„Er hat reichlich untertrieben, der französische Erzbischof“
Ein mutiger Forschungsassistent hat sich zu Wort gemeldet. Die Rache der Altliberalen wird nicht ausbleiben – der Lohn des Himmels auch nicht.
Der Bonner Privatdozent Klaus Obenauer.
(kreuz.net) Klaus Obenauer (45) ist Forschungsassistent bei dem altliberalen Bonner Dogmatiker, Hw. Karl-Heinz
Menke.
Am 2. Dezember rechnete er auf der Webseite ‘katholisches.info’ mit seinem Vorgesetzten ab.
Dieser
hatte vor dem Kölner Domradio erklärt, daß eine Einigung mit der Piusbruderschaft unmöglich sei.
Genau das Gegenteil
Obenauer faßt die Aussagen von Hw. Menke über die Pius-Bruderschaft so zusammen:
„Die sind nicht integrierbar.“
Zwischen den Zeilen glaubt Obenauer lesen zu können, daß sich sein Vorgesetzter
darüber freut.
Obenauer vertritt die „entschieden gegenteilige Option“. Er fühlt sich von der Position
seines Chefs „in gewisser Weise sogar verletzt.“
Als gläubiger Katholik hat Obenauer für die Aussöhnung
gebetet „und schon mal dafür gefastet.“
Die Krise geht ins Stadium der Auflösung über
Obenauer stört
sich an Hw. Menkes oberflächlicher Links-Rechts-Analyse.
Er nennt sie eine Deutung in den Kategorien
des profanen Politikbetriebs.
Für ihn ist ein Blick auf den weiteren Kontext des Problems notwendig:
„Es ist ein Faktum, daß etwa seit 1965 (!) die Katholische Kirche im Westen unter einer Identitätskrise
laboriert“.
Diese Krise sei längst in eine Zersetzung übergegangen, die jetzt ins Stadium der Auflösung
tritt.
Endstation: Pfarrer am Grab
Trotz kirchenamtlicher Anstrengungen würden die zentrifugalen Kräfte
überwiegen.
In Deutschland sei die Formel „Taufe samt Bekenntnis des rechten Glaubens und Unterordnung
unter die hierarchische Gewalt konstituiert die Kirchengliedschaft“ überholt.
Neu gelte: „Taufe plus
Kirchensteuer ergibt den Pfarrer am Grab – natürlich inklusive Heiligsprechung.“
Früher war es so,
heute ist das anders?
Obenauer vermutet, daß sich der Papst aus einer „Notwendigkeit“ um die Piusbruderschaft
bemüht.
Denn sie präsentiere das „material vollständige Bekenntnis“ zum Glauben und Lehramt bis etwa
1962.
Diese Entschlossenheit der Piusbruderschaft ziehe in den Bann.
Dem gegenüber konstatiert Obenauer
eine durchlöcherte Konzils-Observanz der Großkirche.
Für Obenauer ist es moralisch unmöglich, die
Piusbruderschaft einfach aufzugeben, sonst werde das Schisma des „früher war das so, heute ist das anders“
Wirklichkeit.
Überflüssige Kirche
Obenauer verweist auf das Versagen des Zweiten Vatikanums.
Die
dort intendierte Umwandlung der Kirche bei gleichzeitiger Wahrung der Substanz sei gescheitert.
Als Beispiel
nimmt er die Lehre von der Heilsnotwendigkeit der Kirche.
Das Konzil betonte die Heilsmöglichkeit für
Menschen, die aus schuldloser Unwissenheit außerhalb der Kirche stehen.
Doch man habe vergessen, daß
diese Heilsmöglichkeit nur einen indirekten Charakter hat, dem „eine mehr oder weniger große Heilsgefährdung“
entspricht.
Also Folge wird die Notwendigkeit einer Kirchengliedschaft insgesamt nicht mehr gespürt
oder gar bestritten – konstatiert Obenauer.
Hart ins Gericht geht Obenauer mit der Konzils-Erklärung ‘Nostra Aetate’
zu den nichtchristlichen Religionen:
„Das Sätzchen, wonach die Kirche nichts von dem verwerfe, was in
den anderen Religionen wahr und heilig ist, hat ganz verhängnisvolle, ja furchtbare Karriere gemacht.“
Man finde in ‘Nostra Aetate’ „an sich“ nichts Falsches: „Aber nach seinem Gesamteindruck ist es für
mich das Skandaldokument des Konzils.“
Darum zweifelt Obenauer daran, von der Piusbruderschaft eine „volle
Annahme des Konzils“ – mit Kritikmöglichkeiten nur an Formulierungen – zu verlangen.
Das Zweite Vatikanum
überwinden
Obenauer erinnert daran, daß das Zweite Vatikanum ein „hermeneutisches Konzil“ war.
In
ihm ging es weniger um die Substanz der Doktrin als um deren Übersetzung ins Heute.
Doch auf diesem
„gut gemeinten“ Unterfangen würden erhebliche Hypotheken lasten.
Darum stellt er die Frage: Weist die
Zukunft nicht eher in Richtung auf eine Überwindung des Konzils?
Obenauer postuliert, daß das Konzil
nicht länger zu einer verbindlichen Referenzgröße gemacht wird. Seine Anfrage:
„Soll eine Aggiornamento-Agenda,
die inzwischen fast ein halbes Jahrhundert (!) zurückliegt und deren Programmatik sich dem Fluidum einer
Zeit verdankt, die geprägt war durch Namen wie Kennedy, Chruschtschow, Martin Luther King, Willy Brandt,
ewig und wie Blei an uns lasten?“
Und: Soll man weiterhin auf die Angepaßtheit an eine Zukunft bestehen,
„die längst Vergangenheit ist, um dabei den Kairos des Heute zu verschlafen?“
Heute ist friedfertige
Konfrontation gefragt
Obenauer stellt fest, daß das Thema „Verständigung“ nicht mehr das Problem der
Gegenwartskirche ist.
Heute gehe es „um selbstbewußt-missionarische Präsenz als partikulare Gruppe
in der Gesellschaft und um eine entschiedene Konfrontation unter dem Vorzeichen christlicher Friedfertigkeit.“
Obenauer fügt an: „Die Piusbruderschaft macht uns da einiges vor.“
Dekadenzkirche: Gaskammern sind
wichtiger als Gott
Obenauer zitiert Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991):„Wir stehen vor den Ruinen einer
Kirche: Man predigt Menschrechte statt Gottesrechte.“
Er bekennt, in der Vergangenheit über solche Sätze
den Kopf geschüttelt zu haben.
Dagegen hielt eine „furorale Hysterie“ nach irgendwelchen
historischen Anfragen von Bischof Richard Williamson an irgendwelche Gaskammern wochenlange an.
Scharf
analysiert Obenauer das Problem:
„Die ‘ultima ratio agendi’ auch vieler Bischöfe scheint nicht die Präsenz
der Wahrheit und Gnade Christi zu sein, sondern die Anschlußfähigkeit an einen säkularistischen Humanismus,
dessen Anforderungsprofil jedoch zunehmend aggressiver wird.“
Mit Blick auf die Gegenwart meint Obenauer:
„Er hatte reichlich untertrieben, der französische Erzbischof.“
„Wir haben keine andere Wahl“
Wie ein
Prophet ruft Obenauer den Bischöfen zu:„Laßt nicht zu, daß die, die eigentlich draußen sind, den Ton
angeben, während die, die eigentlich drinnen sind, draußen bleiben müssen!“
Am „rechten Rand“ – dort,
wo man dem Rechten verpflichtet ist – kämpfe man bereits zusammen.
