12:39:33 | Dienstag, 6. Dezember 2011
Hw. Karl-Heinz Menke will die ewige, leuchtende und glasklare Wahrheit Christi vernebeln. Warum? Weil er es selber mit der Wahrheit nicht allzu genau nimmt. Ein Kommentar.

Hw. Karl-Heinz Menke auf der Webseite der Universität Bonn.
(kreuz.net) Der Bonner Zivilpriester Karl-Heinz Menke (61) ist ein Instruktor für Dogmatik an der dortigen
Theologischen Fakultät.
Er ist überzeugt, daß die Pius-Integristen nicht in die – kurz vor dem Kollaps
stehende – Konzilskirche integriert werden können.
Das erklärte er am 29. November vor dem altliberalen
Kölner Domradio: „Ich bin überzeugt, daß es nicht geht“.
Wahrheit als aktueller Stand des Irrtums
Hw. Menke sieht das Problem darin, daß die Piusbruderschaft unter Tradition „bestimmte Sätze“ verstehe.
Der Dogmatiker gehört korrigiert: Der erste Ort der katholischen Tradition sind nicht Dogmatiklehrbücher,
so wichtig sie auch sind, sondern die durch die Jahrtausende bewahrte Heilige Liturgie der Kirche.
Die
Taktik von Hw. Merke ist leicht durchschaubar. Er mißbraucht die Tatsache, daß Jesus Christus die Wahrheit
ist, um diese gegen die Wahrheit des Wortes auszuspielen, das Christus auch ist.
Mit der „Interpretation“
Jesu Christi werde die Kirche nie fertig – sagt Hw. Menke. Auch das stimmt.
Doch Hw. Menke möchte von
dieser Binsenwahrheit ableiten, daß alles bisher über Christus Erkannte relativ, zweifelhaft oder sogar
falsch sei und die Kirche in jedem Augenblick bei null anfange.
Damit stellt er die objektive, leuchtende
und klar formulierte und formulierbare Wahrheit Christi als aktuellen Stand des Irrtums hin.
Tradition
wird in ihr Gegenteil verkehrt und ein Synonym für beliebige theologische Einfälle im flüchtigen Augenblick.
Warum redet der Instruktor in Sätzen?Hw. Menke betont, daß man die göttlichen Wahrheiten „nicht
in Sätze oder Instruktionen“ fassen solle.
Er nennt das angeberisch „geschichtlich“ oder „offen“.
Doch
hier muß sich Hw. Menke harte Fragen gefallen lassen: Warum redet er als Professor und vor dem Domradio
selber in Sätzen?
Warum ist er als Dogmatiker vor seinen Studenten mit Instruktionen beschäftigt?
Sind folglich Hw. Menkes Sätze und Instruktionen – anders als die göttlichen Wahrheiten – in ihrem Wortlaut
ernstzunehmen?
Oder wäre eine solche Vorgehensweise nicht „geschichtlich“ und „offen“ genug?
Es darf
gelacht werden: Die Altliberalen wollen keine SpaltungIn Sachen Piusbruderschaft schreit das altliberale
‘Domradio’ nach dem Führer.
Es fragt Hw. Menke, warum der Vatikan im Zusammenhang mit der Piusbruderschaft
kein „Machtwort“ spreche.
Hw. Menke antwortet auf niedrigem intellektuellem Niveau.
Der Papst gehe bis
an das „Letztmögliche“.
Die Behauptung des altliberalen Ideologen: Am „rechten Rand des Christentums“
bilde eine „Häresie“ sofort eine neue Kirche.
Beispiele gibt es keine.
Dagegen wolle „
auf dem linken
Rand niemand eine Spaltung“ – „auch wenn de facto vielleicht die Konvergenz mit dem Glauben der Gesamtkirche
Schaden gelitten hat.“
Mit dieser Falschdarstellung beweist Hw. Menke, daß hinter der Verwischung der
Wahrheit, der er das Wort redet, eine Absicht steckt.
Hw. Menke deckt damit die Unwahrhaftigkeit seiner
eigenen Rede.
Auch das geht nichtEs kann Hw. Menke nicht entgangen sein, daß die altliberale deutsche
Konzilskirche dogmatisch, liturgisch und hierarchisch nicht mehr mit Rom in Einheit steht.
Altliberale
Apostaten haben sich mit dem Rückenwind der mächtigen Medienbosse große Teile der ehemaligen Katholischen
Kirche unter den Nagel gerissen.
Das ist ein Phänomen, das mit der
Luther-Rebellion zu vergleichen ist.
Daß das altliberale Schisma nicht öffentlich ausgerufen wird, ist kein Trost. Der Teufel liebt es,
sich zu verstecken.
Außerdem hätten die inzwischen pensionierten altliberalen Anführer der neuen Sekte
weder die Kraft noch die Leute, um eigene Strukturen zu errichten.
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Tomás 12:50:52 | Dienstag, 6. Dezember 2011