Apropos Chefredakteur der ‘Augsburger Allgemeinen’
Demokratie ist leeres Geschwätz, wenn die stärkste politische Kraft im Staat sich der Demokratie entzieht. Von Waldemar Stückelbach.
2007 wurde Scherer neuer Geschäftsführer der ‘Mediengruppe Presse-Druck’.
(kreuz.net) Am 5. Dezember wurde Markus Günther – der Chefredakteur der ‘Augsburger Allgemeinen’ – klammheimlich
gefeuert.
Die Öffentlichkeit wurde über die Vorgänge bei dem angeblichen Informations-Organ im tiefen
Dunkel gelassen.
Das ist der Pressediktator
Das Problem hinter den Kulissen heißt Andreas Scherer.
Er ist einer der drei Geschäftsführer der Augsburger ‘Mediengruppe Pressedruck’, deren Herzstück die
‘Augsburger Allgemeine’ ist.
Die anderen Geschäftsführer sind Alexandra Holland – die Tochter der ehemaligen
Herausgeberin – und Edgar Benkler.
Scherer ist Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung. Die
‘Mediengruppe Pressedruck’ ist zu hundert Prozent im Privatbesitz der Familie Holland.
Gesellschaftlerinnen
sind die beiden Töchter der ehemaligen Herausgeberin, Alexandra Holland und Ellinor Scherer.
Ellinor
ist mit Andreas Scherer verheiratet.
Die Mediengruppe beschäftigt etwa 1.100 Mitarbeiter und erwirtschaftet
einen jährlichen Umsatz von etwa 200 Millionen Euro.
Im Jahr 2010 erfolgte die Übernahme der Tageszeitung
‘Main-Post’. Im November 2011 wurde eine Aktienmehrheit am ‘Südkurier Medienhaus’ erworben.
Er kommt
von der WEKA-Verlagsgruppe
Scherer ist der Verleger und somit der Vorgesetzte des jeweiligen Chefredakteurs
der ‘Augsburger Allgemeinen’.
Er war vorausgehend in der auf Fachinformation spezialisierten ‘WEKA-Verlagsgruppe’
in Kissing bei Augsburg tätig.
Die Gruppe beschäftigt 1300 Mitarbeiter und setzt 209 Millionen Euro
im Jahr um.Sie gehört der Familie Mützel.
Pressefreiheit? Witz komm raus!
Probleme entstanden, weil
Chefredakteur Günther eine eigene Meinung besaß.
Das ist bei den Medienbossen generell nicht vorgesehen.
Im Umkreis der Zeitung ist es ein offenes Geheimnis, daß der neue Chefredakteur Walter Roller nicht
lange auf dem Sessel des Chefredakteurs zu sitzen gedenkt – „wenn es so läuft wie bisher.“
Ein kirchenpolitischer
Zusammenhang von Günthers Absetzung gilt als „konstruiert“.
Dem Medienboß Scherer geht es um Macht,
Geld und Größe.
Die Pressefreiheit ist hier ein sekundäres und belangloses Phänomen.