Für Obenauer wäre es aberwitzig,
das wieder zu teilen.
Denn: „Es muß gehen, wir haben keine andere Wahl.“
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109 Lesermeinungen
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#110 suchender 06:02:50 | Montag, 12. Dezember 2011
Ein mutiger Forschungsassistent hat sich zu Wort gemeldet. Die Rache der Altliberalen wird nicht ausbleiben –
der Lohn des Himmels auch nicht. Allein der Glaubenssatz Nr. 85 „Wer nicht die ganze kirchliche Überlieferung
annimmt, die geschriebene wie die ungeschriebene, der sei ausgeschossen (früher = verdammt) ist neben
einer Reihe anderer Glaubensätze die Grundlage einer über Jahrhunderte bestehenden grausamen Diktatur.
Es sollte nicht erforderlich sein einen Theologieassistenten über die Konsequenzen daraus aufzuklären.
Zeugen sind die Anzahl von rechtfertigen Menschen, die dafür am Scheiterhaufen ihr Leben lassen musste
oder auch heute dafür noch vor das Kirchengericht kommen. Lesen Sie und ihre Kollegen doch einmal das
Sachbuch „Wer lügt – Gott oder die Kirche?“ und dann beantworten Sie die Frage, ob der Begriff „Diktatur“
nicht schon über Jahrhunderte zum Standardelement der katholischen Amtkirche gehört, deren erzkonservatives
Verhalten von Euch verherrlicht wird? Es wäre höchste Zeit, wenn mehr Ehrlichkeit und Humanität in
der „entweltlichten katholischen Amtskirche“ einkehren würde. Besonders die Zeit vor Weihnachten eignet
sich dafür um nachzudenken die eigenen Fehler zu erkennen, sofern man dazu bereit ist.
#108 Thomasius 08:31:44 | Freitag, 9. Dezember 2011
#103 Franz_J >Die meisten wissen nicht mehr, wann man sitzen, knien, stehen muß und manche stehen oder
sitzen sogar bei der Wandlung. < Merken Sie nicht, dass Sie den Herrn Jesus Christus mit solchen Bemerkungen
verscheißern? Wo hat der Herr Jesus Christus je derartige Vorschriften erlassen? Typisch vorchristliches,
heidnisches Verhalten!!!!
zu 86: Christianisierung DURCH GEWALT -und das lehnen die Piusbrüder nicht ab – ist wie der Islamismus
schwerstes antichristliches Unrecht! 1611 entstand die erste Freie Baptistengemeinde in London. Sofort
forderten die theologisch wie ethisch bis heute erzkonservativen Freien Baptistengemeinden (die auch lehren,
daß die Kirche eine reine Demokratie ist) das Menschenrecht auf Religionsfreiheit für alle, ausdrücklich
auch für Juden und Atheisten.
#103 Franz_J 22:07:33 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
* #55 Greggy Danke , ich pflichte Ihnen bei , besser kann man es kaum sagen. Doch den ganzen Piusbruderschafts-
und Traditionskritikern will ich noch sagen, daß es dort noch eine Meßordnung gibt im Gegensatz zu einem
Großteil der deutschsprachigen Pfarreien, in denen die Meßunordnung immer mehr um sich greift. Die meisten
wissen nicht mehr, wann man sitzen, knien, stehen muß und manche stehen oder sitzen sogar bei der Wandlung.
Die echten nachkonziliaren Liturgiemißbräuche, die jedes Jahr eine schier endlose Liste füllen, will
ich hier gar nicht erwähnen; auch nicht die Ungehorsamspriester, die man dort nicht hat, weil man sie
offen gar nicht revoltieren ließe. Ist es da nicht verständlich, daß der Heilige Vater versucht sie
zurückzuholen ? OMNIA AD MAJOREM DEI GLORIAM
#102 torotoro 21:06:27 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Klaus Obenauer hat völlig recht. Es ist sehr mutig von ihm, seinem auf dem Irrweg befindlichen, feigen, angepassten Vorgesetzten zu widersprechen. Auf dieser verkommenen Welt wird man ihn dafür vermutlich zu vernichten suchen. Ich möchte aber Klaus Obenauer auf diesem Wege mitteilen, dass ich für ihn beten werde, dass nicht er, sondern die Feinde der kath. Kirche und der einzig ihr innenwohnenden Wahrheit vernichtet oder bekehrt werden. Die Wahrheit wird zwar derzeit nur bei der Piusbruderschaft in ihrer Ganzeit gehütet, aber dafür hat Erzbischof Lefèbvre sie ja ins Leben gerufen, dass dieser Schatz nicht verlorengeht und bald wieder in der ganzen kath. Kirche aufleuchten wird – denn Christus selber hat versprochen, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden.
#101 Ildefons 21:06:04 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#93 Die Allerrettungslehre ist die wirklich bahnbrechende Erfindung des Konzils und der Nachkonzilszeit.
Nicht die Evangelientexte, in denen Jesus häufig mit der Hölle und der ewigen Verdammnis droht, sind
eine Frohbotschaft. Sondern die Allerrettungslehre ist die wirklich frohmachende Botschaft für uns Sünder.
Denn so können wir getrost in unseren schweren Sünden verharren. Es braucht weder Reue, noch Umkehr,
noch Beichte.
#100 HERRMANN 21:04:37 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
KonradGeorg * Auch die Ostkirche kennt den Zölibat, geht er doch letztlich auf das 1. ökumen.Konzil zurück. Sie geht nur anders damit um. Besteht eine Ehe vor der Diakonatweihe, dann kann das Eheleben weitergeführt werden. Sobald man im Stand der Ehelosigkeit Diakon wird, muß man zölibatär bleiben. Die röm Kirche hat diese östl. Tradition immer anerkannt, wie man ja das in den unierten Kirchen sehen kann.
#99 Brandenburgis 20:47:14 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Altliberal steht NICHT für Modernist! Es steht schlicht und einfach für „links“ oder „alt-links“ oder „älterer Linker“. Alle diese Spezies brauchen bei weitem nicht alle Modernisten zu sein. Es ist ein Anglizismus, der hier einsickert.
#86 Die Piusbruderschaft ist eine häretische Sekte, aber wenn die Piusbrüder sich für die Christianisierung
von Staat und Gesellschaft stark machen, ist dies ganz im Sinne der Kirche. #95 „Altliberal“ steht für
Modernist.
