Martin Luther
Ich kann nicht beten, muß fluchen
„Ave Rabbi, heilige Jungfrau Sankta Paula, Papst voll Ungnaden Gottes, der Teufel ist mit dir, verflucht seyestu unter allen Menschen, verflucht sei die Frucht deines Reichs: Kardinäl, Pfaffen, Münch und Nonnen.“
Portrait Martin Luthers des deutschen Malers Lucas Cranach der Ältere (+1553)
Portrait Martin Luthers des deutschen Malers Lucas Cranach der Ältere (+1553)
(kreuz.net) In der Zeitschrift ‘Deutschen Wacht’ schrieb der evangelische Pastor May:

„Wir wissen, daß Luther in den letzten Jahren seines Lebens öfter kränklich war und er sehnte sich, wie sein großer Vorfahr, der Apostel Paulus, abzuscheiden und bei Christo zu sein.“

Über die Kränklichkeit Luthers und dessen angeblich seligen Tod wird schon noch geschrieben werden.

Ein aberwitziger Vergleich

Heute wollen wir den aberwitzigen Einfall des Pastors May beleuchten, mit dem er den Weltapostel zum Vorfahren des „Wittenberger Fleisches“ macht, um mit dem Abfall-Priester und Bauernführer Thomas Münzer († 1525) zu sprechen, der Luther ohne Zweifel sehr gut kannte.

Einen so gewaltigen Aberwitz kann man nur vor Unwissenden, durch protestantische Geschichtslügen Irregeführten wagen.

Die Schriften, Taten und das Leben des Heiligen Paulus verurteilen Luther in Grund und Boden.

Zwischen beiden gähnt ein Abgrund wie zwischen Christus und Belial, Himmel und Hölle! Den Beweis werden wir nicht schuldig bleiben.

Häufige Erscheinungen des Teufels

Am Wege nach Damaskus erschien dem fanatischen Christenverfolger Saulus der Herr und machte aus ihm einen Paulus.

Später erschien diesem Christus öfters und belehrte ihn, zum Beispiel über das Geheimnis des heiligen Altarsakramentes (1 Kor 11,23).

Daß dem Luther Christus jemals erschienen wäre, darüber verlautet nichts, obwohl er in Eisleben gewohnt hatte, dem Geburtsorte der heiligen Jungfrau Gertrudis, der Christus wiederholt erschienen und himmlischer Offenbarungen gewürdigt hat.

Dagegen spricht Luther von den häufigen Erscheinungen des Teufels, die ihm zuteil geworden.

Näher als die Katharina

So behauptet er, der Teufel sei auf der Wartburg um Mitternacht erschienen und habe ihn belehrt, daß das Messe-Lesen Götzendienst sei. (Winkelmeß und Pfaffenweih. Wittenberg, Band VII. Fol. 443.)

Auch will er den Teufel zum Bettgenossen gehabt haben, so daß dieser näher bei ihm gelegen sei als seine Kebse Katharina von Bora.

Der Teufel soll ihm auch angeraten haben, die katholischen Gegner „Papisten“ zu schelten.

So behauptet Luther selber.

Närrisch genug

Sankt Paulus erglühte in Liebe zum Erlöser.

In seinen vierzehn Briefen kommt der Name Jesus 219mal, Christus aber 400mal vor.

Luther zitiert dagegen in seinen Schriften den Teufel über 9000mal und wagt sogar Christum zu lästern in den Worten:

„Christum ist gekommen, selig zu machen, was verloren war, aber stellt sich närrisch genug dazu.“ (Tischreden Band II. Fol. 297 b.)

Christlichen Lesern dürfte hier in den Sinn kommen der Herodes in der Passion, der Christum mit einem Narrenkleide bekleiden ließ.

„Wir sind des Teufels Gefangene“

Luther nennt sich wiederholt einen „von Gott auferweckten Teufel“ und in der Tischrede: Band II. Wittenberg. Germ. Fol. 226. Editio 1548 ist zu lesen:

„Wir sind des Teufels Gefangene, als unseres Fürsten und Gottes, daß wir tun müssen, was er will und uns eingibt.“

Moses ein Henkermeister?

Vom Heiligen Paulus besitzen wir vierzehn herrliche Sendschreiben in der Heiligen Schrift.

Luther fälschte dieselben und rühmte sich noch dieser Schändlichkeit, wie er denn die heiligen Schriftsteller überhaupt mit unglaublicher, verwegenster Gemeinheit behandelt.

Der Jakobusbrief ist ihm eine „Stroh-Epistel“ oder Moses ein „Henkermeister“.

Über den Aussatz des Dulders Job sagt er: „Der Teufel habe ihm den Franzosen angehängt.“

Professor der Dreckwissenschaft

Die Sprache Sankt Pauli ist immer anständig, heilig und erhaben, jene Luthers öfters frivol und bodenlos gemein, im Schimpfen, Lästern und Schmähen unerschöpflich.

Seine Phantasie bewegt sich vorzugsweise um Teufel, Huren, Säue, Esel und – Dreck.

Letztere Manier verhalf ihm zum Titel: Professor publicus et ordinarius facultatis stercorologiae.

Dem Fraß und der Völlerei ergeben

Von cholerischer Gemütsart war Paulus heftig, kühn, streng bis zum Fanatismus.

Doch durch seine Bekehrung wurden die natürlichen Anlagen übernatürlich gereinigt, gehoben und zu den schönsten Tugenden harmonisch verklärt.

Daher konnte er zu den Christen wiederholt sagen:

„Seid Nachahmer von mir, sowie auch ich es bin von Christus.“ (1. Kor. 11, 1. Phil. 3, 17.)

Konnte Luther so sprechen? Dies dürfte selbst Pastor May kaum behaupten und schwerlich den Mut haben zu predigen: Lebet wie Luther gelebt hat.

Sollte er gleichwohl anderer Meinung sein, so möge er nachfolgendes in Erwägung ziehen.

Der Weltapostel betete viel und inbrünstig, fastete streng und lebte ehelos in beständiger Keuschheit.

Luther fluchte, ergab sich in unmäßigster Weise dem Fraße und der Völlerei und war bis zu seinem Ende schmachvoll – unzüchtig in Wort, Schrift und Tat.

Die Beweise hierfür folgen.

Das Lutherische Fluch-Vaterunser

Christus betete, Paulus betete, Luther aber sagt (Tischreden Tom. V, Jena germ. fol. 309) wörtlich:

„Ich, Luther, kann nicht betten, ich muß darbey auch fluchen.

Soll ich sagen: Geheiliget werde dein Nahm, muß ich darbey sagen: Verflucht und verdambt, geschändet müsse werden der Papisten Nahm.

Soll ich sagen: Dein Reich komm’, so muß ich darbey sagen: Verflucht und verdambt, verstöhrt müsse werden das Papsttum.“

Tiraden gegen den Papst

Ein anderes Fluch-Vaterunser Luthers lautet also:

„Papst, Vatter aller verlaugneten Christen! Geschändet werde dein verfluchter Nahm! Zukomme dein Reich in der Höll!

Dein teuflischer Will muß bald unterliegen wie im Himmel, also auch auf Erden.

Unser tägliches Brod geb dir Gott nicht und verlaß uns unsere Sünden nicht durch dein verlogenen Ablaß wie auch wir nicht wollen Vergebung von dir haben!

Führ uns nimmer in Versuchung. Gott erlöß uns von deinem Übel!“


Eine Travestie des Ave Maria

Eine Travestie des Ave Maria war im Jahr 1534 gegen Papst Paul III. († 1549) gerichtet:

„Ave Rabbi, heilige Jungfrau Sankta Paula, Papst voll Ungnaden Gottes, der Teufel ist mit dir, verflucht seyestu unter allen Menschen, verflucht sei die Frucht deines Reichs: Kardinäl, Pfaffen, Münch und Nonnen.“

Bezüglich des Betens kann man sich also kaum einen größeren Abstand denken, als er zwischen Sankt Paulus und Luther besteht.

