Der Ex-Regens des St. Pöltner Priesterseminars, der über einen Sexskandal stolperte, kehrt in den nächsten Tagen aus seinem Exil zurück. Jetzt möchte er seine alte Pfarrei wieder übernehmen. Doch der Bischof will nicht.
(kreuz.net, St. Pölten) Mindestens seit Dezember verbrachten die zwei in Ungnade gefallenen ehemaligen
Regenten des Priesterseminars von St. Pölten – Ex-Regens Ulrich Küchl und Ex-Subregens Wolfgang Rothe –
ihre Zeit in einem kontemplativen Frauenkloster im süddeutschen Schwarzwald.
Im Frühsommer letzten
Jahres waren beide wegen einer schweren Porno-Affaire aus ihren Ämtern geschieden.
Im von den beiden
geleiteten Priesterseminar scheint es drunter und drüber gegangen zu sein. Zuerst wurden auf Computern
des Seminars kinderpornografische Bilder heruntergeladen. Dann zeigte sich, daß es im Seminar offenbar
homosexuelle Seilschaften gab. Schließlich veröffentlichte die Weltpresse höchst kompromittierende
Bilder des Regens und Subregens.
Der Skandal brachte schließlich auch den verantwortlichen Bischof Kurt
Krenn um Amt und Würde.
Regens und Subregens wurden – wie es offiziell hieß – in ein Frauenkloster
auf „geistliche Erholung“ geschickt. Prälat Küchl habe dazu im Dezember dem Bischof sein mündliches
Einverständnis gegeben.
„Danach werde ich nach Eisgarn zurückkehren“, erklärte Prälat Küchl (62)
jetzt vor der in Wien erscheinenden Tageszeitung ‘Die Presse’.
Bis zu seinem Fall war Prälat Küchl
neben seiner Tätigkeit als Regens jahrelang Propst im Weltpriesterstift Eisgarn im nördlichen Teil von
Niederösterreich.
Das Stift Eisgarn besteht aus einem Klostergebäude mit einer Kirche, die dem gleichnamigen
Dorf als Pfarrkirche dient. Der Propst des Stiftes amtet auch als Pfarrer. Normale Weltpriester können
zu Kanonikern des Stiftes ernannt werden. Sie müssen dazu nicht in der Propstei wohnen. Die Mitgliedschaft
im Stift ist nicht mit Ordensgelübden verbunden.
Weltpriesterstifte dieser Art sind sehr selten. In
der Diözese Basel gibt es ein ähnliches Stift in Beromünster im Kanton Luzern.
Bischof Klaus Küng
von St. Pölten möchte eine Rückkehr von Propst Küchl nach Eisgarn verhindern.
Es habe zwar – so Bischof
Küng – „seitens der Diözese und des Bischofs von St. Pölten ein ehrliches Bemühen“ gegeben, dem gestrauchelten
Prälaten eine Rückkehr in seine alte Pfarrei zu ermöglichen.
Prälat Küchl habe aber seine Sabbatzeit
nicht genützt, um zur Klärung der im Raum stehenden Vorwürfe gegen seine Person beizutragen.
Diese
Vorwürfe betreffen die finanziellen Probleme im Stift Eisgarn sowie Küchls Amtsführung als Regens des
diözesanen Priesterseminars in den Jahren 2001 bis 2004.
Der Prälat habe auch die mit der Sabbatzeit
verbundenen Auflagen nicht oder nur teilweise erfüllt.
Prälat Küchl soll seine „geistliche Erholung“
im geschlossenen Kloster öfters unterbrochen haben und nach Eisgarn zurückgekehrt sein.
In Briefen
an seine Pfarreiangehörigen habe er außerdem in den letzten Monaten wiederholt die vom Bischof vorgeschlagenen
Maßnahmen und die Person des Bischofs in Mißkredit zu bringen versucht.
Deshalb kommt der Bischof zum
Schluß, daß für den Prälaten eine Wiederaufnahme der seelsorgerlichen Tätigkeit im alten Arbeitsfeld
nicht möglich sei.
Der Bischof fordert Prälat Küchl darum auf, „sich zum Wohl der Kirche und der Gläubigen
aus seiner bisherigen Tätigkeit zurückzuziehen.“
Man werde mit ihm über zukünftige seelsorgliche
Einsatzmöglichkeiten das Gespräch suchen.