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36 Lesermeinungen
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Kardinal Mazarin: „Oh meine arme Seele, was wird mit dir? Wohin gehst du?“ . Thomas Hobbes (engl. Philosoph):
„Ich stehe vor einem furchtbaren Sprung in die Finsternis!“ . David Hume (Atheist): „Ich bin in den Flammen!“
Seine Verzweiflung war schrecklich. . Napoleon: Graf Montholon schrieb von Napoleon: „Der Kaiser stirbt,
von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar!“ . Goethe: „Mehr
Licht!“ . Heinrich Heine: Der große Spötter Heinrich Heine tat später Buße. Im Nachwort zu seiner
Gedichtsammlung „Romancero“ (30.9.1851) schrieb er: „Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr
empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt … Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten
gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer verbrannt. Es ist besser, daß die Verse brennen
als der Versemacher … Ich bin zu Gott zurück gekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange bei
den Hegelianern die Schweine gehütet habe …“ Kurz vor seinem Lebensende schrieb er noch: „Zerschlagen
ist die alte Leier am Felsen, welcher Christus heißt! Die Leier, dir zur bösen Feier bewegt ward von
einem bösen Geist. Die Leier, die zum Aufruhr klang, die Zweifel, Spott und Abfall sang. Oh Herr, o Herr,
ich knie nieder, vergib, vergib mir meine Lieder!“
#34 Ammerdeus † 10:46:42 | Sonntag, 11. Dezember 2011
Ich empfehle allen Augsburger-Allgemeine-Überdrüssigen die Süddeutsche oder, wenn Sie noch ein bisschen mehr Überblick haben möchten, bzw. als Äquivalent, die Monatsschrift „Merkur“. Die Tagesaktualität hat man ja eh schon durch den gebrauch des Internet.
Gänzlich „im tiefen Dunkel“ dürfte die Öffentlichkeit im Hinblick auf die Vorgänge um den bisherigen
Chefredakteur der „Augsburger Allgemeinen“, Markus Günther, nicht tappen. Diejenigen jedenfalls, die
diese Zeitung täglich lesen, müßten bemerkt haben, daß die Glossen unter der Überschrift „Aufgefallen“
seit November fehlen. Glossen, wie etwa die von Josef Karg über jene Nachtschnecke, die den kompletten
Berufsverkehr von Bayreuth lahmlegte, die allerdings bei ihrem „mutigen Anschlag“ ums Leben kam. „Wir
trauern“, so hieß es am Ende lapidar. Oder die, in der Karg über die Retterin der Welt schrieb, über
„Angie“, „unser aller letzte Hoffnung“. Wie sie unterwegs ist „in neuer Mission zwischen Mecklenburg,
Mindestlohn und Müllsack.“ Glossen, wie die von Winfried Züfle, der furchtlos bekennt, daß er immer
eine Mark, eine D-Mark, in seiner Jeans hat. Für den Einkaufswagen. Die gibt er nicht her. Auch nicht
für einen Euro. Und die übrigen Mitstreiter? Hat es ihnen die Sprache verschlagen? Sind sie eingeschüchtert
worden? Werden die Leser – was die Leitartikel betrifft – künftig statt so etwas wie den „Fall Guttenberg“
oder die „Grenzen des Kapitalismus“ von Markus Günther eher Systemkonformes und Karriereförderliches
serviert bekommen? Wie etwa den Leitartikel „Von Mäusen und Menschen“ in dieser Zeitung, in der die Verfasserin
grausamen Tierversuchen das Wort redet?
DIE PROVINZ Die Augsburger sind ein hirn- und geistloses Provinzvölkchen. Die Augsburger Allgemeine hat
sich dem angepasst. Der ewig pessimistische, nörgelnde und geizige Augsburger ist mir so sympathisch
wie Hundedreck auf der Strasse.
#31 Anonymus 09:58:12 | Samstag, 10. Dezember 2011
Im Forum der antikirchlichen Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) wundert sich das Community-Mitglied „Martin“, am 10.12.2011 um 7 Uhr 53 über das größte Kirchenportal Kreuz.net, weil es angeblich keinen „lokalen Bezug“ hat und „gesteigertes Interesse an den Vorgängen innerhalb der AZ zeigt“. Die AZ sollte sich am Heiligen Ulrich von Augsburg orientieren, der die Missionsarbeit im Volk verstärkte.