Aus dem Buch „Luther, wie er lebte, leibte und starb, nach unwiderleglichen Berichten dargestellt. Streitschrift gegen die ‘Los von Rom-Pastoren’.“ Achte, unveränderte Auflage. Graz und Wien 1925. Verlagsbuchhandlung ‘Styria’. Erhältlich hier
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Luther, wie er lebte, leibte und starb 2. Luther war ein religiöser Skrupulant 3. Dem Teufel zum Trotz eine Sünde tun 4. Ein klassischer, klerikaler Opportunist 5. Sonst wäre er vom Adel erstochen worden 6. Ein Meßpfaff verdient leiblichen Tod und Strafe 7. Ein opportunistischer Knecht der protestantischen Fürsten 8. „Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue“ 9. „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang – bleibt ein Narr sein Leben lang“
10. Ich kann nicht beten, muß fluchen
11. Martin Luther: Sieben Liter Wein pro Tag 12. Im Sauglockenläuten war Martin Luther Großmeister 13. Protestantische Rechtsgelehrte: Luther war ein Konkubinist
      
147 Lesermeinungen
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#147   Jaku   20:10:23 | Freitag, 30. Dezember 2011
Ich finde diese ganze Artikelreihe zu Luther doch recht interessant, mir scheint das Ziel zu seien klar zu machen das Luther schlecht war um es mal harmlos auszudrücken. Jetzt soll er geflucht haben, ich bin mir sicher das haben Päpste selbstverständlich nie getan (ironie). Und was den Freibrief zum ich vermute lux in tenebris spielt auf die Bauernkriege an, wurden die von Luther verurteilt. Ich kann mir nicht vortellen das man alles von Luther schlecht finden kann. Zumbeispiel der Ablasshandel, wenn jemand meint es sei falsch von Luther den zu verurteilen, dann tut er mir leid. Natürlich kann man über Luther positives und negatives sagen, genauso wie über jeden Katholiken oder Protstanten, über jeden Menschen. Für mich überwiegt das Positive, aber das ist nur meine persöhnliche Meinung. Luther war kein „Heiliger“, genauso wie irgent ein anderer Mensche, wirklich heilig sind für mich nur der Herr im Himmel, sein Sohn und der Heilige Geist.
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#146   Frager   20:26:21 | Freitag, 9. Dezember 2011
Sie habe ich absolut nicht gemeint! Sonst würde Ihren tiefgläubigen Kommentaren beinahe die feurige Würze fehlen: „Habt Salz in Euch!“ (Mk 9,50) Ich lese Ihre tiefsinnig + wohltuenden Äußerungen stets mit heiterer Freude ;-) !!
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#145   lux in tenebris   17:46:28 | Freitag, 9. Dezember 2011
#144: „dabei hilft nur eine in Nächstenliebe sauber geführte Argumentation.“ Da haben Sie natürlich recht, auch überlese ich nicht die leise Kritik, die in dieser Bemerkung mir gegenüber anklingt. Aber manchmal gehören auf grobe Klötze einfach grobe Keile (was ich auf Luther, denn auf Leser ‘konsequent katholisch’ bezogen wissen möchte). ;-)
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#144   Frager   14:29:10 | Freitag, 9. Dezember 2011
#143: Ja, »Licht in der Finsternis«, lag mir schon auf der Zunge :-] ;-) :-) , doch wollte ich konsequent katholisch, der zweifellos ganz guten Willens ist O:) , nicht unnötig verärgern. Es ist ja sowieso schon schwer, sich von lieb gewonnenen Denkmustern trennen zu müssen und dabei hilft nur eine in Nächstenliebe sauber geführte Argumentation.
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#143   lux in tenebris   12:39:48 | Freitag, 9. Dezember 2011
#142: Es müsste eigentlich ‘verschRobenes Gottesbild’ heißen, hochlöblicher Frager ;-)
Die von Ihnen angeführten Lutherzitate sind wahrlich Auswürfe eines Wahnsinnigen :-S /;! o.O >:) .
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#142   Frager   22:15:34 | Dienstag, 6. Dezember 2011
#141: wieso zählen Sie nur eins? Das sind doch lauter Irrtümer (…könnte noch mehr raussuchen) und ein total verschobenes Gottesbild… oder meinen Sie vllt. das Gottesbild selbst, was logischerweise nur eines ist?
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#141   Konsequent katholisch †   21:52:47 | Dienstag, 6. Dezember 2011
Durchgefallen, „Frager“! Ich wollte drei Beispiele, Sie konnten mir aber gerade mal eines – und zudem nur ein sehr schwaches – nennen!!! :-@
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#140   catholic   18:47:58 | Dienstag, 6. Dezember 2011
Wir erfreuen uns in Deutschland, insbesondere im katholischen Süden, einer reichen Adventkultur.
Es sind nicht nur Adventkranz und Christbäume in allen Variationen, sondern
besinnliche Konzerte, lebendige Chöre, Jugendchöre, Krippenspiele, Wohltätigkeitsbasare, gute Werke …
Im Süden kennt man den Heiligen Nikolaus, die Kramperl und Engel als seine Begleiter, die Barbarazweige, das Frauentragen, die Weihnachtskrippe …und das Backwerk, Lebkuchen, Zimtsterne, Christstollen…
All das ist sehr kostbar und bereichert unser modernes Leben.
Zudem gilt: Lasst alle Menschen die Güte und Menschenfreundlichkeit eueres Gottes erfahren …
In diesem Sinne: Ankunft Jesu Christi
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#139   kristall   18:26:48 | Dienstag, 6. Dezember 2011
den jungstiller heute schon gesehen !!?? albert. @
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#138   Alberthesel †   18:21:59 | Dienstag, 6. Dezember 2011
119 DerRabe 00:12:40 | Sonntag, 4. Dezember 2011
albertesel
sie einen esel zu nennen wäre eindeutig eine beleidigung für den esel!
–---------------------------------------------------------------------------------
Die Muttergottes von Sievenich segne Sie!
.
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#137   Frager   14:28:27 | Dienstag, 6. Dezember 2011
Das bekannte: „Esto peccator et pecca fortiter, sed fortius fide et gaude in Christo, qui victor est peccati, mortis et mundi!“ schrieb Luther 1521 in einem Brief an Melanchthon… und im Gegenteil, „lux in tenebris“ macht seinem Namen alle Ehre!

Um es kurz anzuschneiden, Luthers größter und eigentlicher Fehler war die Verwerfung des logischen Identitätsgrundsatzes mit der Grundlegung der diabolischen Dialektik: „Gott kann nicht Gott sein, er muß zuerst ein Teufel werden“ (WA 7, 589)
„Ego sum, qui creo bonum et malum“ + „…das Gute und das Böse, zwei unvereinbare Dinge, auf die Einheit seiner ewigen Natur zurückführt.“ (WA 40 II, 417)

Folgende Blasphemie wage ich kaum zu zitieren, aber der Wahrheit zuliebe…: „Die Propheten haben das schon vorausgesehen, daß der kommende Christus der allergrößte Räuber, Gotteslästerer, Tempelschänder, Dieb sein werde, weil er nicht mehr in seiner eigenen Person wandelt“ (WA 40 I, 433, 7f.) darum sei er „des Teufels Sohne und verlassen“ (WA 45, 371, 5-10)

Betreffs 10 Gebote: „du kannst nicht…sie sind nur zu deiner Beschämung als Vergegenwärtigung deiner Ohnmacht gegeben.“ (WA 18, 675)
„Nicht der arme Mensch, sondern der ungerechte Gott ist schuldig.“ (WA 18, 785)

Gegen den freien Willen: „dass der freie Wille des Menschen durch die Allmacht und Praescience Gottes wie ein Blitzschlag niedergestreckt sei“, „Wenn du den freien Willen preist, leerst du Christus aus und trittst die ganze Schrift unter die Füße.“ (WA 18, 618ff.)

Etc.
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#136   Konsequent katholisch †   19:11:22 | Montag, 5. Dezember 2011
@Frager
Bitte geben Sie Ihre Quelle genau an und bringen Sie mindestens drei Beispiele!
.
@raubtier im finstern
Nennen Sie bitte drei Stellen aus der Weimarer Ausgabe, die das von Ihnen behaputete „pecca fortiter“ belegen!! :-|
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#135   lux in tenebris   10:22:09 | Montag, 5. Dezember 2011
#130 Konsequenter Falschversteher: Natürlich hat Frau v. Stockhausen recht! Nix da, mit ‘felix culpa’. Luthers ‘Pecca fortiter’ ist das Stichwort! Sündige kräftig, der doofe Christus saugt die Schweinereien mit dem Gnadenschwamm schon wieder auf. Klar, dass Luther mit diesem Freibrief zum Huren und Saufen, zum Morden, Stehlen und Brandschatzen beim Pöbel gut ankam. Im Grunde hat er mit seiner Primitivtheologie nur das eigene schlechte Gewissen rein waschen wollen. Ich habe es hier schon an anderer Stelle geschrieben: Es ist mir völlig unverständlich, wie normale, aufgeklärte Menschen ihren Glauben auf die „Reformen“ eines derartigen Psychopathen gründen können. Noch absurder ist es allerdings, wenn sogenannte katholische Bischöfe diesen Satansknecht „unseren gemeinsamen Lehrer im Glauben“ nennen und damit nicht nur für sich, sondern auch noch für alle Katholiken sprechen wollen. Schade, dass Tintenfässer aus der Mode gekommen sind!
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#134   DerRabe   23:50:37 | Sonntag, 4. Dezember 2011
das gott uns schuld verzeihen will,
wenn wir ihn herzlich bitten
darf niemals führen zu dem schluss,
dass gott pauschal vergeben muss.
der luther lebt in diesem wahn
und schlug dem irrtum große bahn.
stets sagt er „nur das wort gottes allein“
und schlug jesu worte kurz und klein.
gar leicht wurde es ihm gemacht
denn die kirche durchlebte eine tiefe nacht
die luther trefflich zu nutzen verstand
er spielte alle an die wand
„das ist mein leib“ – so hat jesus gesagt
der luther hat es weggejagt.
er machte gott zur marionette
und zwar ne ziemlich fette.
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#133   Frager   21:11:36 | Sonntag, 4. Dezember 2011
@Konsequent Katholisch-(Protestantisch;-)?, Sie täuschen sich (wie so viele) über den wahren Luther. Die Zitatenlage (von Prof. Beer extrahiert) aus der Weimarer Gesamt Ausgabe ist erdrückend.

