St. Pölten
Ein Jahr danach
Der Ex-Regens des St. Pöltner Priesterseminars, der über einen Sexskandal stolperte, kehrt in den nächsten Tagen aus seinem Exil zurück. Jetzt möchte er seine alte Pfarrei wieder übernehmen. Doch der Bischof will nicht.
Ex-Regens Ulrich Küchl
Ex-Regens Ulrich Küchl
© Hendrik Carneval, Wikipedia, CC
(kreuz.net, St. Pölten) Mindestens seit Dezember verbrachten die zwei in Ungnade gefallenen ehemaligen Regenten des Priesterseminars von St. Pölten – Ex-Regens Ulrich Küchl und Ex-Subregens Wolfgang Rothe – ihre Zeit in einem kontemplativen Frauenkloster im süddeutschen Schwarzwald.

Im Frühsommer letzten Jahres waren beide wegen einer schweren Porno-Affaire aus ihren Ämtern geschieden.

Im von den beiden geleiteten Priesterseminar scheint es drunter und drüber gegangen zu sein. Zuerst wurden auf Computern des Seminars kinderpornografische Bilder heruntergeladen. Dann zeigte sich, daß es im Seminar offenbar homosexuelle Seilschaften gab. Schließlich veröffentlichte die Weltpresse höchst kompromittierende Bilder des Regens und Subregens.

Der Skandal brachte schließlich auch den verantwortlichen Bischof Kurt Krenn um Amt und Würde.

Regens und Subregens wurden – wie es offiziell hieß – in ein Frauenkloster auf „geistliche Erholung“ geschickt. Prälat Küchl habe dazu im Dezember dem Bischof sein mündliches Einverständnis gegeben.

„Danach werde ich nach Eisgarn zurückkehren“, erklärte Prälat Küchl (62) jetzt vor der in Wien erscheinenden Tageszeitung ‘Die Presse’.

Bis zu seinem Fall war Prälat Küchl neben seiner Tätigkeit als Regens jahrelang Propst im Weltpriesterstift Eisgarn im nördlichen Teil von Niederösterreich.

Das Stift Eisgarn besteht aus einem Klostergebäude mit einer Kirche, die dem gleichnamigen Dorf als Pfarrkirche dient. Der Propst des Stiftes amtet auch als Pfarrer. Normale Weltpriester können zu Kanonikern des Stiftes ernannt werden. Sie müssen dazu nicht in der Propstei wohnen. Die Mitgliedschaft im Stift ist nicht mit Ordensgelübden verbunden.

Weltpriesterstifte dieser Art sind sehr selten. In der Diözese Basel gibt es ein ähnliches Stift in Beromünster im Kanton Luzern.

Bischof Klaus Küng von St. Pölten möchte eine Rückkehr von Propst Küchl nach Eisgarn verhindern.

Es habe zwar – so Bischof Küng – „seitens der Diözese und des Bischofs von St. Pölten ein ehrliches Bemühen“ gegeben, dem gestrauchelten Prälaten eine Rückkehr in seine alte Pfarrei zu ermöglichen.

Prälat Küchl habe aber seine Sabbatzeit nicht genützt, um zur Klärung der im Raum stehenden Vorwürfe gegen seine Person beizutragen.

Diese Vorwürfe betreffen die finanziellen Probleme im Stift Eisgarn sowie Küchls Amtsführung als Regens des diözesanen Priesterseminars in den Jahren 2001 bis 2004.

Der Prälat habe auch die mit der Sabbatzeit verbundenen Auflagen nicht oder nur teilweise erfüllt.

Prälat Küchl soll seine „geistliche Erholung“ im geschlossenen Kloster öfters unterbrochen haben und nach Eisgarn zurückgekehrt sein.

In Briefen an seine Pfarreiangehörigen habe er außerdem in den letzten Monaten wiederholt die vom Bischof vorgeschlagenen Maßnahmen und die Person des Bischofs in Mißkredit zu bringen versucht.

Deshalb kommt der Bischof zum Schluß, daß für den Prälaten eine Wiederaufnahme der seelsorgerlichen Tätigkeit im alten Arbeitsfeld nicht möglich sei.

Der Bischof fordert Prälat Küchl darum auf, „sich zum Wohl der Kirche und der Gläubigen aus seiner bisherigen Tätigkeit zurückzuziehen.“

Man werde mit ihm über zukünftige seelsorgliche Einsatzmöglichkeiten das Gespräch suchen.
      