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29 Lesermeinungen
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Ein weiteres halbes Jahr später Diese Diskussion mehr als ein halbes Jahr später wieder zu lesen, ist
hochinteressant und Augen öffnend. Mittlerweile sind die Dinge noch eindeutiger, nicht zuletzt dank der
in erster Instanz vorliegenden Urteile einer österreichischen Richterin. In der Leserzeitung www.kreuz.net/bookentry.212.html
ist bereits eines gepostet worden. Ja, die Richterin hat unter anderem den Zeugen Rabiega für glaubwürdig
befunden. (Es ging nicht um seine Qualifikation zum Priesterseminaristen, sondern als Zeuge!) Das unten
genannte Gutachten hat sie mit Recht nicht aufgenommen. Und jedes Kind weiß heute, daß die Photographien
echt waren. Wer dieses damalige Seminar heute noch als „fruchtbar“ verteidigt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Nun kann sich jeder selbst eine Meinung bilden, wer da unten Topfen geschrieben hat bzw. manipulieren
wollte …
#29 Laurentius2 09:30:39 | Donnerstag, 7. Juli 2005
@Turk Herr Dr., Sie winden sich wie ein Aal im Kreise ! Wer hat irgendetwas auszusagen außer Rabiega
(“ nur vom Hörensagen“), dessen Glaubwürdigkeit letztlich nur Richter beurteilen und nicht Sie ?
Gutachten Turk hat sich wieder mal auf den Pfaden des Widerspruchs verrannt: Während er das wissenschaftlich
unumstößliche Gutachten eines beeideten und zertifizierten Fachmanns heruntermacht, glorifiziert er
Bischof Küng, der die Zukunft von Prälat Küchl von einem gerichtspsychiatrischen Gutachten abhängig
machen will.
Gutachten wurde von Richterin abgewiesen Um so interessanter ist es, daß die Richterin im staatlichen
Prozeß dieses späte und plötzliche Gutachten abgewiesen hat. Sie scheint doch mehr dem Hausverstand
als einem solchen Gutachten zu vertrauen. Den „13.“ zu widerlegen, ist nicht nötig, da sich in den fortlaufenden
Nummern schon zu viele Widersprüche ergeben haben. Die Kampagne gegen Bischof Küng hat sich selbst ad
absurdum geführt. Damit aber ist der „13.“ sicher nicht die Quelle, wo man erfährt, welche Zeugen etwas
Anstößiges gesehen haben oder nicht. Im übrigen ist an die letzte Presseaussendung Bischof Küngs zu
erinnern: „Dabei ist zu bedenken, daß vom kirchlichen Standpunkt aus betrachtet das von Propst Küchl
und Dr. Rothe angestrebte zivilrechtliche Verfahren für eine Klärung nicht ausreichend ist.“ Der ehem.
Visitator und nunmehr zuständige regierende Bischof hat(te) das Letzturteil über die Glaubwürdigkeit
von Herrn X und Herrn Y, sicher nicht der „13.“
Sonne und Erde kreuz.net hat schon vor Monaten dankenswerterweise über jenes Gutachten berichtet, durch
das die kompromittierende Fotointerpretation mit wissenschaftlichen Methoden widerlegt wurde – von einem
gerichtlich zertifizierten und beeideten Fachmann für Fotogrammetrie. Aber Turk ist sicher auch davon
überzeugt, dass die Sonne sich um die Erde dreht. Wenn man den Berichten im „13.“ Glauben schenken darf
(bisher konnte jedenfalls noch niemand das Gegenteil beweisen), hat außer dem eingeschleusten Homo Rabiega
niemand der aufgebotenen Zeugen etwas Anstößiges gesehen. Aber wenn mann aus Turks Fenster schaut, kann
man sehen, dass die Erde eine Scheibe ist.
Sachlich bleiben Auf diesem Niveau, Herr Laurentius2, kann keine fruchtbare Diskussion mehr weitergehen.
Ihre Begriffe „Waschweiber“, „Milch(glas)mann“ weisen auf die Kennzeichen jener fanatischen Gruppe von
Uneinsichtigen hin, die durch ihre Unterstützung von Bischof Krenn diesem einen kontraproduktiven Bärendienst
erwiesen haben. Nennen Sie eine seriöse Quelle oder einen seriösen Namen, der die Echtheit der publizierten
Photographien bestreitet, wenn es nicht einmal die Parteien beim staatlichen Gerichtsverfahren getan haben.
