Markus Günther gefeuert
Apropos Chefredakteur der ‘Augsburger Allgemeinen’
Demokratie ist leeres Geschwätz, wenn die stärkste politische Kraft im Staat sich der Demokratie entzieht. Von Waldemar Stückelbach.
2007 wurde Scherer neuer Geschäftsführer der 'Mediengruppe Presse-Druck'.
2007 wurde Scherer neuer Geschäftsführer der ‘Mediengruppe Presse-Druck’.
(kreuz.net) Am 5. Dezember wurde Markus Günther – der Chefredakteur der ‘Augsburger Allgemeinen’ – klammheimlich gefeuert.

Die Öffentlichkeit wurde über die Vorgänge bei dem angeblichen Informations-Organ im tiefen Dunkel gelassen.

Das ist der Pressediktator

Das Problem hinter den Kulissen heißt Andreas Scherer.

Er ist einer der drei Geschäftsführer der Augsburger ‘Mediengruppe Pressedruck’, deren Herzstück die ‘Augsburger Allgemeine’ ist.

Die anderen Geschäftsführer sind Alexandra Holland – die Tochter der ehemaligen Herausgeberin – und Edgar Benkler.

Scherer ist Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung. Die ‘Mediengruppe Pressedruck’ ist zu hundert Prozent im Privatbesitz der Familie Holland.

Gesellschaftlerinnen sind die beiden Töchter der ehemaligen Herausgeberin, Alexandra Holland und Ellinor Scherer.

Ellinor ist mit Andreas Scherer verheiratet.

Die Mediengruppe beschäftigt etwa 1.100 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von etwa 200 Millionen Euro.

Im Jahr 2010 erfolgte die Übernahme der Tageszeitung ‘Main-Post’. Im November 2011 wurde eine Aktienmehrheit am ‘Südkurier Medienhaus’ erworben.

Er kommt von der WEKA-Verlagsgruppe

Scherer ist der Verleger und somit der Vorgesetzte des jeweiligen Chefredakteurs der ‘Augsburger Allgemeinen’.

Er war vorausgehend in der auf Fachinformation spezialisierten ‘WEKA-Verlagsgruppe’ in Kissing bei Augsburg tätig.

Die Gruppe beschäftigt 1300 Mitarbeiter und setzt 209 Millionen Euro im Jahr um.Sie gehört der Familie Mützel.

Pressefreiheit? Witz komm raus!

Probleme entstanden, weil Chefredakteur Günther eine eigene Meinung besaß.

Das ist bei den Medienbossen generell nicht vorgesehen.

Im Umkreis der Zeitung ist es ein offenes Geheimnis, daß der neue Chefredakteur Walter Roller nicht lange auf dem Sessel des Chefredakteurs zu sitzen gedenkt – „wenn es so läuft wie bisher.“

Ein kirchenpolitischer Zusammenhang von Günthers Absetzung gilt als „konstruiert“.

Dem Medienboß Scherer geht es um Macht, Geld und Größe.

Die Pressefreiheit ist hier ein sekundäres und belangloses Phänomen.
      