Greggy, schönen Sonntag noch! Ist mir nicht entgangen, wo QC kirchlich (leider) steht, umso mehr freut mich seine prinzipiell klare Papstapologie O:) !!! Sein durchaus lesenswerter und fleißig recherchierter „heilsdogma.blogspot.com“ ist rein formell logisch und geradlinig… Ex-Katholiken sollte er zu denken geben. Auch wenn wir bezgl. VAT II-Tradition völlig konträrer Ansichten sind, ist QC/Eugenius ein ernstzunehmender Sedisvakantist.
Ein Konzil kann übrigens schwerlich ein anderes ohne den Rekurs auf eine höher geordnete Instanz autoritativ bindend aufheben oder für gültig proklamieren.

Dass Sie, geschätzter Gregorius, bei den Orthodoxen durch würdigere Sakramente möglicherweise tatsächlich eine Spur besser beheimatet sein mögen (als anderswo in den weit verbreiteten Wüsten-kasperle-bastel-und-buntpapier-kaffeerunden-pfarreien) ist traurige Realität. Dennoch fehlt Ihnen & den Hardcore-Orthodoxen die volle Gemeinschaft, mit dem von Jesus extra beauftragten Hirten von Joh 21 = Petrus, dem Felsenmann. Kein netter Primat der Ehre kann diesen ersetzen in unseren stürmischen Zeiten.
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#132   Konsequent katholisch †   21:02:00 | Sonntag, 4. Dezember 2011
KORREKTUR: In #130 muss es heißen „die völlig abwegige Behauptung der Frau von Stockhausen“ – Entschuldigung! :-$
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#131   Greggy   19:19:56 | Sonntag, 4. Dezember 2011
Frager, by the way, Quanta cura ist Sedisvakantist.
Das Kriterium, ob ein Konzil gültig ist oder nicht, ist, ob es mit der göttlichen Offenbarung und apostolischen Tradition übereinstimmt oder nicht.
Es war die katholische Kirche, die durch das Konzil von Chalzedon die Räubersynode von Ephesus korrigierte, nicht ein über der Kirche stehender hl. Papst Leo der Große.
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#130   Konsequent katholisch †   18:46:15 | Sonntag, 4. Dezember 2011
@QC, momens, kreuz.net-Redaktion
Ergänzend zu meinem Beitrag unter #111 sei noch auf die völlige Behauptung der Frau von Stockhausen hingewiesen, Luther habe die Sünde quasi heilig gesprochen.
– Er hat dies allenfalls im Sinne des „o felix culpa“ des Exultet in der Osternacht getan, das die Schuld Adams nur deshalb selig preist, weil sie einen solch großen Erlöser – Jesus Christus – gefunden hat!!
:-| :-@
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#129   Frager   17:08:26 | Sonntag, 4. Dezember 2011
Sehr präzise argumentiert, @quanta cura, besonders beachtenswert der Verweis auf Ephesus II… Nur ohne die überflüssige & verletzende Polemik wären Sie noch besser!
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#128   Brandenburgis   15:59:47 | Sonntag, 4. Dezember 2011
Das Geplappere von Quanta Cura ist allerdings auch: Staub!
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#127   Greggy   15:40:06 | Sonntag, 4. Dezember 2011
Quanta cura,
danke für Ihr Zitat des hl. Johannes Chrysostomos. Es gibt noch mehr Primatszitate, besonders eindrucksvoll vom hl. Papst Leo dem Großen.
Dem gegenüber steht aber der Consensus patrum, der auf den ökumenischen Konzilien verbindlichen Ausdruck fand. Diese sind die e i n e Stimme der ganzen katholischen Kirche des Altertums. Danach hatte der römische Papst die gleichen Rechte wie die anderen Patriarchen (6. Kanon des 1. Ökum. Konzils ) und innerhalb der Patriarchen einen Vorsitz der Liebe, dem übrigens nach dem 7. Kanon Jerusalem gleich gestellt wurde. Der 3. Kanon des 2. Ökumenischen Konzils verfügte: „Möge der Bischof von Konstantinopel einen Ehrenvorrang nach dem Röm. Bischof haben, denn diese Stadt ist das Neue Rom“. Also keine mystische Begründung, von wegen Nachfolger des hl. Petrus, sondern eine pragmatische Begründung. Dies wurde auf den folgenden Konzilien bestätigt, so etwa das 6. Ökumenische Konzil in Kanon 36: „Wir erkennen, dass der Thron von Konstantinopel die gleichen Rechte mit dem Thron des alten Rom habe und, wie dieser, hochgepriesen in den Kirchendingen werde.“
Sie mögen mir nun Zitate bringen, dass Rom diese Konzilien anerkannt, jedoch genau diesen Kanons widersprochen hat. Sehen Sie, und hier sind Sie und ich nun vor eine Grundsatzentscheidung gestellt. Sie entscheiden sich dafür, dass die Stimme des Bischofs von Rom die Stimmen aller anderen Apostelnachfolger übertönen darf – im Gegensatz zur Lehre der Apostel und der Mehrheit der Väter –, …
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#126   DerRabe   15:08:33 | Sonntag, 4. Dezember 2011
schon ihr name zeugt davon, dass sie nicht das hellste licht sein können. ständig antikatholisch reden zund gleichzeitig konsequent antikatholisch sein. man fasst sich nur noch an den kopf!
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#125   Konsequent katholisch †   14:59:08 | Sonntag, 4. Dezember 2011
@Schwarzer Vogel
Intelligenter als schräge Vögel wie Sie bin ich allemal!!! :-P :-@
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#124   DerRabe   14:54:21 | Sonntag, 4. Dezember 2011
konsequentkatholisch,
katholisch sind sie nun wirklich nicht, allerdings konsequent dumm.
bitte um namensänderung, etwa „konsequenteslabern“
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#123   Konsequent katholisch †   14:36:42 | Sonntag, 4. Dezember 2011
@DerRabe
Damit dürften sie den Nagel auch im Hinblick auf den Scheinpapst im Vatikan und die Scheinbischöfe der Konzilssekte auf den Kopf getroffen haben!!
.
Der den >:) Halachajüdlingen >:) permanent-penetrant zu Kreuze kriechende >:) Joseph Ratzinger >:) hat es z.B. nicht nötig, am Karfreitag das heilige Kreuz zu küssen. Auch ist in der Gestik, die er beim Segnen zu machen pflegt, nur mit sehr viel Phantasie ein Kreuz zu erkennen…! :-[ :-!
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#122   DerRabe   12:23:10 | Sonntag, 4. Dezember 2011
knie vor dem zeitgeist nieder
tue dieses immer wieder
das kreuz des herrn verachte tief
liebe nur den eignen mief
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#121   Blackbird   12:07:22 | Sonntag, 4. Dezember 2011
Konsequent katholisch: tja, man weiß es nicht.
Aber ist doch schön, daß über Deine Klassifizierung kein Zweifel besteht: Familie der Hirnlosen.
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#120   Konsequent katholisch †   06:01:55 | Sonntag, 4. Dezember 2011
@Blackbird
Was sind Sie denn jetzt – ein Vogel oder ein Affe? :-|
.
@alfred p.
Wer soll denn jp xxiii gewesen sein?? :-O
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#119   DerRabe   00:12:40 | Sonntag, 4. Dezember 2011
albertesel
sie einen esel zu nennen wäre eindeutig eine beleidigung für den esel!
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#118   alfredprivat   23:44:41 | Samstag, 3. Dezember 2011
# 116 wo sie recht haben, in richtung der piusbrüder, haben sie recht. allerdings unterscheiden wir uns erheblich in der einschätzung des papsttums. für mich sind die päpste seit jp xxiii gültig gewählt.
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#117   Blackbird   23:41:36 | Samstag, 3. Dezember 2011
Warum sollte man dem Papst gehorchen, nur weil er ein Primat ist? Das sind wir alle.
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#116   Tomás   23:40:07 | Samstag, 3. Dezember 2011
#115
Welchem Papst soll ich gehorchen? Seit 1958 gibt es keinen.
Das müssen den Piusbrüdern sagen, die der Meinung sind, Ratzinger sei der Papst, aber statt ihm zu gehorchen, versuchen sie, mit ihm einen Kuhhandel zu machen.
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#115   alfredprivat   23:35:55 | Samstag, 3. Dezember 2011
#112 wenn das so ist, thomas, respektieren sie ihre eigenen worte und gehorchen endlich dem papst.
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#114   Tomás   23:35:54 | Samstag, 3. Dezember 2011
#113
Das Dogma des Primates des Papstes lehrt, daß der Papst immer in Sachen, die den Glauben, die Sitten, die Disziplin und Leitung der Kirche betreffen, zu gehorchen ist. Das ist in Ihrem erwähnten Beispiel nicht der Fall. Hier handelt der Papst als Privatperson und sie müssen ihm nicht gehorchen. Sollte der Papst Ihnen die Begehung einer Sünde anordnen, müssen sie sogar ihm nicht gehorchen.
Die beiden Situationen hat Lefébvre immer durcheinander geworfen, als er versuchte, sein Ungehorsam gegenüber den „Konzilspäpsten“, mit dem Beispiel von einem Vater, der seine Kinder zum Stehlen schickt, zu rechtfertigen.
Der Vergleich ist total falsch, weil Montini Lefébvre nicht zum Stehlen schicken wollte, sondern ihm angewisen hat, die neue „Messe“ zu lesen.
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#113   Antonio Michele Ghislieri   23:21:30 | Samstag, 3. Dezember 2011
@Tomás
…Das Dogma des Primates des Papstes lehrt, daß ein Katholik dem Paspt immer zu gehorchen hat…
:-@
So natürlich falsch verstanden und unsinnig. Wenn der Papst mich am Hauptbahnhof in Wuppertal anspricht und mit sagt, mein Sohn, du fährst jetzt sofort nach Pinozero, dann kann er mich mal! Aber wirklich!
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#112   Tomás   23:16:13 | Samstag, 3. Dezember 2011
#109
Das Dogma des Primates des Papstes lehrt, daß ein Katholik dem Paspt immer zu gehorchen hat. „Alles, was du binden wirst auf Erden, das auch im Himmel gebunden sein. Und alles, was du lösen wirst auf Erden, wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 16,19).
Der hl. Paulus hat sich nicht einer Entscheidung oder einer Lehre des hl. Petrus widersetzt, sondern nur sein persönliches feiges Verhalten getadelt.
In der Bulle „Cum ex apostolatus offcio“ sagt der Papst Paul IV., daß ein Papst, der normalerweise von niemand gerichtet werden kann, wenn festgestellt wird, daß in einen Irrtum gefallen ist, deswegen angeklagt werden darf. Sollte er sich herausstellen, daß er vom Glauben abgefallen ist, wird als er als nicht legitimer Papst deklariert. Weder in dieser Bulle noch in einem anderen lehramtlichen Dokument ist ein Recht auf Widerstand gegen den Papst zu finden.
Daher sind die Piusbrüder, die von diesem „Recht“ ständig Gebrauch machen, Schismatiker und damit auch Häretiker.
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#111   Konsequent katholisch †   22:51:28 | Samstag, 3. Dezember 2011
@„Quanta cura“, „Mahner“ (monens)
Die Judenfrage und ihre Beantwortung durch Prof. Martin Luther ist der Schlüssel zu seiner Lehre. Das haben Sie und die von Ihnen so angehimmelte Frau von Stockhausen (jüdischer Name?) ganz offensichtlich (noch?) nicht erkannt!
.
Der Augustinermönch Martin Luther hat weder die menschliche Freiheit, noch die Wahrheitsfähigkeit des Menschen in Abrede gestellt – ganz im Gegenteil: nichts lag ihm so sehr am Herzen als die wahre, christliche Freiheit, aber auch die Wahrheit, für die er als Wissenschaftler eintrat. Auch hat er Gott keinesfalls als einen Willkürgott angesehen – ganz im Gegenteil: Es war gerade dieses sich im Spätmittelalter ausbreitende, vom Halachajudentum und dem AT beeinflusste falsche Gottesbild von Gott als Rächer und Richter, das er zugunsten des Gottesbildes des NT vom barmherzigen Vatergott und von Christus als dem einzigen Erlöser bis aufs Blut bekämpft hat!! :-@
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#110   Alberthesel †   22:10:39 | Samstag, 3. Dezember 2011
#107 Quanta Cura 21:28:00 | Samstag, 3. Dezember 2011
–-----------------------------------------------------------------------------
Wenn auch Petrus von Jesus mit der Leitung der Kirche beauftragt wurde:
\\
Wer gab dem Petrus das Recht, diese Aufgabe an einen anderen zu übertragen?
\\
Um eine einsichtige Begründung wäre ich Ihnen dankbar!
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#109   Quanta Cura   21:47:19 | Samstag, 3. Dezember 2011
[Fortsetzung] Ihm zufolge suchte Paulus den Petrus vor allen anderen auf, weil er „DAS HAUPT des Apostelchors“ war, dem der Herr „DIE OBERHERRSCHAFT über die Brüder“ übergab. Ihnen zufolge trat Paulus dem Petrus hingegen „als seinesgleichen entgegen, nicht als seinem Oberhaupt (Gal 2,11-14).“

