In Syrien läuft ein Machtkampf zwischen säkularen Aleviten und Gottesstaat-Sunniten. Das US-israelische Imperium versucht, diese Spaltung zu vertiefen und daraus Kapital zu schlagen.
(kreuz.net) Die von Israel dominierten USA haben im Irak und in Libyen die Allah-Kämpfer von Al-Qaida
an die Macht gebracht.
Jetzt ist Syrien an der Reihe. Doch die dortigen Christen wollen nicht.
Am 11.
November sprach die antichristliche Wiener Tageszeitung ‘Presse’ mit Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, dem
Metropolit der syrisch-orthodoxen Kirche in Aleppo.
Aleppo ist mit 2.3-Millionen Einwohner die größte
syrische Stadt. Von ihnen sind 15 bis 20 Prozent Christen.
Man tötet sich gegenseitig
Der Geistliche
widerspricht der westlichen Desinformations-Kampagne gegen sein Land.
Enttäuscht rächt sich die ‘Presse’:
„Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, Metropolit der syrisch-orthodoxen Kirche in Aleppo, verteidigt den syrischen
Präsidenten auch nach mehr als 3.500 Toten.“
Die Webseite ‘justforeignpolicy.org’ geht davon aus, daß
die USA alleine im Irak 1.5 Millionen Menschen niedergemäht haben.
Die ‘Presse’ hat diese Toten nie
besonders betrauert.
Statt dessen kolportiert sie vor dem Bischof die von den gekauften Medienbossen
verbreitete US-israelische Propaganda.
Den Hinweis auf dieToten beantwortet Mar Gregorios mit Bedacht:
In Syrien töte man sich „gegenseitig“.
Dabei unterstützt die Mehrheit der Christen die nicht islamisch
ausgerichtete Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Assad ist ein Alevit.
Die Aleviten sind Teil
der schiitischen Gemeinschaft, die in gewissen Lehren dem Christentum nahestehen.
Mar Gregorios erklärt,
daß es in der nordsyrischen Stadt Aleppo „immer schon“ Menschen gab, „die meinten, das Regime sei nicht
gut für die Bürger.“
Achtzig Prozent der Bevölkerung von Aleppo ist sunnitisch. Das erklärt ihren
Widerstand gegen die alevitische Regierung in Damaskus.
Religiöse Terminologie
Mar Gregorios stellt
klar, daß in der westsyrischen 1.3 Millionen-Stadt Homs „Militärs, Offizielle und Bürger“ – also Vertreter
der Regierung – getötet wurden.
Besonders erstaunt die folgende Aussage: „Wir wissen nicht, woher die
Waffen kommen, wer hinter den Kämpfern steht und sie unterstützt.“
Gleichzeitig bestätigt der Bischof,
daß die „religiöse Terminologie“ bei den Aufständischen „sehr verbreitet“ ist.
Er fügt vielsagend
hinzu: „Früher war das nicht so.“
Und: „Wir fühlen, daß die Sunniten einen ihrer Leute als Führer
des Landes sehen wollen.“
Die Christen sind in Syrien frei
Mar Gregorios sieht Assad als „der beste
Mann“, um die anstehenden politischen Reformen durchzuführen. Er habe dazu die Erfahrung: „Er ist der
Präsident, jeder liebt ihn.“
Der Bischof bezeugt, daß die Christen in Syrien gut leben: „Wir konnten
unsere Religion in Syrien immer frei ausüben und können das weiterhin. Druck gibt es keinen.“
Das wird
sich ändern, wenn das US-israelische Imperium auch in diesem Land Al-Qaida an die Macht gebracht haben
wird.
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51 Lesermeinungen
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#50 catholic 23:29:54 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Zweitausend Jahre Christentum. Eine interesannte Sache in Vierzigtausend Jahren Menschheitsgeschichte …
nachdem einige homines sapientes meinen, Adam und Eva waren die ersten Katholiken. – Na ja …
#49 valen-tin 22:25:31 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#42 Jolanda 21:52:17 | Donnerstag, 8. Dezember 2011 Wenn noch die ganzen rechtsradikalen Antisemiten zu
den Muselmanen und ihren links-grün-roten Multikultifans kommen, dann werden die Demokratien und die
christliche Mitte zerstört. Wenn das Ihre einzige Sorge ist. Wie verblendet muß man sein?