29 Lesermeinungen
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#30   turk   16:10:57 | Freitag, 20. Januar 2006
Ein weiteres halbes Jahr später
Diese Diskussion mehr als ein halbes Jahr später wieder zu lesen, ist hochinteressant und Augen öffnend. Mittlerweile sind die Dinge noch eindeutiger, nicht zuletzt dank der in erster Instanz vorliegenden Urteile einer österreichischen Richterin. In der Leserzeitung www.kreuz.net/bookentry.212.html ist bereits eines gepostet worden.
Ja, die Richterin hat unter anderem den Zeugen Rabiega für glaubwürdig befunden. (Es ging nicht um seine Qualifikation zum Priesterseminaristen, sondern als Zeuge!) Das unten genannte Gutachten hat sie mit Recht nicht aufgenommen. Und jedes Kind weiß heute, daß die Photographien echt waren. Wer dieses damalige Seminar heute noch als „fruchtbar“ verteidigt, dem ist nicht mehr zu helfen. Nun kann sich jeder selbst eine Meinung bilden, wer da unten Topfen geschrieben hat bzw. manipulieren wollte …
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#29   Laurentius2   09:30:39 | Donnerstag, 7. Juli 2005
@Turk
Herr Dr., Sie winden sich wie ein Aal im Kreise !
Wer hat irgendetwas auszusagen außer Rabiega (“ nur vom Hörensagen“), dessen Glaubwürdigkeit letztlich nur Richter beurteilen und nicht Sie ?
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#28   Justus   09:12:40 | Donnerstag, 7. Juli 2005
Gutachten
Turk hat sich wieder mal auf den Pfaden des Widerspruchs verrannt: Während er das wissenschaftlich unumstößliche Gutachten eines beeideten und zertifizierten Fachmanns heruntermacht, glorifiziert er Bischof Küng, der die Zukunft von Prälat Küchl von einem gerichtspsychiatrischen Gutachten abhängig machen will.
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#27   turk   22:13:44 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Gutachten wurde von Richterin abgewiesen
Um so interessanter ist es, daß die Richterin im staatlichen Prozeß dieses späte und plötzliche Gutachten abgewiesen hat. Sie scheint doch mehr dem Hausverstand als einem solchen Gutachten zu vertrauen. Den „13.“ zu widerlegen, ist nicht nötig, da sich in den fortlaufenden Nummern schon zu viele Widersprüche ergeben haben. Die Kampagne gegen Bischof Küng hat sich selbst ad absurdum geführt. Damit aber ist der „13.“ sicher nicht die Quelle, wo man erfährt, welche Zeugen etwas Anstößiges gesehen haben oder nicht. Im übrigen ist an die letzte Presseaussendung Bischof Küngs zu erinnern: „Dabei ist zu bedenken, daß vom kirchlichen Standpunkt aus betrachtet das von Propst Küchl und Dr. Rothe angestrebte zivilrechtliche Verfahren für eine Klärung nicht ausreichend ist.“ Der ehem. Visitator und nunmehr zuständige regierende Bischof hat(te) das Letzturteil über die Glaubwürdigkeit von Herrn X und Herrn Y, sicher nicht der „13.“
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#26   Justus   19:40:10 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Sonne und Erde
kreuz.net hat schon vor Monaten dankenswerterweise über jenes Gutachten berichtet, durch das die kompromittierende Fotointerpretation mit wissenschaftlichen Methoden widerlegt wurde – von einem gerichtlich zertifizierten und beeideten Fachmann für Fotogrammetrie. Aber Turk ist sicher auch davon überzeugt, dass die Sonne sich um die Erde dreht. Wenn man den Berichten im „13.“ Glauben schenken darf (bisher konnte jedenfalls noch niemand das Gegenteil beweisen), hat außer dem eingeschleusten Homo Rabiega niemand der aufgebotenen Zeugen etwas Anstößiges gesehen. Aber wenn mann aus Turks Fenster schaut, kann man sehen, dass die Erde eine Scheibe ist.
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#25   turk   18:46:29 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Sachlich bleiben