Gal 2,11-14 ist nicht geeignet, um Mt 16,18-19 abzuschwächen bzw. die katholische Lehre vom Leitungsamt Petri zu widerlegen. Ungeachtet ostschismatischer Unterstellungen bedeutet das Papstamt nicht, dass dem Papst niemals widersprochen werden kann. Im Gegenteil, die Kirche betont, dass dies möglich ist (vgl. z.B. Cum ex Apostolatus Officio). Übrigens bezieht sich Gal 2,11-14 nicht einmal zwingend auf Petrus. Laut Clemens von Alexandria und Eusebius von Caesaria ist hier ein anderer Kaephas gemeint.

Alle Einwände der Ostschismatiker sind genau wie die der Protestanten: Staub.
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#108   DerRabe   21:29:41 | Samstag, 3. Dezember 2011
jesus wird sich schon sehr vereinnamt!
eine alternative wäre sich von jesus vereinnahmen zu lassen.
der mensch führt meist nur zum menschen
nur gott führt zu gott
bitte nicht falsch verstehen!
jesus sagte schließlich: gehet hin und predigt das evangelium!
der missionsauftrag bleibt bis zum ende bestehen!
niemand soll den fehler machen zu sagen:
es ist doch ganz gleichgültig an welchen gott der mensch glaubt,
da jeder gläubige gerettet wird.
ist es etwa gleich ob du gott oder einen götzen anbetest?
wenn das so wäre, hätte christus nicht auf die erde kommen brauchen
und gott hätte sich nicht als erstes den israeliten zeigen müssen.
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#107   Quanta Cura   21:28:00 | Samstag, 3. Dezember 2011
Greggy: „Quanta Cura, sind nicht Sie es, der meine Hinweise auf das Apostelkonzil und auf die Ökumenischen Konzilien unbeantwortet lässt?“
.
Mit Ihren „Hinweisen“ haben Sie keine Begründung auf die Frage, warum Ephesus II nicht gültig war, geliefert, sondern sind ihr ausgewichen.
Und wenn Sie Schreiben: „Die orthodoxe Kirche ist vielleicht nicht so „präzise“ wie die römische Scholastik“ (Greggy, 12:21:33), so ist auch das völlig irrelevant. Ich bat SIE, präzise zu antworten. Oder wollen Sie mir womöglich sagen, dass Ihre Ausweicherei stellvertretend für die ostschismatische Sekte steht? Das wäre freilich eine sehr ehrliche Antwort. Denn in der Tat flüchtet die ostschismatische Sekte sowohl vor jenen Stellen in der hl. Schrift als auch vor dem, was die Kirchenväter über diese Stellen sagten. z.B.:
.
Hl. Chrysostomos, Bischof von Konstantinopel über Joh 21,15-17: „Weide meine Lämmer! Warum aber übergeht Er die anderen Jünger und redet blos mit Petrus hierüber? Petrus wa DER AUSERWÄHLTE AUS DEN APOSTELN, war der MUND der Jünger und das HAUPT des Apostelchors, weshalb Paulus ihn vor den andern Aposteln aufsuchen ging… Er übergibt ihm die Oberherrschaft über die Brüder…“ (Homilie 88,1 über das Johannesevangelium).