#46 Shadow1979 † 22:03:55 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#42 Und was würde dann passieren? Nichts der Mensch würde weiter existieren! Es gab schon Kulturen und
Gesellschaften ohne christliche Mitte oder Demokratie und die Menschen haben trotzdem gelebt vielleicht
nicht so gut aber Sie funktionierten auf Ihreweise. Tausende von Jahre sind Völker/Gesellschaften ohne
Christen ausgekommen, dann schafft der Mensch das auch heute. Nicht das Sie jetzt glauben Ich würde hier
zu mord und umsturz aufrufen.
#44 Jolanda 21:52:17 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Wenn noch die ganzen rechtsradikalen Antisemiten zu den Muselmanen und ihren links-grün-roten Multikultifans kommen, dann werden die Demokratien und die christliche Mitte zerstört.
#42 Jolanda 21:31:41 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Glaubt vielleicht einer, daß in islamischen Staaten sowas wie eine Demokratie, wie wir es uns im Okzident
vorstellen, eingeführt werden könnte von den Mohamedanern selbst? Nie, nie wird das sein, weil der Koran
und der Hadith was ganz anderes verlangen, nämlich den Allahstaat mit Scharia. zoelibat.blogspot.com/…lam-kommunismus.html?utm_source=BP_…
Bei der „Befreiung“ des Iraks wurden 100 000 Zivilisten getötet. Wie viele werden es bei der „Befreiung“
von Syrien sein? Was kommt nach Assad? Daß dieser Bischof sich in erster Linie um das Schicksal seiner
eingenen Leuten kümmert ist natürlich.
Die innenpolitischen Auseinandersetzungen in Syrien sind politisch begründet. Es fehlt an Demokratie.
Diese auch gewalttätigen Auseinandersetzungen gründen auf Unterdrückung der Meinungsfreiheit und in
den fehlenden Alternativen bei Wahlen. Auch die ausufernde Korruption im Assad-Regime sind eine Ursache.
Es handelt sich nicht um eine religiöse Auseinandersetzung zwischen einzelnen Volksstämmen und Fraktionen
des Islams. Die Reda baut wieder mal einen Popanz auf. Die Freiheit der Religionsausübung gibt es nur
in Demokratien. G_ttes Segen an alle Demokraten
#39 Jolanda 18:48:48 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#29 Shadow1979 Es spielt letztenlich keine Rolle, wer irgendwelche Verstümmelungen erfunden hat, sondern
wer sie durchführt. Und das sind nun mal unbarmherzige mohamedanische Weiber. Auch die Vergewaltigung
der Tanzknaben am Hindukusch ist vorislamisch, wird aber von Muselmanen verbrochen. Ach und hier habe
ich noch einen interessanten Link: zoelibat.blogspot.com/…nicolai-sennels.html
#38 catholic 18:35:33 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Unbedingt müssen die kampffreudige Jolanda und der glaubenstarke Tomas in den islamischen Frühling geflogen werden, denn hier hört leider niemand auf sie.-
#37 Jolanda 17:51:59 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Jedenfalls bringt der Arabische Frühling den (radikalen) Islam an die Macht. Im Iran war es damals auch so, die Linken, Roten und Liberalen verscheuchten mit Hilfe des Auslands den Schah, die Eiertollen-Islamführer bedankten sich mit Massenhinrichtungen an genannten. Christen haben statt den wenigen Rechten bis dahin, dann gar keine mehr. Vom Regen in die Traufe bzw. den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.
#36 Shadow1979 † 16:21:20 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#32 Es gab keine Verfolgung von CHristen und trotzdem hat Saddam Christen töten, verschleppen, foltern
lassen weil Sie gegen sein Regime waren, andere Meinung hatten oder Ihm sonstwie im Weg waren oder nicht
passten. Da würde es halt nicht wegen des Glaubens gemacht sonder wegen der politischen Einstellung.
Treffen Sie sich mal mit christlichen Flüchtlingen vor dem Sturz Saddams! Woher er das weiss! Er gibt
sich aus dem Gesülze des bIschofs denn wenn ALLE den Präsidenten lieben würden, dann bräuchte keiner
demonstrieren und Assad „müsste“ nicht auf Frauen, Kinder und überhaupt auf seine Bevöljerung schiessen.