Auf diesem Niveau, Herr Laurentius2, kann keine fruchtbare Diskussion mehr weitergehen. Ihre Begriffe „Waschweiber“, „Milch(glas)mann“ weisen auf die Kennzeichen jener fanatischen Gruppe von Uneinsichtigen hin, die durch ihre Unterstützung von Bischof Krenn diesem einen kontraproduktiven Bärendienst erwiesen haben. Nennen Sie eine seriöse Quelle oder einen seriösen Namen, der die Echtheit der publizierten Photographien bestreitet, wenn es nicht einmal die Parteien beim staatlichen Gerichtsverfahren getan haben. Wenn der Photograph darauf besteht, daß er die Sachen so aufgenommen hat und der Zeitschrift untersagt, daß dies gebracht wird, dann leuchtet auch dem Marsmenschen ein, daß es sich um echte Photographien handelte. Natürlich kann man dann noch die traurige Diskussion weiterführen, was denn dargestellt gewesen sein könnte. Versehen, Weihnachtskuß usw.
Da einige über den Gesamtfall nur die Informationen eines „13.“ besitzen, der alles ausfiltert, was gegen deren absurd erscheinende Thesen spricht, kann natürlich nicht wirklich mitreden und konzentriert sich so auf Nebengeleise wie dem angeblichen Superzeugen Rabiega, dessen Name eben zufällig dem „13.“ bekannt wurde. Im übrigen ist Rabiega Augenzeuge der „Weihnachtsfeier“, bei der nach seinen Angabe Homo-Eheringe gesegnet wurden, was natürlich von den Beschuldigten bestritten wird. Wer aber war und ist glaubwürdig? Wenn das Ihr Problem ist, dann viel Spaß weiterhin.
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#24   Laurentius2   09:30:44 | Mittwoch, 6. Juli 2005
Heilige Kirche oder intiriganter Waschweiberverein ?
Tja, turk, Sie kennen offenbar nicht die richtigen Obstsorten.: 1. Der anonyme Milch(glas)mann (R.?…!) beschuldigt konkret den Regens, sich „frisches Fleisch ausgesucht“ zu haben. Was heißt das anderes ?
2. Sie schreiben von „echten Photographien“. Wo sind die Negative oder Originalspeicherchips (sofern überhaupt beweiskräftig) ? Wer behält sie in seiner unchristlichen Nachttischschublade zurück ? Warum ?
Ich mache Ihnen, wenn Sie wollen, an einem Abend eine „echte Photographie“, auf der Weihbischof Fasching den nackten Fuß des neuen Regens Leichtfried küßt … Lächerlich.
3. Sie wehren sich gegen eine Konzentration auf die Person Rabiegas. Ja Sie haben vielleicht Nerven, Mann !, auf welchen „Zeugen“ soll man sich argumentativ denn sonst konzentrieren ? Diese Person aber weiß „alles nur vom Hörensagen“ (gerichtl. Protokoll).
SIND WIR EIGENTLICH HIER IN DER KATH. KIRCHE ODER UNTER WASCHWEIBERN ?
Her mit dem kirchlichen Gerichtsverfahren, her mit Beweisen für die weltweiten Anschuldigungen gegen Bischof Krenn, Propst Küchl und Dr. Rothe. Her damit ! oder diese österreichische Kirche ist nur noch ein grausamer Witz …
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#23   turk   21:34:20 | Dienstag, 5. Juli 2005
Unschuldsvermutung gilt für alle Herren, aber „erfolgreiches“ Seminar mußte geschlossen werden
Tja, Laurentius 2, Sie scheinen irgendwie Äpfel mit Birnen zu verwechseln. Es geht hier nicht primär um eine von Ihnen angeführte „Homosexualität der Regenten“, sondern es ging und geht um die Glaubwürdigkeit der Kirche im Angesicht echter Photographien, die so unstandesgemäß erschienen, daß nur sofortiges Handeln des damaligen Bischofs ohne Weihnachtskußausreden geholfen hätte. Wenn der Apostolische Visitator nach seinen Untersuchungen aber dann zum klaren Ergebnis aktiver homophiler Beziehungen im damaligen Priesterseminar St. Pölten kam und dann u. a. deshalb Bischof Krenn die Schließung des Hauses empfahl, was dieser dann auch annahm und unterzeichnete, wie kann man dann noch ernsthaft à la „13.“ vom „erfolgreichsten“ deutschen Priesterseminar sprechen, in dem nach öffentlichen Kundgaben desselben Visitators die weltkirchlichen Aufnahmekriterien nicht so recht beachtet wurden. Warum aber die ehemaligen Regenten entgegen der Empfehlung ihres jetzigen Bischofs sich selbst durch öffentliche staatliche Prozesse zusätzlich ins Gerede brachten, bleibt rätselhaft. Ohne dieses den ganzen Pöltener Skandal immer wieder neu ans Aufwärmen bringende Vorgehen hätten sich die beiden vieles erspart. Was Rabiega betrifft, so kann man sich nur noch wundern über so viel Konzentration auf diesen Mann. Als ob wegen eines Mannes das Seminar und Eisgarn geschlossen und Bischof Krenn abdanken hätte müssen. Das ist derart lächerlich und unvernünftig, so etwas zu phantasieren, daß sich weiteres D…