Wenn der Photograph darauf besteht, daß er die Sachen so aufgenommen hat und der Zeitschrift untersagt,
daß dies gebracht wird, dann leuchtet auch dem Marsmenschen ein, daß es sich um echte Photographien
handelte. Natürlich kann man dann noch die traurige Diskussion weiterführen, was denn dargestellt gewesen
sein könnte. Versehen, Weihnachtskuß usw. Da einige über den Gesamtfall nur die Informationen eines
„13.“ besitzen, der alles ausfiltert, was gegen deren absurd erscheinende Thesen spricht, kann natürlich
nicht wirklich mitreden und konzentriert sich so auf Nebengeleise wie dem angeblichen Superzeugen Rabiega,
dessen Name eben zufällig dem „13.“ bekannt wurde. Im übrigen ist Rabiega Augenzeuge der „Weihnachtsfeier“,
bei der nach seinen Angabe Homo-Eheringe gesegnet wurden, was natürlich von den Beschuldigten bestritten
wird. Wer aber war und ist glaubwürdig? Wenn das Ihr Problem ist, dann viel Spaß weiterhin.
Heilige Kirche oder intiriganter Waschweiberverein ? Tja, turk, Sie kennen offenbar nicht die richtigen
Obstsorten.: 1. Der anonyme Milch(glas)mann (R.?…!) beschuldigt konkret den Regens, sich „frisches Fleisch
ausgesucht“ zu haben. Was heißt das anderes ? 2. Sie schreiben von „echten Photographien“. Wo sind die
Negative oder Originalspeicherchips (sofern überhaupt beweiskräftig) ? Wer behält sie in seiner unchristlichen
Nachttischschublade zurück ? Warum ? Ich mache Ihnen, wenn Sie wollen, an einem Abend eine „echte Photographie“,
auf der Weihbischof Fasching den nackten Fuß des neuen Regens Leichtfried küßt … Lächerlich. 3.
Sie wehren sich gegen eine Konzentration auf die Person Rabiegas. Ja Sie haben vielleicht Nerven, Mann
!, auf welchen „Zeugen“ soll man sich argumentativ denn sonst konzentrieren ? Diese Person aber weiß
„alles nur vom Hörensagen“ (gerichtl. Protokoll). SIND WIR EIGENTLICH HIER IN DER KATH. KIRCHE ODER UNTER
WASCHWEIBERN ? Her mit dem kirchlichen Gerichtsverfahren, her mit Beweisen für die weltweiten Anschuldigungen
gegen Bischof Krenn, Propst Küchl und Dr. Rothe. Her damit ! oder diese österreichische Kirche ist nur
noch ein grausamer Witz …
Unschuldsvermutung gilt für alle Herren, aber „erfolgreiches“ Seminar mußte geschlossen werden Tja,
Laurentius 2, Sie scheinen irgendwie Äpfel mit Birnen zu verwechseln. Es geht hier nicht primär um eine
von Ihnen angeführte „Homosexualität der Regenten“, sondern es ging und geht um die Glaubwürdigkeit
der Kirche im Angesicht echter Photographien, die so unstandesgemäß erschienen, daß nur sofortiges
Handeln des damaligen Bischofs ohne Weihnachtskußausreden geholfen hätte. Wenn der Apostolische Visitator
nach seinen Untersuchungen aber dann zum klaren Ergebnis aktiver homophiler Beziehungen im damaligen Priesterseminar
St. Pölten kam und dann u. a. deshalb Bischof Krenn die Schließung des Hauses empfahl, was dieser dann
auch annahm und unterzeichnete, wie kann man dann noch ernsthaft à la „13.“ vom „erfolgreichsten“ deutschen
Priesterseminar sprechen, in dem nach öffentlichen Kundgaben desselben Visitators die weltkirchlichen
Aufnahmekriterien nicht so recht beachtet wurden. Warum aber die ehemaligen Regenten entgegen der Empfehlung
ihres jetzigen Bischofs sich selbst durch öffentliche staatliche Prozesse zusätzlich ins Gerede brachten,
bleibt rätselhaft. Ohne dieses den ganzen Pöltener Skandal immer wieder neu ans Aufwärmen bringende
Vorgehen hätten sich die beiden vieles erspart. Was Rabiega betrifft, so kann man sich nur noch wundern
über so viel Konzentration auf diesen Mann. Als ob wegen eines Mannes das Seminar und Eisgarn geschlossen
und Bischof Krenn abdanken hätte müssen. Das ist derart lächerlich und unvernünftig, so etwas zu phantasieren,
daß sich weiteres D…
@turk, Dr. Pytlik, www.padre.at, bischöfl.„Berater“ und viele „andere“ Personen ! An die „vielen“ Herren,
die an der Homosexualität der Regenten offenbar niemals zweifeln wollen. Wie wäre es, wenn Sie einen
Augenblick – nur eine Sekunde lang ! – einmal halbsoviel Unschuldsvermutungen zugunsten der Regenten (zB
anhand der zahllosen sie mit schrfitl. Aussagen unterstützenden Seminaristen) hegen würden wie zugunsten
Ihres zweifelhaften Schützlings Rabiega ? Ich bleibe dabei, er hat den Regenten von Anfang an etwas vorgeschwindelt !