Zu 28: Wie Sie meinen Text unterstellen können, ich meinte , in unserem System sei im wesentlichen alles
in Ordnung, was ich nie sagte, und was auch nicht aus meinen Sätzen gefolgt werden kann: Ich fordere
nur, daß sich Medien, „der Demokratie“ (heißt: sozialistischer Kontrolle) entziehen können. Noch Schlechteres
abzulehnen, heißt nicht das Bestehende im wesentlichen zu bejahen. Ich forderte übrigens öfter ÖFFENTLICH
WESENTLICHEN Systemwechsel, nämlich ZUM BEISPIEL Privatisierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks
und Zulassung zum privaten Rundfunk unter „Entziehung von der Demokratie“. Zu 29: Wie gesagt, gibt es
reale Möglichkeiten etwa der RKKD, eine Tageszeitung zu gründen bzw. die Tagespost auszubauen. Und die
Piusbrüder mit ihren 50 Gemeinden haben für ihre Größe SEHR viel Medienpräsenz, auch eigene und nahestehende,
und können als kleine Gruppe zumindest am Rande der Schranken des Grundgesetzes nicht unbedingt erwarten,
Bild und FAZ zu verdrängen.
#29 Thomasius 08:13:31 | Samstag, 10. Dezember 2011
#28 Jubärens #25 Fundi Das Problem schein die „deutsche Mentalität“ zu sein. Früher sagte man, die
Franzosen lesen Zeitungen unterschiedlicher Richtung, um sich an Hand der Artikel ein selbständiges Urteil
zu bilden, und die Deutschen suchten sich eine Zeitung, die ihre Vorurteile bestätige.
Was Sie alles in meine Beiträge hineinlesen, Fundi, ist schon erstaunlich. Sei’s drum. Ja, bleiben Sie
bei Ihrer Auffassung, dass in unserm System im Wesentlichen alles o.k. ist – auch bei den Medien, da „der
Souverän (,,,) entscheidet, welchen Medien er vertraut“.
Wirklich gute Analyse #20 Massa damnata: „Moderne Massenmedien dienen vorrangig nicht der Informationsweitergabe,
sondern der Bewusstseinsmanipulation der Massen („mind control“). Massenmedien heute verfolgen das Ziel,
der breiten Masse ein ganz bestimmtes Weltbild zu imprägnieren, ein durch und durch materialistisches
Weltbild, dessen Grundlage die atheistische Behauptung ist, Gott existiere nicht. Dieses Weltbild wird
in den Massenmedien apriori wie selbstverständlich vorausgesetzt … Wer sich auf einen Dialog mit den
Massenmedien einlässt, der hat den Köder schon geschluckt, der ist drauf reingefallen. Für Christen
heute muss gelten, sich der Bewusstseinsmanipulation durch Massenmedien radikal zu entziehen (was sehr
hoher Anstrengung bedarf, wenn man in der Welt steht) und durch genaue Lektüre der Heiligen Schriften
und harte Verstandesarbeit ein Gegen-Bewusstsein zu entwickeln, das über die Lügen, Halbwahrheiten und
Manipulationsversuche der Unterwelt im ewigem Licht der Wahrheit hinwegstrahlt.“ Ich persönlich verfolge
eine etwas andere Strategie als nur mich „den Massenmedien radikal entziehen“ zu wollen. Ich arbeite mit
der Grundeinstellung: Alles was die bürgerlichen Medien im Bereich der Weltanschauungen und tw. auch
Politik für Gegenwart und Geschichte sagen ist gelogen, fehlhaft dargestellt oder falsch interpretiert.
Nur was durch diese „Filter-Einstellung“ hindurchkommt, ist annehmbar, realistisch oder wahr.