#93 monens 14:47:05 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Die seelengefährdende „Allerlösungs“fabuliererei; diese will die „spassgerechte“ Lehre auftischen, dass
unabhängig von der Gestaltung des irdischen Lebens „jeder Mensch in den Himmel komme“; daher die falschen
Wandlungsworte „für alle“ anstelle der richtigen „FÜR VIELE“; die Wahrheit Jesus Christus aber spricht
unmissverständlich; + „Lk 13,24-24 Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen;
denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der
Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft:
Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Mt 7,21 Nicht jeder,
der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters
im Himmel erfüllt.“ + Die verstorbene Seherin aus Fatima, Sr. Lucia; + „Jesus bringt sein Leben und sein
Blut dar und sagt: „Vergossen für viele“. Hier schliesst das Wort „viele“ nicht etwa einige Menschen
aus, als ob Jesus nicht für alle gestorben wäre. Christus vergoss sein Blut wirklich für die ganze
Menschheit, für alle, ohne jemanden davon auszunehmen. Wahr ist aber auch, dass NICHT ALLE Menschen bereit
sind und sich anstrengen Jesus Christus, den Preis der Erlösung, in ihrem Leben anzunehmen. Sie schliessen
sich so selbst von der Erlösung aus.“ + www.razyboard.com/…07691-6050277-0.html
#90 Goldengel 12:28:22 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Wenn Christus meint, dass er sein Blut für die Sünden der Welt vergossen hat durch seine Kreuzigung,
dann meint er, dass Gott durch ihn mit dem Menschen einen Neuen Bund eingegangen ist. . Sein Tod nimmt
hinweg die Sünden der Welt. Doch diese Sünden kann er nur hinweg nehmen, wenn die Menschen ihre eigene
Schuld einsehen. Christus bestärkt somit den guten Charakter im Menschen selbst – stärkt also den Geist
des göttlichen Bundes des Menschen mit Gott! . Christus ist der einzige Mensch, der Sünden vergeben
kann. ER und kein anderer kann den Menschen von seiner Schuld befreien und zu Gott führen und das tut
er, indem er die Sünden VERGIBT. Denn Christus selbst hat durch Gottvater selbst den Schlüssel bekommen,
die Sünden zu vergeben, also den Dämon von den Sündern zu nehmen und so die Seele zu befreien. . Jede
Sünde wird durch einen Dämon begleitet – sieht der Mensch seine Schuld ein, vergeht der Dämon durch
den Glauben an Christus – und damit verjagt Christus das Böse aus der Seele des Menschen – und genau
DAS ist der NEUE BUND Gottes mit dem Menschen. . Es ist die Vergebung durch Christus durch die Einsicht
des Menschen in die Schuld – das ist der Neue Bund mit Gott.
#64 „Fellay ist ein femininer Dummkopf und Schwätzer, aber hinter ihm steht der Schmidberger und der
entscheidet, wo es langt geht. Wer sich mit dem Schmidberger anlegt, fliegt aus der Piusbruderschaft.“
Nun gut, eines muß dazu gesagt werden, mit solchen Ausdrücken Geweihten entgegenzutreten, ist auch nicht
recht und deswegen nicht verwunderlich, wenn’s einen Wurf aus der Priesterbruderschaft gibt.
#87 Thomasius 08:48:25 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#86 Fundi Der Obenauer sieht auf dem Bild auch nicht mehr so taufrisch aus, er hat wohl die Hoffnung auf
eine „Beförderung“ aufgegeben. Deswegen quängelt er. #69 Antonio Michele Ghislieri Natürlich wird bei
den Protestanten Leib noch Blut des Herrn gespiesen, es wird dasselbe gespiesen wie bei den Katholiken –
nur auch das Blut des Herrn, das den Katholiken vorenthalten wird. Zwar ist der Wortlaut der Einsetzung
nicht völlig identisch – und auch die Bewegungen des „Vorturners“ sind etwas anders, aber die Wirkung
bestimmt Gott allein.
Hw. Obenauer fordert eine friedfertige Konfrontation mit der Gesellschaft zusammen mit den Piusbrüdern. Die fordern aber – sobald das ohne größere Kosten möglich ist – die friedlos-gewalttätige Durchsetzung ihrer Ideen in Staat und Gesellschaft.
DIE GRÖSSERE EHRE GOTTES kehrte zurück, da unsere Kirche ihr glitzerndes Kleid abstreifte, welches so
viele zu falscher Nähe animierte. Protz und Prunk, abstrakte, durchschaubare Offizialität, sündhafte
Unberührtheit sind zu Altem Eisen deklariert. Nun können wir Wirklich sagen: „Gnade uns Gott“ in dieser
Kirche, die in unserem Alltag mit ansteckender Kraft aufwartet, als wärs ein Stück von IHM, so greifbar
nah, unübersehbar GUT.
#80 gesunder 00:09:17 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Das klingt nicht gesund. Die Beschreibung von Pater Schmidberger hört sich ungesund an. Auch die von
Bischof Fellay. Soll denn Bischof Williamson gesund sein? Oder ist es der vierte Bischof? . Wann macht
uns der Glaube gesund und wann krank? Wie man sieht, macht der Glaube an Jesus Christus manche krank und
manche gesund. Woran liegt das? Weil der Glaube an Jesus Christus ganz unterschiedlich ist. Der eine Glaube
verführt zur Überheblichkeit, Bigotterie und zum Hass gegen Menschen. Der andere Glaube befreit dazu,
anderen Menschen Vorbild zu geben, ohne sie zu hassen oder sie zu verleumden, sondern ihnen mit Menschlichkeit
und Mitgefühl zu begegnen. .
@Tomás So macht der Herr Schmidberger ja einen ganz jovialen Eindruck. Aber wer ihn mal erlebt hat, wie
er ausrastete, der wird ihm sicher nur mehr unter erheblichen Vorbehalten über den Weg trauen.
#64 Fellay ist ein femininer Dummkopf und Schwätzer, aber hinter ihm steht der Schmidberger und der entscheidet,
wo es langt geht. Wer sich mit dem Schmidberger anlegt, fliegt aus der Piusbruderschaft.
@Anael Der Vatikan wird auch gewisse Verpflichtungen übernommen haben, beispielsweise der den Glauben
vollständig zu zerstören. Und nun steht ihnen das Wasser bis zum Hals, da gibt es welche, die sich (noch)
nicht verscheissern lassen. @SignumSalutis W’nn man allerdings der Meinung ist, dass sich nichts aber
auch gar nichts gerichtsfest formulieren lässt, dann dar ich Sie hier für einen der hier leider grassierenden
Verfassungsfeinde halten. Denn was für das katholische Dogma gilt, das gilt dann vice versa auch für
die Grundrechte! Nicht schön was Sie hier verbreiten.
Das Übel der FSSPX ist tatsächlich der differenzierte Gehorsam, den es in der Kirche nie gegeben hat.
Es kann keinen wählerischen Teilgehorsam dem Konzil gegenüber geben, weil es kein Teilannehmen des kirchlichen
Lehramtes gibt und es damit auch keine Korrektur an dieser Versammlung geben darf, sondern nur eine Verwerfung
des Ganzen. Somit kann es auch keinen Teil-Gehorsam gegenüber dem Papst geben. Man kann auch nicht der
Tradition teilweise anhängen, wie niemand teilweise dem katholischen Glauben anhängen kann. Es war und
ist immer Lehre der Kirche, daß ein Abrücken vom katholischen Glauben auch nur in einem Punkt augenblicklich
die Apostasie nach sich zieht. Deswegen die Beurteilung von Bischof Williamson: „DEN RÖMISCHEN APOSTATEN
WIDERSTEHEN“! So wie es niemand erlaubt ist, die durch Inspiration des Hl. Geistes abgesicherte Heilige
Schrift nur teilweise zu akzeptieren, so darf niemand einem Papst Folge leisten, wenn er eine dem Glauben
entgegengesetzte Lehre vertritt. Es darf ihm auch nicht teilweise gefolgt werden, wenn er einmal eine
katholische Aussage trifft. Die Hl. Schrift ist irrtumsfrei und muß deshalb im Ganzen als Wort Gottes
angenommen werden. Vertritt eine Kirchenversammlung auch in einem Punkt die Lehre der katholischen Kirche
nicht, muß die gesamte Versammlung abgelehnt werden.