36 Lesermeinungen
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#36   Anael   01:24:59 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
Kardinal Mazarin:
„Oh meine arme Seele, was wird mit dir? Wohin gehst du?“
.
Thomas Hobbes (engl. Philosoph):
„Ich stehe vor einem furchtbaren Sprung in die Finsternis!“
.
David Hume (Atheist):
„Ich bin in den Flammen!“
Seine Verzweiflung war schrecklich.
.
Napoleon:
Graf Montholon schrieb von Napoleon: „Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar!“
.
Goethe:
„Mehr Licht!“
.
Heinrich Heine:
Der große Spötter Heinrich Heine tat später Buße. Im Nachwort zu seiner Gedichtsammlung „Romancero“ (30.9.1851) schrieb er: „Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt … Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer verbrannt. Es ist besser, daß die Verse brennen als der Versemacher … Ich bin zu Gott zurück gekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe …“
Kurz vor seinem Lebensende schrieb er noch:
„Zerschlagen ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus heißt!
Die Leier, dir zur bösen Feier bewegt ward von einem bösen Geist.
Die Leier, die zum Aufruhr klang,
die Zweifel, Spott und Abfall sang.
Oh Herr, o Herr, ich knie nieder,
vergib, vergib mir meine Lieder!“
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#35   klausvonjaus   01:20:18 | Mittwoch, 14. Dezember 2011
AUGSBURG WIRD NICHT MEISTER … SCHALKE WIRD MEISTER … HAHAHAHA
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#34   Ammerdeus †   10:46:42 | Sonntag, 11. Dezember 2011
Ich empfehle allen Augsburger-Allgemeine-Überdrüssigen die Süddeutsche oder, wenn Sie noch ein bisschen mehr Überblick haben möchten, bzw. als Äquivalent, die Monatsschrift „Merkur“. Die Tagesaktualität hat man ja eh schon durch den gebrauch des Internet.
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#33   Egon   22:47:55 | Samstag, 10. Dezember 2011
Gänzlich „im tiefen Dunkel“ dürfte die Öffentlichkeit im Hinblick auf die Vorgänge um den bisherigen Chefredakteur der „Augsburger Allgemeinen“, Markus Günther, nicht tappen. Diejenigen jedenfalls, die diese Zeitung täglich lesen, müßten bemerkt haben, daß die Glossen unter der Überschrift „Aufgefallen“ seit November fehlen. Glossen, wie etwa die von Josef Karg über jene Nachtschnecke, die den kompletten Berufsverkehr von Bayreuth lahmlegte, die allerdings bei ihrem „mutigen Anschlag“ ums Leben kam. „Wir trauern“, so hieß es am Ende lapidar. Oder die, in der Karg über die Retterin der Welt schrieb, über „Angie“, „unser aller letzte Hoffnung“. Wie sie unterwegs ist „in neuer Mission zwischen Mecklenburg, Mindestlohn und Müllsack.“
Glossen, wie die von Winfried Züfle, der furchtlos bekennt, daß er immer eine Mark, eine D-Mark, in seiner Jeans hat. Für den Einkaufswagen. Die gibt er nicht her. Auch nicht für einen Euro.
Und die übrigen Mitstreiter? Hat es ihnen die Sprache verschlagen? Sind sie eingeschüchtert worden? Werden die Leser – was die Leitartikel betrifft – künftig statt so etwas wie den „Fall Guttenberg“ oder die „Grenzen des Kapitalismus“ von Markus Günther eher Systemkonformes und Karriereförderliches serviert bekommen? Wie etwa den Leitartikel „Von Mäusen und Menschen“ in dieser Zeitung, in der die Verfasserin grausamen Tierversuchen das Wort redet?
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#32   RichardLöwenherz   21:42:29 | Samstag, 10. Dezember 2011
DIE PROVINZ
Die Augsburger sind ein hirn- und geistloses Provinzvölkchen. Die Augsburger Allgemeine hat sich dem angepasst. Der ewig pessimistische, nörgelnde und geizige Augsburger ist mir so sympathisch wie Hundedreck auf der Strasse.
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#31   Anonymus   09:58:12 | Samstag, 10. Dezember 2011
Im Forum der antikirchlichen Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) wundert sich das Community-Mitglied „Martin“, am 10.12.2011 um 7 Uhr 53 über das größte Kirchenportal Kreuz.net, weil es angeblich keinen „lokalen Bezug“ hat und „gesteigertes Interesse an den Vorgängen innerhalb der AZ zeigt“. Die AZ sollte sich am Heiligen Ulrich von Augsburg orientieren, der die Missionsarbeit im Volk verstärkte.