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#22   Laurentius2   17:56:02 | Dienstag, 5. Juli 2005
@turk, Dr. Pytlik, www.padre.at, bischöfl.„Berater“ und viele „andere“ Personen !
An die „vielen“ Herren, die an der Homosexualität der Regenten offenbar niemals zweifeln wollen. Wie wäre es, wenn Sie einen Augenblick – nur eine Sekunde lang ! – einmal halbsoviel Unschuldsvermutungen zugunsten der Regenten (zB anhand der zahllosen sie mit schrfitl. Aussagen unterstützenden Seminaristen) hegen würden wie zugunsten Ihres zweifelhaften Schützlings Rabiega ?
Ich bleibe dabei, er hat den Regenten von Anfang an etwas vorgeschwindelt !
Wie sollten die beiden denn riechen, daß er homosexuell ist, wenn er die besten Zeugnisse von wientreuen Amtskirchlern bekam ?
Ausgehend von diesen Fakten spekuliere ich jetzt:
eine von langer Hand eingefädelte Intrige gegen Krenn und das erfolgreichste deutschsprachige Seminar, das in romtreuem Geist geführt wurde. Es gibt Tausende, die sich darüber teuflisch gefreut haben …
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#21   turk   17:11:41 | Dienstag, 5. Juli 2005
Sachlich bleiben
Tja, Herr Justus, was Sie übersehen, ist, daß es hier nicht um Sympathie oder Antipathie geht, sondern um die Wahrheit. Es steht hier nicht zur Debatte, was bei Rabiega gefunden wurde oder nicht, ob er sympathisch ist oder nicht, sondern ob er einer der glaubwürdigen Zeugen ist. Angesichts des bei ihm Gefundenen bestätigen Sie, daß er noch leichter unter Druck zu setzen war. Was übersehen wird, ist die nicht unter Druck zustandegekommene Eidesstättige Erklärung Rabiegas vom 30. Juli 2005. Weil jemand tiefsitzende homosexuelle Tendenzen besitzen würde, ist er noch lange nicht unglaubwürdig. Da er nun seit seiner Anzeige der von ihm empfundenen Nötigung auch schon vor zwei Richterinnen bei seinen Aussagen geblieben ist, ist er glaubwürdig. Und warum bekam er dann das Amt des Seminarpräfekten? Wenn es stimmt, daß er tiefsitzende homosexuelle Tendenzen hatte, so würde dies wahrscheinlich noch besser erklären, warum er bei dieser „Weihnachtsfeier“ eingeladen war. Rabiega hat zweifellos nach bestem Wissen und Gewissen berichtet, was er dabei gesehen hat. Soweit medial bekannt, ist er deswegen von niemandem belangt worden. Und genau darum geht es: um die Wahrheit des Geschehenen. Zum allgemeinen Thema der Gefahr einer homosexuellen Unterwanderung des Klerus aber empfehle ich Ihnen einen Kommentar www.internetpfarre.de/blog/item/40/ des von Ihnen so gerne genannten Dr. Pytlik.
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#19   turk   15:39:09 | Dienstag, 5. Juli 2005
Sachliche Kommentare Pytliks sind glaubwürdig
Danke für den Linkverweise. Also, ich habe die sachlichen Kommentare www.kreuz.net/…rticle.646-page.html von Dr. Pytlik (sofern es eben von ihm ist, da ja bekanntlich alles anonym ist und jeder schreiben kann, was er will) zum damaligen Beitrag in kreuz.net nochmals gelesen. kreuz.net hatte da nichts aufgedeckt, sondern einfach wiedergegeben. Dr. Pytlik stellt glaubwürdig dar, daß es keinen Interessenskonflikt gab, sondern es in allen Fällen nur um die Wahrheit des Geschehenen ging. Es war nie ein Geheimnis, wenn ein anerkannter Mitarbeiter eines Kirchengerichts bei einer Visitation mitarbeitet. Entschieden ist jedenfalls zurückzuweisen der Begriff „Homovertrauter“, der neuerlich übersieht, daß Rabiega der sogenannte Widerruf vom 29. Juni 2005 abgerungen wurde, welcher daher inkl. darin enthaltener Homothese keinen inhaltlichen Wert besitzt. Bisher waren die Prozesse enttäuschend, sie haben nämlich gezeigt, daß es problematisch ist, wenn Priester auf einer Privatsphäre beharren, die auch Unmoralisches abdecken würde. Im übrigen sind die großen Einzelkommentare zum Fall St. Pölten aus der Feder von Dr. Pytlik empfehlenswert zu lesen: (1) www.internetpfarre.de/blog/item/17/ –(2) www.internetpfarre.de/blog/item/30/ – (3) www.internetpfarre.de/blog/item/40/ – (4) www.internetpfarre.de/blog/item/49/ – (5) www.internetpfarre.de/blog/item/59/ – Küng hatte offenbar nicht die schlechtesten Berater.