#72 gesunder 23:00:43 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Toni Michel Pius V.: Entschuldigung. Das müsstest Du bitte nicht mit MIR zu klären versuchen. Deinen
Vorwurf reiche ich gerne an Jesus Christus weiter. Ich war bislang der Auffassung, dass Seine Vorgaben
bindend wären. Aber vielleicht weiß ich vom wahren Katholisch-Sein zu wenig und anstelle der Vorgaben
Jesu sind dafür die Vorgaben von Pius V. wichtiger. . Jesus hat diese Vorgabe gegeben: ESSEN und TRINKEN
ALLE und zum GEDÄCHTNIS. . Beschwere Dich doch bei dem, dass Er das so vorgegeben hat und nicht gleich
gesagt hat „Esset ALLE weil Ihr damit auch mein Blut trinkt“.
Obenauer vermutet, daß sich der Papst aus einer „Notwendigkeit“ um die Piusbruderschaft bemüht. . Soweit
ich es beurteilen kann und darf, istt das geheime Anliegen eine völlige Zersetzung des verbliebennen
Samens katholischen Glaubens. Die Bruderschaft hat feste Strukturen und ist ausgezeichnet organisiert.
wenn diese Organisation fällt oder korrumpiert wird, dann werden die Wölfe im Schfspelz mit dem kleinen
isolierten Gläubigen schnell und einfach fertig.
@ Antonio: „Auf dem rechtgläubigen Stand von 1962, so ises richtig! Die Modernisten in ihrem Unglauben
waren auch damals schon virulent, da haben Sie recht.“ Genau da liegt die crux: der Schneewittchensarg
ist das Unkatholische. Nicht dass ich das depositum fidei als solches für veränderlich halte: nur die
Gleichsetzung von der Formulierung ewiger Wahrheit in der Zeit mit der ewigen Wahrheit selbst: das ist
die wahnwitzige These. Die Wahrheit lebt in der Kirche, und entzieht sich uns auch immer wieder, da wir
in diesem und nicht in jenem Äon leben. Deshalb verändert sich auch Theologie, die Gottesrede (nicht
aber Gott), die auch in der von Christus gestifteten Kirche Suche bleibt und nie in eine endgültige Form
gegossen werden kann: weil uns letztlich die gewaltige Kluft von der glückseligen Schau Gottes trennt,
was der Schneewittchensargglaube letztlich verleugnet. SignSal
@gesunder Na, Gesundling, bei den Protestanten wird weder Leib noch Blut des Herrn gespiesen, da eine
Wandlung nicht stattfindet. Das heißt man kommt der Vorgabe des Herrn weder noch nach, man ignoriert
sie vollständig. Man säuft ein wenig Wein sonst nichts. Wollen Sie das zum Maßstab machen?
#68 gesunder 22:46:01 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Warum hält sich in der katholischen Kirche kaum jemand an die Vorgaben Jesu, „nehmet und trinket ALLE
davon, das ist mein Blut…“ . Anstelle, dass man dieser klaren Vorgabe Jesu nachkommt und Leib und Blut
Jesu Christi isst und trinkt, lässt man in der katholischen Kirche nahezu immer das Blut Jesu Christi
weg. . Aber bei den Dingen, die Jesus nicht eindeutig vorgegeben hat, Latein (Er sprach aramäisch), Mundkommunion
(Er sagte „nehmet“), Zelebrationsrichtung (Er sagte „mitten unter Euch“), Kleiderordnung (Er sagte, hängt
Euch nicht an Dinge, die Motte und Rost zerfressen), Opferfeier (Er sagte, „nehmet und esset/trinket“
und „tut dies zu meinem Gedächtnis“) will man Zähnen und Klauen die alte Messe in der Form des Jahres
1570 verteidigen. . Die Feindesliebe und Gewaltlosigkeit (Er sagte „liebet Eure Feinde“, Er sagte „halte
die rechte Backe hin“ und „wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen“) allerdings glaubt
man mit Verunglimpfungen und Beschimpfungen und Menschenverachtung zu erreichen. . Verdrehte Welt von
Katholiken bzw. Heiligenscheinkatholiken.
#64 Antonio Michele Ghislieri „die FSSPX ist nicht Fellay und Fellay ist nicht die FSSPX.“ Hierin muß
ich Ihnen recht geben. Natürlich ist in der Hauptsache unter „FSSPX“ die Spitze gemeint. Doch wollen
Sie beweisen, daß ein Großteil der Priester u. Gläubigen nicht bereit ist, mitzuziehen? „Und weil die
FSSPX vielleicht nach der Unterschrift… abgefallen sein wird, deshalb ist sie es nicht schon jetzt.“
Doch muß man nicht den Anfangen wehren? Und dieser Anfang ist schon viel zu lange gemacht. Sagt nicht
Lefebvre: „Wenn sie die Lehre ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden.“ (Unter „sie“
sind die Konzilspäpste gemeint, unter „ihrer Vorgänger“ die Päpste vor dem Konzil). #16 monens „S.E.
Fellay spricht nicht von einem „Scheitern“ der Aussöhnung sondern von der Unterbreitung von, vom Vatican
nicht in Abrede gestellten, NACHBESSERUNGEN bez. der Präambel; die Präambel ist weit gediehen, aber
noch nicht ganz ausgereift“ Weit gediehen! Dann wäre auch das Verlassen der Linie des Erzbischofs weiter
gediehen und voll ausgereift! Es scheint, die FSSPX will weiter mit Benedikt XVI. das Spielchen mit der
Präambel spielen. Deswegen steht die Priesterbruderschaft in offenem Gegensatz zur göttlichen Offenbarung,
welche „Absonderung vorschreibt und Vereinigung verwirft zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen
dem Gläubigen und dem Ungläubigen, zwischen dem Tempel Gottes und dem der Sekten (2 Kor. 6,14-18)
#66 KonradGeorg 22:35:39 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#55 Greggy Alle Abspaltungen von der rk Kirche haben wichtige Teile aufgegeben und Blödsinn eingeführt.
Das mit dem Blödsinn kann man der Orthodoxie keinesfalls unterstellen, aber daß sie das konsequente
Verständnis des Zölibates verloren hat, zeigt, daß sie die Linie verlassen hat.
@Sinah Sein Sie nicht so ungerecht, die FSSPX ist nicht Fellay und Fellay ist nicht die FSSPX. Und weil
die FSSPX vielleicht nach der Unterschrift unter eine wie immer gestaltete Unterwerfung unter die modernistischen
Irrtümer vom Glauben abgefallen sein wird, deshalb ist sie es nicht schon jetzt. Jedenfalls scheint mir
Williamson prinzipientreuer als Fellay, der so was wie ein Hans Dampf in allen Gassen ist.