Der hl. Chrysostomos hält es im Gegensatz zu Ihnen also für vereinbar, dass Christus das Haupt der Kirche ist und zugleich Petrus. Kein Wunder: Petrus waltet als Christus. Ihm zufolge ist Petrus das Haupt, Ihnen zufolge nicht. Ihm zufolge …
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#106   Brandenburgis   20:00:12 | Samstag, 3. Dezember 2011
Was ist denn daran nun „köstlich“???
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#105   Methodist   18:54:29 | Samstag, 3. Dezember 2011
Einfach wunderbarlich, dieser Luther… gar köstlich zu lesen seine Polemiken gegen das „Päpstlein zu Rom“…
:-] :-] :-] :-] :-] :-]
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#104   DerRabe   18:01:42 | Samstag, 3. Dezember 2011
„nur das wort gottes allein“
es darf und soll bei den evangelischen nicht sein
der unterschied ist ganz vollbracht
sie sehn ihn nicht als tiefe nacht.
evangelisch soll der katholik gefälligst werden
sonst wird es besser nicht auf erden
abtreibung, voller segen für die tunten
nur so soll uns der glaube munden.
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#103   Brandenburgis   17:52:55 | Samstag, 3. Dezember 2011
Ich darf daran erinnern, daß er bei der Marburger Disputation auf der realen Realpräsenz bestand, und daß ihm das Luthertum darin bis heute gefolgt ist.
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#102   DerRabe   17:46:44 | Samstag, 3. Dezember 2011
„nur das wort gottes allein!“
– so sprach der luther fein
„dies ist mein leib“ – es juckt ihn nicht!!!!
nur das wort gottes ist ihm pflicht?
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#101   Greggy   16:36:09 | Samstag, 3. Dezember 2011
Tomás, wie erkären Sie, dass auf dem Ökumenischen Konzil von 879 in Konstantinopel die Jurisdiktion des Papstes für den Westen anerkannt, für die übrigen Patriarchate aber abgelehnt wurde? dass dieses Konzil die Unveränderlichkeit des Glaubensbekenntnisses betonte und das von den fränkischen Theologen eingefügte Filioque zurückwies? und dass Papst Johannes VIII. dieses Konzil anerkannte und es erst seit Gregor VII. (11. Jh.) vom Westen abgelehnt wird (d.i. der Papst, dem der Dictatus papae zugeschrieben wird)?
Kannten Johannes VIII. und seine Nachfolger bis Gregor VII. die katholische Lehre nicht?
Der päpstliche Primat, wie von der römischen Kirche beansprucht, ist biblisch und patristisch nicht begründet und eine Anmaßung.
Lesen Sie mal diesen Artikel über die Entwicklung des Papstprimats und vergleichen Sie Altertum und Mittelalter:
de.wikipedia.org/wiki/Papst-Primat
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#100   Tomás   16:08:03 | Samstag, 3. Dezember 2011
#97
Christus hat dem Petrus den Auftrag, das Reich Gottes auf Erden zu verwalten (Schlüssel-, Gesetzes-, und Strafgewalt), die (gesamte) Herde zu regieren (Hirtengewalt) und die Katholiken im Glauben zu stärken (Lehrgewalt), erteilt.
Der hl. Petrus hat die oberste Gewalt über die Kirche tatsächlich ausgeübt. Der hl. Petrus hat die Wahl des Apostels Matthias geleitet, redete am Pfingstfest in Namen aller, leitete die Versammlung des Apostel in Jerusalem. Er wird in der Bibel als erster genannt, obwohl er nicht der Erstberufener war.
Die Behauptung, die Päpste hätten den von Christus erteilten Auftrag und die dazu gehörenden Kompetenzen überschritten, ist falsch.
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#99   Greggy   15:16:07 | Samstag, 3. Dezember 2011
Quanta Cura, sind nicht Sie es, der meine Hinweise auf das Apostelkonzil und auf die Ökumenischen Konzilien unbeantwortet lässt? Nach katholischem Glauben hat die Kirche nur ein Haupt: Jesus Christus selbst. Die Beziehungen zwischen den Aposteln hat der Herr in Mk 10,35-44 beschrieben. Hier widerspricht der Herr selbst einem Papsttum, das einen Kirchenstaat besitzt, Politik treibt, Kriege führt, Macht ausübt oder einen Machtanspruch hat über die ganze Kirche und Menschheit. Der Stein, auf dem Christus seine Kirche erbaut (Mt 16,18), ist der Glaube des Bekenntnisses, dass Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist (so der hl. Kirchenlehrer Johannes Chrysostomus in seiner 53. Predigt zum Matthäus-Evangelium u. andere Väter der Kirche).
Zu Luk 22,31f: „Die Brüder stärken“ ist etwas ganz anderes als eine Herrschaftsausübung.
Zu Joh 21,15-17: Die Lämmer und die Schafe sind nicht die Apostel, sie sind die Herde, die allen Aposteln und Hirten der Kirche anvertraut ist.
Die Apostel haben Petrus nicht als ihr Haupt anerkannt. Denn Christus sprach ja zu ihnen: „Einer ist euer Meister; ihr alle aber seid Brüder“ Mt 23,8f. Alle Apostel, nicht nur Petrus, waren die Väter ihrer Gläubigen, die sie als ihre Kinder bezeichneten – siehe die Apostelbriefe im NT.
Auf dem Jerusalemer Apostelkonzil hatte Jakobus – der erste Bischof von Jerusalem – den Vorrang, nicht Petrus. Und Paulus trat dem Petrus als seinesgleichen entgegen, nicht als seinem Oberhaupt (Gal 2,11-14).
Ob Petrus römischer Bisch…
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#98   Quanta Cura   14:33:19 | Samstag, 3. Dezember 2011
Greggy, Sie können nicht sinnvoll begründen, warum das Zweite Konzil von Ephesus kein ökumenisches Konzil war. Deshalb müssen Sie meiner Frage ausweichen. Ich sage es ihnen: Weil nur diejenigen Konzilien gültig sind, welche vom römischen Bischof kraft seiner obersten Autorität für solche befunden werden. Er ist von Gott mit dem Primat ausgestattet worden, um Seine Kirche zu leiten. Mit einem sog. „Ehrenprimat“ wäre dies völlig unmöglich. Das monophysitische Konzil hatte die gleiche Anzahl versammelter Bischöfe wie das Konzil von Konstantinopel. Wenn die versammelten Bischöfe die oberste Gewalt innehaben, so war ersteres definitiv gültig. Es führt kein Weg an dieser Feststellung vorbei; andernfalls müsste man anerkennen, dass die Bischöfe keine auf Gott zurückführbare bindende Gewalt besitzen.
Der (faktische, nicht bloß ein „Ehren-“)Primat ist keine neue Erfindung, sondern wurde unverkennbar durch das Wort Christi begründet. Er war immer bekannt. So etwa auch auf dem Konzil von Chalcedon, wo nach Vorlesen Papst Leos dogmatischen Briefs an Flavian alle Konzilsväter aufstanden und riefen: „Das ist der Glaube der Väter, der Glaube der Apostel! Petrus hat durch Leos Mund gesprochen!“