zu 24: Es wählt der Souverän (in sicher verbesserungsfähiger Weise) die Politiker in Landtag und Bundestag
und er entscheidet, welchen Medien er vertraut, etwa kreuznet, der Tagespost, oder der TAZ oder JungeFreiheit
oder Topic oder IDEA zu 18: Welche grundgesetzkonforme Schranke könnte denn die Entlassung eines Chefredakteurs
einer Augsburger Regionalzeitung berühren? Ihre und des Artikels Kritik weist erschreckende Ähnlichkeit
zu Forderungen der Linken zur Einschränkung von Pressefreiheit auf … Dabei können DGB und Linkspartei
und RKKD und Piusbrüder und ihre Anhänger Medien -wie gezeigt – leicht noch mehr aufbauen und ausbauen
#24 Massa damnata 18:13:06 | Freitag, 9. Dezember 2011
Die Presse heute hat die Macht, demokratisch gewählte Entscheidungsträger thematisch vor sich herzutreiben,
d.h. die Massenmedien bestimmen darüber, wohin die Reise geht, nicht der Souverän. Die Presse funktioniert
schon lange nicht mehr als Kontrollinstanz, die darüber urteilt, ob die Volksvertreter auch die Interessen
des Volkes vertreten, sondern die Presselandschaft ist zum Instrument ihrer Finanziers verkommen, der
„Weltbanker“, die über Anzeigenschaltung und Kreditvergabekriterien bestimmen, was thematisiert werden
soll und darf. John Swaiton, Herausgeber der NY Times im 18. Jahrhundert, bei seiner Abschiedsrede im
Jahre 1870: „So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Nicht einer
unter Ihnen würde sich trauen, seine ehrliche Meinung zu sagen. Die eigentliche Aufgabe des Journalisten
besteht darin, die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und
sich selbst, sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und
Marionetten der Reichen, die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand halten. Sie spielen die Melodie,
nach der wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben befinden sich in den Händen
dieser Leute. Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte.“
Zu 17 A) Der Demokratie entzieht, heißt ja nichts anderes als der Kontrolle (Demokratie heißt -staatliche- Volksherrschaft). B) SIE brachten den Presserat ins Gespräch. Ich zeigte, daß er sich „der Demokratie entzieht“ C) Selbstverständlich gibt es neben Jugendschutz auch andere Pressesgesetze und für die Prrese geltende Gesetze, die etwa die Veröffentlichung von Gegendarstellungen und Eigentumsverhältnissen regeln oder sonstige grundgesetzliche Schranken, beim APR i. S. v. § 823 I BGB angefangen D) Ungarn und offenkundig auch Ihnen gibt es nicht um Machtverhältnisse (für die es in der BRD schon erweiterungsfähiges Pressesonderrecht gibt), sondern um Inhaltskontrolle jenseits grundgesetzkonformer Schranken.
#22 Massa damnata 17:49:13 | Freitag, 9. Dezember 2011
Man darf nicht, weil man z.B. an der heutigen, zweifelsohne sehr schlimmen Situation, in der die Kirche
und die Gesellschaft als Ganzes sich befindet, an der Welt verzweifeln und sich dann auf dieselbe Ebene
begeben wie unsere Feinde. Die Mittel der Verkündigung müssen christlich bleiben. Den Christen ist von
Gott durchaus ein prophetischer Auftrag mit auf den Weg gegeben, die Geschehnisse in der Welt im Licht
des Glaubens zu kommentieren. Dies muss allerdings in der nüchternen, klaren Sprache der Prophetie geschehen,
nicht mit den teuflischen Werkzeugen der Presse. Das Wort Gottes ist ein mächtiger Knüppel gegen die
Mächte des Bösen im Munde desjenigen, der ihn richtig (ohne Aufregung, ohne Haß, ohne Blindwütigkeit,
ohne Jähzorn) zu führen weiss.
#21 Thomasius 17:37:10 | Freitag, 9. Dezember 2011
#20 Massa damnata >Um jeden Preis aber muss vermieden werden, mit denselben teuflischen Mitteln zu arbeiten
wie die Presse (Lügen, Verleumdungen, Hetzkampagnen, Halbwahrheiten, sprachliche Manipulationen).< Da
haben Sie Recht und kreuz.net sollte sich das „hinter die Ohren Schreiben“.