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#18   Justus   14:58:56 | Dienstag, 5. Juli 2005
Offenbarung
Ja, alles kommt raus! Ich erinnere mich noch gut an die dutzende aufgeregter Leserbriefe von Dr. Pytlik, als kreuz.net seine dubiose Rolle als Homovertrauter aufgedeckt hat. Die Prozesse werden sicher noch mehr an Interessenskonflikten und Seilschaften aufdecken. DARUM ist Bischof Küng wohl dagegen.
Meine Informationsquelle ist, wie ich schon sagte, die Homepage von Dr. Rothe (www.wfrothe.com).
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#17   turk   14:22:49 | Dienstag, 5. Juli 2005
Bei den Fakten bleiben
Nennen Sie Ihre Informationsquelle. Wie man jedenfalls in der österreichischen Tageszeitung DIE PRESSE www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress… vom 28. Juni 2005
nachlesen konnte, so wurde nach den Angaben von Walter Nemec, dem Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, in den Fällen Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“, diese sei aber in „keiner strafrechtlich qualifizierten Form erfolgt“. Auch das Bruchstück aus dem Vernehmungsstück von Rabiega ist eben Bruchstück. Rabiega sah persönlich viele Zungenküsse bei der „Weihnachtsfeier“. Nun kann natürlich noch darüber gestritten werden, ob dies eine „sexuelle Szene“ darstellt. Und im übrigen ist es auch relevant, wenn andere Seminaristen über ihr Erfahrenes berichteten, z. B. dem Herrn Rabiega. Also diese Bruchstücke sind wenig interessant, abgesehen davon, daß mit einem staatlichen Prozeß keine Visitation mehr rückgängig gemacht werden kann und dort die Bestinformierten fehlen: z. B. fehlt der Visitator, und damit ist dieser Prozeß nicht mehr geeignet, die volle Wahrheit auf den Tisch zu bringen, sondern es geht eben nur noch um eine sogenannten „Privatsphäre“. Was da rauskommt, ist aber dann kein Sieg oder keine Niederlage mehr in der Sache. Da haben sich andere verrannt, nicht aber Bischof Küng, der immer von solcher Prozessiererei abriet.
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#16   Justus   13:59:01 | Dienstag, 5. Juli 2005
Verrannt
Noch einmal weise ich Turk darauf hin, dass der zuständige Staatsanwalt gar nicht Nemec hieß, sondern Dr. Sedlecek (wenn die von mir zitierte Informationsquelle zuverlässig ist).
Aus genannter Quelle geht übrigens hervor, dass Rabiega laut Hauptverhandlungsprotokoll seine Verleumdungen vor dem Wiener Gericht ausdrücklich NICHT bestätigt hat. Rabiega wörtlich: „Ich habe nie eine sexuelle Szene gesehen zwischen den Seminaristen noch von Vorgesetzten zu den Seminaristen“.
Turk hat sich genauso verrant wie Bischof Küng – oder hat sich Küng vielleicht dank Turk verrannt?
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#15   turk   13:02:42 | Dienstag, 5. Juli 2005
Aus der Luft gegriffen
Es ist völlig aus der Luft gegriffen, einen der Zeugen damit schlecht machen zu wollen, daß er angeblich in einer „Anti-Krenn-Intrige“ involviert gewesen sei. Dafür ist bis heute kein einziger Nachweis gelungen. Wahr ist vielmehr, daß Rabiega unter dem damaligen Druck gerungen hat, bei der Wahrheit zu bleiben. Zu dieser ist er nach der Anzeige der von ihm empfundenen Nötigung zurückgekehrt dabei geblieben. Daß dies zu belastenden Aussagen über das Seminar usw. vor zwei Richterinnen geführt hat, muß eben auch von jenen zur Kenntnis genommen werden, die einen Skandal einfach wegreden wollen, der aber die Visitation ganz offensichtlich auslöste. Weiters ist es absurd, Rabiega