#16 monens „S.E. Fellay spricht nicht von einem „Scheitern“ der Aussöhnung sondern von der Unterbreitung
von, vom Vatican nicht in Abrede gestellten, NACHBESSERUNGEN bez. der Präambel; die Präambel ist weit
gediehen, aber noch nicht ganz ausgereift“ Weit gediehen! Dann wäre auch das Verlassen der Linie des
Erzbischofs weiter gediehen und voll ausgereift! Es scheint, die FSSPX will weiter mit Benedikt XVI. das
Spielchen mit der Präambel spielen. Deswegen steht die Priesterbruderschaft in offenem Gegensatz zur
göttlichen Offenbarung, welche „Absonderung vorschreibt und Vereinigung verwirft zwischen dem Licht und
der Finsternis, zwischen dem Gläubigen und dem Ungläubigen, zwischen dem Tempel Gottes und dem der Sekten
(2 Kor. 6,14-18)
@SignumSaltis …Dass die Piusbruderschaft wirklich auf dem theologischen Stand von 1962 wäre, ist wohl
eine gewagte These! Hat sie die damals schon virulente liturgische Bewegung rezipiert?… Auf dem rechtgläubigen
Stand von 1962, so ises richtig! Die Modernisten in ihrem Unglauben waren auch damals schon virulent,
da haben Sie recht.
Hat Dr. Obernauer OP auch schon für eine Aussöhnung mit Hans Küng gefastet und gebetet? Wäre interessant
zu wissen … Dass die Piusbruderschaft wirklich auf dem theologischen Stand von 1962 wäre, ist wohl
eine gewagte These! Hat sie die damals schon virulente liturgische Bewegung rezipiert? Die theologischen
Aufbrüche Rahners und anderer? Stimmt sie nicht der Verketzerung verdienter theologischer Weiterdenker
wie Rosmini zu? Ich denke ganz einfach: die Schneewittchensargtheologie der Piusbruderschaft ist unkatholisch,
steht in einem Widerspruch zur lebendigen Glaubensweitergabe und präsentiert BESTENFALLS Teilaspekte
der gesamten Glaubensüberlieferung. SignSal
#59 Thomasius 20:53:24 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#58 catholic Es geht doch gar nicht um den „richtigen“ Gott sondern um das geringere Maß an Sündhaftigkeit.
Mann streitet sich fast immer nur darum „wer Recht hat“ also um die Macht, praktiziert Hochmut. Haben
Sie schon mal erlebt, dass man um die Lehre des Herrn Jesus Christus „streitet“? Man weigert sich doch
nur allenthalben, sich seine Lehre zum Vorbild zu nehmen und ihm „nachzufolgen“. Statt dessen spekuliert
man und behauptet „Gott“ zu sein. Mann weiß ständig etwas, was nur der Herr Gott allein weiß und nicht
die Menschen.
#16 monens, wenn Bischof Fellay von Nachbesserungen der Präambel spricht, hat er sich bereits entlarvt
und sitzt in der Falle. Nachbesserungen am Konzil heißt, Nachbesserungen am Lehramt der Kirche vollziehen
zu wollen. Und das ist Preisgabe des Glaubens! Weil es nicht um „Ausdrücke“ und „Formulierungen“, sondern
um die Quintessenz, um den Inhalt, um die Doktrin geht, kann es keine „Nachbesserungen“ geben. War es
das Lehramt der Kirche, das beim Konzil gesprochen hat, muß es voll und ganz angenommen werden – „Nachbesserungen“
sind ausgeschlossen. „Berechtigte Diskussionen“ ebenso! Konnte das Lehramt der katholischen Kirche beim
Konzil nicht tätig werden, ist das gesamte Konzil null und nichtig und muß verworfen werden. „S.E- Fellay
erklärte auch, angesichts des Priestermangels in der katholischen Kirche sei die Hinwendung zur katholischen
Tradition nicht nur eine Option, sondern die notwendige Lösung!…“ Zum einen läßt Bischof Fellay offen,
von welcher „Kirche“ er spricht. Er bezeichnet sie als „katholische Kirche“! Hier gilt die Frage des Erzbischofs
Lefebvre „Von welcher Kirche spricht man?“ Priestermangel in der Konzilssekte? Eine Sekte hat keine Priester!
„Hinwendung zur katholischen Tradition“? Es gibt keine katholische Kirche, die nicht in der Tradition
steht! Eine „Kirche“, die sich erst zur katholischen Tradition hinwenden muß, ist nicht die katholische
und ein Papst, der die Tradition nach seinem persönlichen Dafürhalten auslegt, ist ebenfalls nicht katholisch!
Für deutsche Verhältnisse ist Privatdozent Dr. Klaus Obenauer in der Tat mutig, weil er sich, soweit
es von den jetzigen theologischen Lehrstuhlinhabern abhängt, seine Karriere verdirbt. Andererseits beginnt
sich der Wind zu drehen. Die Modernisten haben die Kirche -geistig gesehen- zu Schrott und in den Totalschaden
gefahren. Wer sich für Ursachen interessiert und nicht blind ist, merkt das allmählich. Die 68er Greise
und ihre Schüler treten ab, die Nachkommenden sind offener für die Tradition. Die katholischen Traditionalisten
erkennen richtig den Traditionsbruch, den Vatikanum 2 herbeigeführt hat. Die Schwäche der Traditionalisten
ist, dass ihr Traditionsbegriff auf die falsche Entwicklung eingeengt ist, die Rom nach seiner Abspaltung
von dem katholischen Osten genommen hat. Ihr Ideal ist -vereinfacht und überspitzt ausgedrückt- die
mittelalterlich triumphalistische Kirche und das selbstbewusste Bollwerk, das sie bis ins 19. Jahrhundert
war. Möchten die Traditionalisten sich doch mehr mit der Katholizität des Altertums beschäftigen.
>>Die fatale Verkennung des genozidalen Charakters des Islam durch westliche Politiker und Intellektuelle
mag den unterschiedlichsten Motiven entspringen: Ahnungslosigkeit, Ignoranz, unbelehrbares Gutmenschentum,
aber auch offene Feindschaft gegenüber ihren westlichen Gesellschaften hat viele Journalisten, Publizisten,
Marxisten, Kommunisten zur offenen oder heimlichen Kollaboration mit dem Islam bewogen. Sie alle hegen
die Hoffnung, dass dieser endlich imstande ist, jenes „Geschäft“ zu erledigen, das weder Kommunismus
noch National-Sozialismus geschafft haben: Die Vernichtung der ihnen so verhassten bürgerlichen Gesellschaften.<< michael-mannheimer.info/…rtung-gezogen-werden/
„Taufe plus Kirchensteuer ergibt den Pfarrer am Grab – natürlich inklusive Heiligsprechung“ -das ist doch gut gesagt. Doch halt- nicht mal der Pfarrer ist sicher. Möglicherweise steht eine PastoralreferentIn bei meiner Beerdigung am Grab. Brrrr… Mich schaudert…
zu 49: Predigerinnen gibt es zwar bei der RKK, zumindest in konservativen der evangelikalen (in richtig evangelikalen also) Gemeinden aber nicht. Und daß es Sündlose gibt, wird dort auch nicht gelehrt.
#50 Thomasius 18:29:47 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#42 defendor Wissen Sie? Wenn man wöchentlich „pflichtgemäß“ zur Messe geht, kann man nach einiger
Zeit die Wortlaute auswendig und der Sinn dieser Worte verflüchtigt sich. Im Mittelalter waren manche
Gläubige „dankbar“, wenn sie ein- oder zweimal im Jahr die Eucharistie feierten. Vielleicht kommen diese
Zeiten wieder.
