welt zusammenzuführen.
Er wiederholte auch brav jene Sprüche, mit denen man heute die religiöse
und moralische Dekadenz und Gewissenlosigkeit zu rechtfertigen versucht.
Zum Beispiel: Man müsse heute
angeblich „neu“ lernen, nicht so sehr auf Rom zu hören, sondern seinem Gewissen zu folgen und vor Gott
zu verantworten.
Der Pater forderte die von den Medienbossen gesteuerten deutschen Bischöfe auf, „energischer
und geschlossener“ in Rom aufzutreten.
In der anschließenden Diskussion ging es – wie in Sexland zu
erwarten – vor allem um die bekannten deutschen Probleme mit dem Sex.
Email-Adressen der Empfänger
39 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#41 Alberthesel † 19:17:09 | Dienstag, 29. November 2011
„Die „Philosophie“ der Deutschen heißt Sex“ –------------------------------------------------------------
Warum nur der Deutschen? \\ Im Vatikan gibt es doch ofenbar auch Sex: \\ www.sueddeutsche.de/…es-gomorrha-1.979519
#40 fides et ratio 15:54:03 | Dienstag, 29. November 2011
„Zum Beispiel: Man müsse heute angeblich „neu“ lernen, nicht so sehr auf Rom zu hören, sondern seinem
Gewissen zu folgen und vor Gott zu verantworten.“ Dies wäre ja durchaus korrekt und zu akzeptieren, wenn
die Katholiken dieses Landes von den „Seelsorgern“ dieses Landes dabei unterstützt würden, Ihr Gewissen
zu bilden und auszurichten und zwar an den Wahrheiten der Kath. Kirche. Andernfalls ist das Attribut „Katholisch“ –
ob in Verbindung mit Laien, ob in Verbindung mit Priestern bzw. „Seelsorgern“ der Etikettenschwindel,
der für die heutige Zeit typisch ist.
Es ist äußerst respektlos von Tomas, den Papst als „der Ratzinger“ zu bezeichnen. Es ist unverschämt
auf einem katholischen Forum. – Warum duldet das die Redaktion? –
#29 Zakalwe † 20:06:16 | Montag, 28. November 2011
Wundert dich das auch nur im Ansatz, Tolerant? Das ist doch hier völlig normal, Beleidigungen, Lügen
und Diffamierungen, das sind die Dreh- und Angelpunkte von kreuz.net.
#26 Zakalwe † 19:51:30 | Montag, 28. November 2011
Es gibt hier ja immer wieder was zu lachen: „Statt die deutschen Sex-Komplexe anzusprechen“ Komplexe?
Wenn jemand ein gestörtes und verklemptes Verhältnis zu Sex hat, dann ja wohl die Religions-Faschisten,
die sich hier die Klinke in die Hand geben. Aber OK, die übliche Masche, anderen vorwerfen was man selber
macht.
@#20 Hare-Krishna 1.) Da Sie mich „Jodelanda“ nennen, gehe ich davon aus, daß sie all die anderen bösartigen
Trolls unter diversen Nicks hier auch sind, die mich so nennen! 2.) Bei wem? Beim Dalai-Lama? Da werden
die Mißbräuche vertuscht, zu einigen sogar direkt aufgefordert, sind dort also legal und seine angeblich
zölibatären Mönche leben ja gaaanz weit weg, von den deutschen Medien. Beim Dala Lama verführen die
bösen Schüler ihre braven Lehrmeister: >>…Glauben von seiten der Schüler zurückzuführen sind, aber
auch auf gewisse Lehrer, die aus der Abhängigkeit ihrer Schüler Vorteil gezogen haben. Das hat gelegentlich
zu Skandalen, zu sexuellem oder finanziellem Mißbrauch geführt.“ Ausdrücklich wälzt der Dalai Lama
die Schuld an dem Mißbrauch auf die jeweiligen SchülerInnen ab, die „ihre spirituellen Lehrmeister zu
sehr verwöhnen; sie verderben sie.“ Man fragt sich, was da noch viel zu verderben ist, nachdem man sich
durch all die vulgärmagischen koprophilen, nekrophilen, ja sadistischen Sexual-Praktiken speziell des
Kalachakra-Ritus durchgelesen hat, die alle auf den Weg der Erleuchtung führen sollen.<< www.gazette.de/…999/Leseproben1.html www.gandhi-auftrag.de/Buddhismus.htm
#20 Hare-Krishna 17:06:05 | Montag, 28. November 2011
Komisch, Jodelanda, woran das wohl liegen mag… Sind so viele pädophile Missbräuche bei ihm oder seinen
Anhängern bekannt geworden? . ER kann dazu aufrufen. . Wenn es intransparente Versetzungsexperten-Mittäter
tun, kommt es ein bisschen knödelig rüber. . Aber das Jodeln verbraucht evtl. zu viel O2 um das zu verstehen.