unterstellen zu wollen, er wäre unter Falschangaben ins Seminar gekommen. Komisch, daß die tollen Ex-Regenten dies so spät „merkten“ und ihn auch gleich zum Seminarpräfekten erhoben. Natürlich gilt die Unschuldvermutung, aber Fakt ist, daß Herr Nemec in der Presse klar gesagt daß der auf Rabiega ausgeübte Druck bei diesem künstlich aufgesetzten Widerruf nicht widerlegt werden konnte, wenn es auch nicht für eine Verfolgung nach österreichischem Strafrecht ausreichte. Die Einstellung des Verfahrens bedeutet also wenig. Daher ist die unter (kichenrechtlich sehr wohl relevantem) Druck zustandegekommene Erklärung Rabiegas vom 29. Juni 2004 nicht gültig, sondern seine hernach darüber und zu den Fakten abgegebenen schriftlichen und mündlichen Erklärungen, die sich ganz mit dem ursprünglich Angegebenen decken. In …
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#14   Laurentius2   11:33:11 | Dienstag, 5. Juli 2005
@Soutanen-Turk
Soutanen-Turk offenbart allen Lesern, daß Bischof Krenn auf den vorübergehend reumütigen „Zeugen“ Rabiega Druck ausgeübt habe, die Wahrheit auch schriftlich (und somit in besonderem Maße beweiserheblich) festzuhalten.
Dieses arme Werkzeug der Anti-Krenn-Intrige ist im Gegensatz zu Bischof Krenn, Propst Küchl und Dr. Rothe der Lüge überführt: Er erschlich sich unter Falschangaben Zugang zum (größten deutschsprachigen) Priesterseminar, obwohl er wußte, daß er als unbeherrschter Homo über kurz oder lang großen Schaden anrichten würde. Bischof Krenn übte Druck gegen dieses U-Boot aus … Was denn sonst, Herr Dr. www.padre.at ?
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#13   Justus   09:31:03 | Dienstag, 5. Juli 2005
Turk im Irrtum
Turk ist mal wieder selbst das Opfer einseitiger Informationen geworden. Wenn man der Wiedergabe der Nötigungsanzeige auf der Homepage von Dr. Rothe Glauben schenken darf, war der zuständige Staatsanwalt nicht der von Turk genannte Herr Nemec, sondern ein Herr Dr. Sedlacek.
Abgesehen davon gilt die Unschuldsvermutung. Nicht die Beschuldigten (Krenn, Rothe, Küchl) hatten die Pflicht, ihre Unschuld zu beweisen, sondern Rabiega und sein (Un-)Rechtsberater Dr. Pytlik die Pflicht, die von ihnen behauptete Nötigung zu beweisen. Das aber ist offenbar nicht gelungen. Darum gilt – zumindest nach deutschem (nach österreichischem sicher auch) Recht – dass die zuvor von Rabiega an Eides Statt getroffenen Aussagen (= Unschuld von Küchl und Rothe) Bestand haben müssen. Bitte in Zukunft beachten, lieber Herr Turk!
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#12   turk   20:45:37 | Montag, 4. Juli 2005
Die Wahrheit hat bereits gesiegt und wird weiterhin siegen
Tja, solche Fehlurteile wie von Herrn Justus kommen eben durch einseitige Information zustande. Offenbar ist ihm nicht bekannt, in welcher Drucklage sich manche Zeugen im ganzen Fall St. Pölten fühlten. Rabiega hat Bischof Krenn nicht angezeigt, sondern nur die von ihm so innerlich verspürte Nötigung der beiden ehemaligen Regenten zu einem „Widerruf“ seiner gegen diese und das Seminar gerichteten belastenden Aussagen. In diesem „Widerruf“ wurde ihm auch die These hineingedichtet, daß er die Aussagen ursprünglich nur gemacht hätte, weil er ein Problem „mit seine Homosexualität“ hätte. Da aber nun öffentlich bekannt ist, nämlich durch den zuständigen Staatsanwalt Nemec, daß der ausgeübte Druck auf Rabiega nicht entkräftet werden konnte (wenn es auch nicht für eine strafrechtliche Verfolgung der Regenten nach österr. Recht ausreichte), ist Rabiega als Zeuge glaubwürdig. Es war daher völlig richtig und im Interesse der Wahrheitsfindung, diesen in Not befindlichen Zeugen auf seine und anderer hochangesehener Priester Bitte als angefragter Seelsorger nicht im Stich zu lassen. Das neutrale Begleiten zu Behörden ist ein völlig unangreifbarer Vorgang, dies ist insbesondere bei Militärstrafverfahren vollkommen üblich. Es ist all zu durchsichtig, was hier seitens bestimmter Grüppchen gespielt wird, nur um eine Gott sei Dank gerade noch rechtzeitig gekommene Visitation im nachhinein schlecht reden zu wollen.