„Diese Entschlossenheit der Piusbruderschaft ziehe in den Bann“- bisher entstanden in Deutschland nur rund 50 Piusbrüdergemeinden, während in derselben Zeit nach verschiedenen Schätzungen vielleicht 5000 betont evangelische Gemeinden meist fast ganz ohne Liturgie und mit meist wenig Hierarchie – also insofern das genaue Gegenteil der Piusbrüder – neu entstanden. Post hoc non ergo propter hoc gilt auch für nachkonziliare Erscheinungen.
#47 Goldengel 18:20:14 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Der Neue Bund ist festgelegt durch Jesus Christus. Christus: Ich bringe euch das Himmelsbrot meines Vaters.
Dieses Himmelsbrot nimmt eben hinweg die Sünden der Welt durch die Einsicht derer, die ihre Sünden bereuen.
Dieses Hinwegnehmen der Sünden muss der jeweilige Mensch an sich selbst tun durch den Glauben an Christus
und den Glauben an die Vergebung, die durch den Neuen Bund, den Gott durch seinen Sohn mit der Menschheit
geschlossen hat. . Der Neue Bund Gottes mit dem Menschen durch den Kreuzestod Christi – bedarf auch der
Mithilfe des Menschen, der durch seinen Glauben an Christus die Gnade der Sündenvergebung erfährt. .
Der Neue Bund Gottes durch Christus mit dem Menschen ist die Einsicht der Menschen in ihre Schuld und
die darausfolgende Vergbung. . Der Neue Bund schließt somit den menschlichen Willen sich für das Himmelreich
zu entscheiden mit ein durch die Reue.
#26 Ohne die Schuld unser Stammeltern, wäre der Erlösertod nicht notwendig gewesen. Christus wurde von
den Römer „hingerichtet“, aber unter dem massiven Druck der untreuen Juden. #38 So ist es! In der 70er.
Jahren gab es im Seminar von La Reja (Argentinien) im Durchschnitt zwischen 60 und 70 Seminaristen. In
den letzten Jahren waren es nur noch um die 30. Sofern ich mich erinnern kann, wurde im Jahr 2009 in diesem
Seminar 1(!) Diakon zum Priester geweiht.
#43 Goldengel 18:07:08 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Also noch mal: Christus spricht: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für
viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. . Dieser Satz Christi sagt aus, dass wer seines Geistes
mit dem Vater ist und seine Sünden zurücklässt (also bereut), indem er seinen Geist (den Geist des
Neuen Bundes) angenommen hat – durch das Blut Christi das Himmelreich erlangen wird. Denn Christus fuhr
durch seine Kreuzigung zum Geist Gottes auf und stieg hinab ins Reich der Toten, um eben die Lebenden
und die Gerechten unter den Toten zu befreien. . Um den „Neunen Bund“ mit Christus und somit mit Gott
anzugehören, bedarf es aber einer neuen Lebenseinstellung – also die Hinwegnahme der Schuld aus dem eigenen
Geist durch die Reue. . Es ist also sein Blut, das für den Neuen Bund mit dem Menschen (der seine Sünden
bereut) vergossen wird.
#42 defendor 18:06:41 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
@Goldengel… ja , die Sünde verunreinigt die Seele… aber sie hat nur dann das letzte Wort, wenn der
Mensch es so will. . unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat die Sünde und den Tod besiegt… . insofern
kann die Sünde nur dann die Seele verdunkelt ( lassen ) und zum ewigen Tod führen, wenn die Sünde bewusst
nicht im Blute CHRISTI gewaschen wird… also wenn die Sünde bewusst nicht eingesehen wird und somit
bewusst die Reue vor der BARMHERZIGKEIT CHRISTI verhindert wird… . dies ist die Sünde gegen den HEILIGEN
GEIST !
Rache wird nicht ausbleiben – „der Lohn des Himmels auch nicht.“ Lohn des Himmels für was? Vielmehr kann
man dem Bonner Dogmatiker, Hw. H. Menke, beipflichten, allerdings auf einer entgegengesetzten Basis. Wenn
er sagt, die Priesterbruderschaft sei nicht integrierbar, eine Einigung nicht möglich, was ist daran
falsch? Herr Obenauer zitiert erfreulicherweise Lefebvre, zitiert aber nicht jene Worte, die bei einer
Abrechng. m. dieser Konzilssekte unabdingbar sind: „Von wem exkommuniziert? Die, welche uns exkommunizieren,
sind bereits selbst seit langem exkommuniziert. Warum? Weil sie Modernisten sind. Der Modernismus, der
v. hl. Papst Pius X. verurteilt wurde…“ (10.7.1988) Er zitiert auch nicht Lefebvres Worte: „Ich denke
nicht, daß wir sagen können, Rom hat den Glauben nicht verloren.“ Wir fragen H. Obenauer, kann es eine
Aussöhnung geben mit einem Rom, das den Glauben verloren hat? Es bedarf keiner Aussöhnung, sondern einer
Rückkehr Roms v. Abfall d. Glaubens. H. Obenauer zitiert Bi. Williamson’s Kommentar üb. d. Assisi-Greuel,
nicht aber dessen Aufforderung an die FSSPX, wegen dieses Greuels die Rom-Gespräche aufzugeben. Er stellt
auch nicht fest, daß es nicht die hl. röm.-kath. Kirche sein kann, die diesen Greuel verübt. Er zitiert
nicht die Aussagen von Bi. Williamson, DEN RÖMISCHEN APOSTATEN EINEN ENTSCHIEDENEN WIDERSTAND ZU LEISTEN.
Nun denn, wer muß in das „Drinnen“ eintreten? Es kann keine Aussöhnung geben mit einem „draußenstehenden“,
vom Glauben abgefallenen Rom!Amen
#40 kammerjäger 18:04:53 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Sie scheinen ein Dauerproblem mit „Huren“ zu haben? Fast scheinen Sie mir von jener Sorte „Fanatismus“
geradezu besessen zu sein, die den ehemaligen Rauchern gleicht, die – von der Sucht gelöst – ihren Kreuzzug
gegen den Raucher als persönliche Verpflichtung empfinden. – Frage an Sie: Hatten Sie einmal ein Verhältnis
mit einem Priester (oder hätten Sie eines gerne gehabt)? Wurden Sie von diesem verstoßen? Kommen Sie
sich „eingetauscht“, „benutzt“ oder „missbraucht“ vor? Das ist ja schon krank, in was Sie sich da hinein
steigern.
#39 schamane40 18:00:27 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#37 Sie haben doch nichts zu bereuen. * Gewiss habe ich nicht Ihr Verständnis. Das mangelt mir. Reue
ist nicht schwer. Bei Ihnen eh kommt keine in Frage.
#38 Alberthesel † 17:58:55 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
@monens: S.E- Fellay erklärte auch, angesichts des Priestermangels in der katholischen Kirche sei die
Hinwendung zur katholischen Tradition nicht nur eine Option, sondern die notwendige Lösung! –----------------------------------------------------------------------------------------
Die höchstwürdigsten Pius-Brüder haben aber auch kaum Nachwuchs! \\ Zahlen darüber, wie viele Anwärter
ihre Ausbildungsstätten verlassen und wie viele der von ihnen geweihten Priester abgesprungen sind, werden
unter Verschluß gehalten. \\ Warum wohl?
#37 Goldengel 17:57:22 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Schamane, Ich kenne die Bibel, keine Sorge. Aber anscheinend mangelt es Ihnen an Verständnis über die
Schrift, was Einsicht überhaupt ist. Ist Reue so schwer?