Nach Ihrer Logik ist Christus nicht unfehlbar. Er sagte ohne Wenn und Aber, dass die von Petrus geleitete Kirche nicht überwältigt wird (Mt 16,18-19, Joh 21,15-17) und dass sie bis zum Ende der Welt lehren wird (Mt 28,19-20).
Das trifft nur auf die katholische Kirche zu, sie ist die Kirche Gottes.
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#97   Greggy   13:33:20 | Samstag, 3. Dezember 2011
Tomás, darf ich präzisieren? Die Orthodoxen leugnen nicht den Primat, sondern sie erkennen den Primat des römischen Papstes an in dem Umfang und Inhalt, den dieser Primat in der ungeteilten katholischen Kirche des 1. Jahrtausends vor dem Schisma hatte.
Durch das Schisma allerdings und die Einführung neuer Lehren (von denen man einen Teil als Theologumena dulden kann, ein anderer Teil jedoch im klaren Widerspruch zur Überlieferung und zu Konzilsbeschlüssen steht) kann die orthodoxe katholische Kirche den Primat erst wieder anerkennen, wenn die römische Kirche zur Rechtgläubigkeit zurückkehrt.
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#96   Brandenburgis   12:57:34 | Samstag, 3. Dezember 2011
Ja, ist gut, Tomas. Ratzinger selber leugnet den Primat, und das nicht zu knapp.
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#95   Tomás   12:41:14 | Samstag, 3. Dezember 2011
#93
Die „Orthodoxen“ – wie die Piusbrüder – leugnen den Primat und die Unfehlbarkeit des Papstes. Sie sind Schischmatiker und damit Häretiker.
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#94   Brandenburgis   12:35:36 | Samstag, 3. Dezember 2011
Es hat wenig Sinn, sich über diese Dinge zu streiten, so lange der hl. Stuhl vakant ist.
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#93   Greggy   12:21:33 | Samstag, 3. Dezember 2011
#77.
Die orthodoxe Kirche ist vielleicht nicht so „präzise“ wie die römische Scholastik, dafür hält sie treu an der dogmatischen, kanonischen, liturgischen, aszetischen … Überlieferung fest und hat es nicht nötig, den apostolischen und patristischen Glauben umzudeuten, die Sakramente abzuändern, die Liturgie zu verfälschen, ständig neue CIC herauszubringen (der jetzige wird schon wieder überarbeitet), wie die Westkirche, wo die Scholastik inzwischen über Bord geworfen ist und dem Modernismus bzw. postmoderner Beliebigkeit Platz gemacht hat.
Ich vermute, mit Ihrer Frage nach dem 2. Konzil von Ephesus wollen Sie auf die Rolle des hl. Papstes Leo des Großen hinaus, der dieses mit Recht und dogmatisch hervorragend begründet, als Latrocinium qualifizierte. Selbstverständlich konnte ein Konzil zunächst von den kaiserlichen und kirchlichen Autorität als rechtmäßig verkannt werden (obwohl schon die äußeren Umstände wie Erpressung und brutale Gewaltanwendung dagegen sprachen) und erst später als Räubersynode verurteilt werden. Nicht wegen des Urteil des hl. Leo, so richtig es war, sondern kraft des Urteils des ökumenischen Konzils von Chalzedon betrachtet die Orthodoxie Ephesus II als Räubersynode.
Zu diesem Thema auch der Artikel:
consensuspatrum.wordpress.com/2011/11/10/sind-alle-konzilien-der-kirche-gueltig/
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#92   Brandenburgis   11:50:50 | Samstag, 3. Dezember 2011
Dem ist beizupflichten. Ghislieri hat völlig recht.
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#91   Antonio Michele Ghislieri   11:48:16 | Samstag, 3. Dezember 2011
@Jubärens
Schweizer als berühmter Organist. Schweizer ist mir einem Karl Straube oder Alfred Sittard um nur zwei damals wirkende bedeutende deutsche Organisten zu nennen überhaupt nicht zu vergleichen. Böse gesagt war Albert Schweitzer so was wie der Paul Potts der damaligen Organistenszene. Zwar hatte er bei Widor studiert, aber ein richtiger Profi war er nicht an der Orgel, wie man auch als Laie anhand seiner erhaltenen Aufnahmen unschwer nachvollziehen kann. Um einen Vergleich zu wagen, von dem seinerzeitigen bayerischen Kultusminister hört man noch gelegentlich im Rundfunk Orgelaufnahmen die man so charakterisieren könnte: Für einen Profi indiskutabel, für einen Laien erstaunlich. So ähnlich ist das bei Schweitzer.
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#90   monens   11:39:45 | Samstag, 3. Dezember 2011
Undifferenzierte Lobhudeleien im „ökumenischen Tsunami“ auf Herrn „Dr. Luther“ sind heute nahezu inflationär, sind aber dennoch ( wie im Artikel gesehen ) nicht minder abwegig; Prof. Alma von Stockhausen hat in einem sehr aufschlussreichen Interview aufgezeigt, was das tatsächliche KERNPROBLEM des Herrn Dr. Luther war, es ist die VERNEINUNG DES FREIEN WILLEN DES MENSCHEN; auf dieser Eigeninterpretation fusst das, mittlerweile zusammenfallende, Kartenhaus Protestantismus
www.razyboard.com/…07921-6084307-0.html
ausgehend von der Eigenwilligkeit Luthers ist dem sich von der hl. Kirche abgespalten habenden Protestantismus die Gnadenfülle der hl. Sakramente verlustigt gegangen und durch die seeleneinbetonierende „sola scriptura Lehre“ ersetzt worden; dass sich gerade Letzere selbst ad absurdum führt, lässt sich bei genauerem Betrachten unschwer feststellen
www.razyboard.com/…07688-5977075-0.html
Wer die hl. Kirche bewusst verwirft, kann Gott nicht zum Vater haben; der hl. Augustinus;
+
„Lasst uns den Herrn unseren Gott lieben; lasst uns seine Kirche lieben
Lasst uns Ihn als unseren Vater und die Kirche als unsere Mutter lieben“
+
der hl. Cyprian;
+
„Niemand kann Gott als Vater haben, der nicht auch die Kirche als seine Mutter hat“
www.razyboard.com/…07888-5929066-0.html
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#89   Brandenburgis   11:24:43 | Samstag, 3. Dezember 2011
Macht und Freiheit, Recht und Sitte,
klarer Geist und scharfer Hieb
zügeln dann aus starker Mitte
jede Selbstsucht wilden Trieb,
und es mag am deutschen Wesen
einmal noch die Welt genesen!
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#88   Jubärens   11:21:30 | Samstag, 3. Dezember 2011
Hui, #87 Brandenburgis auf den Spuren der deutsch-ausgreifenden Welt-Denkern Fichte und Geibel:
„Bach war kein deutsch-völkischer Künstler, sondern ein deutscher, also universaler Künstler.“
Im Klartext:
Was genuin deutsch ist, also dem deutschen Wesen entspricht, ist zugleich auch dadurch universal, an dem die Welt genesen kann.
„Schweitzer war hingegen liberaler Linksprotestant flacher Gesinnung.“
Wieso hatte Schweitzer als berühmter Organist Bach zu seinem Lieblingskomponisten erkoren?
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#87   Brandenburgis   10:44:40 | Samstag, 3. Dezember 2011
Bach war kein deutsch-völkischer Künstler, sondern ein deutscher, also universaler Künstler. Schweitzer war hingegen liberaler Linksprotestant flacher Gesinnung.
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#86   Jubärens   10:40:28 | Samstag, 3. Dezember 2011
Humbelina rüstet deutschvölkisch auf:
„Es kann wohl nicht sein, daß ein Halbfranzose aus dem Elsaß (Albert Schweitzer) sich anmaßt, über deutsche Kunst (Protestant Bach) zu schreiben.“
Wow! Im Klartext:
Bach als ein deutsch-völkischer Künstler mit einer spezifischen „deutschen Kunst“ kann niemals oder nur als Anmaßung von einem undeutschen Halbfranzosen wie A. Schweitzer beschrieben werden.
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#85   Humbelina   09:36:35 | Samstag, 3. Dezember 2011
@Konsequent katholisch: Bultmann und Schweitzer fasse ich nicht einmal mit der Kneifzange an. Mir reicht das Bach-Buch von Schweitzer, das ich seit 40 Jahren besitze und genau kenne. Ein völlig überflüssiges, besserwisserisches Werk, in hunderten Auflagen verbreitet. Es kann wohl nicht sein, daß ein Halbfranzose aus dem Elsaß sich anmaßt, über deutsche Kunst zu schreiben.
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#84   Hare-Krishna   09:35:01 | Samstag, 3. Dezember 2011
So sind die Oberfrommen, sie wussten es schon immer
und ganz besonders besser auch als alle Frauenzimmer
Der Frommen Sünden sind so klein, dass nicht der Rede wert
die Andersdenkenden potzblitz, sie sie sündigen beschwert
.
Das Anklagen von schlimmen Sündern, wird Gott dereinst sehr lohnen
wo später fromme Frömmler in Ewigkeiten wohnen
Denn bess’ren Sündern sprache er zu, dass sie diejen’gen seien
für die gestorben Gottessohn, drum lobt er das Entzweien
.
Versöhnen wär’_ ein Hohn für Ihn, denn deren Gott liebt spalten
von Mann und Frau, von Kind und Paps, so tönten schon die Alten
Fromm bunte Tücher umgehängt und feiern Messe auf Latein
wer sowas Schönes immer tut, das kann doch wohl kein Böser sein
.
Dass Jesu einst hat mit Bedacht gescholten Pharisäer
doch glauben sich die Hetzfanaten dem lieben Gott viel näher
weil sie ja so gerecht und fromm und keusch geblieben immer
und jeder, der Latein nicht bet’_ sei sowieso viel schlimmer
.
Er heisse zwar der „liebe Gott“, doch Liebe sei viel mehr
als Freundlichkeit, Respekt und Mitleid, ganz so wie der Herr
die Liebe nach Geschmack der Frommen ist Diffamierung und Gehetz
denn irgendwas bleibt immer hängen, von verleumderischem G’schwätz
.
Man gebe eben so die Ehre, dem lieben Gott und seiner Ma
auch im schönstem Menschenhasse bleibe man denen sehr nah
Ein Narr sei, wer die Worte wäge und freundlich zu den Menschen sei
denn Freundlichkeit bewirke nen gottesfernen Einheitsbrei
.
Jesu Worte waren klar:
Ohn’ Feindesliebe bist Du Narr!
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#83   Brandenburgis   09:21:28 | Samstag, 3. Dezember 2011
@Greggy,
da sind noch ganz andere „kanonwidrige“ SAchen geschehen.
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#82   DerRabe   09:04:50 | Samstag, 3. Dezember 2011
die katarin von bora
dat wa ne frumme fruh
die hat abgelegt die ordenstracht
in einem schnellen nu.
sie flog dem ludda um den hals
und sagte: oh mein schatz
und ludda, der war gar nicht faul
und öffnete den latz.
ja, beide namen ihr gelübd
sie schmissens in den dreck
und da warn für beide ihre sorgen weg.
tusch!
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#81   bassman   07:59:37 | Samstag, 3. Dezember 2011
Tiraden gegen den Papst. Naja, zumindest das habt ihr mit Luther gemeinsam.
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#80   de Boer †   01:35:28 | Samstag, 3. Dezember 2011
„Christum ist gekommen, selig zu machen, was verloren war, aber stellt sich närrisch genug dazu.“
Wußte gar nicht, dass es damals schon die Verrückten von +.net gab. Luther hatte es offensichtlich drauf.
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#79   Amethyst   00:56:06 | Samstag, 3. Dezember 2011
Luther war am Ende ein verfettetes, verweltlichtes, triebhaftes, dreckiges, frauenverachtendes (Vergewaltigung der Ehefrau) Schwein!
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#78   schallundrauch   00:54:05 | Samstag, 3. Dezember 2011
#1 Jolanda 17:24:45 | Freitag, 2. Dezember 2011
Luther war ein antisemitischer Hetzer, schizophrener Psychopath, litt unter Verfolgungswahn,…“
Na wenn das keine treffende Charakterisierung der meisten Religions-Faschisten hier ist!
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#77   Quanta Cura   23:37:30 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Diamant: Luther hasste ganz besonders den Jakobusbrief, weil dieser seiner neuen Religion allzu deutlich widerspricht.
.
Jakobus 2,24: „Ihr seht also, dass der Mensch durch Werke gerecht wird und NICHT DURCH GLAUBEN ALLEIN.“
.
Luther wollte lieber Todsünde begehen dürfen, ohne sich damit die ewige Verdammnis zuzuziehen. Es sollte reichen, lediglich an Christus zu glauben (was in Wirklichkeit gar nicht möglich ist, wenn man die Sünde für notwendig und gut erachtet). Den Römerbrief konnte er einfach durch Anhängen des Wörtchens „nur“ an Röm 3,28 fälschen, um seiner Häresie Nachdruck zu verleihen. Bei Jakobus konnte er dies nicht so einfach und unauffällig tun. Deswegen überlegte er, den Jakobusbrief aus seinem Kanon zu verbannen und zu verbrennen, wenn er sich als für seine religiösen Ideen hinderlich erweisen würde.