#20 Massa damnata 17:28:34 | Freitag, 9. Dezember 2011
Moderne Massenmedien dienen vorrangig nicht der Informationsweitergabe, sondern der Bewusstseinsmanipulation
der Massen („mind control“). Massenmedien heute verfolgen das Ziel, der breiten Masse ein ganz bestimmtes
Weltbild zu imprägnieren, ein durch und durch materialistisches Weltbild, dessen Grundlage die atheistische
Behauptung ist, Gott existiere nicht. Dieses Weltbild wird in den Massenmedien apriori wie selbstverständlich
vorausgesetzt, es wird niemals thematisiert, lässt sich aber durch eine genaue Analyse der Inhalte und
Nicht-Inhalte der Massenmedien exakt dekonstruieren. Wer sich auf einen Dialog mit den Massenmedien einlässt,
der hat den Köder schon geschluckt, der ist drauf reingefallen. Für Christen heute muss gelten, sich
der Bewusstseinsmanipulation durch Massenmedien radikal zu entziehen (was sehr hoher Anstrengung bedarf,
wenn man in der Welt steht) und durch genaue Lektüre der Heiligen Schriften und harte Verstandesarbeit
ein Gegen-Bewusstsein zu entwickeln, das über die Lügen, Halbwahrheiten und Manipulationsversuche der
Unterwelt im ewigem Licht der Wahrheit hinwegstrahlt. Um jeden Preis aber muss vermieden werden, mit denselben
teuflischen Mitteln zu arbeiten wie die Presse (Lügen, Verleumdungen, Hetzkampagnen, Halbwahrheiten,
sprachliche Manipulationen).
#19 Thomasius 17:06:52 | Freitag, 9. Dezember 2011
#14 Jubärens >Inzwischen sind aber die Medien nicht mehr die kommunikativen Vermittlungsorgane zwischen
Volk und Staatsorganen, sondern die Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche Großkonzerne selbst
eine Macht, die sogenannte vierte Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische Gefüge untergraben:<
Sie haben ja nicht Unrecht. Aber seien wir doch dankbar, dass es heute Menschen mit etwas Bildung gibt.
Informationen gibt es doch nicht nur in der Ortspostille. Die taugt sowieso meistens nichts. Es gibt genügend
Zeitungen, genügend Rundfunksender und auch genügend TV-Anstalten. Wer es will, kann also weitgehend
kontrollieren, was ihm so vorgesetzt wird. Man muss nur nicht erzogen werden, alles zu glauben, was ihm
so von Unbedarften gesagt wird.
#17 Fundi redet an der Sache vorbeit: „Erstens werden auch in Ungarn Medien nicht demokratisch kontrolliert,
sondern bestimmten, sehr umstrittenen Auflagen unterworfen, die es im Grundsatz natürlich auch in Deutschland
und seinen Mediengesetzen gibt Der deutsche Presserat ist eine freiwillige Selbstkontrolle, die mit demokratischer
(also staatlicher) Kontrolle nichts zu tun hat. Zweitens würden ähnliche Auflagen wie in Ungarn am BRD-Grundgesetz
scheitern.“ Erstens: Weder der Artikel noch ich hatten von einer „demokratischen (also staatlichen) Kontrolle
der Medien“ gesprochen, wie Sie das Problem jetzt plötzlich benennen. Zweitens hat ebenfalls niemand
behauptet, dass der zahn- und wirkungslose Dt. Presserat irgendetwas mit staatlicher Kontrolle der Medien
zu tun habe. Drittens: außer einem ebenfalls weitgehend wirkungslosen Jugendmedien-Staatsvertragsgesetz
gibt es in Deutschland kein Mediengesetz, dass die Medien nach den Grundsätzen des Art. 5 und seiner
Schrankentrias in die Schranken weisen könnte wie etwa in Ungarn. Dass unsere Medienbosse gegen das ungarische
Mediengesetz heulen – und Sie mit ihnen – zeigt nur mehr, wie notwendig ein gesetzlicher Rahmen für Macht
und Wucherungen der Medienmonopole ist. Als so ein Gesetz 1957 kommen sollte, haben die Medienbosse schnell
als Ersatz ihren „selbstkontrollierenden Presserat“ präsentiert – ein Feigenblatt der Medienmacht. Viertens:
Ein Mediengesetz würde mitnichten am Grundgesetz scheitern, sondern an den Medienbossen.
