Urlaubspläne + Totenmaske + Die Homos marschieren doch + Erfolgsgeschichte + Der Kampf geht weiter
Urlaubspläne
Vatikan. Papst Benedikt XVI. reist vom 11. bis zum 28. Juli für seinen sommerlichen Bergurlaub
nach Les Combes ins Aosta-Tal. Das gab der Vatikan am Dienstag bekannt. Das Aosta-Tal ist eine zum Teil
französischsprechende autonome Region im Nordwesten Italiens unweit der Schweizer Grenze. Der Heilige
Vater wird dieselbe Ferienwohnung benutzen wie sein Vorgänger Johannes Paul II. In dieser Zeit entfallen
die Mittwochs-Generalaudienzen. An den Sonntagen wird der Papst aber öffentlich den Angelus beten. Anschließend
fährt Benedikt XVI. in die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo weiter. Dort wird er ab 3. August
wieder Generalaudienzen halten. Privat- oder Sonderaudienzen sind nicht vorgesehen.
Totenmaske
Philippinen.
Am letzten Freitag entnahm der in den Philippinen sehr bekannte Künstler Napoleon Abueva einen Abdruck
des Gesichtes des verstorbenen Erzbischofs von Manila, Jaime Kardinal Sin. „Gewisse Kreise sind an uns
herangetreten und haben uns gebeten, eine Totenmaske des Kardinals herzustellen. Nach Absprache mit Freunden
und Verwandten des Kardinals riefen wir den Künstler an.“ Das erklärte der Priester Rufino Sescon, der
ehemalige Sprecher und Sekretär von Kardinal Sin, gegenüber der Tageszeitung ‘The Philippine Star’.
Die Bronze-Totenmaske wird nächste Woche fertig sein. Sie soll nach Aussage des Sekretärs auch als Vorlage
für Statuen des Kardinals dienen. Der verstorbene Kardinal wurde gestern mit einem Staatsbegräbnis in
der Kathedrale von Manila beigesetzt.
Die Homos marschieren doch
Heiliges Land. Am Sonntag hob ein Bezirksgericht
in Jerusalem das Verbot eines für Donnerstag geplanten Homo-Aufmarsches auf. Die Stadtverwaltung hatte
den unzüchtigen Umzug aus Sicherheitsgründen untersagt. Der Bürgermeister fürchtet, daß der geplante
Anlaß zu Straßenschlachten mit den in Jerusalem wohnenden orthodoxen Juden führen wird. Der Richter
beschuldigte nun den Bürgermeister der Stadt, den Marsch aus ideologischen Gründen verboten zu haben.
Als Strafe soll der Bürgermeister das Homo-Gelage mit rund 5.500 Euro aus seiner eigenen Tasche unterstützen.
Zusätzlich verpflichtete der Richter das Rathaus, das unzüchtige Schauspiel mit weiteren 5.500 Euro
zu fördern.
Erfolgsgeschichte
Deutschland. Für den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner,
ist der im August in seinem Erzbistum stattfindende Weltjugendtag bereits jetzt eine „Erfolgsgeschichte“.
Mit rund 400.000 angemeldeten Pilgern sei fest zu rechnen, mit den Tagesgästen schätze man die Teilnehmerzahlen
auf ungefähr 800.000. Vom Weltjugendtag erhofft sich der Kardinal die „Neuevangelisierung Europas und
der Welt“. Eine solche sei dringend notwendig. Der Tod von Johannes Paul II. und die Wahl von Papst Benedikt
XVI. hätten gezeigt, daß viele junge Menschen nach Gott hungerten. Die Jugendlichen seien häufig von
Eltern der 1968er Revolution geprägt. Dadurch – so die Analyse des Kardinals – hätten sie zu Hause oft
nicht das erhalten, wonach das Herz junger Menschen suche, nämlich Gott.
Der Kampf geht weiter
Spanien.
Mehrere spanische Familienverbände haben für Donnerstag in Madrid eine neue Groß-Kundgebung angekündigt.
Erst vor knapp zwei Wochen demonstrierten dort weit über eine Million Menschen gegen die staatliche Anerkennung
des Homo-Konkubinats. Am kommenden Donnerstag wird der spanische Kongreß noch einmal über das familienfeindliche
Gesetz abstimmen. Dessen Annahme gilt als sicher. Es privilegiert das Homo-Konkubinat ohne Angabe von
Gründen gegenüber anderen menschlichen Gemeinschaften. „Wir werden die Rechte der Familien auf der Straße
verteidigen“, heißt es in einer Stellungnahme. Der Donnerstagskundgebung werden heute abend Demonstrationen
in mehreren spanischen Städten vorausgehen.
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1 Lesermeinung
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Zu Israel Sitzt in der Redaktion von kreuz.net ein Wahrsager? Noch bevor die Demonstrationen in Jerusalem
stattgefunden haben, weiß man dort, daß sie „unzüchtig“ sein werden. Woher diese Information aus der
Zukunft?