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#30   Fundi   09:10:04 | Samstag, 10. Dezember 2011
Zu 28: Wie Sie meinen Text unterstellen können, ich meinte , in unserem System sei im wesentlichen alles in Ordnung, was ich nie sagte, und was auch nicht aus meinen Sätzen gefolgt werden kann: Ich fordere nur, daß sich Medien, „der Demokratie“ (heißt: sozialistischer Kontrolle) entziehen können.
Noch Schlechteres abzulehnen, heißt nicht das Bestehende im wesentlichen zu bejahen. Ich forderte übrigens öfter ÖFFENTLICH WESENTLICHEN Systemwechsel, nämlich ZUM BEISPIEL Privatisierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Zulassung zum privaten Rundfunk unter „Entziehung von der Demokratie“.
Zu 29: Wie gesagt, gibt es reale Möglichkeiten etwa der RKKD, eine Tageszeitung zu gründen bzw. die Tagespost auszubauen. Und die Piusbrüder mit ihren 50 Gemeinden haben für ihre Größe SEHR viel Medienpräsenz, auch eigene und nahestehende, und können als kleine Gruppe zumindest am Rande der Schranken des Grundgesetzes nicht unbedingt erwarten, Bild und FAZ zu verdrängen.
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#29   Thomasius   08:13:31 | Samstag, 10. Dezember 2011
#28 Jubärens #25 Fundi
Das Problem schein die „deutsche Mentalität“ zu sein. Früher sagte man, die Franzosen lesen Zeitungen unterschiedlicher Richtung, um sich an Hand der Artikel ein selbständiges Urteil zu bilden, und die Deutschen suchten sich eine Zeitung, die ihre Vorurteile bestätige.
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#28   Jubärens   21:02:29 | Freitag, 9. Dezember 2011
Was Sie alles in meine Beiträge hineinlesen, Fundi, ist schon erstaunlich.
Sei’s drum.
Ja, bleiben Sie bei Ihrer Auffassung, dass in unserm System im Wesentlichen alles o.k. ist – auch bei den Medien, da „der Souverän (,,,) entscheidet, welchen Medien er vertraut“.
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#27   Thomasius   20:57:51 | Freitag, 9. Dezember 2011
Frage: Was soll der Artikel? War der Geschasste ein Piusler?
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#26   Jubärens   19:29:23 | Freitag, 9. Dezember 2011
Wirklich gute Analyse #20 Massa damnata:
„Moderne Massenmedien dienen vorrangig nicht der Informationsweitergabe, sondern der Bewusstseinsmanipulation der Massen („mind control“). Massenmedien heute verfolgen das Ziel, der breiten Masse ein ganz bestimmtes Weltbild zu imprägnieren, ein durch und durch materialistisches Weltbild, dessen Grundlage die atheistische Behauptung ist, Gott existiere nicht. Dieses Weltbild wird in den Massenmedien apriori wie selbstverständlich vorausgesetzt … Wer sich auf einen Dialog mit den Massenmedien einlässt, der hat den Köder schon geschluckt, der ist drauf reingefallen.
Für Christen heute muss gelten, sich der Bewusstseinsmanipulation durch Massenmedien radikal zu entziehen (was sehr hoher Anstrengung bedarf, wenn man in der Welt steht) und durch genaue Lektüre der Heiligen Schriften und harte Verstandesarbeit ein Gegen-Bewusstsein zu entwickeln, das über die Lügen, Halbwahrheiten und Manipulationsversuche der Unterwelt im ewigem Licht der Wahrheit hinwegstrahlt.“
Ich persönlich verfolge eine etwas andere Strategie als nur mich „den Massenmedien radikal entziehen“ zu wollen.
Ich arbeite mit der Grundeinstellung:
Alles was die bürgerlichen Medien im Bereich der Weltanschauungen und tw. auch Politik für Gegenwart und Geschichte sagen ist gelogen, fehlhaft dargestellt oder falsch interpretiert. Nur was durch diese „Filter-Einstellung“ hindurchkommt, ist annehmbar, realistisch oder wahr.
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#25   Fundi   18:21:50 | Freitag, 9. Dezember 2011
zu 24: Es wählt der Souverän (in sicher verbesserungsfähiger Weise) die Politiker in Landtag und Bundestag und er entscheidet, welchen Medien er vertraut, etwa kreuznet, der Tagespost, oder der TAZ oder JungeFreiheit oder Topic oder IDEA