Wie sollten die beiden denn riechen, daß er homosexuell ist, wenn er die besten Zeugnisse von wientreuen
Amtskirchlern bekam ? Ausgehend von diesen Fakten spekuliere ich jetzt: eine von langer Hand eingefädelte
Intrige gegen Krenn und das erfolgreichste deutschsprachige Seminar, das in romtreuem Geist geführt wurde.
Es gibt Tausende, die sich darüber teuflisch gefreut haben …
Sachlich bleiben Tja, Herr Justus, was Sie übersehen, ist, daß es hier nicht um Sympathie oder Antipathie
geht, sondern um die Wahrheit. Es steht hier nicht zur Debatte, was bei Rabiega gefunden wurde oder nicht,
ob er sympathisch ist oder nicht, sondern ob er einer der glaubwürdigen Zeugen ist. Angesichts des bei
ihm Gefundenen bestätigen Sie, daß er noch leichter unter Druck zu setzen war. Was übersehen wird,
ist die nicht unter Druck zustandegekommene Eidesstättige Erklärung Rabiegas vom 30. Juli 2005. Weil
jemand tiefsitzende homosexuelle Tendenzen besitzen würde, ist er noch lange nicht unglaubwürdig. Da
er nun seit seiner Anzeige der von ihm empfundenen Nötigung auch schon vor zwei Richterinnen bei seinen
Aussagen geblieben ist, ist er glaubwürdig. Und warum bekam er dann das Amt des Seminarpräfekten? Wenn
es stimmt, daß er tiefsitzende homosexuelle Tendenzen hatte, so würde dies wahrscheinlich noch besser
erklären, warum er bei dieser „Weihnachtsfeier“ eingeladen war. Rabiega hat zweifellos nach bestem Wissen
und Gewissen berichtet, was er dabei gesehen hat. Soweit medial bekannt, ist er deswegen von niemandem
belangt worden. Und genau darum geht es: um die Wahrheit des Geschehenen. Zum allgemeinen Thema der Gefahr
einer homosexuellen Unterwanderung des Klerus aber empfehle ich Ihnen einen Kommentar www.internetpfarre.de/blog/item/40/
des von Ihnen so gerne genannten Dr. Pytlik.
Sachliche Kommentare Pytliks sind glaubwürdig Danke für den Linkverweise. Also, ich habe die sachlichen
Kommentare www.kreuz.net/…rticle.646-page.html von Dr. Pytlik (sofern es eben von ihm ist, da ja bekanntlich
alles anonym ist und jeder schreiben kann, was er will) zum damaligen Beitrag in kreuz.net nochmals gelesen.