zu 14: Erstens werden auch in Ungarn Medien nicht demokratisch kontrolliert, sondern bestimmten, sehr
umstrittenen Auflagen unterworfen, die es im Grundsatz natürlich auch in Deutschland und seinen Mediengesetzen
gibt Der deutsche Presserat ist eine freiwillige Selbstkontrolle, die mit demokratischer (also staatlicher)
Kontrolle nichts zu tun hat. Zweitens würden ähnliche Auflagen wie in Ungarn am BRD-Grundgesetz scheitern.
Drittens würden solche BRD-Auflagen am ehesten kreuznet. und ALLES, was nur im Ansatz „Politically incorrect“
ist, angreifen…Die milliardenreiche RKK und ihr Weltbildkonzern und 25 Millionen Mitglieder können
die TAGESPOST zum Mediengiganten ausbauen und kreuznet die Piusbrüder-TAZ gründen…
Eigene Meinung wird von kreuz.net ja allgemein sehr hoch gehalten. . wie zum Beispiel – eigene Meinung
von Gläubigen – eigene Meinung von Wir sind Kirche – eigene Meinung von Opfer von Missbräuchen – eigene
Meinung von Polizisten und Katholiken im BBC-Film www.youtube.com/watch?v=06qhnIwEdHE – eigene Meinung
von Johannes Paul II. über Religionsfreiheit und Respekt voreinander – eigene Meinung von Johannes Paul
II. über Fehler der Kirche – eigene Meinung von Papst Benedikt XVI. über die Heilige Messe – eigene
Meinung von Papst Benedikt XVI. über Kondome – eigene Meinung eines Fettwanstbischofs . Da ist man hier
schon sowas wie Spezialist für die eigene Meinung!
Lesen hilft, #11 Fundi : „Sie legen mit keinen Wort dar, was denn „demokratische Kontrolle“ anderes denn
Sozialisierung bedeuten kann…“ Ich hatte geschrieben: „Die Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche
Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische
Gefüge untergraben: Die Medienbosse können die politische Agenda bestimmen, die oder bestimmte Politiker
vor sich hertreiben, die staatlichen Machtorgane kontrollieren – aber wer kontrolliert die Medienkonzerne?
Vielleicht der zahnlose dt. Presserat als Scheingremium der Selbstkontrolle?“ Dann mein Vorschlag für
eine Kontrolle der Medien durch die demokratisch legitimierten Staatsorgane: „Vielleicht brauchen wir
ein Mediengesetz wie in Ungarn etwa. Aber natürlich wird das nicht kommen und die Presse an die gesetzliche
Leine nehmen – dafür wird die Presse selbst schon sorgen“
zu 7: A) Sie legen mit keinen Wort dar, was denn „demokratische Kontrolle“ anderes denn Sozialisierung bedeuten kann B) Im Gegensatz etwa zu Zeiten des Mediengewaltigen Dr. Hugenberg in der Weimare Republik gibt es heute Internet (siehe kreuznet), VIELE Radio-und Fernsehsender, auch dank höherer Bildung und weit mehr Reisen mehr Möglichkeiten, fremdsprachige Medien zu nutzen- es ist halt so, daß kleine Minderheiten ihre Minderheitsposition öfter als böses Mach(t)werk von bösen Medienbossen sehen…
#9 Alberthesel † 11:28:48 | Freitag, 9. Dezember 2011
8 Sefirot 11:19:08 | Freitag, 9. Dezember 2011 _________________________________________________ Ja: haben
*Sie* denn schon eine Ergebensheits-Adresse an den höchstwürdigsten Herrn Märtyrerbischof geschickt?