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#11   Justus   20:32:04 | Montag, 4. Juli 2005
Steine aus dem Glashaus
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Niemand anderer als der Rechtsberater des Apostolischen Visitators Dr. Pytlik war nach bislang nicht widerlegten Informationen als Vertrauensperson (!) mit dabei, als der bekennende Homosexuelle Remigius Rabiega Bischof Krenn, Prälat Küchl und Dr. Rothe bei der Polizei angezeigt hat (zu Unrecht, wie sich jetzt herausgestellt hat). Vorher war Rabiega im vielgepriesenen Propädeutikum in Horn, von wo er mit besten Zeugnissen ins St. Pöltener Priesterseminar eingeschleust wurde. Sein geistlicher Begleiter während dieser ganzen Zeit war der jetzt von Bischof Küng zum Regens bestellte Anton Leichtfried! Und übrigens: wo ist das gerichtspsychiatrische Gutachten, mit dem Bischof Küng nach seinem Zwangsouting 1995 seine Unschuld bewiesen hat?
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#10   Laurentius2   18:11:20 | Mittwoch, 29. Juni 2005
es sprach:
der Herr Großinquisitor persönlich … wegducken !
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#9   turk   15:50:37 | Mittwoch, 29. Juni 2005
Mit Bischof Küng gegen homosexuelle Unterwanderung des Klerus
Unabhängig von den Fakten, die alle kennen können, wenn sie nur wollen, ist mit Deutlichkeit festzuhalten, daß wer glaubwürdig gegen homosexuelle Unterwanderung des Klerus www.internetpfarre.de/blog/item/40/ eintritt, auf Seiten Bischof Küngs stehen wird. Zeuge Rabiega ist glaubwürdig. Er ist vor zwei Richterinnen bei seinen belastenden Äußerunen geblieben. Durch die Anzeige der von ihm empfundenen Nötigung (zu einem Widerruf dieser belastenden Aussagen) hat er weiter an Glaubwürdigkeit gewonnen. Die Einstellung des Nötigungsverfahrens bedeutet wenig: Walter Nemec, Leiter der Staatsanwaltschaft St. Pölten, erklärte in der PRESSE www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ress…, daß in den Fällen Rothe und Küchl „die Druckausübung nicht widerlegt“ wurde, diese sei aber in „keiner strafrechtlich qualifizierten Form erfolgt“. Somit ist Rabiega glaubwürdig und sind die „Widerrufe“ seiner ursprünglichen und somit gültigen Aussagen null und nichtig. Im übrigen hat niemand die Echtheit der mindestens standesungemäßen Fotos bis heute widerlegt. Bis heute war Bischof Küng mild und geduldig. Wären solche Fotos auf sogenannte „Modernisten“ bezogen gewesen, würde hier kein Schwein nur ein Wort der Verteidigung pro Abgebildete sprechen. Heuchelei!
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#8   ottaviani   11:09:54 | Mittwoch, 29. Juni 2005
ist der gute monsignore
eigentlich offiziel als pfr abgesetzt wenn nicht kann ihn der bischof nicht zwingen zu gehen wenn ja kann er immer noch in rom berufen
der gute bischof küng erweißt sich leider als erfühlungsgehilfe diverser modernisten oder feuiglinge in talar leider auch im roten
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#7   Laurentius2   09:48:49 | Mittwoch, 29. Juni 2005
VERITAS et IUSTITIA !
In der Tat vermißt man die ganz erheblichen Zweifel an der weltweiten Darstellung über die St.Pöltener Vorfälle, die sich u.a (!) aus den Fakten ergeben:
1. Bisher gibt es keinen einzigen Beweis oder auch nur halbwegs glaubwürdige (Rabiega widerspricht sich laufend und nachweislich) Aussage dafür, daß Prälat Küchl oder Subregens Dr. Rothe einer homosexuellen Seilschaft angehört haben.
2. Der belastete polnische Kandidat, der seine „schmutzigen“ Festplatten angeblich von einem polnischen Trödelmarkt mitgebracht haben will, – im übrigen ansonsten völlig untergetaucht ist … ? – wurde von dem ehrwürdigen Bischof Krenn s o f o r t bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, ein halbes Jahr vor dem angeblichen „Skandal“.