kreuz.net hatte da nichts aufgedeckt, sondern einfach wiedergegeben. Dr. Pytlik stellt glaubwürdig dar,
daß es keinen Interessenskonflikt gab, sondern es in allen Fällen nur um die Wahrheit des Geschehenen
ging. Es war nie ein Geheimnis, wenn ein anerkannter Mitarbeiter eines Kirchengerichts bei einer Visitation
mitarbeitet. Entschieden ist jedenfalls zurückzuweisen der Begriff „Homovertrauter“, der neuerlich übersieht,
daß Rabiega der sogenannte Widerruf vom 29. Juni 2005 abgerungen wurde, welcher daher inkl. darin enthaltener
Homothese keinen inhaltlichen Wert besitzt. Bisher waren die Prozesse enttäuschend, sie haben nämlich
gezeigt, daß es problematisch ist, wenn Priester auf einer Privatsphäre beharren, die auch Unmoralisches
abdecken würde. Im übrigen sind die großen Einzelkommentare zum Fall St. Pölten aus der Feder von
Dr. Pytlik empfehlenswert zu lesen: (1) www.internetpfarre.de/blog/item/17/ –(2) www.internetpfarre.de/blog/item/30/ –
(3) www.internetpfarre.de/blog/item/40/ – (4) www.internetpfarre.de/blog/item/49/ – (5) www.internetpfarre.de/blog/item/59/ –
Küng hatte offenbar nicht die schlechtesten Berater.
Offenbarung Ja, alles kommt raus! Ich erinnere mich noch gut an die dutzende aufgeregter Leserbriefe von
Dr. Pytlik, als kreuz.net seine dubiose Rolle als Homovertrauter aufgedeckt hat. Die Prozesse werden sicher
noch mehr an Interessenskonflikten und Seilschaften aufdecken. DARUM ist Bischof Küng wohl dagegen. Meine
Informationsquelle ist, wie ich schon sagte, die Homepage von Dr. Rothe (www.wfrothe.com).
Bei den Fakten bleiben Nennen Sie Ihre Informationsquelle. Wie man jedenfalls in der österreichischen
Tageszeitung DIE PRESSE www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress… vom 28. Juni 2005 nachlesen konnte,
so wurde nach den Angaben von Walter Nemec, dem Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, in den Fällen
Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“, diese sei aber in „keiner strafrechtlich qualifizierten
Form erfolgt“. Auch das Bruchstück aus dem Vernehmungsstück von Rabiega ist eben Bruchstück. Rabiega
sah persönlich viele Zungenküsse bei der „Weihnachtsfeier“. Nun kann natürlich noch darüber gestritten
werden, ob dies eine „sexuelle Szene“ darstellt. Und im übrigen ist es auch relevant, wenn andere Seminaristen
über ihr Erfahrenes berichteten, z. B. dem Herrn Rabiega. Also diese Bruchstücke sind wenig interessant,
abgesehen davon, daß mit einem staatlichen Prozeß keine Visitation mehr rückgängig gemacht werden
kann und dort die Bestinformierten fehlen: z. B. fehlt der Visitator, und damit ist dieser Prozeß nicht
mehr geeignet, die volle Wahrheit auf den Tisch zu bringen, sondern es geht eben nur noch um eine sogenannten
„Privatsphäre“. Was da rauskommt, ist aber dann kein Sieg oder keine Niederlage mehr in der Sache. Da
haben sich andere verrannt, nicht aber Bischof Küng, der immer von solcher Prozessiererei abriet.
Verrannt Noch einmal weise ich Turk darauf hin, dass der zuständige Staatsanwalt gar nicht Nemec hieß,
sondern Dr. Sedlecek (wenn die von mir zitierte Informationsquelle zuverlässig ist). Aus genannter Quelle
geht übrigens hervor, dass Rabiega laut Hauptverhandlungsprotokoll seine Verleumdungen vor dem Wiener
Gericht ausdrücklich NICHT bestätigt hat. Rabiega wörtlich: „Ich habe nie eine sexuelle Szene gesehen
zwischen den Seminaristen noch von Vorgesetzten zu den Seminaristen“. Turk hat sich genauso verrant wie
Bischof Küng – oder hat sich Küng vielleicht dank Turk verrannt?