\\ Wenn noch nicht, dann bittschön umgehend nachholen! \\
Ach#3 Fundi nun konstruieren Sie doch aus dem Artikel keinen demokratischen Sozialismus: „Wenn die staatliche
Demokratie über Medien herrschen soll, ist erstens deren Sozialisierung nötig. Zweitens müßte kreuznet
dann mit den öffentlich-rechtlich Medien ja im Grundsatz zufrieden sein, und drittens die Sozialisierung
und vor allem Demokratisierung der Römisch-Katholischen Kirche…“ Es geht doch darum, dass die Pressefreiheit
(Art. 5 GG) substantiell und konstitutiv für einen demokratischne Rechtsstaat ist. Inzwischen sind aber
die Medien nicht mehr die kommunikativen Vermittlungsorgane zwischen Volk und Staatsorganen, sondern die
Medien sind in ihrem Hauptteil als wirtschaftliche Großkonzerne selbst eine Macht, die sogenannte vierte
Gewalt mit Eigeninteressen geworden, die das demokratische Gefüge untergraben: Die Medienbosse können
die politische Agenda bestimmen, die oder bestimmte Politiker vor sich hertreiben, die staatlichen Machtorgane
kontrollieren – aber wer kontrolliert die Medienkonzerne? Vielleicht der zahnlose dt. Presserat als Scheingremium
der Selbstkontrolle? Vielleicht brauchen wir ein Mediengesetz wie in Ungarn etwa. Aber natürlich wird
das nicht kommen und die Presse an die gesetzliche Leine nehmen – dafür wird die Presse selbst schon
sorgen.
Es gilt doch inzwischen als sicher, dass unter anderem ein Treffen von Chefredakteur Günther mit anderen Journalisten vor wenigen Wochen bei Gänswein das Fass zum Überlaufen brachte. Vor allem deshalb, weil dort auch der Redakteur des rechtsgerichteten kath.net dabei war, was viele hohe Herren in den Ordinariaten erzürnte.
#5 Alberthesel † 10:51:46 | Freitag, 9. Dezember 2011
@Tchibo Immerhin hat die Zeitung den höchstwürdigsten Herrn Märtyrerbischof Mixa nicht in Schutz genommen!
\\ Ist das nicht Grund genug, sie als „kirchenfeindlich“ zu apostrophieren?
Zunächst ist der Wechsel in der Chefredaktion einer Tageszeitung eine innerbetriebliche Entscheidung und kein Politikum. Die Entscheidung muss öffentlich nicht begründet werden. Das würde sich kreuz. net auch verbitten. Deshalb ist es mehr als verwunderlich, das kreuz. net. sich wegen dem bisherigen Chefredakteur so massiv einsetzt und gleich zwei Aufmacher in einer Woche zu seiner Entlassung veröffentlicht. Könnte es sein, dass da massive Interessen seitens kreuz.net dahinter stecken, Seilschaften des Engelwerks gar oder des Opus Dei dahinter zu vermuten sind? Was geht es kreuz. net an, welche Personalentscheidung eine von ihr stets als „kirchenfeindliche“ apostrophierte Tageszeitung, was die Augsburger Allgemeine eben nicht ist, trifft. Ist das nur reine Nächstenliebe…oder katholisches Presseapostolat…?
Wenn die staatliche Demokratie über Medien herrschen soll, ist erstens deren Sozialisierung nötig. Zweitens müßte kreuznet dann mit den öffentlich-rechtlich Medien ja im Grundsatz zufrieden sein, und drittens die Sozialisierung und vor allem Demokratisierung der Römisch-Katholischen Kirche – auch unter Piusbrüderherrschaft – fordern, wo und wann diese die mächtigste politische Kraft ist (oder wird) …
#2 Shadow1979 † 10:01:15 | Freitag, 9. Dezember 2011
Und was sagt Und der Artikel. Welche Meinung vertrat denn Herr Günther? Der Artikel liesst sich wie ein
Portfolio für potenziell Interessierte Geldgeber.