Das es den Christen gut geht unter Assad heisst ja nicht das es anderen auch gut geht. Der Bischof sollte
mal etwas über den Tellerrand seiner Minderheit schauen
#32 Lybien und Ägypten werden stark islamisiert und im Irak herrscht Christenverfolgung, was es unter
Sadam Hussein nicht gegeben hat. Das erwartet auch Syrien nach dem Sturzt Assad. Wie viele Morde wird
es unter der neuen Regierungen geben? Während des Irakkrieges wurden 100 000 Zivilisten von den Amerikanern
getötet. Assad wurde nicht demokratisch gewählt. Die Marionettenregierung des Westens in Kabul auch
nicht. 80 % der Einwohner von Aleppo sind Sunniten. Leisten alle Widerstand gegen Assad oder sind es nur
eine Minderheit? Woher wissen Sie, daß dieser Bischof ein Opportunist ist und die Unwahrheit sagt?
#33 Pelagius III. 15:46:36 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Notabene: * In Syrien sind 75 % der Bevölkerung Sunniten, 6 % Alawiten. Eine verschwindende Minderheit
herrscht also über die Mehrheit und unterdrückt sie. * Die Assad-Sippe ist nicht durch Wahlen oder mit
Zustimmung des Volkes an die Macht gekommen, sondern durch einen blutigen Machtkampf in der Baath-Partei.
* Hafis al-Assad, Vater des jetzigen Präsidenten, war nach F.J.Strauß der „Bluthund des Nahen Ostens“,
der alle möglichen terroristischen Gruppen unterstützte und den Libanon-Krieg anheizte. * 1982 metzelte
das Regime im „Massaker von Hama“ bis zu 30.000 Zivilisten hin. * Der Herr Bischof, ein Opportunist reinsten
Fahrwassers (er erinnert mich an deutsche Bischöfe, die das Hitleregime lobten), widerspricht sich selbst,
wenn er einerseits sagt, in Aleppo seien 80 % der Bevölkerung Sunniten und daher komme der Widerstand,
und andrerseits behauptet, „jeder liebt ihn“ (den Präsidenten). * Im übrigen lügt Kreuz.net wieder
einmal, dass sich die Balken biegen: Weder im Irak noch in Lybien ist die Al-Qaida an der Macht.
#17 Die Tatsache, daß Personen, die Vorstellungen, die von dem Welteinheitsgedanken, auch politische
Korrektheit genannt, abweichen, vertreten, sich in der Anonymität verstecken müssen, zeigt wie „freiheitlich“
dieser Staat ist.
#31 Shadow1979 † 14:45:20 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Genitalverstümmelung ist aber kein usprünglich islamischer Brauch und ist auch zumindestens die große
Pharaonische Beschneidung vom KOran her nicht erlaubt geboten! Eine etwas weniger Abfällige Sprache gegen
über diesen Frauen wäre auch schön aber wohl zuviel verlangt!
#30 Jolanda 14:29:49 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Was Israel betrifft leidet die Kreuznet-Redaktion unter Verfolgungswahn. Da rühmt kreuznet gerne den
Islam des bzw. den Iran, die Türkei und auch Palästinenser mit den sauberen, uns Christinnen überlegenen
Inzucht-Mohamedanerinnen, wenn die kleine Tochter den alten Cousin oder Onkel nicht heiraten will, wird
sie zwecks Vergewaltigung von den Muselweibern schon mal festgehalten. Wenn die Schwiegertochter nicht
erwünscht oder gedemütigt werden soll, dann wird sie sogar zu Abtreibungen gezwungen. Die bestialischen
weiblichen Genitalverstümmelungen werden von frommen Muselweibern durchgeführt…
#27 Dumbledor 14:04:06 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
<Das US-israelische Imperium versucht, diese Spaltung zu vertiefen und daraus Kapital zu schlagen.> –
Das größte katholische Nachrichtenportal scheint wieder sehr seriös und sachlich zu sein
#26 Ammerdeus † 13:56:55 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Ja, Minimax, da hast Du sicher Recht! Noch besser könnte ich mir allerdings vorstellen, ein paar Euro
in katholische Callboys erster Güte zwecks hormoneller Auffrischung eines hier agierenden güldnen Engels
zu investieren.
#16 Ammerdeus † 13:38:47 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
In diesem Zusammenhang sei an Ludwig Wittgensteins: „„Wovon man nicht(s) Neues (Einf. d. Verf.) sprechen
kann, darüber muss man schweigen.“ Ihr langweilt!
zu#8 …denken können die hier ja offensichtlich nicht, also war ich der Meinung sind sie wenigstens zu körperlichem fähig. Schade, zu nichts zu gebrauchen.
#9 Ammerdeus † 13:27:42 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
zu *7, Trismegistos, Du wirst doch nicht ernsthaft annehmen, dass einer dieser Apachenhier im Forum ein
Pferd besteigen, geschweige denn reiten, oder gar körperliche Arbeit verrichten kann? Bist Du des Wahnsinns
fette Beute?