3. Es gibt keine belastenden Fotos von beweiserheblichem Wert. Es fehlen beweiserhebliche Negative o.ä., deshalb sind die Abzüge auch keine gerichtlich verwertbaren Beweismittel … u.s.w.
4. Weihbischof Fasching und viele andere Krenn-Gegner, die sehr zweifelhaft zur röm.-katholischen Lehre stehen, erfuhren ganz plötzlich einen Karriereschub.
Wieso fragt man also nicht umgekehrt nach deren klerikalem Neid (siehe Spezialliteratur von Pfr. Dr. Overath) und Ehrgeiz sowie dem Willen vieler „katholischer“ Würdenträger, den für ihren Anpassungskurs sehr lästigen Bischof Krenn endlich kaltzustellen ?
Wer widerlegt 1., 2., 3. oder 4. ?
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#6   zwobbel   07:27:21 | Mittwoch, 29. Juni 2005
Ich bin schockiert über kreuz.net
Was ist das für eine Berichterstattung? – Gar keine.
Ich bin schockiert über kreuz.net !
Es wird nichts von dem gebracht, was die wahren Hintergründe beleuchtet.
Nichts vom Gerichtsverfahren des Prälaten.
Nichts von Rabiega.
Nichts vom Weihbischof der Krenn abschießen wollte.
Es wird so getan als ob es um den Sexskandal von Küchl ging.
Nur die eklige Soße die auch die kirchenfeindlichen Medien bringen.
Ich habe in meinem Büro Infos über Infos die dem hier suggerierten widersprechen. Kennt die Redaktion diese Fakten etwa alle nicht?
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#5   kreuzi   22:57:58 | Dienstag, 28. Juni 2005
.
Erst einmal sollte untersucht werden, in wie weit diese Person, mit den satanischen Trieben im Seminar in Verbindung steht. Kinderpornos, Homosexualität sind schwere Verbrechen gegen Gottes Gesetz und haben in kirchlichen Einrichtungen nichts zu suchen. Und wenn diese Person, für diese kirchliche Einrichtung verantwortlich war. War er seiner Aufgabe nicht gewachsen. Und wenn diese Person selbst zum Satanismus neigt, sollte man in Betracht ziehen, ob so eine Person, überhaupt eine Stellung in der Kirche haben kann.
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#4   Athanasius   21:47:45 | Dienstag, 28. Juni 2005
Knallhart, aber mit Liebe gemeint.
Keinem der informierten Verantwortlichen im St. Poeltener Seminar, die von der Homo-Unzucht wussten, soll eine Pfarrfunktion gegeben werden.
Es gibt Mengen Kloester und Frauenkongregationen in denen sie sicher und verborgen noch grossen Wert aber, fuer die Pastorale Arbeit sind aber diese Priester, glaube ich, nicht mehr einsetzbar.
Wie Massen von Priestern uebrigens, die noch alle toleriert werden.
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#3   Benedikt   21:02:15 | Dienstag, 28. Juni 2005
@ sani
Deine Rückschlüsse hinken auf sämtlichen Füssen. Ich kenne eine Menge Berufsgruppen, bei denen es zwar Karrierestreben, aber weder besondere Titel noch Symbole gibt.
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#2   Toby   20:45:48 | Dienstag, 28. Juni 2005
Ist schon bekannt …
… was aus dem ehemaligen Subregens, Dr. Wolfgang Rothe, geworden ist? Offenbar scheint er, im Gegensatz zu Küchl, die Auflagen zu erfüllen. Ich weiß aber nicht so recht, ob es eine pastoral kluge Entscheidung wäre, ihm, nach allem, was geschehen ist, eine Pfarrei anzuvertrauen …
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#1   sani †   20:07:48 | Dienstag, 28. Juni 2005
Na ja, der klerikale Stolz
Bescheidenheit ist und war tatsächlich nie die Zier unseres lieben Prälaten, der sich wohl einige Verdienste in der Revitalisierung des Kollegiatstiftes gemacht hat; fragt sich nur, mit welchen Motiven.
Jedenfalls wird’s wahrscheinlich nichts mehr mit der Infel, die unser Küchl Uli so gern getragen hätte.
Demut und Diensteifer statt Titelsucht und Karrierestreben stünden für einen Priester besser an. Aber zugegebenermaßen – die Versuchung ist und war ja groß in der kath. Kirche: goldene Gewänder, Mascherl, Banderl, Exzellenz, Eminenz, Hochwürden, Eure Heiligkeit u.ä. – da ist’s schon schwer auch noch Mensch zu bleiben.
GzG sani
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