Aus der Luft gegriffen Es ist völlig aus der Luft gegriffen, einen der Zeugen damit schlecht machen zu
wollen, daß er angeblich in einer „Anti-Krenn-Intrige“ involviert gewesen sei. Dafür ist bis heute kein
einziger Nachweis gelungen. Wahr ist vielmehr, daß Rabiega unter dem damaligen Druck gerungen hat, bei
der Wahrheit zu bleiben. Zu dieser ist er nach der Anzeige der von ihm empfundenen Nötigung zurückgekehrt
dabei geblieben. Daß dies zu belastenden Aussagen über das Seminar usw. vor zwei Richterinnen geführt
hat, muß eben auch von jenen zur Kenntnis genommen werden, die einen Skandal einfach wegreden wollen,
der aber die Visitation ganz offensichtlich auslöste. Weiters ist es absurd, Rabiega unterstellen zu
wollen, er wäre unter Falschangaben ins Seminar gekommen. Komisch, daß die tollen Ex-Regenten dies so
spät „merkten“ und ihn auch gleich zum Seminarpräfekten erhoben. Natürlich gilt die Unschuldvermutung,
aber Fakt ist, daß Herr Nemec in der Presse klar gesagt daß der auf Rabiega ausgeübte Druck bei diesem
künstlich aufgesetzten Widerruf nicht widerlegt werden konnte, wenn es auch nicht für eine Verfolgung
nach österreichischem Strafrecht ausreichte. Die Einstellung des Verfahrens bedeutet also wenig. Daher
ist die unter (kichenrechtlich sehr wohl relevantem) Druck zustandegekommene Erklärung Rabiegas vom 29.
Juni 2004 nicht gültig, sondern seine hernach darüber und zu den Fakten abgegebenen schriftlichen und
mündlichen Erklärungen, die sich ganz mit dem ursprünglich Angegebenen decken. In …
@Soutanen-Turk Soutanen-Turk offenbart allen Lesern, daß Bischof Krenn auf den vorübergehend reumütigen
„Zeugen“ Rabiega Druck ausgeübt habe, die Wahrheit auch schriftlich (und somit in besonderem Maße beweiserheblich)
festzuhalten. Dieses arme Werkzeug der Anti-Krenn-Intrige ist im Gegensatz zu Bischof Krenn, Propst Küchl
und Dr. Rothe der Lüge überführt: Er erschlich sich unter Falschangaben Zugang zum (größten deutschsprachigen)
Priesterseminar, obwohl er wußte, daß er als unbeherrschter Homo über kurz oder lang großen Schaden
anrichten würde. Bischof Krenn übte Druck gegen dieses U-Boot aus … Was denn sonst, Herr Dr. www.padre.at
?
Turk im Irrtum Turk ist mal wieder selbst das Opfer einseitiger Informationen geworden. Wenn man der Wiedergabe
der Nötigungsanzeige auf der Homepage von Dr. Rothe Glauben schenken darf, war der zuständige Staatsanwalt
nicht der von Turk genannte Herr Nemec, sondern ein Herr Dr. Sedlacek. Abgesehen davon gilt die Unschuldsvermutung.
Nicht die Beschuldigten (Krenn, Rothe, Küchl) hatten die Pflicht, ihre Unschuld zu beweisen, sondern
Rabiega und sein (Un-)Rechtsberater Dr. Pytlik die Pflicht, die von ihnen behauptete Nötigung zu beweisen.
Das aber ist offenbar nicht gelungen. Darum gilt – zumindest nach deutschem (nach österreichischem sicher
auch) Recht – dass die zuvor von Rabiega an Eides Statt getroffenen Aussagen (= Unschuld von Küchl und
Rothe) Bestand haben müssen. Bitte in Zukunft beachten, lieber Herr Turk!
Die Wahrheit hat bereits gesiegt und wird weiterhin siegen Tja, solche Fehlurteile wie von Herrn Justus
kommen eben durch einseitige Information zustande. Offenbar ist ihm nicht bekannt, in welcher Drucklage
sich manche Zeugen im ganzen Fall St. Pölten fühlten. Rabiega hat Bischof Krenn nicht angezeigt, sondern
nur die von ihm so innerlich verspürte Nötigung der beiden ehemaligen Regenten zu einem „Widerruf“ seiner
gegen diese und das Seminar gerichteten belastenden Aussagen. In diesem „Widerruf“ wurde ihm auch die
These hineingedichtet, daß er die Aussagen ursprünglich nur gemacht hätte, weil er ein Problem „mit
seine Homosexualität“ hätte. Da aber nun öffentlich bekannt ist, nämlich durch den zuständigen Staatsanwalt
Nemec, daß der ausgeübte Druck auf Rabiega nicht entkräftet werden konnte (wenn es auch nicht für
eine strafrechtliche Verfolgung der Regenten nach österr. Recht ausreichte), ist Rabiega als Zeuge glaubwürdig.