#35 Goldengel 17:55:24 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
defendor, Was schreiben Sie denn da? Natürlich verunreinigt die Sünde die Seele. Und erst die Einsicht
reinigt die Seele wieder – durch die Beichte, wenn der Sünder gewillt ist zu bereuen. Das Geschenk der
Beichte gab uns Christus schon durch seine Jünger und somit weiter an die RKK. Die Beichte, also die
Einsicht und die darauffolgende Sündenvergebung ist das Geschenk, welches Christus der Menschheit gemacht
hat, damit es das Himmelreich durch die Reue erlangen kann.
#33 defendor 17:47:27 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Es ist im Grunde nicht die Sünde, die der Reinheit der Seele schadet … sondern die BEWUSSTE WEIGERUNG
die SÜNDE EINZUSEHEN, also die WEIGERUNG sich von der Sünde ab-zukehren, sprich die WEIGERUNG um-kehren
zu wollen durch eine demütige, bussbereite Reue der begangenen Sünden vor der BARMHERZIGKEIT CHRISTI !
. Das tugendhafte Streben nach Heiligkeit nimmt ihren Anfang im WILLEN ZUR UMKEHR – Abkehr von der Sünde ! –
und arbeitet so an den geschenkten Gnaden des HEILIGEN GEISTES mit, dessen alleiniges Ansinnen die Förderung
das Erlangens der Vollkommenheit / Heiligkeit ist. . Der WILLE der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES
führt denn immer zum Seelen-Heil ! . Niemand findet denn aber zum Seelen-Heil, der uneinsichtig seinem
eigenen – egomanischen – Willen Folge leistet. . So spricht der HERR: – „ So wahr ich lebe, ich will nicht
den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe“ – . Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat
angemahnt, dass es EINE Sünde gebe, die NIEMALS VERGEBEN werde. Weder in diesem noch im künftigen Leben…
es ist die Sünde gegen den Heiligen Geist ! . Diese Sünde ist das verstockte unbussfertige Verharren
bis zuletzt in der ABLEHNUNG der Mitwirkung an den Gnaden des HEILIGEN GEISTES zur Erlangungen des Seelen-Heiles…
. Die „Torheit“ der LIEBE GOTTES zu uns Menschen… diese kann sich nur an d e m ü t i g e und r e u
e b e r e i t e Herzen / Seelen veschenken… in der und durch die Gnadenfülle der hl. Sakramente der
Heiligen Mutter Kirche…
#32 Goldengel 17:42:49 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Schamane, Wenn Christus spricht: mein Blut, das für die vielen vergossen wird zur Vergebung der Sünden,… –
damit meint Christus, dass er die VERGEBUNG ist und dass er so die Sünder, wenn diese gewillt sind ihre
Sünden zu bereuen, von ihren Sünden befreien kann. Doch der Ehebrecher, der weiterhin mit seiner Hure
zusammenlebt, der bereut ja nicht, denn der ist ja weiter ein Sünder. Oder ein Mörder, der weiter mordet,
der bereut auch nicht und ist somit weiter ein Sünder. . Das Himmelreich wird durch das Blut Christi
erlangt durch die Kraft seiner VERGEBUNG den Sündern gegenüber. Denn sein Blut ist für die Bereuenden
die Vergebung, nicht für jene, die nicht bereuen. . Es gibt nur einen Weg zum Geist Gottes – die REUE
und das Ablassen von der Sünde oder jenen Menschen, die einem zur Sünde verführen. . Das Blut Christi
ist der Lebenssaft der Bereuenden, nicht derer welche weitersündigen.
#27 Goldengel 17:35:14 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Das Anrecht auf das Himmelreich nehmen sich jene, welche weitersündigen ohne Rücksicht auf Verluste.
Das Anrecht auf das Himmelreich nimmt sich der reuelose Sünder, der sogar über Leichen geht. . Das Anrecht
auf den Himmel hat der Satan dem Menschen gestohlen durch den Sündenfall und so die Menschheit der Sünde
überlassen. . Christus kam, damit die Menschheit einsieht, was Sünde überhaupt ist. Diese Sündhaftigkeit,
von der Christus uns befreien wollte, ist der Sinn seines Todes gewesen – Christus starb, damit er uns
durch seine Person von den Sünden befreit, weil NUR ER die VERGEBUNG ist. Wer also in seinen Sünden
bereut und nicht mehr sündigt, der wird durch die Gnade der Vergebung, die von Christus ausgeht, das
Anrecht auf den Himmel wiedererlangen. Doch dazu muss der Mensch selbst was tun – nämlich nicht sündigen
oder eben seine Sünden bereuen. Ohne teilweise Selbstaufgabe, also Verzicht, auch kein Himmelreich. .
#26 TerryJones † 17:33:30 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Goldengel: Christus starb weder wegen Schuld noch wegen Unschuld, sondern weil die Römer ihn ans Kreuz geschlagen haben. Punkt. Alles andere ist Schminke.
#25 schamane40 17:32:21 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#23 Meine Aussage stammt aus dem katholischen Katechismus vor dem Konzil. * Hören wir Jesus selbst: …
mein Blut, das für die vielen vergossen wird zur Vergebung der Sünden. – Man lese die Abendmahlberichte
der Synoptiker … * #24 Jaja, Sie kennen Südamerika – wie Sie so alles kennen. –
#18 So ist es! Auch in Lateinamerika stehen Kirchen, Klöster und Seminare (halb) leer und die meisten
„Katholiken“ sind nur Karteileichen. Wenn sich dort die Konzilssekte besser halten kann als in Deutschland
und Holland, dann nur weil sie noch etwas katholisch ist. #19 Die Häresien des „Konzils“ sind in der
Konzilssekte Programm. Eine Überwindung des „Konzils“ und eine Rückkehr zum Glauben wird es werder mit
Ratzinger noch mit seinen Nachfolgern geben. Ratzinger ist ein Hegelianer und möchte die Tradition mit
dem Modernismus vermischen, so daß es zu einer Synthese kommt. Das meint er mit der Hermeneutik der Kontinuität.
In der verrückten Gedankenwelt von Ratzinger ist eine modernistische „Messe“, die auf Latein gelesen
wird, denkbar.
#23 Goldengel 17:26:26 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Schamane, Christus starb für die Unschuld, nicht für die Schuld. Denn ohne Einsicht kann ein Sünder
gar nicht zum Geist Gottes gelangen. Denn nur die Einsicht erlöst von der Schuld, also nur die Reue.
. Christus spricht auch: Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelör, als ein Reicher ins Himmelreich. . Dies
wiederlegt Ihre Aussage.
#22 schamane40 17:17:39 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Jesus ist geopfert worden, um unsere Sünden abzubüßen und um uns seine Liebe zu zeigen. Jesus hat uns
die Gnade Gottes und das Anrecht auf den Himmel verdient. Das wissen sogar Schamanen.