zu 18: Welche grundgesetzkonforme Schranke könnte denn die Entlassung eines Chefredakteurs einer Augsburger Regionalzeitung berühren? Ihre und des Artikels Kritik weist erschreckende Ähnlichkeit zu Forderungen der Linken zur Einschränkung von Pressefreiheit auf … Dabei können DGB und Linkspartei und RKKD und Piusbrüder und ihre Anhänger Medien -wie gezeigt – leicht noch mehr aufbauen und ausbauen
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#24   Massa damnata   18:13:06 | Freitag, 9. Dezember 2011
Die Presse heute hat die Macht, demokratisch gewählte Entscheidungsträger thematisch vor sich herzutreiben, d.h. die Massenmedien bestimmen darüber, wohin die Reise geht, nicht der Souverän. Die Presse funktioniert schon lange nicht mehr als Kontrollinstanz, die darüber urteilt, ob die Volksvertreter auch die Interessen des Volkes vertreten, sondern die Presselandschaft ist zum Instrument ihrer Finanziers verkommen, der „Weltbanker“, die über Anzeigenschaltung und Kreditvergabekriterien bestimmen, was thematisiert werden soll und darf.
John Swaiton, Herausgeber der NY Times im 18. Jahrhundert, bei seiner Abschiedsrede im Jahre 1870:
„So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Nicht einer unter Ihnen würde sich trauen, seine ehrliche Meinung zu sagen. Die eigentliche Aufgabe des Journalisten besteht darin, die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und sich selbst, sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen.
Wir sind Werkzeuge und Marionetten der Reichen, die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand halten. Sie spielen die Melodie, nach der wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben befinden sich in den Händen dieser Leute. Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte.“
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#23   Fundi   17:53:17 | Freitag, 9. Dezember 2011
Zu 17 A) Der Demokratie entzieht, heißt ja nichts anderes als der Kontrolle (Demokratie heißt -staatliche- Volksherrschaft). B) SIE brachten den Presserat ins Gespräch. Ich zeigte, daß er sich „der Demokratie entzieht“ C) Selbstverständlich gibt es neben Jugendschutz auch andere Pressesgesetze und für die Prrese geltende Gesetze, die etwa die Veröffentlichung von Gegendarstellungen und Eigentumsverhältnissen regeln oder sonstige grundgesetzliche Schranken, beim APR i. S. v. § 823 I BGB angefangen D) Ungarn und offenkundig auch Ihnen gibt es nicht um Machtverhältnisse (für die es in der BRD schon erweiterungsfähiges Pressesonderrecht gibt), sondern um Inhaltskontrolle jenseits grundgesetzkonformer Schranken.
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#22   Massa damnata   17:49:13 | Freitag, 9. Dezember 2011
Man darf nicht, weil man z.B. an der heutigen, zweifelsohne sehr schlimmen Situation, in der die Kirche und die Gesellschaft als Ganzes sich befindet, an der Welt verzweifeln und sich dann auf dieselbe Ebene begeben wie unsere Feinde. Die Mittel der Verkündigung müssen christlich bleiben. Den Christen ist von Gott durchaus ein prophetischer Auftrag mit auf den Weg gegeben, die Geschehnisse in der Welt im Licht des Glaubens zu kommentieren. Dies muss allerdings in der nüchternen, klaren Sprache der Prophetie geschehen, nicht mit den teuflischen Werkzeugen der Presse.
Das Wort Gottes ist ein mächtiger Knüppel gegen die Mächte des Bösen im Munde desjenigen, der ihn richtig (ohne Aufregung, ohne Haß, ohne Blindwütigkeit, ohne Jähzorn) zu führen weiss.
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#21   Thomasius   17:37:10 | Freitag, 9. Dezember 2011
#20 Massa damnata
>Um jeden Preis aber muss vermieden werden, mit denselben teuflischen Mitteln zu arbeiten wie die Presse (Lügen, Verleumdungen, Hetzkampagnen, Halbwahrheiten, sprachliche Manipulationen).<
Da haben Sie Recht und kreuz.net sollte sich das „hinter die Ohren Schreiben“.
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#20   Massa damnata   17:28:34 | Freitag, 9. Dezember 2011