Es war daher völlig richtig und im Interesse der Wahrheitsfindung, diesen in Not befindlichen Zeugen
auf seine und anderer hochangesehener Priester Bitte als angefragter Seelsorger nicht im Stich zu lassen.
Das neutrale Begleiten zu Behörden ist ein völlig unangreifbarer Vorgang, dies ist insbesondere bei
Militärstrafverfahren vollkommen üblich. Es ist all zu durchsichtig, was hier seitens bestimmter Grüppchen
gespielt wird, nur um eine Gott sei Dank gerade noch rechtzeitig gekommene Visitation im nachhinein schlecht
reden zu wollen.
Steine aus dem Glashaus Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Niemand anderer als der
Rechtsberater des Apostolischen Visitators Dr. Pytlik war nach bislang nicht widerlegten Informationen
als Vertrauensperson (!) mit dabei, als der bekennende Homosexuelle Remigius Rabiega Bischof Krenn, Prälat
Küchl und Dr. Rothe bei der Polizei angezeigt hat (zu Unrecht, wie sich jetzt herausgestellt hat). Vorher
war Rabiega im vielgepriesenen Propädeutikum in Horn, von wo er mit besten Zeugnissen ins St. Pöltener
Priesterseminar eingeschleust wurde. Sein geistlicher Begleiter während dieser ganzen Zeit war der jetzt
von Bischof Küng zum Regens bestellte Anton Leichtfried! Und übrigens: wo ist das gerichtspsychiatrische
Gutachten, mit dem Bischof Küng nach seinem Zwangsouting 1995 seine Unschuld bewiesen hat?
Mit Bischof Küng gegen homosexuelle Unterwanderung des Klerus Unabhängig von den Fakten, die alle kennen
können, wenn sie nur wollen, ist mit Deutlichkeit festzuhalten, daß wer glaubwürdig gegen homosexuelle
Unterwanderung des Klerus www.internetpfarre.de/blog/item/40/ eintritt, auf Seiten Bischof Küngs stehen
wird. Zeuge Rabiega ist glaubwürdig. Er ist vor zwei Richterinnen bei seinen belastenden Äußerunen
geblieben. Durch die Anzeige der von ihm empfundenen Nötigung (zu einem Widerruf dieser belastenden Aussagen)
hat er weiter an Glaubwürdigkeit gewonnen. Die Einstellung des Nötigungsverfahrens bedeutet wenig: Walter
Nemec, Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, erklärte in der PRESSE www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress…,
daß in den Fällen Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“ wurde, diese sei aber in „keiner
strafrechtlich qualifizierten Form erfolgt“. Somit ist Rabiega glaubwürdig und sind die „Widerrufe“ seiner
ursprünglichen und somit gültigen Aussagen null und nichtig. Im übrigen hat niemand die Echtheit der
mindestens standesungemäßen Fotos bis heute widerlegt. Bis heute war Bischof Küng mild und geduldig.
Wären solche Fotos auf sogenannte „Modernisten“ bezogen gewesen, würde hier kein Schwein nur ein Wort
der Verteidigung pro Abgebildete sprechen. Heuchelei!
ist der gute monsignore eigentlich offiziel als pfr abgesetzt wenn nicht kann ihn der bischof nicht zwingen
zu gehen wenn ja kann er immer noch in rom berufen der gute bischof küng erweißt sich leider als erfühlungsgehilfe
diverser modernisten oder feuiglinge in talar leider auch im roten
VERITAS et IUSTITIA ! In der Tat vermißt man die ganz erheblichen Zweifel an der weltweiten Darstellung
über die St.Pöltener Vorfälle, die sich u.a (!) aus den Fakten ergeben: 1. Bisher gibt es keinen einzigen
Beweis oder auch nur halbwegs glaubwürdige (Rabiega widerspricht sich laufend und nachweislich) Aussage
dafür, daß Prälat Küchl oder Subregens Dr. Rothe einer homosexuellen Seilschaft angehört haben. 2.
Der belastete polnische Kandidat, der seine „schmutzigen“ Festplatten angeblich von einem polnischen Trödelmarkt
mitgebracht haben will, – im übrigen ansonsten völlig untergetaucht ist … ? – wurde von dem ehrwürdigen
Bischof Krenn s o f o r t bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, ein halbes Jahr vor dem angeblichen „Skandal“.