.
@#18 FreiherrvonderTrenck Das stimmt nicht! Würden die zeitgeistigen Blubbmedien nicht ununterbrochen
von Schwulitäten, überhaupt von Sex berichten, müßte kein anständiger Mensch dagegenhalten. Es gibt
keine Völker, zumindest bisher, die Sex ohne Tabu, ohne moralische Schranken und gesellschaftliche Regelungen
praktizieren. Nur in den heutigen Industriegesellschaften will man jedes Tabu, jede Anstandsregel, jede
Moral, jede Verantwortung abschaffen. Listig redet man von Liebe, aber man meint bloßen Sex.
Vor ca. einem Jahr rief der zölibatär lebende Dalai Lama zu mehr sexueller Enthaltsamkeit auf. Keiner der zeitgeistigen Sex ‘n Crime-Blätter regte sich auf.
#4 Hare-Krishna@ Nu, sicher weiß er auch, dass…Einmal geht ein Deckel hoch und der entweichende Dampf
lässt sich nicht mehr einfangen… Dass es ein solches Naturrecht gibt, ist fast unverzeihlich…!
@Hare-Krishna Bekanntlich war der Götze Krishna besonders sexuell verlottert: Die meisten Geschichten
von Krishna (auch die Kindheitslegenden) zeichnen sich durch äußerste Brutalität (Köpfungen, Verstümmelungen)
und Unmoral aus, was von den gläubigen Hindus gerne kaschiert wird. Krishna erschlägt nicht nur zahllose
seiner Gegner und Feinde (Dämonen), sondern auch seinen Onkel Kansa. Er verführt verheiratete Frauen,
die ihre Männer und Kinder verlassen, um an seinen erotischen Spielen teilzunehmen, worauf er sie genießt
und dann im Stich lässt. Krishnas Leben gipfelt an der Teilnahme einer an Blutrünstigkeit und Toten
alles übertreffenden mythologischen Schlacht von Kuruksetra, die ausführlichst in allen blutigen Details
im Epos Mahabharata beschrieben wird, wo er seinen Freund Arjuna zum Krieg gegen seine eigene Familie
(aus Pflichterfüllung) anstachelt (Bhagavadgita), was deren Vernichtung zur Folge hat. Krishna selbst
wird nach der Schlacht durch den Pfeil eines Jägers verwundet und stirbt. Seine zahlreiche Familie (Yadus)
erschlägt sich lt. dem Bhagavadpurana in einem sie überkommenden Wahnsinn gegenseitig.
#8 Gibt es „Bischöfe“, die nicht den Gedankengut der Freimaurerei verbreiten? Jedesmal wenn der Ratzinger
an einem interreliösen Treffen teilnimmt oder in eine Synagoge oder Moschee rennt, trägt er zur Verwirklichung
der Welteinheits-Religion bei.
Atmen, Trinken, Essen, Schlafen muß man. Sex kann man. Ich will damit sagen, wer dauernd ohne Liebe herumpoppt, der braucht immer stärkere und, perversere Kicks, wie ein Trinker, der immer mehr und härtere Sachen saufen muß, um befriedigt zu sein. Ganz ähnlich: jeder weiß, wenn er zB von den USA zurückkommt, wie lecker das heimische Brot und der Kaffee schmecken, weil man sie soundso viele Tage nicht genießen konnte. Völlerei ist immer schädlich für den Geschmackt und die Gesundheit! Obwohl man essen und trinken muß, konsumiert kaum einer alles, was er erwischen kann, sondern er denkt an Gesundheit, seine Familie und an Tischsitten. Letztere sind allerdings ebenfalls zunehmend verlottert: Es wird in der staubigen City aus dem Papier, im Gehen und Stehen, mit Händen und Füßen Fast-Food gefressen! Auf Sex bezogen, immer häufiger wird ein sexueller Impuls mit irgendwem schnell befriedigt und dann ex’n hopp!