Moderne Massenmedien dienen vorrangig nicht der Informationsweitergabe, sondern der Bewusstseinsmanipulation der Massen („mind control“). Massenmedien heute verfolgen das Ziel, der breiten Masse ein ganz bestimmtes Weltbild zu imprägnieren, ein durch und durch materialistisches Weltbild, dessen Grundlage die atheistische Behauptung ist, Gott existiere nicht. Dieses Weltbild wird in den Massenmedien apriori wie selbstverständlich vorausgesetzt, es wird niemals thematisiert, lässt sich aber durch eine genaue Analyse der Inhalte und Nicht-Inhalte der Massenmedien exakt dekonstruieren.
Wer sich auf einen Dialog mit den Massenmedien einlässt, der hat den Köder schon geschluckt, der ist drauf reingefallen.
Für Christen heute muss gelten, sich der Bewusstseinsmanipulation durch Massenmedien radikal zu entziehen (was sehr hoher Anstrengung bedarf, wenn man in der Welt steht) und durch genaue Lektüre der Heiligen Schriften und harte Verstandesarbeit ein Gegen-Bewusstsein zu entwickeln, das über die Lügen, Halbwahrheiten und Manipulationsversuche der Unterwelt im ewigem Licht der Wahrheit hinwegstrahlt.
Um jeden Preis aber muss vermieden werden, mit denselben teuflischen Mitteln zu arbeiten wie die Presse (Lügen, Verleumdungen, Hetzkampagnen, Halbwahrheiten, sprachliche Manipulationen).
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#19   Thomasius   17:06:52 | Freitag, 9. Dezember 2011
#14 Jubärens
>Inzwischen sind aber die Medien nicht mehr die kommunikativen Vermittlungsorgane zwischen Volk und Staatsorganen,
sondern die Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische Gefüge untergraben:<
Sie haben ja nicht Unrecht. Aber seien wir doch dankbar, dass es heute Menschen mit etwas Bildung gibt. Informationen gibt es doch nicht nur in der Ortspostille. Die taugt sowieso meistens nichts. Es gibt genügend Zeitungen, genügend Rundfunksender und auch genügend TV-Anstalten.
Wer es will, kann also weitgehend kontrollieren, was ihm so vorgesetzt wird.
Man muss nur nicht erzogen werden, alles zu glauben, was ihm so von Unbedarften gesagt wird.
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#18   Jubärens   14:53:39 | Freitag, 9. Dezember 2011
#17 Fundi redet an der Sache vorbeit:
„Erstens werden auch in Ungarn Medien nicht demokratisch kontrolliert, sondern bestimmten, sehr umstrittenen Auflagen unterworfen, die es im Grundsatz natürlich auch in Deutschland und seinen Mediengesetzen gibt
Der deutsche Presserat ist eine freiwillige Selbstkontrolle, die mit demokratischer (also staatlicher) Kontrolle nichts zu tun hat. Zweitens würden ähnliche Auflagen wie in Ungarn am BRD-Grundgesetz scheitern.“
Erstens: Weder der Artikel noch ich hatten von einer „demokratischen (also staatlichen) Kontrolle der Medien“ gesprochen, wie Sie das Problem jetzt plötzlich benennen.
Zweitens hat ebenfalls niemand behauptet, dass der zahn- und wirkungslose Dt. Presserat irgendetwas mit staatlicher Kontrolle der Medien zu tun habe.
Drittens: außer einem ebenfalls weitgehend wirkungslosen Jugendmedien-Staatsvertragsgesetz gibt es in Deutschland kein Mediengesetz, dass die Medien nach den Grundsätzen des Art. 5 und seiner Schrankentrias in die Schranken weisen könnte wie etwa in Ungarn. Dass unsere Medienbosse gegen das ungarische Mediengesetz heulen – und Sie mit ihnen – zeigt nur mehr, wie notwendig ein gesetzlicher Rahmen für Macht und Wucherungen der Medienmonopole ist. Als so ein Gesetz 1957 kommen sollte, haben die Medienbosse schnell als Ersatz ihren „selbstkontrollierenden Presserat“ präsentiert – ein Feigenblatt der Medienmacht.
Viertens: Ein Mediengesetz würde mitnichten am Grundgesetz scheitern, sondern an den Medienbossen.
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#17   Fundi   13:02:41 | Freitag, 9. Dezember 2011
zu 14: Erstens werden auch in Ungarn Medien nicht demokratisch kontrolliert, sondern bestimmten, sehr umstrittenen Auflagen unterworfen, die es im Grundsatz natürlich auch in Deutschland und seinen Mediengesetzen gibt