#21 Goldengel 17:14:08 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Also – Christus leistete nicht Sühne für unsere Sünden. Das wäre ja noch schöner, wenn Christus für
den Dreck des Sündenpacks noch aufkommen müsste. Christus leistete nur den Gottes Willen für die GERECHTEN,
also für die Bereuenden und die Unschuldigen. Christus starb nicht für die Bösen, sondern für die
Guten, welche willens sind sich zu bekehren. Christus starb also nicht für den Kinderschänder, Kindermörder,
Abtrreiberin, reuelosen Ehebrecher…für dieses gottlose Pack starb Christus nicht, sondern er starb
für die ermordeten Kinder, für die vergewaltigten Kinder, für die abgetriebenen Föten, …er starb
für die Unschuld. Denn er sprach über die großen Sünder: Manche werden den Tod nicht schmecken. Dies
zeigt, dass Christus nicht für Sünder starb, sondern er kam, um die Menschheit von ihren Sünden zu
BEKEHREN, nicht damit diese sich darin baden können und meinen er würde schon der Depp sein, der alle
Schuld auf sich nimmt. Nur auf die REUE folgt die VERGEBUNG, nicht auf das sture Weitersündigen. Damit
das mal klar ist.
#14 In jeder religiöse, politische oder ideologische Bewegung gibt es Machtstrukturen. Auch in der Kirche.
Das ändert nicht an der Tatsache, daß die Kirche das Leib Christi ist. #15 Die Partei hat nicht immer
Recht, aber die Kirche, weil diese als göttliche Institution unfehlbar ist. #16 Wenn Fellay meint, Ratzinger
ist der Papst, dann muß er sich ihm unterstellen und – bedingungslos – gehorchen. Wie es das Dogma des
Primates des Papstes von jedem Katholiken, erst recht von einem Bischof, verlangt. Da Fellay es nicht
tut und auch nicht bereit ist, es zu tun, ist er und mit ihm der gesamten Lefébvreverein schismatisch.
„Obenauer postuliert, daß das Konzil nicht länger zu einer verbindlichen Referenzgröße gemacht wird.“
Genau darauf zielt Benedikts Hemeneutik der Kontinuität. Und da sind wir ein ganzes Stück vorangekommen.
Fast eine kleine, stille Palastrevolution. „Darum stellt er die Frage: Weist die Zukunft nicht eher in
Richtung auf eine Überwindung des Konzils?“ Genau. Und deshalb wäre es gut, die FSSPX von Anfang an
im Boot zu haben. Aber sie zieren sich, ob zu recht oder unrecht, vermag ich nicht zu beurteilen. Auf
jedenfall: Großen Dank an Herrn PD Dr. Klaus Obenauer für diese mutige, zukunftsweisende Analyse!
#18 TerryJones † 17:07:16 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
an den aussenstehenden Schamanen40: Fallen Sie nicht auf die Propagandazahlen der röm. kath Hierarchie herein. In Wirklichkeit ist die röm. kath Kirchen heute noch kleiner und unbedeutender auf diesem Erdball, als es sich die größten Pessimisten (die Piusbrüder) auszzudenken und anzuprangern wagen.
#17 Goldengel 17:02:55 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
*Bischof Zöllitsch: Gott habe „seinen eigenen Sohn in Solidarität mit uns bis in diese letzte Todesnot
hineingelassen um zu zeigen: Soviel seid ihr mir wert, ich geh mit euch, in bin ganz bei euch in jeder
Situation.“* . Das ist richtig – genauso sah Christus seinen Bezug zu den Menschen. Die Menschen sind
fehlbar, sind eben seit dem Sündenfall der Sünde ausgeliefert, weil diese schwach sind. Deshalb kam
Christus, um uns in unserer Schuld beizustehen. Doch verwechseln darf man das nicht mit einem „man kann
machen, was man will, man komme sowieso zu Gott nur weil Christus am Kreuz für uns starb“. Es ist immer
noch so, dass die EINSICHT uns zu Gott bringt, nicht unsere Sünden. . Das Pastoralkonzil erklärt – in
Übereinstimmung mit den zwanzig vorausgehenden dogmatischen Konzilien – gleich in mehreren Dokumenten,
daß Christus für die Sünden der Menschen Sühne leistete. . Das stimmt so nicht – Christus leistet
nicht Sühne für unsere Sünden – sondern er zeigte uns durch seine Sätze, dass man nicht sündigen
solle und schenkte uns die Versöhnung mit Gott durch sein Geschenk – die VERGEBUNG ! Doch selbst diese
Vergebung geschieht nur über die Einsicht, denn ohne Reue und ohne Einsicht, auch keine Vergebung. .
Indem Christus sich hinrichten ließ, rettete er die Gerechten im Totenreich (er stieg hinab ins Reich
der Toten,…) und die Lebenden, die seinen Geist annahmen. . Der wahre Sinn des Todes Christi liegt immer
noch in seiner Auferstehung !
S.E. Fellay spricht nicht von einem „Scheitern“ der Ausshöhnung sondern von der Unterbreitung von, vom
Vatican nicht in Abrede gestellten, NACHBESSERUNGEN bez. der Präambel; ; die Präambel ist weit gediehen,
aber noch nicht ganz ausgereift; + „Sie lässt dabei jedoch BERECHTIGTE Diskussionen, Studien und theologische
Erklärungen mancher Ausdrücke oder bestimmter Formulierungen offen, die gegenwärtig in den Texten des
II. Vatikanums und dem nachfolgenden Lehramt bestehen“ + S.E- Fellay erklärte auch, angesichts des Priestermangels
in der katholischen Kirche sei die Hinwendung zur katholischen Tradition nicht nur eine Option, sondern
die notwendige Lösung!; Hw Sieberer’s Worte stimmen dem zu; + „Zehntausende Priester haben in der Zeit
nach dem Konzil ihr Amt aufgegeben, viele sind in ihrem Denken und Tun zum Protestantismus konvertiert
und unzählige haben vor lauter Enttäuschungen mit den Menschen ihre Freude an Gott verloren.“ + www.razyboard.com/…07690-5822727-0.html
Ueber die Bewahrung der hl. Tradition; www.razyboard.com/…07667-6134428-0.html Hw Pater Schmidberger
über die „Neue Messe“; „Entsühnung der Seelen durch das hl. Opfer des Altares wird zu einem banalen
Dankopfer gemäss Luther“; sehr HÖRENSWERT!; www.razyboard.com/…07690-5965038-0.html
#15 schamane40 16:51:56 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
# 14 Ich kenne die „Priesterclique“. Es gibt solche und solche wie im richtigen Leben. * „Die Kirche hat
immer recht“ – „Die Partei hat immer recht“. Die Funktionäre sind austauschbar. – Bitte differenzieren
und nicht alles über einen Leisten schlagen.
#14 Thomasius 16:47:43 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
#10 schamane40 Es geht nicht um die „Religion“ sondern um den Machtapparat der Priesterclique. Da können
Sie in der Tat Strukturen totalitärer Systeme vergleichen.
Nicht die Kirche hat 1, 3 Milliarden Glieder, sondern die Konzilssekte. Auch in der „Dritten Welt“ sind
die meinsten „Katholiken“ nur Taufschein-„Katholiken“. Mittlerweile gibt es in Guatemala mehr Protestanten
als „Katholiken“. Wenn in Afrika die Konzilssekte sich hält oder sogar wachst, dann nur weil sie nicht
so liberal wie in Deutschland ist.
#10 schamane40 16:37:23 | Mittwoch, 7. Dezember 2011
Wenn es nur eine einzige Religion oder Ideologie auf der Erde geben würde, dann hätten wir die vollkommene
Tyrannaei. – Siehe katholische oder sowjetische Inquisition. – Schon deshalb plädiere ich für die Religionsfreiheit.
–