@Greggy: Alle Sekten behaupten, kein Wort Christi und der Apostel zu verwerfen. Sie tun es dennoch. Alle Sekten behaupten, sich mit der frühen Kirche identifizieren zu können. Sie tun es aber nicht.

„Die ganze Kirche entscheidet, welche Konzilien gültig ist und welche Räubersynoden.“
Nochmal: Warum muss man nach ostschismatischer Logik zwar das Erste Konzil von Konstantinopel anerkennen, aber das Zweite Konzil von Ephesus als häretisch verwerfen? Legen Sie bitte eine präzise Begründung dar. Sie wollen sicherlich nicht allen Ernstes behaupten, ein Konzil könne zunächst für gültig befunden, künftig aber wieder verworfen werden. Erklären Sie bitte!
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#76   Greggy   23:22:27 | Freitag, 2. Dezember 2011
Die Orthodoxie verwirft k e i n Wort Christi und der hll. Apostel, im Unterschied zu anderen, die sich Christen nennen. Die von Ihnen zitierten Worte legt die Orthodoxie so aus, wie sie über die Jahrhunderte übereinstimmend von der Mehrheit der heiligen Väter der Kirche des Ostens und des Westens, darunter auch römische Päpste, ausgelegt wurden. Es gab niemals in der katholischen Kirche des Altertums ein Dogma von der absoluten Suprematie oder der Unfehlbarkeit des römischen Papstes. Das ist eine westliche Neuerung, die dem apostolischen Glauben fremd ist. Die Bischöfe sind Bischöfe als Nachfolger der Apostel, durch göttliches Recht, nicht durch päpstliche Einsetzung. Oder glauben Sie im Ernst, der hl. Paulus oder der hl. Andreas und deren Nachfolger seien durch Petrus eingesetzt worden? Wenn Sie die Autoritätsverhältnisse in der Urkirche interessieren, schauen Sie auf das Apostelkonzil: „Wir und der Heilige Geist …“, nicht: „Petrus und wir…“- Die Konzilien (synodoi) haben im Osten keineswegs aufgehört (informieren Sie sich einfach), nur gab es seit 1054 kein ökumenisches Konzil mehr in dem Sinne, als die altchristlichen des 1. Millenniums es waren. Die westlichen Synoden seit dem Schisma maßen sich den Titel ökumenisch nur an. Die orthodoxe katholische Kirche wird vom Heiligen Geist geführt. Die ganze Kirche entscheidet, welche Konzilien gültig ist und welche Räubersynoden.
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#75   Diamant †   23:03:52 | Freitag, 2. Dezember 2011
<Der Jakobusbrief ist ihm eine „Stroh-Epistel“ […]>
.
Ach, ich dachte, das sei der Hebräerbrief?
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#74   Quanta Cura   22:57:16 | Freitag, 2. Dezember 2011
Der Bibelfälscher und zutiefst verdorbene Erzhäretiker Luther behauptete, der Heilige Geist habe ihm die sola fide -Lehre dargebracht während er sich auf dem Klo befand. Er sprach die Sünde heilig; sie ist seiner Religion immanent. Wie alle falschen Religionen ist auch Luthers Sekte letztlich ein Werk des Teufels, die jeden ihrer Anhänger ins ewige Verderben führt.

Greggy, ich wiederhole mich für Sie:
.
Ostschismatiker verwerfen sie die Worte Christi, als hätten sie keine Bedeutung, wo Er doch aber sagt, a) dass Er Seine Kirche auf Petrus bauen werde, b) dass Er dem Petrus die Schlüssel des Himmelreiches geben werde mit der Gewalt, auf Erden zu binden und zu lösen, was im Himmel gebunden und gelöst sein soll, c) dass diese auf Petrus gegründete Kirche nicht überwältigt werde (Mt 16,18-19). Des weiteren gebot Er dem Petrus Seine Herde zu hüten (Joh 21,15-17).