Der deutsche Presserat ist eine freiwillige Selbstkontrolle, die mit demokratischer (also staatlicher) Kontrolle nichts zu tun hat. Zweitens würden ähnliche Auflagen wie in Ungarn am BRD-Grundgesetz scheitern. Drittens würden solche BRD-Auflagen am ehesten kreuznet. und ALLES, was nur im Ansatz „Politically incorrect“ ist, angreifen…Die milliardenreiche RKK und ihr Weltbildkonzern und 25 Millionen Mitglieder können die TAGESPOST zum Mediengiganten ausbauen und kreuznet die Piusbrüder-TAZ gründen…
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#16   gesunder   12:54:04 | Freitag, 9. Dezember 2011
Eigene Meinung wird von kreuz.net ja allgemein sehr hoch gehalten.
.
wie zum Beispiel
– eigene Meinung von Gläubigen
– eigene Meinung von Wir sind Kirche
– eigene Meinung von Opfer von Missbräuchen
– eigene Meinung von Polizisten und Katholiken im BBC-Film www.youtube.com/watch?v=06qhnIwEdHE
– eigene Meinung von Johannes Paul II. über Religionsfreiheit und Respekt voreinander
– eigene Meinung von Johannes Paul II. über Fehler der Kirche
– eigene Meinung von Papst Benedikt XVI. über die Heilige Messe
– eigene Meinung von Papst Benedikt XVI. über Kondome
– eigene Meinung eines Fettwanstbischofs
.
Da ist man hier schon sowas wie Spezialist für die eigene Meinung!
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#15   Theolungus †   12:51:07 | Freitag, 9. Dezember 2011
Wie kann man dem hehren Märtyrerbischof am sinnvollsten seine Soilidarität ausdrücken?
>:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:) >:)
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#14   Jubärens   12:43:57 | Freitag, 9. Dezember 2011
Lesen hilft, #11 Fundi :
„Sie legen mit keinen Wort dar, was denn „demokratische Kontrolle“ anderes denn Sozialisierung bedeuten kann…“
Ich hatte geschrieben:
„Die Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische Gefüge untergraben:
Die Medienbosse können die politische Agenda bestimmen, die oder bestimmte Politiker vor sich hertreiben, die staatlichen Machtorgane kontrollieren – aber wer kontrolliert die Medienkonzerne?
Vielleicht der zahnlose dt. Presserat als Scheingremium der Selbstkontrolle?“
Dann mein Vorschlag für eine Kontrolle der Medien durch die demokratisch legitimierten Staatsorgane:
„Vielleicht brauchen wir ein Mediengesetz wie in Ungarn etwa.
Aber natürlich wird das nicht kommen und die Presse an die gesetzliche Leine nehmen – dafür wird die Presse selbst schon sorgen“
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#13   Tchibo   12:39:12 | Freitag, 9. Dezember 2011
da melde ich mich erst mal nicht…!!!
@
Aber jetzt, dann ist es die zweimal siebente…, Regina…!
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#12   Regina 1961   12:07:29 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ätsch!!! Zwölfte!!! Wie die Apostel!!!
Regina
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#11   Fundi   11:49:48 | Freitag, 9. Dezember 2011
zu 7: A) Sie legen mit keinen Wort dar, was denn „demokratische Kontrolle“ anderes denn Sozialisierung bedeuten kann B) Im Gegensatz etwa zu Zeiten des Mediengewaltigen Dr. Hugenberg in der Weimare Republik gibt es heute Internet (siehe kreuznet), VIELE Radio-und Fernsehsender, auch dank höherer Bildung und weit mehr Reisen mehr Möglichkeiten, fremdsprachige Medien zu nutzen- es ist halt so, daß kleine Minderheiten ihre Minderheitsposition öfter als böses Mach(t)werk von bösen Medienbossen sehen…
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#10   Sefirot   11:30:21 | Freitag, 9. Dezember 2011
#9 Alberthesel@ Wer ich? Da kann ich mir ganz schön auf die Griffel hauen, um es nicht zu tun…!
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#9   Alberthesel †   11:28:48 | Freitag, 9. Dezember 2011
8 Sefirot 11:19:08 | Freitag, 9. Dezember 2011
_________________________________________________
Ja: haben *Sie* denn schon eine Ergebensheits-Adresse an den höchstwürdigsten Herrn Märtyrerbischof geschickt?
\\
Wenn noch nicht, dann bittschön umgehend nachholen!
\\
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#8   Sefirot   11:19:08 | Freitag, 9. Dezember 2011