3. Es gibt keine belastenden Fotos von beweiserheblichem Wert. Es fehlen beweiserhebliche Negative o.ä.,
deshalb sind die Abzüge auch keine gerichtlich verwertbaren Beweismittel … u.s.w. 4. Weihbischof Fasching
und viele andere Krenn-Gegner, die sehr zweifelhaft zur röm.-katholischen Lehre stehen, erfuhren ganz
plötzlich einen Karriereschub. Wieso fragt man also nicht umgekehrt nach deren klerikalem Neid (siehe
Spezialliteratur von Pfr. Dr. Overath) und Ehrgeiz sowie dem Willen vieler „katholischer“ Würdenträger,
den für ihren Anpassungskurs sehr lästigen Bischof Krenn endlich kaltzustellen ? Wer widerlegt 1., 2.,
3. oder 4. ?
Ich bin schockiert über kreuz.net Was ist das für eine Berichterstattung? – Gar keine. Ich bin schockiert
über kreuz.net ! Es wird nichts von dem gebracht, was die wahren Hintergründe beleuchtet. Nichts vom
Gerichtsverfahren des Prälaten. Nichts von Rabiega. Nichts vom Weihbischof der Krenn abschießen wollte.
Es wird so getan als ob es um den Sexskandal von Küchl ging. Nur die eklige Soße die auch die kirchenfeindlichen
Medien bringen. Ich habe in meinem Büro Infos über Infos die dem hier suggerierten widersprechen. Kennt
die Redaktion diese Fakten etwa alle nicht?
. Erst einmal sollte untersucht werden, in wie weit diese Person, mit den satanischen Trieben im Seminar
in Verbindung steht. Kinderpornos, Homosexualität sind schwere Verbrechen gegen Gottes Gesetz und haben
in kirchlichen Einrichtungen nichts zu suchen. Und wenn diese Person, für diese kirchliche Einrichtung
verantwortlich war. War er seiner Aufgabe nicht gewachsen. Und wenn diese Person selbst zum Satanismus
neigt, sollte man in Betracht ziehen, ob so eine Person, überhaupt eine Stellung in der Kirche haben
kann.
Knallhart, aber mit Liebe gemeint. Keinem der informierten Verantwortlichen im St. Poeltener Seminar,
die von der Homo-Unzucht wussten, soll eine Pfarrfunktion gegeben werden. Es gibt Mengen Kloester und
Frauenkongregationen in denen sie sicher und verborgen noch grossen Wert aber, fuer die Pastorale Arbeit
sind aber diese Priester, glaube ich, nicht mehr einsetzbar. Wie Massen von Priestern uebrigens, die noch
alle toleriert werden.
@ sani Deine Rückschlüsse hinken auf sämtlichen Füssen. Ich kenne eine Menge Berufsgruppen, bei denen
es zwar Karrierestreben, aber weder besondere Titel noch Symbole gibt.
Ist schon bekannt … … was aus dem ehemaligen Subregens, Dr. Wolfgang Rothe, geworden ist? Offenbar
scheint er, im Gegensatz zu Küchl, die Auflagen zu erfüllen. Ich weiß aber nicht so recht, ob es eine
pastoral kluge Entscheidung wäre, ihm, nach allem, was geschehen ist, eine Pfarrei anzuvertrauen …
Na ja, der klerikale Stolz Bescheidenheit ist und war tatsächlich nie die Zier unseres lieben Prälaten,
der sich wohl einige Verdienste in der Revitalisierung des Kollegiatstiftes gemacht hat; fragt sich nur,
mit welchen Motiven. Jedenfalls wird’s wahrscheinlich nichts mehr mit der Infel, die unser Küchl Uli
so gern getragen hätte. Demut und Diensteifer statt Titelsucht und Karrierestreben stünden für einen
Priester besser an. Aber zugegebenermaßen – die Versuchung ist und war ja groß in der kath. Kirche:
goldene Gewänder, Mascherl, Banderl, Exzellenz, Eminenz, Hochwürden, Eure Heiligkeit u.ä. – da ist’s
schon schwer auch noch Mensch zu bleiben. GzG sani