#11 Goldengel 15:45:28 | Montag, 28. November 2011
monens, Es ist richtig, was Sie schreiben, denn das Gewissen geht von der Hl. Trintität Gottes aus. Die
Hl. Trintät Gottes ist die Wahrheit und wer die Wahrheit liebt, der hat auch noch das, was man ein Gewissen
nennt. Wer jedoch die Lüge liebt, der ist fern jedes Gewissens und somit fern vom göttlichen Geist der
Wahrheit.
Das Gewissen ( lateinisch „conscienta“, was so viel heisst wie „Mit-Wissen“) deutet darauf hin, dass es
sich beim Gewissen niemals um etwas „autonomes, selbstständiges“ handeln kann; in das Gewissen ist das
Gesetz der hl. Dreifaltigkeit eingeschrieben; nicht durch den grössenwahnsinnigen Sumpf der menschlichen
Egomanie darf nun dieses Gewissen genährt werden ( denn dies fürht immer zu einem erfundenen „Gewissen“ )
sondern es muss geformt werden, damit es richtig und wahr urteilen kann; Vollmacht der Bildung des Gewissens
hat alleine die hl. Kirche www.razyboard.com/…07891-5931920-0.html Das „Ausklammern“ / Verneinen der
menschlichen Sündhaftigkeit führt zu menschlicher „Rechtsprechung“ im Dünkel der wahrheitsfernen Selbstgerechtigkeit;
der sel. Kardinal Newman; + „Die Furcht Gottes ist der Anfang der Weisheit ( Spr. 1,7). Solange ihr nicht
seht, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist ( Deut 4,24) und ihm nicht mit Ehrerbietung und frommer Furcht
als Sünder naht, seid ihr nicht einmal in Sichtweite der „engen Pforte“ ( Mt 7,13) ohne Ehrfurcht vor
der Wahrheit Jesus Christus, dem Erlöser von Sünde und Tod“ + www.razyboard.com/…07914-5973780-0.html
wenn hw Priester / Bischöfe einem „autonomen“ Gewissen das Wort reden, überschreiten sie ( einmal mehr )
ihre Kompetenzen; www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
#6 Die „Bischöfe“ sind keine Versager, sondern Modernisten, die konsequent und sehr effektiv den Glauben
bekämpfen. Zu diesen „Bischöfen“ gehört der „Bischof“ von Rom, der Razinger.
Wenn vom „römischen Zentralismus“ die Rede ist, bedeutet das verklausuliert immer, dass sich gefrustete Ortsprälaten mehr Macht und weniger Kontrolle von Rom erhoffen. Aber warum sollte man Versager, die die deutsche Kirche zugrunde gerichtet haben, auch noch belohnen? Die ganzen Sex-Skandale, der Weltbild-GAU, die trübe Arschkriecherei in den Zeitgeist, leere Kirchen, laue Verkündigung u.v.m. zeigt, dass man diesen Prälaten gar nicht genug auf die Finger schauen kann. Kann man den deutschen Episkopat nicht mal visitieren, damit der ganze Muff aus dem Fenster befördert wird? Die deutsche Kirche muss durchlüftet werden, ihre Gremien beschnitten. Sonst wird sie bald nur noch einen Wurmfortsatz der Weltkirche bilden. Die anderen lachen eh schon über uns!
#4 Hare-Krishna 14:29:37 | Montag, 28. November 2011
Jaja…Tchibo ich weiß… Und Pater Gemmingen weiß sicher auch… Pater Gemmingen durfte aber ja eigentlich
nicht wollen. Und nun kann er kluge Reden schwingen dürfen wollen. .