kreuz.net und das Kreuz mit der Augsburger Allgemeinen, die noch nicht einmal einen Märtyrerbischof unterstützt… Na soowas!
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#7   Jubärens   11:03:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
Ach#3 Fundi nun konstruieren Sie doch aus dem Artikel keinen demokratischen Sozialismus:
„Wenn die staatliche Demokratie über Medien herrschen soll, ist erstens deren Sozialisierung nötig. Zweitens müßte kreuznet dann mit den öffentlich-rechtlich Medien ja im Grundsatz zufrieden sein, und drittens die Sozialisierung und vor allem Demokratisierung der Römisch-Katholischen Kirche…“
Es geht doch darum, dass die Pressefreiheit (Art. 5 GG) substantiell und konstitutiv für einen demokratischne Rechtsstaat ist.
Inzwischen sind aber die Medien nicht mehr die kommunikativen Vermittlungsorgane zwischen Volk und Staatsorganen,
sondern die Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische Gefüge untergraben:
Die Medienbosse können die politische Agenda bestimmen, die oder bestimmte Politiker vor sich hertreiben, die staatlichen Machtorgane kontrollieren – aber wer kontrolliert die Medienkonzerne?
Vielleicht der zahnlose dt. Presserat als Scheingremium der Selbstkontrolle?
Vielleicht brauchen wir ein Mediengesetz wie in Ungarn etwa.
Aber natürlich wird das nicht kommen und die Presse an die gesetzliche Leine nehmen – dafür wird die Presse selbst schon sorgen.
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#6   Strohsack, heiliger   11:02:23 | Freitag, 9. Dezember 2011
Es gilt doch inzwischen als sicher, dass unter anderem ein Treffen von Chefredakteur Günther mit anderen Journalisten vor wenigen Wochen bei Gänswein das Fass zum Überlaufen brachte. Vor allem deshalb, weil dort auch der Redakteur des rechtsgerichteten kath.net dabei war, was viele hohe Herren in den Ordinariaten erzürnte.
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#5   Alberthesel †   10:51:46 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Tchibo
Immerhin hat die Zeitung den höchstwürdigsten Herrn Märtyrerbischof Mixa nicht in Schutz genommen!
\\
Ist das nicht Grund genug, sie als „kirchenfeindlich“ zu apostrophieren?
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#4   Tchibo   10:34:05 | Freitag, 9. Dezember 2011
Zunächst ist der Wechsel in der Chefredaktion einer Tageszeitung eine innerbetriebliche Entscheidung und kein Politikum. Die Entscheidung muss öffentlich nicht begründet werden. Das würde sich kreuz. net auch verbitten. Deshalb ist es mehr als verwunderlich, das kreuz. net. sich wegen dem bisherigen Chefredakteur so massiv einsetzt und gleich zwei Aufmacher in einer Woche zu seiner Entlassung veröffentlicht. Könnte es sein, dass da massive Interessen seitens kreuz.net dahinter stecken, Seilschaften des Engelwerks gar oder des Opus Dei dahinter zu vermuten sind? Was geht es kreuz. net an, welche Personalentscheidung eine von ihr stets als „kirchenfeindliche“ apostrophierte Tageszeitung, was die Augsburger Allgemeine eben nicht ist, trifft. Ist das nur reine Nächstenliebe…oder katholisches Presseapostolat…?
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#3   Fundi   10:05:13 | Freitag, 9. Dezember 2011
Wenn die staatliche Demokratie über Medien herrschen soll, ist erstens deren Sozialisierung nötig. Zweitens müßte kreuznet dann mit den öffentlich-rechtlich Medien ja im Grundsatz zufrieden sein, und drittens die Sozialisierung und vor allem Demokratisierung der Römisch-Katholischen Kirche – auch unter Piusbrüderherrschaft – fordern, wo und wann diese die mächtigste politische Kraft ist (oder wird) …
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#2   Shadow1979 †   10:01:15 | Freitag, 9. Dezember 2011
Und was sagt Und der Artikel. Welche Meinung vertrat denn Herr Günther?
Der Artikel liesst sich wie ein Portfolio für potenziell Interessierte Geldgeber.
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#1   valen-tin   09:56:15 | Freitag, 9. Dezember 2011
Eeerster!!!
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