#5 Ja, Sie haben den tieferen Einblick als die bisherigen Schreiber. #4 Der Vorwurf, immer gegen etwas
zu sein, ist reziprok genauso gültig. Immer für etwas zu sein, scheint mir jedenfalls fragwürdig. Man
kann meines Erachtens nicht leicht jubeln angesichts einer degenerierten, „modernen“ Weltanschauung
#3 Assad steht der Neuen Weltordnung im Weg. Deswegen muß er weg. Dafür sorgen CIA, Mossad, die Allierten
von Obama in der arabischen Welt und die gleichgeschaltete Presse. Das gute am Internet, besonders an
Kreuz.net, ist, daß man sich nicht die Propaganda der Weltpresse anhören muß.
#5 Lycobates 12:41:51 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Man kann dem Bischof (den ich zwar persönlich nicht kenne) nur zustimmen, und ich kann, auch aus eigener
Anschauung, seine Einschätzung der Lage in Syrien (sowohl unter Vater als unter Sohn Assad) nur bestätigen.
. Leider dürfte der Sturz der Baath-Regierung in Damaskus unausweichlich sein, da dies einfach ein weiteres
Postulat der angestrebten neuen Weltordnung ist. . Der Sturz Assads wäre für Syrien und die Syrer gleich
welcher Couleur gewiß eine noch größere menschliche (und kulturelle) Katastrophe als es der Sturz Saddam
Husseins für den Irak gewesen ist, wobei allerdings im Vergleich zu diesem Diktator die syrischen Machthaber
wahre Chorknaben sind, da in Syrien im Grunde rechtsstaatliche Zustände (zwar nach orientalischem Rezept)
gegeben sind, während das im Irak seit 1990 leider immer weniger der Fall war. . Wir stehen diesen Entwicklungen
machtlos gegenüber. Auch Syrien wird den Weg der Zwangsislamisierung gehen müssen, wobei auch dies letztlich
nur ein Mittel zur Destabilisierung bzw. Diskreditierung von Religion überhaupt sein dürfte, um dem
weltweit angestrebten Atheismus den Weg zu bahnen. Auch der fanatische Islam ist dazu nur Instrument.
. Ecclesia abhorret a sanguine. Sie wird sich nicht wehren. Das bedeutet, daß Christenblut in Strömen
fließen wird. Aber auch hier wird, wie schon immer, das Blut der Märtyrer einmal zum Samen neuer Christen
werden. Uns bleibt in dieser Adventszeit die Buße und das Gebet. Auch und gerade für den christlichen
Orient.
#4 de Boer † 12:20:53 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
#3 schallundrauch Da kann ich Ihnen nur zustimmen, bei Balkenkreuz ist das entscheidende dass man gegen etwas ist und am liebsten gegen Juden und Homosexuelle. – Irgendwie erinnt mich dieses Forum an eine andere Gruppe, die hatte auch ein Kreuz in ihrer Sympbolik und die selben „Feinde“.
#3 schallundrauch 11:55:35 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
„„Er ist der Präsident, jeder liebt ihn.“ Schon alleine dieser Satz zeigt, dass das nichts weiter als
im besten Fall in Opportunist ist. Die ganzen Kämpfe und zich Toten sind alles Lügen, tatsächlich gegen
die Menschen nur auf die Strasse um ihrem geliebten Führer Assad zu huldigen, oder wie? Aber hier hat
man ja eh einen Hang zu Terror- und Unrechtsregimen, von daher wundert so ein „Artikel“ ja nicht weiter.
Auch die arabische Liga scheint keine Ahnung zu haben, oder wird wahrscheinlich vom CIA und/oder Mossad
kontrolliert, deren einziges Ziel natürlich ist Christen zu vernichten. Aber auch Assad wird in der Geschichte
in den Arsch getreten bekommen, aber keine Sorge, es gibt ja noch Nordkorea, Burma und Weißrussland,
dass könnt ihr ja hier dann immer noch als Hort des Friedens uns des Glücks verkaufen. Haupsache man
ist immer gegen den allgemeinen gesellschaftlichen Konsenz, erst dann fühlt man sich hier richtig wohl…
#2 gesunder 11:46:26 | Donnerstag, 8. Dezember 2011
Der Bischof scheint das Ganze ja ja sehr objektiv zu sehen: „Jeder liebt ihn“ (gemeint: Sataatschef Assad).
Klingt sehr ‘ehrlich und vertrauenserweckend’.