Für Ostschismatiker hört die Kirche nach dem Zweiten Konzil von Nizäa 787 plötzlich auf, Konzilien zu halten, obwohl sie doch bis zum Ende der Welt (Mt 28,19-20) lehren soll. Dabei können Ostschismatiker nicht einmal logisch begründen, warum die von ihnen anerkannten Konzilien bindend sein sollen, wenn doch angeblich alle Bischöfe gleich sind und es keinen obersten Bischof gibt, welcher kraft seiner Autorität bestimmt, dass ein Konzil bindend ist. Sie können nicht schlüssig darlegen, warum man zwar das Erste Konzil von Konstantinopel anerkennen, aber das Zweite Konzil von Ephesus als häretisch verwerfen muss.
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#73   Greggy   22:29:42 | Freitag, 2. Dezember 2011
Brandenburgis, berechtigte Frage. Es gibt dort leider eben auch solche und solche. Es gibt in der Orthodoxie Parallelvorgänge zu denen, die seit einem halben Jahrhundert in der römischen Kirche ablaufen. Auch dort wirkt die massonische Verschwörung und ist Satan am Werk. Wenn man das erkannt hat, dann lernt man, allein auf die Allmacht, Weisheit und Barmherzigkeit Gottes zu setzen. Bis vor 100 Jahren war die Orthodoxie wie ein Fels. Seit der kanonwidrigen Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1924 ist die Orthodoxie zerrissen.
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#72   Brandenburgis   22:16:40 | Freitag, 2. Dezember 2011
Ha ha, die Fülle. Was machen eigentlich die Orthodoxen stets bei den Greueltreffen von Assisi??
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#71   Greggy   22:11:35 | Freitag, 2. Dezember 2011
Bin sehr froh mit der orthodox-katholischen Religiosität. Hier ist die Fülle. Seit gestern werden, in Vorbereitung der Geburt Christi, auch die Propheten Israels geehrt: gestern Nahum, heute Habakkuk, morgen Zephania, siehe z.B. hier:
goarch.org/…apel/chapel/calendar
Heute wird gesungen:
Apolytikion in the Second Tone
As we celebrate the memory of Thy Prophet Habakkuk , O Lord, through him we beseech Thee to save our souls.
Kontakion in the Fourth Tone
Thou plainly beheldest the sacred disciples of Christ as horses that troubled the deep sea of ignorance, plunging error into the depths with their godly teachings, Habakkuk, God-proclaimer; hence, as a true Prophet, we acclaim thee, while asking that thou shouldst intercede that we find mercy with God the Lord.
In der orthodoxen katholischen Kirche ist die Einheit von alttestamentlicher und neutestamentlicher Kirche Wirklichkeit.
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#70   DerRabe   22:03:30 | Freitag, 2. Dezember 2011
der karneval im parlament
geht weiter bis zum bittren end
die parteien tun sich innig küssen
was sie unterm zeitgeiste auch müssen
die vernichtungsweihe erklären sie für gut
mich bringt die bande schwer in wut
und die geistlichen, wie schon immer
machen es zusätzlich schlimmer
weil sie vor dem zeitgeist kriechen
und darum nicht minder miefen.
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#69   Brandenburgis   21:50:00 | Freitag, 2. Dezember 2011
DAß die Juden unter der Christenheit leben geschah auf göttliche Anordnung.
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#68   Asmielle   21:49:27 | Freitag, 2. Dezember 2011
Schau nur an der Rabe ist wieder da und meint uns mit seinem Gereime wieder segnen zu müssen… sind wir hier auf einer Karnevalssitzung oder übst du nur für die Bütte?
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#67   DerRabe   21:47:59 | Freitag, 2. Dezember 2011
schau nur an der meute schar
was sie im parlament gebar
demokratisch zum gesetz gemacht
wird mehr und mehr die kalte nacht
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#66   Asmielle   21:47:29 | Freitag, 2. Dezember 2011
„Unser tägliches Brod geb dir Gott nicht und verlaß uns unsere Sünden nicht durch dein verlogenen Ablaß wie auch wir nicht wollen Vergebung von dir haben!
Führ uns nimmer in Versuchung. Gott erlöß uns von deinem Übel!“
.
Tut mir leid, aber ich muss sagen dass ich Luther da durchaus zustimme. Ich glaube die Sache mit dem Ablass ist wohl eines der dunkelsten Kapitel der katholischen Kirche. Seelenheil gegen Geld… nicht grade christlich dieser Weg…
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#65   Konsequent katholisch †   21:30:35 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Kindskopf
Der große deutsche Reformator wollte in der Tat die Jüdlinge aus Deutschland raus haben.
Hätte man früher und konsequenter auf ihn gehört, wäre uns sehr viel erspart geblieben!!! :'( :-@
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#64   Antonio Michele Ghislieri   21:28:46 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Kk
Von Schweitzer habe ich, ich gebs gerne zu noch nichts gelesen. Von Bultmann habe ich einiges gelesen, für den saubere Arbeit gewohnten Geisteswissenschaftler ist diese Mischung aus Unbewiesenem, Behauptungen und Mutmaßungen das reinste Gruselkabinett.
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#63   Alberthesel †   21:28:07 | Freitag, 2. Dezember 2011
57 Konsequent katholisch 21:12:08 | Freitag, 2. Dezember 2011
Es darf gelacht werden!!! Als ob es auf katholischer Seite nie Aberglaube, Legende, Vorurteil, Aftermytik und dgl. gegen hätte und bis heute gäbe!!!
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Sie Schlimmling!
\\
Als konsequenter Katholik haben Sie daran zu glauben, daß unserer Himmelsmutter alle Macht auf Erden gegeben ist.
\\
Beten Sie zur Sühne diese Litanei:
\\
www.marienforum.net/showthread.php?1032-Litanei-z…
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#62   Das Kind   21:24:45 | Freitag, 2. Dezember 2011
Lehren des Dr. Luther:
„Juden sind Brunnenvergifter, rituelle Mörder, Wucherer, Parasiten der
christlichen Gesellschaft. Sie sind schlimmer als Teufel, es ist schwerer sie zu
bekehren, als Satan selbst. Sie sind zur Hölle verdammt.“
Die protestantsichen Preußen haben’s dann wahr werden lassen. Die Linie von Luther bis zu den Massenmördern unserer Tage ist leicht nachzuvollziehen.
2017 – kein Grund zum Feiern!
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#61   Konsequent katholisch †   21:24:39 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Brandenburgis
Die großen Leistungen Bultmanns und Schweitzers wird selbst der brandenburgische Monarchist nicht leugnen können. Schau dir doch nur einmal das Literaturverzeichnis in der „Geschichte der Leben Jesu Forschung“ von
Schweitzer an. Wenn du auch nur ein Prozent von dem gelesen hättest, würde man dir ja gerne das Recht zugestehen, dir ein Urteil über diese großen Männer zu erlauben. Vermutlich hatst du aber – wie so oft – noch kein einziges ihrer Bücher jemals in der Hand gehabt, geschweige denn gelesen…?!
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#60   DerRabe   21:17:28 | Freitag, 2. Dezember 2011
wer widersprüche segnen tut
und macht den menschen darin mut
statt auf den rechten weg zu weisen
und nicht ums unrecht nur zu kreisen
der kennt jesu worte von der sünde nicht
und macht die sünde noch zur pflicht.
wenn der sünder die sünde sünde nennt
und seine schuld vor gott bekennt
und dann aus sehnsucht nach der liebe
verzichtet auf so manchen triebe
der darf auf gottes gnade hoffen
und ist geistig wahrhaftig nicht besoffen.
wer hingegen seine sünd
als ruhmestat den menschen künd
und andere dazu lädt noch ein
der degradiert sich unters schwein
tusch!
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#59   Brandenburgis   21:17:01 | Freitag, 2. Dezember 2011
Bultmann und Schweitzer waren ja keine Theologen oder Wissenschaftler. Das ganze muß natürlich fest auf kirchlicher Lehre und Tradition aufbauen, sonst kann wohl kaum etwas dabei herauskommen. Ich halte B. und Schw. für primitive Ideologen. Bulötmann war zudem Ostfriese. Seine ganze „Lehre“ ist ein Witz.
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#58   Alberthesel †   21:16:08 | Freitag, 2. Dezember 2011
Auch will er den Teufel zum Bettgenossen gehabt haben, so daß dieser näher bei ihm gelegen sei als seine Kebse Katharina von Bora.
–-----------------------------------------------------------------------------------
Ja das ist ja allerhand: Martin Luther also in unzüchtigem Verkehr mit dem Teufel!!
\\
Was sagt man dazu?
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#57   Konsequent katholisch †   21:12:08 | Freitag, 2. Dezember 2011
@AMG
Es darf gelacht werden!!! Als ob es auf katholischer Seite nie Aberglaube, Legende, Vorurteil, Aftermytik und dgl. gegen hätte und bis heute gäbe!!!
:-] :-O :-@
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#56   Antonio Michele Ghislieri   21:09:33 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Brandenburgis
Da sieht man was Manipulation vermag.
@Kk
Nicht dessungeachtet, deswegen! Die moderne Bibelwissenschaft ist doch wenig Erkenntnisse hervorgebracht und viele Legenden.
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#55   Konsequent katholisch †   21:09:33 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Brandenburgis
Dann ist auch nichts gegen Rudolf Bultmann und sein Entmythologisierungsprogramm oder gegen die Leben-Jesu-Forschung des ev. Theologen und Mediziners Albert Schweitzer einzuwenden?!
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#54   Brandenburgis   21:06:18 | Freitag, 2. Dezember 2011
Gegen moderne Bibelwissenschaft ist i. A. nichts einzuwenden.
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#53   Konsequent katholisch †   21:03:55 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Brandenburgis
Dessenungeachtet waren evangelische Theologen die Protagonisten der modernen Bibelwissenschaft!! :-#
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#52   Brandenburgis   21:03:28 | Freitag, 2. Dezember 2011
Sagen Sie, werter Ghislieri, tausende andere sind drauf reingefallen.
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#51   Antonio Michele Ghislieri   21:02:24 | Freitag, 2. Dezember 2011
@Kk
Das entmythologisieren der Bibel ist doch nur ein überhebliches Moment der Auflehnung gegen Glaubenswahrheiten. Wahrheitsfeind wird sich keiner nennen, also ist das was man ablehnt „Mythos“. Sehr durchsichtig.
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#50   Brandenburgis   21:00:30 | Freitag, 2. Dezember 2011
Die s.g. Entmythologisierung ist nicht Luthern anzulasten. Auf der „rationalerern“ Seite standen STETS die Katholiken. Luther vertrat eine extreme Geringschätzung der natürlichen Vernunft und ebnete die Bahn für die einzigartige Welt der lutherischen Mystik und für eine sehr, sehr reservierte Haltung der Lutheraner gegenüber der Aufklärung.
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#49   Konsequent katholisch †   20:57:53 | Freitag, 2. Dezember 2011
@luchs in der finsternis
Wenn die Protestanten die Bibel „entmythologisiert“ haben, haben sie damit doch der Aufklärung gedient, oder etwa nicht?
War die Bibel nun zuvor „mythologisch“ oder etwa nicht?? :-| o.O
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#48   Brandenburgis   20:55:41 | Freitag, 2. Dezember 2011
Nun, „von Gott verflucht“, wer weiß das schon? Nennen wir ihn mal eine problematische Figur. Häretiker war er, das ist inzwischen doch sehr deutlich geworden.
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